Rasputin - Der wahnsinnige Mönch

Rasputin: The Mad Monk (1966), GB Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Drama, Horrorfilm, Thriller

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von Don Sharp, mit Christopher Lee und Barbara Shelley

Als Grigori Rasputin, ein Mönch der über heilende Kräfte verfügt, die Frau des Wirtes in seinem Heimatort von einer fürchterlichen Krankheit befreit, wird er von den Dorfbewohnern als Held gefeiert. Doch unter dem Einfluss von Alkohol begeht Rasputin den Fehler, die Tochter des Wirtes zu belästigen. Ihr Verlobter zwingt darauf den Mönch zu einem Kampf auf Leben und Tod, in welchem er aber schlussendlich doch unterliegt. Die Verehrung der Dorfbewohner schlägt in blinden Zorn um, was nicht nur dazu führt, dass er aus dem Dorf verbannt sondern auch aus seinem Orden ausgestossen wird. Um nicht weiterhin unter seinem schlechten Ruf zu leiden zieht er in eine weitentfernte Stadt, wo er in einer Bar Sonia, die Zofe der Zarin, kennenlernt. Als er die Möglichkeit erkennt, die dieses Treffen bietet, zwing er Sonia unter Hypnose dazu, Alexei, dem Sohn der Zarin, eine Verletzung zuzufügen, die nur er heilen kann. Tatsächlich kann Sonia die Zarenfamilie überreden, Rasputin zu konsultieren, der auch gleich seine wundersamen Kräfte unter Beweis stellt. Eine Anstellung im Zarenpalast bringt ihm endlich den gewünschten Reichtum und politischen Einfluss. Doch Rasputin will mehr. Doch während er seine Intrigen spinnt, sorgt gleichzeitig dafür, dass die Zarenfamilie und auch ganz Russland auf eine fürchterliche Katastrophe zusteuert…


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentar — Film: Rasputin - Der wahnsinnige Mönch


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JackoXL

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Bewertung6.0Ganz gut

Der vergessene Film # 14.
Ein Hammer-Film, mit einem sensationellen Christopher Lee, muss mehr Beachtung bekommen. Jetzt mit 18 Bewertungen und dem ersten Kommentar. Und ich habe den Schnitt gerade deutlich erhöht, immerhin jetzt bei 5,2. ;)

Vage auf der realen Figur des Rasputin beruhend, drehte Hammer 1966 diesen stellenweise ziemlich schrägen Film um einen durchgeknallten Ordensbruder, der sich mal so gar nicht christlich verhält und darüberhinaus auch noch über heilerische Fähigkeiten verfügt. Und alles hypnotisiert, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Klingt leicht schräg, ist es auch. Speziell zu Beginn erscheint es fast wie eine Komödie, was allerdings auch so beabsichtigt ist. Da sorgt der verrückte Mönch für heftiges Schmunzeln, erst später stellt sich die gewohnte Stimmung der Hammer-Werke ein. Wobei, aus diesem Kontext bezieht er nicht seine wahre Stärke. Die Geschicht ist ganz nett und für Hammer-Verhältnisse eine gelungene Abwechslung, aber kein Highlight. Genau das ist dafür Christopher Lee.

Der Kerl legt eine Spielfreude an den Tag, herrlich. Der böse Zottel-Mönch mit den magischen Händen und Augen scheint ihm richtig ans Herz gewachsen zu sein, ohne ihn wäre der Film kaum der Rede wert. Seine Performance ist grandios, ironisch, bissig, es macht einfach einen Heidenspaß, sich das anzuschauen. Ohne diesen bewussten Humor wäre das ein Beitrag unter ferner liefen, so ziemlich unterhaltsam.

"Rasputin" ist sicherlich kein Knaller, aber allein wegen Lee darf der sich gerne angesehen werden. Offensichtliche Schwächen sind nicht zu verleugnen, aber wenn ein Mann mal einen Film im Alleingang getragen hat, dann hier.

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jacker

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Verdammt, hat Christophe Lee viele Filme gedreht!
Wenn das mal kein Lebenswerk ist..


JackoXL

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Der Mann ist ja (tatsächlich) fast 100 Jahre alt und ist bist heute fleißig, wird wohl der Darsteller mit den meisten Filmauftritten werden. Und wenn nicht: Damals war er genial und heute (mit 90 Jahren gibt es halt nur Gastauftritte) immer noch ein Hingucker. Ich liebe den (inzwischen) alten Mann mit der Stimme für die Ewigkeit. ;)