Rockabilly Ruhrpott

Rockabilly Ruhrpott (2010), DE
Laufzeit 63 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 30.06.2011

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5.6 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Claudia Bach und Christin Feldmann,

Jenseits von Popkultur und Mainstream hält sich im größten Ballungsgebiet Deutschlands seit Jahrzehnten beständig die Rock’n’Roll-Szene. Vereint durch die Liebe zur Musik, den Look der 50er Jahre und dem verinnerlichten Rebellentum leben und feiern die Rockabillies jenseits von gängigen Normen. Rockabilly Ruhrpott ist der erste Dokumentarfilm über diese lebendige Rockabilly-Szene im Ruhrgebiet. Durch den offenen Blick der beiden Kölnerinnen Christin Feldmann und Claudia Bach erhält der Zuschauer einen einzigartigen Einblick in eine Subkultur, die sich nach außen hin eher verschlossen gibt. Der Film geht dem Lebensgefühl Rock’n’Roll ebenso auf den Grund, wie dem Dresscode, den Helden und der Liebe zum Ruhrgebiet. Interviews, Konzertauschnitte und Aufnahmen von Land und Leuten vermischen sich zu einem Mosaik, das informiert, unterhält und verdammt viel Spaß macht – eben Rock’n’Roll!

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Kritiken (3) — Film: Rockabilly Ruhrpott

Elisabeth Maurer

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6.5Ganz gut

...Bei den Interviews werden die Personen immer isoliert, in den zwischengeschnittenen Aufnahmen sind sie aber in Verbindung. Die Filmemacherinnen vermischen daher hier auch alte, neue, auf alt gemachte neue Aufnahmen, um zu zeigen, dass die zeitliche Einordnung keine Rolle mehr spielt. Worum es immer ging, war Individualität, jedoch in einer Gruppe Gleichgesinnter.
Wer keinen Lehrfilm oder eine Hochglanzdokumentation, sondern einfach authentische Erzählungen und Bilder sehen will, dem sei Rockabilly Ruhrpott empfohlen...

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Jenni Zylka: fluter, sissy Jenni Zylka: fluter, sissy

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4.5Uninteressant

Leider bleibt die Annäherung an den umfassenden Lifestyle aber in vielen Punkten oberflächlich: Gern hätte man mehr über die musikalischen Ingredienzien, über den Slap-Bass, das Standschlagzeug und die Fingerpicking-Fertigkeiten der Lieblingsgitarristen gehört. [...] Und was in anderen Dokumentarfilmen oft auf aussageschwache Bilder hinweist, hätte diesem Porträt gut gestanden: erklärender oder milde einschätzender Off-Komentar und ein paar kulturwissenschaftliche Nuancen, anstatt die vielen sympathischen, aber recht redundanten Spaß-Beteuerungen der Protagonisten.

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Michael Kohler: www.filmdienst.de

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6.0Ganz gut

Alles in allem ist „Rockabilly Ruhrpott“ vor allem die sympathische Selbstvergewisserung eines Milieus, das zwar von Boulevard-Medien gelegentlich als Kuriosum vorgeführt wird, ansonsten aber seine warme Nische gefunden hat. In der offenen Gesellschaft im Allgemeinen und ganz speziell im Ruhrgebiet.

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Marie Krolock

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Bewertung5.0Geht so

So viel Spaß, wie oben geschrieben, hat die Doku dann auch nicht gemacht. Die Musik war gar nicht schlecht, aber es gab für meinen Geschmack etwas zu viele Interviews.

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Sigrun

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Eine sehr freundliche, stylische Subkultur, porträtiert in verschiedenen Städten im Pott. Beides (der Ruhrpott und die Psycho- bzw. Rockabillies) sind eigentlich prädestiniert für filmische Porträts! Wird gleich mal vorgemerkt :D

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