Religulous

Religulous (2008), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Komödie, Dokumentarfilm, Kinostart 02.04.2009

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7.0 Kritiker
20 Bewertungen
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von Larry Charles, mit Bill Maher

Der Regisseur von “Borat” hat ein neues Thema gefunden: die Religionen und ihre Auswüchse in unserer Welt. Sein Protagonist, der politisch inkorrekte und Emmy-verwöhnte Fernsehtalker Bill Maher stellt in bester Harald Schmidt Manier Fragen und gibt Antworten wie Religionen sein könnten… nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Die Wortschöpfung des Titels ist Programm: “Religulous” ist zusammengesetzt aus “religious” (dt: religiös) und “ridiculous” (dt: lächerlich). Der erfolgreiche Satire-Talker Bill Maher wurde von Larry Charles in die Welt gesandt, um die Befindlichkeiten der großen Religionen in herzhaft unkorrekter Weise zu erkunden.

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: Religulous

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Durch die schonungslose Konfrontation ist «Religulous» häufig gnadenlos witzig. Die Ansichten der Fanatiker sind einfach irrsinnig grotesk. Manchmal zielt Maher aber auch zu schamlos auf seine häufig hilflos wirkenden Opfer. In einem Schlussmonolog fordert Maher schliesslich die Gleichgesinnten auf, sich endlich bemerkbar zu machen. Die einzige angemessene Einstellung gegenüber den grossen Fragen sei nicht «arrogante Gewissheit», sondern Zweifel.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Der „Borat“ Regisseur Larry Charles schickt den wortgewandte amerikanischen Komiker und Fernsehmoderator Bill Maher hinaus in die Welt um Gläubige Menschen vor laufender Kamera lächerlich zu machen. Naher will „all den religiösen Quatsch als Schwindel entlarven“, will das wir endlich erwachsen werden und nicht mehr an den den lieben Gott oder den allmächtigen Allah glauben. Er diagnostiziert die Wurzel allen Übels in der Religion. Ein respektloser Schenkelklopfer mit blasphemischen Botschaft, der seinen Machern einen Platz im Fegefeuer sichern sollte.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Überhaupt erinnert "Religulous" in seinen unangenehmen Aspekten ziemlich stark an Michael Moore, auch wenn Maher um einiges besser aussieht als der fette Polit-Prediger und immerhin nicht selbst Regie führte. Aber auch hier erlebt man einen Typ, der permanent grinsend im Bild steht, mit Leuten redet, dabei selbst besser beleuchtet wird und immer schon die Antwort auf seine Fragen kennt, sich für die Leute gar nicht ernsthaft interessiert. Muss er natürlich auch nicht. Es macht den Film dann eben nur zu einem Pamphlet, das lustig ist, aber recht enge Grenzen hat.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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7.5Sehenswert

Für eine wirklich kritische wie informative Auseinandersetzung mit den sensiblen Themen Religion und Glauben eignet sich „Religulous“ aufgrund seiner Polemik nur sehr eingeschränkt. Der Film ist durch und durch Satire und fühlt sich als solche vornehmlich der Unterhaltung verpflichtet. Auf diesem Gebiet funktioniert er dann auch über weite Strecken recht ordentlich. Die Impressionen aus dem Freizeitpark „Holy Land“, wo mehrmals täglich das Leben Jesu als Musical Auferstehung feiert, sind an bizarrem Christen-Kitsch kaum zu überbieten. Zu den weiteren Höhepunkten zählt Mahers Unterhaltung mit einem „geläuterten“, ehemals schwulen Pfarrer, der fortan andere Homosexuelle mit Hilfe der Bibel auf den vermeintlich einzig rechten Pfad zurückführt (Leitmotto: „Homosexuality can change!“).

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.5Sehenswert

Ähnlich wie Michael Moore ist auch Bill Maher nicht frei von Eitelkeiten, so dass der Film vor allem gegen Ende Gefahr läuft, zu sehr zu einer One-Man-Show zu geraten. Wahrscheinlich macht sich hier eben doch bemerkbar, dass Maher es als Comedian gewohnt ist, den ihm zur Verfügung stehenden Raum alleine zu füllen.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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4.5Uninteressant

Maher hat naturgemäß wenig Mühe, daneben als Lichtgestalt agnostischer Vernunft zu erscheinen. Nur kommt er dabei zugleich als reichlich selbstgefällige Type rüber, als einer, der auf seine Art auch wenig begreift. Zum Beispiel, dass das Ding eben deshalb Glaube heißt, weil es das Bedürfnis befriedigt, mehr zu wissen, als man von Rechts wegen wissen kann. Das darf, wer an Vernunft glaubt, schon blöd finden. Nur lassen sich geschlagene 100 Minuten mit genau einer These nicht unterhaltsam bestreiten. Schon gar nicht, wenn kein halbwegs vernünftiger Vertreter der Gegenseite für mehr als ein paar im Schnitt zurechtmanipulierte Satzfetzen zu Wort kommt.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Mit „Borat“-Regisseur Larry Charles hat er dabei einen Sympathisanten an seiner Seite, der den Film auf Mahers Aussagen hin zu recht schneidet und dem Zuschauer so das Denken abnimmt. Dennoch gelingt den beiden eine absurde und höchst unterhaltsame Reise durch den spirituellen Irrsinn, der zunehmend unsere Existenz bedroht.

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Der katholisch lax erzogene Bill Maher wagt einen persönlichen und dementsprechend subjektiven Blick auf einzelnen Religionen. Dafür reist der Stand Up-Comedian in viele Herren Länder und besucht teils offizielle Vertreter des Christentums, Islams oder krude Abzockervereine wie die Mormonen und Scientology oder auch selbst ernannte Heilige und Erlöser. Maher tischt dem Zuschauer dabei eine wilde Freakshow auf, die vordergründig unterhalten soll. Um sein bei diesem Thema streitbares Ziel zu erreichen, stachelt Maher die teils arg hilflosen Interview-Partner – Wortspiel-Alarm – auf Teufel komm raus auf. So geht er methodisch ähnlich wie der alte Backstabber Michael Moore vor: In den Gesprächen wird viel gelacht, im Nebensatz wird der Interview-Partner von Maher dann verbal beleidigt, einzelne Gesprächspassagen werden in der Post-Production aus dem Zusammenhang gerissen und lustige Einspieler kommentieren im Anschluss das Gesagte auf eine fies-überrumpelnde Art. Natürlich ist das lustig und oftmals haben es die dumm-dreisten Akteure auch nicht besser verdient. Trotzdem ist die sich ständig wiederholende Demaskierung der einzelnen Glaubensvertreter vom sich selbst sehr überzeugten Maher auf die Dauer wenig erhellend noch unterhaltsam. Es ist zudem auch keine Kunst die erwartbaren Standardantworten der Fundamentalisten bereits im Vorfeld der Interviews durch die Sammlung von genug Gegenmaterial zu entblößen und die Gläubigen wie Gottes dumme Schafe erscheinen zu lassen. Immer wieder reiben sich die Protagonisten an einem Punkt: Die einen glauben bis zum Grade des fanatischen blinden Glaubens und Maher glaubt an gar nichts. So nutzt Maher eben seine Wortgewandtheit und Recherchearbeit gewitzt aus.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Dieser Film handelt von den religiösen Ansichten Bill Mahers. Er ist klug, schlagfertig und lustig und ich fand den Film sehr unterhaltsam, obwohl er manchmal ein wenig gemein zu seinen Zielen ist.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Bei uns ist Bill Maher nahezu unbekannt, in den USA ist der Late-Night-Talker, Comedian und Bestseller-Autor in Personalunion jedoch eine feste Größe der Unterhaltungsindustrie. Nun hat er sich mit „Borat“-Regisseur und „Seinfeld“-Erfinder Larry Charles für einen Dokumentarfilm zusammengetan, in dem sie den Religionen unserer Welt mit der Suche nach einer einfachen Erklärung auf den Zahn fühlen wollen: Wie kann es sein, dass (halbwegs) normale und rational denkenden Menschen an Dinge glauben wie Jungfrauengeburten oder dass ein Märtyrertod im Diesseits mit dem Vernaschen von Jungfrauen im Jenseits belohnt wird?

In genau dieser Herangehensweise liegen aber auch schon die Crux und der innere Widerspruch dieses filmischen Projekts: Da dem Glauben quasi schon per definitionem ein irrationales Moment innewohnt, ist ihm nur schwer mit rationalen Maßstäben beizukommen. So macht es sich Bill Maher dann doch sehr einfach, all die gläubigen Menschen als latent unzurechnungsfähige…

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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6.5Ganz gut

"Preaching to the Choir" – Zum Chor predigen, nennt man im Englischen das, was Maher hier macht. Denn es ist zu bezweifeln, dass sein Film auch nur einen Gläubigen zur Abkehr von seiner Religion führen wird. Und die radikalen Gruppen, die Maher hier interviewt, werden den Film wahrscheinlich sowieso lieber verbieten, als ihn sich anzusehen. Auf der anderen Seite dürfte der Film den Nicht-Gläubigen dieser Welt wenig Neues über Religion erzählen und ihre Überzeugung höchstens noch verstärken. Und so bleibt auch Maher letzten Endes nur der Aufruf an Atheisten und Agnostiker, mehr in die Öffentlichkeit zu treten und sich für ihre Überzeugung einzusetzen. Alles in allem ist Religulous aber trotzdem noch eine unterhaltsame und witzige Pilgerfahrt durch die Untiefen der Religion.

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sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Die Produktion erinnert an Michael Moore in seinen besten Zeiten.

Die enthaltenen Interviews sind häufig so kurz, dass die Interviewpartner kaum Chance haben, ihren Standpunkt zu erläutern - wobei man bei vielen der Personen das Gefühl hat, dies ist auch besser so.

Eine Produktion, die eher als Fernseh-Doku-Satiere denn als Kinofilm Berechtigung hätte.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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6.0Ganz gut

Während auch Gläubige Mahers Skepsis unterstützen mögen, wenn er die Anhänger am Ende des Films entlarvt, wie sie im Absoluten dahinfegen, klingt Maher selbst so absolut sicher wie diejenigen, über die er sich in den ersten 100 Minuten des Films lustig machte.

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sikkmeidack

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Lustig gemacht hat er sich über die Befragten nie. Er hat nur Fragen gestellt, bei denen sie die Möglichkeit hatten, sich selbst als Idioten darzustellen.
Der Vorwurf, das ungebildete Prekariat befragt zu haben ist haltlos. Schließlich glauben 60 Prozent Ihres Volkes an die biblische Enstehungsgeschichte.
Aus meiner Rippe habe ich einen Erdbeer-Joghurt geformt.
Warum spricht Gott nicht mehr mit uns? Dolby 5.1 wäre hilfreich.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Der Dokumentarfilm des Comedian/Satirikers Bill Maher über religiösen Fundamentalismus ist oft lustig. Er bemüht sich kaum, fair zu bleiben, obwohl er mit einem außergewöhnlich heiteren Priester des Vatikans spricht, der rationaler und offener daherkommt als die meisten der standfesten interviewten Anhänger.

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Kommentare (49) — Film: Religulous

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DerMika

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Bewertung9.5Herausragend

Ich fand die Doku sehr gut!Bill Maher ist mir allein schon von "Real Time with Bill Maher " sehr sympathisch.Die Doku zeigt einfach,dass jede Religion (meiner Meinung nach) komplett einen weg hat.
Christen,Muslime und jüdische Personen verfangen sich meiner Meinung nach immer wieder in eigenem Widerspruch was die Sache einfach nur witzig macht.Ich will selber nicht sagen,dass alle Menschen mit einem Hang zur irgendeiner Religion meschugge sind aber der Film zeigt doch in irgendeiner Art wie lächerlich alles im Großen und Ganzen ist.
Also alle die irgendwie religiös sind am besten nicht den Film schauen denn vielleicht könnte es von einem oder anderen den wertvollen Glauben zerstören.

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stuni

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Dokumentation bietet nicht wirklich viel neues, sie ist für mich weder informativ noch lustig. Leute die ihre heiligen Schriften wörtlichen nehmen, werden als Fundamentalisten dargestellt und sind überwiegend in diesem Film zu sehen. Menschen mit einer etwas "Modernen" Sichtweise bezogen auf ihren Glauben tauchen nur vereinzelt auf und kommen kaum zu Wort, obwohl mich gerade ihre Meinungen und Ansichten gereizt hätten diesen Film zu sehen. Außerdem sind die unnötig vielen Schnitte zu erwähnen, diese vermitteln den Eindruck das viele Gespräche aus dem Zusammenhang gerissen werden und ich Teilweise das Gefühl hatte eine RTL2 Sendung zu schauen.

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Detherion

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Bewertung4.5Uninteressant

Der erste Teil der Doku ist ganz okay. Maher sucht sich zunächst vor allem die Fundis unter den Christen raus und macht sie lächerlich. Man hat natürlich schon etwas sachlichere und vernünftigere Kritik an Religionen und insbesondere dem Christentum gesehen, und da schließe ich selbst Nietzsche nicht aus, aber Maher belässt es dann doch bei Suggestivfragen und Polemik. Dass er Leute bloßstellt, die sich selbst als Heiland sehen und beispielsweise mit irgendwelchen Heilsversprechen Leute abzocken, ist wiederum mehr oder minder lobenswert.

Wirklich schlimm wird dieser Film ab der 2. Hälfte. Zunächst stempelt er Muslime pauschal als Gewalttäter ab. Was ich aber wirklich zum Kotzen finde, ist dass er sogar den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders in ein positives Licht stellt und ihn als erhellenden Kontrast zu den ja angeblich so brutalen Muslimen darstellt. Das ist derselbe Wilders, dem wir es zu verdanken haben, dass der "wietpass" ab dem 1. Mai Touristen aus den Coffee Shops verbannt. Dass er diesen hirnverbrannten Vollidioten so kritiklos seien Parolen im Film fabulieren lässt, macht diesen Film für mich nicht weiterempfehlbar.

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Martinmartin

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Bewertung7.0Sehenswert

Natürlich sucht sich Maher die größten Spinner aus, die sich bereiterklären sich vor seine Kamera zu wagen. Natürlich gibts zwischendrin und hinterher fiese Seitenhiebe aus dem Off. Natürlich erinnert das alles sehr an Michael Moore, und ist mehr Komödie als Dokumentation. Doch wenn man sich dessen von Anfang an bewusst ist und Bill Mahers Monologe schon in seinen US-Talkshows gerne genießt, wird man auch mit Religulous seinen Spaß haben. Er bleibt immer fair und freundlich zu seinen Gästen, und schafft es oft mit einer einzigen, gezielten Frage deren Argumentation ad absurdum zu führen, dennoch ruht er sich zu oft auf seiner Prämisse "Religion = albern" aus. Ein wirklich spannender Dialog zwischen Gläubigen und Ungläubigen kommt deswegen also nicht zustande, aber die Grundmessage ist dennoch eine äußerst sympathische:
Maher predigt die Religion des "I don't know", den berechtigten Zweifel und die strikte Trennung von Staat und Kirche.

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Fingolfin

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Bewertung0.0Hassfilm

Oh mein Gott! Und dieser Ausruf ist durchaus zweideutig zu verstehen.
Noch nie habe ich eine schlechtere "Dokumentation" als diese sehen müssen. Ich, der ich kein ausgebildeter Priester des Vatikans, Vertreter einer anti-Homosexuellenbewegung oder Vertreter der Theorie einer 6000 Jahre alten Erde bin (was so übrigens in keinster Weise in der Bibel steht), kann ohne weiteres jedes so genannte Argument des widerlichen Demagogen Bill Maher, der obendrein mit dem Versuch, witzig zu sein, kläglich gescheitert ist, in der Luft zerreißen. Dass es der gute Bill nur mit den größten Schwachköpfen aufnehmen kann, die sogar ihm intellektuell unterlegen sind, lässt ihn nicht zum Helden werden, im Gegenteil, es erinnert stark an ähnlich diskriminierende Formate im deutschen Fernsehen, wie aktuell wohl "Schwer verliebt" oder Ähnliches. Hätte er auch nur einen in seinen Film (auch wenn diese Bezeichnung eine Beleidigung für alle anderen Filme ist) genommen, der sich halbwegs in der Bibel auskennt, hätte er so seinen Film der Lächerlichkeit preisgegeben und das wusste sogar er. Daher zieht sich seine offensichtliche Devise "nur die äußersten Hardcore-Anhänger des Christentums aufzunehmen, sie ständig zu unterbrechen und das Interview später dann so umzuschneiden, dass ich komischerweise ständig selbst mit den miserabelsten Argumenten gewinne" durch das gesamte Werk. Ernstnehmen kann, sollte und darf man diesen Schund nicht, da seine Argumente aberwitzig schlecht sind und er es niemals mit jemandem aufnimmt, der ihm Paroli bieten könnte. Die einzige Überraschung des Films war, dass selbst dieser hochdekorierte Wissenschaftler außer Gestammel und unpräzisen Aussagen keinerlei Anstalten machte, Bill mal die Grenzen seines Verstandes aufzuzeigen und er nicht die Geduld mitbrachte, ihm alles Schritt für Schritt zu erklären. Das ließ er dann natürlich die Fundamentalisten, den Gründer einer Cannabiskirche oder den Darsteller des Jesus Christus in einem Freizeitpark machen, die natürlich alle hochqualifiziert waren.
Also Bill, hier ein gutgemeinter Ratschlag von Agnostiker zu (wie du ja selbst sagst) Agnostiker: Hake diesen Film als größten Fehler deines Lebens ab, guck dir bei Family Guy oder South Park mal ein paar wirklich witzige Sachen über Glauben und Religiösität ab und zieh dich bestenfalls komplett aus dem öffentlichen Leben zurück.

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reveal

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Such dir mal ein paar Santa-Studien oder frag ein paar Eltern. Wie lange es bei Kindern dauert, bis sie akzeptieren, dass der Weihnachtsmann nicht echt ist, abhängig vom Alter und der Zeit, die sie fest daran geglaubt haben. Danach wiederhol das mit den sich entwickelnden Kindern.
Dass ein Glaube für Abartigkeiten ausgenutzt werden kann, ist keine Rechtfertigung des Glaubens, sondern ein Vorwurf.
Argumente, die für dich und mich absurd klingen, können für jemanden, der sein ganzes Leben daran geglaubt hat, vollkommen überzeugend wirken. Auch wenn der Mensch sonst, normal intelligent ist. Deshalb ist die Indoktrination von Kindern verachtenswert. Es ist kein Zufall, dass Religion Eltern- und Lokalitätsbestimmt ist (= die meisten gehören der Religion ihrer Eltern an und die meisten gehören der vorherrschenden Religion der Umgebung an.) und wer sagt, dass die grausamsten Stellen denn eben nicht zum Glauben gehören? Entweder die Islamisten und Jesus Camp Fanatiker dürfen ihren Glauben den Kindersoldaten auch einimpfen oder niemand hat das Recht, die Hirne von Kindern mit unbelegtem Mumpitz weich zu klopfen.


Fingolfin

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Hast wohl größtenteils recht, allerdings is es nunmal so, dass es fast überall auf der welt mehr "normale" menschen gibt, als fanatiker..nur kommen deren taten nie in die nachrichten, weshalb man einen anderen eindruck bekommen könnte...aber ich stimm dir da schon zu: indoktrinierung sowie fanatismus und extremismus ist zu verurteilen..aber z.B. das is ein thema, was maher ganz und gar nicht anspricht..ich vermute, wir beide hätten ne bessere doku hinbekommen!


Abronsius

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn Bill Maher sich pointiert über Wahrheitsmonopolisten,Wiedergeborene und andere Gläubige lustig macht-ich habe keine Daumenschrauben gesehen,so finde ich das äußerst unterhaltsam,es gibt schließlich Orte auf unserer Scheibe,dort schreitet die Kollektivierung und die Manipulation des Glaubens -und somit der Massen- stetig voran,deshalb ist dieses Pamphlet auch absolut legitim und überhaupt nicht billig. Macht doch,was Ihr wollt!Warum seid Ihr nur so sendungsbewusst?Warum jault Ihr nur soviel rum,wenn man eure rückwärtsgewandte staubige Statik kritisiert?
Der größte Unsinn ist doch zu denken,die Destruktivität des Menschen und seine Triebimpulse mittels Glaubensfesseln bändigen zu können,diese auf ein verträgliches Maß gebändigt haben ganz andere.Ich bedanke mich aber für Lämmer die Siegel öffnen,Engel die Posaune spielen,Flüsse voller Blut,Zauberei und den Paradiesmythos,das ist alles Kraftfutter für die Filmindustrie.Der gläubige Kirchenkritiker Voltaire schrieb mal so schön:„Wenn Gott nicht existierte, müsste man ihn erfinden.“ Für mich eins der schönsten Eigentore.

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LieberTheater

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Bewertung6.0Ganz gut

Als Atheist macht dieser Film einen großen Spaß, da man eigentlich die ganze Zeit genüsslich zu allen Argumenten Mahers nicken kann und sich über die Ratlosigkeit anderer lustig machen kann.
Als Aufklärungsmission kann man den Film, jedoch nicht verwenden, da die Argumente eher quantitativ als qualitativ ausgelegt sind.
Nichtsdestotrotz hatte ich meine Freude dran.

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J4KOB

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Bewertung7.0Sehenswert

'Religulous' ist unfair geschnitten, manipulativ gestaltet und unglaublich anstößig.
Ein Film bei dem die Meinungen deutlich auseinandergehen.
Bill Maher versucht mit aggressiven Konfrontationen und polemischen Argumenten seine Gegenüber aus der Reserve zu locken, was ihm auch hervorragend gelingt (Natürlich sind nur seine "Erfolge" im Film zu sehen). Er verkauft sich zwar als Agnostiker, präsentiert aber in diesem Film eine stark atheistische Einstellung.
Man muss sich im Klaren darüber sein, dass der Film mehr als unfair ist. Man sollte ihn deshalb nicht zu ernst nehmen und ihm auf keinen Fall irgendeinen wissenschaftlichen Wert zusprechen.
Für religiöse Menschen, die keine Nerven aus Stahl besitzen, ein absolutes Tabu.
Sonst echt unglaublich witzig gemacht. Auf jeden Fall sehenswert!

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Vesperum

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Bewertung2.0Ärgerlich

So wie ordne ich diesen Film nur ein?!

Ein Anti-Religiot-iot erschafft sich ein Glaubenskonstrukt über einen Glauben und hält es andersgläubigen Religioten vor.

Was musste ich Lachen, als die Stelle mit den Aggregatzuständen zur Sprache kam und der Anti-Religiot-iot es mit Lachen zu widerlegen versuchte.

Hachja - Herrlich. Was habe ich gelacht.

Also die 2 Punkte, gibt es nur deshalb, weil dieser Film, Pardon, ich nenn es lieber Report-Klamauk, herzlich zum lachen gebracht hat.

Ein Gläubiger mit Antitheistischen Gedankensströmen wirft Andersgläubigen unsachlichkeit vor und dabei schwimmt er selbst darin.

Man kann sich diesen Film auf jedenfall anschauen.
Manche schütteln den Kopf.
Andere nicken mit dem Kopf.
Und andere amüsieren sich köstlich.

Je nach geistiger Konfession, haha.

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J4KOB

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Bin ganz deiner Meinung. Der Film ist unsachlich, unfair und natürlich zeigt er von 100 Aufnahmen nur die eine in der sich die Leute lächerlich machen. Abgesehen davon (oder darüber hinwegsehend) ist der Film doch wahnsinnig witzig :D


J4KOB

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Bin ganz deiner Meinung. Der Film ist unsachlich, unfair und natürlich zeigt er von 100 Aufnahmen nur die eine in der sich die Leute lächerlich machen. Abgesehen davon (oder darüber hinwegsehend) ist der Film doch wahnsinnig witzig :D


tobieagle

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Befürwortet das einzig Wahre: Den Zweifel
Außerdem zeigt er deutlich, dass wir im 21. Jhr. einfach kein Platz mehr für solche uralten Hirngespinste haben.

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Chrusuchopf

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Zweifel? Dann wende ihn mal gegen den Atheismus an. Mit Skeptizismus kommt man auch nicht weit, schon Voltaire verzweifelte darüber.


ruf mich an

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Manipulativ, einseitig, unfair - gleichzeitig unsagbar komisch, unterhaltsam, kurzweilig. Und oben drauf gibt es ein Plädoyer für den Zweifel.

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nilswachter

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Bewertung3.0Schwach

Religulous startet äusserst vergnüglich und provokativ. Der Autor und Akteur Bill Maher kennt sich einigermassen in seiner Religion aus und weiss die richtigen Fragen zu stellen und entzieht den Interviewten dementsprechend komische Kommentare. Szenen wie der Christentumthemenpark sind zum schreien und auch der Besuch beim Schwulenbekehrer ist gut und witzig gelungen. Nicht zuletzt natürlich, aufgrund der hochgradig manipulativen Inszenierung und auch Befragung der "Opfer" Mahers. Sobald er sich jedoch in andere Gefilde begibt, sprich Judentum und Islam, torpediert sich Religulous ins Aus. Maher hat weder vom Judentum, noch vom Islam auch nur einen Hauch von einer Ahnung und kann dementsprechend nicht argumentieren. Die logische Konsequenz sind Interviewabbrüche und das ständige Unterbrechen der Befragten. Die Mission, die Gläubigen der Lächerlichkeit preiszugeben, kehrt sich jäh gegen den Missionierenden selbst, Maher disqualifiziert sich permanent. Neben ein paar wenigen witzigen Szenen bleibt der Film unbefriedigend und schwach. Mit der geradezu kolossal bescheuerten Schlusssequenz führt Maher sein ganzes Tun und Denken ad absurdum und mutiert sogar noch selbst zum Propheten.

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SpiceWeasel

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Bewertung9.0Herausragend

Für jeden Atheisten ein Fest und für jeden anderen ne absolute Empfehlung da er die Schattenseiten und schwarzen Schaafe der Religionen zeigt aber ohne Respektlos zu sein (außer bei denen die es auch verdient haben! *g*)
Bill Maher ist ne sichere Bank wie fast immer und der Borat Regisseur Larry Charles hat die Doku witzig und schnell zusammengeschnitten das keine Langweile aufkommt. Empfehlung!!

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m6rley

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Bewertung7.0Sehenswert

Obwohl einige Fakten im Film fehlerhaft sind, schafft es dieses kurzweilige Kinovergnügen durchaus zu unterhalten und der Gesellschaft den Spiegel vorzuzeigen, indem er aufweist, was eigentlich schon klar ist - Das viele Religiöse im Prinzip keine Ahnung haben, was sie da eigentlich glauben.

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tom777

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Bewertung3.0Schwach

Billiger Propagandafilm des Vorzeigeatheisten und Stand Up Comedian Bill Maher der tatsächlich mit noch weitaus fragwürdigeren Methoden als Michael Moore versucht Leute von seiner Einstellung zu überzeugen und sie gleichzeitig als Idioten vorzuführen.
Dabei werden freimütig Sätze aus dem zusammenhang gerissen,Interviews abgeschnitten(insbesonders sobald nicht die gewünschten Reaktionen bzw Antworten kommen)Worte im Mund verdreht und natürlich bevorzugt extreme Fanatiker befragt sowie,besonders schlimm,unbewiesene,ja sogar jeder Grundlage entbehrende Erfindungen bzw Mythen(zumeist von Atheisten Internet Seiten erfunden und verbreitet)als Tatsachen verkauft,anscheinend in der Annahme die meisten Zuseher werden es ja hoffentlich nicht nachprüfen und wahrscheinlich einfach staunend als Tatsachen akzeptieren.

Jeder gebildete Mensch weiß zb.das der 25.Dezember willkürlich gewählt an einen römischen Feiertag gesetzt wurde da man den genauen Geburtstag Jesus nicht kennt,Maher aber verkauft das einfach frech als Beweis das die Lebensgeschichte Jesu kopiert bzw erfunden wurde,da auch andere Götter wie zb.Mithras an diesem Tag geboren worden sollen sein.
Noch schlimmer wurde es aber,und damit hatte Maher und der Film als ernstzunehmender Dokumentarfilm bei mir vollends jegliche Glaubwürdigkeit verloren,als er die komplett erfundene Geschiche von Horus erzählte,die einfach schlicht und ergreifend nicht den Fakten entspricht und er,bewusst oder unbewusst sei dahingestellt, einfach Lügen verbreitet in einer angeblich ernsthaften Dokumentation nur um seine Zuseher einerseits zu beeindrucken und andererseits natürlich zu überzeugen.
Traurig das Maher wahrscheinlich diese erfundenen"Fakten" von jemand seines Vertrauens bekommen hat ohne sie selbst nachzuprüfen,was aber eigentlich seine Pflicht gewesen wäre.
Selbst überzeugte Atheisten stellen kaum ernsthaft die Tatsache in Abrede das Jesus existiert hat,da es dazu einige Beweise gibt und das ohnedies mit der Frage der Existenz Gottes nicht unbedingt etwas zu tun haben muss.
Dieser Film erstellt aber unter anderem die kühne Behauptung das das Neue Testament quasi aus der Ägyptischen Mythologie kopiert sei und verdreht als Beleg dazu einfach diverse Fakten und erfindet munter einiges dazu sowie wirft verschiedene ähnlich klingende Götter in einen Topf.

Dabei war die Grundidee die lächerlichkeit von Religiösem Fanatismus humoristisch bloßzustellen gar nicht schlecht und der Film hat auch durchaus seine komischen sowie interessanten Momente.
Doch mit dieser Interviewmethodik,falschen,teils sogar lächerlichen Behauptungen,hinterlässt der Film einen äusserst fahlen Beigeschmackes,es entsteht der unweigerliche Eindruck die Zuseher nicht aufklären,zum Denken anzuregen,oder auch amüsieren,sondern hauptsächlich nur Manipulieren zu wollen.
Jeder weiß das Fanatismus in jeglicher Richtung schlecht ist,aber am Schluss des Films als Krönung noch die These aufzustellen das die Absenz bzw.Abkehr von allen Religionen die Probleme der Menscheit lösen würde ist meines Erachtens noch blauäugiger,lächerlicher und naiver wie so mancher radikale Moslem oder Bibelfanatiker aus diesem Film....

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tom777

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Alles was du schreibst wusste ich schon und ich habe ja eigentlich fast das selbe geschrieben.Der 25. Dezember wurde eben doch willkürlich gewählt denn es war bereits zu diesem Zeitpunkt ein römischer Feiertag und Weihnachten hätte genauso gut an einem beliebigen anderen Feiertag platziert werden können,war also reiner Zufall und spielt auch eigentlich keine Rolle da niemand je ernsthaft behauptet hätte das das Datum stimmt.Maher versucht in seinem Film Leute die nicht besonders gebildet und oder intelligent sind mit Halbwahrheiten und totalen Erfindungen zu missionieren und zu schockieren ,eben dieses Beispiel mit dem Geburtstag Jesus ist typisch wie er belangloses das gebildete Menschen sowieso wissen so verdreht das es seine These untermauert.Als Comedy hätte man seinen Film vielleicht noch gutes abgewinnen können,da er aber den Anspruch der Wahrheit erhebt und mit vielen unbewiesenen und teilweise total falschen Fakten den Zeigefinger erhebt ist es ein versteckter Propagandafilm der leichtgläubige und uninformierte von seinen Ansichten überzeugen soll.Besonders die Art und Weise wie das geschieht ist eben Propaganda der eher übleren Sorte.
Übrigens kenne ich einige überzeugte Atheisten und habe auch kein Problem mit ihnen.Des weiteren habe ich genau das selbe wie du zur Jesus Existenz auch geschrieben:Zitat aus meiner Kritik:"Selbst überzeugte Atheisten stellen kaum ernsthaft die Tatsache in Abrede das Jesus existiert hat,da es dazu einige Beweise gibt und das ohnedies mit der Frage der Existenz Gottes nicht unbedingt etwas zu tun haben muss. "


eradix

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Ich glaube, dass wir uns generell mehr über den Grundtenor des Films streiten, ich sehe darin weniger Dokumentation, denn mehr Comedy. Dass Religion sehr viel Spekulation und Unwahrheiten enthält wie sein hier auftretender Konterpart, sollte doch lustig zum Denken anregen können (was der Film etwas verfehlt), jedoch zumindest eines schaffen, was ich dem Streifen absolut zuspreche: Fanatismus als Denkfaulheit bloß zu stellen. Sprich mal mit einem gläubigen Evangelikalen (am besten Amerikaner) über heikle Themen und dir wird der Sinn dieses Films vielleicht doch sehr viel näher kommen. Und wenn du wirklich üble subtile Propaganda sehen willst, schau dir so manche Politiker an.


stuforcedyou

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Um eines gleich vorweg zu nehmen: Ja, der Film von Regisseur Larry Charles ist absolut subjektiv und nutzt die Fähigkeiten des Films erbarmungslos um Bill Maher immer so aussehen zu lassen, als ob er jedem Gesprächspartner haushoch überlegen ist. Eine richtige Dokumentation ist "Religious" also definitiv nicht. Sei's drum! Der Film ist eine so prächtig unterhaltsame Satire geworden, dass man gerne für kurzweilige und durchaus auch informative 97 Minuten seine Objektivität und "political correctness" abschalten kann. Zuschauer die sensibel auf das Thema Religion sowie Kritik reagieren sollten "Religious" lieber meiden, für sie wirkt der Film gewiss wie eine reißerische Propaganda für den Anti-Glauben. Alle anderen werden sich wohl sehr gut amüsieren, denn egal ob Maher den Jesus- Darsteller eines Bibelvergnügungsparks, einen Prediger der seine Offenbarungen per DVDs verkauft oder einen Nachfahren von Jesus persönlich interviewt, er tut dies immer mit einer scheinbar unendlichen Lässigkeit, frei nach dem Motto "ich frag ja nur".
Dass ist alles so witzig und leider oft genug gleichsam schockierend dass man Bill Maher durchaus recht geben will wenn er behauptet die Führer der Religionen wären "intellektuelle Sklavenhändler" und allen Gläubigen am Ende des Films den Rat gibt "werdet erwachsen oder geht unter". Natürlich sollte man jetzt erwähnen dass man Religionen durchaus kritisch sehen kann, aber den individuellen Glauben (etwas sehr privates und persönliches) lieber unangetastet bleiben sollte, aber dazu fehlt dem Schreiber momentan noch die Objektivität. Hallelujah, was für ein schönes Gefühl.

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mikkean

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Muss ich mir endlich ansehen. Hoffe, es liegt nicht so schwer im Magen wie "Jesus Camp"


eastergaard

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agree


J0J0

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Bewertung5.5Geht so

Es ist natürlich einfach, wenn man nur mit den Leuten redet, die ihre heiligen Bücher wörtlich nehmen. Solche Spinner sind leicht vorzuführen. Der Glaube der meisten Menschen ist aber etwas komplexer. Kaum jemand nimmt doch die Bibel als wissenschaftlich korrektes Buch wahr, sondern eher als irgendwie wichtige Traditionssammlung. DAS müsste man mal angreifen. Nicht immer auf die lächerlichen Außenseiter, sondern die Mehrheit schauen. Die sind nämlich, auf ihre Weise, viel gefährlicher. Aber die "neuen Atheisten" im anglo-amerikanischen Raum machen eben oft den selben Fehler wie die religiösen Fundis: Sie nehmen die Überlieferungen wörtlich, stellen fest: haha, stimmt ja gar nicht, und fällen ihr Urteil über "die Religion". Ist mir etwas zu billig.
Dennoch sympathisiere ich grundsätzlich natürlich mit Mahers Position und freue mich darüber, wenn er (erste Hälfte des Films) Scharlatane als Leute entlarvt, die mit Märchen und unauthorisierten Bibel-Fortsetzungen ihr Geld machen.
Aber seine Interview-Methodik (unterbrechen, viel schneiden, einzelne Sätze ausm Zusammenhang reißen) ist grundsätzlich fragwürdig und erinnert doch sehr an den hier in Deutscheuropa so beliebten "guten Amerikaner" und "Dokumentarfilmer" Moore.

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Harald Polter

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schön gesagt.


bobo-lemon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Im Rahmen eines 90-minütigen Films kratzt "Religulous" das Thema natürlich nur an der Oberfläche und ist daher mehr Unterhaltung als ernsthafte Dokumentation, was bei dem Regisseur auch nicht weiter verwundern sollte. Wer sich von religiösen Auswüchsen mal so richtig schockieren lassen will, der sollte eher zu "Jesus Camp" greifen, da bleibt einem das Lachen so richtig im Hals stecken. Auch wenn "Religulous" der Diskussion um Sinn und Zweck von Religion nichts neues hinzufügt, macht es einen HEIDENspass, dem pointierten Entlarven von theologischem Unsinn beizuwohnen.

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zoidberg85

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich gehe mal von der Premisse aus das für die Interviews nur die Ausschnitte mit den dümmsten Aussagen, der absoluten EEG-Flatliner mit in den Report gekommen sind. Aber der Film ist absolut sehenswert und sau komisch (wenn man nicht gerade superreligiös ist).

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philopee

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Bewertung1.0Ärgerlich

dieser "Aufklärer" denkt wohl wenn er seine Interviewpartner die ganze Zeit unterbricht oder irgendwelche lächerlichen Kurzsequenzen einschiebt, hat er automatisch recht!

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