Robin Hood

Robin Hood (2010), GB/US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 13.05.2010

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Kritiker
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6.6
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von Ridley Scott, mit Russell Crowe und Cate Blanchett

In Robin Hood lässt Ridley Scott die Legende auferstehen vom König der Diebe – in Gestalt von Russell Crowe.

Wir befinden uns im England des 12. Jahrhunderts und Sir Robin von Loxley (Russell Crowe) kehrt zurück in sein Dorf im Norden von England, nachdem er im Dritten Kreuzzug gekämpft hat. Dort angekommen bemerkt er die Unterdrückung, die der neue Sheriff von Nottingham (Matthew Macfadyen) über das Dorf ausübt. Mithilfe seines Intellekts und seiner militärischen Ausbildung will Sir Robin den Dorfbewohnern zurückgeben, was ihnen gehört und ganz nebenbei noch das Herz der schönen Lady Marion (Cate Blanchett) gewinnen.

Handlung & Infos zu Robin Hood
Die Dreharbeiten zu Robin Hood fanden zwischen März und August 2009 ausschließlich im Norden Englands, in der Grafschaft Northumberland statt. Es stand dabei ein Budget von 130 Millionen Dollar zur Verfügung.
Einer der Drehorte des Films war das Alnwick Castle, welches bereits für mehrere Teile der Harry Potter Filme und Robin Hood – König der Diebe als Kulisse diente. Der Sherwood Forest wurde im Kielder Forest rekonstruiert, in dem Regisseur Ridley Scott bereits den Film Gladiator drehte.

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Cast & Crew


Kritiken (20) — Film: Robin Hood

goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich was Vorurteile und Fremdeinflüsse alles bewirken können. Als die Neuigkeit die Runde machte, dass Robin Hood erneut verfilmt werde, stöhnte jede einzelne Zelle in mir auf - wie bereits bei Star Trek oder vor Batman Begins. Dabei müsste man doch denken, dass selbst alte Filmnerdhasen irgendwann lernen müssten, dass auch betagte, ausgeleierte Stoffe durchaus noch Kraft und Potential besitzen können. Aber Robin Hood ist eine Vorlage - ähnlich wie Die drei Musketiere - die man zu oft und zu identisch vorgesetzt bekommen hat, als dass man sich eine gewisse Objektivität bewahren könnte. Also verschloss ich mich voll und ganz der Neuigkeit und nach dem die ersten Fach- und Publikumsmeinungen relativ ernüchternd ausfielen, fühlte ich mich darin bestätigt - da vermochte selbst Ridley Scotts Name nicht mehr viel bewirken.

Doch seht, was geschah? Während einem grauen Regentages fand der Film doch noch seinen Weg zu mir und fegte alle Vorurteile innerhalb seiner Exposition hinweg…

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goodspeed

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Ja, den DC und nach dem ich mir eben den Schnittbericht angesehen habe, war das eine Weise Entscheidung.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.0Ganz gut

«Robin Hood» ist der falsche Titel für diesen Film, der zwar durchaus unterhaltsam ist, aber weder die Erwartungen einlöst (absichtlich), noch wirklich durch neue Ideen begeistern vermag.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Dafür das ich Russel Crowe wirklich nicht mag und Ridley Scotts Filme seit Thelma und Louise wirklich lahm fand, bot dieser Robin Hood doch solide Unterhaltung - was wohl auch daran liegt, dass der Film die Legende dann doch ernster nimmt und nicht krampfhaft versucht aus der Story eine moderne Neudeutung zu machen, wie Sherlock Holmes oder der neue Bond, die mit dem eigentlichen Kern der legendären Figuren wenig zu tun haben. Robin Hood ist auch hier Robin Hood, ein wenig dreckiger, aber dennoch eine klassische Figur. Kein umwerfend origineller Film, aber solide Unterhaltung.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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[...] „Robin Hood“ ist nichts anderes als ein Aufguss der ganzen Schlachten, die sich im Kino die Hand reichen. Spannendes Kino ist das nicht mehr. Eher wird sich Scott wohl am Massengeschmack des Publikums orientiert haben. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.5Uninteressant

"Rise and rise again, till lambs become lions" -

Ein Mann großer Worte war Ridley Scott schon immer, und in der Vergangenheit ließ er eben jenen sogar teilweise ganz brauchbare Produktionen folgen. Nichtso in den letzten Jahren: Nach seinem belanglosen "Scarface"-Klon "American Gangster" und dem Terror-Quatsch "Body of Lies" widmet sich die verklärte Regielegende abermals den mittelalterlichen Schlachtfeldern, mit denen er es schon in "Kingdom of Heaven" verstand, sein Publikum zu langweilen.

Und tatsächlich setzt auch "Robin Hood" da an, wo der persönlicher Kreuzzug des Regisseurs endete: Es ist nicht Scotts fehlendes Regieverständnis, dass allen seinen letzten Filmen das Genick bricht, es ist vielmehr die Abstinenz jeglichen Augenzwinkerns in den betroffenen Werken.

Der "Robin Hood"-Mythos war und ist nie vielmehr gewesen, als ein unterhaltsames und aus Fantasie gesponnenes Historical, ein mittelalterlicher…

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Jonny Krüger

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Harter Rundumschlag - nicht nur gegen einen Film, gleich gegen ein gefühltes Dutzend. Dass Scotts "Robin Hood" einen Kritiker so sehr in Rage verfallen lässt, erstaunt mich dann doch sehr.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Man kann sich schon fragen, warum man bei diesem Mittelalterfilm unbedingt einen Bezug zum „Rächer der Enterbten“ herstellen musste. Hätte Robin nicht Robin, sondern Roy, Kevin oder Mr. Big gehießen, hätte der Film genauso gut funktioniert. Aber spätestens seit „Sherlock Holmes“ darf man sich die Frage gar nicht mehr stellen, was der Film mit der (Buch-)vorlage zu tun hat. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Er stiehlt’s von den Reichen und verteilt’s unter den Armen. So überliefert es die vielverfilmte Legende von einem Mann, dessen historisch nicht belegte Geschichte zwischen Wegelagerer und Sozialrevolutionär, Vogelfreiem und Volkshelden schwankt. Regisseur Ridley Scott erzählt, wie ein Bogenschütze aus dem Heer von König Richard Löwenherz zu Robin Hood wurde.

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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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2.5Ärgerlich

Bierernste Dialoge folgen auf unnötig albernen Slapstick; imposante Totalen wechseln sich mit billig wirkendem Kameragewackel ab; familientaugliche Crowdpleaser-Szenen mit Bruder Tuck und Co. geben sich mit blutigem Schwertgemetzel und Pfeilen im Kopf ein Stelldichein.
In diesen unausgegorenen Brei reiht sich die Handlung gut ein, die plump und völlig vergebens versucht, das fiktive Geschehen in der anerkannten Historie zu verankern. Richard Löwenherz, Robin Hood, die Kreuzzüge und die Vorbereitung der Magna Charta - Brian Helgelands Skript schustert munter eigene Ideen, geschichtliche Ereignisse, Sagen und mythische Personen in loser Reihenfolge aneinander, dass einem nur so schwindelig wird. Mitunter wirkt die Kombination, die Robin Hood nun auch noch zum Begründer der Demokratie stilisiert, so befremdlich, dass man fast noch König Artus und seine Tafelrunde erwartet, die mit Excalibur herangaloppieren und das illustre Sammelsurium komplettieren.
Schade, dass ausgerechnet Ridley Scott, für den Tiefgang nie nur graue Theorie war, seine Qualitäten für einen Action-Abenteuer-Dünnbrettbohrer Marke Bruckheimer aus dem Fenster wirft.

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screenager

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Großartig :)! N
icht zu vergessen, dass man am Ende den Eindruck hat, Robin und Marian gründen die erste Kommune der Menscheitsgeschichte....


fabel

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Dem kann ich nur ohne Wiederworte ebenfalls beipflichten. ;)


Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Im Kino bin ich ja der Erste, der heult. Besonders, wenn da wieder mal einer für den anderen einsteht – da bin ich nur noch ein Sack Wasser. Bei Robin Hood allerdings blieb das Auge knochentrocken. Das Drehbuch verliert sich zwischen einer nicht zu Ende gedachten modernen politischen Ebene, einer Geschichte von Verrat und Krieg, einer Liebesgeschichte, der Robin-Hood-Legende … Und Scott ist hier kein Garant für die richtigen Bilder. Ein Beispiel: Die Landung in der Normandie, nein, die Landung der Franzosen an der englischen Küste (sieht nur aus, wie die Landung in der Normandie) – das vergleicht man natürlich mit dem Beginn von “Gladiator”: Und es hält dem Vergleich nicht stand. Vor allem nicht, wenn ***SPOILER*** Lady Marion mit Waisenkindern aufs Schlachtfeld geritten kommt. Uff. Auch knapp daneben ist vorbei. (Mehr im Podcast)

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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4.5Uninteressant

„Robin Hood” ist ein gut gemachter, brutaler High-Tech Action-Film, der den Namen Robin Hood aus keinem anderen Grund benutzt, als dass der Name nicht geschützt ist. Ich kann kein wirkliches Interesse von Scott, Crowe oder Autor Brian Helgeland an irgendeiner vorherigen Version von Robin Hood ausmachen. Ihr Robin Hood ist eine weitere lustlose Überarbeitung des muskulösen Macho-Metzgers, der mit austauschbarem Namen in einem überbordenden Blutbad nach dem anderen steht.

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philipp152

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es wäre sehr schön gewesen wenn die Kritik der Chicago Sun Times auch nur im entferntesten zutreffen würde... doch leider ist der Film genau das Gegenteil Die einzigen richtigen Kämpfe gibts in den ersten ca. 30 Minuten und das wars... bis zur letzten Schlacht ist der Film nur langweilig mit ein Paar kleinen "Lachern", und das Ende wird durch die Kinderarmee auf Ponnys mit Cate Blanchett als Anführerin komplett ins lächerliche gezogen... sorry aber das ist einer der schlechtesten Filme die es gibt, selbst Uwe Boll bringt es fertig spannendere und bessere Filme zu drehen...


Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.5Ganz gut

Robin Russell Hood ist ein klassisches Jungs-Abenteuer – mit Rittern, Rössern und deftigen Schwertkämpfen. Eine nicht uninteressante Variante, für die man aber einen langen Atem braucht.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Interessanter, meiner Meinung nach auch mutiger Ansatz, Robin Hood mal anders zu interpretieren. Es ist zwar dann doch nicht so gewesen, wie ich es mir vorgestellt hätte, aber lieber so als die zigste Verfilmung mit einem Schmacht-Robin à la Kevin Costner... Also deutlich überm Durchschnitt, aber immer noch ein ganzes Stück von einem Film entfernt, der mich vor Begeisterung verzückt... Aber ein Film mit Cate Blanchett und William Hurt kann nicht schlecht sein.... ;-)

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sushi25: movie-fan.de

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3.0Schwach

Konturlose Verfilmung, bei der der Funke nicht überspringt. Diese Invasionsszenen machen mich echt sprachlos, wie kann ein Ridley Scott so etwas Unsägliches in einen ernstgemeinten Mittelalterfilm integrieren. Bei Mel Brooks mit eingebauten MG-Feuer o.k., aber hier leider nur Grund für ein Kopfschütteln. Neu ist nicht unbedingt gut.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Grimmiges Prequel mit einem bierernsten Crowe und einer gewohnt zickig-verhärmten Blanchett. Der Film ist so schwergängig, daß man über die eigene Wehmut nach dem flotten Costner-Vehikel kaum überrascht ist. Die Figur Robin wurde all dessen beraubt, was sie zu einer der beliebtesten Heldenfiguren überhaupt macht; Leichtigkeit und Humor sucht man vergebens. Stattdessen gibt's die von Scott sattsam bekannten Schlachtszenen mit Shutter-Effekten und ein paar okay gesetzte Verdichtungszooms, gut gelaunte Bösewichter sowie mitunter imposante Szenenbilder. Unterm Strich passable Sonntagnachmittagunterhaltung ohne große Höhepunkte und ohne viel Freude bei der Sache, in der zweiten Hälfte leider nur noch langweilig und mit völlig ödem D-Day-Finale auch noch im Finale vergeigt. Oben drauf unerträgliches Getöse in Sachen Filmmusik.

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Julio Sacchi

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Seit Hans Zimmer ist die Hollywood-Filmmusik den Bach runtergegangen. Alles nur noch ein tonloses, zu lautes Getöse. Überhaupt konstant anhörbar sind eigentlich nur noch Alexandre Desplat und Carter Burwell.


phoenix409

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Und Thomas Newman.


Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

...Um die Intrigen in England zu zeigen, wechselt der Film zwischen den verschiedenen Schauplätzen und Strippenziehern hin und her, doch Robin bleibt das absolute Zentrum des Films. Ganz nah bei der Hauptfigur und durch die realistischen Bilder, werden die Geschehnisse des Films beinahe physisch erfahrbar. Darin spiegelt sich die grundlegende Idee wieder, die Figur aus dem Reich des Mythischen in die Wirklichkeit zurückzuholen. Nicht nur durch die Variation der bekannten Legende, auch durch die für den Zuschauer fühlbare Härte und Rauheit des Lebens der Figuren, wird dieser Übergang bewerkstelligt. Hierhin unterscheidet sich der Film auch von Scotts früheren Historienfilmen Gladiator und Königreich der Himmel. Es geht um das direkte Leben, die Nahrung, die Körper. Daher finden sich nur sehr wenige Erinnerungsblicke in dem Film, keine Traumbilder, sogar wenig Landschaftspanoramen und ähnliches als Stimmungsbilder, wenn eher als Bilder von Übergängen und Reisen....

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José Garcia: Textezumfilm

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4.5Uninteressant

Ridley Scott besetzte nicht nur die Hauptrolle mit dem Protagonisten seines großen Publikumerfolges „Gladiator“ (2000). Darüber hinaus konnte der britische Regisseur ebenfalls auf Kameramann John Mathieson zählen, der Scotts Sandalen-Epos im Jahre 2000 visuell seinen Stempel aufgedrückt hatte. Manche Schlachtszenen wirken denn auch wie eine Fortsetzung von „Gladiator“. Zwar sind sie nicht in 3D gedreht, aber sie ziehen den Zuschauer ins Geschehen hinein. Dennoch: Mit zunehmender Dauer ermüdet dieser Inszenierungsstil, weil die Bilder nicht nur unübersichtlich, sondern auch austauschbar wirken, und in der finalen Schlacht sogar groteske Züge annehmen.

Unabhängig von geschichtlichen Ungenauigkeiten – König Richard starb zwar 1199 bei der Belagerung von Châtus, aber er befand sich auf einem Kriegszug gegen einen Vasallen, keineswegs auf der Rückkehr vom Kreuzzug: Er war bereits fünf Jahre vorher nach England zurückgekehrt und hatte sich mit seinem Bruder wieder versöhnt. Darüber…

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.0Sehenswert

[...]Ein wenig, wenn auch auf hohem Niveau, enttäuschend fällt er schon aus, dieser neue „Robin Hood“, weniger gemessen an den Erwartungen, sondern vielmehr daran, dass der Film einem durch seine beeindruckende Gestaltung und formidable Besetzung mehr vorgaukelt, als er am Ende einzulösen bereit ist. Denn während man durchaus gerne über zwei Stunden bei ihm verweilt, entlässt er einen mit seiner Schlusseinblendung doch irgendwie unbefriedigt. Der groß angekündigte Mann hinter der Legende bleibt verschlossen, wenn er auch von Russell Crowe allein durch dessen physische Präsenz passend verkörpert wird. Mit Cate Blanchett als wehrhafter Lady Marion, dem glatzköpfigen Mark Strong als Sir Godfrey und einem Oscar Isaac, dessen Prinz/König John die eigentlich spannendste Fgur ist, bietet „Robin Hood“ überzeugendes Nebenpersonal auf.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[...]Interessant ist, dass sich „Robin Hood“ ganz offensichtlich bemüht, die gängigen Klischees und Stereotypen der Legende zu vermeiden. Wer lustige Stockkämpfe zwischen Robin und Little John, oder den obligatorischen Schützenwettbewerb erwartet, wird ebenso enttäuscht werden, wie all diejenigen, die auf den Sherwood Forest, der im übrigen kein einziges mal mit Namen erwähnt wird, als primären Ort der Handlung hoffen. Scott hat mit „Robin Hood“ eine ziemlich geerdete Version des Mythos abgeliefert, die sich in ihrer Intention geradezu entmythisiert präsentiert. Eingebettet wird der Film in die historischen Ereignisse in England um 1215, als der glücklose König Johann Ohneland (das ist durchaus wörtlich zu verstehen) gezwungen wird, die berühmte Magna Charta zu unterzeichnen, die die Machtbefugnisse des englischen Monarchen deutlich beschneidet. Dieses Konzept geht durchaus auf, auch wenn die Figurenzeichnungen an sich arg stereotyp geraten, und somit leicht zu durchschauen sind. Was dies angeht, man denke nur an „Königreich der Himmel“, war Ridley Scott auch schon einmal weiter. Charakterlicher Tiefgang darf somit nicht erwartet werden, doch hindert dies den Film nicht daran, über seine mehr als zweistündige Spielzeit, die wie im Flug vergeht, ein überaus gelungener Historienspaß zu sein. Schwächen hat der Film aber immer dann, wenn er sich zu sehr den heutigen Blockbuster-Erfordernissen verschreibt, ohne diese adäquat in die Handlung zu integrieren.[...]

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AnniManiac

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IHMO trifft diese Rezension den Kern.
Ich hätte noch hinzugefügt, das Russel Crowe eine Fehlbesetzung ist, und dem Film wie immer, wenn er besetzt ist, zwei zusätzliche Minuspunkte einbringt.

Nur so nebenbei...:
Als Marion Robin die Kinder im Wald bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen vorstellt, stellt sie sie als "die Kinder von Sherwood" vor. ;-) :-)


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Ridley Scotts Verfilmung des Robin Hood-Stoffes ist so etwas wie ein Prequel geworden. Sie hört genau da auf, wo die meisten anderen Filme anfangen: Robin Hood wird zum Gesetzlosen erklärt, lebt versteckt im Sherwood Forrest und ärgert mit seinen Überfällen den Sheriff von Nottingham sowie den König von England, der sein Volk hungern und bluten lässt.
Wir lernen Robin Longstride, wie Robin Hood hieß bevor er zur Legende wurde, kennen, als er sich im Gefolge von König Richard Löwenherz (Danny Huston) auf dem Rückweg von den Kreuzzügen befindet. Als Löwenherz in Frankreich beim Plündern einer Burg getötet wird, nutzt Longstride die Gunst der Stunde. Er erbeutet die englische Krone, gibt sich als Ritter von Nottingham aus und überbringt die schlechte Nachricht der Königsfamilie in London. So wird Richards jüngerer Bruder John (Oscar Isaac) der neue König von England und harte Zeiten für das eh schon durch die kostspieligen Kreuzzüge gebeutelte englische Volk brechen an, denn Johns…

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Heiner Dietzel

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als er zu robin hood wurde lebte aber richard löwenherz noch


alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Wo Anfang der 1990er Jahre langhaarige Grunger der Generation X das popkulturelle Bild der westlichen Welt bestimmten und Kevin Costner zuletzt im Kino als Robin Hood mit Matte den Bogen spannen durfte, metzelt im Finanzkrisen-geplagten 2010 ein grobschlächtiger Russell Crowe mit gegeltem Kurzhaarschnitt Horden Froschschenkel fressender Franzosen nieder – eiskalt und gänzlich ohne Schmachtpop eines Bryan Adams. Denn dank des Erfolgsproduzenten Brian Grazer erfährt der Kinogänger diesmal eine völlig neue Geschichte der bekannten Legende: Robin – das merkwürdige Prequel oder wie aus einem königstreuen, kreuzfahrenden Bogenschützen ein edler Waldschrat wurde. Dafür tauscht der ewige Gladiator Russell Crowe seinen Brustpanzer gegen ein Stoff-Lätzchen und bekämpft Franzosen, tritt für Freiheitsrechte ein, legt erste Demokratiestrukturen, bestellt ausgedörrte Felder, versöhnt den englischen König – wenn auch für kurze Zeit – mit den Untertanen und kann auch noch beeindruckend zielgenau mit…

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Kommentare (213) — Film: Robin Hood


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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich denke zwar das die Welt nicht noch eine Robin Hood-Verfilmung braucht. Aber Ridley Scott war da wohl anderer Meinung. Der Film hat nicht den Flair und macht auch nicht so viel Spaß wie die Verfilmung mit Kevin Costner. Aber dafür gibt es gute Action und einen gut aufgelegten Russell Crowe. Mark Strong macht auch eine gute Figur. Was ich über Cate Blanchett nicht unbedingt sagen kann die auch schon mal besser war!!

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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Da muss ein Missverständnis vorliegen. Der Titel stimmt doch nicht. Der elegante Typ in Grün mit dem feschen roten Hütchen mitsamt der kecken Feder fehlt hier.
Ansonsten haben Monty Python mit dem englischen Mittelalter das Gleiche angerichtet, wie mit vorchristlichen Steinigungen.
Large Man with Dead Body: Who's that then?
The Dead Collector: I dunno, must be a king.
Large Man with Dead Body: Why?
The Dead Collector: He hasn't got shit all over him.

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CIT

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Bewertung6.0Ganz gut

Robin Hood etwas realistischer, nicht so schnulzig-kitschig wie die Version mit Kevin Costner. Eigentlich gar nicht schlecht geworden, wenn (Spoiler) nicht diese unsägliche Szene der Endschlacht wäre, wo auf einmal die Waldkinder auf ihren Ponys angeritten kommen, da mußte ich doch glatt mal unter den Tisch kotzen. Also wenn man diese Szene rausschneidet, kann man den Film durchaus als ganz gut bewerten.

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Jek-Hyde

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Bewertung6.0Ganz gut

Ehrlich gesagt, als einfacher Mittelalterfilm hätte der doch sehr gut gewirkt, aber als Robin Hood? Realer als je zuvor? Ich weiß nicht. Wenn ich an Robin denke, dann kommt mir eigentlich ein dünner Kerl mit Pfeil und Bogen in den Sinn, gekleidet in Grün, ein Stratege, Witzbold und Fuchs. Was sehe ich wenn ich Crow sehe? Ein muskulöser Kerl mit finsterem Blick, der jeden eine aufs Maul haut, der ihn schief anguckt. Von grün keine Spur von großen Strategien auch keine und von Fuchs erst recht nicht, Crow ist hundert pro ein Bär, oder wenn's ganz hart kommt noch ein Dachs, aber doch kein Fuchs! Genaugenommen sieht Crow nicht mal im entferntesten einen Robin Hood ähnlich. Dazu wirkt mir alles sehr wenig wie Robin Hood, wenn ich nicht gewusst hätte, dass das Robin Hood sein soll, hätte ich es nicht geglaubt. Am besten fand ich immer noch den „bösen König“, meiner Ansicht nach auch die beste, Schauspielerische Leistung im Film. Einfach genial der Kerl, und irgendwo kann man ihn doch nachvollziehen, oder nicht? ich konnte das zumindest...

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Denizx29

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Bewertung7.5Sehenswert

Insgesamt fand ich die Director's Cut gut gelungen. Ridley Schott verschenkt jedoch gerade am Ende zu viel Potential.

Wesentlich besser hätte mir der Film gefallen, wenn folgende Sequenzen einfach weggelassen würden, da sie insgesamt die Stimmung ruinieren (Vorsicht - könnte Spoiler enthalten):

- Teilnahme der Waldkinder und insbesondere auch Marion's an der Endschlacht.
- Darstellung Johann Ohnelands am Ende wirkt zu sehr darauf aus, dem Film einen "durchgeknallten" Bösewicht und Robin Hood den offiziellen Status eines Gesetzlosen zu geben.

Die Szenen geben dem Film nichts, kosten aber reichlich an Glaubwürdigkeit, für mich haben sie den Film 1,5 Punkte insgesamt schlechter gemacht. Hier wäre weniger bedeutend mehr gewesen. Selbst wenn man darauf abstellt, dass gerade die Szenen mit Johann Ohneland ggf. eine Brücke zum "eigentlichen" Robin Hood als Outlaw ermöglichn sollen bzw. vielleicht (?) sogar die Weichen für ein Sequel ermöglichen sollen, hätte man das m.E. sehr viel geschickter anderweitig realisieren können.

Ansonsten handwerklich Top, gute Schauspieler, Story sehr unterhaltsam, trotz der Dauer (DC: 155 Minuten) eigentlich zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Übrigens: Wer den Film sehen will, sollte sich auf jeden Fall den Director's Cut anschauen. Die Kinofassung wirkt z.T. wie eine "seelenlose" Aneinanderreihung von Sequenzen....

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Hfonda15

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film an sich ist ganz nett und die Hauptdarsteller machen auch einen guten Job aber was mich bei diesem Streifen gestört hat war, dass die Figur von Robin Hood total austauschbar war und man es hier eigentlich nur mit einem cool inszenierten Mittelalter Film zu tun hat, der hauptsächlich durch gekonnte Actionszenen zu überzeugen weiß.
Von der Robin Hood Saga die ich bisher am Besten in dem alten 30er Jahre Klassiker mit Eroll Flynn umgesetzt fand ist außer den Namen der Charaktere leider kaum was übrig geblieben. Ok Scott hat den Streifen dafür zeitgemäßer gemacht aber es trifft leider nicht ganz meinen Geschmack.
Alles in allem ein guter Action Film der ohne das schwache Ende vlt. auch noch 7 Punkte bekommen hätte!

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zenit23

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöner Abspann.

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Phil-Lenni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

guter Film, echt
Als er raus kam war ich erst 9, und noch ein bisschen zu jung
aber an Neujahr hab ihn mit einem Freund angeschaut wir fanden ihn echt gut.
Mich sprechen solche Verfilmungen irgendwie an, denn ich hab schon immer gerne so in die Vergangenheit geträumt. Wem solche Fantasie-filme mit nicht ganz so viel action nicht gefallen, muss man sie ja nicht anschauen. Bist du allerdings teenager und willst dir nicht gleich den größsten Scheiß anschauen und dich interessiert so was dann denkst du da nicht an Sound etc.!?

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

In Ridley Scott´s Robin Hood geht es um die Vorgeschichte des berühmten Wegelagerers der angeblich in Sherwood Forest lebte und die Reichen Bestahl um es den Armen und Bedürftigen zu geben.
Diesesmal schlüpfte Russel Crowe in die Rolle des Volkshelden und macht seine Sache wieder einmal gut. Schon in Gladiator hat er mir als Kämpfer gut gefallen.
Der Werdegang wird gut und spannend erzählt, die Geschichte ist gespickt mit Intrigen, Hinterlist und Verrat und dürfte Genreliebhaber ansprechen. Die Ausstattung und die Kämpfe (letztere sind nicht sehr zahlreich) sind Scott ebenfalls gut gelungen.
Ich finde Robin Hood (2010) unterhaltsam und besser als seinen Ruf, aber gegen Robin Hood - König der Vagabunden (,...und diesen Vergleich muss sich der Film gefallen lassen) doch die zweite Wahl. Das ansehen lohnt sich aber dennoch. :)

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The_Comedian

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Bewertung0.0Hassfilm

Ridley Scott klatscht den Konsumenten mit dieser üblen Täuschung eines Remakes ein entehrend-dürftiges Gericht auf den Teller, denn die respektvolle Berücksichtigung des sensiblen Originalstoffes wird mit Füßen getreten. Zwar bleiben die Charaktere namentlich erhalten, die Rollenausführungen geraten jedoch stark entartet. In unglaublicher Ignoranz und Arroganz werden die Storylängen,- und lücken dreist mit klebrig-epischen Schlachten gestopft. Abschalten!

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin überhaupt kein Fan von Mantel-und-Degen-Filmen bzw. mittelalterlichen Schlachten! Wenn aber nix anderes läuft, kann man auch da mal reinschauen, dachte ich (mit dem Zweiten sieht man besser ;) )! Und trotzdem hat mich 'Robin Hood' gefesselt! Vor allem weil er nicht die abgelutschte Grundstory erzählt, die ´91 schon so verdammt schnulzig mit (kotz) Kevin Costner gedreht wurde; es erzählt sehr spannend die Vorgeschichte! Dabei ist aber Russel Crowe, der hier nicht immer die beste Figur macht, nicht der Grund für diese Überzeugungskraft; es sind die fantastischen Bilder, der tolle Soundtrack und die genialen Nebencharaktere, angeführt von zwei genialst-bösen Mark Strong und Oscar Isaac, und auch Cate Blanchette und Max von Sydo brillieren hier! Mal wieder etwas richtig gutes aus der 'Held in Strumpfhosen'-Spate!

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Oskar Gleit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nun, trotz aller Schelte die dieser Film im Vorfeld erfahren hat, war ich angenehm überrascht worden. Russel Crowe und Cate Blanchett, das konnte ja nichts werden, so dachte ich. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Entgegen der üblichen Heldenprosa orientiert sich dieser Film daran, wie es überhaupt kam, das Robin Hood zum Geächteten avancierte. Auch das dieser Film als übermäßig brutal und blutig beschrieben wurde, empfand ich nicht so. Das 12. Jahrhundert war halt brutal und die Menschen in der ganzen Welt sind durch die dämlichen Kreuzzüge arg gebeutelt gewesen. Auch das Soldaten und Kreuzritter jahrelang in die Schlacht zogen, war nichts ungewöhnliches. Russel Crowe hat einen sehr überzeugenden Robin Hood abgegeben, der glaubwürdig und ehrlich rüberkam. Cate Blanchett mag ich jetzt zwar nicht so, doch hat auch sie hervorragend gespielt. Der übrige Cast hat gewohnt routiniert agiert und sogar Max von Sydow wurde nochmals aus irgendeiner Schublade gezogen und hat sich tapfer geschlagen, für einen über 80-jährigen eine stramme Leistung.
Nach etlichen Verfilmungen mit teils sehr übertriebenem Heldenpathos und einer herzerweichenden Lovestory, empfand ich diesen Film mal als äußerst angenehm zumal ich nicht wirklich ein Freund von Mantel und Degenfilmen bin, geschweige denn von Sandalenfilmen. Russel Crowe hat hier zeigen dürfen wo seine schauspielerischen Stärken liegen, nach einer Reihe von regelrechten Rohrkrepierern die er in den letzten Jahren abgeliefert hat. Meine Meinung halt !!!

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DaKo

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich kann mit der Robin Hood-Thematik nur wenig anfangen. Daher hat es mich überrascht, dass diese Vorgeschichte zur eigentlichen Legende doch recht ansehnlich und unterhaltend war.

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Scipio

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Bewertung1.0Ärgerlich

1. In Gladiator war Russel Crow richtig gut.
2. Der richtige Filmtitel für diesen Film müsste korrekterweise "Gladiator II" lauten.
3. Russel Crow hat den Charme einer rostigen Drahtbürste, und dieser Charme
- eines Kämpfers für die Armen gegen den sg. Adel - fehlt hier völlig.
4. Thema verfehlt - setzen - das gibt eine "6"

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Hobgoblin

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Bewertung5.5Geht so

Guter Soundtrack, vom Film selber habe ich mir mehr erwartet.

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tobiasschoeler

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Bewertung5.0Geht so

Der Ansatz verspricht viel. Leider wird davon nichts umgesetzt. Größtenteils ist Ridley Scott's "Robin Hood" langweilig. Nur die Darsteller fallen positiv auf.
Ich werde ihn aber nochmal schauen müssen, da ich ihn im ZDF mit einer Länge von 125 Minuten gesehen habe. Da sind also irgendwo noch 15 Minuten verschütt gegangen. Ich glaube nicht das die den Film noch retten können, aber sehen möchte ich sie trotzdem.

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Filmkenner77

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Dürfte eigentlich nicht sein. Der D-Cut hat eine Länge von 149 Minuten, ohne Abspann 141 Minuten. Dieser ist 16 Minuten länger als die Kinofassung. Also hat die Kinofassung eine Länge von 133 Minuten abzüglich knapp 8 Minuten Abspann gleich 125 Minuten.


Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

Na ja, Robin Hood war das jetzt nicht unbedingt. Russell Crowe macht eher einen auf Maximus Wallace. Aber das passt schon. Dieses unter Ridley Scotts ausgezeichneter Regie spannend inszenierte historische Schlachtengetümmel ist trotzdem sehr kurzweilig. Die Story verläuft sich immer wieder ein bisschen und wiederholt sich stellenweise schon zu sehr. Dafür sind mit u.A. Max von Sydow, Cate Blanchett und Mark Strong sehr brauchbare Akteure mit an Bord und die Ausstattung und Kulissen sind gigantisch. Stellenweise ein bisschen zusammengeklaut, inhaltlich ein bisschen schwächelnd, aber ganz sicher auch ein bisschen sehenswert. Nicht Scotts bester, aber solides Unterhaltungskino.

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Andy Dufresne

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Maximus Wallace, genau! :)


derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach den ganzen schlechten Kritiken war ich doch positiv überrascht. Der Film ist doch ganz in Ordnung. Klar, Ridley Scott kann es besser, aber der hat auch schon Grütze abgeliefert. Davon ist seine eigenwillige Robin Hood Version aber weit entfernt.

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heikschn

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Bewertung5.0Geht so

Grundsätzlich ist es ja legitim zu versuchen, eine Legende in einen historischen Hintergrund einzuordnen. Wenn dann die geschichtlichen Ereignisse aber zu zusammengewürfelt werden, dass alles verfälscht wird, gerät der vermutlich gewollte Realitätsbezug zur Farce. Entsprechend erschließt sich mir nicht der Sinn dieses Films.

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TheBruceWayne

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Erste was mir zu diesem Film einfällt ist Enttäuschung. Nicht weil er schlecht, sondern viel besser hätte sein können. Dabei hatte er alles, was man dafür benötigte. Mit Scott einen brauchbaren Regisseur, mit Crowe und Blanchett erstklassige Darsteller, mit einem ordentlichen Budget, Austattung, schöner Landschaft etc. Warum mit 6 also nur solides Mittelmaß ? Der Film hat zu wenig Szenen die einen in Erinnerung bleiben. Es fehlt im Vergleich zu früheren Scottfilmen, wo mit Schwert und Axt gekämpft wurde, die Brutalität.
Die Geschichte ist neu und erfrischend, wurde aber mit wenig Spannung in Szene gesetzt. Die Antagonisten zwar recht gut gewählt, konnten allerdings nicht vollends überzeugen. Es fehlt das Robin Hood-Flair, das des Kampfes gegen die Unterdrückung und so weiter. Die Szene mit Marianne und den "verwunschenen Jungs" die aufs Schlachtfeld eilen war volkommen sinnlos und leicht lächerlich. Habe auch nicht verstanden, wie man plötzlich hinter die Identität von Robin kam. Alles in allem doch recht unterhaltend und lässt einen hoffen, dass der nächste Hoodfilm besser sein wird.Vorallem mit dem wahren Antagonisten, Prinz bzw. König John. Ist nach Errol Flynn wie ich finde der beste Robin , auch wenn Costner einen genialen Alan Rickman hatte.

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TheBruceWayne

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Ja ich weine dem immer noch hinterher :) Wenigstens ist der Protagonist besser gewahlt als Heaven auch wenn der Film selbst stärker war.Ich finde Costners Hood übrigens nicht "schlecht", sondern nur weniger interessant abgesehen von Alan Rickman der schlichtweg göttlich war.


Andy Dufresne

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Ja der Bloom ist halt nicht so DER Schauspieler, besser als in Kingdom war er aber nie.Rickman geht eh immer :)