Resident Evil 5: Retribution - Kritik

CA/DE/US 2012 Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 20.09.2012

  • 3

    Die Resident Evil-Reihe stand ja noch nie wirklich für eine intelligente Handlung, sondern setzte in jedem Teil auf massig Action, so dass man sein Hirn bedenkenlos ausschalten konnte.
    Mit "Resident Evil: Retribution" haben es die Macher aber tatsächlich geschafft so eine unverschämt strohdumme Handlung abzuliefern, dass ich mich in meiner Intelligenz wirklich beleidigt gefühlt habe.
    Es ist diese Ernsthaftigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird, die mir regelrecht Schmerzen bereitet hat. Haben sie noch nie etwas von Selbstironie gehört Herr Anderson? Das würde die Reihe definitiv um einiges erträglicher machen.
    Warum der Film trotzdem 3 Punkte von mir bekommt, liegt an der nett anzuschauenden Anfangssequenz und auch einigen weiteren soliden Actionszenen. Empfehlen kann ich den schwächsten Teil einer ohnehin nur mittelmäßigen Reihe aber absolut niemandem.

    1
    • 5 .5

      Die Ganze Reihe ist für mich irgendwie verwirrend... Teil 1 und auch einbisschen Teil 2 waren ja recht gut und bin auch mitgekommen, aber dann herrschte Chaos bei mir^^

      • AliceRac 29.06.2015, 00:28 Geändert 29.06.2015, 00:30

        Abgesehen davon, dass der Film Müll der obersten Klasse ist (bis Teil 3 habe ich die Filme wirklich gemocht) hat sich mal jemand den Text von diesem Schlaumeier von Moviepilot durchgelesen. Was steht denn da für ein Schwachsinn, hat diese Person tatsächlich den Film gesehen oder ne selbstgereimte Zusammenfassung nach drei Stunden Trailer gucken geschrieben.
        Übrigens der neue Terminator Genisys ist genauso ein riesengroßer Müll (hab den bei der Europapremiere gesehen und war auch maßlos enttäuscht, Effekte top, Story Schwachsinn und Müll)
        Ist echt enttäuschend, dass heutzutage nur noch darauf geachtet wird (vorwiegend im Action-Genre), dass die Effekte gut rüberkommen und nur noch Ballerei und in zeitlupe auf dich zuschwebende Gegenstände Bestandteil dieser Filme sind nur damit es in 3D gut rüberkommt.

        • CrimsonK 28.06.2015, 23:23 Geändert 28.06.2015, 23:23

          Gerade 5 Minuten auf Pro 7 reingeschaut. Sieht aus wie ein Uwe Boll Film von vor 15 Jahren. Ich fand die ersten 2 ja noch ganz anschaubar, aber das zieht einem ja die Schuhe aus. Ist das ernst gemeint oder soll es sich selbst parodieren?

          4
          • 7

            Mit Resident Evil 5: Retribution scheint sich die Reihe wieder etwas gefangen zu haben. Das Setting mit den unterschiedlichen Städten bring auf jeden Fall + Punkte. Es ist war nicht alles golden was gläntzt aber mit Retribution ist die Reihe klar wieder aif einem gutem Weg uns nette B Actionware zu bieten.

            • 10

              Ganz großes CGI-Zombie-Action-Horror-Hochglanzkino Marke Jovovich/Anderson!

              Wem bereits die Vorgänger gefielen wird auch mit Teil 5 hervorragend bedient, und seine Freude an der wie immer coolen und heißen Milla Jovovich haben.

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              • 3

                Die letzten Resident Evil Filme zeigen, dass statt eines Videospiels auch ganz einfach einzelne Level verfilmt werden können. So auch bei Teil 5. Statt sich in der Geschichte weit voran zu bewegen, geht es für Alice nur darum aus der Umbrella Anlage zu fliehen. Am Ende hat der zombie count eine neue Spitze erreicht, der Zuschauer sitzt aber genauso klug wie vor dem Film vor dem Fernseher.
                Ich sehe schon Resident Evil 22 anno 2064, mit einer mittlerweile voll computeranimierten Milla Jovovich, heiß wie eh und jeh, aber der immer gleichen Feststellung: der nächste Kampf wird über das Schicksal der Menschheit entscheiden...bestimmt.

                • 5
                  kaiserofhorror 23.04.2015, 01:55 Geändert 23.04.2015, 04:44

                  Ja ja die böse Umbrella Corporation, wie oft habe ich mit ihr schon meine spielzeit verbracht. Aber nun zum Film, mein erster Gedanke bei "Retribution" war boah was für eine lange Zusammenfassung, mein zweiter, hä Alice ist jetzt ne Hausfrau, und mein dritter Gedanke war, die Serie wird auch von teil zu teil schlechter. Die erste Zeit spielt Alice ihre On Woman Show in steril wirkenden Räumen ab, und ich hoffte das es nicht die ganze Zeit so weiter geht, doch bald kommt Ada Wong mit ins Spiel und beide treten gegen gleich zwei Henker Majini an, das ist der Moment in dem Ada Wong genauso ausschaut wie ihr Spielecharakter und auch sonst wirkt vorallem in dieser szene einiges wie im game, aber davon mal abgesehen das der streifen optisch echt Spass macht, ist nicht wirklich viel mehr drin, Alice rennt von einer Schießerei und von einem Kampf zum nächsten, doch halt das ist ja im Spiel ganz genauso, etwas CGI hier und etwas CGI da und Action, Action und noch mal Action, ob das überhaupt noch ein Horrorfilm ist, ich weiß nicht recht. Für mich nicht der schlechteste teil aber auch weit weg vom für mich besten teil.

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                  • 6

                    Oha, trotz einiger Albernheiten (Zombies auf Motorrädern, Zombies mit Raketenwerfern) ist "Resident Evil: Retribution" sogar einer der besseren Filme der insgesamt äußerst mittelmäßigen Reihe, die mit dem nächsten Teil zum Glück ihr Ende finden wird.

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                    • 8

                      Die Lage in "Resident Evil: Retribution" scheint so ernst zu sein wie nie zuvor, denn erstmals hat Protagonistin Alice keine Zeit, sich eine neue Frisur auszusuchen und diese perfekt zu stylen, sondern musste mit der aus dem Vorgänger vorlieb nehmen. Irgendetwas musste man ja zwangsläufig aus 'Afterlife' übernehmen, um ihn wenigstens in geringem Ausmaß für die Reihe relevant zu machen. Ich habe mittlerweile ein Muster entdeckt, das die Qualität der Reihe nahezu berechnend sicher darstellt: alle Filme mit ungeraden Zahlen sind - wenn man von Grundauf mit der Reihe etwas anzufangen weiß - gelungen, alle mit geraden eher mittelmäßig oder schlecht. Meine Theorie ist, dass Drehbuchautor Paul W.S. Anderson zu lange braucht, um all seine Ideen zu Papier zu bringen, das Studio jedoch Druck macht, so bald wie möglich wieder einen neuen Film rauszuhauen, weshalb er halbherzig ein Alibidrehbuch hinausschickt. Ganz ehrlich: 'Resident Evil', 'Extinction' und "Retribution" sind bei all ihrer Action vor Allem diejenigen Teile, die auch etwas über Umbrella erzählen, und somit die Story vorantreiben. Hier erfahren wir Stück für Stück, warum all dies geschieht. 'Apocalypse' und 'Afterlife' jedoch bestehen im Grunde daraus, dass Alice und eine Handvoll Randfiguren von A nach B gehen und dabei versuchen, zu überleben.

                      "Retribution" ist wieder so spaßig, wie ein Film der 'Resident Evil'-Reihe eben sein kann. In meiner Review zu 'Afterlife' habe ich geschrieben, und ich darf einmal wörtlich zitieren: "<Afterlife> beginnt mit einem Knall als Alice und ihre Klone nahezu tänzerisch mit schweren Geschützen ein Gebäude stürmen und ein wahres Feuerwerk anrichten. Leider liefert der Film während seiner ganzen Laufzeit nichts Vergleichbares mehr und schon garnichts Interessantes."
                      Ich musste nur einen Film warten, und sollte dann endlich mehr davon bekommen, und zwar in Andersons gewohnt ästhetisiertem, stilisiertem und choreographiertem Gewand.
                      Dabei fühlt sich "Retribution" wie ein Greatest Hits der bisherigen Filme an. Aus Teil 1 übernehmen wir das Labor und die Red Queen, aus Teil 2 das kleine Mädchen, aus Teil 3 die gewisse Härte und Brutalität (zusammen mit diesem ist das auch der einzige Film der Reihe, bei dem man merkt, dass er für das R-Rating konzipiert wurde) und die Klone, aus Teil 4 die bombastische Zelebrierung der Künstlichkeit und der Look der Protagonistin. Zwischendurch sind jedoch auch eindeutig Samples aus altbekannten Klassikern erkennbar: Anderson gibt offenkundig zu, von diversen kultigen Blockbustern inspiriert worden zu sein, so erkennen wir klare Hommagen an 'Matrix', 'Blade Runner' oder die 'Alien'-Reihe (letztere hätte er wohl besser auch in seinem Ausfall bei 'Alien vs. Predator' eingebaut, dann wäre der auch besser geworden), die kunstvoll eingeflochten werden und somit zu etwas Neuartigem werden. Und das Beste: die Zombiehunde sind weg. Dieser eine nervige Hit, der immer rauf und runtergespielt wurde, den man aber nie mochte, hat es nicht auf das Album geschafft. Welch ein Glück.

                      In "Retribution" gibt es bislang die ausuferndste Action, die schönste Optik und überraschenderweise auch die meisten Emotionen (wohlgemerkt, im Rahmen dieser Reihe). Dies wird dargebracht mit der wohl kältesten Prämisse, die es bislang in der Reihe gab - man nehme ein Labyrinth. Dann ein paar Klone. Man pflanze diesen Klonen ein paar gefälschte Erinnerungen und Emotionen ein. Und lasse sie dann von Infizierten niedermähen. Willkommen auf dem ganz persönlichen Spielplatz der Red Queen. Mittendrin Alice. Die echte (wobei ich da auch schon eine leise Vorahnung habe, was in den höchst wahrscheinlich noch kommenden Nachfolgern so vor sich gehen wird). Jetzt stelle man sich folgendes Szenario vor: Alice will nur weg von dort, nachdem von Umbrellas ekligem Spielchen und dessen egoistischen Gründen erfahren hat, und dann kommt ein Mädchen - von dem Alice weiß, dass es geklont und bis vor kurzer Zeit nur eine leere Hülle war - zu ihr her, und nennt sie Mama. Und fragt sie, was denn passiert sei. Die vermeindliche Mutter des Kindes war ein Klon von Alicem Schlimm, oder? Alice und das Mädchen entwickeln in der Tat eine Mutter-Tochter-Beziehung zueinander, was über das Verständnis ihrer Begleiter hinausgeht, wenn eine fähige Kämpferin ihr Leben für solch einen Gegenstand aufs Spiel setzt. Ihr seht, wie es "Retribution" zugeht. Wir leben mittlerweile in einem Ausnahmezustand, und es scheinen nur mehr Alice und das Mädchen, das geklonte, künstliche Mädchen, über Emotionen und Mitgefühl. Ist es nicht ironisch, dass unsere Protagonistin hier maßgeblich von zwei jungen, artifiziellen Mädchen beherrscht wird? Becky steht für Empathie, die Red Queen für Rationalität. Ein Konflikt, den Anderson seit Teil 1 immer wieder aufgegriffen hat, als es darum ging, ob man die infizierten Gefährten erschießen soll oder nicht. Aber in Zeiten, in denen auf einen Menschen hunderte "Zombies" folgen, stellt sich diese Frage ohnehin nur mehr sporadisch. Mittlerweile sind die Verwandelten schon lange nicht mehr die Antagonisten, das hat die Umbrella-Corporation bereits übernommen, die dafür zur Verantwortung zu ziehen wäre, jedoch sogar noch versucht, aus der Apocalypse kapital zu ziehen und in ihr eine Rechtfertigung für ihre sadistischen Experimente sieht. Trotz minutenlanger, höchst ansehlicher Kampfchoreografien, Tonnen von CGI und einer künstlerischen Aufbereitung von ALLEM - hier wird jede halbsekündige Einstellung zu einem Augenschmaus - lässt es sich der Filmemacher nicht nehmen, sich zu überlegen, was die Leute, am Beispiel seiner Hauptfigur, wohl in dieser Situation spüren. Ob man überhaupt noch spüren kann.

                      Wenn man von den beiden Lückenfüllern mal absieht, scheint Anderson an dieser Reihe viel Spaß zu haben. Man hat das Gefühl, dass er das, was er uns hier serviert, auch selbst gerne mag. Und diese Freude überträgt sich auf mich als Zuschauer. "Retribution" hat alles, was einen guten 'Resident Evil'-Film ausmacht, und bereitet mordsmäßig Vergnügen. Wer bislang mit der Reihe nicht warm wurde, sollte sich ohnehin nicht hierher verirren. Denn ehrlich: warum sollte sich das jetzt nach 4 Filmen ändern? Alle anderen wissen, worauf sie sich einlassen und denen sei die Sichtung nur wärmstens empfohlen. Tatsächlich bin ich gespannt, wie es mit der Saga weitergeht, auch wenn sich mir die dunkle Vorahnung aufdrängt, ich solle meine Erwartung erst wieder beim siebten Film hochschrauben.

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                      • 7 .5
                        KingBakura 05.01.2015, 01:06 Geändert 05.01.2015, 01:12

                        Im diesen Teil gibts die meiste Action, deswegen gefällt mir dieser Film auch wahrscheinlich so gut.Aber auch die Veränderungen der Stadt-Sequenzen haben mich ziemlich angesprochen, weil es das bisher in keinen anderen Teil gab.

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                        • 6
                          cycloo77 31.12.2014, 19:40 Geändert 31.12.2014, 19:40

                          Auch hier wird mir zuviel RUMGECYBERT,das mir so nicht wirklich zusagt,aber gute Action-Sequenzen!

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                          • 3

                            Enthält SPOILER!
                            Bisher fand ich jeden Teil der Reihe ausnahmslos "solide" (mit leichten Schwankungen bei jedem Teil), das hat sich mit Teil 5 nun traurigerweise erledigt: Keine Story, CGI-Gülle en Masse, gefühlt jede dritte Einstellung in Zeitlupe, haarsträubende Logik (Schüsse ins Auto hinterlassen zig Einschüsslöcher in der Karosserie, von den Darstellern kriegt aber niemand was ab). Zudem ist Alice wieder ein Mensch - und steckt trotzdem Prügeleien weg, wie mit dem T-Virus! Und apropos: Der wird ihr von Wesker tatsächlich am Ende wieder injiziert - wo er doch froh war, den Virus im vorigen Teil erst wieder neutralisiert zu haben. AAAAAH, mein Kopf...

                            • 3 .5
                              Durnex 29.11.2014, 21:15 Geändert 30.11.2014, 10:43

                              Ohje hatte ich den Kinobesuch hinterher bereut die reinste Enttäuschung. Ich hab den fehler gemacht und hatte einfach zu hohe Erwartung, in der Hoffnung das sie noch die Kurve bekommen ... weit gefehlt. Wobei "Afterlife" mich gerade noch so im Saal behalten konnte, versagte der hier kläglich.
                              Story weiß ich garnicht ob überhaupt noch existiert jedenfalls eher wirr und belanglos.
                              Schauspielern ist garnicht mehr nötig und wenn kommt mal so ein obercooler spruch aber nun gut das kennt man ja von resi. Das einzigste positive was mir in erinnerung blieb, waren die soundtracks.
                              Nach "Extinction" gings eigentlich nur noch bergab.. schade wie man den einsten Horrorklassiker so krass zum Action-Klamauk verschandeln musste.

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                              • 2

                                2 Punkte für Ada Wong und Barry...der Rest wurde hier schon zu genüge erwähnt...

                                • 1 .5

                                  Wieso wird mit dem Kind mit Zeichensprache kommuniziert ?
                                  Es ist nicht taub.
                                  Es ist nicht stumm.
                                  Versteh ich nicht.
                                  Bin ich dumm ?

                                  • 1 .5

                                    einer der schlechtesten filme in denen ich je im kino war. ich ging damals schon mit minimalen erwartungen rein weil die ganze reihe ja nicht grade für qualität spricht. ich hatte jedenfalls erwartet das ein netter spaßiger trashiger actionfilm daraus wird. aber nope. soviel slow motion effekte, und sogar eine szene die erst in slowmotion zurückspult nur um dann wieder vorzuspulen, versteh da einer den sinn.der rest des films ist slow motion kombiniert aus schlechten dialogen, schlechten schauspielern, schlechter misslungener und missratener und beschissener (eig kaum vorhandener) story.(sorry aber das muss man mal deutlich sagen^^) aber wow sogar barry und leon aus den spielen kommen vor dann muss der film ja was gutes beeinhalten? falsch! solche nichts sagenden charaktere habe ich noch nie gesehen. da hatte sogar ki adi mundi aus star wars mehr screentime und bedeutung in den prequels.
                                    ich hatte nie so eine langeweile im kino,ich wollte einfach nur noch raus.
                                    die teile davor waren wenigstens noch unterhaltsam und haben wenigstens an manchen stellen versucht spielzenen zu kopieren.hier aber ist gar nix mehr von zu spüren. 0 , 000

                                    resi 1 = 6,5 pkt
                                    resi 2 = 7 pkt
                                    resi 3 = 4 pkt
                                    resi 4 = 5,5 pkt
                                    resi 5 = 1,5 pkt

                                    schwach schwach schwach. das traurige an der sache ist das sich die neueren resident evil spiele der qualität der filme anpassen. wenn eine filmreihe ein gutes reebot verdient dann ist es resident evil.dann bitte mit mehr horror,schock und atmosphäre als mit matrix klon mutanten im science fiction style.und bitte ohne slow motion..danke....

                                    2
                                    • 2 .5

                                      Nachdem mich Extinction und Afterlife sehr Positiv überrascht haben war ich doch sehr verwundert wie man so ein Haufen scheiße drehen kann der auf alles was die vorlagen und vorgänger hergaben scheißt.

                                      2.5 Punkte für Bingbing Li und ihrem Ado Wong Outfit. <3<3<3 Bingbing Li hihihihihi ^^

                                      • 0 .5

                                        Paul W. Anderson! Oder sollte ich lieber sagen, die neueste, sehr traurige Version von "wie tief kann ein "Mann" noch sinken?" Doch doch, Milla Jovovich ist gewiss eine hübsche Frau! Außerdem ließ sie in "Die vierte Art" sogar als Schauspielerin eine kleine "Prise Talent" aufblitzen. Im unsäglichen fünften Aufguss der gescheiterten Videospielverfilmung, verliert sich der Regisseur aber nur noch darin die eigene Frau obsessiv abzulichten. Muss wahre Liebe schön sein! Der Film besteht praktisch nur noch aus endlosen, peinlichen Bullet-Time-Sequenzen der Angetrauten. All ihre körperlichen Vorzüge, werden uns in unzähligen Zeitlupen aufdringlich präsentiert. Die Spezialeffekte sind hier gar nicht mal soooooo schlecht. Allerdings verblassen sie regelrecht im Vergleich mit der wahrlich makellosen, elfenbeinartigen Haut der Ukrainerin! Diese wirkt so porentief rein, da bleibt einem fast die Spuke weg! Dachte ich bereits bei der riesigen Zeitverschwendung "Die drei Musketiere", das könne nie, nie mehr getoppt werden, wurde ich ungläubig staunend eines besseren belehrt. Auf haarsträubende, groteske Art und Weise, übertrifft sich der leidenschaftlich verliebte Gatte in "Retribution" selbst! Was stimmt mit dem Kerl nicht? Nein Mr. Paul William Scott Anderson, du kommst mir ganz bestimmt nie mehr ins Haus! Herzlichen Glückwunsch Milla! Der Typ ist dir rettungslos verfallen und würde alles, wirklich alles für dich tun! Schade, schade um das hohe Budget. P.S.: Von meiner neuen Flamme lass` ich Plakate auf jedem Lokus der Stadt aufhängen - ätsch!

                                        • 3 .5

                                          Mit Abstand der schwächste Teil der Reihe. Das Storytelling war noch nie die große Stärke der Filme aber hier wird der Vogel abgeschossen. Es beginnt schon damit das Wesker am Leben ist. Und dann fällt ihm ein, dass Alice ne gute Verstärkung gegen die Zombie Armee sein könnte, nachdem er vorher versuchte sie umzubringen? Leider reiht sich hier Logikfehler an Logikfehler und hört einfach nicht auf.

                                          Und leider kann die Story nicht durch die Action gerettet werden, die leider nur solide ist. Eindeutig schlechtester Teil der Reihe.

                                          • 5 .5

                                            Schade

                                            • 5

                                              Ist der schlechteste Film der Reihe aber trotzdem geil.

                                              • 5 .5

                                                Man hätte es einfach bei einer Triologie belassen sollen, da wars noch ansehnlich.
                                                Aber dann fing die Katastrophe an. Zum Glück ist Teil 5 dann wieder besser gewehsen.

                                                • 1

                                                  Während Moonshade sich noch immer über die nölige Hauptschülerin aufregt, die Alice (Milla Jovovich) in der deutschen Fassung synchronisiert (nix für ungut, Silvan), und eingefleischte Resident Evil-Spieler zehn Jahre nach der ersten Verfilmung sich immer noch ein Herrenhaus wünschen, in denen alle halbe Stunde ein Zombie oder ein infizierter Rottweiler, der durch die Fensterscheibe bringt, einen Kreisch-Modus beim Zuschauer auslösen sollte (dabei könnte man die Ladezeiten der guten alten Playstation 1, die diese mit "Tür-Auf"-Effekten kaschiert so gut in dem heutigen 3D-Hype unterbringen), sitze ich alleine in der Ecke und freue mich immer wieder wie Schmidt´s Katze, wenn ein neuer, relativ hirn- und sinnfreier RE-Teil das Licht der Welt erblickt.
                                                  Und nachdem viele Teil 4 (Afterlife) als größten Rohrkrepierer angesehen haben (warum eigentlich?), hab ich mit diesem "Retribution" meinen persönlichen absoluten Tiefpunkt gefunden.

                                                  Zu meiner Vorgeschichte: 34 Lenze auf dem Buckel, "zufälliger" Spieler der allerersten Stunde von RE1 und weiteren Teilen, war von der ersten Verfilmung auch dermaßen angekotzt, dass dieser Film von mir verachtet wurde und erst sechs Jahre später wieder eine Chance bekam - und auf einmal fand ich ihn als solide Zombie-Action, die zwar nichts mit dem Spiel oder dessen Atmosphäre gemeinsam haben, dennoch die heutige massenhaft produzierte Zombie-Ramschware locker in den Schatten stellt. Die Frage nach dem Warum war also schnell beantwortet: Der ansich solide erste Teil scheiterte an meinen eigenen Erwartungshaltungen als eingefleischter Fan der Spiele.

                                                  Nachdem es mir in "Apocalypse" (2004) zu viel des Guten wurde (ich erinnere mich noch an den Harley-Sprung in die Kirche), befand ich "Extinction" (2007) als besten Teil der Reihe, da er mich gekonnt in "Mad Max"-Endzeitstimmung versetzte und dem folgte noch der vierte Teil aka "Afterlife" (2010), bei dem man zwei Augen zudrücken musste ( da Anderson nichts mehr von dem Wüstenklima wissen wollte), aber immerhin noch eine gute Fortsetzung darstellte - leider viel zu kurz und ohne Charakterzeichnung. Hin und wieder wurden Charaktere der Spiele eingesetzt, doch Dreh- und Angelpunkt war Charakter Alice, den es eben in der RE-Spielwelt nicht gibt.

                                                  Teil Fünf knüpft wie gewohnt am Ende des Vorgängers an, bei dem man in rückwärtslaufender Zeitlupe (!) sehen kann, dass "Afterlife" nicht im Guten endete. Hier haut Anderson auf dem scheinbar einzigen Gebiet, was er beherrscht, dermaßen auf die Kacke, dass man eigentlich nur mit der Zunge schnalzen kann: Eine edle Optik, Actionoverkill und ein audiovisueller Orgasmus nach dem anderen.
                                                  Nachdem man also knapp eine Viertelstunde mit den beinahe Augen kollabiert, kommt Anderson kurzzeitig zur Ruhe und erklärt dem Zuschauer, dass die Firma Umbrella Alice (Mila Jovovich) tief unter das Ewige Eis in eine weitere Umbrella-Festung verschleppt hat, die sich als Übungsgelände für ihre B-Waffen erweist. Hier werden Großstädte (u.a. Tokio, Moskau oder auch ein amerikanisches vor nachbarharmonie triefendes Vorgarten-Dörfchen) und Virusausbrüche in nicht existierenden Szenarien simuliert. Sprich: Leere Lagerhallen werden mit Leben und Umgebung gefüllt, dass es sich "echt" anfühlen soll.
                                                  Wenn ich jetzt mal einen Großteil der Webseiten besuche, die sich alle mit Filmen beschäftigen, frage ich mich ernsthaft, ob die Praktikanten, die scheinbar die Inhaltsangaben der Filme irgendwo abschreiben, nicht lieber zuerst den Film sehen sollten, bevor sie einen Dünnschiss ablassen. Bei den Inhaltsangaben bekommt man nämlich den Eindruck vermittelt, dass Alice und Co. durch die ganze Welt reisen um Umbrella, Albert Wesker und den T-Virus zu bekämpfen.
                                                  Dem ist aber nicht so, Anderson beweist ein Herz für Zocker und so muss sich Alice in den SIMULIERTEN Szenarien Level für Level mit Neuzugang Ada Wong (Li Bingbing) durchkämpfen, während sich ein Rettungsteam um Leon S. Kennedy (Johann Urb), Barry Burton (Kevin Durand) und Luther West (Boris Kodjoe, ein Überlebender aus dem vierten Teil) einen Weg von der eisigen Erdoberfläche in den Bunker suchen, um Alice zu befreien. Hier darf der geneigte Spielefan wieder einmal Anderson auf die Schulter klopfen, denn mit Leon S. Kennedy und Barry Burton werden zwei weitere Charaktere aus dem Spieleuniversum ins Rennen geschickt, die sich mit dem erstaunlich gut aufgelegten Luther West (Kodjoe beweist hier Buddy-Qualitäten für typische Actionfilme) natürlich auch Level für Level durchschlagen müssen.
                                                  Wenn man mal von den Resident Evil-Spielern absieht, dürfte sonstigen Zockern der Neuzeit das Herz in der Hose aufgehen, so fühlt sich wohl wirklich ein verfilmtes Videospiel an.
                                                  Bei dieser ganzen Chose drückt Anderson dermaßen auf´s Gaspedal, dass sich ein optisches Highlight an das nächste reiht und die fast nicht existente Geschichte nebenbei in losen Bruchstücken erzählt wird. Also: Nichts hinterherfragen, sondern Fresse halten und staunen, bis die Sabber aus dem offenen Mund trieft.

                                                  Anderson hat es ja schon mit der Schlusssequenz im dritten Teil angedeutet und das Stichwort lautet: Klonen.
                                                  Und genau an dieser Stelle hat Anderson in "Retribution" für mich das Fass zum Überlaufen gebracht. Natürlich hab ich mich gefreut, dass Michelle Rodriguez, Colin Salmon (der Typ aus dem ersten Film, der durch das Lasergitter in tausend Stückchen zerfetzt wurde) oder gerade auf Oded Fehr wieder mitwirken, der mit seiner Gestik und Mimik im dritten Teil für mich so etwas wie eine Kopie von Ash (Bruce Campbell, "Tanz der Teufel") darstellte.
                                                  Die Enttäuschung (und evtl. meine Erwartungshaltungen ?) liegt an dem "Wie", und dass Anderson die Geschichte entgültig mit dem fünften Teil ad absurdum führt.
                                                  Es gibt also von jedem Film-Charakter eine Art Klon-Fabrik, dessen scheinbar unzählig produzierten Klonen man spezifische Emotionen und Erinnerungen einpflanzt, so dass sie in jedem Szenario einen (vom Wesen her) anderen Charakter spielen können. Während Colin Salmon nur einmal grimmig schauen darf, bekommt immerhin Oded Fehr seine zwei Minuten Ruhm als Ehemann von Alice - während sein zweiter Klon ein stummer Umbrella-Killer ist, der Jagd auf Alice macht. Den größten Anteil an Screentime der verstorbenen Rückkehrer darf Michelle Rodriguez verbuchen: Einmal als naive Vorstadt-Hausfrau (die natürlich gegen Waffen ist) und zum zweiten (wie Oded Fehr) eine Killerin darstellen darf. Da blüht Rodriguez auf: Während sie in jeder Filmrolle immer die Rotze durch den Schlund hoch zieht, muss sie es hier sogar tun und folgerichtig auch den Larry auf den Boden rotzen.
                                                  Durch diese ganze Klonerei, eine Story, die nicht vorhanden ist und ein Film, der sich wie ein Spiel Level um Level durchkämpft, ist es kein Wunder, dass zu keinerzeit Emotionen zu den Figuren aufkommen und es ist schon eine Bankrotterklärung, dass ein Kind (Aryana Engineer als geklonte Tochter von Alice) hier jeden an die Wand spielt.

                                                  Eins muss man Anderson lassen: Er hat mit "Retribution" ein audiovisuelles Feuerwerk hingelegt, das in der obersten Liga mitspielt. Nur wenn man sich von all dem Bling Bling nicht blenden lässt, wird man erschreckend feststellen, dass Paul W.S. Anderson "seine" Reihe mit DIESER Story im fünften Teil in den Abgrund geführt hat, die jeden denkenden Menschen beleidigt.
                                                  Ja liebe Zocker und alle Menschen da draußen, die ohne Smartphone, Twitter und Facebook keinen Tag überleben können, Leute, die Technik menschlicher Kommunikation oder Sonnenlicht vorziehen : Hier ist euer Ergebnis, das ihr verdient habt. Lasst es euch schmecken.
                                                  "Retribution" bietet einen guten Anfang und einen guten Schluss, der auf Wiedergutmachung im sechsten Teil hoffen lässt, und dazwischen gibt es nur hirnloses Dauergeballere in einer negativen Art, die ich so noch nie erlebt habe.

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                                                    Nun habe ich auch den fünften Teil der Resident-Evil-Reihe gesehen. Ich frage mich, wer hat hier wem gegenüber „Vergeltung“ geübt? Allerdings sollte man sich bei einer solch löchrigen Story nicht derart tiefschürfende Fragen stellen. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine solche Grütze gesehen habe. Und eigentlich habe ich für die Reihe was über. Besonders Teil 1 und 3 sind meine Favoriten. Doch „Afterlife“ (Teil 4) ist schon extrem langweilig gewesen und wollte doch so bedeutungsschwer sein. Was dem Film natürlich missglückte.
                                                    Und nun kommt „Retribution“ mit einem fragwürdigen Handlungsablauf, scheinbar ohne innere Logik, die mit voller Absicht kontinuierlich und konsequent der Story eines x-beliebigen Videospiels folgt. Ich kam mir beim zuschauen auch genauso vor. Als ob ich einem Gamer über die Schulter schau, während dieser an einer Konsole sitzt und irgend einen Shooter zockt. Geile Grafik, die Hauptfigur schaut dementsprechend monoton drein und als Außenstehender geht der Unterhaltungswert für mich schnell gegen Null.

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