Renn, wenn Du kannst
Renn, wenn Du kannst (2010), DE Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Komödie, Kinostart 29.07.2010
19 Bewertungen
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455 Bewertungen
43 Kommentare
Keine
von Dietrich Brüggemann, mit Robert Gwisdek und Jacob Matschenz
Benjamin ist seit längerer Zeit von der Ferne in Annika verliebt. Da er nach einem schweren Unfall im Rollstuhl sitzt, nimmt der die Hilfe des Zivis Christian in Anspruch. Auch dieser entwickelt Gefühle für Annika, was das Leben der drei jungen Menschen von Grund auf verändert.
Benjamin (Robert Gwisdek) ist ein Draufgänger. Er macht gerne sarkastische Bemerkungen, hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg und bringt andere schnell zum Lachen. Doch er ist auch verzweifelt, denn wegen einer besonders schweren Querschnittslähmung sitzt er im Rollstuhl und ist er auf die Hilfe des Zivildienstleistenden Christian (Jacob Matschenz) angewiesen. Dieser nimmt das Leben auf die leichte Schulter, ist fröhlich und ausgelassen. Als die beiden die Cellistin Annika (Anna Brüggemann) kennen lernen, verlieben sie sich in die Musikstudentin. Annika ist zwischen ihnen hin und her gerissen: Sie mag Christian und seine verspielte Art, spürt aber die stärkere Verbindung zu Ben. Was für alle drei als Spiel begann, wird für Ben zu einer Reise in seine tiefsten Ängste, aus denen er allein nicht mehr herausfinden wird.
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Cast & Crew
- Genre
- Gross-Out-Film, Drama, Tragikomödie
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Deutschland, Duisburg
- Handlung
- Cello, Frau zwischen zwei Männern, Querschnittsgelähmter, Rollstuhl, Student, Zivildienst, Zyniker
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Romantisch, Traurig
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- Renn, wenn du kannst: film-zeit.de
- Renn, wenn du kannst: critic.de





















Kritiken (15) — Film: Renn, wenn Du kannst
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenSensationell freche Dialoge, eine mutige Geschichte, die ohne falsche Rücksicht mit dem „Behindi“ umgeht, der Charme des Ruhrpotts und tolle Darsteller machen „Renn, wenn du kannst“ zu einem der Hingucker für dieses Kinojahr.
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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR
Kommentar löschenEs könnte ein Klischeefilm über einen jugendlichen Rollstuhlfahrer sein. Darüber, wie schwierig oder einfach es ist, behindert sein Leben zu meistern. Und klar, der Rollstuhl spielt eine Rolle, aber er bleibt nur ein mechanisches Detail. Denn Schauspieler Robert Gwisdek gelingt es, seine Figur so stark zu spielen, dass man die Fortbewegungshilfe fast vergisst.
Fazit: Junges deutsches Kino mit coolen Sprüchen und weichem Kern. Regisseur Dietrich Brüggemann geht formal und inhaltlich manches Mal auf Risiko. Das Ergebnis ist nicht immer gelungen, aber den Versuch war es wert.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenEs gibt sie noch: Lebensnahe Themen mit viel Potential für ein kluges, wahrhaftiges Drama, die noch nicht hundertmal abgegrast wurden. Und es gibt auch das noch: Junge, ambitionierte Filmemacher, die es mit den begrenzten Möglichkeiten einer deutschen Produktion schaffen, großes Kino zu erzeugen. Paradebeispiel: "Renn, wenn du kannst" [...].
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Jan Kedves: taz Jan Kedves: taz
Kommentar löschenDie Verzweiflung des Opfers, die Hilfsbedürftigkeit, die Hoffnung auf Wiedererlangen der Mobilität, dazu die bohrende Schuldfrage: Dietrich Brüggemanns "Renn, wenn du kannst" unternimmt einen radikalen Bruch mit all diesen nahe liegenden Topoi. Weder resultiert in seinem Film, der bei der letzten Berlinale die Perspektive Deutsches Kino eröffnete und nun ins Kino kommt, die Lähmung in Suizidabsichten (zwar gibt es einige Koketterien damit - aber das ist nicht dasselbe), noch besteht Hoffnung auf Wiedererlernen des Gehens. Nein, Ben (grandios gespielt von Robert Gwisdek, dem Sohn von Corinna Harfouch und Michael Gwisdek) wird beim Duschen sein Leben lang auf Zivi-Hilfe angewiesen sein, daran besteht kein Zweifel. Aber der Mittzwanziger hat in der Tiefgarage einen alten Straßenkreuzer stehen, den er sich seinen Anforderungen gemäß hat umbauen lassen, und sein Sarkasmus ist so derb wie gesund - sprich: Ben hat sein Leben im Griff. Der Film gewinnt dadurch an Komplexität. [...] Übereifrigkeit an der Symbolfront macht "Renn, wenn du kannst" doppelt und dreifach wett: mit einer Ménage à trois, die ohne Geschrei und fliegende Teller auskommt, einem Happy-End, das zugleich kein Plädoyer für die Norm der romantischen Zweierbeziehung liefert, und zuvor mit einem eigentlich ganz normalen ersten Mal, bei dem SIE nur einigermaßen überfordert davon ist, dass ER sie zwischendurch das Viagra holen schickt. Doch, "Renn, wenn du kannst" ist ein sehr guter Film. Und nicht zuletzt ist es ein Film, der die Latte für Filme mit querschnittgelähmten Protagonisten so hoch legt, dass es nun wieder eine Weile dauern wird, bis sich ein anderer Regisseur an das Thema heranwagt.
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A. Seitz: Berliner Zeitung, ray A. Seitz: Berliner Zeitung, ray
Kommentar löschen[...] Entstanden ist ein Film, der Rollstuhlfahrer nicht an Behindertenklischees verrät, der keine einfachen Lösungen fürs Gefühlstohuwabohu präsentiert, der nicht wegschaut, wenn's peinlich wird und dabei doch jedem die Würde lässt. "Renn, wenn du kannst" geht immer volles Risiko, erst recht, wenn er unverkrampft den Krampf der ersten sexuellen Begegnung zwischen Annika und Benjamin zeigt. Was man dem Film allenfalls ankreiden kann, ist, dass er im letzten Drittel das bis dahin entstandene Chaos ein bisschen zu gründlich aufräumen will.
Doch das Unperfekte gilt es auszuhalten, im Leben wie im Film. Und was "Renn, wenn du kannst" an dramaturgischer Geschicklichkeit und erzählerischer Eleganz fehlt, das machen die guten, klugen Dialoge und die noch besseren Schauspieler wett.
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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online
Kommentar löschenBrüggemann gibt allen genug eigenwilligen Charme mit, lässt sie rührend, ohne kitschig, lustig, ohne schenkelklopfend, und traurig, ohne tränenschniefend zu sein. Und er wird dabei hervorragend von den drei Schauspielern übersetzt [...]. Nur zum Schluss hin zieht sich die Geschichte an zu ausgewalzten Bildern, zu genau erklärten Motiven und zu auffällig inszenierten Pointen entlang.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Renn, wenn du kannst" ist ein wahrer Glücksfall: ein Film, der nicht nur mit ausgefeilten Dialogen trumpft und großen darstellerischen Leistungen auftrumpft, sondern auch noch mit einer virtuosen Bildersprache, die vor visuellen Einfällen nur so strotzt. Mutiges, junges deutsches Kino, von dem man gern mehr sehen will.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenTrotz trockenen Humors und witziger Dialoge bleibt Vieles unausgesprochen, trotzt die Mühelosigkiet der Erzählung dem nicht ganz leichten Thema und vermeidet die Fallstricke eines Behindertendramas. [...] Diese spielfreudige Dreiecksgeschichte erzählt ein "schweres" Thema mit unerwarteter und selten unbekümmerter Leichtigkeit.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenImmer nah am Herzen der Figuren und doch mit Mut zum großen Kino erzählt RENN, WENN DU KANNST eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst. Mit seinem ersten Kinofilm gelingt Dietrich Brüggemann ein außergewöhnlicher Brückenschlag: Selten hat ein Film mit solcher...
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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst
Kommentar löschenRobert Gwisdek, der souverän auf der emotionalen Klaviatur zwischen tiefer Trauer und nüchternem Realitätssinn spielt, [gelingt] ein beachtlicher Kraftakt, was dem Film viel an Gewicht und Glaubwürdigkeit verleiht, der ansonsten aber auch dank der mutigen, temperamentvollen Inszenierung überzeugt: Selbst in den vielen intimen Nachtszenen nutzt er souverän das breite Scope-Bild, füllt es mit Poesie und spielerisch-beschwingter Fantasie, aber auch mit dramatischen Szenen von traumatischem Symbolwert. „Renn, wenn du kannst“ bietet schönes, intensives Kino, das seinerseits etwas möglich macht, was in der Wirklichkeit (vielleicht) „nicht geht“.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDass ein deutsches Kinodebüt – zumindest über weite Strecken – über sprühenden Witz und Esprit verfügt, hebt diesen Erstlingsfilm von Dietrich Brüggemann, der in diesem Jahr auch die Berlinale-Sektion „Perspektive deutsches Kino“ eröffnete, positiv von den so zahlreichen, ähnlich gelagerten Debütfilmen ab. Zusammen mit seiner Schwester, der Schauspielerin Anna Brüggemann, die ihrem Bruder beim Drehbuchschreiben unterstützt hat und als Objekt der Begierde auch eine der Hauptrollen spielt, wird hier auf durchaus schwarzhumorige Weise eine originelle Dreiecksgeschichte erzählt.
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David Siems: programmkino.de, epd Film David Siems: programmkino.de, epd Film
Kommentar löschenSo sehr „Renn, wenn du kannst“ auch feinfühliges Kino über Freundschaft sein will, so sehr wirkt der Film auch überambitioniert. Wie ein Tutti-Schwein, das extra laut spielt, um auch mal erste Geige sein zu dürfen.
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M. Wannhoff: Schnitt M. Wannhoff: Schnitt
Kommentar löschenMögen auch die Bilder nicht immer halten, was die großen Gesten auf der Tonspur versprechen, schlechtes Timing beweist der Film ansonsten bloß mit seinem Starttermin: Denn wäre Renn, wenn du kannst ein halbes Jahr früher ins Kino und zufällig einem gewissen Unionspolitiker zu Gesicht gekommen, vielleicht hätte er eingesehen, daß für soviel Tragik, Komik und Sprachgewalt sechs Monate Zivildienst einfach zu wenig sind.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenDIe Geschichte vom Rollstuhlfahrer ist überzeugend erzählt, was aber völlig fehlt, ist eine musikalische Fachberatung: Anna Brügemann sieht man schon zehn Meter gegen den Wind an, dass sie nicht die geringste Ahnung vom Cellospiel hat. Sehr unglücklich, dass die Kamera ihre Hände beim Spielen dann ausgerechnet immer noch in Großaufnahme einfängt, die Finger sitzen nie an der richtigen Stelle. Auch sonst wirkt der Film mit Blick auf die Cellostudentin sehr dilettantisch. Wer kann schon abgehetzt das Cellosolo in Brahms zweitem Klavierkonzert so herrlich spielen? Unabhängig davon wirkt die Handlung sehr konstruiert.
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atomkid Wed, 14 Jul 2010 10:20:41 -0000
Antwort löschenDas klingt so, als hätte man sich bei "Troja" lediglich am historisch falschen Einsatz von rotfigurigen Vasen gestört. Und, ach ja. der ganze Film war auch noch schlecht.. ;)
d-trick Sat, 24 Jul 2010 10:55:13 -0000
Antwort löschenEs empfiehlt sich eigentlich nicht, als Regisseur einem Kritiker direkt zu antworten, aber wenn er so offenkundigen Quatsch schreibt, muß es manchmal sein. Es gibt im ganzen Film KEINE EINZIGE Großaufnahme von spielenden Händen. Natürlich ist die Schauspielerin Schauspielerin und keine Cellistin, und so lange man beim Film nicht das Budget hat, die Körper von Schauspielerin mit den Händen von echten Musikern digital zu verschmelzen, wird es dieses Problem auch immer geben, wenn man Musiker im Film darstellen will. Na und? Soll man stattdessen echte Musiker nehmen, die dafür nicht schauspielern können? Im übrigen ist das Cellospiel bei uns sicherlich nicht perfekt, aber doch recht brauchbar. Man sehe sich zum Vergleich mal "Master and Commander" an - sehr schöner Film, nur wenn Russell Crowe am Ende zur Violine greift, dann stimmt wirklich gar nix. Trotzdem würde ich mich nie hinstellen und diese Stelle als entscheidendesn Mangel des gesamten Films herausheben. Und zum dritten Punkt: Ja, es ist in der Tat gar nicht mal so ungewöhnlich, daß Leute, die in normalen Situationen immer blockiert sind, in Ausnahmesituationen, abgehetzt und unter Streß, ihre Blockade plötzlich unterlaufen können. Klassische Musik habe ich selber lang genug betrieben, um mich da auszukennen.
Der Rest ist Geschmackssache. Ende.
tom777 Mon, 26 Jul 2010 13:39:23 -0000
Antwort löschenEin typischer Fall wo sich ein Kritiker wichtig machen will das sie etwas von der Masterie,in diesem Fall vom Chellospiel versteht.
Ein für 99% der Zuseher unwichtiges Detail wird als Abwertungsgrund bzw. grober Mangel dargestellt.
Das sollte man als ernstzunehmender Kritiker nicht unbedingt tun...
Kirsten Liese Mon, 26 Jul 2010 15:40:40 -0000
Antwort löschenHallo allerseits,
da es sich bei der Cello spielenden Anna Brüggemann keineswegs um eine Nebenfigur, sondern um eine der drei Protagonisten handelt, kann hier wohl kaum von einem unwesentlichen Detail die Rede sein! Jeder, der etwas Ahnung von Musik hat, sieht sofort, dass die Finger auf dem Griffbrett nie da sind, wo sie sein müssten.
Für den Rollstuhlfahrer wurde laut Presseheft ein zehnköpfiges medizinisches Beratungsteam herangezogen, dagegen nicht ein Experte für die musikalische Fachberatung, das ist schlichtweg ein Skandal! Die Tatsache, dass andere Filme in musikalischer Sicher noch schlechter ausfallen, macht die Sache nicht besser. Wenn ein Schauspieler eine solche Rolle übernimmt, dann muss er sich allerdings auch entsprechend vorbereiten. Dass das durchaus überzeugender gelingen kann, hat Franka Potente als Pianistin in "Blueprint" vorgemacht.
Dass ein Regisseur einen schlechten Film dreht, kommt ja öfter mal vor. Das einer so unsouverän mit Kritik umgehen kann, dagegen weniger. Schade.
PS: Einer Celloprofessorin von der Berliner Musikhochschule, die ich zu einer Pressevorführung mitgenommen habe, standen die Haare zu Berge. Im Publikum sitzen nicht immer nur Doofe.
Kirsten Liese Mon, 26 Jul 2010 15:40:42 -0000
Antwort löschenHallo allerseits,
da es sich bei der Cello spielenden Anna Brüggemann keineswegs um eine Nebenfigur, sondern um eine der drei Protagonisten handelt, kann hier wohl kaum von einem unwesentlichen Detail die Rede sein! Jeder, der etwas Ahnung von Musik hat, sieht sofort, dass die Finger auf dem Griffbrett nie da sind, wo sie sein müssten.
Für den Rollstuhlfahrer wurde laut Presseheft ein zehnköpfiges medizinisches Beratungsteam herangezogen, dagegen nicht ein Experte für die musikalische Fachberatung, das ist schlichtweg ein Skandal! Die Tatsache, dass andere Filme in musikalischer Sicher noch schlechter ausfallen, macht die Sache nicht besser. Wenn ein Schauspieler eine solche Rolle übernimmt, dann muss er sich allerdings auch entsprechend vorbereiten. Dass das durchaus überzeugender gelingen kann, hat Franka Potente als Pianistin in "Blueprint" vorgemacht.
Dass ein Regisseur einen schlechten Film dreht, kommt ja öfter mal vor. Das einer so unsouverän mit Kritik umgehen kann, dagegen weniger. Schade.
PS: Einer Celloprofessorin von der Berliner Musikhochschule, die ich zu einer Pressevorführung mitgenommen habe, standen die Haare zu Berge. Im Publikum sitzen nicht immer nur Doofe.
d-trick Mon, 26 Jul 2010 23:23:58 -0000
Antwort löschenDas medizinische Beratungsteam für die Rolli-Rolle bestand nicht aus zehn, sondern aus drei Leuten - zwei echte Rollstuhlfahrer und eine Ergotherapeutin. Musikalische Fachberatung gab es selbstverständlich auch - Anna hat sich mit einem richtigen, echten, professionellen Cellisten vier Monate lang vorbereitet. Selbiger durfte sich natürlich auch die finale Schnittfassung nochmal ansehen und uns auf Stellen hinweisen, an denen das Cellospiel seiner Meinung nach nicht stimmte. Wir haben daraufhin noch Schnitte geändert. Bei den Rollstuhl-Experten haben wir es genauso gemacht.
Formulierungen wie "schlichtweg ein Skandal!" würde ich eher sparsam verwenden, die sollte man sich vielleicht für die wirklich großen Aufreger im Leben aufheben. Ist doch nur ein Film. Ob er gut oder schlecht ist, ist im Endeffekt wirklich Geschmackssache. Ich kann mir gut vorstellen, daß einer Celloprofessorin die Haare zu Berge stehen, von Klassik-Profis erwarte ich es eigentlich sogar. Sei's drum. Ich kann damit leben. Ich kann auch mit Kritik leben und versuche so souverän damit umzugehen wie möglich. Ich hoffe, daß auch die Kritiker es lernen werden, souverän damit umzugehen, wenn man ihre Kritik kritisiert - das ist ein relativ neues Phänomen, aber im Internetzeitalter werden sie sich daran gewöhnen müssen, daß das jetzt öfter mal passiert.
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jollyroger Mon, 06 Sep 2010 22:39:37 -0000
Antwort löschen"Dass ein Regisseur einen schlechten Film dreht, kommt ja öfter mal vor. Das einer so unsouverän mit Kritik umgehen kann, dagegen weniger."
Lustig, nachdem Fr. Liese auf etliche Fehler in ihrer Argumentation hingewiesen wurde, kann sie gar nicht anders, als zu einem völlig stümperhaften Gegenangriff überzugehen.
Einen kompletten Film wegen einem Detail zu zerreißen, welches wohl nicht mal 0,01% aller Zuschauer auffallen wird, ist ganz schön armselig.
Kritikerstatus bitte abgeben, danke.
Roco De Long Thu, 04 Oct 2012 23:18:50 -0000
Antwort löschen"...dagegen nicht ein Experte für die musikalische Fachberatung, das ist schlichtweg ein Skandal!"
Ein Skandal sind höchstens verbitterte selbsternannte Kritiker, die selbst nie etwas Kreatives erschaffen könnten und sich dann in pseudo-intellektueller (und völlig unverhältnismäßiger) Weise über das Detail eines Film auslassen, dessen wahren Kern sie offenbar gar nicht verstanden haben. Obwohl, es ist eigentlich kein Skandal. Es ist allgegenwärtige Normalität.
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenIn „Perspektive Deutsches Kino“, der Nachwuchsreihe für den deutschen Film, war gleich der Auftakt ein Knaller: „Renn, wenn du kannst“ von Dietrich Brüggemann zeigt Robert Gwisdek, Anna Brüggemann und Jacob Matschenz in einer Jules und Jim-Geschichte. Die spielt allerdings im Ruhrgebiet und Ben (Robert Gwisdek) sitzt im Rollstuhl. Die junge Cellistin Annika (Anna Brüggemann) liegt nach vielen schönen Momenten zu dritt irgendwann zwischen Ben und seinem Zivi Christian (Jacob Matschenz) und kann sich nicht entscheiden. Sensationell freche Dialoge, eine mutige Geschichte, der Charme des Ruhrpotts und tolle Darsteller machen „Renn, wenn du kannst“ zu einem der Hingucker für dieses Kinojahr.
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Kommentare (28) — Film: Renn, wenn Du kannst
Anne_Moeller Tue, 07 May 2013 19:15:09 -0000
Kommentar löschenNachdem ich "3 Zimmer/Küche/Bad" gesehen habe, wollte ich mal schauen wie denn andere Dietrich Brüggemann Filme sind und wurde mit "Renn, wenn Du kannst" nicht enttäuscht. Robert Gwisdek und Jacob Matschenz überzeugen in ihren Rollen und sogar Anna Brüggemann war in diesem Film um einiges besser (wobei ihre schauspielerischen Leistung bei langen noch nicht an Gwisdek oder Matschenz heranreichen). Weiterhin musste ich an vielen Stellen schmunzeln, weil Brüggemann eindeutig gerne immer wieder die gleichen Schauspieler nimmt (neben den drei Hauptdarstellern habe ich viere weitere Darsteller gezählt).
Der Film besitzt wieder einmal einen wunderbaren Soundtrack, einen sehr angenehmen Humor, flotte Lebensweisheiten und einen tragischen Hintergrund, der die Stimmung des Films aber nicht runterdrückt.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen.
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VisitorQ Wed, 13 Mar 2013 19:21:33 -0000
Kommentar löschenSehr süße deutsche Produktion mit sehr liebenswerten Charakteren. Verrennt sich inhaltlich zwar ein wenig aber wer verrennt sich nicht mal? Schön, ansehen.
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vuvuzela Mon, 11 Mar 2013 23:20:35 -0000
Kommentar löschenEine nette Filmromanze mit intelligenten witzigen Dialogen. Die drei Protagonisten passen perfekt in die Rollen und machen die Story lebendig. Da sieht man mal dass man auch mit einem kleinen Budget großes Kino machen kann.
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sba Thu, 24 Jan 2013 11:08:38 -0000
Kommentar löschenViele überaus positive Kommentare machten neugierig auf den Film. Der Beginn schien gute Unterhaltung zu versprechen. Die Dialoge kommen zunächst herzerfrischend rüber, später jedoch nur noch aufgesetzt. Von großem Kino ist der Film weit entfernt. Für die Tiefe der Handlung erscheint mir der Film viel zu lang, ja langatmig. Und die plötzliche Sympathie der Annika zu Ben ist mir schleierhaft. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich in so einen ausschließlich selbstsüchtigen Menschen verlieben kann. Und im normalen Leben hätte es kein Zivi mit solch einem undankbaren Typen länger als 2 Tage ausgehalten.
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Joeyjoejoe17 Sat, 12 Jan 2013 00:04:33 -0000
Kommentar löschenIch bin begeistert! Unglaublich sympathische Charaktere. Tolle und intelligent pointierte Wort- und Situationskomik. Großartiger Umschwung von sehr unterhaltsamer Komödie zu sehr packendem Drama. Ich habe Tränen gelacht, ich habe mitgefiebert und mich geradezu in dieses Schmuckstück verliebt. So toll kann deutscher Film sein!
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donzel Sat, 12 Jan 2013 13:34:12 -0000
Antwort löschenHauptdarsteller Robert Gwisdek macht übrigens sehr gut Musik als Käptn Peng... wenn man auf alternative Rap-Musik steht: http://www.youtube.com/watch?v=QEXVqYgHrsY
Joeyjoejoe17 Sat, 12 Jan 2013 20:03:13 -0000
Antwort löschenIch bin gewissermaßen Rapallergiker, aber das kann man schon mal anhören, ich bekomme kein Ohrenbluten davon. Fein.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 22:39:48 -0000
Antwort löschenRapallergiker? Viel Spaß mit Django Unchained. :D http://www.youtube.com/watch?v=06vefM4BO-A
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Joeyjoejoe17 Sun, 13 Jan 2013 00:03:18 -0000
Antwort löschengeht doch voll ab, Alter :D
Aber ich denke ich werde meinen Spaß mit Django haben können, trotz Rapmusik und Waltz.
SoulReaver Sun, 13 Jan 2013 13:54:27 -0000
Antwort löschenIch hatte auch meinen Spaß, hin und wieder, aber nee, das ging für mich echt nicht unter einen Hut. :D Ich wünsche dir aber schöne 454 Minuten, oder wie lang der auch immer war. :)
FumerTue Sun, 14 Oct 2012 21:28:08 -0000
Kommentar löschenVoll porno!
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Roco De Long Thu, 04 Oct 2012 23:51:55 -0000
Kommentar löschen"Renn, wenn du kannst" könnte schnell zum typischen Studenten-Laberfilm verkommen: Lebens- und Liebeswirren der Twentysomethings, Indierock, eine Prise desillusioniertes Außenseitertum. Er tut es aber nicht, und das ist seine größte Errungenschaft.
Dietrich Brüggemanns Inszenierung ist das, was man guten Gewissens als "erfrischend authentisch" bezeichnen kann. Das Drehbuch hält pointierte, witzige und schöne Momente bereit, die Darsteller überzeugen. Sicherlich fehlt es dem Film teilweise an Struktur und Drive. Die Story lässt sich manchmal vom Spaß an den eigenen Dialogen einlullen und raubt somit Platz für eine noch intensivere Ausarbeitung der Dreierbeziehung, die sich irgendwo zwischen "Jules et Jim" und "Absolute Giganten" bewegt.
Ich kann nicht sagen, dass mich "Renn, wenn du kannst" vollends mitgerissen hätte. Aber hier ist trotzdem ein junger deutscher Regisseur am Werk, der seine eigene Sprache sucht. Das ist irgendwie sehenswert.
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benutzerbenutzer Mon, 18 Jun 2012 16:58:18 -0000
Kommentar löschenGenau so muss gutes deutsches Kino aussehen. Abseits jeglicher Effektgewitter und meilenweit entfernt von "Stars" wie Til Schweiger und Matthias Schweighöfer brillieren in Dietrich Brüggemann's Film die jungen, unverbrauchten Darsteller, die hier durchweg zu überzeugen wissen. Dabei gelingt es dem Film scheinbar mühelos, zwischen den vielen komischen Momenten immer wieder auch ernstere Töne anzuschlagen, ohne dabei allerdings in Klischees oder das sonst scheinbar unvermeidliche Betroffenheitskino abzudriften.
Zwei besondere Highlights des Films sind neben den Darstellern das Drehbuch, das trotz einiger kleinerer Schwächen nicht wenige herrliche Dialoge bereithält, wobei besonders die Szenen mit Sebastian, in denen er sein Welt- und Menschenbild eindrucksvoll und überzeugend darlegt, außerordentlich gut gelungen sind, sowie die Wahl der Musik, die stets überaus passend ist und mitunter sinnvoll in die Handlung eingebunden wird.
Deutsches Kino wie es sein soll: Ohne die großen Geschichten zu erzählen (wobei er gegen Ende doch etwas überambitioniert daherkommt), gelingt Dietrich Brüggemann ein auch inszenatorisch rundum zufriedenstellender Film, wie es ihn viel zu selten in Deutschland zu sehen gibt.
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xsite Sat, 10 Mar 2012 23:03:01 -0000
Kommentar löschenOriginell, ungeschminkt, humorvoll und dennoch anspruchsvolle Kost. Ein etwas anderer Beziehungsfilm, außerdem ein sprachlicher wie körperlicher Schlagabtausch und das bei toller Beschallung. Sollte man sich anschauen!
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moviee Fri, 10 Feb 2012 18:05:53 -0000
Kommentar löschen"Dein einziger Kontakt sind deine Zivis. Das ist kein Zustand", bemängelt Bens Mutter die Lebensweise ihres an einen Rollstuhl gebundenen Sohnes. Ben aber nimmt es gewohnt locker und antwortet trocken "Wenn's kein Zustand ist, dann kann ich ihn ja auch nicht ändern". Hinter seinen bissigen Sprüchen versucht er seine innerliche Leere und die Ernüchterung über die körperlichen Behinderung zu verstecken. Als Benjamin erst den Zivildienstleistenden Christian kennenlernt und kurz darauf der Musikhochschulabsolventin Annika persönlich gegenübersteht werden alle drei schnell zu Freunden und Ben fühlt sich endlich mal wieder richtig gut. Bis Gefühle ins Spiel kommen... Für ein Drama gibt es zu viele zynische Sprüche, für eine Komödie einen viel zu ernsten Hinterton. Nun, die Tragikomödie ist zum größten Teil das alleinige Konstrukt der Familie Brüggemann, denn während Dietrich den Regisseur mimte, war Anna Brüggemann für den weiblichen Hauptpart und zusammen mit ihrem Bruder für das Drehbuch verantwortlich. Leicht Gesellschaftskritisch wird eine oft recht detailverliebte Geschichte erzählt, die mit viel Zynismus und Sarkasmus aber auch mit viel ernsten Hintergedanken eine perfekte Mischung darstellt und durch ihre lakonische und manchmal sogar melancholische Art und Weise nie langweilig wird. Ein weiteres Kapitel der neuen deutschen Filmgeschichte.
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Mr.AdGood Fri, 10 Feb 2012 14:50:39 -0000
Kommentar löschenAmbivalente Story trifft auf tolle Schauspieler ,gewürzt mit Ruhrpott-Charme!Super!!!
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Sheeeeep Thu, 09 Feb 2012 07:52:04 -0000
Kommentar löschenUm eines von vorneherein klarzustellen: Der Filmtitel sowie der Film und ich haben nichts mit dem 'roten' Tier aus der Familie der Hunde zu tun! Obwohl eine Katze 10 Minuten vor dem Fenster saß und mitgeschaut hat ...
Hier hätten wir mal wieder ein positives Beispiel von dem, was viele gerne totreden: gutes deutsches Kino. (er hat 'gut' und 'deutsch' in einem Satz gesagt, steinigt ihn!)
Man nehme junge, unverbrauchte Gesichter, werft sie zusammen in eine wunderbar tragisch-komische Geschichte die nur an wenigen Stellen etwas überkonstruiert wirkt und lasst sie einfach spielen (oder rennen (oder rollen)). Die Inszenierung und die Rahmenstory sind herrlich bodenständig und man versucht nicht durch besondere Effekte oder erzwungene Schenkelklopfer die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu erregen. Dabei sind die Dialoge mit vielen trockenen, lakonischen und zynischen Untertönen gespickt und laden zum Dauerschmunzeln ein. Die tragischen Momente dürfen bei einem deutschen Film natürlich auch nicht zu kurz kommen, doch der Film findet eine gute Balance und wirkt nie aufdringlich. Bei all der Tragik wandelt die Geschichte ein wenig abseits von ausgetretenen Genrepfaden, was ebenfalls positiv hervorsticht. Das schöne Ende veredelt das Gesamtwerk und lässt mich weitere 0,5 Punkte auf der Werteskala draufpacken.
Deutsches Kino abseits von Schweigers und Schweighöfers kann so erfrischend sein. Mehr davon!
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mar (-ion-) Mon, 14 Mar 2011 23:00:56 -0000
Kommentar löschenwundervoller film,
...mit tollen schauspielern, witz und guter story!
anna brüggemann ist bezaubernd ♥
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kristallrainer Sat, 12 Mar 2011 11:02:39 -0000
Kommentar löschenIch kann mich den überwiegend positiven Kommentaren nur anschließen. "Renn, wenn du kannst" ist mit das beste was das deutsche Kino in den letzten 5 Jahren zustande gebracht hat. Der Film bietet eine dichte Atmosphäre bei dem die Handlung stehts im Vordergrund steht. Die drei junge Protagonisten machen ihre Sache wirklich sehr gut, wobei man Robert Gwisdek erneut eine großartige Leistung attestieren muss (der beste Jungschauspieler der letzten Jahre). Die Story ist auf jeden Fall tiefsinnig und bietet die ein oder andere Wendung, zumal das Ende passender nicht sein kann -> sehr authentisch!
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Waran Mon, 07 Mar 2011 16:08:44 -0000
Kommentar löschenEin beindruckender Film, der auch bei dem Thema Behinderung sensibel agiert, ohne die Leichtigkeit des Humors zu vernachlässigen. Die schauspielerische Leistung eines Robert Gwisdek ist klasse. Den Film muß man geniessen, er gehört unbedingt in die Sammlung.
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Reinhard76 Sun, 21 Nov 2010 18:06:54 -0000
Kommentar löschenKnapp am ganz großen Film vorbeigeschrammt, aber dennoch absolut sehenswert, erfrischend, mutig mit einem herausragenden Robert Gwisdek und sehr guten Jacob Matschenz.
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joanna_samantha Wed, 03 Nov 2010 09:10:33 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme dieses Jahres!
Die schauspielerische Leistung war meiner Meinung nach sehr gut, die Dialoge witzig. Gleichzeitig hatten die Figuren Tiefgang, das Ende war nicht so kitschig, wie es in Hollywood vermutlich geworden wäre, sondern wirklich gut durchdacht.
Besonders schön fand ich die vielen Wiederaufnahmen von anderen Gesprächen bzw. Gedanken wie z.B. das "Tutti-Schwein" aus Marzipan u.ä.
Absolut sehenswert!
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holunder Mon, 06 Sep 2010 22:12:51 -0000
Kommentar löschen"Das Ergebnis ist nicht immer gelungen", schreibt der BR. Ich würde noch weitergehen und sagen: der Filme ist zum Großteil misslungen. Tut mir leid, aber gut spielen tut keiner der drei, und das Drehbuch ist dermaßen bemüht um "coole Sprüche", dass dabei jede Authentizität im Keim erstickt wird. Man hat ständig das Gefühl, hier wollte jemand mal "einen echt coolen Film" drehen, "so mit voll geilem Soundtrack und so" - und dieses Wollen ist eben in jeder Filmminute spürbar.
Ein Amischlitten macht noch keinen Kultfilm, sorry.
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nameless Thu, 02 Sep 2010 21:53:23 -0000
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein frischer, bewegender, ungekünstelter und sehr humorvoller deutscher Film mit einer beeindruckend, intensiven darstellerischen Leistung des noch zu unrecht unbekannten Nachwuchsdarstellers Robert Gwisdek. Unverkrampft und ohne aufgesetzte melodramatische Mitleidsbemühungen, wird hier der Mensch hinter der Behinderung betrachtet und das auch eine wahrlich aufrichtige und ehrliche Art und Weise.
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xlkmx Fri, 06 Aug 2010 18:35:37 -0000
Kommentar löschen10er Vorhersage für einen deutschen Film, der auch noch eine Romanze ist? Diese beiden Kriterien sind für mich eigentlich wesentliche Argumente einen Film NICHT zu sehen. Möchte mich jemand aufklären oder gar vom Film zu überzeugen versuchen?
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Die Cö Sat, 23 Oct 2010 12:36:48 -0000
Antwort löschenHmm, bin eigtlich der Meinung das beide Kriterien nicht auf den Film zu treffen.
Renn, wenn du kannst, ist weder ein typisch deutscher Film, noch ein Romanze. Ich würds eher als einen gescheiterten Versuch einer Liebe zwischen drei Menschen bezeichnen.
Vielleicht, also doch mal ausprobieren?