Rock of Ages - Kritik

US 2012 Laufzeit 123 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Komödie, Drama, Kinostart 14.06.2012

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Kritiken (29) — Film: Rock of Ages

Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.5Sehenswert

Insgesamt kommt der Film manchmal als zu nett verpackt und am Ende sehr abgerundet vor. Es gibt kaum Ecken und Kanten und obwohl hier immer wieder gerne die lustvolle Ruchlosigkeit und das Sex-Appeal des Rock ’n’ Roll betont wird, ist der Film doch sehr jugendfrei. Selten hat man auf der Leinwand so bekleidete Stripperinnen gesehen wie in dem Film. Das Strippen wird hier sogar zu einer Art Emanzipation für Frauen erklärt. Und dennoch, trotz aller Mängel, Längen und der Oberflächlichkeit ist Rock of Ages ein enormer Spaß für die Fans dieser ganz besonderen und nur schwer nachzuahmenden Musikepoche. Was hier an relevanteren Themen von Hairspray fehlt, machen Shankman und sein Cast mit seiner jederzeit spürbaren Begeisterung für die Rockmusik wett.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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4.0Uninteressant

Sympathisch, ohne Zweifel, aber irgendwie war mir das zu viel Age und viel zu wenig Rock.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

stuforcedyou

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Für mich war das kein Rock (Musikstil), ist halt pure Geschmackssache. :D


Joone44

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Das war auf alle Fälle Rock, das meiste ist halt Glam Metal, daher klingt es oft etwas verweicht. Aber man muss ja nicht alles mögen. :) Für mich als 80er Rock-Freak natürlich ein großartiges Musical.


Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

I’m a jukebox hero and a steelhorse I ride … Da dröhnen einem die Ohren von den Glammerpopsoftrockhits der 80er – diesmal für ein Broadway-Musical mit einem dümmlichdünnen Handlungssurrogat versehen. Wer da nicht aus musikalischen Gründen sentimental wird und mitrockt, der wird es mit “Rock of Ages” schwer haben. So brav und bieder wie dieser Musicalfilm war selbst der RocknRoll der 80er nicht, da hilft auch die unerotischste Nachtclubszene der Filmgeschichte nichts. Das fühlte sich zwischendurch an wie die “volkstümliche Schlagerparade der Rockmusik”. Nur die “Alt”-Stars Tom Cruise, Catherine Zeta-Jones und Alec Baldwin machen ihre Sache prima – die Hauptdarsteller aber sind defintiv das Untalentierteste, was ich jemals westlich des Rio Bravo gesehen habe. Furchtbar. (Mehr im Podcast)

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Dennis Pöring: N-Joy Radio Dennis Pöring: N-Joy Radio

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6.5Ganz gut

Tom Cruise singt selbst und scheint hinter seinem Saubermannimage tatsächlich eine dunkle Seite zu haben. Dadurch wird des Film dann doch sehenswert, obwohl die Story durchgehend flach wirkt.

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CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Als Regisseur mag Adam Shankman, der seine Karriere als Choreograf begann, manch unerträglichen Familienfilm verantworten. Aber wann immer er sich an Musicals wagt, ist der Mann voll in seinem Element. Das merkt man auch bei Rock of Ages, auch wenn diese in den Nebenrollen hochkarätig besetzte Broadway-Adaption unter seinen jungen, wenig charismatischen Hauptdarstellern und gelegentlich allzu poppigen Songs leidet.

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Martin Beck: Giga Martin Beck: Giga

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2.0Ärgerlich

„Rock of Ages“ fehlt einfach jeder Mut, nicht zuletzt wegen der billigen Übertragung eines billigen Musical-Plots auf die viel zu große Leinwand.

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Sascha Koebner: Filmdienst Sascha Koebner: Filmdienst

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7.5Sehenswert

Insgesamt ist Adam Shankman ein stimmig durchkomponierter und sorgfältig inszenierter Musicalfilm gelungen, der ein Publikum anspricht, das sich sonst diesem Genre verschließt: ein rundum vergnüglicher Film für Alt und (wegen der freizügigen Körperinszenierung nicht ganz) Jung.

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Filmering: Filmering.at

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5.0Geht so

Rock of Ages ist ein Musical, bei dem sich die Filmemacher scheinbar nicht entscheiden konnten, was sie eigentlich erreichen wollen. Auf der einen Seite schreibt sich der Film Sex, Drugs & Rock’n’Roll auf die Flagge, auf der anderen Seite bietet er all dies nur in einer weichgespülten Variante um auch ja keine mögliche Zielgruppe zu vertreiben. Hinzu kommt ein sehr zerstückelter Stil, der dazu führt, dass Rock of Ages nur aus Einzelmomente besteht, die sich nie zu einem größeren Ganzen zusammenfügen, sondern nur eine weitere Variante der klassischen “A Star is Born” Geschichte zu erzählen. Über die altbackene Musicalstilisitik, Menschen sich gegenseitig etwas vorsingen zu lassen, nur damit sie nachher tun als wäre nichts gewesen, kann man natürlich auch geteilter Meinung sein. Für Fans des Genres bietet der Film einen soliden Unterhaltungswert, aber man macht auch nichts falsch wenn man Rock of Ages einfach auslässt.

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SchnabelPower: filmosophie.com

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7.5Sehenswert

Die Selbstironie ist der kritische Punkt an Rock of Ages, denn ohne sie kann diese seichte, von Stereotypen durchsetzte Story auf der Leinwand nicht funktionieren. Leider ist die kritische Distanz des Films zu sich selbst nicht immer gleichermaßen deutlich: Nicht immer ist klar, wo wir ihn ernst nehmen und wo lieber belächeln sollen. Diese kurzen Momente der Irritation reißen uns als Zuschauer vorübergehend aus dem Musik-Universum heraus.

Rock of Ages hat keine große Geschichte zu erzählen, teilt aber großzügig Seitenhiebe auf Möchtegern-Rocker und Pop-Sänger aus. Dazu gibt es viel Musik, die wir alle irgendwoher kennen, mit der wir Erinnerungen verbinden und die für gute Laune sorgt. Wem das für einen gelungenen Kinoabend reicht, der wird definitiv gut unterhalten werden. Und die Moral von der Geschicht’: Rockmusik stirbt niemals nicht!!

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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7.5Sehenswert

Die enorm unterhaltende Rock of Ages wird von seiner Musik, ein leckeres Gebräu aus Def Leppard, Journey, Foreigner, Bon Jovi, REO Speedwagon, Pat Benatar, Twisted Sister, Poison und Whitesnake gerettet. Es ist fast unmöglich, nicht mit zu rocken.

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Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe

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6.5Ganz gut

Der Film hat einige grenzwertige, vergnügliche Szenen - einige davon sind auch gewollt. Ich weiß nur nicht, ob Tom Cruises Verkörperung von Axl Rose eine davon ist.

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Manohla Dargis: New York Times Manohla Dargis: New York Times

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5.0Geht so

Es sieht aus wie Disneland und klingt wie ein schlechtes Broadway-Musical.

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Bill Goodykoontz: Arizona Republic Bill Goodykoontz: Arizona Republic

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5.0Geht so

Shankman erschafft eine äußerst unterhaltsame Darbietung von Tom Cruise und Alec Baldwin - dies ist jedoch auch das Problem: Der Film dreht sich nicht um sie.

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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

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3.5Schwach

Dieses glatte Musical, von "Hairspray"-Regisseur Adam Shankman, ist ein schamloser Publikumsmagnet, bei dem platte Charaktere allgegenwärtige Hits der 80er Jahre verwenden, um der schmerzenden Banalität ihrer Seele Ausdruck zu verleihen.

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Connie Ogle: The Miami Herald Connie Ogle: The Miami Herald

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2.5Ärgerlich

Merkwürdigerweise unmusikalisch.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

wen außer schmerzfreien Fans und Zeitzeugen des 80er-Jahre-Glam-Metal soll das hier überhaupt ansprechen? Oder man fragt sich einfach, wer eigentlich heute bei der EM spielt, und geht mal wieder nicht ins Kino.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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7.5Sehenswert

Wem hier nicht wenigstens der Fuß im Takt zuckt, dem ist nicht zu helfen.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.0Ausgezeichnet

"Rock of Ages" ist eine irre, herrlich überkandidelte, power-rockige Nummernrevue, die bei richtigem Kino-Ton wahnsinnig-toll abgeht und einen lustvoll mitstampfen lässt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.0Sehenswert

Wer mit diesen Hymnen groß geworden ist, wird bei "Rock of Ages" Riesen-Spaß haben!

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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online

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8.5Ausgezeichnet

Der auf turmhohem Niveau angesiedelten Parodie Rock of Ages merkt man in jeder Sekunde die Liebe zur uramerikanischen Musik und die Spielfreude ihrer Protagonisten an.

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Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Rock of Ages ist ein nett anzuschauender Musicalfilm, dem eins jedoch ganz mächtig fehlt: die Härte. [...] Der harte Rock kommt hier defintiv zu kurz, und das ist schade, denn gerade das macht den Rock auch aus.

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zmpfl

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Uih !!! Der Härtegrad der in einem Musical gespielten Rocksongs enttäuscht !! Wirklich überraschend :-)


Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ... Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ...

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5.0Geht so

Leider ist das Kostümbild von „Rock of Ages“ auch schon das Interessanteste an einer Musicalverfilmung, die zunächst mit einer geradezu bizarr-illustren Besetzung lockt.

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Fabian Soethof: Radio Köln Fabian Soethof: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Rock Of Ages ist ein hanebüchener Over The Top-Parforceritt durch die Rock- und Popgeschichte der 80er-Jahre. [...] Dieser kalkulierte Trash funktioniert hervorragend, weil jedem einzelnen Schauspieler 120 Dezibel Selbstironie, Uneitelkeit und nur ein bisschen Koketterie attestiert werden muss.

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Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip

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6.0Ganz gut

Tom Cruise stürzt sich schmerzfrei und mit komödiantischen Gusto, in die Rolle des dauerberauschten Rock-Stars. Das ist hübsch, aber zu wenig, um diesem seltsam sterilen Film Leben einzuhauchen.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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6.5Ganz gut

Der wacklige Ton des Films hilft nicht: Wenn sich Cruise mit einer Reporterin zu Foreigners unverdrängbarem „I Wanna Know What Love Is“ in garantiert jugendfreie Videoclip-Erotikposen wirft, ist das lustig.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Seien wir ehrlich: Vom Härtegrad ist Adam Shankmans Musicalverfilmung wohl eher Pop of Ages oder Kuschelrock - Der Film. Und er ist wahnsinnig unfokussiert, mehr Nummernrevue als durchgängige Story und hat in Tom Cruise einen Star, der Lockerheit und Rockstardome sehr deutlich nachspielt, als tatsächlich verkörpert.

Was nichts daran ändert, dass der Film verdammt viel Spaß macht. Und selbst wenn Cruise neben einem geborenen Rockstar-Darsteller wie Russel Brand immer etwas steif wirkt, ist sein Stacee Jaxx trotzdem eine spannende und coole Figur. Von Hardrock sind die süffigen Musiknummern natürlich weit entfernt und manchmal ist die gespielte Abgrenzung zum bösen Pop und Boyband-Schnulz schon etwas albern - aber im Grunde geht es ja auch um das Spiel, das Posen, die Rockhaltung. Glam-Rock war Inszenierung und Kokettieren mit dem bösen Image und dieser Film ist ein bißchen die geglättete Erinnerung Opas an seine wilden Zeiten.

Das geht aber absolut in Ordnung, da der Film konsequent als Show daherkommt und sich nie wirklich ernst nimmt. Was zählt ist der Spaß, die große Geste, die große Emotion, die Show. Als Gegenstück zu unser aller jüngerem Ich das vor dem Spiegel stand und zu MTV-Sound in die Haarbürste gesungen hat, wollen alle Beteiligten einfach nur stupid silly fun. Natürlich gibts Seitenhiebe gegen schmierige Manager, Sell-Out, religiöse Rechte und die Herrschaft des seichten Pop, aber es sind gutmütige ja nostalgische Spitzen. Erinnert ihr euch noch, dass die Eltern früher Heavy Metal für Teufelsmusik hielten? Ach wie schön... Der Film ist Fluff und genügt sich darin.

Das der letzte Funke zum mitreissend genialen wie bei Hairspray nicht überspringen mag, ist vielleicht auch der fehlenden Ambition ein bißchen mehr zu sein geschuldet. Vielleicht auch weil es eben Jukebox-Songs sind und keine eigenkomponierten Songs, die meist doch nochmal mehr emotionale Tiefe vermitteln als die Hits die wir seit Jahren kennen.

Aber für einen Film der "nothing but a good time" als Tagline hat, macht er seinen Job schon sehr gut. Alec Baldwin und Russel Brand sind ein sehr komischer Double-Act, Paul Giamatti ist so sleazy wie selten, Cruise spielt sich die Seele aus dem Leib und auch Catherine Zeta-Jones überzeugt als Evil Bitch und kann wie die restliche Cast überraschend gut singen.

Kein Klassiker... aber Grund genug nochmal einen Groschen in die Jukebox zu stecken.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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8.0Ausgezeichnet

„ROCK OF AGES“ ist nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder ein Filmmusical, das es schafft, musikalische Lebensfreude glaubhaft über die Leinwand zu transportieren. "Rock You Like a Hurricane" scheint hier das selbstauferlegte Motto, das den puren Spaß überdeutlich ganz oben auf die Tagesordnung setzt, sodass man gerne die zugegeben äußerst simple Geschichte, einige wenige verhobene Nummern und sogar die unliebsame Erinnerung an schrille Frisuren und modische Entgleisungen dieser Dekade verzeiht. Von daher hier das Universalrezept für den gelungenen Kinobesuch: Ohren waschen, Stimmbänder ölen und einfach berieseln lassen. Und die Haare – ja, die dürfen ausnahmsweise auch mal wieder ein wenig länger getragen werden, dann macht das rhythmische Schütteln eben dieser gleich der Mähne eines Stacee Jaxx direkt noch einmal so viel Spaß.

Fazit: „ROCK OF AGES“ macht – sofern man sich auf das Vergnügen einlässt – seinem Namen wahrhaftig alle Ehre.

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Marie Krolock

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Cruise geht sogar richtig klar! ;-)


zmpfl

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wegen Cruise allein ginge der Film klar :D


Edward Nigma: CinemaForever

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6.5Ganz gut

"This place is about to become a sea of sweat, ear-shattering music and puke."

Über Modegeschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, dementsprechend auch über die Outfits von Anhängern der Glam-Metal-Szene, die in den achtziger Jahren ihren schrillen Höhepunkt erreichte. Lange toupierte Haare, hautenge Tops und Glitzerhosen, hier war einfach alles erlaubt, was frech, anders und provokant war. Natürlich grenzte man sich damit auch ganz bewusst von der raubeinigen Heavy-Metal-Fraktion ab, die nur wenig schöne Worte für die Paradiesvogel-Rocker übrig hatten. Aber ganz egal, wie man nun zu den schrillen Outfits stehen mag, eins lässt sich wohl kaum verleugnen: In dieser Zeit haben Bands wie „Poison“, „Guns N’ Roses“ und die „Twisted Sisters“ die Konzerthäuser dieser Welt zum kochen gebracht und kreierten weit mehr als nur ein paar billige Ohrwürmer. Höchste Zeit also, dieser Rocker-Generation endlich ein filmisches Denkmal zu setzen. Mit „Rock of Ages“ versucht nun Regisseur Adam Shankman („Bedtime Stories“) den Geist dieser Zeit auf die Leinwand zu bannen und lässt dabei natürlich, wie es sich für ein anständiges Musical gehört, alle seine Stars die großen Hits dieser Zeit aus voller Kehle schmettern, darunter zeitlose Hits wie „Hit Me With Your Best Shot“ von Pat Benatar, „We Built This City“ von Starship oder „Nothin' But A Good Time“ von Poison. Zeitweilig fackelt „Rock of Ages“ ein wahres Rock-Feuerwerk ab, doch das hohe Anfangstempo kann nicht lange gehalten werden und so gleicht der Film in der zweiten Hälfte eher einer mauen Rock-Wunderkerze.

Sherrie (Julianne Hough) hat einen Traum: Sie möchte in Los Angeles die ganz große Karriere als Sängerin machen. Den Koffer vollgestopft mit den Platten ihrer Lieblingsbands begibt sich das naive Landei auf die Reise, doch kaum in Los Angeles angekommen, wird sie auch schon Opfer eines Straßenräubers. Glücklicherweise beobachtet Rockschuppen-Kellner Drew (Diego González Boneta) den Überfall und eilt Sherrie zur Hilfe. Leider vergeblich, aber immerhin kann er der unbeholfenen Dorfschönheit zu einem Job in der legendären Rock-Bar „The Bourbon Room“ verhelfen. Hier soll in ein paar Tagen Skandalrocker Stacee Jaxx (Tom Cruise) mit seiner Band „Arsenal“ ein Konzert geben. Doch Bürgermeister Mike Whitmore (Bryan Cranston) und dessen Frau Patricia (Catherine Zeta-Jones) ist dieser Club schon lange ein Dorn im Auge...

Spätestens nach „Hairspray“ wusste man: Adam Shankman kann auch als Regisseur überzeugen. Bis dato war man sich dessen nicht sicher gewesen, denn sowohl seine Arbeiten in romantischen Gefilden wie „Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant“ als auch seine bemühten Komödien à la „Der Babynator“ und „Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch“ waren eher von unterdurchschnittlicher Natur. Shankman hatte sich jedoch schon mehrfach als guter Choreograf ausgezeichnet, also warum sich nicht mal in einem Genre probieren, in dem Tanz, Gesang und eine gute Inszenierung einen größeren Stellenwert haben, als eine komplexe Story und vielschichtige Charaktere? Mit „Hairspray“ versuchte sich der Regisseur 2007 erstmalig an einem Musical und konnte mit einem John Travolta („The Punisher“) in Frauenkleidern das erste Mal vollends überzeugen. Mit „Rock of Ages“ versucht sich Shankman nun ein zweites Mal als Musical-Regisseur und das Konzept ist gleich geblieben: Perfekt inszenierte Gesangs- und Tanzpassagen werden notdürftig durch ein wackliges Handlungsgerüst zusammengehalten.

Solange die Musik läuft, funktioniert der Film vollends: Zu rockigen Klängen spielt plötzlich die ganze Stadt verrückt, konservative Hausfrauen tanzen auf den Kirchenbänken, der Plattenladen verwandelt sich in ein Tollhaus, man singt im Duett mit dem Busfahrer und nimmt nebenbei noch eine Hardrock-Bar auseinander. Zudem beweisen Hollywood-Stars wie Russell Brand („Nie wieder Sex mit der Ex“), Alec Baldwin („Dick und Jane“), Catherine Zeta-Jones („Die Legende des Zorro“) und Tom Cruise („Magnolia“) allesamt in zeitgemäß schrägen Outfits, dass sie, sollte es irgendwann mal nicht so gut mit der Schauspielerei laufen, immer noch ihr Glück als Sänger versuchen könnten. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle noch einmal Tom Cruise als exzentrischer Rockstar und Frauenschwarm Stacee Jaxx. Cruise geht in der Rolle des leicht bekleideten Rüpel-Rockers vollkommen auf und nimmt damit sein braves Biedermann-Image damit gehörig auf die Schippe. Zudem verfügt Cruise über echte Rocker-Qualitäten, denn nicht nur stimmlich, sondern auch in puncto Bühnenperformance macht er manchem Profi Konkurrenz. Doch ist die Musik aus, schafft es Shankman keine fünf Minuten, die Power der Musical-Einlagen auch auf die restliche Handlung zu übertragen, daran können auch ein äußerst schmieriger Paul Giamatti („Sideways“) und ein unterforderter Bryan Cranston („Breaking Bad“) wenig ändern.

Im Mittelpunkt von „Rock of Ages“ steht die Liebesgeschichte zwischen Sherrie und Drew, verkörpert von den Jungschauspielern Julianne Hough („Footloose“) und Diego González Boneta („90210“). Doch leider sind deren Charaktere bei weitem die uninteressantesten Figuren im ganzen Film, denn beide Darsteller wirken trotz ihrer rockigen Klamotten, als wären sie gerade aus einer Teenie-Soap entlaufen, wodurch ihren Szenen immer ein leichter Hauch von „Highschool Musical“ anhaftet. Und auch ihre „tragische“ Liebesgeschichte, die fast die gesamte zweite Hälfte des Films einnimmt, kommt eher spießig als rockig daher, denn statt Sex, Drugs und Rock 'n' Roll gibt es hier höchstens angedeuteten Blümchen-Sex, Eifersucht und Langeweile - Hell Yeah! Zwar sind die Beiden ganz passable Sänger und Tänzer, doch ihre Charaktere sind einfach so brav und bieder gezeichnet, dass man ziemlich schnell das Interesse an ihnen verliert und letztendlich nur noch dem nächsten Cruise-Auftritt entgegen fiebert.

Fazit: Hier sind sämtliche Nebencharaktere interessanter als die beiden jugendlichen Protagonisten, die wohl in erster Linie die inzwischen pubertierende „High School Musical“-Generation ansprechen dürften. Punkten kann Shankmans „Rock of Ages“ jedoch durch die hervorragenden Choreografien und den fantastischen Soundtrack. Trotz einiger Schwächen dennoch ein Pflichtbesuch für jeden echten Rocker! Hell Yeah!

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evants.com: eventsandtrends.com

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4.0Uninteressant

Rock der 80er? Tom Cruise als durchgeknallter Rockstar? Ein Cast mit vielen bekannten Stars und hoffnungsvollen Newcomern? Eigentlich gute Voraussetzungen für kurzweilige Unterhaltung. Doch wer mehr auf Rock steht und weniger auf Musicals, sollte sich in Acht nehmen: Die Songs wurden durch den Musical-Fleischwolf gejagt und durch schmalzige Popnummern ergänzt. Die Story ist - wie leider so oft bei Musicals - arg flach und die Gags passen sich den Umständen an. Erst mit Cruise, der seine skurrile Seite schon in "Tropic Thunder" zeigte, kommt etwas Pfeffer in den Musical-Einheitsbrei. Auch der Humor wird im Laufe der Zeit etwas zotiger, doch insgesamt ist "Rock of Ages" trotz des guten Casts irgendwas zwischen harmlosem Klamauk und voraussehbarer Lovestory geworden, deren Gesangseinlagen zwar gut vorgetragen werden, aber arg weichgespült sind. Wer in den 80ern keine Rockermähne trug und über die bekannten Schwächen eines Musicals hinwegsehen kann, sollte einen Blick riskieren. Fans der Originalsongs hingegen sind vor ihrer Stereoanlage besser aufgehoben.

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Kommentare (94) — Film: Rock of Ages


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Blitz

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Bewertung6.5Ganz gut

Find den film ganz gut, weil ich ein großer fan von der music und dem musical bin! Leider gibt es das musical bisdato noch nicht in Deutschland! An der Story haben sie sich schön am musical gehalten! Die Musik ist meistens gut umgesetzt und die crossover zwischen zwei liedern (i love rock'n'roll / jukeboxhero oder we're not gonna take it / build this city) gefallen mir!
Einziger kritikpunkt: der film sollte laut und schmutzig sein.... Ist aber leider eher leise und sauber! Obwohl es der Tom in manchen szenen versucht... Und somit kaufe ich dem Herrn Boneta sein "I wanna ROCK" nicht ab!
Wer das Original von den twisted sister kennt, weiß was ich meine! ;)

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Teezy123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vorweg: Schwache Story, keine Frage
aber die Musik und auch Tom Cruise flashen einfach total.
Aber wohl auch nur dann, wenn man eben genau in den 70ern oder 80ern groß geworden ist... so wie ich ;-)
Fazit: Bringt einfach nur Spaß

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Stefan_R.

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So sieht's so und nicht anders :)


Shuif

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Bewertung5.0Geht so

Ich liebe liebe Musicals. Aber der war mir dann doch irgendwie zu doof. Zu seicht, zu klischeehaft, sucht euch was aus.

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LionelLuthor

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz klarer Fall: Ohne die Musik würde der Film maximal 3,5 Punkte kriegen. Dafür ist die Story zu seicht; die Charakterzeichnung zu plump und voller Klischees! Da die Musik aber echt Laune macht, 1-2 gute Mash-Up Songs präsentiert werden und ach sonst der Film 1- 2 sehr lustige Momente hat, wir daraus für mich eine 6,5. Eine 7 wird es am Ende dann nochmal, wegen den göttlichen Performances von Tom Cruise und Alec Baldwin (ich liebe den Mann! Achtung Wortwitz!) ^^.

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Manschi

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Bewertung5.0Geht so

Als der Film los ging und das kleine Blondchen im Bus zu jaulen anfängt und plötzlich alle im Bus anfangen mitzusingen, wurde es mir klar was das wird:

High School Musical auf Möchtegernrock!
Möchtegernrock soll lediglich beschreiben wie daneben ich es finde, dass solche Modelschönheiten (und die, die es noch werden wollen) Rockhits versuchen glaubwürdig zu röhren und es dabei schaffen gehörig daneben zu greifen! Wie kann man diese geniale Musikrichtung und die Hits dieser Zeit nur so verunstalten?!
Geht gar nicht!

Ohne die Musik in diesem Film wäre der Film definitv mit 0,0 Punkten zu bewerten, da die Handlung sowas von für die Tonne ist!

5,0 Punkte gibts von mir nur, weil ich die Musik mag und zumindest die Locations im Film geil gemacht sind.

Achja und Tom Cruise als Rockstar? *bibber und würg*

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Gallifrey

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Bewertung7.0Sehenswert

Joah, also ohne die Musik wäre der Film echt für die Tonne. Sorry, aber echt für einen "normalen" Film ist die Handlung zu kitschig, romantisch und klischeehaft.
Aber für Classic Rock-Fans (besonders für diejenigen, die die Zeit nicht mehr selbet haben) einfach genial.
Trotzdem ist das Konzept des Musicals echt schräg: Stellt euch mal vor, ihr redet mit wem, ihr kommt eucch immer näher und näher und gleich würdet ihr euch küssen... Und plötzlich fängt das Gegenüber an, euch in voller Lautstärke mitten ins Gesicht zu singen, Bäh. Besonders wenn man ewig (wie in dem Film) nix gegessen hat. Und hallo, du Geruch nach Magensäure. Pfui.

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Nerada

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Bewertung9.5Herausragend

ok die Story hinter der Musik ist ziemlich flach, aber wir haben uns alle beim schauen abwechelnd weggeschmissen vor lachen oder laut mitgesungen. Dieser Film ist ein absolutes Event, wenn man ihn mit nicht zu ernsten Menschen guckt. Haben uns hinterher auch direkt den Soundtrack dazugekauft ^^ War ein absoluter Glückgriff :D
Vor allem beim 1. Auftritt von Tom Cruise kam ich eine Minute lang net mehr ausm Kreischen :DDD

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mjk

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Bewertung5.0Geht so

Beleidigung für Rock,
aber ein Kompliment für Musicals der untersten Klasse

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Solide Musical-Verfilmung mit super Cast und einem genialen Soundtrack. Die Rocksongs sind sehr umfangreich, schön gemischt und stimmig in die Handlung eingearbeitet. Diese ist dann auch die größte Schwäche des Films. Storytechnisch gibt es nichts neues zu bieten, keine großen Höhepunkte und/oder Spannung. Es wird einem eine typische Liebesgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen geliefert, die dann hollywood-typisch endet. Aber hier geht es einzig um die Musik; und die ist unbestritten der Hammer.

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Kilian Lsogined

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Bewertung4.5Uninteressant

Tom Cruise is der einzige Lichtblick in dem sonst nur aus belanglosen Singsang bestehenden Film.

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Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

Schon früher habe ich mal geschrieben: Ich mag keine Musicalfilme! Deshalb gibt es für mich auch nur 2 ertragbare: Dr. Horribles Sing-Along-Blog und Rock of Ages. Der eine hat unerhört witzige Songs und sehr sympathische Schauspieler und eine äußerst unkonventionelle Erzählweise, der andere ist Rock of Ages :D

Das klingt jetzt nach einer verbalen Watschen aber mal ehrlich: Die Story ist nicht toll und der Hauptdarsteller wirkt wie aus der Krabbelgruppe gezehrt! Aber dann ist da Tom Cruise (der mal wirklich gefällt und super singen kann) und ausschaut wie ein Axel Rose auf LSD und Marijuahana gleichzeitig, Catherine Zeta Jones als Oberbitch (mit einem mehr als grandiosem "Hit me with your best shot!"), Paul Giamatti als schmieriger Plattenboss der nur unser bestes will - nämlich unser Geld und Russel Brand und Alec Baldwin als... ja als was eigentlich? Die Bezeichnung "Leindwandpärchen" passt hier streckenweise besser als bei den beiden doch ziemlich blassen und uninteressanten Hauptdarstellern! Warum ich den Film so gut bewerte? Ganz einfach wegen diesen unglaublich guten Songs! Diesen Rockohrwürmern die zwar mehr zahmer Glam Rock der 80iger sind aber trotzdem soooo cheesy!

In dem Sinne steh ich hier wahrscheinlich mit meiner 9,0 auf verlorenen Posten und kann das meiner Meinung nach beste Lied des Films (Welches nicht nur mega gut performed sondern auch gut von Tom Cruise gesungen wird) "I´m Cowboy on a steal horse I ride! I´m wanted dead or alive!"

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cronic

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Bewertung6.0Ganz gut

Hatte nicht erwartet, dass es so sehr einem Musical ähnelt. Obwohl die Songs durchaus passend in die Szenen eingefädelt sind. Eine vorhandene Rock'n'Roll Affinität schadet wohl auch nicht.
Cruise grandios.
Insgesamt aber einfach nicht so meins.

Geheimtipp:
Von 0:29:57 bis 0:30:52 schlüpft die Blonde in ein knappes weißes Outfit und tanzt am Geländer, aber sowas von sehenswert.

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Eric Energy

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Bewertung7.5Sehenswert

Anfangs habe ich nur von dem Film gehört und hatte prompt keine Lust darauf (Tom Cruise + Rock Musik + diese ganzen komischen Tanz/Sing Filme für 14-jährige Mädchen = irgendwas was ich nicht sehen will). Dann lief irgendwann bei mir auf Arbeit ständig der Trailer zu dem Film und der hat mich dann doch neugierig gemacht. Also habe ich mir das Ganze mal angesehen und muss sagen, das kann man sich ansehen.
###Spoilerwarnung###
Vorstadt-Mädchen fährt in die große Stadt, wird abgezockt aber verliebt sich prompt in einen Nachwuchsrocker. Mehr braucht man wohl über die Rahmenhandlung nicht zu sagen. Die Story an sich wurde schon tausendmal mit anderen Kulissen verfilmt, ist also nicht weiter der Rede wert. Das Hauptaugenmerk sollte hier sowieso auf der Musik liegen und die finde ich prima, es sind viele tolle Songs dabei, die auch gut in die Story passen und 2,3 finde ich sogar besser als die Originalversionen. Humor kommt auch ab und zu Tage. Die schauspielerische Leistung passt größtenteils auch. Zeta-Jones, Baldwin und Brand finde ich auch relativ glaubwürdig. Cruise hat zwar sicherlich sein Bestes versucht, aber ich kaufe ihm die Rolle einfach nicht ab (zugegeben, ich mag den Kerl allgemein nicht), diese Rolle braucht einfach jemanden, der "durchlebter" aussieht. Das Ende finde ich 'noch' in Ordnung, ich hatte zwischenzeitlich die Befürchtung, dass es unerträglich kitschig wird. Aber das war noch gerade so im Rahmen.
Im Großen und Ganzen bleibt nur noch zu sagen, dass der Film leider nicht die selbe Energie mit sich brachte wie der Trailer, weswegen die 7.5 vielleicht sogar viel zu gutmütig von mir ist.
Wer sich nun aber ein wenig für die 80er interessiert und mit 'Mainstream-Rock' leben kann (teilweise sind die Kommentare zu diesem Film echt peinlich), wird mit diesem Film sicherlich glücklich werden.

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Kill_Diether

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ja, ja, ich weiß, das ist hier alles nicht so ernst gemeint und auch ein bisschen Parodie der 80er-Jahre. Ja, aber an vielen Stellen wird dem Kommerz-Rock-Mainstream der 80er gehuligt als wären die Kreisch-Balladen für alle Zeiten das Non Plus Ultra. Weichgespülter Classic-Rock, so wie ihn Bon Jovi macht, wird von superspießigen Teenie-Idolen, dem US-Blondchen Julianne Hough und Diego González Boneta, eine Schmalzbacke sondergleichen, gekünstelt und mit weit aufgerissener Mainstreamrockfresse zum Besten gegeben. Das was hier auf den goldenen Thron gehoben wird, war und ist vom Niveau her kein Deut besser, als die mainstreamige Teenie-Pop-Musik, welche im Film dumpf parodiert wird.
Die Musik von "Rock of Ages", was leider einen sehr großen Teil des Films ausmacht, ist also zum weg Laufen, oder Ohren zu halten, oder Ton aus, oder sich zwischen drin übergeben gehen. Ein paar wenige Lichtblicke hat der Film in den Szenen wo nicht geträllert und Luftgitarre gespielt wird. Doch sehr schade, dass auch hier die erwähnten Teenie-Turteltäubchen viel zu oft zu sehen sind. So gehen die besseren Szenen mit Russell Brand, Paul Giamatti und Mr. White alias Bryan Cranston, im umgebenden Billig-Schmalz unter. Tom Cruise? Ja, egal, geht so. Hätte auch irgend ein anderer spielen können.

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CrazyWizard

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Bewertung0.0Hassfilm

"Macht es aus!", habe ich geschrien und doch musste ich mir dieses schleimige Scheusal an amerikanischem Kitsch-Kino ansehen.
Ich meine, Musical müssen ja sicherlich überdreht sein, sodass plötzlich alle in einem Plattenladen anfangen irgendwelche Choreos zu tanzen und dann augenblicklich nach Ende des Songs wieder ihrem Einkauf fröhnen. Aber ... DAS geht ja mal gar nicht. Ich dachte, wenigstens Tom Cruise wäre als abgehalfteter Rock-Star ansehnlich, aber ... DAS geht ja mal gar nicht! Der beste Schauspieler in diesem dickbesetzten Film war der verrückte Affe. Diese Klischee-Charaktere, der von einem 5-jährigen erbrochene Plot und diese unglaublich peinliche Art, wie das so prüde Amerika unbedingt soviel Sex wie möglich in dieses Proleten-Werk quetschen will ist echt grausam.
Also jetzt ohne Spaß: Das war echt schrecklich! Selbst die Musik ist nicht mal gut - mit Ausnahme der vielen Anlehnungen an Original-Hits. Ich finde es sowieso schwierig, Musicals gut ins Film-Format zu portieren, aber dann soll man es doch auch bitte gleich lassen sollen! Noch heute bin ich damit beschäftigt den von "Rock of Ages" verbreiteten Schmalz von meiner Kleidung zu bekommen. UNNÖTIG!

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Martin1988

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Ganz genau, ich stimme meinen Vorrednern nur zur! Was für ein Klischee! Ach ups das war ja beabsichtigt...jetzt hätte ich mich fast vertan. Zugegeben die story ist jetzt nicht so toll aber das was der Film verspricht erfüllt er mehr als genug. Wer diese Rock-Hits(!) nicht leiden kann, ja der kann sich gerne etwas anderes ansehen. Für mich bleibt er ein gut gemachtes "Märchen" mit extrem starker Hintermalung.


CrazyWizard

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"Märchen" - eine Friede-Freude-Eierkuchen-Story haben wir bereits millionenfach gesehen! Ich finde es in heutiger Zeit unnötig, dass so ein Schmalz noch produziert wird. Auch wenn es ein Musical ist, kann man sich einen originellen Plot einfallen lassen!!!


What-The-Fuck

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer die Musik, die 80er und den damaligen Zeitgeist mag, sowie Musicals gegenüber nicht komplett abgeneigt ist, wird hiermit sicherlich gut bedient. Ansonsten eine ganz lustige Abwechslung für zwischendurch, aber kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss oder der zwingend in jede DVD – Sammlung gehört. Eine allzu tiefsinnige Story sollte allerdings niemand erwarten.

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Kill_Diether

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"Wer die Musik, die 80er und den damaligen Zeitgeist mag...", der muss bei sogenanntem Classic-Rock kotzen. Das war bei uns in den 80ern und ist heute noch so!
Hier mal ein Auszug vom tatsächlichen Zeitgeist der 1980er. Die Doppel-CD trägt zudem den passenden Untertitel "The real 80th":

http://www.discogs.com/Various-Welcome-To-The-Pleasuredome-The-Real-80s/release/3188556


ShayaNova

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Bewertung4.5Uninteressant

hatte definitiv mehr erwartet. die auswahl der schauspieler fand ich auch nicht so toll, allem voran dieser unsägliche russell brand. sein anblick hat mir irgendwie den ganzen film versaut. und catherine zeta-jones kann ja kaum noch das gesicht bewegen vor lauter botox, schlimm. cruise war ganz ok in seiner rolle; aber richtig geil war alec baldwin als altrocker und bryan cranston ist sowieso immer gut. die sprüche haben aber nicht so richtig gezündet und von story war auch keine spur, jedenfalls keine, die sich gelohnt hätte. nicht mein fall.

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lockodox

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Bewertung6.0Ganz gut

hat mich echt irgendwie überrascht - ich bin musical fan - ab heute

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LadyDeWinter

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr unterhaltsamer Film. Die Musik ist natürlich super, die Story niedlich und die Darsteller finde ich ziemlich gut besetzt. Abgesehen von Tom Cruise. Welcher auch der Grund ist, aus dem ich mich ziemlich lange geweigert habe, den Film überhaupt zu sehen. Und dass, obwohl ich Musicalfilme liebe.
Zurück zu Cruise: Er nervt mich und während (fast) jeder andere Schauspieler mit diesen Tattoos und den Klamotten cool ausgesehen hätte, wirkte er einfach fehl besetzt. Obwohl er ja stimmlich ganz ok war ...

Mein Fazit: Kurzweiliger, unterhaltsamer Spaß mit gutem Rock'n'Roll!

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Shinuslaw

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Bewertung5.5Geht so

Rock of Ages ist eigentlich ein ziemlich schlechter Film. Es ist alles Over-The-Top und nach Sinn darf man in vielen Szenen nicht fragen. Trotzdem macht der Film, besonders durch seinen Soundtrack, viel Spaß. Ich steh auf 80er-Rock und auf Musical-Filme und das muss man auch, wenn man den Film schauen möchte.

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