Rosenstraße

Rosenstraße (2003), DE
Laufzeit 136 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 18.09.2003

4.4 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
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6 Kommentare
Rosenstraße - Bild 2536977
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von Margarethe von Trotta, mit Maria Schrader und Katja Riemann

Die New Yorkerin Ruth Weinstein hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre jüdisch-orthodoxe Religion und ordnet für die ganze Familie 30 Tage Trauer an. Überdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah mit dem Südamerikaner Luis ab. Das stößt bei Hannah auf völliges Unverständnis. Um den Grund für das Verhalten ihrer Mutter, die nie über ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-jährigen Lena Fischer in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht.

HandlungDer Film schildert den Frauenprotest in der Berliner Rosenstrasse vom 27. Februar 1943. Es war die ganz private Form des Widerstandes gegen das Hitler-Regime. In der Rosenstrasse warteten an diesem Tag jüdische Männer auf ihre Deportation in die Vernichtungslager. Aber ihre “arischen” Frauen wollten sie nicht gehen lassen und so organisierten sie eine Protestaktion, der sich bald hunderte anschlossen. Die Männer kamen frei und es herrschte eine freudige Stimmung über die SS gesiegt zu haben.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet*Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de

Hintergrundinformationen bei kinofenster.de

Quellen

  • Rosenstraße - Bild 26517
  • Rosenstraße - Bild 26518
  • Rosenstraße - Bild 26519
  • Rosenstraße - Bild 26520

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Rosenstraße

Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.5Ausgezeichnet

Lang ist es her, dass zuletzt ein Film von Margarethe von Trotta ins Kino kam: "Das Versprechen", Eröffnungsfilm der Berlinale 1995, war nicht der einzige Film, den die Kritik zu Unrecht heftig verurteilte. Sie warf der Regisseurin vor, einen Film über die deutsch-deutsche Geschichte gedreht- und diese obendrein überflüssigerweise mit einer privaten fiktiven Liebesgeschichte unterfüttert zu haben, an der sie selbst - in Paris lebend - gar nicht partizipiert habe.

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Kommentare (5) — Film: Rosenstraße

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Deep Ford

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was soll man sagen: typisch deutscher Film, typisch Riemann. Dass diese furchtbare Epoche pausenlos als Profitgarant für solche minderwertigen kleinen Filmchen benutzt wird k*t mich an. Sorry, ist so. Was mögen nur die Opfer dieses Regimes davon halten?

Filme, die die Schrecken dieser Zeit behandeln, sollten auch mit dem entsprechenden Respekt vor den Opfern produziert werden und nicht als billige Fernsehspielchen auf GZSZ-Niveau rausgehauen werden!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Tyler

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Aberrr daaas Riieemännchen 'at docch soo 'übsche Lockeen :(
vielleicht spielt sie in ihrem nächsten Film einen Wischmop?


Brennegan

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wie man es auch dreht und wendet, "Rosenstraße" ist ein Film, der irgendwie nicht glänzen kann oder will. Was generell vom Thema her interessant wirkt, stellt sich schnell als erzählt heraus und zieht sich schmälernd über die Länge des Films hin.
Das wäre im Allgemeinen noch nicht so problematisch, wenn da nicht die Schauspieler wären. Ihre hölzerne Spielart ist in etwa so steif wie der Stechschritt eines Wehrmachtssoldaten, wodurch die Hauptfiguren so gar nicht zu berühren vermögen. Bei einem Film, in dem es jedoch darum geht, Sympathien für eben jene aufzubauen, entpuppt sich dieser Makel als filmischer Dolchstoß. Bis zuletzt vermag es die Schauspielriege, allen voran Frau Riemann, keine Sekunde zu überzeugen.

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dbeutner

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein furchtbarer Film, der Geschichte verdreht und verzerrt. Die Ereignisse in der Rosenstraße wurden von Gernot Jochheim Anfang der 90er Jahre erstmals gesammelt aufgearbeitet (was auch weitgehend in Vergessenheit geraten ist). Ernsthaft widerlich empfand ich die Darstellung, dass die "Rettung" nicht unwesentlich durch Sex zustandekam. Historische Ungenauigkeiten hin oder her - das war zuviel des Schlechten.

Katja Riemann hat daneben einmal mehr alle meine Vorurteile bestätigt. Was Margarethe von Trotta - früher durchaus geradezu verehrt von mir - an dieser Darstellerin findet, wird mir niemals begreiflich werden.

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davidpm

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Katja Riemann nervt! Sonst nix!

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Mr.Floppy

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Bewertung1.5Ärgerlich

absolut pathetisch und überflüssig

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