Rosen im Herbst

Rosen im Herbst (1955), DE
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 29.09.1955

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Rosen im Herbst - Bild 746042
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von Rudolf Jugert, mit Ruth Leuwerik und Bernhard Wicki

Effi Briest ist auf dem väterlichen Gut Hohen-Cremmen zu einem bezaubernden jungen Mädchen herangewachsen, als Baron Geert von Innstetten bei ihren Eltern um ihre Hand anhält. Innstetten, Landrat in Pommern, kann mit einer beachtlichen Karriere rechnen; er ist zwar bedeutend älter als Effi, aber ein stattlicher Mann. Effi könne sich glücklich schätzen, dass er gerade sie auserwählt habe, meint ihre Mutter. So kommt Effi nach der Hochzeitsreise in die kleine Küstenstadt Kessin. Sie liebt lnnstetten und möchte ihn gern mehr für sich haben. Ihr ehrgeiziger Mann, auf sein Weiterkommen bedacht, lässt sie jedoch oft allein in dem großen Haus, in dem der jungen Frau manches unheimlich ist. Bei einem Hauskonzert begegnet ihr Major Crampas, den Innstetten von früher kennt, aber instinktiv ablehnt. Crampas züchtet Pferde; Effi fühlt sich von seiner unkonventionellen Art angezogen, dann wieder stark verunsichert. Auf gemeinsamen Ausritten kommen beide sich immer näher. Als sie später nach Berlin übersiedelt, wo Innstetten in ein hohes ministerielles Amt berufen worden ist, hofft Effi inständig, es werde stets verborgen bleiben, was zwischen ihr und Crampas war. Sechs Jahre später – Effi hat die Affäre längst vergessen und ist glücklich in ihrer neuen Rolle als umschwärmte Frau des Erfolgsmenschen Innstetten – findet ihr Mann jedoch Briefe des Majors, die alles aufdecken. Ganz dem Ehrenkodex seiner Zeit verhaftet, fordert er ihn zum Duell. Crampas fällt; Innstetten trennt sich von seiner Frau, ohne sie je wiederzusehen. Auch das Kind wird ihr entzogen. Sogar die Eltern meiden sie. Allein und von allen als gesellschaftlich Aussätzige gemieden, ist Effis Lebenswille bald gebrochen.


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burkivoll

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Bewertung3.0Schwach

Eine trivialisierende Vermarktung der Romanvorlage, deren Elemente banal zugerichtet werden. Wer sich einen typischen Film der 50er Jahre reinziehen will, sollte sich um den Film bemühen und Ruth Leuwerik als Effi Briest im Damensattel mit Reiterkostüm und Zylinder genießen - allerdings können wohl nur noch Menschen meiner Generation mit der Zunge schnalzen und in süßen Reminiszenzen schwelgen.

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Werksgetreue, aber doch recht biedere Verfilmung des Literaturklassikers.

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minifuzzi

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Bewertung5.0Geht so

keine wirklich gute "Effi Briest-Verfilmung"! Effi ist viel zu alt und Roswitha auch....wichtige Szenen werden ausgelassen und verfehlt ingesamt total die Atmosphäre des Buchs! Kann man aber unabhängig davon anschauen...ist irgendwie doch interessant, aber wirklich gut ist es eben nicht :)

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