Red

Red (2008), US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama

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- Kritiker
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6.7 Community
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von Trygve Allister Diesen und Lucky McKee, mit Brian Cox und Noel Fisher

Witwer Avery Allan Ludlow, der mit seinem 14 Jahre alten Hund Red ein zurückgezogenes Dasein fristet, ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Mit fatalen Konsequenzen: Drei Teenager erschießen Red in einem sinnlosen, boshaften Akt der Gewalt. Averys Schrei nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung findet kein Gehör, und so muss er zu Mitteln greifen, die nicht mit dem Gesetz konform gehen.


Cast & Crew


Kommentare (14) — Film: Red

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der cineast

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Bewertung5.0Geht so

Getragen wird RED von Brian Cox subtiler Darstellung eines alten, traurigen, dennoch nicht verbitterten Mannes. Die Doppelregie von Lucky Mckee und Trygve Allister schadet dem Film. Man geht nicht vollkommen an die Substanz. Leider. Für alle diejenigen die HARRY BROWN abfeiern und für moralisch halten ist RED nichts. Hier glaubt man noch an das gute im Menschen und unterscheidet klar zwischen Gut und Böse. Ist das Cover auch noch so reißerisch, RED geht eher ans Herz anstatt das Blut in Wallung zu bringen. Und diese Musik...die erzählt von so viel Wehmut...

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hoffman587

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Bewertung7.5Sehenswert

Red

Rot...wie das Feuer....es fließt wie ein Fluss und hüllt ihn in ein blutrotes Gewand...
Nein, hier handelt es sich nicht um einen Film, in dem alte Rentner zeigen, was sie noch, im Sinne einer Actionkomödie können und deshalb alles in Schutt und Asche zerlegen, nein, in der Hauptrolle sind weder Bruce Willis noch John Malkovich zu sehen und wieder nein, "Red" oder alternativ auch "Blutrot" ist keine Komödie, sondern ein dramatisches Drama, mit kleinen Versatzelementen eines Rache-Thrillers, von Trygve A. Diesen und Lucky McKee aus dem Jahre 2008 nach dem Roman vom Gruselautor (nein, das hier ist kein Gruselfilm) Jack Ketchum. Ich habe nicht viel erwartet, durch die böse bzw. tiefe, also niedrige Vorhersage eines Freundes, der das Ganze als einfach gesagt, doof und öde beschrieb, das ist der Streifen, aber nicht, jedenfalls meiner Meinung nach nicht.

Die Story eines einfachen Dramas, das sich mit der Zeit zu einem Thriller entwickelt, ohne unnötig brutal zu werden, einfach gehandhabt, wenn auch nicht ohne kleine Ungeschicklichkeiten und Fehler präsentiert, in dem Sinne ist die Moral fragwürdig, bis gar nicht vorhanden, aber gut, akzeptabel für mich: Der Hund "Red" vom Kriegsveteran wurde brutal, von Halbstarken getötet, er ist am Boden zerstört, nun will er die Kids zur Verantwortung ziehen.

Nun gut, ganz interessant ist dafür die Besetzung des alten Kriegsveteran Avery, denn es handelt sich hier um Brian "Coxy"(ich weiß selbst nicht warum ich ihn so nenne) Cox, der übrigens auch in dem vorhergenannten Actionwerk "R.E.D." mitspielte, in einer Nebenrolle, sehr seltsam, aber Cox übernimmt die Rolle grandios, mit viel Tiefgang und stemmt den ganzen Film auf seinen starken Schultern, superb gespielt von ihm.Aber auch der Rest weiß zu überzeugen und die sonstige Besetzung wurde auf jeden Fall interessant gewählt, mit Robert Englund(alle Freddy-Fans werden sich freuen), Tom Sizemore und Amanda Plummer.

Eine weitere Überraschung offenbarte sich mir bei der Regie, die das Werk etwa nicht, nach dem üblichen Action-Schema-F erzählt, sondern viel Wert auf einen ruhigen, aber dramatischen Erzählstil legt, sodass der Film, für mich zwar einige minimale Längen besaß, sonst aber recht packend und interessant war, muss aber eben nicht jedem so gehen.
Des weiteren ist die Kameraarbeit auch sehr gut, starke Bilder, voller Tragik und Emotionen werden hier geliefert, sauber, wenn auch nicht im Ganzen besonders hervorstechend, gefilmt.

Ja, und selbst bei der Beobachtung der fein ausgearbeiteten Charaktere bemerkt man schnell, dass sie doch recht tiefgründig gezeichnet, betonen möchte ich dann nochmal, dass sie zwar tiefgründig gestaltet wurden, dafür verfallen sie aber einer Schwarz-Weiß-Charakterisierung, wie es eigentlich bei fast jedem Rachefilm ist, obwohl ich den Film nicht als solchen betiteln will, in dem die Rollen von "Gut" und "Böse" mehr als klar verteilt sind.

Unterm Strich kann ich dann nur noch sagen, dass "Red" ein Film voller Dramatik, Ruhe, Gefühl und Spannung ist, sehr ungewohnt und etwas leicht abgehandelt, aber irgendwie auch aufwühlend und für mich immerhin sehenswert, allein schon wegen dem großartigen Brian Cox.

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seven

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die böse bzw. tiefe, also niedrige Vorhersage ^^


hoffman587

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Ach, das war ne Anspielung;)^^


freakualizer

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Bewertung7.0Sehenswert

Viel unblutiger als erwartet. Der Film ist o.k., für eine Ketchum-Verfilmung war er mir jedoch zu harmlos. Weder die sonst typischen Slasher/Gore-Szenen sind hier zu sehen, noch wird mit der sonst üblichen Psycho-Schraube gespielt, die andere Ketchum-Verfilmungen so schwer erträglich machen.
Für die Zuschauer, die sich erstmal an Ketchum annähern und nicht direkt mit (z.B.) "The Woman" oder "Evil" beginnen wollen, bekommt "Red" von mir allerdings keine Empfehlung, da er definitiv nicht repräsentativ für die Verfilmungen seiner anderen Werke ist.
Für diejenigen, die einfach einen spannenden Rache-Thriller sehen wollen, gilt das nicht und- greift ruhig zu!

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horro

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöner und emotionaler Rachethriller der zeigt, dass auch Senioren noch unbarmherzig viel drauf haben, wenn das Motiv stimmt. Böse, böse Jugendliche Raufbolde werden gnadenlos und ohne jeglichen Witz abgestraft. Nett besetzt und nach klassischem Schwarz-Weiss-Muster, wird hier "Böse" von "Gut" gezeigt, dass man des Menschen besten Freund nicht ohne Konsequenzen ein Leid antut. Solide, teilweise pathetisch aber schmackhaft. Schwierig zu sagen, ob dieser Film von der US-Waffenlobby gesponsert oder von dieser verflucht wurde.

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Wumz

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Hmm, zu der Zeit bestimmt nicht, ich weiß auch garnicht ob das Buch etwas mit dem Film zutun hat.


horro

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Dann gilt es das mal rauszufinden ... leg den Film mal ganz oben auf den Stapel ... danke für den Hinweis.


rolandschupp

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Bewertung7.0Sehenswert

Starke und intensive Story, jedoch scheint Brian Cox unterfordert, ebenso wie Tom Sizemore als fieser Vater der Halbstarken. Die langweilige TV-Optik gibt es Film etwas von Soap Opera. Insgesamt kann man sich den Film aber gut ansehen, ist jedoch eher ein Drama als ein Thriller.

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bobo-lemon

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Bewertung5.0Geht so

Den Roman habe ich vor über einem Jahr gelesen und den Film neulich in den Tiefen des DVD Regals wiederentdeckt. Irgendwie habe ich dessen Sichtung nach den ganzen anderen fürchterlichen Ketchum-Verfilmungen vor mir hergeschoben. Nun mit einem Jahr Abstand zur Geschichte, schien der richtige Moment gekommen - und wie zu erwarten kann es der Film natürlich nicht mit der literarischen Vorlage aufnehmen. Zwar hält man sich zu 90 % Prozent an die Abfolge der Geschehnisse um Avery Ludlow und seinen aussichtlosen Kampf um Gerechtigkeit, jedoch leidet die Tragik der Geschichte unter der billigen Optik des Films, der eher wie eine US Vorabendserie aussieht und gegen den auch die guten Darsteller nichts ausrichten können. Die hervorragende Story hätte zu ihrer vollen Entfaltung auch eine ähnlich schöne und elegische Bildsprache wie z. B. ein GRAN TORINO verdient. So rate ich dann doch lieber zum Buch zu greifen - alle Lesephobiker müssen hier mit einem leider nur durchschnittlich wirkenden Film vorlieb nehmen.

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Tytus

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Bewertung7.5Sehenswert

heute 19.7 21.00 Uhr/ Eins Festival

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Sanylein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film ist von Anfang an interessant und es steigert sich immer weiter. Hätte nicht gedacht das es bei dem Film so weit gehen würde. Ich hätte auch nicht gedacht das ein Film über einen alten Mann so interessant sein kann. Das der Mann die Taten dann bereut hätte ich auch nicht gedacht, somit bin ich auch nicht ganz mit dem Ende zufrieden.

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MarkusVoll

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Bewertung9.0Herausragend

Das Leben geniesen mit seinem Hund beim Angeln das ist seine Leidenschaft. Doch an diesem Tag passiert etwas, was sein Leben grundlegend ändert. 3 Jugendliche tauchen am See auf, einer davon mit einem Gewehr. Erst recht freundlich, verändert sich kurz darauf alles und nur aus Spaß erschiesst einer der Jugendliche den Hund. Die Suche nach den Täter erweist sich nicht sehr schwer, aber Gerechtigkeit gibt es keine. "Es war ja nur ein Hund" heißt es überall. Als das Fernsehen darüber berichtet, wird das Haus des Mannes niedergebrannt. Der Streit eskaliert, da auch der Vater des Jugendlichen viel Macht und Geld besitzt.

Die Geschichte ist sehr bewegend und wird auch sehr spannend erzählt. Wer selbst Tiere hat wird hier auch mitleiden. Tierquälerei wird einfach nicht hart genug bestraft, aber das wissen wir ja alle. Der Mann will eigentlich nur eine Entschuldigung des Jungen, aber der Egoismus dessen und der des Vaters sorgt für das unabwendbare Ende. Sehr spannend und nur zu empfehlen.

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ossgewalt

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Bewertung4.0Uninteressant

Moralinsaure Langeweile

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ROXY

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nachdem ich den Roman von Jack Ketchum gelesen hatte war der Film natürlich ein Pflichtkauf.Natürlich hat der Film auch seine ruhigen Momente aber er dürfte trotzdem niemanden kalt lassen.Hundeliebhaber wie ich einer bin waren bestimmt auf Ludlows Seite.Ganz toll auch Kyle Gallner und Noel Fisher in ihren Rollen als gegesätzliche Brüder.Nie habe ich Tom Sizemore mehr gehasst.Leute die pure actin wollen sollten zu was anderen greifen ansonsten ist Red absolut sehenswert.

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jollyroger

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr unaufgeregter, dennoch durchgehend spannender Thriller.

Die schauspielerische Leistung von Brian Cox ist absolut fantastisch.

Leider trüben einige Längen, das für meinen Geschmack etwas zu kitschige Ende und ein katastrophaler Score das Gesamtbild etwas.

Solide und sehenswert mit einigen extrem starken Stellen zwischendurch.

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Jade

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Bewertung3.5Schwach

Eine weiter Romanverfilmung von Jack Ketchum die nach "Evil" nicht hätte sein müssen.

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aggrotainment

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Bewertung7.5Sehenswert

Mal was ganz anderes. Ein alter Mann der seine souveränität ausspielt, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hat.
Trotz des immensen Leids, welches ihm im Laufe des Spiels und auch in der Vorgeschichte immer wieder wiederfährt bleibt er lobenswert ruhig und meistert die Probleme mit Klasse.

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Don Pedro

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... aber bereut sein Vorgehen am Schluss, leider etwas zu plakativ.


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