Reconstruction
Reconstruction (2003), DK Laufzeit 89 Minuten, FSK 6, Drama, Thriller, Kinostart 10.06.2004
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
160 Bewertungen
15 Kommentare
Keine ?
von Christoffer Boe, mit Maria Bonnevie und Krister Henriksson
Eines Abends trifft Alex Aimée. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Alex verlässt für Aimée seine Freundin Simone. Aimée ist bereit, für Alex ihre Ehe mit dem viel älteren Schriftsteller August aufzugeben. Durch ihr Zusammentreffen gerät seine Welt aus den Fugen. Über Nacht scheint sich die Realität unmerklich verändert zu haben: Freunde erkennen ihn nicht mehr, selbst Simone behauptet, ihn noch nie zuvor gesehen zu haben. Träumt Alex etwa? Oder ist er bloß ein Charakter in Augusts Roman? Die Zukunft liegt nunmehr in Aimées Liebe, doch hat er auch den Mut, für Aimée alles aufzugeben?
Cast & Crew
-
Christoffer Boe
-
Maria Bonnevie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simone/Aimee
-
Krister Henriksson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) August Holm
-
Nikolaj Lie Kaas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alex David
-
Nicolas Bro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leo Sand
-
Ida Dwinger
-
Peter Steen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mel David
Regie
Schauspieler
-
Helle Fagralid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nan Sand
-
David Dencik
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barkeeper
-
Mogens Rukov
- Genre
- Romanze, Mysterythriller, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Dänemark
- Handlung
- Affäre, Art House-Film, Betrogener Ehemann, Große Liebe, Hotel, Scheidung, Schriftsteller, Verwirrung, Veränderung
- Stimmung
- Berührend, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Reconstruction
Fans dieses Films gefiel auch
Dänische Delikatessen
DK 2003
Open Hearts
DK 2002
Liebe mich, wenn du dich traust
BE/FR 2003
Nói albinói
IS/GB/DK/DE 2003
Idioten
DK/IT/NL/SE/FR 1998








Kritiken (1) — Film: Reconstruction
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenVerschobene Zeitebenen, verschachtelte Realitäten, versetzte Abläufe, Wiederholung mit Variante - auch Christoffer Boe ist, wie wir alle, ein postmodernes Kind, das keine schnurgerade "Love Story" mehr erzählen mag. Aber er begnügt sich nicht mit der Dekonstruktion des Konstruktes, sondern - Titel = Programm - setzt zur Rekonstruktion der auseinander geschraubten Teilchen an.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (14) — Film: Reconstruction
Kommentar schreibenBigDi 2011/08/08 16:42:29
Kommentar löschenZu konstruiert, um weh zu tun, und für alles andere ebenfalls. Auf-Teufel-komm-raus-Arthaus eben.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Tyler__Durden 2011/08/08 16:50:50
Antwort löschenKam der Teufel raus?
BigDi 2011/08/08 16:53:07
Antwort löschenWar zu eingeschläfert vom Ganzen, um's mitzubekommen.
Alle 4 Antworten zeigen
Oximoron 2011/08/08 18:27:42
Antwort löschenStalker und Twentynine Palms schläfern ein! Und erst Frühling Sommer Herbst Winter...guck den lieber nicht ;-)
BigDi 2011/08/08 22:43:02
Antwort löschen"Stalker" und "TP" sind klasse und gar nicht einschläfernd! Letzterer steht auf der Warteliste, aber Lust auf Mönchsalltag habe ich irgendwie nie, keine Ahnung, woran das liegt...
betti.boo 2011/06/24 19:59:29
Kommentar löschenBin etwas ratlos.
Habe die Story nicht verstanden - aber schön wars schon.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jack_Torrance 2011/06/23 15:23:48
Kommentar löschen"Alles ist Film, alles ist Konstruktion, aber dennoch tut es weh !"
Alles ist Film
Ganz recht ! Da werden filmische Zitate übernommen, variiert und zu einem faszinierenden Kaleidoskop über Liebe, Treue und Verrat zusammengesetzt. Cinéma pur !
Alles ist Konstruktion
Aber was für eine originelle ! Christoffer Boe entführt den Zuschauer in eine andere Welt, in der Liebe zur Sucht und Verrat zu etwas selbstverständlichem wird. Ein Stück Wahrheit steckt dahinter.
Dennoch tut es weh
Unser Held nämlich schlittert auswegslos dem Untergang und der Einsamkeit entgegen. Die Landung kommt abrupt aber schmerzhaft.
Meisterhafte Konstruktion !
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin 2011/06/23 12:53:26
Kommentar löschenEs wird uns zweimal gesagt: am Anfang und am Ende, dass alles nur konstruiert ist, alles nur ein Film sei, und dass man aber doch mitleide.
Na ja, zunächst weckt die Erzählweise schon Interesse, weil es eine unorthodoxe Folge von Szenen gibt, die man etwas verwundert verfolgt. Inhaltlich geht es nur um das Eine und zwischen ’Hello’ und ’Good-bye’ sieht man davon aber nicht viel. Dann versucht man im Kopf die Einzelteile dieses Puzzles langsam zusammenzufügen. Auch das hält einen noch eine Weile dabei. Doch je länger man zuschaut, desto mehr fühlt man sich wie der berühmte Hamster auf der Rolle. Viele überraschende Wendungen kommen lediglich nur zustande, weil die beteiligten Personen an Amnesie leiden. Das nervt dann doch immer mehr. Und von dem vielen Hin und Her fühlt man sich einfach verschaukelt. Es ist halt ein Versuch! Oder anders ausgedrückt: Operation gelungen, Patient tot! Von den drei vorgegebenen Prämissen kann man die zuletzt genannte kaum nachvollziehen. Da ist für die Figuren und ihre Allerweltsprobleme letztlich viel eher Mitleid angesagt. Noch Fragen? Dann schau dir das offizielle Plakat zum Film an…
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sigrun 2011/05/31 21:27:22
Kommentar löschenEine konstruierte Geschichte, die (fast) immer ausstellt, dass sie konstruiert ist. Gute Schauspieler, die (fast) zu sicher sind, dass sie gut rüberkommen. Das alles am Schauplatz Kopenhagen, in Hotels (Achtung: Marienbad), in der 'Unterwelt' der U-Bahn (Achtung: Orphée) und mit einem Zauberer, der das Ganze einleitet und beendet (Achtung: Taschenspielertricks^^). Das Ergebnis ist ein Film mit guten Momenten und einem minimalen Nervpotenzial ... mir ist es (fast) zu verspielt, denn ich will nicht ALLES.
Aber okay! Kennen wir uns?
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
JimiHendrix 2010/08/17 18:29:15
Kommentar löschenEin wahrer Edelstein dieses ansonsten oberflächlichen und verabscheuungswürdigen Genre der Liebesfilme, fand ich sogar noch einen Hauch innovativer als "Before Sunrise".
Ein inhaltlich schwer durchsichtiger Film, der aber genug Raum für logische und sinnvolle Analyse läßt. Dem Thema Liebe wird sich hier auf eine ungewöhnliche Art und Weise genähert und man muss sich an die skurillen und komischen Dialoge erst einmal gewöhnen. Hat man die Stränge der Geschichte einigermaßen greifen können, so bietet dieser Film viel an Tiefe und Substanz.
Man kann sich aber nie sicher sein, ob der Film jetzt eine Erzählung des im Film vorkommenden Autors ist oder aus einem anderen konstruierten Ursprung erwachsen ist.
Der Streifen bietet eine Reihe von innovativen Ideen, wie zum Beispiel die Trennung von langjährigen Lebenspartnern. Zwei Menschen, die jeweils schon länger in einer Partnerschaft verweilen, verlieben sich ineinander und sie beschließen beide ihre langjährigen Beziehungen zu verlassen, um die neue und frische Liebe zu genießen. Nur fällt es ihnen unterschiedlich schwer, mit ihrem Partner zu brechen, was passiert wenn der eine sich schon getrennt hat und alles hinter sich ließ, aber der andee noch nicht bereit für diesen Schritt ist?
Auch die Darstellung des kompletten Bruchs im Leben von Alex, so der Name des Hauptdarstellers, als er sich in eine andere Frau verliebt, fand ich äußerst ideenreich umgesetzt.
Der eben erwähnte Alex wurde passend durch Nikolaj Lie Kaas gespielt, welcher einigen vielleicht noch an der Seite von Mads Mikkelsen in "Dänische Delikatessen" in Erinnerung geblieben sein dürfte. Sein Gesicht ist perfekt darauf ausgelegt, die im Film geforderten verdutzten Gesichtsausdrücke zu präsentieren.
Maria Bonnevie hatte eine Doppelrolle, welche die unverschämt schöne Schwedin norwegischer Herkunft auf alle Fälle gerecht wurde. Sie hatte diesen ganz bestimmten Blick drauf, der mich einfach wahnsinnig machte.
Regisseur Christoffer Boe hielt es leider nicht für nötig, weitere bedeutsame Filme wie diesen zu regiessieren und so bleibt das vorerst sein einziges erwähnbares Stück Film.
Die Musik ist verdammt zarghaft eingesetzt worden, was aber die dunkle und farbgedeckte Atmosphäre schön verstärkte und trotzdem nicht viel Ablenkung von der Geschichte zuließ. Vorallem das Stück "Adagio for Strings" von Samuel Barber findet oft seine stimmungssichere Verwendung in diversen stillen Filmen, wie auch in diesem.
Als abschließendes Fazit kann man festhalten, dass dieser Film bitte nur von Personen geguckt werden sollte, die das ewige geschnulze der nullachtfünfzehn Liebesfilme einfach satt haben, aber diesem Genre vielleicht doch noch eine letzte Chance geben wollen. Dennoch nicht vergessen, es ist alles nur konstruiert, aber tut trotzdem weh!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
alanger 2010/08/20 19:13:32
Antwort löschendu hast mich an einen tollen film erinnert.
JimiHendrix 2010/08/22 20:30:49
Antwort löschengelle, war auch positiv überrascht
Alle 4 Antworten zeigen
mikkean 2010/08/31 00:29:59
Antwort löschenKann das Lob nur bekräftigen, "Reconstruction" liegt bei mir schon eine Weile zurück. Aber da kriegt man wieder Lust, sich dieses etwas andere Vergnügen zu geben.
dbeutner 2011/05/10 17:27:03
Antwort löschenUnzutreffend ist allerdings, dass Boe keine weiteren Filme gedreht hat. Zutreffend ist lediglich, dass diese in Deutschland nicht vertrieben werden: Allegro (2005), Offscreen (2006) und Alting bliver godt igen (2010). Zwei weitere Filme befinden sich derzeit in Postproduktion. Die genannte Filme gibt es sämtlichst in Dänisch mit englischen Untertiteln. Ich werde mir diese mal ordern, denn Reconstruction hat mich dermaßen berührt, dass ich von dem Mann noch mehr sehen muss...
marcus-wagenknecht 2010/05/18 18:37:08
Kommentar löschenSchon zweimal gesehen - noch nichts begriffen.
Das ist durchaus als Lob zu verstehen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
stalker 2011/03/18 23:52:39
Antwort löschenGeht mir ebenso, zwei mal gesehen, und jetzt wieder mal aus der Bibliothek ausgeliehen.
goddess.pain 2011/06/23 12:32:34
Antwort löschenebenso 2 mal gesehen, nix kapiert. finde ich aber irgendwie eher unbefriedigend :/
ellen_ripley 2009/08/14 21:48:55
Kommentar löschen0,5 Punkte Abzug für die Verwendung vom "Adagio for Strings". Ich bin immer noch der Meinung, man sollte keine Zitate aus grandiosen Filmen (Platoon) für Filme verwenden, die mit dem Original nichts zu tun haben. Ansonsten: "Recontruction" ist ein wunderschöner Film über das Schreiben. So jedenfalls meine Interpretation. Andere sind durchaus möglich und mit Sicherheit erwünscht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Schlegel 2009/11/07 03:49:07
Antwort löschenEigentlich hat "Adagio for Strings" schon in Platoon nix verloren.
ElTopo 2011/03/21 23:33:05
Antwort löschenGerade diese Szene am Bahnsteig mit eben diesem Stück geistert mir immer wieder gänsehautartig durch den Kopf. Tatsächlich wurde das Stück schon in einigen Filmen verwendet, in diesem jedoch sehr passend wie ich finde.
Der Franzose 2009/07/29 22:16:39
Kommentar löschenErstlingswerk von Christoffer Boe - ausgezeichnet mit der CAMERA D`OR in Cannes. Auf dem DVD Cover steht "Lassen Sie sich verzaubern von diesem preisgekrönten dänischen Meisterwerk" Der Film hat verzaubert auf seine Art und Weise, die man so jetzt nicht beschreiben kann.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Knutrobert 2009/02/15 21:54:31
Kommentar löschenWunderschön konstruierter Film!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dbeutner 2009/01/04 17:03:11
Kommentar löschenEin wunderschöner Film, der das Thema Treue, Faszination, Einmaligkeit von Situationen etc pp vielfach beleuchtet. Insbesondere die zweite Hälfte ist komplex und wirft viel Stoff für Diskussionen auf.
Tolle Besetzung, insbesondere Maria Bonnevie in ihrer Doppelrolle und Nikolaj Lie Kaas als Hin- und Hergerissener. Sehr dänischer Film, grobkörnig, ruhig, stark.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alanger 2008/10/22 10:32:03
Kommentar löschen"ich brauche es vielleicht nicht zu sagen, aber denken Sie daran: alles ist film, alles ist konstruiert, und dennoch tut es weh."
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
strangelet 2008/08/24 15:27:52
Kommentar löschenDie typischen Stilelemente des anspruchsvollen zeitgenössischen Films - Wackelkamera, gedeckte Farben, spartanische Musikuntermalung und was es noch alles so gibt - werden hier wenigstens einmal halbwegs unaufdringlich und gekonnt eingesetzt, und der Plot ist nach einer Weile gar nicht mal uninteressant. Man kann sich das also zumindest anschauen, ohne extrem genervt zu sein. Traurig ist aber, dass von Anfang klar ist, dass der Film zur Lösung seiner eigenen Rätsel nichts als Metaebenen und Selbstreferentialität zu bieten haben wird. Aber für Cannes hat's ja gereicht.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
eghbal 2008/05/06 21:27:02
Kommentar löschenEin Liebesdrama der außergewöhnlichen Art, eninfühlsam, emotional und komisch und teilweise langatmig, aber trotzdem sehenswertig.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten