Restless

Restless (2011), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 13.10.2011

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5.9
Kritiker
23 Bewertungen
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6.8
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von Gus van Sant, mit Mia Wasikowska und Henry Hopper

Annabel (Mia Wasikowska) und Enoch (Henry Hopper) haben eines gemeinsam: sie beschäftigen sich mit dem Tod. Doch während Enoch seinem morbiden Interesse nachgeht, indem er an Beerdigungen teilnimmt, ist Annabel persönlich betroffen. Sie hat Krebs im Endstadium. Eine Bestattung führt die beiden Sonderlinge zusammen. Nun ist Enoch nicht mehr mit seinem geisterhaften Freund, einem verstorbenen Kamikazeflieger allein. Er ist verliebt, in Annabel. Doch ihnen bleibt nur noch wenig Zeit.

Gus van Sant, der bereits mit Good Will Hunting und Milk große Erfolge feierte, schlägt in Restless ungwöhnlich leise Töne an. In den Hauptrollen sind Mia Wasikowska (Alice im Wunderland) und Henry Hopper (Sohn von Dennis Hopper) als junges Paar zu sehen, dass den Tod mit Liebe besiegen will.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (19) — Film: Restless

Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"Restless" ist auch so ein Film, der einem nicht die Genietorte ins Gesicht werfen will. Die klischeehafte Indie-Aufmachung des Films mag zwar störend sein, aber es ist eben auch Gus van Sant, der sie mitgeprägt hat und sich ihrer auch bedienen kann, denn betrachtet man den Film, über die zwei jungen wandelnden Toten, genauer, so gibt es doch eigentlich nichts auszusetzen, dafür umso mehr zum Nachdenken und vorallem zum Mitfühlen. "Restless" ist ein erfrischend wärmender Zombiefilm.

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HerrLehmann: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Gus van Sant lässt in dieser Liebesgeschichte/Coming-of-Age-Drama über Enoch, einen vom Tod besessenen Teenager (Henry Hopper), der sich in ein krebskrankes Mädchen (Mia Wasikowska) kein Indie-Klischee aus: Von der melancholisch-optimistischen Singer-Songwriter-Musik (Sufjan Stevens dominiert den Soundtrack) über die liebeswerten Schrullen der Protagonisten bis hin zum imaginären Freund schreit der Film einem zu jeder Sekunde Quirk und Teen-Angst entgegen. Für echte Emotionen lässt er bei all diesen Marotten keinen Platz, selbst der Tod der Protagonistin wird noch als Metapher für Enochs Coming-of-Age benutzt – dass der Film für Freunde des Genres dennoch sehenswert ist, verdankt er seinen jungen Darstellern: Henry Hopper gibt den verschlossenen, socially awkward Teenager, Mia Wasikowska seinen quirligen, lebensfrohen Gegenpart und beide haben sowohl Charme als auch eine nicht von der Hand zu weisende Chemie miteinander. Dennoch: In Sachen Angsty-Coming-of-Age-Drama ist in diesem Winter der nächsten Monat startende Submarine (Review folgt) die bessere Wahl.

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M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Zur Grundstimmung und dem außergewöhnlichen Spiel Wasikowskas kommen wunderbare Bilder und Schnitte. Der Zuschauer kann sich auch dem Soundtrack kaum entziehen, so dass sich final ein stimmiges, wenn auch Plot- und blutarmes Bild ergibt. Van Sant ist jetzt 59. Dass das Alter des Regisseurs irrelevant ist dafür, ob sich dieser in ein junges Publikum versetzen kann, zeigt sich in „Restless“. Es ist jedoch zu hoffen, dass er sich nun wieder einem eigenen Stoff widmet.

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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln

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5.0Geht so

Wenn die Story gegen Ende dann doch in ein cleanes Melodram abrutscht, will man kaum mehr glauben, dass Gus Van Sant wirklich daran beteiligt war.

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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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6.0Ganz gut

Zwar zielt das Zelebrieren lebensbejahender Lebensfreude im süßlichen Retro-Look an der thematisierten Erfahrung von Trauer und Tod vorbei; gleichwohl gelingen dem Film dank ausdrucksstarker Erzählelemente und überzeugender Hauptdarsteller einige berührende Momente.

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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt

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7.5Sehenswert

Gänzlich unprätentiös und stets die leisen Töne anschlagend spielt Van Sant mit der Routine eines Meisters auf der Klaviatur der Gefühle, die hier leicht rührselig und tränenziehend hätten ausfallen können, und trifft durchgehend die rechte Balance [...]

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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5.5Geht so

Ruhig und mit Bedacht führt der Regisseur seine Hauptdarsteller. [...] Störend und unglaubwürdig, und das haben fast alle (Studio-)Filme dieser Art gemein, ist lediglich wie leicht hier gestorben wird. Von Kampf, Wut, Angst und Trauer ist wenig zu spüren. [...] Da hat Van Sant, ausgewiesener Spezialist für verlorene Seelen, der Traumfabrik zu sehr Tribut gezollt.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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7.5Sehenswert

"Restless" ist ein berührendes Adoleszenz-Märchen, das sich seiner ausgestellten Künstlichkeit niemals schämt. Kitsch gehört genauso in diese Welt wie jugendlicher Narzissmus.

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Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe

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4.0Uninteressant

Eine ebenso steife wie gekünstelte Liebesgeschichte über vom Tod bessesene Jugendliche, die im einfühlsamsten Selbstmitleid erstarrt bleibt.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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3.0Schwach

Als der banalste und selbstgefälligste Eintrag in Gus Van Sants lange Liste von Filmen über problembeladene Kinder, wirkt Restless wie eine überzuckerte Indie-Version von Love Story - nur mit schlechterem Soundtrack.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Mia Wasikowska spielt dieses todgeweihte und dennoch das kurze Glück genießende Mädchen mit einer frühen Meisterschaft, die Achtung abnötigt. Sie könnte einmal eine große Darstellerin werden.
Auch Henry Hopper – er hat womöglich mit dem berühmten Dennis Hopper zu tun, denn diesem ist der Film gewidmet – liefert eine reife Leistung ab. Beide Schauspieler bleiben im Gedächtnis haften. Und Regisseur Gus Van Sant hat sich hier tatsächlich selbst übertroffen.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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6.0Ganz gut

Restless hat zweifellos das Potenzial zum Crowdpleaser im Arthouse-Bereich. Einige wirklich wunderschöne Szenen hat der Film denn auch zweifellos zu bieten. Am Ende bleiben jedoch die süsslichen Elemente gegen Ende etwas gar stark in der Erinnerung kleben. Wie auch immer: Der Tod war wohl selten romantischer.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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8.0Ausgezeichnet

Ich höre sie jetzt bereits, die Stimmen, die Gus van Sant erneut sentimentales Versagen vorhalten. Und ja, dieses Krebsdrama ist von außen betrachtet konventionell, durchsichtig wie ein Stück Klarsichtfolie und im Grunde nur Harold & Maude mit Krebs. Aber Henry Hopper, dessen berühmter Vater wenige Monate nach diesem Film selbst an Krebs verstarb, spielt in seinem Filmdebüt wie ein kleines Hundewelpen, das man vor der Welt beschützen möchte. Und Mia Wasikowska glänzt erneut mit reiner Unschuld. Vielleicht bin ich auch einfach zu nah am Wasser gebaut, aber es kann imho gar nicht genug Filme über diese schreckliche Krankheit geben, vor allem wenn sie so zärtlich und subtil unter die Haut gehen wie Restless!

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Van Sant und sein langjähriger Kameramann, Harris Savides, streicheln die Gesichter der Jugend mit dem Blick eines Poeten für Schönheit und Schmerz. Und die beiden Schauspieler, gezeigt inmitten des Glanzes von Van Sants geliebtem Oregon, geben ein ideales Gemälde ab. Wasikowska, aus Alice im Wunderland und Jane Eyre, ist eine Schauspielerin von immenser Ausdruckskraft. Und Hopper hat die beunruhigende Intensität seines Vaters und einen ganz eigenen Humor. Beide sind so gut, dass ich vorschlage, Sie tauchen lieber in die Geschichte ein, die sich in den Augen der Darsteller entfaltet, als in die banale des Drehbuchs.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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5.0Geht so

Natürlich verlieben sich die jungen, hübschen, zum Unglück verdammten Kinder in "Restless" - diesem ermüdenden Drama unter der Regie von Van Sant mit seinem wie immer übertriebenen Interesse an den schönen Jugendlichen. Annabel und Enoch lernen von einander, auch als die Zeit ihnen davonrennt und das Ende naht. Schluchzen ist erlaubt, aber auf keinen Fall notwendig.

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Pete Hammond: Boxoffice Magazine Pete Hammond: Boxoffice Magazine

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6.0Ganz gut

Die relativ kurze Laufzeit von 91 Minuten scheint gerade recht für das Gewicht des Stoffes und wenngleich Van Sant gute Arbeit geleistet hat (das Drehbuch stammt von Jason Lew), steht es in der Liste seiner beeindruckenden, unvorhersehbaren Filmografie nicht besonders weit oben.
Dennoch lohnt es sich, "Restless" anzusehen, dank einem Paar wunderbarer, junger Schauspieler, die uns auf ihre einzigartige Reise mitnehmen.

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Keith Phipps: The Onion (A.V. Club) Keith Phipps: The Onion (A.V. Club)

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5.0Geht so

Van Sants Regie und insbesondere Wasikowskas überzeugende Darstellung geben "Restless", der zuweilen abzudriften scheint, einen Rahmen. [...] Henry Hopper beginnt den Film schmollend und unreif, und obwohl die dramatischere zweite Hälfte des Films eine Veränderung seines Spiels erfordert, ist diese kaum bemerkbar. Während Wasikowska das Drehbuch (Debüt von Jason Lew) interpretiert und nicht nur abspielt, hält sich Hopper sklavisch an jede Seite.

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NIck Schager: Slant Magazine NIck Schager: Slant Magazine

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2.5Ärgerlich

Das Ergebnis von "Restless" ist eine Übung in leerer, übertriebener Ernsthaftigkeit. Den ehrlichsten Moment verdanken wir Hiroshi, wenn er sich vernünftigerweise fragt [...], "Warum zieht sich Annabel wie ein Mann an?"

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

Nun berührte Gus van Sant mit einer fast zarten Annäherung zweier junger Menschen an den Tod in Restless. [...] Verspielt, leicht, manchmal magisch und durch tolle Independent-Songs unterlegt, meistert van Sant das ernste Thema. Die häufigste Stellungnahme nach diesem Eröffnungsfilm der Nebenreihe „Un Certain Regard“ war das Wegwischen von Tränchen. Die letzten Worte Enochs sind Bilder der Erinnerung - meisterlich, wie van Sant genau damit berührt.

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Kommentare (17) — Film: Restless


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Jenny1988

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Bewertung4.5Uninteressant

Schade, hatte mir aufgrund der guten Kritiken mehr erhofft. Der Film hat mich einfach nicht berührt ...

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koks

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Bewertung2.5Ärgerlich

*achtung Spoiler*

Warnung!
Dieser Film ist unglaublich schlecht!
Habs nicht fertiggebracht ihn zuende zu schauen. Bin jetzt aber zu faul zu erklären, warum. Es ist einfach so, dass in dem Film rein garnichts funktioniert. Die Dialoge könnten nicht langweiliger sein. Die Originalität der Figuren ist komplett aufgesetzt, so wie alles halt.
Wirkt wie ein Klassenaufsatz den man mal schnell in der Pause hinkritzelt oder so.
Ist aber auch nicht schade drum weil eben nichmal potenzial verspielt wurde. Ahoi!

auf den Punkt gebracht von NIck Schager: Slant Magazine:

Das Ergebnis von "Restless" ist eine Übung in leerer, übertriebener Ernsthaftigkeit. Den ehrlichsten Moment verdanken wir Hiroshi, wenn er sich vernünftigerweise fragt [...], "Warum zieht sich Annabel wie ein Mann an?"

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Teilweise poetische aber auch genauso stereotype Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, die in ihrer finalen Konsequenz vielleicht ein wenig zu Feige ist, um wirklichen Tiefgang zu erzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass die Grundidee an "Harold und Maude" erinnerrt und der Film deswegen auch ein wenig an Originalität krankt. Dafür ist der Cast eine gelungene Überraschung und die offenbare Tatsache, dass der Senior im Junior wirklich weiterleben kann, ist hier mehr als tröstlich.

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leberwurst

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wundervoll zärtlicher Film mit bewegenden Momenten.

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bobo-lemon

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Bewertung6.5Ganz gut

RESTLESS unterscheidet sich von seinen vielen coming-of-age-Kollegen im Grunde nur dadurch, dass er sich hauptsächlich mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Die Herangehensweise Van Sants ist dabei leider nicht immer klischeefrei und würden die beiden Hauptfiguren durch ihre etwas entrückte Charakterzeichnung nicht auf so spezielle Art und Weise mit der Situation umgehen, dann wäre aus RESTLESS auch nur ein weiterer Downer mit Tränengarantie geworden. So aber zieht sich ob der düsteren Geschichte ein positiver Grundtenor durch den Film, der es aber wahrlich schwer hat gegen das ganze unvermeidliche und übertrieben pathetische Singer-/Songwriter-Gesäusel anzukämpfen. Etwas mehr Mut zur unkonventionellen Angstbewältigung hätte gut getan.

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agentjaylee

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wow, kaum ein Film beschäftigt mich so lange - mit extensiven Nachdenken, was mir nicht gefallen hat. Ok, Top 3: 1. Deutsche Synchro grottig. 2. Story: man nehme ne stinknormale Love-Story und womit kann man das noch aufpeppen? Achja, Krebs, verunglückte Eltern, irgendne morbide Psychomacke, das geht immer! 3. Ein Film kann sich auch steigern, aber nach der Montage á la "We need a montaaaage" und dem Streit bei 2/3 der Zeit war klar: das ist ein Schema-F-Hollywood-Movie. Aber dann muss man das auch ehrlich zuzugeben und nicht "ach wir sind ja so sensibel" tun! Wenn euch das Krebsthema interessiert, guckt lieber "50/50", wenn das Thema Tod, lieber 6 Feet Under.
PS Kann gar nicht glauben, dass derselbe Mensch "Milk" und "Good Will Hunting" gemacht hat!

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koks

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ging mir auch so, schon die ersten 10 Minuten sind gespickt von ärgerlichen unlogischen klischeehaften szenen. unfassbar dass der mir als ne 9.0 empfohlen wurde :D


Schlegel

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht sehr tiefschürfend. Aber so federleicht über Liebe und Tod erzählen, das kann wohl nur ein Altmeister. Wurde im Cannes-Wettbewerb gegen "Michael" ausgetauscht. Schon verständlich, schon schade.

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MarcelN44

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wundervoll, traurig, lustig, makaber, liebevoll, herzergreifend, lebensbejahend - eine zu unrecht von vielen Seiten unbeachtete Filmperle, wie seinerzeit "(500) Days of Summer".
Und das trotz der 1a-Riege hinter der Kamera: Gus van Sant (u.a. oscarnominierter Regiesseur von "Good Will Hunting"), Ron Howard (u.a. oscarnominierter Produzent von "Frost/Nixon"), Brian Grazer (u.a. oscarprämierter Produzent von "A beautiful Mind") und Danny Elfman (u.a. oscarnominierter Komponist für "Milk"); und Mia "Alice im Wunderland" Wasikowska vor der der Kamera.
Ein Film, der glücklicherweise meinen hohen Erwartungen nach dem Trailer gerecht wurde!

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Hooded Justice

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Die Leute tragen heutzutage zu sowas was Farbenfrohes.“ – „Ich habe nichts Farbenfrohes.“
'Restless' besitzt fünf unleugbare Stärken: alltäglich deprimierende Atmosphäre, einfühlsame Singer-Songwriter-Musik, Leute, die sich mit dem Tod beschäftigen, zwei außerordentlich talentierte Protagonisten und ein unendlicher Charme. 'Restless' sprudelt für ein derartiges Indiedrama quasi vor zeitgenössischer Phantasie und kreativen Funken, wirkt förmlich inspiriert und tatsächlich sensibel und ergreifend. Viel besser hätte man ein solches Drama voller Romantik, einer Nuance Humor und charmanter Niedergeschlagenheit nicht machen und mit Henry Hopper und Mia Wasikowska in erster Linie sicherlich auch nicht besetzen können. Mein Herz wurde getröstet, zerrissen und fand für eine viel zu knappe Zeit ein seelenverwandtes Zuhause.
„Er ist irgendwie anders.“

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Hooded Justice

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Find ich gar nicht unbedingt. Find ihn sehr interessant, die Sanftheit find ich hier überwältigend, weil sie im Zusammenhang mit der "sympathischen" Traurigkeit eben anders wirkt als bei vergleichbaren Filmen, und die Zähigkeit fiel mir da wenig auf.


Hooded Justice

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Die letzte Antowort ging übrigens an Johnny. "Nett" klingt und ist er absolut. Schau ihn dir unbedingt an, wenn dir die Stärken gefallen, ist der Film sicherlich auch was für dich.


Kloina1893

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Bewertung9.0Herausragend

Die etwas andere Liebesgeschichte. Großartig erzählt, mit unglaublichen Bildern und einem tollen Soundtrack. Eine traurige Geschichte, die jedoch nur selten auf die Tränendrüse drückt - eines der Dinge, die ich dem Film besonders hoch anrechne. Stellenweise wirkt das irgendwie schräg, aber immer liebenswürdig. Herzerwärmend.
Außerdem lebt der Film von seinen beiden Hauptdarstellern. Mia Wasikowska und Henry Hopper (sieht genauso aus, wie sein Papa in jungen Jahren) spielen überzeugend und wirken nie zu aufdringlich.
Kaum ein Film des letzten Jahres hat mich so tief berührt.
Das ist ganz großes Kino. In meinen Augen eine absolute Perle.

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ChriS*

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Schönheit des Lebens ist nicht die Schönheit am Leben sondern die Schönheit des Erlebens.

Lange reden muss man bei dem Film gar nicht schwingen. Super gespielt, Klasse Bilder und Musik, insgesamt ein wunderbarer Film den Gus van Sant hier abliefert.

"Alles ist gut, und wenn's nicht gut ist wird's gut."

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Der Franzose

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Bewertung7.5Sehenswert

Dennis Hopper lebt ...
... in seinem Sohn weiter, wie aus dem Gesicht geschnitten.
Schöner leiser poetischer Film , deren Liebesgeschichte bei dem weiblichen Publikum sicherlich noch mehr punktet.

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Stefan Ishii

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film! Einfach schön...

Ehrlich gesagt hatte ich bei Gus Van Sant irgendwie etwas anderes erwartet... Der Stil und Ton des Filmes haben mich ein wenig überrascht. Aber das ist ja auch mal schön...

Mia Wasikowska spielt umwerfend. Und rein äußerlich erinnert sie mich total an Jean Seberg aus "Außer Atem".

Henry Hoppers Figur hat mich allerdings nicht berührt. Keine Ahnung, woran das lag...

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Reinhard76

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Bewertung10.0Herausragend

Wunderbarer Film mit zwei exzellenten Hauptdarstellern und einem hervorragendem Drehbuch. Ich habe sperriges Arthouse-Kino befürchtet, aber wurde dann mehr als vom Gegenteil überzeugt.

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antaris

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich verdient der Film volle 10 Punkte: Eine großartige traurige Geschichte, die ohne viel Auf-Die-Tränendrüsen-Drücken auskommt und in schönen, ruhigen Einstellungen Abschied nehmen lässt. Leider reißt einen die Geschichte manchmal doch heraus und man wird sich wieder bewusst, dass es eben nur ein Film ist. Hervorragend ist er gespielt, aber eben nur gespielt und das bekommt man bei beiden Hauptdarstellern zumindest kurzzeitig zu spüren. Dennoch ein mehr als sehenswerter Film! Arthouse par excellence, ANGUCKEN

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zenows

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Bewertung9.0Herausragend

Selten hat mich ein Film so berührt wie Restless in diesem Jahr.

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Thomas479

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Bewertung9.0Herausragend

Eine kleine, aber feine Filmperle, ist dieser neueste Film von Gus van Sant („Good Will Hunting“, „Milk)“. Dieser Regisseur ist bekannt für ungewöhnliche Projekte. „Restless“ ist ein solches. Besetzt mit fast ausschließlich unbekannten Darstellern, u.a. Henry Hopper, dem Sohn von Dennis Hopper, erzählt er eine ebenso ungewöhnlich wie anrührende Geschichte.

Die beiden jungen Menschen Annabel (Mia Wasikowska, bekannt aus „The Kids are alright“)
und Enoch (Henry Hopper) lernen sich auf einer Beerdigung (!) kennen. Enoch hat vor Jahren seine Eltern durch einen Autounfall verloren und überlebte selbst schwer verletzt. Seither ist eines seiner wenigen Hobbys fremde Beerdigungen zu besuchen. Annabel hat einen bösartigen Gehirntumor und nur noch wenige Wochen zu leben. Die beiden freunden sich an, und verbringen viele Stunden mit-einander, um über Gott und die Welt zu philosophieren. Doch das Glück ist nur auf Zeit und das er-zeugt auch Spannungen. Irgendwann heißt es dann Abschied nehmen.

Die Grundstimmung ist sehr düster, doch Regisseur Gus van Sant schafft es in diesem Film immer wieder neue Hoffnung zu verbreiten – und sei es auch nur für einen Augenblick. Die Dialoge sind ge-schliffen, die Bilder wunderschön. Die Harmonie zwischen den Hauptdarstellern stimmt. Man muss sich auf diesen ungewöhnlichen Film einfach einlassen, es lohnt sich. Es gibt viele schräge Einfälle und Figuren. Eine solche ist z.B. Hiroshi, ein geisterhafter Freund von Enoch. Die Szenen mit ihm sind zum Lachen und Weinen zugleich. Er spricht auch die letzten zutiefst berührenden Worte eines wund-schönen Arthouse-Films.

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