RocknRolla

RocknRolla (2008), GB/US
Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 19.03.2009

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6.3 Kritiker
33 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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noch nicht bewertet

von Guy Ritchie, mit Gerard Butler und Gemma Arterton

Die Action-Komödie RocknRolla ist eine haarsträubende Achterbahnfahrt durch die Londoner Unterwelt mit ihren zwielichtigen Überfliegern: Immobilien haben Drogen als lukrativste Handelsware abgelöst, und die umtriebigsten Unternehmer der Branche sind Banditen. Wer auf diesem heißen Pflaster kaltblütig mitmischen will – egal ob ein kleiner Gauner wie One Two (Gerard Butler) oder ein undurchsichtiger russischer Milliardär wie Uri Obomavich (Karel Roden): An einem Mann kommen sie alle nicht vorbei – Lenny Cole (Tom Wilkinson). Lenny ist ein Gangster alter Schule und weiß, wen man schmieren muss: Er hat alle großen Tiere fest im Griff – Bürokraten, Broker und Bandenchefs. Wenn er zum Hörer greift, lösen sich Behördenprobleme in Luft auf. Doch Lennys rechte Hand Archy (Mark Strong) erinnert ihn immer wieder daran, dass London zur Drehscheibe sich wandelnder Zeiten wird: Mächtige Mafiosi aus dem Osten, hungrige Straßenganoven und alle, die sich auf den Ebenen dazwischen tummeln, wollen die Business-Regeln der Unterwelt zu ihren Gunsten ändern. Wer im richtigen Moment zupackt, kann Millionen abstauben. Wer ein Stück vom Kuchen haben will, muss intrigieren, übers Ohr hauen und die Samthandschuhe zu Hause lassen. Während sich die tollen Hechte und kleinen Fische gegenseitig die Brocken wegschnappen, plant Lenny seinen letzten, ganz großen Coup. Und dabei spielt ausgerechnet Rockstar-Junkie Johnny Quid (Toby Kebbell), Lennys angeblich toter Stiefsohn, das Zünglein an der Waage.

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: RocknRolla

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]Wie von Ritchie gewohnt blättert er auch in „RocknRolla“ durch sämtliche gesellschaftliche Schichten des Verbrechens, vom großen Boss zum Kleinkriminellen, vom Handlanger zum Einflussnehmer, vom korrupten Politiker zum Fluchtwagenfahrer.[...] „RocknRolla“ kommt nicht so dreckig direkt aus den Londoner Hinterhöfen und Gassen auf die Leinwand/den Bildschirm gerotzt, wie Ritchies genialer Erstling „Bube, Dame, König, GrAs“ (1998) und „RocknRolla“ ist nicht so überzeichnet und nah am Grotesken wie der noch einen Tick bessere „Snatch“ (2000). Trotzdem liefert der Brite auch hier wieder eine verzwickte, kurzweilige Story, die zwar auch aufgrund ihres ernsteren Tons kein besonders hohes Grundtempo anschlägt, mit Rocksoundtrack und von einigen Montagen und wendungsreichen Ideen angetrieben aber auch nie völlig stehen bleibt, Ritchie findet stets eine neue Ecke zum Abbiegen und bleibt nicht im Kreisverkehr hängen. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] Leider kann „Rock’n’Rolla“ nicht auf ganzer Länge überzeugen. Trotz all der mannigfaltigen Handlungen ist die erste Stunde des Films doch viel zu dröge geraten. Später dann, wenn aus dem aufgebauten Setting die meist unabsehbaren Konsequenzen erwachsen, gewinnt der Film an Dynamik. Immerhin bleibt Ritchie seiner alten Handschrift treu: er nimmt auch den miesesten Killer und Menschenfeind nur bis zu einem bestimmten Punkt ernst, um ihn dann zum Clown zu machen. So wird einer der ganz bösen Jungs im Lauf des Films in eine „heiße“ Verfolgungsjagd auf 30-km/h-Mopeds verwickelt - gekleidet in ein Tigerkostüm mit Puschelöhrchen. Diese Art, einen knallharten Thriller mit Komödienelementen anzureichern, ist ein echtes Herausstellungsmerkmal. Nur leider reicht es nicht aus, um aus diesem Gaunerstück eine wirklich sehenswerte Gangster-Komödie zu machen.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Guy is one the road again: Regisseur Guy Ritchie macht endlich wieder das, was er offensichtlich kann: intelligente, schräge, britische Gaunerkomödien. Diese hier ist etwas ruhiger ausgefallen als die beiden Filme, mit denen er berühmt wurde, aber hey - Hauptsache, er ist wieder zurück. Wirklich schöne Bilder, wirklich schöne Details, manchmal etwas unterkühlt, aber unter dem Strich ein sehenswerter Kinospaß. Und macht Hoffnung für den nächsten Guy Ritchie-Film. (Mehr im Podcast)

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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6.0Ganz gut

Letztlich sind diese Geschichte und all ihre Nebenstränge aber nur der Hintergrund, vor dem Ritchie seine extrem schnellen, virtuos geschnittenen Vignetten aus dem Leben der Stadt ausbreitet. RocknRolla - das sind in seiner Welt nicht nur die Musiker und Gangster, die auf der Überholspur leben und lieber verglühen als auch nur einen einzigen Kompromiss einzugehen. Jeder, der die ihm gesetzten Grenzen nicht akzeptiert, der immer in Bewegung bleibt und auch mal über seinen eigenen Schatten springen kann, wenn es um seine Freunde und seine Ideale geht, gehört dieser anarchistischen Bruderschaft an.

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TheCorey: MovieMaze

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7.0Sehenswert

Mit seinen beiden Erstlingswerken Lock, Stock & Two Smoking Barrels sowie Snatch gelang es Ritchie innerhalb von zwei Jahren zu einem der angesagtesten Regisseure Großbritanniens zu werden. Sein drittes Filmprojekt, Swept Away, war zum Scheitern verurteilt und stellte einen herben Einbruch dar. Mit dem vielschichtigen Revolver meldete er sich aus dem Loch zurück, in welches er sich verkriechen musste, durfte allerdings noch nicht zurück ins Rampenlicht. Stattdessen fokussiert sich der Engländer mit RocknRolla auf das, was er am besten kann: einen humoristischen Blick in die Unterwelt der Metropole London zu werfen.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Wie vor allem die sympathische Gaunertruppe um One Two sich da durchwurschtelt, wie Tom Wilkinson grandios den Niedergang eines Paten gibt, entschädigt dafür, dass der hervorragend besetzte „Rock’n’Rolla“ lang braucht, bis das Tänzchen los geht. Bemerkenswert ist neben dem durchgehend coolen Styling, dass ausgerechnet die kaputteste Figur am meisten Eindruck macht. Ein Junkie-Poet, der an seiner traumatischen Kindheit fast zugrunde geht. Fast wünscht man sich, der Film hätte sich ernsthafter nur auf ihn konzentriert.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

RocknRolla fühlt sich oft mehr wie eine Parodie eines Guy-Ritchie-Films an als ein echter Film.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

RocknRolla ist nicht so vollgestopft mit visueller Pyrotechnik wie Ritchies „Bube, Dame, König“ (1998), aber das ist okay, denn würde noch mehr passieren, könnte der Film eine Bewegungskrankheit verursachen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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6.0Ganz gut

RocknRolla ist ein gut gespielter [...] Action-Streifen, eine Rückkehr zu Ritchies Markenzeichen, dem „Mockney“-Stil, welcher amüsante und verdrehte Wendungen nimmt.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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0.0Hassfilm

RocknRolla ist ein bemitleidenswerter Versuch, an die Erfolge seiner ersten beiden Filme "Bube, Dame, König" und "Snatch" anzuknüpfen.
Aber Ritchie kehrt nicht nur einmal zu oft an seine alten Lieblingsplätze zurück; auch viele der Charaktere sind bis auf die Namen identisch zu seinen früheren Kreationen. Der Film hat eine unvermeidlich veraltete Atmosphäre, beginnend mit dem Voice-Over am Anfang des Films, das uns versichert, Eigentumspreise in London würden immer weiter steigen. Sicher tun sie das, Guy. Und Tony Blair ist immer noch Premierminister.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.0Ganz gut

Guy Ritchie ist wieder da. Befreit von der sich anbahnenden Scheidung von Madonna und mit einem weiteren gefloppten Film im Rücken wagte sich der britische Regisseur an eine Neuauflage seines alten und durchaus erfolgreichen Rezeptes. Ja, RocknRolla wirkt wie ein neuer Aufguss von Snatch und Bube, Dame, König, GrAS, und das wäre auch nicht weiter schlimm, wenn Ritchie qualitativ an die beiden Vorgänger anschließen könnte. Doch der Film baut in der zweiten Hälfte leider konsequent ab. Dabei beginnt RocknRolla sehr vielversprechend. Die Geschichte ist typisch ritchie-esque, mit coolen Figuren, flotten Dialogen und geschickten Wendungen. Von der ersten Sekunde an fühlt man die Atmosphäre, die Ritchies Filme so einzigartig macht. Gerard Butler als Hauptfigur ist ein Segen, der schottische Schauspieler fügt sich perfekt ein in das Universum und bildet die Identifikationsfigur des Films. Als sein Gegenspieler fungiert Tom Wilkinson als gerissener Unterwelt-Boss, mit künstlicher Halbglatze und stetem Drang zum over acting. Highlight ist die Figur des russischen Milliardärs Uri Obomavich, der als eine einzige Anspielung auf Roman Abramowitsch zu verstehen ist. Es ist mal wieder ein buntes Figuren-Potpourri, das Ritchie dirigiert. Und dieses Figuren-Potpourri schickt er auf eine irrwitzige Reise durch Londons Unterwelt. Eine Reise, die rasant und spannend startet und in der Mitte des Films auf einmal ins Stocken gerät. Ritchie schafft es nicht, das Tempo, den Wortwitz und die Coolness in die zweite Hälfte zu übertragen. RocknRolla ist wahrlich kein schlechter Film, doch zeigt die Qualitätsunterschiede in Ritchies Filmografie auf. Vielleicht wollte Ritchie mit RocknRolla zu viel Ritchie sein – und hat sich damit ein wenig übernommen.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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8.0Ausgezeichnet

Guy Richie ist zurück!! “Back to the roots” ist das Stichwort, wenn es um den neuesten Film des Regisseurs geht. Nach der Scheidung von Madonna kehrt er als Autor und Regisseur zu seinen Wurzeln zurück und knüpft inhaltlich wie stilistisch an Bube, Dame, König, GrAS und Snatch an.

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sushi25: movie-fan.de

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4.5Uninteressant

Guy Ritchie versucht sich aufs Neue.

Für Fans von Snatch gelungene Unterhaltung mit jeder Menge skurriler Charaktere und schräger story. Der Film kann das Tempo der ersten halben Stunde leider nicht halten.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Macht Spaß, sieht toll aus und versprüht einen ganz eigenen Charme. Dennoch ist der Funke bei mir nie ganz übergesprungen. Liegt vielleicht aber auch an mir, weil ich A) Herrn Butler ganz furchtbar finde und B) der Heist-Movie nie ganz mein war. Dennoch, in einzelnen Szenen stellenweise große Klasse.

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Kommentare (116) — Film: RocknRolla

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SoldierN

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Bewertung9.0Herausragend

einfach saucool

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vanilla

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Bewertung9.5Herausragend

One-Two: Amüsier dich habe Spaß, nimm dir ne Stripperin!
Der schöne Bob: Nein.........., du wirst es nicht verstehen.
One-Two: Du kannst mir alles sagen, ich bin dein bester Freund.
Der schöne Bob: Ich will nicht die Stripperin.
One-Two: OK.
Der schöne Bob: Ich will dich!

Haha, selten so viel Spaß bei einem Film gehabt. Geniale Darsteller, super Dialoge und eine witzige, interessante Handlung. Typisch Guy Ritchie, typisch britischer Humor. Für mich sein bester Film, auch wenn Snatch auch sehr cool ist.

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Begbie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn Guy Ritchie eins kann, dann satirische Gangsterkomödien. Etwas schlechter als "Bube Dame König Gras" und "Snatch", bzw. besser gesagt weniger gut. Trotzdem fühlt man sich jederzeit super unterhalten und die komödiantischen Elemente sind klasse. Leider fehlt manchmal das gewisse Extra (wie Pitt als murmelnder Gippsie) und
alles ist natürlich nicht mehr ganz so innovativ wie bei seinen vorherigen Filmen. Trotzdem war ich einmal mehr überrascht und begeistert

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xtom1973

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Der Anfang ist bereits so langatmig und uninteressant, daß es einen kaum fesselt.

Mich jedenfalls nicht.

Ohne Wertung, Tendenz zu "3".

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Thewlis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass sich Guy Ritchie in dem Genre der Gangsterkomödie wohl fühlt hat man bereits in Filmen wie "Snatch" und "Bube Dame König GrAs" gesehen und genau wie in seinen Erstlingswerken ist "RocknRolla" vor allem eine urkomische Komödie, die eine perfekte Symbiose aus Action, Humor und Spannung. Mit typischen britischen Humor, der an manchen Stellen schwarz wie die Nacht ist, gekonnte Action die durch gute Darsteller dargestellt wird und ein spannungsreiches Drehbuch zeichnet sich in "RocknRolla" ein gekonnt inszeniertes britsches Gangsterkino ab. Zwar steht "RocknRolla" etwas hinter "Snatch" und "Bube Dame König GrAs", ist aber außerhalb des Vergleichs immer noch ausgezeichnet.
Mit Mark Strong, Gerard Butler, Tom Hardy und Tom Wilkinson fährt "RocknRolla" ein grandioses Starensemble auf und überzeugt gewohnt in voller Blüte. Dass Tom Hardy sich bereits so früh in einem Film etablieren konnte, erfreut mich als kleinen Fan sehr. Hauptdarsteller Butler steht allerdings etwas hinten dran und verpufft neben Darstellern wie Tom Wilkinson oder dem überragenden Mark Strong etwas. Strong dominiert in diesem Bereich des Film wunderbar, seine gemeine und fiese Art sowie seine lustige und auch teils gutherzige Art bereichern den Film ungemein und stellen wieder einmal klar, mit welchem Talent Mark Strong agiert. Als kleinen Star des Films sehe ich allerdings den eher unbekannten Toby Kebbell, der den abgehalfterten Johnny Quid spielt und mit seiner diabolisch-verrückten Art sehr zu überzeugen weiß. Seine Rolle gibt viele Interpretationsmöglichkeiten und diese nutzt Kebbell voll aus.

Außerdem ausführlicher auf:

http://filmstuff-thewlis.blogspot.de/

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dufagbold

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gerard Butler, Tom Hardy und Idris Elba in einem Gangsterfilm a la "Snatch" oder "BDKG". Männerherz... was will man(n) mehr.

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HopeWithinChaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Intelligenter und witziger Gangsterfilm mit guten Schauspielern.
Wer allerdings einen Film mit viel Action sucht, ist hier falsch.
Guy Ritchie´s Filme leben von mehreren, miteinander verwobenen Handlungssträngen und skurrilen Charakteren. Das ist hier nicht anders.
Fazit: Wer "Snatch" und "Bube, Dame, König, Gras" mochte, wird diesen ebenfalls mögen. Endlich mal wieder ein richtig guter Film von Guy Ritchie.
Aber vielleicht sollte er so langsam mal beweisen, dass er auch etwas anderes kann als Gangsterfilme.

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B-RABBIT

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter Film, perfekt die witzigen scenen eingesetzt ohne zu arg zu übertreiben. Wer auf lustige actionkomödien wie Bad Boys steht, der ist bei diesem Film richtig. Gerald Butler war ausserdem eine klasse besetzung dem ich die rolle sofort abkaufen würde, auch die anderen rollen waren nicht verfehlt. Einziges Minus und daher nur 8,0 war die Story die sich in der mitte sehr verstrickt aber zu einem recht vernünftigen ende führt.

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht so schlecht. Ein vielleicht zu typischer Ritchie.

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sholvar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die bisherige Krönung der Gangstersammlung vom Ritchie. Ich hab mich schon lange nicht mehr so köstlich amüsiert. Und ich finde er setzt immernoch so ein Sahnehäubchen oben drauf, durch die kleinen Nebendialoge und wie er die Welt um die Charaktere herum darstellt.

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LunaticPrincess

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Bewertung7.0Sehenswert

Guy Ritchie ist für mich meine Jane Austen der Filmbranche.
Ich mag das ewige Hin und Her, ich mag das rasante Tempo und die ehrliche Darstellung vom gegenwärtigen London durch überzogene Figuren - das würde für einen guten Film eigentlich schon reichen. Ritchie kann aber noch mehr und schreibt mitunter die besten Komödien, die ich je gesehen habe. Wie bei Jane Austen ist es vor allem der beißende Witz, der seine Filme sehenswert macht.

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SalocinRocknRolla

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Die Leute fragen: Was is'n Rockn Rolla.
Und ich sag's ihnen. Es geht nicht um Drums, Drogen und Ausflüge in die Notaufnahme, ohh nein. Da geht's um viel mehr mein Freund.
Wir stehen alle auf die schönen Dinge im Leben. Der eine auf die Kohle, der andere auf die Drogen, wie der andere auf den Sex, den Glamour, oder den Ruhm.
Aber nen Rockn Rolla....der ist anders. Wieso ? Weil der Rockn Rolla....das komplette Packet will."

Mein absoluter Lieblingsfilm von Guy Ritchie.
Siehe auch meinen Nickname.
Absolut empfehlenswert.

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MikeC.

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch wenn "RocknRolla" an sich kein schlechter Film ist, so kann Guy Richie hier leider in keinster Weise zu der Qualität von "Snatch" oder "Bube, Dame, König, GrAs" zurückfinden.

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MarianoRodriguentino

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zu jeder Sekunde unterhalbtarer Guy Ritchie Film. Seine Handschrift ist mal wieder klar zu erkennen und das ist auch sehr gut so. Charaktere, Dialoge und Story sind herrlich vielseitig, abgedreht und verdammt cool und harmonieren perfekt miteinander. Der Film nimmt sich fast gar nicht ernst und bricht immer wieder mit den Normen und Traditionen des Genres. Nächste Station ist Bube, Dame, Gras und Revolver. Freu mich schon :)

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K4r0ttens4ft

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Revolver ist anders. Aber mein absoluter Lieblingsfilm ;)


MarianoRodriguentino

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Bin äußerst gespannt :)


Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Oh man. Guy beweist wieder mal, dass er sein Handwerk versteht. Mal wieder ein Empfehlungsreicher Film!!! Umbedingt ansehen. Achja und der Film geht wirklich in die Kategorie: HAVE TO SEE!!! ;)

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Anian Campanero

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Bewertung9.5Herausragend

Cooler Film, trifft genau meinen Geschmack. Da finde ich Stereotypen doch ganz in Ordnung, denn auf die Regie von Guy Ritchie und das Schauspiel Gerard Butlers kann man sich eben doch verlassen. Wurde an keiner Stelle richtig langweilig und die Musik im Hintergrund verstärkt die Lust am Schauen.
Alles in allem, bin froh ihn gesehen zu haben und im tiefsten Inneren will doch jeder ein RocknRolla sein!

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Mr.Film

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Bewertung7.0Sehenswert

Ritchie hat ja schon eine geile Seite an sich, die Filme, so wie er sie macht, haben etwas echt besonderes, es gibt immer eine komplexe, außergewöhnliche, authentische Geschichte. Immer. Das ist das Problem. Irgendwie kriegt man immer wieder den gleichen Auflauf, nur wird jeder Auflauf in einer anderen Form gekocht, der Film schmeckt dann immer gleich, sieht aber etwas anders aus. Ich will das nicht übertrieben anprangern, denn sein Filme haben ja trotzdem 'immer' etwas eigenes und meine Bewertungen zeigen das ich seine Filme nicht 'immer' gleich bewerte.

Ach jetzt reicht das Gemecker aber auch mal wieder, immerhin kriegt man hier (wiedermal) eine sehr unterhaltsame Story geliefert, diese Story erkennt man, ganz Guy Richtie-Mäßig, natürlich erst mitten im Film. Es gibt viele lustige, actionreiche, ja wenn nicht sogar poetische Momente, doch diese "Lückenfüller"-Szenen, in denen wirklich nur Mist passiert, versauen ziemlich viel. Natürlich dürfen hier auch die Twists nicht fehlen, sind nichts im Vergleich zu "Bube, Dame, König, grAs", doch ins schmunzeln bin ich öfters gekommen. Bin ja auch ein kleiner Fan von Gerrard Butler, hat mir hier wiedermal gefallen. Der restliche Cast 'rockt' sowieso.

Von Gangstern, über Bossen, bishin zu Junkies und natürlich Rockern, ist alles vorhanden, wenn der Witz mal anwesend ist gibts auch eine Menge zu lachen, teilweise plätschert der Film nur so vor sich hin, aber insgesamt wird man hier gut unterhalten. Das Ende bildet ganz klar den Höhepunkt des Films. Oder waren es doch die schwulen, russischen, Kriegsverbrecher?

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seven

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Bewertung7.5Sehenswert

"I'm a man | I spell M-A-N | Woah, I'm a man"
Totgesagte leben länger. Entlastet von weiblichen Kletten findet Guy Ritchie zu sich selbst zurück. Zehn Jahre nach seinem furiosen Debüt ist London für ihn noch immer Reagenzglas, unter dessen Linse die Kriminalität im Subkulturenkreis erforscht wird. Die Wolkenkratzer sind zahlreicher geworden und das politische Klima hat sich verändert, Zeit der Innovationen, globalisierte Welt: "Times are changin´. They have no respect to the old school."
Ritchie hat es nicht verlernt. Erneut führt er seine kauzigen Charaktere sicher und stilbewusst durch einen großartig verschlungenen, durch groteske Konstellationen, (Schuld-)Beziehungen verkomplizierten Gaunerplot, zugestopft mit Cockneyslang, Arbeitermilieuatmo, staubtrockenen Dialogen, schwarzem Humor und donnerndem Rock, dass der Schädel dröhnt.
Guy reproduziert in erster Linie sich selbst und vermag es doch, "RockNRolla" eine eigene Note unabhängig von Kartenspielen, Wettschulden, Schweinen und Diamanten zuzugestehen. Und er managt trotz jahrelanger Abstinenz das, was in der zweiten Hälfte der 00er Jahre meist kläglich scheiterte: Coolness mit Gewalt zu verbinden. Nicht im expliziten, an sich selbst aufgeilenden, Comicstil. Nicht das stumpfsinnige, mechanische "cool", das pubertierende Kapuzenkids für einen Videospielheadshot verwenden oder für millionenteure Explosionen in einem seelenlosen Big-Buget Blockbuster eines gelangweilten Videoclipregisseurs, dessen Tagespensum darin besteht, seine 22 jährige Praktikantin flachzulegen.
In "RockNRolla" wird gerockt bis zum Unfallen, hier funken die Szenen permanent vor Spielfreude, Tempo und bebender Dynamik, die so ultracool ist, als wollte der abgeschriebene Mann uns sagen: "Seht her, so geil kann Kino sein."
Das Intro ist typisch Guy und deshalb so gut, old school, schön schrammlig, unterlegt von einer Bassline, die die Nackenhaare aufstellt, das bewusst altmodisch inszenierte Voice Over von Mark Strong, der im OT mit tiefer und einprägender Stimme und Londoner Straßenjargon gleich mal zeigt, wo der Hammer hängt, nämlich verdammt weit oben, der uns erzählt was ein RockNRoller ist. Von der Kamerabeobachtung erinnert es verdächtig an "Departed", Toby Kebbell bleibt wie Nicholson in Scorseses Irish Mafia-Epos zunächst ohne Gesicht, bis zur endgültigen Antwort: "But a RocknRolla, oh, he's different. Why? Because a real RocknRolla wants the fucking lot."
Fantastisch geschossene Credits, unterlegt vom sattsam bekannten Braun (Welcome back to working class) und dröhnendem RockNRoll, manifestiert in "Black Strobe" als Maintheme-Donator. Die Einführungsszene ist unvefälscht und waschecht Ritchie, Protagonisten mit obskuren Namen werden vorgestellt, ihre aktuelle (problematische) Situation wird humorvoll erörtert und irgendwann überschneiden sich die Wege unserer Typen, kreuzen sich, prallen frontal aufeinander, enden in einem Blutbad oder lösen sich wieder voneinander. Wie schon in seinen Frühwerken geht Ritchie die verschiedenen Schichten, Stände und Ideologien durch. Das hat sich im Phänotyp geändert, die illegale Antriebskraft der oberen Ebene hat sich vielleicht in die Büroräume schwerreicher Anzugträger zurückgezogen, aber der Kern ist derselbe. Es geht um Gefälligkeiten, um Abhängigkeiten, um Loyalität und um Einfluss. Und hier tummelt sich eben auch Lenny Cole, overactend dargestellt von Tom Wilkinson, der Mann, der Kredite vergibt, weil er es kann und weil er aus diesen Schuldverhältnissen seine Vorteile zieht. Mit Sonnenbrille, Zigarre und offen zur Schau getragenem Abscheu vor jeglichem kulturellen Import, läuft er zur konservativen Hochform auf, wenn er politisch unkorrekt russischen Hintergrund mit Kommunismus gleichsetzt. Das ist natürlich überzogen und überholt, genauso One Two´s Schwulenfeindlichkeit, aber das ist Ritchies Visitenkarte und sein Fundament für diese rotzfreche Gangstersatire. Mark Strong, mit säuberlich gegelten Haaren, Lennys Handlanger Archy, Mentor in der Kunst des Slappings, treibt die Leute auf, macht sich nicht immer die Hände schmutzig, aber ist oft gefährlich nah dran. Gerald Butler ist der charismatische Kleinganove und Statham-Ersatz One Two, der zusammen mit seinen Kollegen bei Lenny in der Kreide steht. Und weil Lenny das "Lucky painting" seines russischen Geschäftspartners Uri (tolle Mischung aus melancholisch und gefährlich: Karel Roden) abhanden gekommen ist, weil Lennys tot geglaubter Sohn Johnny Quid (Sixpack und rebellische Natur am Start: Toby Kebbell) plötzlich wieder von den Toten aufgestanden ist, weil die gewitzte Sekretärin des russischen Unternehmers (Hot, funny and underhanded: Thandie Newton) gerne nebenbei Kohle abstauben möchte und weil "The Wild Bunch" rund um One Two (unfassbar witzig: Gerard Bulter) und einem homosexuellen Handsome Bob (schwul und cool: Tom Hardy) sich (selbstverschuldet) in brenzligen Situationen wiederfindet, eben deswegen stürzen die Erzählstränge, die individuellen Intentionen völlig verschiedener Individuen aufeinander, überforderte Engländer fliehen vor russischen Schlägern, es fließt Champagner, aber eben auch das Blut. Dass einige Charaktereskizzierungen auffällig angelehnt sind an "Lock, Stock & Two Smoking Barrels" oder "Snatch", dass einige Sätze fast wortwörtlich aus den eigenen Vorgängern zitiert werden, das alles stört nicht wirklich. Die Inszenierung ist sagenhaft, Ritchie findet immer haargenau den Rhythmus für seine Bilder, stets konvergent zur lauten Musik. Beispielsweise wird eine Liveperformance der Indieband "The Subways" mitgefilmt, parallel dazu kommt es außerhalb des Clubs zu einer Keilerei zwischen dem glatzköpfigen Türsteher und Vollblutrocker Johnny. Dabei wird hin und her geschalten zwischen Konzert und Schlägerei, wobei Johnny dem Anderen adäquat zur fetzigen Single "Rock & Roll Queen"den Schädel einschlägt, unglaublich genial und kraftvoll gefilmt.
Mit den Worten eines enthusiastischen Kinobesuchers aus den USA: "This is just cool as fuck!"

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seniorem

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Kann ich mich nur anschliessen toller Kommentar zu einem genialen Streifen,
A real Rock N Roller want teh fucking lot.
Und mal ehrlich die 2 Russen sind der Burner


seven

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@seniorem: Absolut!


DerLix

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Bewertung10.0Herausragend

Bin überrascht, dass der Film so "schlecht" wegkommt bei den meisten. Bin überzeugt von der Story, der Regie, den Schauspielern, der Musik - Ich liebe diesen Film! Zeigt sich wieder, wie subjektiv so'ne Filmwahrnehmung doch ist.

Das einzige, was mir an dem Film fehlt, ist die Fortsetzung (wenn auch ich sicher bloß enttäuscht wäre).

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lil.weeze

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider ist RocknRolla nicht das erhoffte Comeback des Herrn Ritchie. Der Film ist sicherlich alles andere als schlecht, nur hat man eben alles schonmal irgendwo gesehen. Ritchie wiederholt sich und fügt dem Ganzen nur äußerst wenig Neues hinzu. Außerdem sitzen die Pointen längst nicht mehr so sicher wie noch bei den beiden Vorgängern (Lock, Stock... und Snatch).
Den Darstellern kann man dabei den geringsten Vorwurf machen. Sehr gut besetzt und mit viel Spass an der Sache, ist es vor allem die Besetzung, die den Film am Laufen hält. Gerald Butler, Idris Elba, Tom Wilkinson und vor allem Tom Hardy, der sowieso ein absolute Bereicherung für jeden Film ist, harmonieren hier wirklich wunderbar zusammen. Hardy und Butler sind dann auch für die stärksten Momente des Films verantwortlich (wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine:)). Weniger gelungen fand ich allerdings den Part um Johnny Quid. Sowohl er als Person, als auch sein ganzer Handlungsteil haben mich eher genervt als unterhalten.
Wenn ich die Vorgänger noch nicht gesehen hätte, würde die Bewertung mit Sicherheit besser ausfallen. Da das aber nicht der Fall ist gibt's ne solide 6 und die Empfehlung an alle Nichtkenner Ritchies früherer Werke, lieber mit Diesen anzufangen.

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