Resident Evil 5: Retribution - Kritik

CA/DE/US 2012 Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 20.09.2012

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Kritiken (16) — Film: Resident Evil 5: Retribution

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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0.5Schmerzhaft

Mittlerweile ist das Gezeter, dass die Filmversion der japanischen Videospielreihe „Resident Evil“ von Capcom mit den ursprünglichen Story nichts zu tun hat, am absoluten Stillstand angekommen. Früher wurde noch gemäkelt, die Filme wären zu zahm, hätten lieber von Zombie-Meister Romero inszeniert werden sollen und haben kein wirkliches Survival-Horror-Flair. Auch meckern macht müde. Wobei, dass die neueren „Resident Evil“-Filme dieser Kritik nicht mehr so drastisch ausgesetzt sind liegt vermutlich nicht daran, dass die negativen Gründe über die Jahre nicht mehr zutreffend sind, sondern ganz einfach daran, dass die Reihe mittlerweile ganz andere Verfehlungen inne hat, bzw. über die Jahre andere Schwachpunkte so weiterentwickelt hat, dass die Aufregung über die vertanen Chancen der Vergangenheit, zwischenzeitlich zur marginalen Part der Qualitätsproblematik der Reihe wurde.

Woran es hapert, wird zu Beginn von „Retribution“, dem mittlerweile fünften Teil, deutlich. Heldin Alice (Milla Jovovich) erzählt ihre Geschichte und damit auch die gesamten Ereignisse der vier Vorgänger. Was Regisseur und Autor Paul W.S. Anderson, der zu allen Teilen das Script lieferte und Teil eins sowie vier inszenierte, sich bei der Story gedacht hat bleibt ein Rätsel. Die Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse, die da ungehemmt auf einen niederprasseln löst ein Gefühl des Fremdschämens aus. Guilty Pleasure? Nein, nur Guilty. Die gesamte Konzeption der Reihe ist ein einziger Trümmerhaufen. Ohne eine Art von Homogenität wurde die letzten Jahre ein so verworrenes wie absolut minderbemitteltes Franchise aufgebaut. Es fehlt der Reihe komplett an Bewusstsein. Ein Bewusstsein für den eigenen Stellenwert. „Resident Evil“, egal ob der Erste oder der Letzte, nimmt sich viel zu ernst. Der Reihe ist dabei alles ziemlich egal. Von der Empathie, bis hin zu den Horrorwurzeln, alles wird vernachlässigt. Im Zentrum stehen unterkühlte, statisch choreographierte Actionszenen und Bilderfluten, die weitestgehend so oder so ähnlich schon in den einen oder anderen Genre-Beitrag aus Hollywood zu sehen war.

Es ist schon erstaunlich wie hemmungslos „Retribution“ bei allem wildert, was irgendwie die Aufmerksamkeit eines Publikums weckt, welches anscheinend an ADHS leidet. Anders kann ich mir die willkürliche Verwendung ikonischen Szenen und Motive nicht erklären. Anderson bedient sich aber nicht nur bei Filmen (z.B. „Romeo must die“ oder "Matrix"), nein, sogar das Promotionmaterial, genauer gesagt ein Postermotiv, von Alexandre Ajas Spaß-Splatter „Piranha 3D“ findet, in einer abgewandelten und bewegten Form, seinen Gebrauch. Um diese Verwendungen als Hommage zu deklarieren, fehlt es deren Ausführungen am richtigen Timing und am nötigen Respekt. Das Gefühl, dass sich die Macher vor den Ideen und Ausführungen anderen Filmschaffender verbeugen ist nicht existent. Dafür ist „Resident Evil“ zu starr, zu kalt und vor allem viel zu berechnend.

Anderson, der einst mit seinem Debüt „Shopping“ Hoffnung entfachte und seitdem einen rabiat enttäuschenden Film nach dem anderen inszenierte, bringt in Teil fünf diverse Figuren zurück, die zuvor bereits das Zeitliche gesegnet haben, bzw. als Zombie-Imbiss endeten. Endlich ein Wiedersehen mit alten Bekannten? Nein. Wenn Figur X aus Teil Y wiederkehrt, dann ist das nicht mehr als ob man einen Gegenstand wiedergefunden hat. Alle Charaktere sind nicht mehr als pure Leblosigkeit. Standardisierte Schablone ohne Reiz. Ob sie sterben, überleben, auf mysteriöse Weise verschwinden und wieder auftauchen ändert nichts an ihrem Status als reines Objekt. Heldin Alice, die einzige charakterliche Konstante der Reihe, ist derweil genau so blass wie in den Vorgängern. Unglaublich dass ich das mal sage, aber rückblickend und im direkten Vergleich zu „Retribution“, war die Alice aus der ersten Verfilmung (2001) ein echter und fesselnder Charakter. Klar, niemand sollte bei solch einem Genre-Clash wie ihn Paul W.S. Anderson uns präsentiert, handfeste und überzeugende Figuren erwarten, aber es gibt einfach Grenzen und wenn die Darsteller und ihre Rollen nicht mehr vom Hintergrund zu unterscheiden sind, sind diese Grenzen einfach durchbrochen. Dazu passen sich die Kulissen, ob nun aus dem Hochleistungsrechner oder gebaut, perfekt an die Figuren an: sie wirken zu künstlich.

„Resident Evil: Retribution“ kommt, anders als seine Vorgängern, den Wurzeln der Filmreihe am nächsten. Bereits bei „Afterlife“ hatte die Handlung etwas von einem Videospiel, doch jetzt, im fünften Teil, hat sich anscheinend die Metamorphose vom Film hin zum Game vervollständigt. Die Ereignisse die hier stattfinden erinnern vom Aufbau an Level und an manchen Stellen wartet sogar ein Endgegner auf Asskicker Alice. Die sind aber wenig beeindruckend und fallen im massiven wie verschwenderischen Output von nervenden und sich ständig wiederholenden Schauwerten nicht weiter auf.

Leider hat sich die Videospielreihe „Resident Evil“ mittlerweile zur Aufgabe gemacht sich den Filmen stilistisch anzunähern. Was früher ein virtueller Überlebenskampf mit knappen Ressourcen, beängstigender Isolierung und knackigen Rätseln war, ist nun auch nicht mehr als eine seelenlose Action-Orgie. Eine Weiterentwicklung, die von den einstigen Fans anfangs schockiert aufgenommen wurde. Daraus wurde mit der Zeit Ernüchterung, fanden sich doch immer noch genug Anhänger des neuen „RE“-Stils. So haben die Spiele- wie auch die Filmversion von „Resident Evil“ doch mehr gemeinsam, als zu Beginn vermutet. Auch wenn sich diese Gemeinsamkeit erst über die Jahre entwickelt haben und Atmosphäre sowie Unterhaltungswert konstant mit Füßen getreten wurde. Bleibt zu hoffen, dass der sechste Film auch der Letzte sein wird. Zumindest gibt es zu dieser Hoffnung einige Verweise in „Retribution“, aber was der Reihe gut tun würde, das ist den Machern ja eh ziemlich schnuppe. Das haben sie bereits fünf Mal bewiesen.

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stuforcedyou

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Die richten sich gegen den Film nicht gegen dich.


stuforcedyou

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http://www.moviepilot.de/pages/faq#wie_bekomme_ich_ein_kritiker_profil


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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6.0Ganz gut

“Resident Evil: Retribution” ist wohl nach “Sucker Punch“, der Film, der am ehesten als Computerspiel durchgeht, bzw. den Regeln der aktuellen und alten Shootermechaniken folgt. Level 1 – alles niederballern. Level 2: Noch mehr niederballern. Level 3: noch viel mehr niederballern.

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Co-Pilot

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Sucker Punch ist Crap² - nicht zu vergleichen mir Resident Evil, auch wenn die Serie seit langem selber schon ein Zombie ist(!)


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

In der RESIDENT EVIL-Reihe geht es mittlerweile wirklich um überhaupt nichts mehr - außer Pose, Geste und Effekt. Doch wenn einer diese drei Elemente so überzeugend abfeiert wie Paule Anderson, funktioniert das sogar: RETRIBUTION, diese atemlose Best Of-Show, die den mittlerweile völlig weggetretenen Apokalypse-Irrsinn dieses Franchise nur noch als Basis für eine Dauerverfolgungsjagd nutzt, ist eine bildgewaltige Actionsause mit allem Zipp und Zapp, die eigentlich nichts in der Hand hat und dennoch bestens überwältigt. Nur der digitale Rolls, der hätte nicht sein müssen.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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3.5Schwach

Das Effektgewitter kann sich sehen lassen, die Logik weniger, wenn die Retter im tiefstem Winter und meterhohem Schnee im Muskelshirt anrücken oder Alice ganz Ripley-like ein geklontes, verschlepptes Kind trotz Zeitnot vor einem bösen Monster rettet, die in der Inflation ihres Auftretens auf Dauer ebenso ermüden wie dümmliche Seiltricks und schnell geschnittene, schlecht choreografierte Fights. Videogame-Filmer Paul W.S. Anderson sollte Timing endlich mal im Filmhandbuch nachschlagen.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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6.0Ganz gut

RESIDENT EVIL 5 in 3D ist ja so ziemlich genau das, was man erwartet. Die Story für diesen Teil ist irgendwo zwischen MATRIX, SUCKER PUNCH und ALIENS angesiedelt (in den ersten 15 Minuten sogar massiv vom DAWN-OF-THE-DEAD-Remake bzw. dem ersten DEAD ISLAND-Trailer geklaut) und recht überraschungsarm. Die Dialoge sind hölzern und für Dumme geschrieben, heißt alles wird ständig übererklärt und mit l
eidlich komischen Gags versehen. Das Acting ist auch nur so knapp eine Stufe über Uwe-Boll-Standard, u.a. weil es nicht so nervig ist. Doch Achtung, hier mal ein paar Pluspunkte: Der Score von Tomandandy ("Killing Zoe") ist so überepisch und gänsehäutig, dass man sich wünscht, er wäre in einem bedeutenderen Film untergebracht - hier hat man teils den Eindruck, dass er übertrieben bombastisch rüberkommt, für eine Vielzahl von eigentlich belanglosen Sequenzen - fast so wie bei DAS SUPERTALENT. Aber Paul W.S. Anderson sind teilweise auch ein paar visuell recht hochwertige Sequenzen und Kampfszenen (ich sag nur Fake-Tokyo-Sequenz) gelungen, die man als so gut nicht erwartet hätte. Und wenn man mal ehrlich ist, trotz der zahlreichen Makel macht der Streifen deutlich mehr Spaß als diesjährige Rohrkrepierer wie TOTAL RECALL und sogar BOURNE 4, auch wenn RE5 alles andere als anspruchsvolles Kino ist - zumindest ist es audiovisuell berauschend, blutig, laut, schnell - der Streifen kennt halt seine Prioritäten und VERSUCHT zumindest besser zu sein, als er ist. Dafür gibt's von mir sogar eine Empfehlung (auch wenn das Ende ziemlich lahm, unoriginell und visuell vom THE ONE-Ende geklaut ist).

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sushi25: movie-fan.de

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Klar wird den Fans des Franchises bewust sein auf was sie sich einlassen und allein Ada Wong ist Grund genug für die Testosteron-getriebene männliche Kinozuschauerschaft, sich den Film anzusehen. (Warum laufen nicht eigentlich immer alle Frauen im Winter/Arktis in High Heels mit geschlitztem Kleid rum - Rätsel der Menschheit.
Nüchtern betrachtet bietet Teil 5 ansonsten wenig sehenswertes Neues. Innerhalb der Levelbasiert aufgebauten Story bedient man sich bei sich selbst und läßt Episoden der bisherigen 4 Teile wieder aufleben.

Dies Spannung und die Storyweiterentwichklung bleibt hier auf der Strecke. Die 3D-Effekte sind routiniert und bieten nur mittlerweile gängige = lahme dem Zuschauer um die Ohren fliegende Geschosse etc. Die Unterwasseru-bootbasis, die ich lieber in einem James Bondfilm gesehen hätte, wird hier wie Perlen vor die Säue geschmissen.

Am Ende ist die Story mit einem Mega-Cliffhanger wieder totaloffen und der Resident-Evil-Junkfood-fan wird nach Teil 6 hungern.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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8.0Ausgezeichnet

Resident Evil: Retribution ist schlüssiger und unterhaltsamer als diesen Sommer der Batman-Film, das Alien-Prequel Prometheus und das Total Recall-Remake zusammengenommen.

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sholvar

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lol da hat jemand den Film wohl gar nicht erst angesehen.


Co-Pilot

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Batman war genauso ein Crap wie Prometheus. Total Recall fand ich allerdings ganz gut...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Schöner Trash, der Spaß macht. Okay dafür das das Drehbuch die extrem in die Länge gezogene Version von "Milla has left the Building" ist, wird schon etwas viel rumgeschwurbelt, aber was die reinen Schauwerte angeht und die Originalität der Actionszenen ist dieser Teil dem lahmen Vorgänger um Längen überlegen. Es bewahrheitet sich die Faustregel: Alle RE-Filme mit geraden Nummern sind Schrott, die ungeraden machen Spaß.

Und mittlerweile gehts ja auch Blut und Goremässig nicht mehr so verschämt zur Sache wie in den Anfangstagen. Klar Paul W.S. Anderson lebt nach wie vor seinen Zeitlupenfetisch aus und wahrscheinlich wäre der Film nur ne Stunde lang, wenn man alle Slowmos mit normaler Geschwindigkeit abspielen würde - aber der Scope ist diesmal richtig fett und die (oft digitalen) Sets machen durchaus was her.

Natürlich muss man Spaß an dieser Art von Action-Trash haben, denn wie schon bei den Mortal Kombat-Filmen nimmt sich hier nichts ernst und Monster, Zombies und Mutanten dienen weniger der Story als einem Action-Set-Piece nach dem anderen. Narrativ ist das nur lose verbunden und es bleibt immer das Gefühl, das die Szenen auch problemlos untereinander getauscht werden könnten, ohne das es dem Verständnis schaden würde.

Was neu ist, sind die sehr viel deutlicheren Anlehnungen an den Look der Games. Ob Ada Wong oder Leon Kennedy - auch wenn die Figuren nicht innerhalb der Spielchronologie agieren, posieren und agieren sie mittlerweile doch extrem oft wie in den Zwischensequenzen der Games. Das das alles funktioniert und auch dreiste Aliens-Rip-Off-Momente noch ganz charmant sind, liegt an der fluffigkeit der Inszenierung. Denn statt wie in Sucker Punch bedeutungsschwanger und pseudodramatisch rumzuprölen, setzt Anderson auf harmlos-debilen Spaß.

Leons Frisur ist genauso unpraktisch und markant wie in den Spielen, die Kettensägen-Las-Plagas sind genauso ätzend-gefährlich wie im Spiel und der Licker, sowie BadAss Rodriguez funktionale Gegner. Und so geht es eben Level um Level nach oben... bis zum unvermeidlichen Kampf mit dem Levelboss.

Milla macht ihre Sache gewohnt gut und kann verletzlichkeit und BA-Attitüde routiniert kombinieren und ist generell so sympathisch (etwas das Kate Beckinsales Charakter in der Underworld-Serie so absolut abgeht), dass man ihr auch die doofen Plot-Moment irgendwie verzeiht, wenn sie erst nach Ewigkeiten draufkommt der guten Jill mal den Gedankenkontrollkäfer aus dem Dekollte zu rupfen (D'oh!). Kudos auch an den Darsteller von Wesker, der es tatsächlich schafft die gesamte Zeit wie eine 3D-Animation Stand ca. 2001 zu wirken.

Fazit: Spaß für Fans der Reihe, Hass für alle die es schon immer scheisse fanden denn Anderson liefert nur more-of-the-same - diesmal allerdings mit wesentlich größerem Aufwand und einem unvermeidlichen Cliff-Hanger der zumindest mich dazu bringt, mich auf die nächste und vielleicht letzte Folge zu freuen.

Nach einem Sommer von Filmen die sich furchtbar ernst nehmen und gar nicht merken wie dünn ihre "anspruchsvollen", "emotionalen" Stories doch sind ist RE5 das richtige Gegengift: Fun-Trash ohne jeden Anspruch, Augenkino mit niedriger Halbwertzeit aber hohem Unterhaltungswert. Und ich würde gerne mal Paul W.S. Andersons Batman sehen- alleine um zu erleben wie die Nolan-Fans nen Pflaumensturz bekommen.

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Filmering: Filmering.at

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4.0Uninteressant

Resident Evil 5 hält sich gar nicht erst lange mit der Erzählebene auf, sondern geht direkt in die Vollen. Alice muss sich diesesmal durch verschiedene Areale in Levelform ballern und hetzt in kürzester Zeit vom virtuellen Tokio, über New York nach Moskau - flankiert von wahnwitzigen Slow-Motion Ballereien und temporeich inszenierter Action. Da aber die akute Bedrohung in diesem Teil, dank des Charakters als Testareal und der übermäßigen Konstruiertheit der Schauplätze kaum ausgeprägt ist, macht Resident Evil 5 auch nicht wirklich viel Spaß. Zwar können Actionjunkies, die sich mit der Ästhetik von Paul W.S. Anderson anfreunden können, durchaus solider unterhalten werden, aber alle anderen müssen den Film nicht unbedingt sehen.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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6.5Ganz gut

Zwar entfernt sich Resident Evil: Retribution wie schon seine direkten Vorgänger von der ursprünglichen Survival-Horror-Anlage der Videospielvorlage, kommt der Dramaturgie und dem Ablauf eines Computerspiels aber sehr nahe.

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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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5.0Geht so

Einzig die bis ins kleinste Detail durchchoreografierte Action und die gelungenen 3D-Effekte - die Pop-Out-Sequenzen verfehlen ihre Wirkung nicht - verhindern, dass man irgendwann gelangweilt im Kinosessel sitzt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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4.0Uninteressant

Wenn Herr Paul W.S. Anderson als „Resident Evil“-Regisseur mit Ehefrau Milla Jovovich was unternimmt, sieht das anders aus als bei den meisten Paaren - schicker und blutiger.

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neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de

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4.0Uninteressant

Was bleibt am Ende übrig? Der Einstieg und das Ende kann hier als kleiner Höhepunkt gesehen werden. Doch während des Films und zum Ende hin sieht man, dass Resident Evil: Retribution aus einer dünnen Idee entstanden ist, die den Film nicht in den Angeln halten kann. Der Film besitzt damit leider auch diverse Logik-Löcher und ich hatte beim Sehen immer das Gefühl, dass die Macher nicht einmal in Erwägung gezogen oder den Anspruch haben einen ernsten Ansatz in der Resident Evil Serie zu fahren. Resident Evil ist nämlich vor allem eins: Cheesy und Trash pur. Genre- und Resident Evil Fans können sicherlich daran gefallen finden, da die Action solide inszeniert wird. Allen anderen sei von Resident Evil abzuraten.

Resident Evil: Retribution kann als schwächster Teil der Serie gesehen werden. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass der Film nur als Lückenfüller dient, um die Leute auf den nächsten Teil einzustimmen. Denn dann hätten wir mit dem sechsten Teil hoffentlich bald mal ein Ende gefunden. Zeit dafür wäre es!

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alviesinger: bummelkino

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3.0Schwach

Bumm! Bäng! Und wieder Bumm! Willkommen bei 80 Minuten Dauerfeuer. Weiter geht’s mit der filmischen Aufarbeitung eines Capcom-Videospiels namens „Resident Evil“. Der Alles-in-die-Luft-Sprenger, Regisseur und nennen wir auch einmal Drehbuch-„Autor“ Paul W.S. Anderson lässt wieder Zombies auf seine Gattin regnen. Sie und auch der Zuschauer kann der wirren Geschichte kaum folgen und ballert stattdessen hilflos um sich. Wer also auf Weiber in engen Klamotten und dicken Wummen steht, wird hier standesgemäß auf reinrassigem B-Film-Niveau mit den dazugehörigen Deppen-Dialogen bedient. Das ist hirnlose und meist schlecht choreographierte Action, stilisierte Gewalt bei der das CGI-Blut spritzt. Im aktuellen Teil darf auch wieder Michelle Rodriguez auftreten und macht ihre Sache gewohnt dämlich. Die Akteure hüpfen von Level zu Level, kämpfen gegen Zombies, Monster und anderes Vieh-Zeug. Untermalt wird dieser Endlos-Murks von mieser Synthie-Mucke. „Resident Evil 5: Retribution“ ist an Eintönigkeit kaum zu überbieten und wahrscheinlich der mieseste Teil der Reihe. Einmal abwarten, ob die unausweichliche Fortsetzung den aktuellen Krempel noch unterbieten kann. Einfach wird das nicht.

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Co-Pilot

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HeartbreakerNR1 hat da IMO nicht ganz Unrecht...


Darkclaw

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Wat!? Seit wann waren die alten RE-Teile Action, Heartbreaker? RE 1 bis Code Veronica bestanden hauptsächlich aus Horror und Klaustrophobie dass bisschen "Geballere" (wenn man es so nennen will), war auch alles andere als actionlastig, durch Muntionismangel und Bewegungsarmut beim Zielen, war es für Action zu zäh. Erst durch RE 4 kam Action in die Serie, wo auch gleichzeitig die Rätsel und ruhigen, durchdachten Momente zurückgeschraubt wurden. Die RE-Filme haben demnach rein gar nix mit den Urspielen (also RE 1 bis Code Veronica) zu tun, sowohl atmosphärisch als auch Inhaltlich!


projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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4.0Uninteressant

Mit Resident Evil: Retribution liefert Regisseur Anderson einen Kinderfilm ab, der fast gar nichts an sich hat, was ihn auszeichnet. Fast? Es gibt da eine Sequenz ganz am Anfang des Films, die rückwärts in Zeitlupe und 3D läuft...(Kritik auf 2501)

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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3.0Schwach

[...] Es erstaunt schon wie es einem Regisseur gelingt auch das größte Feuerwerk am Zuschauer gänzlich vorbei zu inszenieren. Meistens reagiert man auf das Geschehen ohnehin nur mit Gelächter. Genügend Gelegenheiten gibt es ja. Abgesehen von ein oder zwei fetzigen Sprüchen, die Alice über die Lippen gehen, versinken doch die restlichen Gags im Reich der unfreiwilligen Komik. Irgendwann kommt es bei jeder Actionsequenz zum Punkt, wo es zu absurd wird um darüber nicht zu lachen, wobei ich Anderson nicht unterstellen will, das sei unbeabsichtigt. Alles ist möglich. [...]

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jollyroger

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Aber Gewalt und Hupen sind hoffentlich genug am Start??????


zmpfl

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:D "Gewalt und Hupen" wäre auch der ehrlichere Titel für Spiel und Film...



Kommentare (232) — Film: Resident Evil 5: Retribution


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BenjaminMagdziak

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Bewertung1.5Ärgerlich

einer der schlechtesten filme in denen ich je im kino war. ich ging damals schon mit minimalen erwartungen rein weil die ganze reihe ja nicht grade für qualität spricht. ich hatte jedenfalls erwartet das ein netter spaßiger trashiger actionfilm daraus wird. aber nope. soviel slow motion effekte, und sogar eine szene die erst in slowmotion zurückspult nur um dann wieder vorzuspulen, versteh da einer den sinn.der rest des films ist slow motion kombiniert aus schlechten dialogen, schlechten schauspielern, schlechter misslungener und missratener und beschissener (eig kaum vorhandener) story.(sorry aber das muss man mal deutlich sagen^^) aber wow sogar barry und leon aus den spielen kommen vor dann muss der film ja was gutes beeinhalten? falsch! solche nichts sagenden charaktere habe ich noch nie gesehen. da hatte sogar ki adi mundi aus star wars mehr screentime und bedeutung in den prequels.
ich hatte nie so eine langeweile im kino,ich wollte einfach nur noch raus.
die teile davor waren wenigstens noch unterhaltsam und haben wenigstens an manchen stellen versucht spielzenen zu kopieren.hier aber ist gar nix mehr von zu spüren. 0 , 000

resi 1 = 6,5 pkt
resi 2 = 7 pkt
resi 3 = 4 pkt
resi 4 = 5,5 pkt
resi 5 = 1,5 pkt

schwach schwach schwach. das traurige an der sache ist das sich die neueren resident evil spiele der qualität der filme anpassen. wenn eine filmreihe ein gutes reebot verdient dann ist es resident evil.dann bitte mit mehr horror,schock und atmosphäre als mit matrix klon mutanten im science fiction style.und bitte ohne slow motion..danke....

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RiSiNGxSuN

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Und ich kann nicht nachvollziehen wie man auf groß und Kleinschreibung so dermaßen scheißen kann.

Und Silent Hill hat seit The Room auch nichts mehr gerissen, und falls du auf P.T anspielst ist das nur eine Demo die nichts mit dem Endprodukt zu tun hat.
Was dabei letzten Endes rauskommt sieht man dann 2016, da ich ein großer MGS Fan bin bin ich aber sehr zuversichtlich.


BenjaminMagdziak

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was hat denn jetzt aufeinmal die groß und klein schreibung damit zu tun oO bin doch hier nicht auf n schreibwettbewerb^^ P.T zeigt aber was draus werden kann in sachen grusel. naja abwarten.


twentyfour

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nachdem Milla Jovovich vor ein paar Tagen ihren Fans auf FB die Verschiebung der Dreharbeiten zu Teil 6 aufgrund ihrer Schwangerschaft um ein weiteres Jahr mitteilte, bleibt uns Fans also vorerst nur, uns am 5. Teil zu erfreuen.

Von den Resident Evil Filmen mit Milla in der Hauptrolle bekomme ich nicht genug. Ich finde die einfach geil.
Mein liebstes Gespann Anderson/Jovovich, im richtigen Leben glücklich verheiratet, bedient mich auch in RE: Retribution wieder mit erstklassigen
Fights, Effekten und Sets. Diesmal muss Kampf Amazone und Zombieschlächterin Alice unter und auf dem ewigen Eis der Antarktis ran.

Fazit: Ich bin großer Fan der Filmreihe. Milla Jovovich, meine seit Jahren liebste Schauspielerin, und schlagkräftigste Frau seit Cynthia Rothrock, von ihrem Mann Paul W. S. Anderson im 5. Teil der Horror/Action Filmreihe als Alice wieder sexy in Szene gesetzt.

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RiSiNGxSuN

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Bewertung2.5Ärgerlich

Nachdem mich Extinction und Afterlife sehr Positiv überrascht haben war ich doch sehr verwundert wie man so ein Haufen scheiße drehen kann der auf alles was die vorlagen und vorgänger hergaben scheißt.

2.5 Punkte für Bingbing Li und ihrem Ado Wong Outfit. <3<3<3 Bingbing Li hihihihihi ^^

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vladvanhelsing

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Paul W. Anderson! Oder sollte ich lieber sagen, die neueste, sehr traurige Version von "wie tief kann ein "Mann" noch sinken?" Doch doch, Milla Jovovich ist gewiss eine hübsche Frau! Außerdem ließ sie in "Die vierte Art" sogar als Schauspielerin eine kleine "Prise Talent" aufblitzen. Im unsäglichen fünften Aufguss der gescheiterten Videospielverfilmung, verliert sich der Regisseur aber nur noch darin die eigene Frau obsessiv abzulichten. Muss wahre Liebe schön sein! Der Film besteht praktisch nur noch aus endlosen, peinlichen Bullet-Time-Sequenzen der Angetrauten. All ihre körperlichen Vorzüge, werden uns in unzähligen Zeitlupen aufdringlich präsentiert. Die Spezialeffekte sind hier gar nicht mal soooooo schlecht. Allerdings verblassen sie regelrecht im Vergleich mit der wahrlich makellosen, elfenbeinartigen Haut der Ukrainerin! Diese wirkt so porentief rein, da bleibt einem fast die Spuke weg! Dachte ich bereits bei der riesigen Zeitverschwendung "Die drei Musketiere", das könne nie, nie mehr getoppt werden, wurde ich ungläubig staunend eines besseren belehrt. Auf haarsträubende, groteske Art und Weise, übertrifft sich der leidenschaftlich verliebte Gatte in "Retribution" selbst! Was stimmt mit dem Kerl nicht? Nein Mr. Paul William Scott Anderson, du kommst mir ganz bestimmt nie mehr ins Haus! Herzlichen Glückwunsch Milla! Der Typ ist dir rettungslos verfallen und würde alles, wirklich alles für dich tun! Schade, schade um das hohe Budget. P.S.: Von meiner neuen Flamme lass` ich Plakate auf jedem Lokus der Stadt aufhängen - ätsch!

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BenjaminMagdziak

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da kann ma nur zustimmen^^ heillige scheisse war der schlecht und langweilig. von resident evil filmen erwartet man ja eh schon wenig aber das man sogar noch weniger geboten bekam.erschreckend^^


twentyfour

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Da spricht wohl der Neid der Besitzlosen ;)


B.Snyder

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Bewertung3.5Schwach

Mit Abstand der schwächste Teil der Reihe. Das Storytelling war noch nie die große Stärke der Filme aber hier wird der Vogel abgeschossen. Es beginnt schon damit das Wesker am Leben ist. Und dann fällt ihm ein, dass Alice ne gute Verstärkung gegen die Zombie Armee sein könnte, nachdem er vorher versuchte sie umzubringen? Leider reiht sich hier Logikfehler an Logikfehler und hört einfach nicht auf.

Und leider kann die Story nicht durch die Action gerettet werden, die leider nur solide ist. Eindeutig schlechtester Teil der Reihe.

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CarlGrimes

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Bewertung5.5Geht so

Schade

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BlondeBitch

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Bewertung5.0Geht so

Ist der schlechteste Film der Reihe aber trotzdem geil.

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marcel.neumann.9022

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Bewertung5.5Geht so

Man hätte es einfach bei einer Triologie belassen sollen, da wars noch ansehnlich.
Aber dann fing die Katastrophe an. Zum Glück ist Teil 5 dann wieder besser gewehsen.

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dreamlandnoize

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Bewertung1.0Ärgerlich

Während Moonshade sich noch immer über die nölige Hauptschülerin aufregt, die Alice (Milla Jovovich) in der deutschen Fassung synchronisiert (nix für ungut, Silvan), und eingefleischte Resident Evil-Spieler zehn Jahre nach der ersten Verfilmung sich immer noch ein Herrenhaus wünschen, in denen alle halbe Stunde ein Zombie oder ein infizierter Rottweiler, der durch die Fensterscheibe bringt, einen Kreisch-Modus beim Zuschauer auslösen sollte (dabei könnte man die Ladezeiten der guten alten Playstation 1, die diese mit "Tür-Auf"-Effekten kaschiert so gut in dem heutigen 3D-Hype unterbringen), sitze ich alleine in der Ecke und freue mich immer wieder wie Schmidt´s Katze, wenn ein neuer, relativ hirn- und sinnfreier RE-Teil das Licht der Welt erblickt.
Und nachdem viele Teil 4 (Afterlife) als größten Rohrkrepierer angesehen haben (warum eigentlich?), hab ich mit diesem "Retribution" meinen persönlichen absoluten Tiefpunkt gefunden.

Zu meiner Vorgeschichte: 34 Lenze auf dem Buckel, "zufälliger" Spieler der allerersten Stunde von RE1 und weiteren Teilen, war von der ersten Verfilmung auch dermaßen angekotzt, dass dieser Film von mir verachtet wurde und erst sechs Jahre später wieder eine Chance bekam - und auf einmal fand ich ihn als solide Zombie-Action, die zwar nichts mit dem Spiel oder dessen Atmosphäre gemeinsam haben, dennoch die heutige massenhaft produzierte Zombie-Ramschware locker in den Schatten stellt. Die Frage nach dem Warum war also schnell beantwortet: Der ansich solide erste Teil scheiterte an meinen eigenen Erwartungshaltungen als eingefleischter Fan der Spiele.

Nachdem es mir in "Apocalypse" (2004) zu viel des Guten wurde (ich erinnere mich noch an den Harley-Sprung in die Kirche), befand ich "Extinction" (2007) als besten Teil der Reihe, da er mich gekonnt in "Mad Max"-Endzeitstimmung versetzte und dem folgte noch der vierte Teil aka "Afterlife" (2010), bei dem man zwei Augen zudrücken musste ( da Anderson nichts mehr von dem Wüstenklima wissen wollte), aber immerhin noch eine gute Fortsetzung darstellte - leider viel zu kurz und ohne Charakterzeichnung. Hin und wieder wurden Charaktere der Spiele eingesetzt, doch Dreh- und Angelpunkt war Charakter Alice, den es eben in der RE-Spielwelt nicht gibt.

Teil Fünf knüpft wie gewohnt am Ende des Vorgängers an, bei dem man in rückwärtslaufender Zeitlupe (!) sehen kann, dass "Afterlife" nicht im Guten endete. Hier haut Anderson auf dem scheinbar einzigen Gebiet, was er beherrscht, dermaßen auf die Kacke, dass man eigentlich nur mit der Zunge schnalzen kann: Eine edle Optik, Actionoverkill und ein audiovisueller Orgasmus nach dem anderen.
Nachdem man also knapp eine Viertelstunde mit den beinahe Augen kollabiert, kommt Anderson kurzzeitig zur Ruhe und erklärt dem Zuschauer, dass die Firma Umbrella Alice (Mila Jovovich) tief unter das Ewige Eis in eine weitere Umbrella-Festung verschleppt hat, die sich als Übungsgelände für ihre B-Waffen erweist. Hier werden Großstädte (u.a. Tokio, Moskau oder auch ein amerikanisches vor nachbarharmonie triefendes Vorgarten-Dörfchen) und Virusausbrüche in nicht existierenden Szenarien simuliert. Sprich: Leere Lagerhallen werden mit Leben und Umgebung gefüllt, dass es sich "echt" anfühlen soll.
Wenn ich jetzt mal einen Großteil der Webseiten besuche, die sich alle mit Filmen beschäftigen, frage ich mich ernsthaft, ob die Praktikanten, die scheinbar die Inhaltsangaben der Filme irgendwo abschreiben, nicht lieber zuerst den Film sehen sollten, bevor sie einen Dünnschiss ablassen. Bei den Inhaltsangaben bekommt man nämlich den Eindruck vermittelt, dass Alice und Co. durch die ganze Welt reisen um Umbrella, Albert Wesker und den T-Virus zu bekämpfen.
Dem ist aber nicht so, Anderson beweist ein Herz für Zocker und so muss sich Alice in den SIMULIERTEN Szenarien Level für Level mit Neuzugang Ada Wong (Li Bingbing) durchkämpfen, während sich ein Rettungsteam um Leon S. Kennedy (Johann Urb), Barry Burton (Kevin Durand) und Luther West (Boris Kodjoe, ein Überlebender aus dem vierten Teil) einen Weg von der eisigen Erdoberfläche in den Bunker suchen, um Alice zu befreien. Hier darf der geneigte Spielefan wieder einmal Anderson auf die Schulter klopfen, denn mit Leon S. Kennedy und Barry Burton werden zwei weitere Charaktere aus dem Spieleuniversum ins Rennen geschickt, die sich mit dem erstaunlich gut aufgelegten Luther West (Kodjoe beweist hier Buddy-Qualitäten für typische Actionfilme) natürlich auch Level für Level durchschlagen müssen.
Wenn man mal von den Resident Evil-Spielern absieht, dürfte sonstigen Zockern der Neuzeit das Herz in der Hose aufgehen, so fühlt sich wohl wirklich ein verfilmtes Videospiel an.
Bei dieser ganzen Chose drückt Anderson dermaßen auf´s Gaspedal, dass sich ein optisches Highlight an das nächste reiht und die fast nicht existente Geschichte nebenbei in losen Bruchstücken erzählt wird. Also: Nichts hinterherfragen, sondern Fresse halten und staunen, bis die Sabber aus dem offenen Mund trieft.

Anderson hat es ja schon mit der Schlusssequenz im dritten Teil angedeutet und das Stichwort lautet: Klonen.
Und genau an dieser Stelle hat Anderson in "Retribution" für mich das Fass zum Überlaufen gebracht. Natürlich hab ich mich gefreut, dass Michelle Rodriguez, Colin Salmon (der Typ aus dem ersten Film, der durch das Lasergitter in tausend Stückchen zerfetzt wurde) oder gerade auf Oded Fehr wieder mitwirken, der mit seiner Gestik und Mimik im dritten Teil für mich so etwas wie eine Kopie von Ash (Bruce Campbell, "Tanz der Teufel") darstellte.
Die Enttäuschung (und evtl. meine Erwartungshaltungen ?) liegt an dem "Wie", und dass Anderson die Geschichte entgültig mit dem fünften Teil ad absurdum führt.
Es gibt also von jedem Film-Charakter eine Art Klon-Fabrik, dessen scheinbar unzählig produzierten Klonen man spezifische Emotionen und Erinnerungen einpflanzt, so dass sie in jedem Szenario einen (vom Wesen her) anderen Charakter spielen können. Während Colin Salmon nur einmal grimmig schauen darf, bekommt immerhin Oded Fehr seine zwei Minuten Ruhm als Ehemann von Alice - während sein zweiter Klon ein stummer Umbrella-Killer ist, der Jagd auf Alice macht. Den größten Anteil an Screentime der verstorbenen Rückkehrer darf Michelle Rodriguez verbuchen: Einmal als naive Vorstadt-Hausfrau (die natürlich gegen Waffen ist) und zum zweiten (wie Oded Fehr) eine Killerin darstellen darf. Da blüht Rodriguez auf: Während sie in jeder Filmrolle immer die Rotze durch den Schlund hoch zieht, muss sie es hier sogar tun und folgerichtig auch den Larry auf den Boden rotzen.
Durch diese ganze Klonerei, eine Story, die nicht vorhanden ist und ein Film, der sich wie ein Spiel Level um Level durchkämpft, ist es kein Wunder, dass zu keinerzeit Emotionen zu den Figuren aufkommen und es ist schon eine Bankrotterklärung, dass ein Kind (Aryana Engineer als geklonte Tochter von Alice) hier jeden an die Wand spielt.

Eins muss man Anderson lassen: Er hat mit "Retribution" ein audiovisuelles Feuerwerk hingelegt, das in der obersten Liga mitspielt. Nur wenn man sich von all dem Bling Bling nicht blenden lässt, wird man erschreckend feststellen, dass Paul W.S. Anderson "seine" Reihe mit DIESER Story im fünften Teil in den Abgrund geführt hat, die jeden denkenden Menschen beleidigt.
Ja liebe Zocker und alle Menschen da draußen, die ohne Smartphone, Twitter und Facebook keinen Tag überleben können, Leute, die Technik menschlicher Kommunikation oder Sonnenlicht vorziehen : Hier ist euer Ergebnis, das ihr verdient habt. Lasst es euch schmecken.
"Retribution" bietet einen guten Anfang und einen guten Schluss, der auf Wiedergutmachung im sechsten Teil hoffen lässt, und dazwischen gibt es nur hirnloses Dauergeballere in einer negativen Art, die ich so noch nie erlebt habe.

1/10

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RoosterCogburn

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Nun habe ich auch den fünften Teil der Resident-Evil-Reihe gesehen. Ich frage mich, wer hat hier wem gegenüber „Vergeltung“ geübt? Allerdings sollte man sich bei einer solch löchrigen Story nicht derart tiefschürfende Fragen stellen. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine solche Grütze gesehen habe. Und eigentlich habe ich für die Reihe was über. Besonders Teil 1 und 3 sind meine Favoriten. Doch „Afterlife“ (Teil 4) ist schon extrem langweilig gewesen und wollte doch so bedeutungsschwer sein. Was dem Film natürlich missglückte.
Und nun kommt „Retribution“ mit einem fragwürdigen Handlungsablauf, scheinbar ohne innere Logik, die mit voller Absicht kontinuierlich und konsequent der Story eines x-beliebigen Videospiels folgt. Ich kam mir beim zuschauen auch genauso vor. Als ob ich einem Gamer über die Schulter schau, während dieser an einer Konsole sitzt und irgend einen Shooter zockt. Geile Grafik, die Hauptfigur schaut dementsprechend monoton drein und als Außenstehender geht der Unterhaltungswert für mich schnell gegen Null.

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heikschn

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Bewertung3.5Schwach

Wenn der Bogen mit Resident Evil 4 überspannt wurde, ist er mit dem fünften Teil der Reihe endgültig gebrochen. Den Machern fällt einfach nichts sinnvoll neues mehr ein. Aber wie sollte man auch nicht das Gefühl bekommen, dass man alles schon gesehen hat, wenn nicht nur die Zombies zu Millionen zur Verfügung stehen, sondern auch sämtliche andere Figuren nach Belieben geklont und reaktiviert werden können. Wer jetzt hier (ob bewusst oder unbewusst) auf welcher Seite steht, soll den Zuschauer vermutlich gar nicht interessieren, der soll sich das Gemetzel ansehen und gut. Aber die Action hat leider auch nichts neues mehr zu bieten. Letztlich hat man als Zuschauer das Gefühl, man dreht sich hier im Kreis. Das Franchise wird künstlich verlängert, ohne auch nur den Versuch, dem Zuschauer dies plausibel zu verkaufen.

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expendable87

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Bewertung6.5Ganz gut

ein ganzen tick besser wie der vorgänger...aber trotzdem keine fortsetzungen mehr bitte!

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Foxpictures

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Um einiges, ja, aber man soll aufhören wenn es am besten ist, aber da das Garn von Resident Evil nun mal gesponnen ist, möchte ich trotzdem wissen wie es weiter geht, und mal so gesagt, solange manche für den Film Geld bezahlen, kann er natürlich ruhig mit Fortsetzungen weiter machen.


expendable87

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stimmt eigentlich...bei so viel fortsetzungen kommt es auf einen weiteren teil auch nicht mehr an :)


FlintPaper

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Bewertung3.5Schwach

Paul W.S. Andersons Effekt-Achterbahn geht in die fünfte Runde und erneut darf Milla Jovovich in hautengen Outfits den Umbrella-Pöbel und deren Auswüchse verprügeln. Völlig befreit von inhaltlicher Verantwortung stolpert die ''Geschichte'' unbeholfen von Actionkulisse zu Actionkulisse. Mit der ursprünglichen Vorlage oder wenigstens einer sinnvollen Fortsetzung der Vorgänger hat das natürlich (schon länger) nichts mehr zu tun. Als unterhaltsame und hirnfreie Effektshow mit einigen, relativ gelungenen Sequenzen und Einstellungen geht der Film allerdings noch in Ordnung. Ein High-Budget-Trashfest halt. Bei so wenig inhaltlicher Relevanz (keiner) und der Menge an Videogame-Optik - gepaart mit Null Interaktivität, verging mir leider trotzdem schnell die Lust am Gucken.

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Foxpictures

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das Ende lief aber glücklicherweise nicht auf ein Monster Fight hinaus, wenigstens eine Besserung :D


Raven1986Next

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Bewertung1.0Ärgerlich

Bei Teil 3 dachte ich mir: Bitte keinen Teil 4! Bei Teil 4 dachte ich mir: Bitte keinen Teil5!
Bei Teil 5 dachte ich mir (nach 10min): Bitte keinen Teil 6!
Naja so wies aussieht wird der ja trotzdem kommen.
Zugegeben!: Ich bin Fan der Spieleserie (bis einschließlich Teil 4, danach gings bergab).
Aber selbst wenn ich davon absehe, dass diese Filmreihe all diese tollen Spiele (+ Charakter -.- ich meine was war das für ein Leon S. Kennedy o.O und ich dachte Claire und Chris wären nicht mehr zu toppen!) durch den Dreck zieht, muss ich leider sagen:
Mensch is der Film Müll!
Vom Tiefgang einer Wasserpfüze bis zu absolut lächerlichen Kommentaren und Action-Scenen (Mein Favorit ists als die KI sagt: Todeslaser aktivieren! xD Ich meine "Todeslaser" xDDD das wirkt so wie aus Austin Powers xDD) ist der Film mehr eine Komödie als wie eine Action-Horror-Film xD
Was aber wirklich am allermeisten nervt, ist dieses offesichtliche Klauen von guten Filmen: Diese Mutter-Kind Beziehung zw. Alice und dem kleinen Mädchen (+ deren völlig unlogischer Entführung durch nen Licker) ist so klar von Aliens abgekupfert, nur dass es im Gegensatz zum Original hier völlig aufgezwungen und unnötig ist.
Das verhalten der KI erinnert stark an Terminator und noch ein paar andere nicht ganz so offensichtliche Dinge.
Das allergeilste allerdings sind die geflügelten Mutanten am Schluss. Also wenn das nicht (aber 1:1) Mutalisken aus Starcraft 2 sind xD!

Fazit:
Wem der Film gefallen könnte: Leute die auf leichte Action stehen, den Spielen nicht hinterhereifern und die kein Problem damit haben sich ab und zu mal den stumpfesten Müll reinzuziehen. Ach und Betrunkenen (da hab ich den Film das erste mal gesehen, da fand ich ihn sogar gut xD).

-> Ich mag den Film nicht.

Bis die Tage!

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BigH

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Bewertung3.0Schwach

Mit "Resident Evil: Retribution" hat Paul W.S. Anderson es geschafft, die ohnehin schon großartige Filmreihe zu neuen Höhen zu führen. Es ist ihm nicht nur gelungen, den etablierten Charakteren durch raffinierte Wendungen in der Story neue Züge abzugewinnen, auch die raffinierte Handlung als ganzes kann nur als Meisterwerk zeitgenössischer Erzählkunst bezeichnet werden. Darüber hinaus...

Ach, wem mach ich was vor? Natürlich ist der Film völlige Grütze. Die Handlung ergibt über weite Teile (um nicht zu sagen über die gesamte Länge des Films) nicht den geringsten Sinn - selbst im Kontext der "Resident Evil"-Filme ist die Story hanebüchen - und dient nur der Aneinanderreihung von Actionszenen, und die Charaktere sind kaum mehr als Pappkameraden, die man schnell wieder vergessen kann. Seien wir, die wir diesen Film freiwillig erduldet haben, doch mal ehrlich - "Resident Evil" schaut man sich nur an, um Milla Jovovich in hautengen Klamotten zu sehen (und da kommt man hier dankenswerterweise gut auf seine Kosten... yummy...) und sich an einigermaßen brauchbaren Kampfszenen zu ergötzen (auch hier liefert RE5 ganz anständige Kost ab). Darüber hinaus darf man nichts erwarten. Und genau mit diesem Wissen scheint Paule Anderson ans Werk gegangen zu sein, denn darüber hinaus bietet der Film rein gar nichts, was ihn in irgendeiner Weise wirklich sehenswert macht. Schon erstaunlich, daß eine Filmreihe, die kontinuierlich so miese Qualität abliefert, so lange läuft. Vielleicht gibt es einfach zu viele Leute, denen Milla in hautengen Klamotten (yummy!) und brauchbare Kampfszenen ausreichen...

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jedi37

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Bewertung6.5Ganz gut

Der 5 Teil der Serie ist keine besondere Überraschung, man kriegt was man erwartet, Videospielcomichorroraction... Die Serie hat sich langsam abgenutzt. Es wird Zeit, ein Ende zu finden.

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Percilitor

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das Highlight: Die Szene in der unsere Helden in einem Gebäude festsitzen, das von Soviet Zombies angegriffen wird. Person 1 werkelt an einem elektronischem Schloss herum und sagt "Ich hab's gleich". Kurze Zeit darauf wird einer seiner Kollegen mit einer Kettensäge niedergestreckt. Szenenwechsel, Aussenseite des Gebäudes: Ein Stuhl wird durch ein Fenster geworfen und Person 1 und Co. entfliehen auf diesem Weg. Da musste ich herzhaft lachen, als ich dann aber den Rest des Films noch schauen musste verging mir dieses Lachen sehr schnell.

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bonjovi84

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Bewertung4.0Uninteressant

Maske: Die Zombies sind um ein vielfaches schlechter "dargestellt" als z.B.in der US-Serie "The Walking Dead". Dabei war das Budget für diesen Kino-Film wesentlich höher als für die jeweiligen Walking Dead-Folgen. Nur 2 von 10 Punkten.

Spannung: Wo einst im Computer-Horror-Spiel einem das Blut in den Adern gefrieren konnte und Schocker im Minutentakt folgten, kommt hier keinerlei Spannung auf. Auch Schockmomente sind voraussehbar oder fehlen gänzlich.
2 von 10 Punkten.

Musik: Elektropop, Metal, etc. Nichts besonderes, aber dennoch meist passende musikalische Untermalung. 5 von 10 Punkten.

Action: Oh ja. Geballere hier und Geballere da. Der ein oder andere "nette" Kampf existiert auch. Aber wieso zum Teufel sind die Zombies plötzlich versiert im Autofahren, Motorradfahren oder in der Bazookabedienung? Und wie können 5 Soldaten ein ganzes hochgerüstetes Herr platt machen?
Action? Ja, aber nur mit einem auf Halbgas laufenden Gehirn ertragbar. 6 von 10 Punkten.

Animation/Computereffekte: Zum Teil ganz ordentlich, auch in 3D recht gut dargestellt. 7 von 10 Punkten.

Story: Das hat mit Resident Evil nichts mehr zu tun. "Ada Wong" kann diese Folge auch nicht mehr retten. Nur ein Lückenfüller für den nächsten -mutmaßlich- erneut untragbaren Teil. 3 von 10 Punkten.

Fazit: Sinnloses Geballere. Man verpasst nichts, wenn man auf den Film verzichtet. Nicht einmal als eingefleischter Resident Evil-Fan ein "Muss".

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cruzha

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Bewertung2.0Ärgerlich

Haarsträubender Schwachsinn, der mit dem Videospiel wirklich nichts mehr zu tun hat. Die Story ist völlig für die Tonne, die ersten zwanzig Minuten hab ich kein Wort von dem ganzen Quark verstanden, um dann erleichtert festzustellen, dass es hier doch nur um sinnloses Geballer mit teils erbärmlicher CGI geht. Dafür der ganze Aufwand? Da ist ja jede billige Produktion mit Dolph Lundgren anspruchsvoller. Was für ein Mist.

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deevaudee

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn man versucht ein komplettes Endzeit Szenario in 90 Minuten zu quetschen, auf lang gezogene Feuergefechte verharrt und mit der Resthandlung nicht aus dem Knick kommt, dann kommt so ein overkill an nichts neuem bei raus. Sienna Guillory wieder zu sehen war dagegen sehr sehr nett. Allgemein durch diverse Cameos versuchte man die in den letzten 10 Jahren beteiligten Figuren wieder ins Gedächtnis zu rufen. Für mich ging dieser Plan bedingt auf, auch wenn eine Art Tribut an denen gezollt werden sollte. Das Leveldesign, dass es doch nach ner Ahnung von Videospiel Charakter man sprechen könnte sah dagegen schon interessanter aus. Doch dieser Zombie Urgedanke ist nun nicht mehr. Es ist wirklich zum Sci-Fi Action Clash geformt worden. Auch wenn paar Effekte wirklich cool wirkten und es in Zeitlupe hin und wieder nett anzusehen war, so bleibt bei dem ganzen ein kleiner Nachgeschmack. Nachgeschmack dessen was aus dem Anfangsfilm gemacht wurde. Es wurde vieles cooler design und gestylt. Selbst die Bio-Waffen wirkten agiler und wie frisch aus dem Trainingslager der Olympioniken.
Munition in der Endlosschleife wurde vergeudet, und keiner weiss warum. Dann die turn-turn Situation mit Alice,Wesker, und Red Queen II hatte nicht gerade so den positiven Effekt. Das Duo TomandAndy die für den tollen 4. Teil schon geile Musik beisteuerten, versuchten hier wieder ihren Stempel aufzudrücken, was leider nicht ganz an die Schaffensphase im Vorgänger heran reicht. Zwar ist das Reward-Intro auch wieder cool anzusehen, doch nur mit Effekten allein, und der Hoffnung die Jovovich wirds schon wieder machen, sowie die Fans der Reihe werden sich freuen ihre heimlichen Helden der Vorfilme in Cameos wieder zu sehen, ist es eben doch nicht getan.
Teil 1 hatte wirklich noch das unwissende, und gespannt gebannte was da noch so kommen mag. In Teil 2 lebten Menschen noch und standen der Epidemie noch vor, allerdings spielte man zu früh die Nemesis Karte aus, und das irgendwie auch nicht gut genug. Teil 3 war dann zwar von den Charakteren wieder näher an der Spielreihe dran sowie mit den Krähen, aber verbockte es mit der doofen Story. Teil 4 war vom look extrem cool, mit eines der besten Intros ever, und bombastisch guter Musik, und relativ brauchbaren Effekten aber mit weniger Handlung und deutlich Richtung Sci-Fi. Und Retribution jetzt lässt doch nach, denn wenn keine Menschen mehr leben, und man sich schon um Klone ne Pladde machen muss, denn bleibt der Sehspass aus. Erfreulich war das mitwirken der kleinen Aryana Engineer die man in "Orphan-Das Waisenkind" schon bestaunen durfte. Doch als die Rote, pardon... Tote Armee aufmarschierte um sich ein Feuergefecht mit 5 Mann zu liefern, da konnte man schon fast nichts mehr zu sagen.
Unterm Strich ist der Film durchaus Sehbar, und bietet das ein oder andere schöne Bild, aber in Sachen Storyline, und Charakterverwendung wurde leider wieder vieles versäumt. RE 5 macht trotzdem spass. Nur dürfte die Erwartungshaltung dafür echt nicht gravierend hoch sein.

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Deine Meinung zum Film Resident Evil 5: Retribution