Repo! The Genetic Opera

Repo! The Genetic Opera (2008), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Musikfilm, Science Fiction-Film

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5.3
Kritiker
4 Bewertungen
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7.2
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226 Bewertungen
19 Kommentare
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von Darren Lynn Bousman, mit Paul Sorvino und Paris Hilton

Basierend auf seinem gleichnamigen Kurzfilm von 2006 inszeniert Darren Lynn Bousman eine schwarzhumorige Oper über Organhandel als neues Supergeschäft.

In der nahen Zukunft wird eine verheerende Epidemie, die Organversagen verursacht, viele Millionen Menschen das Leben kosten. Ein großer Industriekonzern namens Geneco entdeckt daraufhin ein neues Geschäftsfeld: Da viele Menschen nun neue Lebern und Herzen brauchen, bieten sie diese auf dem freien Markt an. Auch die Finanzierung ist ganz einfach: jeder bekommt erst einmal das, was er braucht, und wenn er es nicht bezahlen kann, nimmt Geneco sich sein Eigentum einfach zurück! Im Jahr 2006 wurde bereits der Kurzfilm Repo! The Genetic Opera mit dieser Story gedreht, um möglichen Produzenten und Geldgebern die Idee nahezubringen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Repo! The Genetic Opera

CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

[...]Eigentlich müsste ich diesen Film lieben. Die visuelle Umsetzung ist trotz des geringen Budgets schlicht fantastisch und die Atmosphäre ebenso düster wie die von Liebe, Verrat, Rache und Machtgier handelnde Geschichte. Regisseur Darren Lynn Bousman nimmt bei der Inszenierung keine Rücksicht auf etwaige Befindlichkeiten und präsentiert “Repo! The Genetic Opera” als durchgedrehtes und teils extrem blutiges Spektakel voller tragischer und skurriler Figuren.[...]

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TheAvenger68

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Indie und sein Sohn sitzen in diesem Restaurant o.ä. Shia soll den Kerl am Nebentisch umhauen ! Achte mal auf die Flaschen auf dem Tisch von Indie :-)


TheAvenger68

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Hey !!! Gestern stand hier eine Kritik von dem letzten Indiana Jones !!!
Und jetzt Repo ???
Sehr eigenartig !!!


Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Leider kenne ich die Bühnenfassung dieses Splattermusicals nicht - das sollte man bei Gelegenheit nachholen. Der visuelle Stil liegt irgendwo zwischen Steampunk, Emo, S/M und Krankenschwesterporno, während die Musik von Bombastrock über Industrial bis Japanpop nicht weniger eklektisch durch die Gegenwartsmusik hechelt. Zwischendrin gibt’s Comiceinlagen, weil man das heutzutage so macht, aber Spaß macht es trotzdem. Ernstnehmen kann man dieses Jahr 2057 sowieso nicht, dafür hat Paris Hilton ihre beste Filmrolle ever. Und Gutelaunerock gibt’s auch.

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Kommentare (17) — Film: Repo! The Genetic Opera


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Чебурашка Сергей

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

EInfach ein klasse Film und coole Musik-.
Und ich muss sagen, die Rolle ist perfekt für Paris Hilton ;)

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Alli

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Kostüme, tolle Kulisse und tolle Musik. Jedoch kein Film, der länger im Gedächtnis bleibt. Die Melodien sind keine wirklichen Ohrwürmer und es bleiben viele Fragen offen. Ich hoffe dennoch auf noch mehr solcher unterhaltsamen "Filme" =)

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gajer1978

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sensationelles Meisterwerk...Hammer-Musik...man kann gar nicht soviel dazu sagen...einfach anschauen...es lohnt sich...jedoch ist der Film nichts für zartbesaitete...a bisserl Blut sollte man schon aushalten können ;-)

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Tytus

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vorgemerkt

Kann man kostenlos (legal) auf Youtube sehen, sogar in 720/1080 HD

http://www.youtube.com/movie/repo-the-genetic-opera

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Masseltoff

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Darren Lynn Bousman bei diesem Film mitgewirkt hat lässt sich nicht verleugnen.
Musik ist ganz okay, ein Lied ist ein total Ausfall, ( Seventeen ) welcher wirkt als komme er aus irgend einer schlechten Disneyproduktion und passt deshalb nicht zu dem sonst ziemlich düsteren Film.
Im Film wird nur gesungen und nicht alle Lieder sind Ohrwürmer, trotzdem sind ein paar Perlen dabei. Die Musikrichtung bewegt sich im Bereich Metal und Rock , jedoch sind auch Pop und viele mehr Musikrichtungen dabei.

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AddictedToIan

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Bewertung9.5Herausragend

"Es kommt auf die inneren Werte an", bekommt eine ganz neue Bedeutung, nachdem man sich "Repo!" angesehen hat. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem gleichnamigen 6-Minuten-Film, hab mich dann aber doch für die Vollversion entschieden. Und verdammt, wurde ich gut unterhalten! "Repo!" kommt superstylisch daher, irgendwo zwischen Tim Burton und Sin City. Ich wusste gar nicht, dass Musicals mich so faszinieren können, am Ende saß ich nur da und wollte mehr sehen! Mehr davon! Die Story ist klasse, allein schon die Idee ...! Und was für Sänger! Meine verdammte Güte, Topbesetzungen!
Besonders Alexa Vega und Anthony Head sind zum Niederknien gut. Ich hatte ja gar keine Ahnung, dass der olle Giles so eine Wahnsinnsstimme hat! Jede einzelne Sequenz mit ihm war göttlich - er stell locker jeden anderen Darsteller sowohl musikalisch als auch schauspielerisch in den Schatten. Man, dieser Typ ist genial.
Nur was "Repo" leider so ein bisschen das Genick bricht, sind die Songs an sich. Trotz toller Story, makelloser Besetzung (Sogar Paris Hilton passt mit ihren Gekrächze perfekt in die Rolle und nervt nur ein kleines bisschen), ist das größte Manko tatsächlich die Musik. Wundert mich gerade ziemlich, dass Joan Jett sich dazu herabgelassen hat, ein bisschen Gitarrengeschrammel dazuzusteuern, was ne Schande.
Denn die Songs sind wirklich GROTTENSCHLECHT. Komponiert von einem tauben 5-Jährigen, wahrscheinlich. Grässlich. Das Beeindrucke ist ja, dass sie es geschafft haben, trotz mehr oder weniger Evanscene/Nighwish-ähnlichen Goth-Klängen, die Melodie SO dissonant dazu zu komponieren, dass man sich einfach denkt: 'Hören die Sänger die Musik nicht?'
Dennoch hält mich das nicht davon ab, "Repo" eine richtig gute Bewertung zu geben. Die Songs sind zwar keine Ohrwürmer, trotzdem fasziniert dieser Film! Ich weiß gar nicht wie er es macht, aber er ist richtig, richtig gut.
Die Maskenbildner leisten einen ordentlichen Job, es wird nicht mit Blut gegeizt, aber nicht übertrieben, vom Gore ist "Repo" weit entfernt. Und das Tolle ist ja, wenn Blut/Organe zu sehen sind, dann nur, wenn es unbedingt nötig und storyrelevant ist.
Ich steh einfach auf diesen Film. Man muss nicht unbedingt Musicalfan sein, um "Repo" zu mögen, zurücklehnen und genießen. Und gleich nochmal gucken!!

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B2M

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Bewertung9.0Herausragend

Tolle Schauspieler, tolle Musik, toller Gesang, abgefahrene Story, ein modernes Musical-Meisterwerk. Wesentlich besser als die Actionvariante dieses Filmes Repo Men!
Von mir 7,5 von 8 Augen!

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Selcarnor

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Bewertung6.5Ganz gut

Meine Erfahrung mit Musicals beschränkt sich auf genau drei Bühnenstücke (bei denen zwei mehr Zwang waren) und nie hätte ich gedacht mir mal eine Verfilmung von einem anzusehen. Doch dann bin ich auf >Repo! The Genetic Opera< gestoßen und die Mischung aus Gore und Singerei hat mich schon interessiert. Zu 100% warm wurde nicht damit, aber hey, es war ein netter Film.

1. Optik

Nie hätte ich da CGI erwartet, doch es ist da und es wirkt sogar sehr gut. Die schimmlige, dystopisch wirkende Stadt, die leicht an die namenlose Metropole aus >Dark City< erinnert, und mit Leichen umgeben ist, sowie gewaltige schwebende Reklametafeln darüber, sieht durchaus verdammt cool aus. Dazu kommen noch überzeichnete Kulissen und vor allem schrille Kostüme, mit oft viel Schminke und bei den Frauen mit jede Menge nackter Haut. Dabei vermischen sich überall aristokratische Züge mit Sci-Fi-Elementen oder Gothic. Heraus kam eine sehr bizarre Welt.

2. Musik

Viele der Lieder sind sehr Rock- oder Metallastig mit viel E-Gitarre und ruckartigen Beats und verdammt noch mal sind sie geil. Die Rhythmen stimmen und die Sänger (außer >Paris Hilton< natürlich) wissen wie man ihren Job macht. Teilweise habe ich Teile der Story verpasst, weil ich nicht auf die Texte geachtet habe, sondern mich nur zurückgelehnt und die Klänge genossen habe. Auf der Ebene versagt der Film nicht. Allerdings passt dieser Popsong in der zweiten Hälfte nicht wirklich hinein.

3. Inhalt

Wegen einer Seuche ist ein Großteil der Menschheit in der Zukunft tot und der Rest lebt in einer Stadt, wo eine Firma Ersatzorgane verkauft. Wer aber nicht zahlen kann, bekommt Besuch vom Repo, der ihnen die Inneren wieder herausschneidet- natürlich ohne zu Fragen und ohne jegliche Erleichterung für den Operierten.
Die Geschichte ist relativ einfach gestrickt und hat mich nicht unbedingt umgehauen. Da gibt es halt einen Familienkrach und eine mehr oder weniger verworrene Charakterkonstellation mit teilweise vollkommen übergeschnappten Verrückten.
So viel mehr will ich nicht mehr darauf eingehen. Man sollte aber noch erwähnen, dass hier verdammt viel Blut vergossen wird und zu einiges aus Körpern herausgerissen wird.
Tja, nennenswert mehr gibt es da nicht, da die Hauptgründe für das Alles ja wohl die Lieder und die Präsentation sind – für mich persönlich war dies aber zu wenig bzw. zu überzeichnet.
Dennoch kam der Film oft einen irren Traum gleich, mit all seinen Farben und dem schwarzem Humor. Dazu gibt er dann ein wirklich rundes Gesamtbild ab.

4. Fazit

Eine Geschichte mit durchgehender Geplärr wird zwar niemals wirklich meins sein, doch bei >Repo! The Genetic Opera< habe ich mich doch sehr amüsiert.
Die Lieder waren teilweise wirklich Ohrwürmer und die Atmosphäre ist ebenfalls herrlich schräg.

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torsam

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Bewertung3.0Schwach

Repo ist ein Musicalfilm, der in einer düsteren Zukunft spielt. In dieser Zukunft werden den Menschen Organe verkauft, die bei Nichteinhaltung der Ratenzahlung dann auch gerne mal auf blutige Weise vom Verkäufer zurückbeordert werden.
Die frischen Ideen des Films sind toll. Die Story ist nicht ausgelutscht und das Ganze wird innovativ präsentiert. Die Hintergründe der Figuren werden nämlich in nett gezeichneten Comics erzählt. Der komplette Rest der Handlung findet in Musicalform statt und es wird durchgängig gesungen. Ein Musical in einer düsteren Welt, quasi "The Nightmare Before Christmas" in blutig? Das wäre ja großartig!
Leider ist es das nicht. Denn die Musik ist überhaupt nicht gut. Stilistisch bewegt sich die Musik im Bereich Gothic-Rock, was an sich gar nicht schlecht ist. Ich bin offen für alles und höre mir gerne gut gemachte Musik aus jeglichem Bereich an. Von den Liedern in Repo kann man allerdings nicht sagen, dass sie gut komponiert seien. Selten hört man mehr als ein Instrument gleichzeitig spielen, meistens nur eine Gitarre (Power-Chords) oder einen düsteren Synthesizer (simple Bassläufe). Oftmals singen die Hauptdarsteller sogar gänzlich ohne musikalische Begleitung, was ziemlich schwachsinnig klingt. Stellt euch mal vor, ihr verlangt beim Bäcker zwei Brötchen und tragt das singend vor! Auch die Struktur der Lieder kann nicht überzeugen, die Musik will einfach nicht fließen und kommt zusammengestückelt daher. All das wäre sogar fast noch verschmerzbar, wenn die Melodien gute Ohrwürmer wären. Aber auch hier Fehlanzeige. Die gesungenen Melodien scheinen mitunter völlig zufällig entstanden zu sein. Nur im "Refrain" - der oft nur aus einer Zeile besteht - wird eine kurze Melodie wiederholt. In den Strophen dagegen wirkt alles sehr durcheinander.
Ich kann als bekennender Musicalfan daher nur von "Repo" abraten. Es sind zwar durchaus schöne Ideen vorhanden, wie das Setting und die Comicerzählweise, in der Disziplin Musik überzeugt der Film aber zu keinem Zeitpunkt.

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Dridge

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Schade, den wollte ich mir auch mal noch ansehen. Gut zu wissen.


ADE Design

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Da bin ich aber komplett anderer Meinung. Repo! The Genetic Opera kann gerade durch seiner düsteren und doch nur leicht begleitenden Musik punkten. Zugegeben, die Musikrichtung an sich ist nicht für jeden geeignet, aber wer mit Industrial und vor allem Gothic Rock was anfangen kann sollte hier zumindest einen Blick wagen.

Die musikalische Begleitung versucht hier nicht die Szene zu erobern, sondern begleitet vielmehr die wirklich interessante Geschichte und passt sich der prächtig dunklen Atmosphäre an. Die Schauspieler führen ihren Job gnadenlos aus (ja, sogar Paris Hilton muss ich leider gestehen, war hier gar nicht mal so übel) und überzeugen je mit Schauspielkunst als auch im Gesang. Einen besonderen Applaus für Anthony Head als Repo Man, der begnadeten Alexa Vega in der Rolle der kleinen Shilo und am Graverobber für seine Erzählkunst. Und nun wahrte ich schon sehnsüchtig auf "The Devils Carnival", sein spiritueller Nachfolger!


Jenny von T

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Bewertung0.5Schmerzhaft

"Man soll ja immer für alles offen sein", dachte ich mir gestern zur Abwechslung einmal wieder - so ließ ich es gleich richtig drauf ankommen und gab also dem unfähigsten unter allen unfähigen SAW-Regisseuren eine Chance. Meine Absichten waren die besten und dennoch ist "Repo! The Genetic Opera" nicht mehr als das traurige Protokoll eines ernsthaften Bestrebens Darren Lynn Bousmans, kreativ zu sein.
Die Story selbst ist schnell erzählt: In naher Zukunft hat die Menschheit gegen ein Massensterben aufgrund von Organversagen zu kämpfen. Ein Biotech-Konzern hat ein Monopol auf Ersatzorgane, veräußert diese aber nur unter Eigentumsvorbehalt und holt sich - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes - selbige zurück (dies bewerkstelligt der so gennante "Repo-Man"), sofern jemand sein Organ nicht finanzieren kann.
Die Vorgeschichten seiner Hauptcharaktere präsentiert der Film jeweils im Comic-Stil, der Rest ist komplett als Musical gehalten, beinahe jedes Wort wird gesungen. Das Problem nun an diesem zunächst originell erscheinenden stilistischen Konzept: Bousman zwängt eine Geschichte, die besser konventionell erzählt wäre, in ein Korsett und so kapitulieren Form und Inhalt sich wechselseitig in immer lächerlichere Dimensionen - peinliche Dialoge werden nicht dadurch annehmbarer, dass sie gesungen werden, ganz im Gegenteil. Da kann auch der Umstand, dass Bousman wenigstens ab und zu mal einen Reim auf die Reihe bekommen hat, nicht unbedingt zu seinen Gunsten ausgelegt werden.
Mehr als gewöhnungsbedürftig ist darüber hinaus die Gothik-Optik, in der der Film gehalten ist - der Vergleich zu einem eineinhalbstündigen Cradle of Filth-Musikvideo kam mir mehr als nur einmal in den Sinn. Inhaltlich unterlegt wird all dies mit einem lauen Lüftchen Kapitalismus-Kritik.
Bousmans gotische Science Fiction-Dystopie mit Splatter-Einlagen ist in erster Linie eines: Anders und doch einfallslos; Wo die einen Perfektionismus und Detailverliebtheit erblicken, werden die anderen von einem overload an Kitsch erschlagen.
Und so stehe ich am Ende des Tages, wie nach so vielen Ausflügen dieser Art, wieder vor der Frage, ob der Untergang des cineastischen Abendlandes in bestimmten Nischenbereichen wirklich derart fortgeschritten ist, wie ich befürchte - oder ob ich einfach nur bereits zu alt (und versnobt) für sowas bin.

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torsam

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Cooler Kommentar.


LokisSon

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Sehr schöner Kommentar, trotzdem genialer Film ;)


Mr. Pink

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Bewertung10.0Herausragend

Ich muss diesem Film einfach die volle Punktzahl zusprechen, denn "Repo! The Genetic Opera" ist einfach zu genial um wahr zu sein. Mit seiner originellen und unkonventionellen Art, der gesamte Film ist als Musical gestaltet, während die Vorgeschichte der Story in Form kleiner Comic-Clips erzählt wird, hebt sich der Film deutlich vom Großteil des derzeitigen Horror-Schmarrns ab. Obwohl "Horrorfilm" auch wahrscheinlich nicht so ganz die korrekte Bezeichnung für "Repo! The Genetic Opera" ist, denn der Film entzieht sich durch seine Machart einer einfachen Genreeinordnung. Schließlich ist es zwar schon irgendwie ein Horrofilm, ein sehr blutiger sogar, was bei einem Blick auf den Regiestuhl, Darren Lynn Bousman hatte hier das Kommando, auch nicht weiter verwundert, aber genauso gut gibt es eben auch dramatische Elemente, und natürlich die Musik. Nennen wir es einfach eine Horror-Gothic-Opera, das trifft es wohl am besten.

Die Darsteller machen ihren Job ausgezeichnet, Paris Hilton beweist erneut ihren Hang zur Selbstironie, und können allesamt gesanglich, wie auch schauspielerisch überzeugen. Die beste Leistung liefert hierbei, meines Erachtens, Anthony Stewart Head ab, der sein musikalisches Talent ja schon das ein oder andere Mal bei Buffy unter Beweis stellen durfte.

Optisch ist "Repo! The Genetic Opera" eine Wucht, jeder Moment, jedes Bild ist voll wunderschöner Ästhetik, detailverliebter Perfektion und ungeahntem Einfallsreichtums, sodass der Film insgesamt ein wahres Vergnügen für Augen und Ohren ist. Ein spannendes, blutiges, bildgewaltiges und wahrlich außergewöhnliches Vergnügen.

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Marie Krolock

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Stimmt!!


Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die meisten Musicals sind Liebesgeschichten. Da trällert ein gutaussehender Mann meistens ein Lied nach dem anderen um seiner Angebeteten zu gefallen, aber wer glaubt, dass dies immer so ist, der irrt. Denn hier wird munter beim Aufschlitzen gesungen.
Der Film ist ein Augen und Ohrenschmaus, der unheimlich viel Spaß macht.
Also Telefon ausschalten, Lautstärke des Fernsehers voll aufdrehen und den Höllentrip einfach genießen. Aber vorher noch nachgucken ob man alle seine Organe bezahlt hat, sonst kann es passieren, dass es läutet und der Repo-Man steht draußen.

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Brennegan

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Hat Charme, ganz im Gegensatz zu solchen Musicals wie "Die Päpstin"!


tomtom1987

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Viel Blut und Musik super Schauspieler! Herrlich, kultig, lustig, blutig!

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MansAza

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

hätt nicht gedacht dass ein film mit paris hilton gut sein kann! XD
mein fazit: genial verrückt!

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Nevenka

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mmh, das mit der Kurzfilm-Version habe ich vor acht Monaten gar nicht bemerkt. Musste jetzt mal meinen Kommentar rüberholen. Den Kurzfilm habe ich nämlich gar nicht gesehen...
Alle Sinne werden völlig over the Top bedient. Jedes Detail ist übertrieben und dabei selbstironisch. Höchst ästhetisch unästhetisch und sooo sexy. Zudem hätte ich dieses Mitwirken in einem solchen Film einer Paris Hilton nie zugetraut - außer natürlich, sie malte sich damit aus, zur Kult-B-film-Ikone aufzusteigen. Wird nicht klappen. Aber ein denkwürdiger Auftritt nichtsdestotrotz. Und all der Blut-Hirn-Gedärme-Schmonz: eine glitschige Angelegenheit - und absolut passend.

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Marie Krolock

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Bewertung10.0Herausragend

Huhh... was für ein Film, der doch eher ein Musical samt Blutorgie ist oder noch besser eine blutige, bildgewaltige Oper.
Großartige Musik und eine Story in Gothic-Optik, in welcher der Repo-Man nichtbezahlte Organe zurückholt (und dies tut er natürlich ohne Betäubung).
Der Cast ist großartig. Anthony Head als Repo-Man (er spielte in "Buffy" mit? Muss ich wohl wirklich mal ansehen). Alexa Vega als hübsches Gothic-Mädel (die Szene, in der sie mit ihrer schneeweißen Haut, von Kopf bis Fuss in Schwarz gekleidet, in dem roten Blut liegt - wow, umwerfendes Bild)! Terrance Zdunich als Grabräuber erinnert an einen Vampir - scharf, scharf, scharf! Sarah Brightman als "blinde" Sängerin - tolle Optik, tolle Stimme. Selbst Paris Hilton ist in Ordnung (sie spielt ein Mädel, die verrückt nach Operationen ist - passt. Und bei den "deleted scenes" befindet sich eine, in der sie sich im schwarzen Leder für einen Schuss *Z* anbietet und das sehr wortreich ("take my new parts" )- meine Herren!).
Zwischendurch immer wieder Comic-Bilder, die die Geschichte vorantreiben und die in Kürze den Lebensweg der jeweiligen Person zeigen (erinnert ein wenig an entsprechende Szenen aus Tarantinos "Kill Bill").
Wenn es um düstere Optik und Musik geht, hat "Repo! The Genetic Opera" mich mehr überzeugt als "Sweeney Todd" (trotz größerem Budget samt Johnny Depp).

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kinogaengerin

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"Noch einmal mit Gefühl" heißt die Folge, wenn ich mich recht entsinne. Echt sehenswert! :)


J0J0

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"Once more, with feeling" (Buffy UN-BE-DINGT im Original schauen!). ;)


LokisSon

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Bewertung9.0Herausragend

Schlicht und einfach ein Meisterwerk!
Keine Beschreibung, keine Kritik: Einfach anschauen!

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