Nach John Rambo musste natürlich auch Rocky Balboa nachgeholt werden. Und im Gegensatz zum Vietnamveteranen, hat Rocky die Erwartungen souverän eingehalten. Hier wurde der Charakter wirklich zu seinem Kern zurück geführt. Tatsächlich empfinde ich die Darstellung von Rockys späten Jahren mit all ihrer Reumütigkeit als den eigentlichen Höhepunkt des Films. Das obligatorische Finale im Ring war nur der nostalgische i-Punkt, dessen Verlauf aber keine Überraschung bot, sondern nur guten alten Rocky-Spirit. Es war bewegend auf Rockys Tour durch Philadelphia in seinen eigenen Erinnerungen an Adrian zu schwelgen und in der letzten Runde nochmals Mickeys Durchhalteparolen zu lauschen. Auch wenn es eigentlich nie um Rocky ging, sondern darum, Sly beim Prozess des Älterwerdens beizustehen. Dass dabei einer Filmikone wieder Bedeutung verliehen und einen verdienten Abschied bereitet wurde, darf als Glück und Segen betrachtet werden.
Filme sind wie Pralinenschachteln: man weiß letztlich nie was man bekommt. Wurde ich erst letzten Mittwoch mit „Der gute Hirte“ nach hoher Erwartung und Vorfreude sehr enttäuscht, so hat „Rocky Balboa“ das Gegenteil geschafft.
Als ich den ersten Teaser zu „Rocky Balboa“ gesehen habe, dachte ich „Das meinen die doch wohl jetzt nicht wirklich ernst, oder? Die werden doch wohl keinen 60jährigen mehr in den Ring zerren?“ Auch in den Medien wurde dieser Film, der einen Abschluss für die Rocky-Filme darstellen sollte, eher milde belächelt. Aber ich muss sagen: der Stallone hat’s uns allen gezeigt!
Wie böse es enden kann, wenn alte Männer wieder in den Ring steigen, um es sich und der Welt noch einmal zu beweisen, hat uns vor wenigen Wochen Axel Schulz eindrucksvoll demonstriert; und beim Comeback eine gehörige Tracht Prügel bezogen. Der Rücktritt vom Rücktritt ist Boxer-Mode geworden: Nicht nur Henry Maske und Vitali Klitschko werden in Kürze wieder unter die Aktiven gehen, auch Sylvester Stallone - inzwischen immerhin stolze 60 Jahre alt - lässt seinen Rocky Balboa ein letztes Mal auf der Leinwand antreten.
Gelungener Abschluss einer Serie, die fantastisch begann und gegen Ende der Lächerlichkeit preisgeben wurde. Leider ist der finale Boxkampf durch den kaum erträglichen Schnitt misslungen.
Für mich der beste Teil der Saga. Was Sly hier abgeliefert hat war unglaublich. Ich bin mitten in den 80ern geboren und habe nie die Möglichkeit gehabt Sly mit Boxhandschuhen im kini zu sehen. Als ich dann hörte das Rocky 6 ins Kino kommt, habe ich fast 'ne Fütze gemacht. Ich war richtig begeistert und selbst nicht-Rocky-Fans wurden in den Bann des Films gezogen. Ganz grosser Sport!!!!!!!!!!
16 Jahre nach seinem furchtbaren K.O. mit Rocky V wagt Sylvester Stallone das unglaubliche Comeback und beweist das man auch nach der schlimmsten Niederlage nicht endgültig besiegt sein muss. Mit viel Liebe und Gefühl zur Figur der er alles zu verdanken hat Inszeniert Sylvester Stallone einen Film der allen Rocky Fan's das gibt was sie an dem Ur-Rocky geliebt haben. Qualitativ kann er in Sachen Drehbuch, Darsteller, Charakter und Inszenierung voll mit dem Ur-Rocky mithalte.
Viel ist dem einstigen Boxweltmeister Rocky Balboa nicht geblieben seit seine Frau Adrian vor drei Jahren dem Krebs erlag und sich sein Sohn immer mehr von ihm distanziert. Als er jedoch einen computersimulierten Kampf gegen den aktuellen Weltmeister Mason Dixon gewinnt, entflammt in ihm ein Ehrgeiz sich wieder in kleinen Kämpfen beweisen zu können. Als jedoch die Manager von Dixon davon erfahren, wittern sie das große Geld und setzen alles daran Rocky zu überzeugen gegen Dixon für einen Show-Kampf in den Ring zu steigen.
Die Story ist Typisch Rocky aber im gegensatz zu den Vorgängern dient der Kampf nicht als Haupfaden der Handlung sondern als Nebenaspekt. Im Vordergrund der Geschichte stehen die tolle Charaktere. Stallone's Liebe für sein Projekt spürt man in jeder Einstellung,in jeder Figur und in jedem Dialog. Diese Dialoge sind zudem genauso stark und ehrlich wie im ersten Film.
In Rocky Balboa erweist sich Sylvester Stallone auf dem Regiestuhl als pefekte wahl. Den neben seiner Geschichte ist es vor allem die Inszenierung, die beim Zuschauer eine unglaubliche Gänsehaut auslöst. Wir besuchen zusammen mit Rocky alte Orte die in Teil 1 wichtig wahren. Rocky's alte Wohnung, Mickey's Boxhalle mit dem zerfallenen Schild, Adrian's Tierhandlung und Tony's Bar.
Wir verabschieden uns Endgültig von diesen Orten. Untermalt wird das alles vom umwerfende Score von Bill Conti der Gänsehaut auslöst. Rocky Balboa hat eine mitreißende Atmosphäre die ich selten in einem Film Impfinde. Es gibt endlich wieder coole Trainingsmontagen mit dem absolut Fantastischen Rocky Thema.
Rocky trägt noch immer sein albernes Hütchen, er spricht weniger, als dass er um Worte ringt, und seine Mimik gleicht der eines Hundes. Sylvester Stallone's Darstellung ist wie wir Rocky Lieben. Er kann immer noch keine witze erzählen aber er ist im reinen mit sich und der Welt. Trotzdem hat er das Gefühl das etwas unerledigt ist. Das er noch in sich etwas hat das er loswerden muss. Eine Frage stellt sich dann doch am Ende. Ist die Figur Rocky nicht doch mehr der Mensch Stallone. Die paralleln wahren schon immer offensichtlich. Aber in Rocky Balboa sind sie doch extrem. Es ist eine seltsame Verschmelzung von Schauspieler und seiner Figur. Aber das ist auch die stärke des Film's und das was in so schön macht. Stallone's Leistung ist die beste seit Cop Land und dem Ur-Rocky fast ebenbürtig.
Daneben gesellt sich ein gut aufspielender Cast von Nebendarstellern, bei denen neben dem gewohnt guten Burt Young vor allen Dingen Adrian-Ersatz Geraldine Hughes zu überzeugen weiß.
Selbst der Rocky gegner Antonio Tarver als Mason 'The Line' Dixon kann überzeugen. Einzig
Milo Ventimiglia als Rocky Balboa Jr. ist schwach besetzt. Das hätte man auch Sage Stallone wieder für die rolle nehmen können. Obwohl der unterschied gering gewesen währe.
Der Boxkampf am Ende wurde oft Kritisiert. Ich persönlich finde das er eine Mischung aus dem Rocky's aus den 70er und 80er ist. 70er realismus Intention mit 80er Actionelementen. Eine art Rocky - Best of.
Rocky Balboa ist der Fantastische und würdige abschied einer Figur die auf der ganzen Welt geliebt wird. Ein gefühlvoller Film voller Gänsehautmomenten, toller Darsteller und unglaublicher Atmosphäre. Rocky Balboa trägt bewusst keine römische Zahl im Titel der sechste Teil ist ein würdiges Ende. Sentimental und rührselig was ich einfach Liebe.
Der Emotionalste und Herzlich eingeweihter Rockyfilm mit Witz. Stallone hat sich wieder Mühe gemacht ein perfektes Drehbuch zu schreiben, und das mit ein Riesen Erfolg. Wenn man von Paulie den Spruch am Schluss hört: "Rocko, die letzte Runde deines Lebens, die letzte Runde!" wird man emotional angetan.
Bei ROCKY BALBOA bin ich ein wenig hin- und hergerissen: An und für sich taugt der Film als Drama schon was, auch wenn Stallone das Drehbuch sehr auf sich zugeschnitten hat (by the way: was ist da eigentlich mit seinem Gesicht schief gegangen? Die Augenbrauen hängen ja mitten auf der Stirn??) und somit die anderen Charaktere sehr eindimensional bleiben. Schade, hier ist Potential verschenkt worden. Trotzdem funktioniert der Film über größere Strecken, auch weil er das Original zitiert. Die Boxszenen am Ende sind dagegen einfach miserabel choreographiert.
Ja, Sly ist in die Jahre gekommen und eigentlich ist es auch lächerlich mit 60 Jahren nochmal in den Ring zu steigen. Aber Stallone schafft es trotz der schwachsinnigen Grundidee eine Story zu schustern, die einen zeitweise vergessen lässt, wie unrealistisch das Ganze doch ist. Nebenbei gelingt es Sly auch schauspielerisch zu überzeugen und eine recht gelungene Story um das ganze Kampfspektakel zu entwickeln.
Ganz anders als frühere Rockys.
Das war ein schöner Film, einer der wenigen Filme, der neben einer ordentlichen
Fressenpolitur im Ring auch noch was fürs Köpchen bietet- und auch fürs Herz.
Aber der Gedanke an Rocky 1 im Vergleich zu Rocky Balboa stimmt mich jedoch traurig.
Ja, altern ist fies. Aber dafür kommt auch jeder mal dran :-)
Dennoch musste ich mir danach frühere gefühlsfreie und faltenfreie Rockys reinziehen,
um (m)einer (Alterungs-) Depression vorzubeugen. :-)
Ein würdiger Abschluß für eine der größten Underdogikonen der Film-Geschichte…
Ich persönlich mochte Rocky 5 eigentlich immer ganz gerne (also ich fand ihn nicht ultraschlimm),aber auch in dieser subjektiven Sicht ist soviel objektive Klarheit enthalten das man von würdigem Abschluß hier noch nicht sprechen konnte.
Als es dann hieß das Stallone mit “Rocky Balboa“ einen sechsten,definitiv letzten Teil dreht,der stark an den ersten “Rocky“ angelehnt sein würde und eben ein für alle versöhnliches Ende herbeiführen sollte,dachte ich: Oje,der nächste der sich selbst begräbt,die nächste geschändete Ikone…
Ich habe ein sehr, sehr großes Stallonefaible (schon immer,bewusst seit ich mit 10-11 Jahren bei meinen Cousins verbotenerweise “Rambo II“ sehen konnte) aber wie gesagt,ich war ziemlich skeptisch…
Dann ging ich ins Kino und wurde komplett vom Gegenteil überzeugt.
Meiner Meinung nach ist alles was es zum Film zu sagen gibt in der Kurzansprache von Tony Burton als Rockys Trainer “Tony „Duke“ Everson“ enthalten:
„Um diesen Typen zu besiegen musst Du schnell sein , das bist du nicht!
Und in deinen Gelenken hat sich Calcium abgelagert also kommt auch Sparring nicht in Frage.
Womit wir punkten können ist altmodische,blanke Gewalt.
Wuchtige Schläge,die so weh tun das seine Vorfahren sie noch spüren.
Basteln wir ein paar echt brutale Bomben !“
Genauso ist “Rocky Balboa“,als Person und als Film.
Er ist nicht schnell,er ist entschleunigt und kontemplativ,er lässt sich viel Zeit für eine Seelenschau und eine Reflektion vom Verlauf seines Daseins.
“Rocky Balboa“ braucht auch keinen Sparringspartner,aber nicht wegen Ablagerungen,eher weil er so reflektiert und erfahren ist das er einfach pur zeigen kann was und wie er ist: Ein herzensguter,gebrochener,melancholischer aber immer aufrechter Mann der viele Fehler und vieles Richtig gemacht hat und der sich im Herbst seines Lebens ein weiteres mal neu erfinden muss um sich von und aus der Vergangenheit zu lösen/rauszukämpfen…
Er ist altmodisch und wuchtig und seine erzählerische Gewalt ist so stark das jede Konkurrenz im Underdog/Box/Ikonengenre so von ihm getroffen wird das es im wahrsten Sinne des Wortes noch die Vorfahren (und die Nachfahren) zu spüren kriegen!
Hier wurde von Stallone eine brutal gute Bombe von Film gebaut.
bin wirklich positiv überrascht worden. Bis auf den finalen und etwas kuriosen und weniger realistischen Kampf, obwohl die letzten fast genauso waren, und man sich dessen eigentlich bewusst sein muss, knüpft dieser Film sogar an den schönen ersten Teil an. Es geht nämlich mehr um den Menschen Rocky und sein Leben und seine Gedanken. Falls man über den Kampf hinwegsehen kann ist dieser Film auf jeden Fall sehenswert.
Ich hätte es ja nicht gedacht, aber Sly besinnt sich tatsächlich auf die Wurzeln von Rocky und macht aus der zum mittelmäßigen Actionfilm-Franchise verkommenen Reihe wieder ein Drama. Ein großer Regisseur wird Stallone in diesem Leben nicht mehr, aber er weiß, welche Knöpfe er drücken muss, damit ein Film funktioniert. "Rocky Balboa" geht nah, man fühlt mit, auch wenn Sly mal wieder fast gar nicht mit subtilen Elementen arbeitet (einzig die Buchstaben auf Adrian Balboas (Rian Boa - erinnert ausgesprochen an "Rainbow") Grabstein, die noch zu sehen sind, als Rocky davor sitzt, sind ein kleiner Kniff). Der Abschluss der Reihe ist nicht nur ein versöhnlicher, sondern ein wahnsinnig guter. Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten: "Rocky Balboa" ist der beste Teil...
Kommt immer drauf an, wie man Rocky sieht, so wie in Teil 1 oder als Actionhelden wie in den Nachfolgern. Ein Actionfilm ist das hier nu mal definitiv nicht...
Ich bekomme beim Schlusskampf jedes mal(!) Gänsehaut. Egal wie realistisch der Kampf gegen den jüngeren Kontrahenten nun sein mag oder nicht...ganz großes Kino! :)
Wer die „Rocky“-Filme nicht kennt, der hat entweder in den 80er Jahren noch nicht gelebt, ist ein überzeugter Sportfilm-Apathe oder kennt schlichtweg die Glanzstunden des Sylvester Stallone nicht. Stallone ist eine derjenigen Personen, der man allzu gerne mangelndes Schauspieltalent nachschreit. Immerhin ist seine Rollenauswahl nicht wirklich vielseitig und sein mehr oder weniger immer gleich dreinblickender Gesichtsausdruck ist dabei auch nicht gerade die beste Voraussetzung.
Ganz anders bei „Rocky“; hier scheint sein Auftreten perfekt zu passen. Vielleicht, weil in diesen Filmen einiges von seinem eigenen Leben – auch wenn das meiste davon natürlich metaphorisch – mit eingeflossen ist – wer weiss. Jedenfalls hat Stallone bei jedem der „Rocky“-Filme das Drehbuch selbst geschrieben und führte mit Ausnahme von Teil 1 und Teil 5 auch gleich selber Regie.
„Rocky Balboa“ ist mittlerweile der 6. Film der Reihe und wohl auch der krönende Abschluss. Krönender Abschluss deshalb, weil er nochmals zusammenfasst, was die Vorgänger (vor allem Teil 1-3) ausmachten.
Tja, denn seitdem hat sich der Ex-Schwergewichts-Champion Rocky Balboa (Sylvester Stallone) etwas zur Ruhe gesetzt. Er absolviert zwar immer noch sein tägliches Fitnessprogramm, verbringt aber die Abende damit, in seinem Restaurant Geschichten über die glorreichen Boxer-Jahre zu erzählen und den Verlust seiner geliebten Ehefrau Adrian zu betrauern. Auch die Beziehung zu seinem Sohn Rocky Jr. (Milo Ventimiglia) scheint etwas angespannt und Adrians Bruder Paulie (Burt Young) kann Rockys Leben in der Vergangenheit nicht mehr länger anhören. Alles scheint sich zu ändern, als er die Barfrau Marie (Geraldine Hughes) kennenlernt. Rocky blüht wieder auf. Und mehr noch: Was mit Profildaten via Computer zum virtuellen Kampf zwischen dem aktuellen und jungen Schwergewichtschampion Mason Dixon (Antonio Tarver) und Box-„Legende“ Rocky Balboa durch die Medien aufgepusht wird, entwickelt sich zur Wirklichkeit – es soll zu einem Schaukampf kommen...
Nun gut, „Rocky Balboa“ ist zuallererst pathetisches und manchmal auch ein bisschen melancholisches Kino. Wer dies bei den Vorgängern mochte, darf sich auch hier wieder freuen. Die Klasse der ersten 3 Teile wird zwar nie erreicht, aber das will der Film eigentlich gar nicht, obwohl er durchaus den nötigen Charme besitzt. Vielmehr mutet der Film eher wie eine Retrospektive an – und dies nicht nur der „Rocky“-Filme, sondern auch des bisherigen Lebensfilms des Sly Stallone. Wer seine Lebensgeschichte ein bisschen kennt, der weiss was ich meine.
Alles in allem sicherlich nicht die ultimative Filmkunst, dafür aber eine Lehrstunde über die schlichte Vermittlung guter Werte. Und genau das ist „Rocky Balboas“ grosser Trumpf!
„Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst!"
The Italian Stallion ist zurück.
Nach den schlechten Rocky III und IV und dem etwas besseren Rocky V,fährt Mr.Stallone
wieder auf dem Niveau von dem brillianten ersten Teil.Der alternde Boxer ist sympathisch wie damals.Nachdem Tot seiner geliebten Adrian bekommt er wie im Beginn der Saga die Chance bekommt gegen den aktuellen Weltmeister zu kämpfen will er es einfach nochmal wissen.
Im Grunde hat sich nicht viel verändert Rocky ist immer noch der nette etwas dümmliche Kerl der wahrscheinlich einfach zu gut für diese böse Welt ist, sein Sohn ist ein Unsympath wie eh und jeh...dann haben wir da noch Paulie der trotz seiner boshaften,nervigen Art sehr liebenswert daherkommt.
Das wiedersehen mit der kleinen Marie die jetzt Mutter von einem Sohn ist,ist wohl einer der schönsten Momente im Film weil Rocky wie schon oben gesagt mal wieder viel zu nett ist
Nach dem wie immer gut in Szene gesetzten harten Training kommt es schließlich zu dem Finalen Kampf der diesmal zwar realistischer ist als die vorhergehenden ob das gut oder schlecht ist muss jeder selbst entscheiden,ich persönlich hätte ihn in der alten weise
besser gefunden.
Schlussendlich ist Rocky Balboa wohl nach Teil 1 der beste der großen Boxer Saga
Schöner Abschluss der "Quadrologie". Bewusst Quadrologie weil ich die beiden Rocky 4 und Rocky 5 Filme weglasse. Rocky 4 war nur noch peinliche Westpropaganda bzw. der Versuch die Welt zu einem versöhnlicheren Ort zu machen, wenn auch unterhaltsam und unfreiwillig komisch. Rocky 5 war ... naja ... wurde halt auch gedreht.
Rocky Balboa ist ähnlich sensibel wie der Beginn der Rocky Saga. Die etwas stoische, naive, etwas dümmliche Art macht den Hauptcharakter sehr sympathisch und man nimmt ihm den Mann aus dem einfachen Volk ohne weiteres ab. Der Schluss macht den Film recht glaubhaft. Dass Stallone nicht mehr der frischeste ist, sieht man leider bei so einigen Filmszenen, schade dass er seinen Körper durch plastische Chirurgie so verunstaltet hat. Ähnliches trifft ja auch auf Mickey Rourke zu, der mit "The Wrestler" ein ähnliches Thema zu bewältigen hatte. Wenngleich die beiden Filme auf künstlerischem Niveau nicht zu vergleichen sind, hat Rocky Balboa die Tür für "The Wrestler" schon ein Stückchen weiter geöffnet.
Alles in allem ein toller Film um einen gefallenen Helden der vor allem zeigt, dass man für jeglichen Mist niemals zu alt ist wenn man meint es sich selbst noch einmal beweisen zu müssen.
WOW was für ein herrausragendes Comeback zweier Legenden, auf der einen Seite der fiktive Boxer Rocky "Itallian Stallion" Balboa der uns in zig Filmen mal mehr und mal ein bißchen weniger unterhalten hat und auf der anderen Seite der sehr wohl reale Sylvester "fucking Actionhero" Stallone...
Stallone hat mit diesem Film bewiesen das er zwar ein alter Gaul ist, aber immer noch für das ein oder andere Rennen gut ist.
Ich hab ihn jetzt zum zweiten mal gesehen und ich bin immer noch begeistert.
Ich freue mich für Stallone, der früher immer mein Lieblings Actioner war, das er es nochmal zurück auf die große Bühne geschafft hat. Und noch mehr freut mich das es kein einmaliges Erlebniss war, wie John Rambo und The Expendables bewiesen haben.
Ich hoffe Stallone wird uns noch ein paar Granaten in Richtung Kinosessel zuwerfen bevor er dann endgültig als ganz großer seines Fachs die Reihen der Lichtspielhäuser verlässt
Mit "Rocky Balboa" erzählt Sylvester Stallone die Geschichte des wohl berühmtesten Underdogs der Filmgeschichte weiter, und bringt sie zu einem würdigen Abschluss. Des Weiteren schafft er es erneut, seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis zu stellen, denn obwohl der ansonsten eher ruhig gehaltene Film mir während des finalen Kampfes etwas zu hektisch wirkt, ist die Inszenierung über alle Maßen gelungen.
Alles in allem ist der Streifen ein gelungener Abschluss der Boxersaga und, wie ich finde, qualitativ definitiv auf einer Höhe mit dem Original. Ich finde ihn sogar fast noch besser als Teil 1.
Nun ist es also soweit. Zeit zum Abschied nehmen. Dabei ist mir Rocky in den letzten Monaten doch sehr ans Herz gewachsen. Die treudoofe, aber liebenswürdige Art der Figur, der Wille, die zwar fast immer gleiche, aber doch nette Geschichte – all das macht die Rockyreihe zu einem wirklichen Vergnügen. Nach 16 Jahren kehrt Sylvester Stallone nun also zum hoffentlich letzten Mal in den Ring zurück. Das geht zwar nicht wirklich komplett schief, enttäuscht aber doch ein bisschen.
Zur Geschichte: Rocky ist alt geworden. Sehr alt. Schon wenn er das erste Mal auftritt, hofft man, dass er in diesem Film nicht boxt. Lasst ihn einfach Trainer sein, oder so. Aber man hofft vergeblich und je mehr man von dem zerschundenen Körper sieht, umso unwohler fühlt man sich. Unschönheitschirugie lässt grüßen. Schnell wird klar was passiert ist in den Jahren. ADDDRRRIIIAAAANNN ist gestorben, aber in Rockys Herz und in seinem nach ihr benannten Restaurant lebt sie weiter. Paulie dagegen ist noch am Leben und noch genau so nervig wie eh und je. Zwischenzeitlich lernen wir den neuen Champion kennen Mason Dixon. Anders als bei den letzten Rockys ist er nicht total böse. Überheblich und sehr selbstbewusst ja, aber nicht total hassenswert. Jedoch ist er scheinbar zu gut, weshalb ihn keiner mag. Als dann auch noch eine Fernsehshow Balboa und Dixon gegeneinander kämpfen lässt – virtuell – ist die Idee geboren, das ganze auch in Echt umzusetzen. Rocky hat eh zufällig wieder Lust zu boxen, also findet der Kampf statt und Ende. Achja, zwischendrin gibt es auch noch eine Freundschafts/Liebesbeziehungskiste und einen Vater/Sohnkonflikt. Beide Probleme werden aber auf die typische Rockyart gelöst, aber dazu gleich mehr.
Schon der Beginn des Filmes ist eine große Überraschung, fehlt doch die typische Rückblende auf den letzten Film. Das war zwar immer etwas sinnlos, aber ist doch zu einer gewissen Tradition geworden. Dafür gibt es innerhalb der Geschichte wieder zahlreiche Rückblenden. Insgesamt pendelt Rocky Balboa ein wenig wie ein angeschlagener Boxer. Auf der einen Seite versucht man sich wieder auf den bodenständigen ersten Teil zu besinnen, andererseits ist es auch viel inszenierter, kitschiger und total übertrieben.
Die Anspielungen an den Anfang der Serie sind wirklich sehr gelungen. Wenn mich nicht alles täuscht, ist das erste Lied was man hören kann genau das, was auch die Straßenmusikanten im ersten Teil gesungen haben. Außerdem hat Rocky wieder zwei Schildkröten und man hört häufig den genialen Titelsong in verschiedenen Abwandlungen. Und auch die zurückhaltende, tolpatschige Art, besonders bei den Frauen, erinnert stark an das Balzverhalten bei Adrian. Mein Lieblingsdialog aus diesem Bereich ist: "Wann warst du das letzte Mal tanzen?" Wieso fragst du das?" Weil du so um alle Probleme rumtanzt, dann kannst du doch auch gleich mit mir tanzen gehen!" Dialoge waren ja noch nie die Stärke der Serie.
Was man auch aus anderen Teilen kennt, ist die Mächtigkeit der Dialoge. Rocky möchte wieder boxen und stellt einen Antrag auf eine Lizenz. Die wird ihm verwehrt. Dann hält er eine flammende Rede und Zack, da hat er seine Lizenz. Und auch die Geschichte mit seinem Sohn wirkt absolut aufgesetzt und nutzlos. Rocky Junior, gespielt von dem einen der Gilmore Girls, hat Probleme, glaubt nicht an sich, hadert mit den Fußstapfen seines Vater und ist sauer auf die ganze Welt. Was hilft? Genau, sein Vater redet ihm kurz ins Gewissen und schon ist er ein anderer Mensch. Charakterentwicklung mal anders (und nicht unbedingt in gut.)
In der zweiten Hälfte wird dann jedoch die ganze Bodenständigkeit zerstört. Es fängt ja schon damit an, dass man sich fragen muss, ob es keine anderen Boxer als Rocky gibt. Nach 15 Jahren ist er immer noch einzigartig und das Aushängeschild des Boxens? Warum? Was ist zum Beispiel mit Mike Tyson, der doch auch für einen sinnfreien Gastauftritt dabei ist. Das verstehe ich nicht.
Und auch wenn die Trainingsmontagen wieder Nostalgiemomente auslösen, fragt man sich eben doch, wie ein alter Mann, der schon im zweiten Teil gesundheitlich angeschlagen war, noch boxen kann. Zumal sein Trainer auch einräumt, was er alles nicht mehr kann und darf. So darf er keinen Sparring machen, nicht zu schwer heben usw. Im Prinzip ist er ein Pflegefall, aber er wird es schon machen...wenigstens boxt Rocky wieder Fleischteile.
Der Kampf, der von einer gewohnt schlecht geschauspielerten Pressekonferenz eingeleitet wird, steht unter dem Motto "Will vs. Skill". Und auch wenn es nobel ist zu zeigen, dass der Wille Berge versetzen kann, ist es doch irrwitzig, dass er gegen einen durchtrainierten jungen Boxer eine Chance hat.
Das Hauptproblem ist dann aber der entscheidende Kampf. Schon der Einzug in die Arena wirkt irgendwie unglaubwürdig und falsch. Das passt hinten und vorne nicht, die Mimik der Leute, die ganze Atmosphäre. Und die deutsche Synchronisation von Boxansager Michael Buffer ist weder geil...noch geil, sondern einfach nur furchtbar lächerlich. Und der Kampf selbst ist viel zu überzeichnet. Weg ist die Nähe, die noch in den anderen Filmen da war, die Stimmung, das Herz. Hier ist einfach viel zu viel Zeitlupenschwarzweißkunstfilmscheiß. Das ist nicht mehr Rocky, das ist mehr Michael Bay. So lässt es einen auch kalt, dass in jedem normalen Boxkampf der Ringrichter den Kampf nach der ersten Minute abgesagt hätte. Und auch das der Champion mit einer gebrochenen Hand ganz normal weiterkämpft fördert nicht gerade die Glaubwürdigkeit, die Rocky doch am Anfang noch auszeichnete.
Am Ende ist man doch irgendwie bewegt, hat man doch viel mitgemacht, aber auch enttäuscht. Irgendwie war dieser Film nicht wirklich notwendig, wie vielleicht auch schon die zwei Vorgänger. Man hätte das Handtuch werfen können und nicht versuchen müssen, noch weiter Geld aus der Cashcow Rocky zu melken. Der Abspann versöhnt zwar etwas und rettet den Film gerade noch so in die obere Bewertungshälfte, ein wahrer Rocky hätte sich aber stilvoller und mit noch mehr Herzblut verabschiedet.
Mach es trotzdem gut Rocky, die Zeit mit dir war schön.
Perfekt inszeniertes Comeback im Doppelpack, Stallone macht genauso viel richtig wie auch schon bei John Rambo. Der Zuschauer bekommt genau das, was er erwartet hat. 100% Rocky, 100% Stallone, 100% Spannung
Der erste und der letzte Teil dieser Saga sind die Besten (der Rest ist leider eher schlecht). In "Rocky Balboa" gab es eine einzige Kampfszene, und trotzdem ist das einer der besten Boxerfilme.
8.5
Rocky Balboa - Kritik
US 2006 Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 08.02.2007
Kritiken (5) — Film: Rocky Balboa
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenNach John Rambo musste natürlich auch Rocky Balboa nachgeholt werden. Und im Gegensatz zum Vietnamveteranen, hat Rocky die Erwartungen souverän eingehalten. Hier wurde der Charakter wirklich zu seinem Kern zurück geführt. Tatsächlich empfinde ich die Darstellung von Rockys späten Jahren mit all ihrer Reumütigkeit als den eigentlichen Höhepunkt des Films. Das obligatorische Finale im Ring war nur der nostalgische i-Punkt, dessen Verlauf aber keine Überraschung bot, sondern nur guten alten Rocky-Spirit. Es war bewegend auf Rockys Tour durch Philadelphia in seinen eigenen Erinnerungen an Adrian zu schwelgen und in der letzten Runde nochmals Mickeys Durchhalteparolen zu lauschen. Auch wenn es eigentlich nie um Rocky ging, sondern darum, Sly beim Prozess des Älterwerdens beizustehen. Dass dabei einer Filmikone wieder Bedeutung verliehen und einen verdienten Abschied bereitet wurde, darf als Glück und Segen betrachtet werden.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenFilme sind wie Pralinenschachteln: man weiß letztlich nie was man bekommt. Wurde ich erst letzten Mittwoch mit „Der gute Hirte“ nach hoher Erwartung und Vorfreude sehr enttäuscht, so hat „Rocky Balboa“ das Gegenteil geschafft.
Als ich den ersten Teaser zu „Rocky Balboa“ gesehen habe, dachte ich „Das meinen die doch wohl jetzt nicht wirklich ernst, oder? Die werden doch wohl keinen 60jährigen mehr in den Ring zerren?“ Auch in den Medien wurde dieser Film, der einen Abschluss für die Rocky-Filme darstellen sollte, eher milde belächelt. Aber ich muss sagen: der Stallone hat’s uns allen gezeigt!
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWie böse es enden kann, wenn alte Männer wieder in den Ring steigen, um es sich und der Welt noch einmal zu beweisen, hat uns vor wenigen Wochen Axel Schulz eindrucksvoll demonstriert; und beim Comeback eine gehörige Tracht Prügel bezogen. Der Rücktritt vom Rücktritt ist Boxer-Mode geworden: Nicht nur Henry Maske und Vitali Klitschko werden in Kürze wieder unter die Aktiven gehen, auch Sylvester Stallone - inzwischen immerhin stolze 60 Jahre alt - lässt seinen Rocky Balboa ein letztes Mal auf der Leinwand antreten.
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alviesinger: bummelkino
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
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Kommentare (84) — Film: Rocky Balboa
Kommentar schreibenJackBauer II 2012/02/08 16:47:44
Kommentar löschenFür mich der beste Teil der Saga. Was Sly hier abgeliefert hat war unglaublich. Ich bin mitten in den 80ern geboren und habe nie die Möglichkeit gehabt Sly mit Boxhandschuhen im kini zu sehen. Als ich dann hörte das Rocky 6 ins Kino kommt, habe ich fast 'ne Fütze gemacht. Ich war richtig begeistert und selbst nicht-Rocky-Fans wurden in den Bann des Films gezogen. Ganz grosser Sport!!!!!!!!!!
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Jason Bourne 2012/02/06 14:26:44
Kommentar löschen16 Jahre nach seinem furchtbaren K.O. mit Rocky V wagt Sylvester Stallone das unglaubliche Comeback und beweist das man auch nach der schlimmsten Niederlage nicht endgültig besiegt sein muss. Mit viel Liebe und Gefühl zur Figur der er alles zu verdanken hat Inszeniert Sylvester Stallone einen Film der allen Rocky Fan's das gibt was sie an dem Ur-Rocky geliebt haben. Qualitativ kann er in Sachen Drehbuch, Darsteller, Charakter und Inszenierung voll mit dem Ur-Rocky mithalte.
Viel ist dem einstigen Boxweltmeister Rocky Balboa nicht geblieben seit seine Frau Adrian vor drei Jahren dem Krebs erlag und sich sein Sohn immer mehr von ihm distanziert. Als er jedoch einen computersimulierten Kampf gegen den aktuellen Weltmeister Mason Dixon gewinnt, entflammt in ihm ein Ehrgeiz sich wieder in kleinen Kämpfen beweisen zu können. Als jedoch die Manager von Dixon davon erfahren, wittern sie das große Geld und setzen alles daran Rocky zu überzeugen gegen Dixon für einen Show-Kampf in den Ring zu steigen.
Die Story ist Typisch Rocky aber im gegensatz zu den Vorgängern dient der Kampf nicht als Haupfaden der Handlung sondern als Nebenaspekt. Im Vordergrund der Geschichte stehen die tolle Charaktere. Stallone's Liebe für sein Projekt spürt man in jeder Einstellung,in jeder Figur und in jedem Dialog. Diese Dialoge sind zudem genauso stark und ehrlich wie im ersten Film.
In Rocky Balboa erweist sich Sylvester Stallone auf dem Regiestuhl als pefekte wahl. Den neben seiner Geschichte ist es vor allem die Inszenierung, die beim Zuschauer eine unglaubliche Gänsehaut auslöst. Wir besuchen zusammen mit Rocky alte Orte die in Teil 1 wichtig wahren. Rocky's alte Wohnung, Mickey's Boxhalle mit dem zerfallenen Schild, Adrian's Tierhandlung und Tony's Bar.
Wir verabschieden uns Endgültig von diesen Orten. Untermalt wird das alles vom umwerfende Score von Bill Conti der Gänsehaut auslöst. Rocky Balboa hat eine mitreißende Atmosphäre die ich selten in einem Film Impfinde. Es gibt endlich wieder coole Trainingsmontagen mit dem absolut Fantastischen Rocky Thema.
Rocky trägt noch immer sein albernes Hütchen, er spricht weniger, als dass er um Worte ringt, und seine Mimik gleicht der eines Hundes. Sylvester Stallone's Darstellung ist wie wir Rocky Lieben. Er kann immer noch keine witze erzählen aber er ist im reinen mit sich und der Welt. Trotzdem hat er das Gefühl das etwas unerledigt ist. Das er noch in sich etwas hat das er loswerden muss. Eine Frage stellt sich dann doch am Ende. Ist die Figur Rocky nicht doch mehr der Mensch Stallone. Die paralleln wahren schon immer offensichtlich. Aber in Rocky Balboa sind sie doch extrem. Es ist eine seltsame Verschmelzung von Schauspieler und seiner Figur. Aber das ist auch die stärke des Film's und das was in so schön macht. Stallone's Leistung ist die beste seit Cop Land und dem Ur-Rocky fast ebenbürtig.
Daneben gesellt sich ein gut aufspielender Cast von Nebendarstellern, bei denen neben dem gewohnt guten Burt Young vor allen Dingen Adrian-Ersatz Geraldine Hughes zu überzeugen weiß.
Selbst der Rocky gegner Antonio Tarver als Mason 'The Line' Dixon kann überzeugen. Einzig
Milo Ventimiglia als Rocky Balboa Jr. ist schwach besetzt. Das hätte man auch Sage Stallone wieder für die rolle nehmen können. Obwohl der unterschied gering gewesen währe.
Der Boxkampf am Ende wurde oft Kritisiert. Ich persönlich finde das er eine Mischung aus dem Rocky's aus den 70er und 80er ist. 70er realismus Intention mit 80er Actionelementen. Eine art Rocky - Best of.
Rocky Balboa ist der Fantastische und würdige abschied einer Figur die auf der ganzen Welt geliebt wird. Ein gefühlvoller Film voller Gänsehautmomenten, toller Darsteller und unglaublicher Atmosphäre. Rocky Balboa trägt bewusst keine römische Zahl im Titel der sechste Teil ist ein würdiges Ende. Sentimental und rührselig was ich einfach Liebe.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hrxuuuu 2012/01/09 21:05:07
Kommentar löschenDer Emotionalste und Herzlich eingeweihter Rockyfilm mit Witz. Stallone hat sich wieder Mühe gemacht ein perfektes Drehbuch zu schreiben, und das mit ein Riesen Erfolg. Wenn man von Paulie den Spruch am Schluss hört: "Rocko, die letzte Runde deines Lebens, die letzte Runde!" wird man emotional angetan.
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Mrs.Pin 2011/12/01 08:31:01
Kommentar löschenGrandioser Boxfilm ohne Kitsch dafür mit einen spektakulären Endkampf. Kurz,toll,rundum gelungen.
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FineCut 2011/11/27 19:01:47
Kommentar löschenBei ROCKY BALBOA bin ich ein wenig hin- und hergerissen: An und für sich taugt der Film als Drama schon was, auch wenn Stallone das Drehbuch sehr auf sich zugeschnitten hat (by the way: was ist da eigentlich mit seinem Gesicht schief gegangen? Die Augenbrauen hängen ja mitten auf der Stirn??) und somit die anderen Charaktere sehr eindimensional bleiben. Schade, hier ist Potential verschenkt worden. Trotzdem funktioniert der Film über größere Strecken, auch weil er das Original zitiert. Die Boxszenen am Ende sind dagegen einfach miserabel choreographiert.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
999ghost 2011/10/03 16:33:33
Kommentar löschenJa, Sly ist in die Jahre gekommen und eigentlich ist es auch lächerlich mit 60 Jahren nochmal in den Ring zu steigen. Aber Stallone schafft es trotz der schwachsinnigen Grundidee eine Story zu schustern, die einen zeitweise vergessen lässt, wie unrealistisch das Ganze doch ist. Nebenbei gelingt es Sly auch schauspielerisch zu überzeugen und eine recht gelungene Story um das ganze Kampfspektakel zu entwickeln.
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Tachitalili 2011/09/25 16:33:20
Kommentar löschenGanz anders als frühere Rockys.
Das war ein schöner Film, einer der wenigen Filme, der neben einer ordentlichen
Fressenpolitur im Ring auch noch was fürs Köpchen bietet- und auch fürs Herz.
Aber der Gedanke an Rocky 1 im Vergleich zu Rocky Balboa stimmt mich jedoch traurig.
Ja, altern ist fies. Aber dafür kommt auch jeder mal dran :-)
Dennoch musste ich mir danach frühere gefühlsfreie und faltenfreie Rockys reinziehen,
um (m)einer (Alterungs-) Depression vorzubeugen. :-)
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Andy Dufresne 2011/07/17 18:18:57
Kommentar löschenEin würdiger Abschluß für eine der größten Underdogikonen der Film-Geschichte…
Ich persönlich mochte Rocky 5 eigentlich immer ganz gerne (also ich fand ihn nicht ultraschlimm),aber auch in dieser subjektiven Sicht ist soviel objektive Klarheit enthalten das man von würdigem Abschluß hier noch nicht sprechen konnte.
Als es dann hieß das Stallone mit “Rocky Balboa“ einen sechsten,definitiv letzten Teil dreht,der stark an den ersten “Rocky“ angelehnt sein würde und eben ein für alle versöhnliches Ende herbeiführen sollte,dachte ich: Oje,der nächste der sich selbst begräbt,die nächste geschändete Ikone…
Ich habe ein sehr, sehr großes Stallonefaible (schon immer,bewusst seit ich mit 10-11 Jahren bei meinen Cousins verbotenerweise “Rambo II“ sehen konnte) aber wie gesagt,ich war ziemlich skeptisch…
Dann ging ich ins Kino und wurde komplett vom Gegenteil überzeugt.
Meiner Meinung nach ist alles was es zum Film zu sagen gibt in der Kurzansprache von Tony Burton als Rockys Trainer “Tony „Duke“ Everson“ enthalten:
„Um diesen Typen zu besiegen musst Du schnell sein , das bist du nicht!
Und in deinen Gelenken hat sich Calcium abgelagert also kommt auch Sparring nicht in Frage.
Womit wir punkten können ist altmodische,blanke Gewalt.
Wuchtige Schläge,die so weh tun das seine Vorfahren sie noch spüren.
Basteln wir ein paar echt brutale Bomben !“
Genauso ist “Rocky Balboa“,als Person und als Film.
Er ist nicht schnell,er ist entschleunigt und kontemplativ,er lässt sich viel Zeit für eine Seelenschau und eine Reflektion vom Verlauf seines Daseins.
“Rocky Balboa“ braucht auch keinen Sparringspartner,aber nicht wegen Ablagerungen,eher weil er so reflektiert und erfahren ist das er einfach pur zeigen kann was und wie er ist: Ein herzensguter,gebrochener,melancholischer aber immer aufrechter Mann der viele Fehler und vieles Richtig gemacht hat und der sich im Herbst seines Lebens ein weiteres mal neu erfinden muss um sich von und aus der Vergangenheit zu lösen/rauszukämpfen…
Er ist altmodisch und wuchtig und seine erzählerische Gewalt ist so stark das jede Konkurrenz im Underdog/Box/Ikonengenre so von ihm getroffen wird das es im wahrsten Sinne des Wortes noch die Vorfahren (und die Nachfahren) zu spüren kriegen!
Hier wurde von Stallone eine brutal gute Bombe von Film gebaut.
Danke dafür Sly !
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helmut-halm 2011/06/23 10:04:32
Kommentar löschenbilliger abklatsch, langweilig und dumpf. sorry, jungs - ich fand's unerträglich. meine empfehlung: lieber rocky (1) nochmal kucken!
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vanilla 2011/06/18 21:48:06
Kommentar löschenbin wirklich positiv überrascht worden. Bis auf den finalen und etwas kuriosen und weniger realistischen Kampf, obwohl die letzten fast genauso waren, und man sich dessen eigentlich bewusst sein muss, knüpft dieser Film sogar an den schönen ersten Teil an. Es geht nämlich mehr um den Menschen Rocky und sein Leben und seine Gedanken. Falls man über den Kampf hinwegsehen kann ist dieser Film auf jeden Fall sehenswert.
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guggenheim 2011/06/17 16:57:18
Kommentar löschenIch hätte es ja nicht gedacht, aber Sly besinnt sich tatsächlich auf die Wurzeln von Rocky und macht aus der zum mittelmäßigen Actionfilm-Franchise verkommenen Reihe wieder ein Drama. Ein großer Regisseur wird Stallone in diesem Leben nicht mehr, aber er weiß, welche Knöpfe er drücken muss, damit ein Film funktioniert. "Rocky Balboa" geht nah, man fühlt mit, auch wenn Sly mal wieder fast gar nicht mit subtilen Elementen arbeitet (einzig die Buchstaben auf Adrian Balboas (Rian Boa - erinnert ausgesprochen an "Rainbow") Grabstein, die noch zu sehen sind, als Rocky davor sitzt, sind ein kleiner Kniff). Der Abschluss der Reihe ist nicht nur ein versöhnlicher, sondern ein wahnsinnig guter. Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten: "Rocky Balboa" ist der beste Teil...
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el.greco 2011/06/17 17:35:30
Antwort löschenToller Kommentar. Leider klemmt der Button.
Flibbo 2011/06/17 17:49:27
Antwort löschenGinge natürlich nicht ohne die früheren Filme im Rücken, aber auch für mich ist der hier tatsächlich der beste Teil der ganzen Reihe!
guggenheim 2011/06/17 18:37:13
Antwort löschen@el.greco: Danke :)
@Flibbo: Sicher, aber die Rückkehr zu den Wurzeln war absolut sinnvoll.
@Stormbringer: Nein, wieso?
guggenheim 2011/06/17 18:54:52
Antwort löschenKommt immer drauf an, wie man Rocky sieht, so wie in Teil 1 oder als Actionhelden wie in den Nachfolgern. Ein Actionfilm ist das hier nu mal definitiv nicht...
guggenheim 2011/06/17 19:12:25
Antwort löschenGenau, da war der letzte Teil ja auch überhaupt keine Action ;D
Bandrix 2011/06/18 13:32:17
Antwort löschenIch bekomme beim Schlusskampf jedes mal(!) Gänsehaut. Egal wie realistisch der Kampf gegen den jüngeren Kontrahenten nun sein mag oder nicht...ganz großes Kino! :)
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guggenheim 2011/06/18 13:38:24
Antwort löschenObwohl Slys Muskel & Adern schon grotesk aussehen ;)
J4KOB 2011/09/21 19:08:10
Antwort löschenBis auf den letzten Satz stimm ich zu.
Das mit den Buchstaben ist mir auch gleich aufgefallen :)
Blanka 2011/06/17 13:35:04
Kommentar löschenROCKY ROCKYYY ROCKYYYYYYYY.
Der wahre Champ, THE ITALIAAAAAAAN STALLIOOOON!!
Rocky ist und bleibt einfach ein 30-jähriger Leinwand-Mythos.
Für jeden Stallone-, Rocky- und Box-Fan ein Muss-Film.
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quellecair 2011/05/24 21:23:05
Kommentar löschenWer die „Rocky“-Filme nicht kennt, der hat entweder in den 80er Jahren noch nicht gelebt, ist ein überzeugter Sportfilm-Apathe oder kennt schlichtweg die Glanzstunden des Sylvester Stallone nicht. Stallone ist eine derjenigen Personen, der man allzu gerne mangelndes Schauspieltalent nachschreit. Immerhin ist seine Rollenauswahl nicht wirklich vielseitig und sein mehr oder weniger immer gleich dreinblickender Gesichtsausdruck ist dabei auch nicht gerade die beste Voraussetzung.
Ganz anders bei „Rocky“; hier scheint sein Auftreten perfekt zu passen. Vielleicht, weil in diesen Filmen einiges von seinem eigenen Leben – auch wenn das meiste davon natürlich metaphorisch – mit eingeflossen ist – wer weiss. Jedenfalls hat Stallone bei jedem der „Rocky“-Filme das Drehbuch selbst geschrieben und führte mit Ausnahme von Teil 1 und Teil 5 auch gleich selber Regie.
„Rocky Balboa“ ist mittlerweile der 6. Film der Reihe und wohl auch der krönende Abschluss. Krönender Abschluss deshalb, weil er nochmals zusammenfasst, was die Vorgänger (vor allem Teil 1-3) ausmachten.
Tja, denn seitdem hat sich der Ex-Schwergewichts-Champion Rocky Balboa (Sylvester Stallone) etwas zur Ruhe gesetzt. Er absolviert zwar immer noch sein tägliches Fitnessprogramm, verbringt aber die Abende damit, in seinem Restaurant Geschichten über die glorreichen Boxer-Jahre zu erzählen und den Verlust seiner geliebten Ehefrau Adrian zu betrauern. Auch die Beziehung zu seinem Sohn Rocky Jr. (Milo Ventimiglia) scheint etwas angespannt und Adrians Bruder Paulie (Burt Young) kann Rockys Leben in der Vergangenheit nicht mehr länger anhören. Alles scheint sich zu ändern, als er die Barfrau Marie (Geraldine Hughes) kennenlernt. Rocky blüht wieder auf. Und mehr noch: Was mit Profildaten via Computer zum virtuellen Kampf zwischen dem aktuellen und jungen Schwergewichtschampion Mason Dixon (Antonio Tarver) und Box-„Legende“ Rocky Balboa durch die Medien aufgepusht wird, entwickelt sich zur Wirklichkeit – es soll zu einem Schaukampf kommen...
Nun gut, „Rocky Balboa“ ist zuallererst pathetisches und manchmal auch ein bisschen melancholisches Kino. Wer dies bei den Vorgängern mochte, darf sich auch hier wieder freuen. Die Klasse der ersten 3 Teile wird zwar nie erreicht, aber das will der Film eigentlich gar nicht, obwohl er durchaus den nötigen Charme besitzt. Vielmehr mutet der Film eher wie eine Retrospektive an – und dies nicht nur der „Rocky“-Filme, sondern auch des bisherigen Lebensfilms des Sly Stallone. Wer seine Lebensgeschichte ein bisschen kennt, der weiss was ich meine.
Alles in allem sicherlich nicht die ultimative Filmkunst, dafür aber eine Lehrstunde über die schlichte Vermittlung guter Werte. Und genau das ist „Rocky Balboas“ grosser Trumpf!
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ElWray 2011/05/09 18:04:51
Kommentar löschen„Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst!"
The Italian Stallion ist zurück.
Nach den schlechten Rocky III und IV und dem etwas besseren Rocky V,fährt Mr.Stallone
wieder auf dem Niveau von dem brillianten ersten Teil.Der alternde Boxer ist sympathisch wie damals.Nachdem Tot seiner geliebten Adrian bekommt er wie im Beginn der Saga die Chance bekommt gegen den aktuellen Weltmeister zu kämpfen will er es einfach nochmal wissen.
Im Grunde hat sich nicht viel verändert Rocky ist immer noch der nette etwas dümmliche Kerl der wahrscheinlich einfach zu gut für diese böse Welt ist, sein Sohn ist ein Unsympath wie eh und jeh...dann haben wir da noch Paulie der trotz seiner boshaften,nervigen Art sehr liebenswert daherkommt.
Das wiedersehen mit der kleinen Marie die jetzt Mutter von einem Sohn ist,ist wohl einer der schönsten Momente im Film weil Rocky wie schon oben gesagt mal wieder viel zu nett ist
Nach dem wie immer gut in Szene gesetzten harten Training kommt es schließlich zu dem Finalen Kampf der diesmal zwar realistischer ist als die vorhergehenden ob das gut oder schlecht ist muss jeder selbst entscheiden,ich persönlich hätte ihn in der alten weise
besser gefunden.
Schlussendlich ist Rocky Balboa wohl nach Teil 1 der beste der großen Boxer Saga
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hoffman587 2011/05/09 18:14:11
Antwort löschenZwar würde ich ihn nicht so hoch bewerten, aber der Beste nach Teil.1 ist er.
micromachine 2011/05/09 15:09:10
Kommentar löschenSchöner Abschluss der "Quadrologie". Bewusst Quadrologie weil ich die beiden Rocky 4 und Rocky 5 Filme weglasse. Rocky 4 war nur noch peinliche Westpropaganda bzw. der Versuch die Welt zu einem versöhnlicheren Ort zu machen, wenn auch unterhaltsam und unfreiwillig komisch. Rocky 5 war ... naja ... wurde halt auch gedreht.
Rocky Balboa ist ähnlich sensibel wie der Beginn der Rocky Saga. Die etwas stoische, naive, etwas dümmliche Art macht den Hauptcharakter sehr sympathisch und man nimmt ihm den Mann aus dem einfachen Volk ohne weiteres ab. Der Schluss macht den Film recht glaubhaft. Dass Stallone nicht mehr der frischeste ist, sieht man leider bei so einigen Filmszenen, schade dass er seinen Körper durch plastische Chirurgie so verunstaltet hat. Ähnliches trifft ja auch auf Mickey Rourke zu, der mit "The Wrestler" ein ähnliches Thema zu bewältigen hatte. Wenngleich die beiden Filme auf künstlerischem Niveau nicht zu vergleichen sind, hat Rocky Balboa die Tür für "The Wrestler" schon ein Stückchen weiter geöffnet.
Alles in allem ein toller Film um einen gefallenen Helden der vor allem zeigt, dass man für jeglichen Mist niemals zu alt ist wenn man meint es sich selbst noch einmal beweisen zu müssen.
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Flowstar 2011/04/12 00:44:41
Kommentar löschenWOW was für ein herrausragendes Comeback zweier Legenden, auf der einen Seite der fiktive Boxer Rocky "Itallian Stallion" Balboa der uns in zig Filmen mal mehr und mal ein bißchen weniger unterhalten hat und auf der anderen Seite der sehr wohl reale Sylvester "fucking Actionhero" Stallone...
Stallone hat mit diesem Film bewiesen das er zwar ein alter Gaul ist, aber immer noch für das ein oder andere Rennen gut ist.
Ich hab ihn jetzt zum zweiten mal gesehen und ich bin immer noch begeistert.
Ich freue mich für Stallone, der früher immer mein Lieblings Actioner war, das er es nochmal zurück auf die große Bühne geschafft hat. Und noch mehr freut mich das es kein einmaliges Erlebniss war, wie John Rambo und The Expendables bewiesen haben.
Ich hoffe Stallone wird uns noch ein paar Granaten in Richtung Kinosessel zuwerfen bevor er dann endgültig als ganz großer seines Fachs die Reihen der Lichtspielhäuser verlässt
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Mr. Pink 2011/04/01 19:29:08
Kommentar löschenMit "Rocky Balboa" erzählt Sylvester Stallone die Geschichte des wohl berühmtesten Underdogs der Filmgeschichte weiter, und bringt sie zu einem würdigen Abschluss. Des Weiteren schafft er es erneut, seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis zu stellen, denn obwohl der ansonsten eher ruhig gehaltene Film mir während des finalen Kampfes etwas zu hektisch wirkt, ist die Inszenierung über alle Maßen gelungen.
Alles in allem ist der Streifen ein gelungener Abschluss der Boxersaga und, wie ich finde, qualitativ definitiv auf einer Höhe mit dem Original. Ich finde ihn sogar fast noch besser als Teil 1.
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Fernschreiber 2011/02/23 16:47:36
Kommentar löschenNun ist es also soweit. Zeit zum Abschied nehmen. Dabei ist mir Rocky in den letzten Monaten doch sehr ans Herz gewachsen. Die treudoofe, aber liebenswürdige Art der Figur, der Wille, die zwar fast immer gleiche, aber doch nette Geschichte – all das macht die Rockyreihe zu einem wirklichen Vergnügen. Nach 16 Jahren kehrt Sylvester Stallone nun also zum hoffentlich letzten Mal in den Ring zurück. Das geht zwar nicht wirklich komplett schief, enttäuscht aber doch ein bisschen.
Zur Geschichte: Rocky ist alt geworden. Sehr alt. Schon wenn er das erste Mal auftritt, hofft man, dass er in diesem Film nicht boxt. Lasst ihn einfach Trainer sein, oder so. Aber man hofft vergeblich und je mehr man von dem zerschundenen Körper sieht, umso unwohler fühlt man sich. Unschönheitschirugie lässt grüßen. Schnell wird klar was passiert ist in den Jahren. ADDDRRRIIIAAAANNN ist gestorben, aber in Rockys Herz und in seinem nach ihr benannten Restaurant lebt sie weiter. Paulie dagegen ist noch am Leben und noch genau so nervig wie eh und je. Zwischenzeitlich lernen wir den neuen Champion kennen Mason Dixon. Anders als bei den letzten Rockys ist er nicht total böse. Überheblich und sehr selbstbewusst ja, aber nicht total hassenswert. Jedoch ist er scheinbar zu gut, weshalb ihn keiner mag. Als dann auch noch eine Fernsehshow Balboa und Dixon gegeneinander kämpfen lässt – virtuell – ist die Idee geboren, das ganze auch in Echt umzusetzen. Rocky hat eh zufällig wieder Lust zu boxen, also findet der Kampf statt und Ende. Achja, zwischendrin gibt es auch noch eine Freundschafts/Liebesbeziehungskiste und einen Vater/Sohnkonflikt. Beide Probleme werden aber auf die typische Rockyart gelöst, aber dazu gleich mehr.
Schon der Beginn des Filmes ist eine große Überraschung, fehlt doch die typische Rückblende auf den letzten Film. Das war zwar immer etwas sinnlos, aber ist doch zu einer gewissen Tradition geworden. Dafür gibt es innerhalb der Geschichte wieder zahlreiche Rückblenden. Insgesamt pendelt Rocky Balboa ein wenig wie ein angeschlagener Boxer. Auf der einen Seite versucht man sich wieder auf den bodenständigen ersten Teil zu besinnen, andererseits ist es auch viel inszenierter, kitschiger und total übertrieben.
Die Anspielungen an den Anfang der Serie sind wirklich sehr gelungen. Wenn mich nicht alles täuscht, ist das erste Lied was man hören kann genau das, was auch die Straßenmusikanten im ersten Teil gesungen haben. Außerdem hat Rocky wieder zwei Schildkröten und man hört häufig den genialen Titelsong in verschiedenen Abwandlungen. Und auch die zurückhaltende, tolpatschige Art, besonders bei den Frauen, erinnert stark an das Balzverhalten bei Adrian. Mein Lieblingsdialog aus diesem Bereich ist: "Wann warst du das letzte Mal tanzen?" Wieso fragst du das?" Weil du so um alle Probleme rumtanzt, dann kannst du doch auch gleich mit mir tanzen gehen!" Dialoge waren ja noch nie die Stärke der Serie.
Was man auch aus anderen Teilen kennt, ist die Mächtigkeit der Dialoge. Rocky möchte wieder boxen und stellt einen Antrag auf eine Lizenz. Die wird ihm verwehrt. Dann hält er eine flammende Rede und Zack, da hat er seine Lizenz. Und auch die Geschichte mit seinem Sohn wirkt absolut aufgesetzt und nutzlos. Rocky Junior, gespielt von dem einen der Gilmore Girls, hat Probleme, glaubt nicht an sich, hadert mit den Fußstapfen seines Vater und ist sauer auf die ganze Welt. Was hilft? Genau, sein Vater redet ihm kurz ins Gewissen und schon ist er ein anderer Mensch. Charakterentwicklung mal anders (und nicht unbedingt in gut.)
In der zweiten Hälfte wird dann jedoch die ganze Bodenständigkeit zerstört. Es fängt ja schon damit an, dass man sich fragen muss, ob es keine anderen Boxer als Rocky gibt. Nach 15 Jahren ist er immer noch einzigartig und das Aushängeschild des Boxens? Warum? Was ist zum Beispiel mit Mike Tyson, der doch auch für einen sinnfreien Gastauftritt dabei ist. Das verstehe ich nicht.
Und auch wenn die Trainingsmontagen wieder Nostalgiemomente auslösen, fragt man sich eben doch, wie ein alter Mann, der schon im zweiten Teil gesundheitlich angeschlagen war, noch boxen kann. Zumal sein Trainer auch einräumt, was er alles nicht mehr kann und darf. So darf er keinen Sparring machen, nicht zu schwer heben usw. Im Prinzip ist er ein Pflegefall, aber er wird es schon machen...wenigstens boxt Rocky wieder Fleischteile.
Der Kampf, der von einer gewohnt schlecht geschauspielerten Pressekonferenz eingeleitet wird, steht unter dem Motto "Will vs. Skill". Und auch wenn es nobel ist zu zeigen, dass der Wille Berge versetzen kann, ist es doch irrwitzig, dass er gegen einen durchtrainierten jungen Boxer eine Chance hat.
Das Hauptproblem ist dann aber der entscheidende Kampf. Schon der Einzug in die Arena wirkt irgendwie unglaubwürdig und falsch. Das passt hinten und vorne nicht, die Mimik der Leute, die ganze Atmosphäre. Und die deutsche Synchronisation von Boxansager Michael Buffer ist weder geil...noch geil, sondern einfach nur furchtbar lächerlich. Und der Kampf selbst ist viel zu überzeichnet. Weg ist die Nähe, die noch in den anderen Filmen da war, die Stimmung, das Herz. Hier ist einfach viel zu viel Zeitlupenschwarzweißkunstfilmscheiß. Das ist nicht mehr Rocky, das ist mehr Michael Bay. So lässt es einen auch kalt, dass in jedem normalen Boxkampf der Ringrichter den Kampf nach der ersten Minute abgesagt hätte. Und auch das der Champion mit einer gebrochenen Hand ganz normal weiterkämpft fördert nicht gerade die Glaubwürdigkeit, die Rocky doch am Anfang noch auszeichnete.
Am Ende ist man doch irgendwie bewegt, hat man doch viel mitgemacht, aber auch enttäuscht. Irgendwie war dieser Film nicht wirklich notwendig, wie vielleicht auch schon die zwei Vorgänger. Man hätte das Handtuch werfen können und nicht versuchen müssen, noch weiter Geld aus der Cashcow Rocky zu melken. Der Abspann versöhnt zwar etwas und rettet den Film gerade noch so in die obere Bewertungshälfte, ein wahrer Rocky hätte sich aber stilvoller und mit noch mehr Herzblut verabschiedet.
Mach es trotzdem gut Rocky, die Zeit mit dir war schön.
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ska-p_lyric 2011/02/14 22:29:06
Kommentar löschenPerfekt inszeniertes Comeback im Doppelpack, Stallone macht genauso viel richtig wie auch schon bei John Rambo. Der Zuschauer bekommt genau das, was er erwartet hat. 100% Rocky, 100% Stallone, 100% Spannung
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Filmar 2011/02/10 17:04:47
Kommentar löschenDer erste und der letzte Teil dieser Saga sind die Besten (der Rest ist leider eher schlecht). In "Rocky Balboa" gab es eine einzige Kampfszene, und trotzdem ist das einer der besten Boxerfilme.
8.5
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