Rotes Kornfeld
Hong gao liang (1987), CN Laufzeit 90 Minuten, Historienfilm, Drama, Kinostart 15.06.1995
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Der Film spielt in den 20er und 30er Jahren in China und handelt von einer Frau, die von ihrem Vater an einen Fremden verkauft wird. Der Mann wird bald getötet, und die junge Frau versucht nun, das Geschäft ihres Mannes alleine weiterzuführen. Es geht so lange gut, bis japanische Besatzer, die in China eingefallen sind, bis zu ihr vordringen.
Cast & Crew
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Wen Jiang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großvater
-
Rujun Ten
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onkel Luohan
Schauspieler
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Jianyu Chen
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Wei Zhu
- Genre
- Kriegsfilm, Drama
Drehbuch
Filmdetails Rotes Kornfeld
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Kommentare (4) — Film: Rotes Kornfeld
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/12/27 20:56:37
Kommentar löschenEines der krassesten Filmerlebnisse, das ich jemals hatte. Der Film beginnt als gelungenes Drama mit einigen lustigen Passagen, wird dann im Verlauf aber immer krasser und endet... Furios. Genial.
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Framesurfer 2011/12/17 23:43:46
Kommentar löschenGewinnt den goldenen Bären in Berlin und ist den hiesigen Pfeifen nicht mal eine Dvd Veröffentlichung wert. Die einzige VÖ, die ich entdeckt habe, war eine chinesische VCD. Schande.
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guggenheim 2011/12/18 20:01:54
Antwort löschenhttp://www.amazon.de/Rotes-Kornfeld-Gong-Li/dp/B003MDHNUM
Framesurfer 2011/12/18 22:01:08
Antwort löschenSuper, Danke.
Acry 2011/06/06 22:03:12
Kommentar löschenSchon in Yimou Zhangs Regiedebüt erlebt man sein Gespür für beeindruckende Bildkompositionen. Gerade das Ende besitzt neben physischer auch optische Gewalt. Das Licht, die Farbe, die Formen. Alles verschmilzt zu einem Ganzen.
Die Geschichte einer selbstbewussten und mutigen Frau wird typisch chinesisch recht zurückhaltend erzählt und hat dadurch ein paar Längen. Letztendlich überzeugt der Film aber dennoch, da ich die gesehenen Bilder so schnell nicht aus dem Kopf bekam.
Auch bombastisch: das Kornfeld. Es schien lebendiger als jeder Mensch. Es wog sich, bog sich, war sanft und schützend, wild, unberechenbar und ästhetisch zugleich. Eine sehr passende Metapher also für das Leben, welches es manchmal gut mit einem meint oder aber auch mit unbändiger Wucht über einen hereinbricht und welches zu leicht zertrampelt werden kann...
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8martin 2011/03/30 18:47:16
Kommentar löschenSowohl für den Regisseur Zhang Yimou als auch für die Hauptdarstellerin Gong Li war der Film der Start zu einer Weltkarriere. Er hat uns mit seinen kraftvollen Farben und ungewöhnlichen Aufnahmen überzeugt. Sie mit ihrem schauspielerischen Talent. Nicht nur das Kornfeld schimmert rot; alle Bilder haben einen satten rot-braunen Stich. Die Farbe des Kornfeldes wird im Handlungsverlauf noch eine weitere symbolische Bedeutung erlangen. Und auch der hergestellte Schnaps hat dieselbe Farbe. Das Drehbuch wagt sich mit seiner leisen Kritik an männlichen Herrschaftsstrukturen ganz vorsichtig in Grenzbereiche vor, die das ZK damals noch akzeptierte. Dafür zeigt der Film die unbeliebten japanischen Besatzer als brutale Imperialisten. Weniger gewagt war die wirtschaftliche Erfolgsstory einer Frau fernab in der Provinz. Denn offiziell wurden emanzipatorische Tendenzen ja unterstützt. Und auch ihre sexuelle Selbstständigkeit, die man hier erahnt, war nicht selbstverständlich. Im Gegensatz zu seinen späteren Filmen hält sich Zhang hier emotional noch sehr zurück. Überraschend kühl dokumentiert er recht distanziert dieses sehenswerte Drama.
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