Robin Hood

Robin Hood (2010), US/GB
Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Kinostart 13.05.2010

5.8 Kritiker
38 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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199 Kommentare
Robin Hood - Bild 4068670
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von Ridley Scott, mit Russell Crowe und Cate Blanchett

Handlung von Robin Hood
Wir befinden uns im England des 12. Jahrhunderts und Sir Robin von Loxley (Russell Crowe) kehrt zurück in sein Dorf im Norden von England, nachdem er im Dritten Kreuzzug gekämpft hat. Dort angekommen bemerkt er die Unterdrückung, die der neue Sheriff von Nottingham (Matthew Macfadyen) über das Dorf ausübt. Mithilfe seines Intellekts und seiner militärischen Ausbildung will Sir Robin den Dorfbewohnern zurückgeben, was ihnen gehört und ganz nebenbei noch das Herz der schönen Lady Marion (Cate Blanchett) gewinnen.

Hintergründe zum Film Robin Hood
Die Dreharbeiten zu Robin Hood fanden zwischen März und August 2009 ausschließlich im Norden Englands, in der Grafschaft Northumberland statt. Es stand dabei ein Budget von 130 Millionen Dollar zur Verfügung.

Einer der Drehorte des Films war das Alnwick Castle, welches bereits für mehrer Teile der Harry Potter Filme und Robin Hood – König der Diebe als Kulisse diente. Der Sherwood Forest wurde im Kielder Forest rekonstruiert, in dem Regisseur Ridley Scott bereits den Film Gladiator drehte.

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Kritiken (20) — Film: Robin Hood

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich was Vorurteile und Fremdeinflüsse alles bewirken können. Als die Neuigkeit die Runde machte, dass Robin Hood erneut verfilmt werde, stöhnte jede einzelne Zelle in mir auf - wie bereits bei Star Trek oder vor Batman Begins. Dabei müsste man doch denken, dass selbst alte Filmnerdhasen irgendwann lernen müssten, dass auch betagte, ausgeleierte Stoffe durchaus noch Kraft und Potential besitzen können. Aber Robin Hood ist eine Vorlage - ähnlich wie Die drei Musketiere - die man zu oft und zu identisch vorgesetzt bekommen hat, als dass man sich eine gewisse Objektivität bewahren könnte. Also verschloss ich mich voll und ganz der Neuigkeit und nach dem die ersten Fach- und Publikumsmeinungen relativ ernüchternd ausfielen, fühlte ich mich darin bestätigt - da vermochte selbst Ridley Scotts Name nicht mehr viel bewirken.

Doch seht, was geschah? Während einem grauen Regentages fand der Film doch noch seinen Weg zu mir und fegte alle Vorurteile innerhalb seiner Exposition…

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goodspeed

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Ja, den DC und nach dem ich mir eben den Schnittbericht angesehen habe, war das eine Weise Entscheidung.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.0Ganz gut

«Robin Hood» ist der falsche Titel für diesen Film, der zwar durchaus unterhaltsam ist, aber weder die Erwartungen einlöst (absichtlich), noch wirklich durch neue Ideen begeistern vermag.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Dafür das ich Russel Crowe wirklich nicht mag und Ridley Scotts Filme seit Thelma und Louise wirklich lahm fand, bot dieser Robin Hood doch solide Unterhaltung - was wohl auch daran liegt, dass der Film die Legende dann doch ernster nimmt und nicht krampfhaft versucht aus der Story eine moderne Neudeutung zu machen, wie Sherlock Holmes oder der neue Bond, die mit dem eigentlichen Kern der legendären Figuren wenig zu tun haben. Robin Hood ist auch hier Robin Hood, ein wenig dreckiger, aber dennoch eine klassische Figur. Kein umwerfend origineller Film, aber solide Unterhaltung.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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[...] „Robin Hood“ ist nichts anderes als ein Aufguss der ganzen Schlachten, die sich im Kino die Hand reichen. Spannendes Kino ist das nicht mehr. Eher wird sich Scott wohl am Massengeschmack des Publikums orientiert haben. [...]

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.5Uninteressant

"Rise and rise again, till lambs become lions" -

Ein Mann großer Worte war Ridley Scott schon immer, und in der Vergangenheit ließ er eben jenen sogar teilweise ganz brauchbare Produktionen folgen. Nichtso in den letzten Jahren: Nach seinem belanglosen "Scarface"-Klon "American Gangster" und dem Terror-Quatsch "Body of Lies" widmet sich die verklärte Regielegende abermals den mittelalterlichen Schlachtfeldern, mit denen er es schon in "Kingdom of Heaven" verstand, sein Publikum zu langweilen.

Und tatsächlich setzt auch "Robin Hood" da an, wo der persönlicher Kreuzzug des Regisseurs endete: Es ist nicht Scotts fehlendes Regieverständnis, dass allen seinen letzten Filmen das Genick bricht, es ist vielmehr die Abstinenz jeglichen Augenzwinkerns in den betroffenen Werken.

Der "Robin Hood"-Mythos war und ist nie vielmehr gewesen, als ein unterhaltsames und aus Fantasie gesponnenes Historical,…

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Jonny Krüger

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Harter Rundumschlag - nicht nur gegen einen Film, gleich gegen ein gefühltes Dutzend. Dass Scotts "Robin Hood" einen Kritiker so sehr in Rage verfallen lässt, erstaunt mich dann doch sehr.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Man kann sich schon fragen, warum man bei diesem Mittelalterfilm unbedingt einen Bezug zum „Rächer der Enterbten“ herstellen musste. Hätte Robin nicht Robin, sondern Roy, Kevin oder Mr. Big gehießen, hätte der Film genauso gut funktioniert. Aber spätestens seit „Sherlock Holmes“ darf man sich die Frage gar nicht mehr stellen, was der Film mit der (Buch-)vorlage zu tun hat. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Er stiehlt’s von den Reichen und verteilt’s unter den Armen. So überliefert es die vielverfilmte Legende von einem Mann, dessen historisch nicht belegte Geschichte zwischen Wegelagerer und Sozialrevolutionär, Vogelfreiem und Volkshelden schwankt. Regisseur Ridley Scott erzählt, wie ein Bogenschütze aus dem Heer von König Richard Löwenherz zu Robin Hood wurde.

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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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2.5Ärgerlich

Bierernste Dialoge folgen auf unnötig albernen Slapstick; imposante Totalen wechseln sich mit billig wirkendem Kameragewackel ab; familientaugliche Crowdpleaser-Szenen mit Bruder Tuck und Co. geben sich mit blutigem Schwertgemetzel und Pfeilen im Kopf ein Stelldichein.
In diesen unausgegorenen Brei reiht sich die Handlung gut ein, die plump und völlig vergebens versucht, das fiktive Geschehen in der anerkannten Historie zu verankern. Richard Löwenherz, Robin Hood, die Kreuzzüge und die Vorbereitung der Magna Charta - Brian Helgelands Skript schustert munter eigene Ideen, geschichtliche Ereignisse, Sagen und mythische Personen in loser Reihenfolge aneinander, dass einem nur so schwindelig wird. Mitunter wirkt die Kombination, die Robin Hood nun auch noch zum Begründer der Demokratie stilisiert, so befremdlich, dass man fast noch König Artus und seine Tafelrunde erwartet, die mit Excalibur herangaloppieren und das illustre Sammelsurium komplettieren.
Schade, dass ausgerechnet Ridley Scott, für den Tiefgang nie nur graue Theorie war, seine Qualitäten für einen Action-Abenteuer-Dünnbrettbohrer Marke Bruckheimer aus dem Fenster wirft.

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screenager

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Großartig :)! N
icht zu vergessen, dass man am Ende den Eindruck hat, Robin und Marian gründen die erste Kommune der Menscheitsgeschichte....


fabel

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Dem kann ich nur ohne Wiederworte ebenfalls beipflichten. ;)


Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Im Kino bin ich ja der Erste, der heult. Besonders, wenn da wieder mal einer für den anderen einsteht – da bin ich nur noch ein Sack Wasser. Bei Robin Hood allerdings blieb das Auge knochentrocken. Das Drehbuch verliert sich zwischen einer nicht zu Ende gedachten modernen politischen Ebene, einer Geschichte von Verrat und Krieg, einer Liebesgeschichte, der Robin-Hood-Legende … Und Scott ist hier kein Garant für die richtigen Bilder. Ein Beispiel: Die Landung in der Normandie, nein, die Landung der Franzosen an der englischen Küste (sieht nur aus, wie die Landung in der Normandie) – das vergleicht man natürlich mit dem Beginn von “Gladiator”: Und es hält dem Vergleich nicht stand. Vor allem nicht, wenn ***SPOILER*** Lady Marion mit Waisenkindern aufs Schlachtfeld geritten kommt. Uff. Auch knapp daneben ist vorbei. (Mehr im Podcast)

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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4.5Uninteressant

„Robin Hood” ist ein gut gemachter, brutaler High-Tech Action-Film, der den Namen Robin Hood aus keinem anderen Grund benutzt, als dass der Name nicht geschützt ist. Ich kann kein wirkliches Interesse von Scott, Crowe oder Autor Brian Helgeland an irgendeiner vorherigen Version von Robin Hood ausmachen. Ihr Robin Hood ist eine weitere lustlose Überarbeitung des muskulösen Macho-Metzgers, der mit austauschbarem Namen in einem überbordenden Blutbad nach dem anderen steht.

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philipp152

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es wäre sehr schön gewesen wenn die Kritik der Chicago Sun Times auch nur im entferntesten zutreffen würde... doch leider ist der Film genau das Gegenteil Die einzigen richtigen Kämpfe gibts in den ersten ca. 30 Minuten und das wars... bis zur letzten Schlacht ist der Film nur langweilig mit ein Paar kleinen "Lachern", und das Ende wird durch die Kinderarmee auf Ponnys mit Cate Blanchett als Anführerin komplett ins lächerliche gezogen... sorry aber das ist einer der schlechtesten Filme die es gibt, selbst Uwe Boll bringt es fertig spannendere und bessere Filme zu drehen...


Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online

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6.5Ganz gut

Robin Russell Hood ist ein klassisches Jungs-Abenteuer – mit Rittern, Rössern und deftigen Schwertkämpfen. Eine nicht uninteressante Variante, für die man aber einen langen Atem braucht.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Interessanter, meiner Meinung nach auch mutiger Ansatz, Robin Hood mal anders zu interpretieren. Es ist zwar dann doch nicht so gewesen, wie ich es mir vorgestellt hätte, aber lieber so als die zigste Verfilmung mit einem Schmacht-Robin à la Kevin Costner... Also deutlich überm Durchschnitt, aber immer noch ein ganzes Stück von einem Film entfernt, der mich vor Begeisterung verzückt... Aber ein Film mit Cate Blanchett und William Hurt kann nicht schlecht sein.... ;-)

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sushi25: movie-fan.de

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3.0Schwach

Konturlose Verfilmung, bei der der Funke nicht überspringt. Diese Invasionsszenen machen mich echt sprachlos, wie kann ein Ridley Scott so etwas Unsägliches in einen ernstgemeinten Mittelalterfilm integrieren. Bei Mel Brooks mit eingebauten MG-Feuer o.k., aber hier leider nur Grund für ein Kopfschütteln. Neu ist nicht unbedingt gut.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Grimmiges Prequel mit einem bierernsten Crowe und einer gewohnt zickig-verhärmten Blanchett. Der Film ist so schwergängig, daß man über die eigene Wehmut nach dem flotten Costner-Vehikel kaum überrascht ist. Die Figur Robin wurde all dessen beraubt, was sie zu einer der beliebtesten Heldenfiguren überhaupt macht; Leichtigkeit und Humor sucht man vergebens. Stattdessen gibt's die von Scott sattsam bekannten Schlachtszenen mit Shutter-Effekten und ein paar okay gesetzte Verdichtungszooms, gut gelaunte Bösewichter sowie mitunter imposante Szenenbilder. Unterm Strich passable Sonntagnachmittagunterhaltung ohne große Höhepunkte und ohne viel Freude bei der Sache, in der zweiten Hälfte leider nur noch langweilig und mit völlig ödem D-Day-Finale auch noch im Finale vergeigt. Oben drauf unerträgliches Getöse in Sachen Filmmusik.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Julio Sacchi

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Seit Hans Zimmer ist die Hollywood-Filmmusik den Bach runtergegangen. Alles nur noch ein tonloses, zu lautes Getöse. Überhaupt konstant anhörbar sind eigentlich nur noch Alexandre Desplat und Carter Burwell.


phoenix409

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Und Thomas Newman.


Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

...Um die Intrigen in England zu zeigen, wechselt der Film zwischen den verschiedenen Schauplätzen und Strippenziehern hin und her, doch Robin bleibt das absolute Zentrum des Films. Ganz nah bei der Hauptfigur und durch die realistischen Bilder, werden die Geschehnisse des Films beinahe physisch erfahrbar. Darin spiegelt sich die grundlegende Idee wieder, die Figur aus dem Reich des Mythischen in die Wirklichkeit zurückzuholen. Nicht nur durch die Variation der bekannten Legende, auch durch die für den Zuschauer fühlbare Härte und Rauheit des Lebens der Figuren, wird dieser Übergang bewerkstelligt. Hierhin unterscheidet sich der Film auch von Scotts früheren Historienfilmen Gladiator und Königreich der Himmel. Es geht um das direkte Leben, die Nahrung, die Körper. Daher finden sich nur sehr wenige Erinnerungsblicke in dem Film, keine Traumbilder, sogar wenig Landschaftspanoramen und ähnliches als Stimmungsbilder, wenn eher als Bilder von Übergängen und Reisen....

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José Garcia: Textezumfilm

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4.5Uninteressant

Ridley Scott besetzte nicht nur die Hauptrolle mit dem Protagonisten seines großen Publikumerfolges „Gladiator“ (2000). Darüber hinaus konnte der britische Regisseur ebenfalls auf Kameramann John Mathieson zählen, der Scotts Sandalen-Epos im Jahre 2000 visuell seinen Stempel aufgedrückt hatte. Manche Schlachtszenen wirken denn auch wie eine Fortsetzung von „Gladiator“. Zwar sind sie nicht in 3D gedreht, aber sie ziehen den Zuschauer ins Geschehen hinein. Dennoch: Mit zunehmender Dauer ermüdet dieser Inszenierungsstil, weil die Bilder nicht nur unübersichtlich, sondern auch austauschbar wirken, und in der finalen Schlacht sogar groteske Züge annehmen.

Unabhängig von geschichtlichen Ungenauigkeiten – König Richard starb zwar 1199 bei der Belagerung von Châtus, aber er befand sich auf einem Kriegszug gegen einen Vasallen, keineswegs auf der Rückkehr vom Kreuzzug: Er war bereits fünf Jahre vorher nach England zurückgekehrt und hatte sich mit seinem Bruder wieder…

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.0Sehenswert

[...]Ein wenig, wenn auch auf hohem Niveau, enttäuschend fällt er schon aus, dieser neue „Robin Hood“, weniger gemessen an den Erwartungen, sondern vielmehr daran, dass der Film einem durch seine beeindruckende Gestaltung und formidable Besetzung mehr vorgaukelt, als er am Ende einzulösen bereit ist. Denn während man durchaus gerne über zwei Stunden bei ihm verweilt, entlässt er einen mit seiner Schlusseinblendung doch irgendwie unbefriedigt. Der groß angekündigte Mann hinter der Legende bleibt verschlossen, wenn er auch von Russell Crowe allein durch dessen physische Präsenz passend verkörpert wird. Mit Cate Blanchett als wehrhafter Lady Marion, dem glatzköpfigen Mark Strong als Sir Godfrey und einem Oscar Isaac, dessen Prinz/König John die eigentlich spannendste Fgur ist, bietet „Robin Hood“ überzeugendes Nebenpersonal auf.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[...]Interessant ist, dass sich „Robin Hood“ ganz offensichtlich bemüht, die gängigen Klischees und Stereotypen der Legende zu vermeiden. Wer lustige Stockkämpfe zwischen Robin und Little John, oder den obligatorischen Schützenwettbewerb erwartet, wird ebenso enttäuscht werden, wie all diejenigen, die auf den Sherwood Forest, der im übrigen kein einziges mal mit Namen erwähnt wird, als primären Ort der Handlung hoffen. Scott hat mit „Robin Hood“ eine ziemlich geerdete Version des Mythos abgeliefert, die sich in ihrer Intention geradezu entmythisiert präsentiert. Eingebettet wird der Film in die historischen Ereignisse in England um 1215, als der glücklose König Johann Ohneland (das ist durchaus wörtlich zu verstehen) gezwungen wird, die berühmte Magna Charta zu unterzeichnen, die die Machtbefugnisse des englischen Monarchen deutlich beschneidet. Dieses Konzept geht durchaus auf, auch wenn die Figurenzeichnungen an sich arg stereotyp geraten, und somit leicht zu durchschauen sind. Was dies angeht, man denke nur an „Königreich der Himmel“, war Ridley Scott auch schon einmal weiter. Charakterlicher Tiefgang darf somit nicht erwartet werden, doch hindert dies den Film nicht daran, über seine mehr als zweistündige Spielzeit, die wie im Flug vergeht, ein überaus gelungener Historienspaß zu sein. Schwächen hat der Film aber immer dann, wenn er sich zu sehr den heutigen Blockbuster-Erfordernissen verschreibt, ohne diese adäquat in die Handlung zu integrieren.[...]

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AnniManiac

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IHMO trifft diese Rezension den Kern.
Ich hätte noch hinzugefügt, das Russel Crowe eine Fehlbesetzung ist, und dem Film wie immer, wenn er besetzt ist, zwei zusätzliche Minuspunkte einbringt.

Nur so nebenbei...:
Als Marion Robin die Kinder im Wald bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen vorstellt, stellt sie sie als "die Kinder von Sherwood" vor. ;-) :-)


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Ridley Scotts Verfilmung des Robin Hood-Stoffes ist so etwas wie ein Prequel geworden. Sie hört genau da auf, wo die meisten anderen Filme anfangen: Robin Hood wird zum Gesetzlosen erklärt, lebt versteckt im Sherwood Forrest und ärgert mit seinen Überfällen den Sheriff von Nottingham sowie den König von England, der sein Volk hungern und bluten lässt.
Wir lernen Robin Longstride, wie Robin Hood hieß bevor er zur Legende wurde, kennen, als er sich im Gefolge von König Richard Löwenherz (Danny Huston) auf dem Rückweg von den Kreuzzügen befindet. Als Löwenherz in Frankreich beim Plündern einer Burg getötet wird, nutzt Longstride die Gunst der Stunde. Er erbeutet die englische Krone, gibt sich als Ritter von Nottingham aus und überbringt die schlechte Nachricht der Königsfamilie in London. So wird Richards jüngerer Bruder John (Oscar Isaac) der neue König von England und harte Zeiten für das eh schon durch die kostspieligen Kreuzzüge gebeutelte englische Volk brechen…

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Heiner Dietzel

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als er zu robin hood wurde lebte aber richard löwenherz noch


alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Wo Anfang der 1990er Jahre langhaarige Grunger der Generation X das popkulturelle Bild der westlichen Welt bestimmten und Kevin Costner zuletzt im Kino als Robin Hood mit Matte den Bogen spannen durfte, metzelt im Finanzkrisen-geplagten 2010 ein grobschlächtiger Russell Crowe mit gegeltem Kurzhaarschnitt Horden Froschschenkel fressender Franzosen nieder – eiskalt und gänzlich ohne Schmachtpop eines Bryan Adams. Denn dank des Erfolgsproduzenten Brian Grazer erfährt der Kinogänger diesmal eine völlig neue Geschichte der bekannten Legende: Robin – das merkwürdige Prequel oder wie aus einem königstreuen, kreuzfahrenden Bogenschützen ein edler Waldschrat wurde. Dafür tauscht der ewige Gladiator Russell Crowe seinen Brustpanzer gegen ein Stoff-Lätzchen und bekämpft Franzosen, tritt für Freiheitsrechte ein, legt erste Demokratiestrukturen, bestellt ausgedörrte Felder, versöhnt den englischen König – wenn auch für kurze Zeit – mit den Untertanen und kann auch noch beeindruckend…

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Kommentare (179) — Film: Robin Hood

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BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber im Gegensatz zu der erfolgreich aufgeblasenen Fantasy GLADIATOR ist dieser halbwegs unterhaltsame Käse von Scott, den er später gerieben hat, langsam erschütternd kalkuliert. Ideologisch-fanatische, aktuell-politische, anti-französische Dogma überall und trotzdem ist es so wunderbar umgesetzt gewesen. Das kann man alles in all der Ernsthaftigkeit nicht mehr ernst nehmen und das war's dann auch mit der grandiosen Umsetzung. Ich weiß nicht wer die Verantwortung dafür trägt, aber es erscheint mir in allen Bereichen der Film-Industrie kontraproduktiv zu sein. Cate Blanchett, die Maske und diverse andere Protagonisten waren fantastisch in Szene gesetzt, aber die Ausgangsposition von diesem ROBIN HOOD ist (spätestens) seit dem Bruch mit dem letzten Jahrtausend nur noch gebackene Luft. Es wird ermüdend und langweilig sich diesen komischen, anti-historischen Aufguss anzuhören, der einfach nicht mehr richtig unterhalten kann. Das ist irgendwie langsam alles beleidigend. Ganz nett trotzdem (*schnarch*).

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Gremlin

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wie oft wird die Geschichte eigentlich noch erzählt? Langsam aber sicher reicht es!!!

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doenef

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Bewertung5.0Geht so

Als Robin Hood-Verfilmung enttäuschend,
Da einfach mit zu vielen Konventionen gebrochen wurde

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blockbusterandmore

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Bewertung7.5Sehenswert

"Sich erheben, immer und immer wieder. Bis die Lämmer zu Löwen werden." -

Als Ridley Scott 2004 mit "Kingdom of Heaven" einen weiteren Vertreter des Historienfilms ins Rennen schickte, waren einige Betrachter teilweise doch enttäuscht... Denn sein neuester Beitrag zum "Historien Genre" erreichte beileibe nicht mehr die Klasse seines größten Erfolges aus dem Jahre 2000, "Gladiator". Dementsprechend skeptisch war man, als er seinen "Robin Hood Ableger" in der relativ schwachen Blockbuster Saison 2010 präsentierte... Und was zwangsläufig folgte war widerum eine Ernüchterung, diese fiel jedoch nicht ganz so erheblich aus wie im Falle von "Kingdom of Heaven", Scotts Formkurve in Punkto Inszenierung zeigte wieder deutlich nach oben.... Ein Mythos ist und bleibt ein Mythos, und es ist legitim, diesen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und so zu interpretieren, wie man möchte bzw. dem Wandel der Kinopublikums und dem Zeitgeist entsprechend anzpassen... "Robin Hood" erweist sich nicht "nur" als fiktiver, ersponnener Vigilanten Comic der Neuzeit, denn die Ursprünge der Figur "Robin Hood" sind noch tiefer in der Historie verankert, als so mancher Betrachter es sich vorstellen mag... Über Jahrhunderte entstand das aus vierlei Perspektiven betrachtete Bild des Bogenschützen und einer Legende, welche die Reichen bestahl und den Armen Hilfe zukommen ließ...

Und Ridley Scott nahm sich daher zu Recht die Freiheit, wieder einen Historienfilm zu inszenieren, der zwar diesmal "nicht ganz" dem üblichen Vigilanten Ansatz entsprach, da die Figur "Robin Hood" nicht zu einem romantisch verklärtem Wald und Wiesenromantiker mutiert, sondern endlich mal wieder etwas kraftvolles und frisches, also neues bot, sich dabei im Kern aber an das hält, was Robin Hood ausmacht: Aufrichtigkeit, Tapferkeit, Respekt gegenüber Frauen, Mut und Loyalität. Ebenso wird in zwar nicht all zu vielen, aber doch wichtigen Szenen von "Robin Hood" das inszenatorisch nicht ausgespart, was die Figur Robin Hood in einigen Passagen so einzigartig gemacht, wenn in bestimmten Szenerien mal das entsprechende Saatgut zurückerobert und an die verhungernden, eigentlichen Besitzer zurück verteilt wird. Ridley Scotts Robin Hood Interpretation gerät trotz mancher negativer Stimme, weil man als Robin Hood Purist nicht das geboten bekommt, das x-mal bereits durchgekaut wurde, zu gutem bis solidem Entertainment, welches lediglich ein paar unnötige, zu langamtige Passagen enthält / noch etwas mehr dramaturgische Dichte / noch mehr Emotionalität hätte vertragen können, um zu einem sehr gutem Film heranreifen zu können.

Zum Inhalt: Man schreibt das Jahr 1200. Der Ort der Handlung ist England. Das Land siecht dahin. Die Armee des englischen Königs Richard Löwenherz (Danny Huston) führt seit ein paar Jahren einen verheerenden Kampf in den Kreuzzügen, besonders gegen die verhassten Franzosen, die Bevölkerung muß für den Krieg mit Steuern aufkommen, und da die finanziellen Mittel fehlen, um sich die Essensvorräte zuzulegen, muß die Bevölkerung am Hungestuch nagen... Da passiert das undenkbare: Löwenherz fällt im Kampf gegen die Franzosen, und so übernimmt sein eitler, selbstverliebter, inkompetenter und selbstherrlicher Bruder John (herrlich arrogant und schmierig: Oscar Isaac) daheim in England den Thron. In der Zwischenzeit treten der Bogenschütze Robin Longstride (gut: Russell Crowe) und seine Mitstreiter Will Scarlett (Scott Grimes), Little John (Kevin Durand) und Allan A‘Dayle (Alan Doyle) durch einige Umstände die Flucht aus dem Krieg und vom Schlachtfeld an. Sie kommen durch Zufall einem Komplott auf die Spur: Der mit König John eigentliche befreundete Godfrey (solide: Mark Strong) treibt ein falsches Spiel und versucht, sein Heimatland für den eigenen Vorteil an die Franzosen zu verkaufen. Der Edelmann Sir Robert Loxley (Douglas Hodge), welcher den Schergen von Godfrey zum Opfer fällt, bittet Robin vor seinem Sterben um einen letzten Gefallen. Er soll sein Schwert seinem alten Vater in Nottingham überbringen, um seine Ehre wiederherzustellen, trennte man sich doch im Streit von einander... Robin willigt doch noch ein und trifft im Lauf der Handlung auf Lady Marion Loxley (eisern:Cate Blanchett), und ihren Vater Walter (richtig uhrig, augenzwinkernd und würdevoll: Max von Sydow) ... Das Schicksal nimmt seinen Lauf... Und aus Robin Hood und seinen Männern werden die, die man kennt, also Legenden...

Für viele Betrachter mag es von Beginn an gewöhnungsbedürftig erscheinen, das Regisseur Ridley Scott und Autor Brian Helgeland im "Robin Hood" Prequel auf Heldenromantik verzichten und man sich keinem Geschwofe zu Adams Softrockkuschelnummern im grünen Walde mehr hingeben kann... Dank Russel Crowes erneut tadelloser Leistung gerät Robin Hood zu einem kraftstrotzendem Soldaten voller Charisma, der ambivalent gezeichnet ist, denn hin und wieder greift er zu entsprechenden Notlügen, weil er muss, um durch den Tag und seinen eigens gesteckten, am Anfang umfrewillig gesteckten Zielen näher zu kommen... Ridley Scott erarbeitet in "Robin Hood 2010" das, was in Kevin Reynolds Robin Hood Variante schon im Keim durch "zuviel" Spaß nach stets kurzer, richtiger Anspielung dann negiert / erstickt wurde... Denn bei allem Spaß und Vigilantentum steckte Kern im von Robin Hood stets eine ernste, tiefgründige Parabel über die menschliche Hybris/ der Gier nach der Macht des einzelnen über viele andere, über Leid und Ungerechtigkeit auf der Welt, sprich über das, was schon "Gladiator" so großartig gemacht hat: es geht um den Kampf, der vollzogen und gewonnen werden muß, um eine bessere Welt zum gemeinsamen / fairen Miteinander zu schaffen, um die Richtigkeit von Gesetz und Ordnung zu Gunsten von mehreren und zu Lasten von ganz wenigen... Ridley Scott und Autor Brian Helgeland nehmen dieses Anliegen durchweg ernster, vergessen aber entgegen einiger landläufiger Meinungen nicht, den stets ernsten Tonfall in "Robin Hood" mit entsprechender Selbsironie / vorgetragenem Spaß für den Betrachter ab und zu durchbrechen... Und nicht durch vermeintliche "Slapstick" Einlagen, wenn ab und an auch mal ausgelassen gefeiert und getanzt wird...

Sir Walter Loxley: "Ich spürte heute morgen eine Regung, und das mit 84 Jahren..."

Das entsprechende Augenzwinkern durch Max von Sydows uhriges Spiel bleibt ebenso unübersehbar... Das Ridley Scott ein mit allen positiven Wassern gewaschener, großer Regisseur auch im handwerklichen / technischen Bereich ist, versteht sich nach über 30 Jahren mittlerweile von selbst... Und dementsprechend fällt seine "Robin Hood" Variante aus: Er gießt diese wieder einmal in eine perfekte äußere Form, die ihres gleichen sucht... Seine inszenierten Kämpfe und Schlachten fallen erwartungsgemäß überzeugend, hart und blutig aus, sind mit dem richtigem Augenmmaß in Szene gesetzt... Nur auf das Pathos in der finalen Schlacht, wenn eine Kindesbande in die Schlacht zieht(!) und König John mal zu sehr zum unfähigen Deppen degradiert wird, hätte er durchaus gerne verzichten können...Nichtsdestotrotz zieht er Kevin Costner die seidene Strumpfhose aus, wenn er alle notwendige Bild- und Actiongewalt auf dem Screen auspackt...

Und auch auf Brian Helgelands mutige Herangehensweise, aus der mittlerweile zur Genüge breit getreteten und totgerittenen, konservativen Vigilanten Erzählung ein im höchsten Maße politisch angelegtes Drama hervorzuzaubern, sollte man nicht nur versuchen einzuprügeln... Schon alleine der Versuch, dem Genre neues Leben einzuhauchen, sollte entsprechend gewürdigt werden... Schade ist nur, das Ridley Scotts Genrebeitrag im Grunde genommen etwas luftdurchlässig / vorhersehbar inszeniert wurde, ein Manko, das er mit Kevin Reynols Adaption teilt... Welche Kämpfe noch ausgefochten werden und wie Robin Hood und seine Männer zu ausgestossenen / Legenden werden, bleibt im Grunde genommen doch recht vorhersehbar.. Bei ein bisschen Mitdenken ist die Lösung dazu stets in Sicht... Scott bedient sich doch eher wieder der Erfolgsformel seines bekannten "Gladiator" Erzählkonstruktes, was man ihm nicht verübeln kann...Auf der anderen Seite hätten neue Ideen aber nicht geschadet...

Fazit: Ridley Scott erschafft ein in weiten Teilen unterhaltsames Robin Hood Prequel, welches der Neuzeit angepasst und mit der entsprechenden, wohltuenden Ernsthaftigkeit, aber auch notwendigen Augenzwinkerei in ruhigeren Passagen versehen wurde... Das Genre definiert er trotz einiger neuer Impulse und herausragender Bild dann doch nicht neu... Unter dem Strich geht "Robin Hood" als Prequel in Ordnung, wer mehr als einen guten bis soliden und akzeptablen Film erwartet, dürfte aber enttäuscht werden... Die perfekte Robin Hood Adaption findet man trotz des interessanten Plots um die Hauptfigur auch weiterhin im Genre nicht vor... Und welche Verfilmung man vorzieht (ob Scotts oder Reynolds) bleibt auch weiterhin eine Geschmacksfrage...

Wertung: 7,5/10 Punkte

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Taucher

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Trotzdem auch auf BluRay sehr sehenswert. Der Film ist echt grandios!


blockbusterandmore

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@Taucher: hhhhm, das freut mich schon, das es auch mal ein paar positive Stimmen zum Film zu vernehmen gibt... hätte nicht gedacht, das er dir "so gut" gefällt... ;)


guggenheim

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Bewertung7.5Sehenswert

Ridley Scotts Robin-Hood-Vorgeschichte gefällt mir besser als die meisten Verfilmungen der eigentlichen Sage. Den Rächer der Enterbten und seine fröhlichen Waldbuben finde ich gelinde gesagt zu lahm. Dagegen ist dieser Robin wie die ganze Geschichte prächtig im Mittelalter verankert, wo Tüll und Tralala glücklicherweise fehlen. Schönheit ist hier relativ, Dreck, Blut und Entbehrungen sind allgegenwärtig, von Mittelalterromantik keine Spur. Dieses durchaus realistische Bild damaliger Zeiten mit (historisch zwar inkorrekten) Hinweisen auf tatsächliche Ereignisse und Errungenschaften (Stichwort: Magna Carta), was auch Robin Hoods Gerechtigkeitskampf in einem anderen Licht erscheinen lässt, macht aus dem gerne einmal verklärten Vergangenheitsschwelgen ein rohes, dreckiges Historienepos. Dass vor allem im Mittelteil zu starke Längen vorkommen und am Ende zu sehr Hollywood-Klischees bedient werden, lässt sich dadurch besser verschmerzen.

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lagertobi

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Bewertung7.0Sehenswert

Besser als sein Ruf!
Ich habe lange überlegt ob ich mir den Film anschauen soll, da die Bewertungen nicht unbedingt für den Film sprechen. Und ich muss sagen, ich bin wirklich positiv überrascht. R. Crowe spielt glaubwürdig, die Story ist spannend und nicht übertrieben. Ich finde den Film durchwegs gelungen, und werde ihn auch bestimmt ein zweites mal anschauen! 7/10

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zagator

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film bot was ich erwartet habe, nicht mehr und weniger.
Für die Story fand ich den Film etwas langezogen.
Die Schauspieler, der Bildstil und allgemein die Atmosphäre wussten jedoch sehr zu überzeugen.

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Keky

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Bewertung7.5Sehenswert

Hab den Film damals im Kino gesehen und muss sagen, dass ich (leider) enttäuscht war. Nicht nur ich, meine drei Begleiter ebenso. Wir haben dann hinterher gerätselt, was man hätte besser machen können. Der Film wirkte irgendwie flach. Nichts episches. Sogar die Musik wirkte wie ausgeblichen. Die letzte große Kampfszene schien von "Der Soldat James Ryan", die Landung in der Normandie, abgekupfert zu sein. Nur halt ohne Flammenwerfer und Maschinengewehre :) Im Ganzen kann man sich den Film anschauen: Schöne Landschaftsaufnahmen, gute Schaupieler und Kameraführung usw, sozusagen das "Drumherum" war perfekt. Mehr gibt der Film nicht her.

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Wuci

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Bin ziemlich deiner Meinung. Aber, seht euch die ca 20 Minuten längere Fassung auf blu Ray an, dass lässt einiges im Film klarer werden. (warum sie sich dann näher kommen, die Kinder im Wald etc.) Finde die haben da teilweise ganz schön wichtiges rausgeschnitten.


LilQ

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Bewertung5.5Geht so

Robin Hood, die Magna Carta sowie der Inhalt von den Bill of Rights aus 1689.
Hätte Ridley Scott noch Alien mit reingepackt, so hätte der Film für mich auch mehr Sinn ergeben, denn dann wüßte ich: Aha, das spielt also in einem Paralleluniversum und deshalb ergibt das alles doch (k)einen Sinn.
Aber so wirkt der Film wie dieser Satz..."DU bist der Sohn Deines Vaters!"...und das sagt schon alles!

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Was solls? Ich war positiv überrascht, das in der 342. Verfilmung von Robin Hood endlich mal nicht wieder die Handlung geklont wurde. Mehr Realismus, interessante historische Zusammenhänge und eine sehr gut ausgewählte und aufgelegte Schauspielerriege. Was will man mehr, um einen spannenden Abenteuerfilm zu genießen? Wer die Realität genießen will, hat im Kino nichts zu suchen!

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judischnudi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich die authentischste Verfilmung, seitdem hat mich auch Russel Crowe als Schauspieler überzeugt. Noch besser machen das nur Sean Connery und die zauberhafte Audrey Hepburn in Robin und Marian.

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Jeffrey Liedtke

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Bewertung2.5Ärgerlich

neue konflikte wurden miteingebracht, und geile bilder im forrest,
aber sonst ist mir der film kevin costner 100x lieber

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MarianoRodriguentino

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist nicht unbedingt das, was man von einem Robin Hood Film erwartet. Sehr rau gehts zur Sache, historisch größtenteils korrekt und zu guter letzt ist der Film ziemlich ernst und hat einen gewissen Tiefgang. Hat mir so wirklich gut gefallen. Russel Crowe ist zudem für diese Rolle wie gemacht. Insgesamt, finde ich, macht die Besetzung einen tollen Job. Also Daumen hoch!

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smartyx

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte mich so sehr mit Kevin Costner als Robin Hood abgefunden, dass ich gar keinen anderen Schauspieler an dessen Stelle treten lassen wollte. Kevin Costner verkörpert für mich hier einfach die Rolle des Traum-Schwiegersohns, der nach Hause zurückkehrt, Ordnung schafft und seine Jugendliebe heiratet.
Russell Crowe ist da ein bisschen rauher. Das wurde zwar angekündigt. Überzeugt habe ich mich dann aber selbst. Und es ist tatsächlich so. So richtig Gefallen habe ich da nicht dran gefunden. Vielleicht ändert sich das aber, wenn ich den Film irgendwann noch einmal sehe...

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lieber_tee

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@ Greetling
...auch der DC rettet den Film nicht.


smartyx

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Danke für dem Hinweis. Ich werd es mir merken.


Tachitalili

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kein Interesse

Ach ja, Robin Hood... ein junger Waldläufer und perfekter Bogenschütze, der sich
geschickt als sorgloser Outlaw im Wald versteckt, der immer einen Schalk im Nacken hat.. Mit abenteuerlichen Methoden nimmt er den Reichen die Kohle ab...

Wieso nur, wieso beschleicht mich schon beim Cover-ansehen das Gefühl,
dass das hier nichts mit Robin Hood zu tun haben wird?

Sondern dass ich mir bloß eine Plattform ansehen werde,
die man Crowe zwecks patriotischem Waffengeschwinge und
wütendem Gebrüll gegeben hat, weil es so gut zu ihm passt ?

"und ziehen in die Schlacht für die Ehre der Heimat"- WTF??
Will ich diesen Blödsinn sehen?

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Tachitalili

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Abgelehnt XD


Tachitalili

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Wie bereits erwähnt: http://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Hood#Das_Bild_Robin_Hoods_in_den_fr.C3.BChen_Balladen:
Zitat: "Charakterisiert wird er als lustig, tollkühn, listig sowie als ausgezeichneter Sportsmann und Bogenschütze."
Diese Schlüsse folgen aus den Balladen, auf den das gesamte Wissen über Robin Hood basiert.
Also von was habe ich keinen Plan nochmal genau?

Und ich werd mich bestimmt nicht schämen, dass ich meine Vorstellungen über Robin Hood als kleines Mädchen mit Abenteuerbüchern von Scott und Dumas gebildet habe.


neenchen

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hatte im Vorfeld nicht so viele Erwartungen an den Film, aber durch die ganz unterschiedlich verlaufende Geschichte als der bekannte Robin Hood-Film von Kevin Reynolds (1991), war er interessant und unterhaltsam. Der Film bedient sich eines sehr dreckigen und realistischen Looks. Er zeigt, wie Robin in die Rolle des Rächers hineinwächst. Und woher seine Kameraden stammen und weshalb sie ihm loyal sind. Cate Blanchett verkörpert eine komplett andere Marian und wird dadurch zu einer größeren Sympathieträgerin. Sie ist keine richtige Lady trotz des vorhandenen Titels, sondern eine altruistische, einfache und durchsetzungsstarke Frau, die alles, auch Illegales, für ihre Schützlinge und ihr Dorf tut. Im Gesamten kann sich der Film gegen den Film von 1991 behaupten.

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Asgard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als kleine Warnung vorweg. Innerhalb dieser Kritik wird es Spoiler geben, also lesen auf eigene Gefahr!

„Robin Hood“ ist ein Film, wie man ihn von Ridley Scott kennt. Action à la Gladiator und die Rolle des einfachen Mannes wie in Kingdom of Heaven und mit Russel Crowe in der Rolle des Robin Longstride alias Robert Loxley alias Robin Hood. Die Action ist solide und die Darsteller überzeugen, wenn man einmal von Danny Huston absieht, der mit einer Langhaarperücke einfach lächerlich aussieht und für die Rolle des Richard Löwenherz einfach nicht geeignet ist. Die Geschichte setzt nicht dort an, wo es die meisten Filme tun würden, nämlich mitten in der Sage, sondern nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise, die den Weg zu der Legende bildet und sich so die Chance auf ein Sequel offen hält. Die eigentliche Handlung des Films beginnt schließlich mit Richards Tod und begleitet mehrere einfache Schützen auf ihrer Flucht in die Heimat, nachdem der König gestorben ist, doch kommt ihnen ein unglücklicher Zufall zur Hilfe, der ihnen eine für diese Zeit fast schon noble Heimreise ermöglicht. Und schließlich beginnt der Aufstieg des gemeinen Schützen Robin Longstrides und seiner Gefährten zu denen, die wir heute kennen…
Größter Sympathieträger des Ganzen ist natürlich Russel Crowe (Gladiator, A Beautiful Mind) und dieser füllt die Rolle des Helden mit gewohnter Raffinesse und Herzblut aus, wie schon in Ridley Scotts Meisterwerk „Gladiator“ der Crowe im Jahr 2000, die Auszeichnung mit dem Academy Award für den besten Hauptdarsteller bescherte.
Doch auch Cate Blanchett (The Curious Case of Benjamin Button) weiß die Rolle der Lady Marion Loxley überzeugend zu spielen und eben diese Darstellung zupft von Zeit zu Zeit an den Mundwinkeln des Beobachters und macht den Film umso interessanter, jedoch keinesfalls lächerlich.
Doch auch sollte man die Nebenrollen keinesfalls vergessen, die ebenfalls für eine gute Stimmung innerhalb der ganzen Erzählung sorgen, so zum Beispiel der 1,98 große Kevin Durand (X-Men Origins: Wolverine) als Little John, oder der rothaarige Scott Grimes (Band of Brothers) als Will Scarlet. Und auch Bruder Tuck, verkörpert durch Mark Addy (A Knight´s Tale), darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, der eine unheimliche Vorliebe für Bienen und Honigwein besitzt.
Und schließlich Mark Strong (Body of Lies, Rock‘N’Rolla) als Bösewicht, eine Rolle die er mehr als gut ausfüllt und es macht wirklich Spaß im zu zuschauen, wie er durch Englands Ländereien zieht um Geld abzupressen.
Doch so schön die erste Hälfte des Filmes auch sein mag in der das Leben in Barnsdale, Nottingham und Umgebung dargestellt wird, sogar einen kleinen Exkurs in die tatsächliche Robin Hood Sage anbietet, wie wir sie kennen, so wird das Ganze doch gegen Ende recht abstrus und etwas merkwürdig. Robin Longstride hat eine viel zu schillernde Vergangenheit in meinen Augen, wo doch eine etwas mysteriösere oder dunklere besser gepasst hätte, als die eines Befreiers, politischen Revolutionärs und Aufklärers. Auch die letzte Schlacht, die sehr stark an eine umgedrehten D-Day erinnert, doch dieses Mal auf einem englischen Strand spielt. Auch kleinere Logikfehler passieren innerhalb des Filmes, so stelle ich einfach mal die Frage in den Raum, wie es jemand fertig bringt einen anderen auf den Armen zu tragen, während er in ein schweres Kettenhemd gehüllt ist, dessen Gesamtgewicht bei über fünfzehn bis zwanzig Kilogramm liegt und das nach einer erschöpfenden Schlacht am Strand.
Doch wer einen waschechten Historienfilm erwartet, wird enttäuscht sein, doch ist Ridley Scott ja nicht gerade für die historische Authentizität seiner Filme bekannt. Er will lediglich unterhalten und das ist ihm definitiv gelungen. Auch wenn dieser Film zum Ende abbaut, so ist doch auch dies sehr interessant und die fulminante Abschlussschlacht sowie der Soundtrack, der die gesamte Erzählung stimmungsvoll untermalt, tragen hierfür das Lob. Sollte es eine Fortsetzung geben, wäre sie es bestimmt wert, sie sich im Kino anzuschauen. Und nun, zum Schluss noch einmal ein Zitat, dass das Handeln Robin Longstrides innerhalb des Filmes wohl maßgeblich beeinflusste und sich wohl auch ins heutige Leben übertragen lässt und die Stärker aller beschreibt, die den Mut haben sich für etwas einzusetzen, selbst wenn sie sich für Schwächlinge halten, oder in den Augen anderer als solche gelten.
„Sich erheben, immer und immer wieder, bis die Lämmer zu Löwen werden.“

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_Garfield

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Da hat sich aber jemand Arbeit gemacht. Sehr schön. :)


Asgard

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Danke, hat auch wirklich Spaß gemacht und bis jetzt ist es wohl auch meine beste ;o)


jedi37

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Bewertung3.5Schwach

Tja, mag ja sein, das der Film viele spektakuläre Szenen hat... und obwohl ich ein großer Fan von Crowe und Cate Blanchett bin... von einem Ridley Scott erwarte ich mehr, viel mehr. Für mich einfach belanglos und eindeutig die Enttäuschung des Jahres!

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jedi37

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Es kann auch sein, das ich genau diese Vergleiche erwartet hatte, bei mir selbst, bin ich doch ein großer Fan von Gladiator... Daneben sind sie meiner Ansicht nach dennoch nicht, ich fand es halt einfach lieblos umgesetzt. Da schau ich mir viel lieber "Robin&Marian" mit Sean Connery an, der Film hatte wirklich viel mehr Herz als Scotts Version.


jedi37

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ok, den DC kann ich nicht bewerten. Historisch mag es auch so korrekt wie möglich sein. Was nichts daran ändert, das ich den Film nicht mag. Nichtsdestotrotz halte ich Scott für einen genialen Filmemacher und erwarte mit Freude seine nächsten Werke.


Alex27

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Bewertung6.5Ganz gut

also welche von diesen ganzen Robin Hood storys soll ich jetzt eigentlich glauben ??

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Alex27

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auch wikipedia hat oft unrecht !!


Kreaexo

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Da es Robin Hood niemals gegeben hat, kannst du jeder Geschichte glauben.


AnniManiac

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Bewertung5.0Geht so

Als ich den Film zum ersten Mal sah, wusste ich so gut wie nichts darüber. Soviel vorab.

Meine erste Enttäuschung kam schnell, als ich Russell Crowe sah. Dann wurde mir klar, das er auch noch die Hauptrolle spielt... Nunja, zu Crowe bleibt malwieder nicht viel mehr zu sagen, als das seine Fehlbesetzung den Film gleich 2 Minuspunkte kostet.

Der Film kriecht dann so vor sich hin, zeigt die heute Hollywood-Üblichen blutigen Gemetzel (ich hab den DC gesehen), die man so oder so ähnlich schon zig mal gesehen hat (*gähn*).

Dann versucht Scott noch, politische Intrigen und die Geburt der Magna Carta mit einzubringen, vergisst auch nicht das (auch heute übliche) "DU bist der Held, der Erlöser!" ... "Aber, ich bin doch nur ein Bogenschütze!" ... "NEIN, DU bist der Sohn Deines Vaters!" - tja, und dann presst Scott auch noch irgendwie ein wenig Liebes-Geplänkel mit rein.

OK, die Idee an sich ist ja ganz gut, und aus dieser Richtung hat man die Geschichte von Robin Hood noch nicht gesehen. Auch die Bilder sind definitiv nicht verkehrt, und eben Hollywood-mäßig. Nur eben nicht mehr und nicht weniger.

Am besten fand ich die viel zu kurz gekommenen Kinder, die dem Film hätten Würze geben können, und dann am Ende leider so peinlich in der Story verheizt wurden.

In den letzten Minuten des Films, dachte ich "JA! Jetzt fängt der Film ENDLICH an!" - ...und dann war er zu Ende...

Selbst als Prequel der bekannten Geschichte hat dieser Film IMHO nur wenig mit Robin Hood zu tun. Wer dies erwartet, wird enttäuscht.

Fazit:
Wer 08/15-Hollywood-Action-Gerangel mit Schwert, Feuer und Blut ohne viel Tiefgang will, ist in dem Film genau richtig. Die Umsetzung ist Scott-üblich absolut guckbar - immer vorausgesetzt, man erwartet nicht mehr als Popkorn-Action und 2 Std. reinen Zeitvertreib.

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