Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane

RKO 281 (1999), GB/US
Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Drama

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- Kritiker
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von Benjamin Ross, mit Liev Schreiber und James Cromwell

Orson Welles ist ein gefeiertes Genie. Mit 24 will er in Hollywood seinen ersten Film drehen, aber noch fehlt ihm die perfekte Story für sein Debüt. Bei einer Dinnerparty auf dem riesigen Anwesen des Zeitungsmoguls William R. Hearst geraten der Gastgeber und Welles aneinander. Der junge Regisseur ist angewidert von der Verlogenheit des reichen Verlegers, und er hat endlich seinen Filmstoff gefunden: Hearsts Leben wird die Vorlage für “Citizen Kane”. Geradezu besessen von seiner Idee überzeugt er den Drehbuchautor Herman Mankiewicz und das Studio RKO. Als Hearst von dem Film erfährt, lässt er – bis hin zur Erpressung – nichts unversucht, um die Veröffentlichung zu verhindern. Hollywood beugt sich seiner Macht: Für 800.000 Dollar wollen die Studiobosse “Citizen Kane” kaufen und vernichten.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane

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DerFilmeKenner

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Bewertung7.5Sehenswert

"Wird sich jemand daran erinnern? Bestimmt nicht. Wenn sich jemand an den Film erinnert, haben wir noch Glück gehabt."
- Roy Schneider als George Schaefer über den Kampf um Citizen Kane kurz vor der Premiere von eben diesem.

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Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

RKO 281 (in Deutschland neuerdings als "Die Legende - Der Kampf um Citizen Kane" vertrieben) erzählt die Geschichte der Entstehung eines der berühmten Filme aller Zeiten. Doch leider ist diese nicht so sonderlich spannend. An Darstellern, Regie und Ausstattung lässt sich wenig aussetzen (auch wenn man dem Film stellenweise etwas ansieht, nicht fürs Kino produziert zu sein), doch der Plot gibt einfach nicht genug Dramatik her, um wirklich zu fesseln und leider wird auch nicht der Versuch unternommen (wie z.B. bei The Social Network) dies durch besonders schlagfertige Dialoge oder ein hohes Erzähltempo wieder auszugleichen. So bleibt ein relativ interessanter Einblick ins Filmgeschäft der 30er und 40er Jahre, der aber wenig Wiederschauwert hat.

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