Ran

Ran (1985), JP/FR
Laufzeit 155 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 10.04.1986

8.1 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
1802 Bewertungen
29 Kommentare
Ran - Bild 2489967
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von Akira Kurosawa, mit Tatsuya Nakadai und Akira Terao

Der einst gefürchtete und nun greise Fürst Hidetora verteilt seine Güter unter seinen drei Söhnen. Der Älteste soll sein direkter Nachfolger werden, doch er treibt ein hinterlistiges Spiel. Er bringt die Geschwister um ihr rechtmäßiges Erbe und beschwört einen erbarmungslosen Krieg herauf.

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Kritiken (1) — Film: Ran

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Der alternde Fürst Hidetori Ichemonji (Tatsuya Nakadai) will seine Nachfolge regeln und teilt seinen drei Söhnen seine Pläne mit. Statt den Thron einem der Prinzen zu übergeben, teilt er sein Reich unter den Söhnen auf. Sein ältester Sohn Taro (Akira Terao) soll neuer Fürst werden und die Hauptburg erhalten. Die beiden jüngeren Söhne Jiro (Nezu Jinpachi) und Saburo (Ryu Daisuke) sollen die zweite und dritte Burg des Reiches erhalten und ihren Bruder unterstützen, Fürst Hidetori selbst will als „Großfürst“ weiter nominell Führer des Clans bleiben. Er begründet diese Entscheidung mit der so gewonnenen Stärke und zieht als Vergleich ein Bündel aus drei Pfeilen heran, das im Gegensatz zu einem einzigen Pfeil nicht zu zerbrechen sei. Doch der jüngste Sohn Saburo kritisiert verletzt den Plan seines Vaters und schafft es, das Bündel aus den drei Pfeilen zu zerbrechen, was ihm die Verbannung seines Vaters einbringt. Die zerbrochenen Pfeile sind das Omen, das zuerst Taro…

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (28) — Film: Ran

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Muxi92

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Bewertung9.0Herausragend

Mein erster Kurosawa und definitiv nicht mein Letzter!

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Binturong

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Für mich war Ran nicht sein erster, den ich gesehen habe (das war 7 Samurai), aber er ist für mich immer noch der Beste.


David "Noodles" Aaronson

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Bewertung9.0Herausragend

Bei Kurosawa hatte ich bisher immer das Gefühl, dass der Meister ein wenig zu unkritisch mit seinen Samurai Helden umgeht. Die feindlichen Männer seiner Filme, sind mMn nur dramaturgisch benötigter Inhalt. Möglich dass der große Ruf seiner Filme, diese für mich ein wenig zu stark belastet hat – vielleicht sind seine Werke wirklich nur (oder meistens) gute Actionstreifen und nicht mehr.

Wie dem auch sei. Bei „Ran“ hatte ich solche Gefühle nicht. Hier ist alles schwarz, jeder Krieger ist nicht nur potenzieller Mörder, sondern ein Schuft ohnegleichen (interessant dass so etwas nicht notwendigerweise ein und dasselbe ist…). Die weiter unten kritisierte schwarz-weiß Zeichnung, empfand ich nur als ein mit weißen Sprengseln versehenes düsteres Werk (zumal auch dramaturgisch effektiv).

Endlich löst sich Kurosawa von seinen Männerbünden! Krieger unterwerfen ein Land, seine Bewohner und seine Frauen. Die Ehre ist dabei schon längst verlorengegangen. Bushido, der Weg des Kriegers, ist ein konsequenter Weg ins Grab. Einzig der der düpierte alte Herrscher findet den Weg in den Abgrund nicht. Das geisterhafte umherirren ist seine Strafe.

„Kagemusha“ mag optisch besser sein, „Ran“ besitzt dafür alle Qualitäten die sein Vorgänger vermissen lässt. Einzig die theaterhafte Darstellung des alten Fürsten bereitete mir ab und an Probleme – legitim und interessant ist auch das allemal.
Ein großartiger Film.

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Episches, zeitloses Werk und ein eigentliches Musterbeispiel asiatischer Kriegsfilme. Heroische Kampfszenen wechseln sich ab mit bildgewaltigen und dramatischen Landschaftsportraits. Wie häufig in dieser Art von Filmen ist es für den Zuschauer eine grosse Herausforderung den ganzen Verstrickungen und Hintergründen klar zu folgen. Auf jeden Fall immer etwas fürs Auge, für die Ehre und für Fans von grossem Heldenmut.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Tyler__Durden

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So war das nicht gemeint horro. :)
War auf darauf bezogen wie der Film rein formell gemacht ist. Der hat nämlich eine fast schon einzigartige "Götter-Perspektive". Wir als Zuschauer sind nämlich, rein hypothetisch, die Gott gleichen Beobachter dieser Charaktere wie wir sie Überwachen und nicht fähig sind ihnen zu Helfen und ins geschehene einzugreifen. Kurosawa hat das sehr penibel durchgesetzt. Musste das nächste mal auf die Komposition der einzelnen Einstellungen achten. Richtig knorke das ganze.


horro

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Schon gut Tyler_Durden, war mir klar ... mich fasziniert immer wieder die spürbare Trennung zwischen den militärischen Winkelzügen und Schlachtfeldszenen und der fast Shakespeare-artigen Inszenierung von Hidetora's Odysee, die faszinierend theaterhaft wirkt. Deinen Vergleich mit der Götter-Perspektive finde ich sehr passend.


nöls

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Bewertung7.0Sehenswert

Große Inszenierung im Stile von Braveheart o.ä. und eine recht spannende Story die manchmal leider etwas schwer nachzuvollziehen ist. Ich hatte Probleme damit die ganzen Japanischen Namen und Gesichter zu behalten, dazu die völlig unpassenden Hollywood Synchronsprecher.

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SaulSilver85

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Bewertung7.0Sehenswert

Man hat das Gefühl halb Japan spielt in diesem Film mit ;-)

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Majeh

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Bewertung10.0Herausragend

Was muss man über denn Film sagen:eigentlich nur das eine "Meisterwerk",die Story,die Charaktere,die ganze Handlung einfach Brilliant!!!Hatt mich vom ersten Augenblick an in denn Bann gezogen!!!

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phoenix409

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Bewertung9.0Herausragend

Ein alter Vater steigt nach langer Zeit herab von seinem Thron
und reicht die Herrschaft weiter an den erstgebor'nen Sohn.
Der zweite Sohn spürt Eifersucht, den dritten packt die Wut,
schon bald brennt alles was einst war in hassgeschürter Glut.
Dem Vater bricht das alte Herz, die Welt ist fremd geworden.
Die Söhne sieht er nun im Krieg, die Hoffnung ist gestorben.
Auch selbst das tiefste Schattenreich birgt hier und dort ein wenig Licht,
doch Menschen, die ihm gut gesinnt, erkennt der alte Vater nicht.

Kurosawas groß ausstaffiertes Spätwerk bewegt mit starken Bildern und harten Schicksalsschlägen. Der rein mit orchestraler Musik unterlegte Angriff in der Mitte des Films gehört zu den tragischsten Momenten des epischen Kinos. "Ran" ist energisch, tiefschürfend und irgendwie auch wunderbar poetisch.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

JimiHendrix

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großartig! es gibt ja hier immer ein paar kasper die versuchen irgendwelche dichterischen ergusse aufzurufen und meistens ist der ansatz ja auch lobenswert - denn ich könnte sowas zb mit nichten - aber es klingt oft recht holprig^^ deins finde ich irgendwie harmonisch :)


dupchrimax

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Bewertung4.0Uninteressant

Als ich den Film gesehen habe, hat er mich nicht unterhalten, ja sogar gelangweilt.
Das ist nicht gut, wäre aber nicht so schlimm, wenn er mich in irgendeiner Weise weitergebracht hätte. Hat er aber nicht.
Ich habe nur folgendes gesehen (Spoilerwarnung):
Ein alter japanischer Fürst gibt seine Macht an seine Söhne weiter. Der "gute/echte" Sohn erkennt den drohenden Zusammenbruch des Reiches seines Vaters, dieser will aber nicht hören, ein Abgrund tut sich auf und sie stürzen hinab. Als er immer tiefer fällt flieht er sich in den Wahnsinn, steht zum Ende hin allerdings kurz davor, durch eine geplante Aussprache mit dem "guten" Sohn, den Abgrund zu verlassen. Aber nichts da, peng, der stirbt; Buddha hat die Menschheit verlassen.
Toll.
Also wenn das alles war, dann wär der Film ja extrem blöd gewesen: Langweilige Story langweilig inszeniert.

Gestern abend konnte ich nicht einschlafen (im Gegensatz zu dem Abend als ich den Film gesehen habe ;-)) und habe dann nocheinmal genauer über ihn nachgedacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Was, wenn sich schon zu Beginn alle im Abgrund befinden? Das gesamte Reich ist begründet auf dem Leid anderer. Das hatte ich nicht erkannt, weil einen der Film sehr nahe am Kaiser lässt und alles, so ist es zumindest mir ergangen, aus seiner Sicht sieht (ohne dass man sich jetzt direkt mit ihm identifiziert). Für ihn sieht die Krise so aus, wie oben beschrieben. Aber in Wahrheit sitzt er, wie schon erwähnt von Anfang an im Abgrund: Und rutscht dann nur ein kurzes weiteres Stück ab. Aber jede Krise bietet, wie man so oft hört, auch eine Chance. In seinem Fall wäre das, über den Tellerand hinaus zu sehen, nicht nur an sein eigenes "Leid" zu denken sondern an das, welches er all den Opfern seines Reiches angetan hat. Aber bei ihm keine Spur davon: Er ist viel zu sehr in seinem "Samurai-Ehrenkodex" gefangen um sich der Wahrheit klar zu werden. Er flieht sich in den Wahnsinn, aber nicht wegen seiner Greueltaten der Vergangenheit (vielleicht mit unterbewusst), sondern eigentlich nur, weil er seinen Sohn verkannt und zu Unrecht verbannt hat. Als der dann zu ihm kommt, kehrt der Fürst in die Realität zurück, meint, sein Problem jetzt lösen zu können. Aber das wahre Problem hat er dabei nicht einmal erkannt. So ist auch das "Beinahe-HappyEnd" absult keines und der Tod des Sohnes spielt eigentlich für das Verlassen des Abgrundes keinerlei Rolle. Er verhindert nur, dass der Fürst das kleine Stück, das er zu Beginn hinabgerutscht nicht mehr erklimmen kann.
Buddha hat die Menschheit schon viel früher verlassen, ja vielleicht war er sogar noch nie da?!

So gesehen ist der Film dann eine Kritik am heuchlerischen, ignoranten und dekadenten japinaschen Adel, der nur an sich denkt, nur seine Ehre im Sinn hat und dem der Rest eigentlich, natürlich würde er nicht zugeben wollen, absolut egal ist.
Eine Aufarbeitung findet, trotz Konfrontation nicht statt.

Ich glaube zwar nicht, dass es das ist, was der Film aussagen will, aber das ist das einzige, was ich da eventuell rauslesen könnte.

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rav_bralor

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He und was bin ich ? Der Nachbar von neben an ? Der ungeliebte Gast ? Der missverstandene Außenseiter ? Das amokgefährdete Kellerkind ? Nun gut vielleicht, aber ich hab mir aauch Gedanken gemacht!


GRooGGer

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.... ist das wohl unpassendste Bewertung für dieses zeitlose Meisterwerk der Filmgeschichte. LOL


GRooGGer

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Bewertung4.0Uninteressant

Trashig..

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

GRooGGer

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^^


GRooGGer

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you made my day :)


rav_bralor

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Bewertung4.5Uninteressant

Ja, nun ja, ich werde jetzt erstmal auf die negativen Aspekte dieses Film eingehen. Erstens : Der Film ist verdammt lang, ja geradezu überlang und das würde ja Alles nichts ausmachen ( Ich mag lange Filme - genauso wie dicke Bücher ) wäre der Film nicht voller Längen. Dass man die ein oder andere Dramatische Szene um der Tragik Ausdruck zu verleihen ist ja verständlich, doch eine viertel Stunde lang zu zeigen wie sich irgendwelche Asiaten in schlecht Choreographierten Schlachtszenen rote Malerfarbe an den Leib schmieren ist schlicht und einfach unnötig. Des weiteren muss man sagen, dass diesert Film, trotz seiner epischen Tragweite, nicht wirklich gut gealtert ist. Der Film mag 1985 die Kinogänger von den Stühlen geblasen hab aber im Jahre 2011 ( Fuck schon 2011 - Es war doch gerade erst die Jahrtausendwende ) nicht wirklich Stoff bietet den man so, solange man nicht hinter dem Mond lebt, noch nicht gesehen hat. Das nannt man halt dann Fortschritt. Tut mir Leid liebe Fans der absoluten Klassiker (womit ich mich jetzt nicht ausschließen will) aber ein Film der von beeindruckenden Bildern lebt ist halt auf lange Sicht zum Sterben verurteilt. Das sind dann aber auch schon die wesentlichen Kritikpunkte. Ich persönlich hätte noch hinzuzufügen, dass man der Story noch den ein oder anderen Handlungsstrang abzwicken könnte und die teils grausame deutsche Synchronisation überschreiben sollte, aber das ist dann wohl Geschmackssache.
Um nun nicht als gemeiner Schlechtmacher dazustehen möchte ich nun auch noch auf die gute Seiten dieses Epos eingehen, denn auch diese sind vorhanden. So haben mir vor allem Story und ein Groß der Characktere zugesagt und als Fan des fernen Ostens kann ich mich natürlich immer wieder an den Tollen Landschaftsaufnahmen ergötzen. Besonders gefallen hat mir persönlich auch, dass man ich vielen Szenen des Film wirklich sieht mit welchem Aufwand und somit wahrscheinlich auch, mit welcher hingabe die Macher hinter ihrem Werk gestanden sind. Und diese Eigenschaft muss man einem Film, und sei er noch so schlecht, einfach hoch anrechnen.
Warum ich diesem Film nun nicht mehr als 4.5 Punkte zugestehe hat ganz einfach den Grund, dass ich persönlich diesen Film wahrscheinlich keinem empfehlen würde, der nicht auf alte, epische, asiatische Filme steht. Wie schon gesagt, wer sich dieser Tage nach einem guter Unterhaltung sehnt, ist mit anderen Filmen einfach besser beraten.

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derschokobaer

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Bewertung0.5Schmerzhaft

nein also wirklich der film ist stink langweilig und hat meiner meinung nach keine aussage bzw. es passiert zirka 80% des Films nicht wichtiges was die handlung vorrantreibt

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alanger

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sach ma schokobaer, gern magst du gern? ;)
sonnst hat du natürlich recht, letztlich kommt es darauf an das einen ein film irgendwie berührt und wenn dem so ist solls nicht sein. ich habe auch einige "klassiker" auf meiner liste die mir auf deibel komm raus nix geben. find ich selber schade aber ist so.


derschokobaer

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gern magst du gern?^^ ich find es kommt halt auf die umstände auch an.
Biersepp hat schon recht wir haben uns den film mit 7 leuten angeschaut und 5 davon fanden ihn halt stinklangweilig ich war müde und so weiter.. aber trotzdem glaub ich der film kommt bei mir so oder so nicht an jeder hat halt sein lieblingsgenre und meins ist ganz bestimmt nich "Historischer Kunstfilm"


Biersepp

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Bewertung7.0Sehenswert

Weise und eindrucksvoll oder langweilig und uninteressant ?

Diese Frage habe ich mir nach "Ran" gestellt. Ich glaube, wenn man in der richtigen Stimmung ist (und sich auf einen über 2 Stunden langen Film einstellt) kann man gut damit zurechtkommen, dass der Film nun einmal nur von beeindruckenden Bildern lebt. Der Film hat eher einen theaterhaften Charakter und strahlt eine ganze Menge "Weisheit" aus. Anders kann ich es gerade nicht formulieren.

Für jeden, der sich die "Zeit für den Film" nicht nimmt, hat er auf der anderen Seite einfach Überlänge. Und es ist in meinen Augen nicht ganz einfach sich die Zeit zu nehmen. Es erfordert sogar eine gewisse Überwindung sich mit dem abzufinden, was man vor sich hat, denn das ist einfach kein spannungsgeladener "Hau-Drauf" Film.

Ich persönlich stehe so ein bisschen zwischen den Fronten was "Ran" betrifft. Auf der einen Seite erkenne ich glaub ich auf was der Regisseur hinaus will, doch auf der anderen Seite erreicht mich der Film einfach nicht...

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Biersepp

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Die Weisheit bezieht sich vor allen Dingen auf die Atmosphäre des Films (die natürlich hauptsächlich von der schauspielerischen Umsetzung getragen wird)

Das mit den Schlachtszenen wollte ich eigentlich mehr mit der Kunstfertigkeit in Verbindung bringen...


GRooGGer

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Buuh


DerDude_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ran basiert auf Shakespears Tragödie King Lear.
Apokalypse ist hierbei das Wort das den gesamten Film defíniert.
Bei dem Wort denkt man an bescheuerte Roland Emmerich Filme oder Sci Fi als an einen japanischen Kostümfilm.Aber das ist Ran nicht.Ran ist eine Parrabel von dem Missbrauch von Macht , wie er in der heutigen Welt nicht selten vorkommt.Der Zuschauer wird in eine Welt entführt in der keine Figur als Identifikation dient. Keine Figur ist heroisch.Der Film schafft es durch Dialoge extreme Emotionen oder Spannung aufzubauen.Gefilmt wie ein Theater kommen hier keine Gesichtgroßaufnahmen sondern teilweise Selbstgespräche vor.Alles ist von einem gewissen Abstand gefilmt.
Aber die größte Stärke liegt in der Bildgewalt und in der oscarausgezeichneten Kostüme. Die Natur und das Panorama stehen für die Stimmung der Figuren und jede Figur ist einer Farbe zugeordnet , damit man sie auseinander halten kann.
Ran fordert Ansprüche. Wer diese aber erfüllen kann wird mit einem alles überragendem Meisterwerk epischer Qualität belohnt.

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GRooGGer

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kann ich nicht nachvollziehen...


derschokobaer

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das mit dem lear hab ich mir auch immer gedacht aber trotzdem macht das den film nicht besser


Solitaire

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn in einem Film die Namen "Shakespeare" und "Kurosawa" erwähnt werden, bin ich schon von grundauf begeistert. Die Geschichte weiß zu gefallen, die Bilder sind gewaltig und die Schauspieler machen ihre Sache gut. Dennoch ist der Film an vielen Stellen recht langatmig und daher wohl nicht jedem zu empfehlen.

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JoeShoe

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Bewertung6.5Ganz gut

Scheinbar endlose 155 Minuten eines japanischen Märchens um einen Großfürsten und seine drei Söhne. Ein Mammutwerk voller japanischer Traditionen, Intrigen, Ehre, Macht und all den Kram.

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Adio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Farbenfrohes Historiendrama, dass durch eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen, kompromisslose Brutalität und mitreißende Szenen zu gefallen weiß.

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Buccetti

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Bewertung4.5Uninteressant

Unglaubliche Bilder voller Poesie. Handlung als Verschnitt klassischer Dramen ein bischen zu sehr auf westlich gemacht, gewollt, naja. Schauspieler? ... aber die Bilder, wow.

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cannibal83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr ruhiger, langsamer Film deswegen aber nicht minder fesselnd. "Ran" erzählt eine Story über Intrigen, Verrat und Rache und zeigt somit eine durchwegs hoffnungslose Welt. Erfrischend wie sehr Kuroswawa hierbei ohne Klischees auskommt, was dazu führt das die Handlung zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar ist.

Einzig der Hofnarr kann einen mit seiner furchtbar weinerlichen und lauten Performance, an den Rande eines Nervenzusammenbruchs bringen. Ich glaube an diesen Charakter dachte George Lucas als er Jar Jar Binks, für Episode 1 kreierte... die beiden nehmen sich nämlich nichts.

Trotzdem ein schöner Film!

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TiH

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Bewertung7.5Sehenswert

Einfach ein Klasse Film, auch wenns nicht mein Genre ist, kann ich den nur empfehlen.

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Wombat

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Verpasst :-/


8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Historiendrama, das an unsere Sehgewohnheiten wegen der epischen Breite hohe Anforderungen stellt. Außerdem fällt es nicht leicht Namen und Gesichter auseinander zu halten. Einzige Ausnahme ist der greise Großfürst Hidetora und sein Hofnarr. Beide heben sich aber auch durch ihre schauspielerische Leistung weit von den übrigen Figuren ab. Es geht hauptsächlich um Macht, Rache, Dominanz und Unterwerfung im mittelalterlichen Japan. Aber auch die Liebe ist von eminenter Bedeutung und zwar die zwischen Vater und Sohn genauso wie die zwischen Mann und Frau. Eine selbstbewusste, machtgierige Frau nimmt Anlauf mit Morddrohungen gegenüber dem Fürsten und landet im Bett mit ihm. Und ganz nebenbei werden wir auch noch mit fernöstlichen Lebensweisheiten gefüttert, wie ’Die Hunde folgen dem Herrn, wenn er ein guter Jäger ist.’ oder ’Die Henne bringt den Hahn zum Krähen.’ Wir sehen eine Welt ohne Treue und Menschlichkeit, in der die Menschen das Leid der Freude vorziehen und das Morden ohne Ende genießen. Eine Welt im ’Chaos’ eben, so der Titel des Films.

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