Retribution - Die Rückkehr des Unbegreiflichen

Retribution (1987), US
Laufzeit 107 Minuten, Thriller, Horrorfilm

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1 Kommentare
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von Guy Magar, mit Dennis Lipscomb und Suzanne Snyder

An Halloween willder lebensmüde George Miller vom Dach eines Hotels springen, doch er wird gerettet und überlebt. Er wird in die Psychiatrie eingeliefert, wo sich die junge Ärztin Dr. Jennifer Curtis um ihn kümmert. Ihr gelingt es sogar, Georges Lebenswillen neu zu entfachen, doch dann leidet er an schrecklichen Albträumen. Als er wieder nach Hause zurückkehrt, muss er durch einen Zeitungsartikel feststellen, dass seine Träume Realität werden…


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crab1973

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Bewertung4.5Uninteressant

Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Türchen des ungeheuerlichen Adventskalenders und heute nehmen wir uns das Debütwerk von Guy Magar vor: „Retribution - Die Rückkehr des Unbegreiflichen“ von 1987.
Das kommt mir schon ein wenig Spanisch vor und das nicht nur weil auf meiner DVD, egal ob ich Deutsch oder Englisch wähle, immer eine spanische Tonspur ertönt, die eigentlich gar nicht drauf sein sollte. Sondern auch weil der Film überall recht wohlwollende Kritiken erhält und Guy Magar sogar als kleine Hoffnung im Genre galt und das kann ich nicht so recht nachvollziehen.
Sonderlich originell ist die Handlung um einen Künstler, der nach einem Selbstmordversuch von einem rachsüchtigen Geist besessen ist, nicht gerade.
Da haben wir z.B. sehr viel 80er Jahre Neonröhren Ästhetik und der Regisseur hat sicherlich einige Michael Mann Filme gesehen aber leider sieht das eher nach „Miami Vice“ als nach „Manhunter“ aus.
Etwas Traumlogik nach Freddy Krueger Art, ein bisschen „Poltergeist“ Licht- und Budenzauber und eine Seelenklempnerin die versucht Licht in das Dunkel zu bringen. Dazu noch ein überschaubarer Bodycount und fertig ist das Endprodukt, welches sich alles aus anderen angesagten Horrorfilmen der 80er zusammenklaut.
Nicht schlecht jetzt. Aber auch nicht gerade toll.
Bemerkenswert allein sind die Morde, dass sind zwar nicht viele aber die sind dafür dann auch doppelt sadistisch und blutig ausgefallen. Ein richtig phantasievoller ist sogar mit dabei und das Werkzeug, welches hierbei verwendet wird ist schon sehr wirkungsvoll und schmerzhaft.
Leider ist das relativ lose über die 107 Minuten verteilt worden, es gibt einiges an unnützen Füllmaterial zu bewundern und ein strafferer Schnitt hätte dem Werk sicher gutgetan. Es war auch keine gute Idee den Mord an dem Mann, der unserer rachsüchtiger Geist wird, gleich nach dem Vorspann zu zeigen. Irgendwie weiß jeder sofort wie der Hase läuft und kann sich die Auflösung der Geschichte schon nach zehn Minuten denken.
Schauspielerisch geht das alles völlig in Ordnung. Es wird keine Oscar reife Leistung geboten aber es ist auch kein Totalausfall zu verzeichnen. Die Musik von John Carpenter Kumpel Alan Howarth ist Synthie Standard dieser Zeit allerdings hat der gute auch schon besseres gemacht und exakt eine Minute nach dem Abspann hatte ich die Melodie auch schon wieder vergessen.
Visuell durchaus ansprechend gestaltet ist dieser Film eher was für Komplettisten des 80er Jahre Horrors. Für einen Splatterfilm sind die Morde zwar ausreichend blutig genug aber zuwenig um die Blood´n´Guts Fans bei der Stange zu halten. Für einen Spannungsfilm ist das aber viel zu vorhersehbar um jemals wirklich mitreißend zu sein.
Also wer „Poltergeist“ nicht kennt, von „A Nightmare on Elm Street“ noch nie gehört hat und „Scanners“ für eine neue Anti Viren Software hält... Na ja, der wird vielleicht von „Retribution“ überrascht sein.
Ich war etwas enttäuscht, gerade auch weil er einen recht guten Ruf genießt.

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crab1973

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Dann ging es ja nicht nur mir so. Keine Ahnung, warum der immer so gut abschneidet.


Rob Zombie

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anti-viren-software hehe


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