Romance

Romance (1999), FR
Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Drama, Erotikfilm, Kinostart 15.06.2000

6.3 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
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von Catherine Breillat, mit Ashley Wanninger und Caroline Trousselard

Die Lehrerin Marie (Caroline Ducey) leidet, da ihr Freund, das Model Paul (Sagamore Stévenin) nicht mit ihr schlafen möchte. Als Begründung gibt er an, er würde sie sonst verachten. Doch Marie gibt sich mit dieser Antwort nicht zufrieden. Unglücklich und auf der Suche nach einem Mann, der sie liebt und sexuell begehrt, streift sie nachts durch die Straßen von Paris und beginnt flüchtige Affären – stets hoffend, dass Paul seine Meinung über Sex ändern wird.

Zunächst geht Marie mit Paolo (Rocco Siffredi) fremd, den sie in einer Bar kennenlernt. Doch als sie nach ein paar Mal Sex Gefühle zu ihm entwickelt, trennt sie sich wieder von ihm. Danach beginnt sie eine Affäre mit dem Direktor der Schule, wo sie arbeitet. Dieser erweist sich als Casanova, der bereits mit 10.000 Frauen geschlafen hat und der sie in die Welt der Fesselspiele einführt. Zwischen dem väterlichen Lehrmeister und Marie entwickelt sich so auch eine Freundschaft, in der sie über Paul sprechen kann.

Mit der Zeit verändert sich Marie: Statt stets weiß und adrett gekleidet, zieht sie nun gerne rote Sachen an und gibt auch Paul mehr Freiraum. War sie sonst immer sehr besitzergreifend gewesen, so straft sie ihren Freund für dessen Frigidität nun mit Desinteresse. Doch genau dies beginnt Paul zu faszinieren. Er bemerkt, dass Marie ihm entgleitet und schläft so mit ihr, um sie zu schwängern und sie so an sich zu binden. Die Rechnung geht zum Teil auf: Marie wird schwanger. Doch mit Maries gewachsenem Selbstvertrauen löst sie sich auch von Pauls Egozentrismus. Als er am Tag der Geburt nicht aufstehen kann, weil er die Nacht zuvor gesoffen hat, dreht Marie das Gas in der Wohnung auf. Zu Pauls Beerdigung erscheint sie mit dem Sohn, den sie nach ihrem Exfreund benannt hat.

Rezeption
Mit Romance wurde Catherine Breillat dem internationalen Publikum bekannt. Der Film wurde gespalten aufgenommen. Während die einen schockiert reagierten und Breillat vorwarfen, etwas einzufordern, was durch die sexuelle Revolution längst schon verwirklicht wurde, lobten andere Breillat für ihren Mut, eine eigenständige sexuelle Identität der Frau darzustellen.
Auch der Vorwurf der Pornographie wurde laut, zumal auch der italienische Pornostar Rocco Siffredi eine Rolle im Film übernahm. Befürworter betonen die Wichtigkeit pornographischer Zitate, um so den in der Tradition des Kinos gewachsenen männlichen Zuschauerblick bloßzustellen. Das X auf dem Filmplakat demonstriert die verbotene Zone des weiblichen Geschlechts, das bisher im Kino nur als Lustobjekt des Zuschauers gezeigt wurde.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Romance

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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1.5Ärgerlich

Boa. So eine frustrierte Scheiße. Da war Rocco Sifredi wirklich der Sympathieträger des Films. Nach ANATOMY OF HELL glaube ich langsam, dass Frau Breillat nicht wirklich viel zu erzählen hat, das aber ganz gerne in ein paar zeigefreudigen szenen verpackt und mit ätzendem weltschmerz-geseier unterlegt. unerträglich.

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Kommentare (5) — Film: Romance

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Knutrobert

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Bewertung0.0Hassfilm

Weder erotich noch spannend. Schlicht und einfach LANGWEILIG!

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JimiHendrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist nicht wirklich ein Skandalfilm udn ein Porno ist es natürlich auch nicht im geringsten.

Der Film hat schon eine gewisse Anziehungskraft und auch Tiefsinnigkeit.

Grade die Farben die dort Verwendung finden, sind bewusst so gewählt.
Zum Beispiel das Weiß, indem die Wohnung von ihm gehalten woden ist, es spiegelt wunderbar seine kalte und distanzierte Ablehnung zu ihr aus, es spiegelt quasi sein Innerstes wieder.

Sie trägt auch fast immer Weiß, bis sie immer mehr von ihm abgleitet und ich das Rot, der Feurigkeit eines anderen mannes gezogen wird, der ihr die Wörme und Liebe geben kann, welche sie von ihrem Freund nicht mehr bekommt.

Die Livegeburt am Schluß ist wirklich heftig und ist auch der Höhepunkt des Films.

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Blonder

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Geschichte handelt von einer Frau, die praktisch auf der Suche nach sich selbst ist. Ihr Freund schläft nicht mehr mit ihr, von da an betrügt sie ihn und lernt somit verschiedene Sexpraktiken kennen. Jeh mehr sie in die kühle Welt des Sex eintaucht, stellt sie sich immer mehr in Frage.
Die Story wird gekonnt mit Hardcoreszenen verknüpft, gleichzeitig springt die Kühle des Films auf einen über.
Herausgekommen ist ein Film den man nicht so schnell vergisst.

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Den Film als Porno bzw. Erotikfilm zu betrachten, ist mehr als verfehlt. Breillat erzählt das Aufwachen einer unterdrückten sexuellen Identität und bricht Tabus, mit denen weibliche Sexualität leider noch belegt ist. In Interviews betonte Breillat stets, dass sie pornographische Zitate verwendet, um den männlichen Zuschauerblick zu entlarven.

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dAShEIKO

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Bewertung1.5Ärgerlich

Der erotische Film hat schon bessere Zeiten gesehen ...und wer einen Porno sehen möchte, sollte auch einen solchen ausleihen ;-)

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