Red Road
Red Road (2006), GB Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 17.07.2008
5.2
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von Andrea Arnold, mit Kate Dickie und Tony Curran
Jackie arbeitet bei “City Eye Control” in Glasgow und überwacht, verfolgt und beschützt das Leben Anderer. Mit zurückhaltender Anteilnahme beobachtet sie die sich wiederholenden kleinen Alltagsdramen. Ihr eigenes Leben ist von einer minimalistischen, fast tristen Routine geprägt – einer Routine, die ihr Halt gibt. Bis eines Tages ein Mann aus der Vergangenheit auf dem Monitor erscheint … Jackies Leben gerät aus seinen definierten Bahnen: sie wird getrieben vom Wunsch ihn zu finden und zu konfrontieren.
Cast & Crew
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Andrea Arnold
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Kate Dickie
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Tony Curran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clyde Henderson
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Martin Compston
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Natalie Press
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Paul Higgins
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Andrew Armour
Regie
Schauspieler
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Carolyn Calder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Putzfrau
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John Comerford
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann mit Hund
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Jessica Angus
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Martin McCardie
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Martin O'Neill
-
Cora Bisset
-
Andrea Arnold
- Genre
- Sozialdrama
- Ort
- Glasgow
- Handlung
- Rache, Sicherheitskamera, Sicherheitspersonal, Vergewaltigung, Verlust der Familie
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Red Road
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Kritiken (4) — Film: Red Road
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenBereits das erste Bild ist falsch. Eine Frau sitzt vor Überwachungsbildschirmen. Auf der tonspur macht sich, sanft im Hintergrund zwar aber doch deutlich vernehmbar, Ambient-Musik breit, der Bildhintergrund beginnt, in der Unschärfe zu verschwimmen. Schon hier setzt der Film etwas voraus, das er sich eigentlich erst verdienen müsste: Die Sympathie des Zuschauers, seine Bereitschaft, dieser Frau und ihrer Arbeit soviel Interesse engegenzubringen, damit solche kleinen Transzendenzmarker nicht aufgesetzt wirken wie hier, nicht nach falscher Heimeligkeit stinken, sondern der inneren Logik des Dargestellten entsprechen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
stalker 2009/08/03 22:34:35
Antwort löschenHast ja voll die Ahnung, wa?
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Sigmund 2011/06/16 11:52:43
Antwort löschenKann mich meinem Vorredner nur anschließen.
Und: klingt arg voreingenommen und auf der Lupensuche nach einem Haar in der Suppe...
joseph_tura 2011/09/25 18:30:44
Antwort löschenVielleicht ist die Psychologie der Filmheldin tatsächlich nicht angemessen. Legitim, dass so zu bewerten. Letztlich aber ein typischer Fall von Vernichtungskritik, bei der sich der Kritiker nicht eine Zeile lang bemüht herauszufinden, was der Film sagen wollte, und sich an seiner eigenen Urteilsfähigkeit berauscht. So schreiben sogenannte Kritiker, die ihrem Publikum, also ihren Lesern, zutiefst misstrauen. Mögen solche Autoren tatsächlich Filme? Oje, jetzt bin ich so ungnädig wie der Autor ...
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenIrgendwann wird etwas passieren, das ist schnell klar in diesem Thriller. Aber was dann passiert, und wie es passiert, das ist doch eine Überraschung. [...] Erst am Ende verliert die Regisseurin etwas den Faden, rutscht ins Melodram ab und mißtraut ihrer ruhigen, minimalistischen Bildsprache. Stattdessen wird das Ende reichlich spekulativ und viel zu einfach.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Red Road" ist eine Warnung vor unberechenbaren Auswirkungen von Überwachung - und gibt seiner Heldin ihr Leben erst zurück, als sie die Distanz des Kamerablicks aufhebt und sich in das unüberwachte Dunkel wagt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenKühles Spielfilmdebüt der Kurzfilm-Oscargewinnerin Andrea Arnold mit zwei exzellenten Hauptdarstellern, dessen Problematik gerade in der lange Zeit unverständlichen Motivation der Protagonistin liegt. Ihre fast schon psychotische Besessenheit, die verstörende Einsamkeit und stets präsente Verzweiflung wird erst in den letzten zehn Minuten durch Arnold erklärt. Bevor das große Geheimnis endlich gelüftet wird, driften die Charaktere durch eine anoymne Betonwüste und Arnold würgt dem Zuschauer unentwegt grob gestrickte Metaphern rein. Am Ende bleibt ein zwiespältiges Bild übrig: "Red Road" erinnert an Michael Hanekes Psychogramme, vermisst aber dessen stringente Erzählweise und verschafft dem Zuschauer ein bemüht angestrengtes Filmvergnügen.
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Kommentare (3) — Film: Red Road
Kommentar schreibenDerDude_ 2012/02/10 05:01:36
Kommentar löschen"Red Road" von Andrea Arnold ist ein beklemmend ,leiser Thriller der den Zuschauer fordert und belohnt.
Der Film spielt in Glasgow und handelt von einer Frau ,dessen Beruf es ist Menschen mithilfe von Überwachungskameras zu beobachen und zu beschützen. Doch eines Tages sieht sie auf den Monitoren einen Mann aus ihrer Vergangenheit. Plötzlich setzt sie alles daran ,den Mann zu finden. Warum ? Wer ist der Mann ? Auf die Antworten muss sich der Zuschauer bis zum Ende gedulden.
In seiner Inszenierung errinert "Red Road" an Francis Ford Coppolas "Der Dialog" : Der Film nimmt sich Zeit um die Prontagonistin einzuführen um so zu verdeutlichen ,wie weit sie sich von der Gesellschaft isoliert hat und fest an ihrer Routine klammert. Die Motivation der Prontagonistin bleibt bis zum Ende hin unverständlich ,wodurch jedoch der Spannungsgrad gesteigert wird.
Der Zuschauer darf sich hier auf keine mörderische Spannung einstellen ,sondern auf eher ruhige Szenen. Dafür bietet der Film eine gelungene Spannungskurve inklusive eines zu Tränen rührenden Endes.
Fazit : Ein guter Thriller für Freunde leiser Töne der leider viel zu unbekannt ist.
"Love will tear us apart"
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Tyler__Durden 2011/09/23 19:52:16
Kommentar löschenEin lebloser Körper, treibend in dem Fluss der erloschenen Emotionen. Im Strudel des einen Gefühls, dieser einen Erfahrung die dein Sein infiziert und zum Stillstand bringt. Eine lähmende Existenz folgt, gepaart mit der Observation von anderen lebenden. Anders funktioniert das Leben nicht mehr, der einzige weg etwas zu fühlen ist es die Emotion vorgelebt bekommen zu haben, auf dem Bildschirm, anders geht es nicht mehr. Bis zum dem Zeitpunkt in welcher die Ursache der Zerstörung, der Wasserfall der deine Bahn zum Halt gebracht hat dich wieder konfrontiert. Eine Konfrontation welche in seiner heraufbeschworenen Effektivität als erstes den Hass sowie die Vergeltung aus ihrem lähmenden Zustand befreit. Und sind es erst die vermeintlich Negativen welche sich wieder kenntlich machen, die welche man der Trauer und des Schmerzes wegen ja von Beginn hat versucht zu unterdrücken, so sind sie nötig. Denn mit ihnen werden die anderen kommen. Es wird nicht leicht, das hat niemand gesagt und die Liebe welche zu erst dich von innen heraus zerfriss, auch sie wird dich finden und dir das wieder geben was du so lange vermieden hast. Das Leben, so schwer es manchmal auch ist.
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mnn 2010/06/07 00:42:17
Kommentar löschenguter film aber leider mit teilweise doch arg langsamer erzählweise
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