Restrisiko

Restrisiko (2011),
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm

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- Kritiker
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von Urs Egger, mit Ulrike Folkerts und Matthias Koeberlin

Der Nuklearunfall im Kernkraftwerk Oldenbüttel ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik. Zwei Millionen Menschen müssen evakuiert werden. Nur die AKW-Sicherheitschefin Katja Wernecke flüchtet nicht – sie sucht den entgegengesetzten Weg und kehrt in die kontaminierte Zone zurück, um Ursachen herauszufinden und Beweise für den GAU zu sammeln. Nur drei Monate zuvor war ihre größte Sorge, dass der Laufzeit-Verlängerung des Atomkraftwerkes nicht zugestimmt wird – ihr Arbeitsplatz wäre gefährdet gewesen…


Cast & Crew


Kommentare (10) — Film: Restrisiko

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nordschaf

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Bewertung4.5Uninteressant

Hatte Schlimmeres erwartet. Zumindest weiß ich jetzt, mit dem gewöhnlichen Grippemundschutz kann man sich auch vor Strahlung schützen.

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satyrrrr

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;) Das soll nur dagegen Schützen Radioaktive Partikel einzuatmen. Weil eine gewisse Strahlung kann der Mensch aushalten, wenn man danach Strahlende Partikel vom Körper abwäscht (deshalb die Duschen bei Strahlenverseuchung), das geht aber bei der Lunge so schlecht. In dem Film ist es ja nicht zum Supergau gekommen (Wie in Tschernobyl z.B.) sondern "nur" ein paar Wolken Zeugs sind ausgetreten. Das ist im Film alles etwas schwammig ausgearbeitet leider.


satyrrrr

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Bewertung6.0Ganz gut

Sat.1 hat es sich anscheinend neuerdings zur Aufgabe gemacht, fortan Gesellschaftskritisches Fernsehen zu liefern, denn nach "380.000 Volt" kommt nun der nächste Rundumschlag zum Thema Energiewirtschaft. Was beim ersten Film zu diesem Thema noch reine Vermutung bleiben musste, ist bei "Restrisiko" jedoch belegbare Gewissheit: Der Plot bedient sich ziemlich ausgiebig bei realen Ereignissen und das sogar überraschend akkurat.

Frei porträtiert wird hier offensichtlich das AKW Krümmel, welches nur 15km von Hamburg entfernt ist und schon so einige Eregnisse, sowie mehrere Abschaltungen, erlebt hat. Zusätzlich fließen aber auch Vorkomnisse aus anderen AKW's in die Handlung mit ein.

Man mag bei den geschilderten Ereignissen schnell denken, das es alles zu unglaublich ist, um wahr zu sein, das macht ausnahmsweise hier mal das auseinander-klamüsern des Plots notwendig.

** BEGINN SPOLIER !! **

Der erste gezeigte, kleinere Vorfall betraf den Brand eines Transformators, bei dem auch Rauch in die Schaltwarte eindrang. So geschehen in Krümmel am 28.06.2007.

Den "Leukämiecluster Elbmarsch" gibt es tatsächlich, das Phänomen wird seit den achtzigern in der Umgebung von Krümmel untersucht.

Schließlich wurde im Film für die dargestellte Katastrophe, notwendigerweise (es gab ja einen solchen Fall - zum Glück und 3x Holz - noch nicht), anscheinend auf einen Störfall in Brunsbüttel aus 2001, im weiteren Verlauf auf den Störfall im AKW Forsmark (Schweden, versagen der Steuertechnik) aus 2006, zurückgegriffen.

Sicherheitsrelevante Baumängel, ähnlich wie im Film dargestellt, sind aus allen deutschen Kernkraftwerken bekannt. So ist die Wandstärke des Containment-Bodens in allen, bis auf einem, AKW geringer als international üblich und es gibt kein Betonfundament für das Containment, diese Mängel abzustellen kommt jedoch einer kompletten Demontage gleich. Weiteres Beispiel: In Brunsbüttel wurden falsche Dübel verwendet.

Vertuschte und nicht veröffentlichte Vorfälle sind in deutschen Kernkraftwerken auch schon immer an der Tagesordnung gewesen. Manchmal kommen sie, wie im Film erzählt wurde, überhaupt erst durch anonyme Meldung an die Presse ans Licht, manchmal muss auch ein Ministerium nachhaken, um die wirklchen Ausmaße eines Vorfalls zu ermitteln. Ein Auszug: Biblis (1987), Brunsbüttel (1978, 2001, 2007), Krümmel (2007) ... usw ...

** SPOILER ENDE !! **

Man kann den Autoren also schon mal nicht nachsagen, das hier nur reine Fiktion zum Einsatz kam, es hat sich hier jemand wirklich mühe gemacht und ordentlich recherchiert, damit nicht nur hanebüchenes auf den Bildschirm kommt. Ob nun überhaupt das Medium "Sat.1 FilmFilm" so vorteilhaft für die gewählte Handlung ist, bleibt sicher etwas fragwürdig, denn zu Dokumentatorisch kann man mit dieser Darreichungsform ja auch nicht werden.

Nichts desto trotz, in zeiten der Brückentechnik+Billige-Energie-Lüge, ist es mutig, wenigstens mal das Problem der durchweg veralteten Technik wieder auf den Tisch zu bringen und einen Gegenpol zur derzeitigen Propaganda zu setzen. Das auch noch im Privatfernsehn - das gibt in jedem Fall Bonuspunkte.

Der Streifen macht gleich zwei schwierige Gradwanderungen und das eher Suboptimal.

Zum einen haben wir die Realitätsbezogene Handlung, die Naturgemäß in einem Unterhaltungsfilm, nicht das gesammte Hintergrundwissen en Detail liefern kann und deshalb mit Dramaturgischen behelfen aneinandergereiht wird. Dies führt dazu, das Leute mit einem gewissen Faible fürs Thema und diversem Hintergrundwissen, sicherlich etwas mehr Interesse für den Film entwickeln können, als jene, die dem Thema generell nicht so viel abgewinnen können. Erstere können halt die Parallelen zur Wirklichkeit ziehen und sich so leidlich über Wasser halten, für letztere wirkt alles einfach nur ziemlich unbeholfen und Konfus.

Zum anderen haben wir hier einen Sat.1-Film, diese sind Zielgruppengerichtet und daher sowieso immer etwas ruhiger, deshalb kann man hier einfach nicht sonderlich viel Spannung und Action erwarten, auch wenn mehr davon wirklich gut getan hätte. Der Streifen kommt über einen gewissen Drama-Tenor nicht hinaus und hat auch nur sehr seichte Spitzen. Aber immerhin hält er auf diesem Niveau eine gewisse Qualität, die man anerkennen kann.

Schön umgesetzt ist zwar die Erzählweise der zwei Zeitlinien, denen man auch einfach folgen kann. Auf der anderen Seite hat man auch wieder unnötige Nebenplots (z.B. den Apfel ;) und einige Erzählungen, die man wesentlich hätte komprimieren können, um Platz für interessanteres zu schaffen. Schauspielerisch bewegt sich das ganze so im mittelmaß, Koeberlin wirkte noch am überzeugendsten.

Für die Bewertung muss man das ganze jedoch auch mal in den richtigen Kontext - und zwar den des deutschen Fernsehfilms - setzen. Erinnert man sich an die Meisterwerke "Tornado - Der Zorn des Himmels", "Vulkan", "Die Pest" oder dem absoluten Burner "Ratten - Sie werden dich kriegen!" ... so merkt man schnell, das man hier einen zwar lahmen, dafür aber grundsoliden Film in Händen hält. Er kommt mit relativ wenig abwegiger Utopie aus und bietet auch nicht so schmerzvoll überreizte Szenen wie andere Katastrophen im deutschen TV-Film. Von daher ergibt sich summa-summarum eine moderate Mittelwertung plus Gewagtheits-Bonus = Wohlwollende 6,0 ;)

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fabel

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Bewertung0.0Hassfilm

(Achtung, es könnte länger werden und vor Spoilern sei an dieser Stelle auch gewarnt...)

Der Greenpeace-Arbeitskreis „Tod den Stromkonzernen“ empfiehlt:

„Restrisiko“ - ein Film, der die Augen öffnet, der aufwühlt und die Kernenergie ernsthaft hinterfragt.

Hachja, was hätte ich gerne mit dieser Schlagzeile meinen Kommentar zu diesem neuen TV-Event aus der Folterkammer der Qualität Sat1 begonnen. Leider Gottes verhunzen die Macher dieses erschreckend dilettantischen Streifens den wichtigen Stoff rund um die Probleme mit der Atomkraft vollkommen. Anstatt sich dem Thema kritisch, facettenreich und glaubhaft zu nähern, liefern die Autoren hier einen unsäglich dummen Murks ab, der sich in einer bloßen Kritik an den unmenschlichen Aasgeiern und Deppen in den deutschen Atomkraftwerken verrennt, und dabei zum Schluss kommt, dass die Leute dort des Profits wegen sogar Millionen von Menschenleben aufs Spiel setzen würden. Leider ist „Restrisiko“ zu einem absoluten Mumpitz ausgeartet, der eine außerordentlich lange Mängelliste aufzuweisen hat, im Gegensatz dazu aber über so gut, wie gar keinen positiven Aspekt verfügt. Reine Panikmache, die die Realität komplett auf den Kopf stellt, Gefahren verherrlicht, Sachen und Dinge übertreibt und dabei von einem Desaster ins nächste hoppelt.

Da ist die Geschichte um die Sicherheitschefin des fiktionalen Kraftwerks, Ulrike Folkerts mimt diese zwar souverän, was bei ihr nicht gleich bedeutet, dass sie überzeugen kann, denn ihre Qualitäten als Akteurin sind ziemlich beschränkt und dürftig, wie sich auch hier wieder herausstellt. Wie dem auch sei, die Sicherheitschefin bangt mit der gesamten Belegschaft um die zum Leben notwendigen Jobs. Als die Bundesregierung dann die Laufzeitverlängerung beschließt, heißt es: Party, Palmen, Weiber und ein Bier im Dörfchen in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk. Na ja, vielleicht mit Atommeilern statt Palmen.
Da freut sie sich wie eine Schneekönigin über diese Errungenschaft, um mir nichts dir nichts aufgrund des Todes des Patenonkels ihrer Kinder, der übrigens gleichzeitig ihr Lehrer war in Sachen „Reaktorsicherheit“, die Seiten zu wechseln und plötzlich von der Antiökoseite vollends zu einer ökologisierten Mutantin verkommt, die die Wahrheit über den Gau in ihrem Atomkraftwerk, der 2 Millionen Menschen die Heimat raubt, herausfinden möchte. Ihre Familienverhältnisse sind traditionell zerrüttet. Ihre Kinder wollen lieber zum Vater, seinerseits Enthüllungsjournalist auf dem Spezialgebiet Atomkraft. Der Sohn trägt bei der Führung, höchstpersönlich von der Mutter selbst durchgeführt, provokativ natürlich auch ein T-Shirt mit der Aufschrift „Atomkraft? - Nein, danke!“
Yep, den Familien in Deutschland geht es immer schlechter.
Sei es drum, bei der Suche nach der Wahrheit kommt sie den bösen Machenschaften der Atomindustrie auf die Schliche. Die Meiler wurden schon damals beim Bau falsch zusammengezimmert, große Störfälle werden vertuscht, Firmen ohne Zulassung trotzdem engagiert. Alles führt zu einer Verstrahlung der Personen in direkter Umgebung und zu schwerwiegenden Erkrankungen. Lobbyisten sollen den Karren aus dem Dreck holen, doch auch diese, immerhin mit einem verborgenen Herz im Inneren ausgestattet, sind nur Dampfplauderer, die nicht einmal wissen, worüber sie da reden und wem sie gerade die Krawatte wieder gerade bügeln. In diesem Fall redet der von Koberlin durchaus sympathisch verkörperte Lobbyist von den Vorteilen von Milch, obwohl er selber an einer bösen Laktose-Intoleranz leidet. Lobbyisten kommen übrigens auch alle vom Lande.Auch was Neues. Hauptsache es führt alles zum Schluss, dass die Beteiligten der Atomindustrie alle nur Lügner sind, die dem Allgemeinwohl schaden und am besten wie Schwerverbrecher behandelt werden sollten.
Die Sicherheit muss dem Geld weichen! So wird’s wohl sein ... Dass man echt dabei in hoch kontaminierten Szenen wohl kaum nur mit einem Kapuzenpulli und einem Mundschutz bekleidet ohne bleibende Schäden überleben kann, ist den Machern der Dramaturgie wegen auch wohl irgendwie entfallen. Und was das Schicksal mit dem auf einmal zum helfenden Lebensretter verwandelten Lobbyisten vorhat, dürfte auch wohl jedem klar sein ...
Die Szenen im Atomkraftwerk sind auch kaum an Lächerlichkeit zu überbieten. Recherche? Wo denkt man hin. Dass in echt in den Kraftwerken mehr als 3 Leute in der wichtigen Warte sitzen, und dass eben jene hoch konzentriert arbeiten, stand dann wohl nicht im Katalog „Rufschädigung der Stromkonzerne und Atomenergie 2.0“. Die Realität sieht anders aus, als hier dargestellt. Ganz ehrlich wäre ich oberster Boss von E.ON, RWE und co.: Ich würde ernsthaft über eine Klage nachdenken.
Nebenan wird noch eine weitere Industrie an den Pranger gestellt, und zwar die Lebensmittelindustrie, hier im Speziellen die Obsthersteller. In dem verlassenen evakuierten Gebiet füllen (wahrscheinlich) ausländische Arbeiter Kartons mit kontaminierten Äpfeln. Pfui Deubel, diese Industrie von heute ist nur böse! Traue ihr nicht!

Hierbei will ich es mal belassen, die Mängelliste könnte noch viel, viel länger werden, aber dafür will ich mich noch mehr Lebenszeit verschwenden. Eines sei noch gesagt:
Die Bilder von Tschernobyl schockieren mich auch jedes Mal aufs Neue, eine Zugfahrt am benachbarten Kraftwerksstandort Lingen vorbei lässt mich für wenige Augenblicke ehrfürchtig erstarren, vor den dort beschäftigten Menschen habe ich meinen vollsten Respekt aufgrund des großen Risikos, dem sie sich ausgesetzt sehen. Kraftwerke bergen eine Menge an Risiken für die Gesellschaft ohne Frage. Ein Film zu diesem Thema ist längst überfällig – aber dann bitte nicht so. Ich war richtig erfreut, als ich vom Projekt des Bällchensenders erfuhr. Ich bin richtig erzürnt und boshaft gesinnt nach dieser Sichtung. Der Umgang mit dem Thema ist absolut falsch! Statt sich der brisanten Thematik ordentlich anzunehmen, erzählt der Film eine absolut lächerliche Geschichte, gewürzt mit einer absolut oberpeinlichen Inszenierung, mit absolut boshaften Thesen gegenüber den Stromkonzernen, die der Fantasie fanatischer Greenpeace-Aktivisten entsprungen zu sein scheinen. Die Aussage:“Abschalten – sofort“ bietet einiges an Potenzial für eine spannungsgeladene Story. Das Thema Kernenergie bietet ebenso viele Möglichkeiten zur filmischen Auseinandersetzung, aber dann bitte nicht in dieser überschäumend absurden und nicht der Realität entsprechenden Art. Da halfen auch teilweise recht ordentliche Darsteller nicht mehr, denn Langeweile bleibt die ganze Spieldauer über erhalten und der Eindruck, einer Propagandaveranstaltung beigewohnt zu haben, die sich rühmt, einen ordentlichen Umgang mit einer hochaktuellen Thematik gemacht zu haben, aber letztendlich einen wirklichen Super GAU darstellt. Ich bin böse!!!

Sat1 abschalten – SOFORT!

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fabel

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Wer weiß...es soll ja auch Leute gegeben haben, die sich "Lenßen - der Film" noch in der Samstagmorgenswiederholung angeschaut haben.^^


sickoffall88

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Und es gibt ungefähr 9 Millionen Menschen in Deutschland, die in 10 Minuten zu RTL schalten.


Blonder

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Bewertung0.0Hassfilm

Kaum wurde die Laufzeit der Kernkraftwerke verlängert, da bildet sich Sat1 ein, sie könnten einen Film zur aktuellen Lage der Zeit drehen. Allerdings blieb es bei der Einbildung.
Die Geschichte plätschert ohne Höhen und Tiefen vor sich hin und ist genauso spannend, als würde man auf den ausgeschalteten Fernseher starren. Aber das ist nicht mal das Schlimmste, denn was da gezeigt wird ist die totale Verharmlosung der Strahlung. Wie kann man durch die verstrahlte Zone rennen, nur geschützt mit einem kleinen Mundschutz, ohne dass man krank wird. Achja, und die Strahlung kann man auch ganz leicht mit ein wenig Wasser abwaschen.
Die Botschaft des Films lautet, macht euch keine Sorgen wenn es zu einem Gau kommt, denn die Strahlung ist nur halb so gefährlich wie alle behaupten.
Deshalb gibt es 0 Punkte, damit ist dieser Streifen noch super bedient, denn für einen Hassfilm ist er zu belanglos.

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satyrrrr

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Öhm, wer der Handlung folgen kann, ist klar im Vorteil ;)

Hier wurde ja nich so ein Super-Gau skizziert wie Tschernobyl, wo der halbe Reaktor explodiert ist und eine heftige Tiefenverstrahlung der gesammten Umgebung stattfand, sondern es kam laut Erzählung nur zu einigen Rissen, aus denen einige Wolken zuegs austraten.

Und dann schützt man sich halt mit Mundschutz, damit keine Radioaktiven Partikel in der Lunge landen, genauso wäscht man sich, um Partikel von der Haut zu entfernen. Nur für länger sollte man in so einer Umgebung wohl nicht Leben ;) Also denkbar ist so ein Szenario schon, auch schon mal vorgekommen, so eine mässige Verstrahlung (Harrisburg).

Die ungenauigkeit besteht hier, und da geb ich dir recht, darin, das ne blosse Mundmaske wohl eher nicht so dolle wäre. Ne ABC-Maske wäre wohl treffender gewesen, aber damit erkennt man ja den Schauspieler kaum noch und so recht sprechen lässt sich damit auch nicht mehr.

;)


tfan

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Bewertung2.0Ärgerlich

Man muss anerkennen, dass sich sogar der Haus- und Hofjubelsender der christlich-liberalen Regierung zu der einzigen vernünftigen Position in der politischen Auseinandersetzung um die Atomkraft durchgerungen hat. So gesehen konnte der Film kein Totalausfall sein.

Allerdings begann er gleich mit einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der sich anmaßte, Regierungsentscheidungen zu treffen - schlecht recherchiert, so was geht nicht und ließ - zu Recht - inhaltlich nichts Gutes erwarten.

Ohne lang über den Inhalt zu lamentieren: Der Störfall war die Folge von Gier, Machtmissbrauch und Lug und Trug. Ergo: Guten Menschen, die die erkannten Fehler zugegeben und eliminiert hätten, wäre das nicht passiert. Das Restrisiko besteht also im unzulänglichen Menschen, aber nicht in der Technik selbst?

Soll das die versteckte Botschaft in diesem ansonsten dramaturgisch schlecht gemachten Gutmenschen gegen Bösewichter-Sat1-Standardbrei gewesen sein? Dann will ich noch nicht von Bärendienst reden, aber von einer dick verpassten Chance allemal.

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the traveler

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Ich glaube, wir brauchen uns nicht zu schämen, dass in Deutschland am laufenden Band solcher Müll fabriziert wird.
Wahrscheinlich gibt es auch in anderen Ländern etliche Brechreiz erregende TV-Produktionen. Wir kennen sie nur nicht.

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Sigmund

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Schätze, da ist was dran.


LIMMI1

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Ich habe da gar nicht erst eingeschaltet denn wir haben schon genug Propleme da muß ich mir so einen Fim nicht reinziehen., Wenn ich die Komentare richtig lese dann habe ich richtig gehandelt. Diese Filmemacher gehören aus dem Verkehr gezogen.

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Flying Dutchman

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich war maßlos enttäuscht. Der Film war so langweilig und spannungslos, daß ich fast eingeschlafen bin. Schade um die vertane Zeit.

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joker-mike

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Bewertung3.0Schwach

Ich war durchweg entäuscht. Oberflächlich in der Handlung, billiges Hierachie-Gerangel, Inkompetenz....das Ganze schlecht recherchiert und umgesetzt!
Was nützen gute Schauspieler, wenn der zu spielenede Stoff schlecht ist, ihnen eine schlechte Handlung zum spielen gegeben wird.
Aus diesem Thema hätte man weiss Gott mehr raus holen und machen können!
Ich gewinne immer mehr die Meinung, dass man sich unsere Deutschen Produktionen immer weniger anschauen kann und muss, weil sie zumeist einfach nur schlecht gemacht sind.
Und was mir am meisten auf den Kecks geht, dass in unseren Deutschen Fernsehfilmen ständig..egal in welcher Szene...das Musikgeleihere im Hintergrund läuft. Baucht man das, um Spannung zu erzeugen.....na denn, dann ist es für mich eine gewisse Armut der Verantwortlichen und Filmemacher.
Schön, dass es noch Knöpfe gibt, wo man ausschalten kann. Ein gutes Buch tut oft mehr Gutes als ein blödes Programm in der Klotze und soweit sollte man nicht sein, sich von der derart abhängig zu machen, um sich jeden Mist anzuschauen!

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WhoCares

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Bewertung5.0Geht so

Als der Film erstmals auf Sat.1 angekündigt wurde, dachte ich mir, "Hui, aus dem Thema kann man etwas machen". Schade, dass daraus so wenig gemacht wurde.
Die leider sehr vorhersehbare Story an sich ist recht gut und auch solide umgesetzt, wenn man mal von einigen Schwachstellen absieht - so wurde mit der Apfelgeschichte (die im Ansatz auf einer wirklichen guten Idee basiert) ein völlig unnötiger Nebenplot aufgemacht und nicht weiterverfolgt.
Als sich dann der schmierige Lobbyist, in den ich so viele Hoffnungen gesetzt hatte, storytechnisch auch noch ohne jeden Übergang zum Gutmenschen mit Riesenherz entwickelt, dachte ich zuerst, ich hätte einen Teil des Films verpasst. Von glaubwürdiger Charakterentwicklung hält man bei Sat.1 wohl nichts.
Die Schauspieler spielen gut bis durchwachsen. Ulrike Volkerts tut sogar beides gleichzeitig - während ihre Gestik und Mimik zum größten Teil sehr glaubwürdig rüberkommt, waren ihre Dialoge gerade am Anfang furchtbar gestelzt und wirkten teilweise, als hätte sie sie von einem Blatt abgelesen - das mag aber auch am Drehbuch liegen. Zum Glück steigert sie sich im Verlauf des Filmes. Währenddessen habe ich Kai Wiesinger die Rolle des durch und durch bösen AKW-Leiters nicht wirklich abgenommen.
Insgesamt kann man sich Restrisiko, der sich trotz eines schwachen Anfangs zu einem recht spannenden Film entwickelt, durchaus ansehen. Trotzdem hinterlässt er einen schalen Nachgeschmack - aus diesem Thema hätte man so viel mehr rausholen können...

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