Rom, offene Stadt

Roma, città aperta (1945), IT Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 21.02.1961

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8.3
Kritiker
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7.5
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275 Bewertungen
7 Kommentare
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von Roberto Rossellini, mit Aldo Fabrizi und Anna Magnani

Rom, offene Stadt spielt im März 1944, als sich Mussolini bereits im Norden verschanzt hat und die Allierten in Süditalien gelandet sind. Die Stadt steht noch unter deutschem Kommando, doch der Widerstand regt sich.

Hunger und Angst beherrschen die Stadt. Razzien, Verhaftungen und Folter durch die SS sind an der Tagesordnung. Mit gnadenloser Härte verfolgen die Faschisten jeden kleinsten Widerstand gegen die Deutschen. Und trotz allem steht für Pina (Anna Magnani) ein großer Tag bevor. Morgen wird sie ihren Verlobten Francesco (Francesco Grandjacquet) in der Kirche von Priester Don Pietro (Aldo Fabrizi) heiraten. Doch der heimliche Widerständler Francesco wird nicht nur von der SS bedroht, sondern auch von möglichen Verrätern. Sie suchen den einflussreichen Widerstandskämpfer Manfredi (Marcello Pagliero), der bei ihm Unterschlupf gefunden hat.

Vollständige Handlung
Die schwangere Pina (Anna Magnani) und Francesco (Francesco Grandjacquet) wollen am nächsten Tag heiraten, als ein der von den Deutschen gesuchte Widerstandskämpfer Manfredi (Marcello Pagliero) bei Pina erscheint. Da Francesco noch arbeitet und Manfredi den Priester Don Pietro (Aldo Fabrizi) sprechen möchte, schickt sie ihren Sohn aus erster Ehe Marcello (Vito Annichiarico) zu dem Heiligen Vater.

Don Pietro, der fußballbegeisterte katholische Priester, der sich besonders für Kinder und Jugendliche einsetzt, lässt sich leicht für die Sache des organisierten Widerstands gewinnen. Zu groß ist seine Nächstenliebe und sein Hass auf die Deutschen. Auf Geheiß eines Botschafters übergibt er noch in der Nacht einem Mittelmann Bücher, in denen Geld versteckt ist. Anders als alle Bewohner Roms darf ein Priester…



Cast & Crew


Kommentare (7) — Film: Rom, offene Stadt


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Lorion42

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Bewertung6.5Ganz gut

Anfangs wirklich spannend und unterhaltsam gemacht, entpuppt sich der Film am Ende als ein Leidestripp mit Folter und Erschießungskommando. Hier geht er mir zu wenig auf moralische Fragen ein. Hätte wesentlich besser sein können.

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Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Rom, offene stadt" ist so berührend. Danach kaspert Fellini immer öfter ab, immerhin sind seine Filme nach 3 sekunden schon als Fellini zu erkennen, das ist wohl einzigartig.

Der beste Fellini, den er nie gemacht hat:
http://www.youtube.com/watch?v=m1yGdwnI6Ys

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BaltiCineManiac

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Egal, wie doll in deinen Augen Fellini danach auch abkaspern mag, "Rom, offene Stadt" wurde immer noch von Roberto Rossellini inszeniert, auch wenn der Federico zugegebenermaßen ein bisschen beim von Sergio Amidei geschriebenen Drehbuch mithelfen durfte! Einzigartig ist daher, dass du schon nach 3 Sekunden trotzdem ein Fellini-Werk erkennst ... ;D


Markbln

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Ach deshalb mag ich den am liebsten. Ich dachte mit dem 3-Sekunden-Verweis in der Tat eher an die Filme nach "La dolce vita", dieses ganze typische Fellini-Klientel. Danke für den Hinweis, das darf echt nicht passieren :)


AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab vorher viel über Rossellinis Start seiner Neorealistischen Trilogie gelesen - nicht schwer, ist ja in jedem Filmklassikerbuch drin. Naja, ich hätte mir mehr erwartet. Ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, aber ich hätte mir es wesentlich dramatischer vorgestellt. Ehrlich gesagt, kann ich es schwer in Worte fassen, warum meine Erwartungen andere waren. Womöglich vergleiche ich zu sehr mit Rossellinis "Deutschland im Jahre Null", den ich sehr gut fand und der sehr gut die Leiden der Nachkriegszeit darstellt. Definitiv sagen kann ich aber, dass "Rom, offene Stadt" die Emotionen der Kriegsmüdigkeit sowie der Hoffnunglosigkeit, die das sinnlose Unterfangen 2. Welktkrieg mit sich brachten, sehr gut einfängt.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Packendes und mitreissendes Kriegsdrama.
Die Folterscene und der Schluß werden sich einem für immer ins Gedächtnis
einbrennen.
Am besten im Originalton mit Untertiteln gucken, denn in der deutschen Fassung, werden bewußt die Deutschen verharmlost.

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maslobojew

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Handlung spitzt sich zu und mündet in einer Folterszene, deren Hergang sich im Kopf des Zuschauers abspielen muss und deren Folgen recht schonungslos gezeigt werden.
Bedenkt man, dass der Film schon während des Krieges (!) gedreht wurde, dann in Deutschland zunächst verboten war und später in einer entschärften, verharmlosenden und in den Dialogen teils sinnentstellten Fassung herauskam, wird klar, welche Brisanz dieser Film als Zeitdokument hatte.
Ich habe mir die OmU-Fassung angesehen, in der man in vielen Szenen die größtenteils italienischen Schauspieler, die SS und Wehrmacht verkörpern, mit dem entsprechenden Akzent deutsch sprechen hört. Die Original-Tonspur knistert und rauscht zwar enorm, gibt dem Film aber die von Rossellini beabsichtigte Authenzität.

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JimiHendrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Einer der ersten Filme, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa gedreht worden ist.
Für mich eher etwas langweilig anzusehen, aber man kann schon die Klassik des Films entdecken.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klassiker, der den italienischen Neorealismus begründete. Erschreckender Nachkriegsfilm, der eindeutig noch unter dem Schock des Zweiten Weltkrieges entstand.

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