Romy

Romy (2009),
Laufzeit 105 Minuten, Drama

5.1 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
125 Bewertungen
19 Kommentare
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von Torsten C. Fischer, mit Jessica Schwarz und Thomas Kretschmann

Biopic-Fernsehfilm der ARD über das Leben der Schauspielerin Romy Schneider, die 1982 verstarb. Jessica Schwarz mimt die Deutsch-Österreicherin, die mit Sissi zum Weltstar wurde, vor ihrem Ruhm nach Paris floh, dort eine Liaison mit Alain Delon einging und ihren Sohn David durch einen Unfalltod verlor, was schließlich zu ihrem frühen Tod mit 43 Jahren führte.

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Kritiken (1) — Film: Romy

Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

ROMY ist ein durchaus ambitioniertes, aber letztlich zu kleinkariertes Unterfangen, das weder seine grandiose Hauptdarstellerin zu nutzen weiß noch sich so recht an Romy Schneider rantraut.

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Kommentare (18) — Film: Romy

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Brigittes Helm

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Es muss ja nicht immer das ganz große Kino sein. Auch im Fernsehen gibt es Sternstunden. Dieser Film gehört garantiert nicht dazu. Warum überhaupt ein Film über Romy Schneider gedreht wurde, bleibt rätselhaft. Er musst scheitern, weil Schneiders Schauspielkunst auf ihre Weise einmalig und nicht kopierbar war und bleibt. Jede Schauspielerin, die einen Funken Berufsstolz hat, hätte die Rolle abgelehnt. Frau Schwarz war entweder schlecht beraten oder leidet an Selbstüberschätzung. Sie gibt die Romy viel zu burschikos und selbstbewusst und lässt gleichzeitig jegliche Zwischentöne vermissen. Eine gruselig schlechte Performance. Über die Regie dieses Machwerks breiten wir besser den Mantel des Schweigens. Der Darsteller des Delon ist ein Witz, von den anderen ganz zu schweigen. Und wieso wird die Ehe mit Mayen so breit ausgewalzt (zudem hasenherzig sein Judentum, seine Trunksucht, seine Depessionen und sein Fremdgehen verschweigend), während Delon, Biasini und Pétain wie Pappkameraden vorgeführt werden? Ein peinlicher, ägerlicher und zudem völlig überflüssiger Film.

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angelmoonsoul

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist gut gemacht. Jessica Schwarz gibt ihr bestes, um Romy gerecht zu werden, und sie macht das auch ganz gut. Yvonne Catterfeld hätte eine solche Darstellung von Romy Schneider sicher nicht so gut hinbekommen.

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Brigittes Helm

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Nur weil Catterfeld es vermutlich noch schlechter gemacht hätte, werden die Leistung von Schwarz und der Film insgesamt nicht automatisch gut.


mrs. penguin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

also, ich fand den film nicht so, wie er hier kommentiert wird. schließlich hat er mich sehr getroffen und 12 stunden immernoch nicht in ruhe gelassen. kann sein, dass es an mir liegt... oder an dem film

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filmtipp

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Bewertung0.0Hassfilm

Das schlimmste, was ich seit langem gesehen habe. Nuschel-Jessica-Schwarz-bekommt-den-Mund-nicht-auf in einem so narkotisierenden Film, dass einem die Kinnlade runter klappt. Hilfe!!!! Da dreht sich Romy Schneider im Grabe um.

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his_poisongirl

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich hatte mich so auf den Film gefreut, denn ich liebe Romy Schneider ... habe sogar "Desperate Housewives" ausfallen lassen ... und dann das! ... Der Film war sowas von langweilig ... und dieses Durcheinander! ... Jessica Schwarz sah Romy abundan ähnlich ... aber das alleine reicht nicht!

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lyogen

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich müsste der Film "Jessica" heißen, denn eine Romy habe ich in Frau Schwarz bis zum Schluss nicht erkannt. Immer nur sie selbst. Wäre eine unbekannte noch nicht geprägte Schauspielerin nicht vielleicht besser gewesen? Dafür tolle Bilder!

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Darbon

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Bewertung2.5Ärgerlich

Großartige Momente für Cinephile, die vertrauten Bilder mit dem berühmten blauen Badetuch und der Brille aus Sautets "Les choses de la vie" wiederzuerkennen, die Uniform des Duellisten Franz aus Gaspard-Huits erzwungen buntem Remake des Ophüls-Klassikers "Liebelei" mit der matronigen Übermutter Magda, der so hellblaue wie schmerzensreiche Tüll aus "La passante", die beige Kutte der Alkoholikerin aus "Mado" oder die vertraute Schenkel-Pose aus Derays so schickem wie banalem "La piscine". Bravo, Torsten C. Fischer für diese Momente eines Connaisseurs, der immer wusste, dass Romy eine Französin ist und der mehr kann und besser kann ("Katzenzungen", "Rabenherz")!

Die Szenen um Heinrich Böll und das Desaster um Romys Arbeit mit Aleksandar Petrović sind vielversprechende bewegende kleine Fetzen und die letzten zehn Minuten erlauben Fischer und auch Frau Schwarz, als Elsa Wiener Talent zu zeigen, wenn statt David der kleine Wendelin die erste Geige spielt. Und wenn Jessica Schwarz das Glas nach Thomas Kretschmann schmeißt, gibt es eine gewisse Annäherung an die reale, an die obsessive La Schneider, die jeden wahllos und unreflektiert liebte und hasste, die inbrünstig anbeten konnte und verachten.

Doch von Romy Schneider ist in diesem glatten Bilderbuch, das nur durch meisterlich fabelhafte Kostüme bis hin zu Delons Badehose (ein deutscher Fernsehpreispreis für die geniale Arbeit von Baum und Möbius wäre redlich verdient) und eine feine Ausstattung punktet, nix zu spüren.

Es gibt in "Romy" keine Leidenschaft, kein Feuer, kein Licht, keinen Wahnsinn - leider auch nicht bei der auf bieder, harm- und farblos gedrosselten Jessica Schwarz, die sich so sehr bemüht und nichts zeigen kann oder darf. Und deren angelsächsisches Französisch mit Verlaub verbesserungswürdig ist, wie Autodidaktin Romy vielleicht sagen würde. Von Regisseur Fischer und den Ambitionen seiner Hauptdarstellerin ist unter den geglätteten Entscheidungen der SuperIllu-Redakteure nicht mehr viel zu spüren.

Wäre "Romy" nicht so klasse bebildert und besetzt (in Sekundenauftritten sind neben Georges Claisse als Sautet auch Oststars wie Sweltana Schönfeld als Krankenschwester und Hansjürgen Hürrig als Advokat zu erkennen) hätte das Fragment auch auf dem MDR oder auf allen Dritten bei "brisant" laufen können, wo heute Patricia Hitchcock als Alfreds Frau verkauft wurde (Hitch als Tochterficker?, aber ja, beim MDR immer gern!)

Es pilchert in einer gefälligen Arztroman-Schmonzette, die sowohl die Entblößung von "Hitlers Hofschranzen" meidet wie auch den seit Beginn seiner Starkarriere offenen bisexuellen Alain Delon, auf dessen "Ich liebe Sex mit Männern" die olle Magda S. damals schon in jeder Postille von Quick bis Bild wetterte. Statt den Disput zwischen Alain Delon und Jean-Claude Brialy zu zeigen, gibt's eine Pilcher-Krankenschwester (wirklich bezaubernder und feinsinniger als die peinliche Rolle: Nadja Bobyleva).

Fazit: Ein großartig bebildertes, halbherzig bis schlicht gespieltes und miserabel erzähltes TV-Event, das es vorzieht, den roten Teppich der César-Verleihung zu zeigen, wo doch ein einziges Bild des mit diesem Preis ausgezeichneten Flammentods von Philippe Noirets Frau unter dem Feuer deutscher Nazis in "Le vieux fusil" weitaus ehrenwerter und Romys Anliegen, Schauspielerin in wichtigen Filmen zu sein, gerechter geworden wäre.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

alanger

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stimmt, überrascht.


harperpitt

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naja mit den kostümen haste recht :)


derblonde

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut gespielt und auch interessant. Trotzdem irgendwie langweilig, so richtig fesselt dieser Film nicht.

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Herr Marcus

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Bewertung5.5Geht so

Scheitern, öffentlich-rechtliches. In 90 Minuten durch die allzu bekannte Geschichte gehächelt. Biographiepunkte alle abgehakt, jede bekannte Aufnahme nachgestellt, alles schön gründlich, bloß nix auslassen.
Das Buch hat alle großen Kapitel in Scheider's Leben auf Kleinanzeigenniveau reduziert - Kleinanzeigen in der Quick wohlgemwerkt. Und dann dieser Tatort-Mief in der Inszenierung - es sah einfach alles nach der Standard-ARD-Kulisse 60er/70er Jahre aus. Wie geleckt. Da helfen auch die armseligen Handkamera-Effekte nichts. Oh, jetzt schnell noch den nächsten Wendepunkt in ihrem Leben abgefilmt. Hier. Zack. Biasini, der franz. Hund. Pillen nicht vergessen. Traurig traurig.
Dieses Leben war sicher viel zu groß für die ARD und 90 Minuten. Was aber nicht hilft: Kein Mut sich einem Kapitel in Ruhe zu widmen oder mal ganz nah ran zu gehen an Frau Schwarz und ihr vertrauen. Die Romy hat doch geweint, viel gesoffen, viel gevögelt, laut gelacht, gelebt und gesucht. Und die Arbeit, die Arbeit war alles. War was sie ausgesaugt hat, wo sie alles gelassen hat. Wofür sie alles geopfert hat. Das wurde nur hochglänzend und nebenbei gezeigt. Lieber nochmal roten Teppich und Fotoposen....
So hat man es allen recht zu machen versucht, den Sissy Fans und dem Romy-Cineasten-Club. Auch daran sind sie gescheitert: Aktenzeichen XY-ungelöst mit Rudi Cerne hatte mehr Zuschauer an diesem Abend. So eine Vergeudung.

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Brigittes Helm

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Kleinanzeige in der Quick. Besser kann man es nicht ausdrücken. Ein großartiger Kommentar.


annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gehört viel Mut dazu, einen Film über Romy Schneider zu verwirklichen. Viele Filmemacher, viele Schauspieler scheiterten bereits daran, einen großen Star in Bilder einzufangen. Insbesondere, wenn dieser Star bereizs zu Lebzeiten ein Mythos war. Romy jedoch kann als Volltreffer gewertet werden. Die Macher des Biopics setzten auf die schmerzvollen Phasen im Leben der Schauspielerin und verzichteten fast gänzlich auf die Sissi-Romanze. Dem Zuschauer wurde so ein Blick auf die zerbrechliche Schauspielerin gewährt, den Jessica Schwarz mit einer zwar leicht bemühten Darbietung, aber nichtsdestrotz auf anmutige Weise ausfüllte.

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Edu

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine sich nach Gemeinschaft sehnende Inividualistin hat alles gegeben, was sie in ihrem Leben erhalten hat. Dies wurde in dem neuerlichen filmischen Werk "Romy" nicht deutlich genug vermittelt.

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spanky

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Bewertung4.0Uninteressant

"La Schwarz" kann's. Soviel hat man jedenfalls gesehen. Mir war das aber zu viel ultrahektischer Parforceritt, welcher dieses bewegte Leben nur allzu oberflächlich angerissen hat und im Prinzip für Unvorbereitete nur Fragen offen ließ, als sie zu beantworten. Deswegen musste gleich noch eine 30-minütige Doku erklärend nachgeschoben werden. Und ja: Nicht nur die Perücke von Heinz Hoenig, sondern die Maske insgesamt war eine Frechheit. Da wäre mehr drin gewesen.

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alanger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

zwei drittel seiner zeit verbringt das filmportrait mit dem reinen portrait sein. und bis auf die perücke von heinz hoenig ist das auch recht nett gemacht.

so gut, so bieder.

aber dann, im letzten drittel bekommt 'romy' eine dunkle intensität, die ich nicht(mehr) erwartet hatte.
deswegen sehr sehenswert!

ps. die besetzung vom großen "alain delon" war eher humorig angelegt, oder?

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Motsche

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde der Film schafft es interessante Romy-Seins-Möglichkeiten zu zeigen. Und gute schauspielerische Leistungen sollten auch nicht von der Kritik missachtet werden. Der Film war alles andere als (üblicher!) weichgespülter Fernsehquarck! Wer das nicht gemerkt hat, hat wohl einen anderen Film gesehen oder nach 20 min wieder abgeschaltet! Denn dann kam nämlich Frau Schwarz und die hat deutlich spürbar "mit Herz gespielt". Dafür immer wieder gerne 7 Punkte!

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janissl

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wenn man das Budget nicht hat und das Drehbuch nicht hat und auch die Schauspielerin nicht hat um dem Leben dieser Legende gerecht zu werden, sollte man es besser einfach bleiben lassen.
Der Film hetzt durch das Leben der Romy Schneider im Eiltempo und wird ihr in keiner Szene gerecht. Ganz im Gegenteil, hier ein bisschen unglückliche Kindheit, da ein paar komplizierte Beziehungen und plötzlich die Tabletten und Alkoholsucht, aber der Versuch dieser einzigartigen Schauspielerin in die Seele zu schauen wird gar nicht erst unternommen. Jessica Schwarz ist zwar keine schlechte Schauspielerin, aber das Drehbuch gibt ihr keine Chance und so wird sie der Schneider zu keinem Zeitpunkt gerecht und sie ist ja auch vom Typ her eher der Gegenentwurf zu Romy Schneider.

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moviereporter

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Wie wahr, wie wahr. Dem ist nix mehr hinzu zufügen - besser kann man den Film nicht beschreiben.


Brigittes Helm

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Korrekt.


Kubrick_obscura

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Bewertung5.0Geht so

So harsch wie der verehrte filmbaum, kann ich "Romy" zwar nicht in die Mangel nehmen, dennoch spiegelt sein Kommentar alles wieder, was man an diesem Film zurecht bemängeln kann. Trotzdem halte ich "Romy" für einen angenehmeren Vertreter seiner Kunst, des TV-Förder-Lobbyismus-Blockbuster-GEZ-Films.
Bei Dresden, Krupp, Sturmflut, Tsunami & Co verspührte ich immer diese Lust meinen Fernseher einfach umzudrehen und den Watt-Verbrauch auf dem Etikett zu studieren.
Hier interessiert mich ja mal wenigstens die Protagonistin, von dessen Leben ich echt keine Ahnung hatte. Jetzt kommt man einigermaßen drauf klar. Der Film verschwindet eh schnell wieder in der Versenkung. Der nächst-schlechtere kommt bestimmt. Freundliche 5 Punkte von mir. Das Rad dreht sich munter weiter...

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barracuda

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Lieblos und oft verwirrend aneinander gereihte Szenen, dazu Schauspieler, besonders die Hauptdarstellerin, die nicht, weder im Aussehen, noch in der Mimik oder Gestik, die geringste Ähnlichkeit mit Romy Schneider haben, dazu zu viel französische Passagen, die wohl die Wenigsten verstehen, dazu eine extrem schlechte Kameraführung, Alles in Allem, eine verschenkte Chance, Romy nur im Entfernsteten gerecht zu werden.

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Xebeche

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Ich finde, Jessica Schwarz hat schon Ähnlichkeit mit Romy Schneider. Die anderen Schauspieler haben keine Ähnlichkeit mit ihr, da geb ich dir Recht :P


filmbaum

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Bewertung1.5Ärgerlich

Wenn man im Abspann die Anzahl der Redakteure und öffentlich-rechtlichen Fördergremien sieht, die hier mitgewerkelt haben, weiß man schon, wieso das nix werden konnte. Geballte Mainstreampower wachte penibel darüber, dass eine Austrahlung zur 20.15-Uhr-Herzschmerzsendezeit auch bitteschön "massenkompatibel-zielgruppenorientiert" daher kommt und niemanden verschreckt. Also bloß kein gewagtes Biopic im Stil von "I'm not there" oder so! Schön nach Kochbuch die einzelnen Zutaten vermengt und gut durchgequirlt, so sieht der Film "Romy" am Ende aus: Die Schauplätze switchen schnell in immer neue Settings und gerne auch "vor Ort" nach Paris, très chic, boah, schaut mal, wofür wir Geld hatten. Wie Perlen an der Schnur aufgezogen werden biografische Stationen mit Ruckzuck-Dialogen und ebenso plötzlichen Temperamentwechseln abgehandelt, egal ob stimmig oder nicht, schnell geschnitten fällt das schon keinem auf. Bedeutungsschwanger werden Gesten und abgeguckte Eigenheiten allesamt als Kopie vorgeführt, da ist der armen Jessica Schwarz nicht mal ein Vorwurf zu machen, die sich vergeblich müht, Anmut in ihr Spiel zu bekommen.
Das dem Publikum als ernstzunehmende Hommage an eine große Schauspielerin unterzujubeln, die in ihrem Leben vom Schwarm aller Schwiegerväter bis zur wagemutigen Avantgardistin alles war außer angepasst, geht nicht mal als Vorweihnachtsscherz durch.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

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