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Ruby Sparks - Meine fabelhafte Freundin

Ruby Sparks (2012), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Komödie, Fantasyfilm, Kinostart 29.11.2012


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6.8
Kritiker
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7.0
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1306 Bewertungen
82 Kommentare
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von Jonathan Dayton und Valerie Faris, mit Paul Dano und Zoe Kazan

In der Indie-Komödie von den Machern von Little Miss Sunshine erwacht Ruby Sparks, die Hauptfigur eines Schriftstellers, zum Leben und verdreht ihrem Schöpfer den Kopf.

Der junge Calvin (Paul Dano) hat ein Problem, mit dem sich viele Schriftsteller im Laufe ihrer Karriere auseinandersetzen müssen: die Schreibblockade. Besonders hart: Vor zehn Jahren hatte er ein Meisterwerk verfasst, doch nun dümpelt das Wunderkind um sich selbst kreisend vor sich hin. Egal auf welche Art und Weise er sich Inspiration holen will, die Ideen bleiben in seinem Kopf hängen und wollen nicht nicht aufs Papier. Doch eines Nachts im Traum erscheint ihm eine Romanfigur namens Ruby Sparks, in die er sich sogleich verliebt. Er kann sie praktisch vor seinem geistigen Auge sehen, plant ihre Vergangenheit und Zukunft – bis sie plötzlich direkt vor ihm steht – und seine Liebe erwidert.

Calvin glaubt zunächst an eine – wenngleich sehr realistische – Halluzination, doch Ruby (Zoe Kazan) scheint tatsächlich Fleisch und Blut geworden zu sein. Sein Bruder Harry (Chris Messina), der verständlicherweise zunächst an Calvins Verstand zweifelt, setzt ihm schließlich einen Floh ins Ohr: Denn wenn er sie erfunden hat, dann kann er Ruby mit jedem seiner getippten Worte auch beeinflussen und Eigenschaften hinzudichten. Aber manche Dinge lassen sich im wirklichen Leben nicht so tiefgreifend beeinflussen, vor allem aber nicht die Liebe.

Hintergrund & Infos zu Ruby Sparks
Hinter der Produktion von Ruby Sparks verbirgt sich die gleiche Firma, die uns auch Little Miss Sunshine (in dem Paul Dano auch mitspielte) beschert hatte, Bona Fide Productions. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Ruby Sparks vom gleichen Regie-Duo inszeniert wurde, Valerie Faris und Jonathan Dayton.

Während Paul Dano in Being Flynn noch den Sohn des selbsternannten Poeten Jonathan Flynn (Robert De Niro) verkörperte, darf er nun selber als gottgleicher Schöpfer auftreten. Diese Idee der Fleischwerdung der Kopfgeburt wurde bereits in Schräger als Fiktion umgesetzt, mit Emma Thompson als Schriftstellerin in der Krise und Will Ferrell als Opfer ihrer Schreiblaunen. Die Darstellerin der Traumfrau Ruby, Zoe Kazan, ist übrigens nicht nur die Enkeltochter von Regielegende Elia Kazan (Jenseits von Eden), sondern auch die Drehbuchautorin von Ruby Sparks. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (21) — Film: Ruby Sparks - Meine fabelhafte Freundin

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

“Ruby Sparks” ist vielleicht nicht der perfekte Film, aber nah dran. Vor allem dieser Film über die Suche nach der Traumfrau und die Selbstfindung kein weichgespülter Hollywoodstreifen, sondern ein Film mit Seele. Dadurch trifft “Ruby Sparks” zwar mit Sicherheit nicht den Geschmack der Massen, aber mitten ins Herz vieler Cineasten.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn Ruby Sparks manchmal selbst in die gewohnten Muster einer typischen Indie-Komödie verfällt, so ist der Film im Großen und Ganzen eine gelungene Dekonstruktion eines bestimmtem weiblichen Stereotyps und eine einfühlsame Darstellung von Diskrepanzen zwischen Wunschvorstellungen und Realität in einer Beziehung.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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4.5Uninteressant

Wenn Musik einen ganzen Film tragen muss: Ja, der Soundtrack versucht verzweifelt, mit dick aufgetragenen Streichern große Emotionen für gänzlich unsympathische Figuren und eine ermüdend altbackene Idee aufzubauen. Das schafft er nicht. In einer Schaffenskrise befindet sich hier nicht nur der Autor, sondern offensichtlich ebenso das Regieduo.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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7.5Sehenswert

Die Macher von Little Miss Sunshine setzen Drehbuchautorin Zoe Kazan als ihr eigenes Geschöpf ins Bild. Hinter- und feinsinnig tragikomisch.

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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6.0Ganz gut

Das Märchenhafte von Ruby Sparks [...] wird dem Film trotz gelegentlich schöner Szenen letztendlich zum Verhängnis: Als Figur bleibt Calvin so leer wie sein Papier und seine weißen Wände. [...] Er bleibt Figur eines zurechtgezimmerten Textes und wird nie Mensch.

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Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ... Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ...

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8.0Ausgezeichnet

Dabei zeigt ein Film wie Ruby Sparks, wie vielschichtig ein Film das spezielle Verhältnis nutzen kann, das Traum und Kino miteinander eingehen.

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Sebastian Handke: Der Tagesspiegel Sebastian Handke: Der Tagesspiegel

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7.0Sehenswert

Am Ende aber fühlt man sich wie nach einem Menü ohne Hauptgang: In die dunklen Gefilde des Narzissmus [...] wagt sich der Film nur kurz; das [Ende] wirkt aufgesetzt.

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Karolin Jacquemain: Hamburger Abendblatt Karolin Jacquemain: Hamburger Abendblatt

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9.0Herausragend

Weiß der Teufel, warum, aber bei uns wird kein Film wie Ruby Sparks gedreht: In jeder Szene eine gute Geschichte oder ein noch besserer Witz, 100 Minuten Tempo und Herz.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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9.0Herausragend

Eine unwiderstehliche Komödie, die man gleich noch einmal sehen möchte.

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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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5.0Geht so

Schade, denn ohne den ganzen übernatürlichen Firlefanz wäre vielleicht ein schöner, kleiner Liebesfilm dabei herausgekommen. Weniger ist manchmal mehr.

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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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9.5Herausragend

Ruby Sparks ist ein einfühlsamer, fantastisch-inspirierender Film, der nicht nur an der Oberfläche kratzt.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Obwohl Ruby die theoretisch idealen Eigenschaften besitzt, erweist sich das Leben mit einem erfundenen Menschen nicht gerade als einfach. Calvin greift immer wieder zur Schreibmaschine, um Rubys Charakter zu verändern, womit er allerdings die Situation immer mehr verschlimmert. Was zunächst als ein Kommentar zur ewigen Unzufriedenheit des Intellektuellen verstanden werden könnte, den das perfekte Glück einfach nur unglücklich macht, verbraucht sich jedoch schnell. Das Drehbuch-Problem von „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“ besteht nicht in der Vermischung der zwei Erzählebenen oder in der Suche nach einer vernünftigen Interpretation für ein unerklärliches Phänomen. In „The Purple Rose of Cairo“ liefert Woody Allen eine entwaffnende Erklärung für den Filmcharakter, der in die Wirklichkeit tritt: „Die wirklichen Menschen wollen, dass ihr Leben eine Fiktion ist, und die erfundenen, dass ihr Leben Realität wird“. Marc Forster liegt es genauso wenig daran, für „Schräger als Fiktion“ eine realistische Auflösung zu finden. Das gekünstelte Happy End im Film von Valerie Faris und Jonathan Dayton nimmt sich jedoch alles andere als stimmig aus. Die Formel von „Little Miss Sunshine“ ist diesmal trotz der interessanten ersten Filmhälfte nicht aufgegangen.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Ruby Sparks enthält so viel (tragische) Wahrheit über Liebe, Glück, Beziehungsleben und die eigenen Unzulänglichkeiten, mit denen man das alles kaputt machen kann, und ist dabei so bemerkenswert klug, dass man ihn unmöglich in einen Topf mit gängigen Hollywood-RomComs werfen kann. [...] Also: Merken. Zoe Kazan. Und: Gucken. Ruby Sparks. Einer der besten Filme dieses Jahr.

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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Es macht Spaß den beiden Hauptdarstellern, die auch im wahren Leben miteinander liiert sind, bei ihrem Spiel zuzusehen. Vor allem Paul Dano meistert die Gratwanderung zwischen Drama, Komödie und narrativem Slapstick mit schauspielerischer Präzision

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Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

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4.5Uninteressant

Das Problem des unterhaltsamen, aber eben doch am Reißbrett konstruierten Films ist sein Mangel an Subtilität.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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7.0Sehenswert

In der Produktion der Macher von Little Miss Sunshine ist Paul Dano natürlich goldrichtig, Unterstützung erhält er, wenn auch kurz, mit einem formidabel aufspielenden Antonio Banderas neben Annette Bening. Lediglich das Drehbuch hätte etwas besser verschraubt werden müssen.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Ein verführerischer, romantischer Fantasyfilm über den kreativen Schaffensprozess [...] - Ruby Sparks vollzieht einen einfallsreichen Hochseilakt und besticht durch Raffiinesse und Charme.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Ruby Sparks ist ein bezaubernder neuer Blick auf das Thema Liebe.

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Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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2.5Ärgerlich

Miss Kazan [...] zeigt seltsamerweise wenig Schauspieltalent, aber als Drehbuchautorin präsentiert sie uns einen neckischen Blick auf männliche Selbstversunkenheit und obsessive Selbstsucht - so skurril, dass es wieder witzig ist [...]. Ruby ist wie Ryan Goslings aufblasbare Gummipuppe in Lars und die Frauen. Der Unterschied ist nur, dass sie [Ruby] mit dem Hund Gassi gehen, putzen und Rührei zubereiten kann.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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9.0Herausragend

Ruby Sparks gibt gar nicht erst vor, mehr zu sein: Es ist eine geschmeidig und schön geschriebene romantische Komödie mit wundervoll agierenden Darstellern [...].

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (59) — Film: Ruby Sparks - Meine fabelhafte Freundin


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Michi Ebner

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film wie eine Apple Werbung. Aber ganz nett

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annB

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zwei wundervolle Schauspieler + eine fantasievolle Geschichte = Ein grandioser Film.

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Codebreaker

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie hat mich der Trailer von "Ruby Sparks - Meine fabelhafte Freundin" doch ziemlich angesprochen, sodass ich mich ein klein wenig auf diesen Film hier gefreut habe. Nicht aus irgendwelchen speziellen Gründen, sondern einfach nur so...
Also, der Film fing an und dann... war er auch schon wieder vorbei.
Grobes Fazit: eine sehr netter, durchaus gelungener Film mit einer richtig coolen, innovativen Idee!
Sicherlich ist die Ausgangslage und der grobe Verlauf, besonders nach hinten hinaus, teils etwas klischeebeladen bzw. "typisch", aber das ändert nichts daran, dass die Grundidee sehr neu und richtig interessant ist.
Anstatt, dass dieser Film wie sonst immer "einfach nur" eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau zum Thema hat, schreibt sich hier ein Autor einfach eine optimale Partnerin, die plötzlich wahrhaftig in seinem Zimmer steht.
Nicht nur, dass diese Idee auf dem Papier so vielversprechend klingt, nein, das Ganze ist dann auch noch richtig schön umgesetzt, sodass man sich einfach nur wohlfühlt, während man den Film schaut! Man begleitet den Hauptcharakter in seiner Beziehung mit seiner erfundenen Freundin, alles sehr sympathisch und einfach nur schön umgesetzt. Und vor allem die Umsetzung gefällt mir, zumindest im "ersten" Teil des Filmes, diese eher unkonventionelle Idee macht einfach Spaß, alles wirkt hier so ungezwungen, die Zeit vergeht wie im Flug und es fühlt sich einfach richtig schön an. Paul Dano, der schon in "There Will Be Blood" stark war, ist hier richtig sympathisch, sodass er den Zuschauer auch wirklich anspricht. Generell sind in derartigen Filmen ja nie Schauspieler dabei, die einem jetzt auf die Nerven gehen, aber gerade Danos Rolle ist da doch irgendwie ganz nett, vielleicht ist es aber auch nur die Magie des Films, die ihn so darstellt. Er überzeugt hier auf jeden Fall wieder. Dann natürlich noch Zoe Kazan, die einfach unglaublich niedlich ist und auch unglaublich niedlich spielt, sodass auch die einen großen Anteil zum Sympathieeffekt des Filmes beiträgt. Man hat noch diverse andere Schauspieler in Nebenrollen, Antonio Banderas wahrscheinlich als "bekanntester" Name, aber auf die will ich gar nicht groß eingehen.
Man muss jedoch sagen, dass der Film gegen Ende dann an Reiz verliert. Dass Ruby auf einmal so detailliert wirklich alles genau so macht wie es geschrieben wird, ist etwas fraglich, so war es ja von Anfang an nicht und auch die extremen Wandlungen sind, nicht direkt an den Haaren herbeigezogen, aber sicherlich hätte man es noch irgendwie besser machen KÖNNEN. Das finale Ende war dann auch okay, aber auch hier hätte man sicherlich noch etwas "gewiefteres" finden können.
Was ich allerdings noch einwerfen möchte, dass hier eine doch überraschend intensive Szene drin war, was ich gar nicht so erwartet hätte.
SPOILER!!!
Als Calvin Ruby quasi "kaputtschreibt" indem er sie zwingt zu sagen, dass sie ihn liebt, etc. Hat mich doch etwas überrascht, da die Stimmung hier doch gar nicht so recht zum Rest des Filmes gepasst hat, auch Calvins Figur wirkte hier ziemlich verzweifelt, schon fast etwas wahnsinnig.
SPOILER ENDE!!!
Nunja, auf jeden Fall bleibt zu sagen, dass "Ruby Sparks" ein sehr schöner Film ist, der irgendwie eine ganz eigene Magie mit sich bringt, die man bei vielen Filmen dieses Genres dann doch nicht immer hat. Er ist nett, charmant, teils sogar wirklich witzig, sympathisch, bietet ebensolche Figuren und hat eine sehr interessante und gut umgesetzte Grundidee. Eine wirkliche Empfehlung, auch für solche Leute die dieses Genre dann doch eher meiden, denn auch diese wird er sicherlich überzeugen. Gegen Ende wird es vielleicht etwas zweifelhaft, aber bei weitem nicht schlecht. Wird definitv nochmal gesehen, bis hierher auf jeden Fall ein ziemlich schöner Film!

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traeumeline

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine nette, einfühlsame Liebesgeschichte für zwischendurch. Man lernt daraus, dass Liebe nicht manipulierbar ist. Fein!

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JimiAntiloop

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film an sich ist super nett. Aber was man da über manch manipulierte Realität/Hirne herauslesen kann ist noch viel besser. Nur 2 Dinge dazu: 1. Schaut genau (ich glaub es war) den letzten Satz der Geschichte. So von wegen das glaubt ja sowieso niemand. 2. Drehbuchauthor=Hauptdarstellerin Na was ein Zufall.

Die meiner Meinung nach am besten dazu passende Film "The Good Night" - "Schräger als Fiktion"

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Roldur

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Bewertung4.5Uninteressant

Ruby Sparks - Weichspülkino mit interessanter Idee die 56. Könnte glatt auch schon die 57. sein. Was das Regie-Duo von "Little Miss Sunshine" hier produziert hat kommt nicht Ansatzweise an den kitschig-süßen Charme ihres Debuts heran.
Eine billige Beziehungs-Dramödie wird heruntergespult und die tolle Idee, sich selbst eine Person lediglich mit der eigenen Kreativität zu schaffen, wird sträflich langweilig erzählt. So wird der Film zur Geisterbahn an Künstler-Klischees und kommt sich dabei noch so unglaublich raffiniert vor. Wie man mit diesem Thema gut umgeht bewies einige Jahre zuvor "Stranger than Ficition", "Ruby Sparks" hätte eine gute Ergänzung sein können, hätte die Regie denn mehr Eier gehabt. Anscheinend reicht ein Paar wohl nicht.
So wirft sich mir die ganze Zeit die Frage auf wie der Hauptcharakter da in einen moralischen Zwist geraten kann und wie er sich so absolut irreal angesichts seiner Situation verhält. Wer würde denn bitte nicht eine selbst erfundene Person auf jede erdenkliche, noch so pervertierte Weise ausnutzen. Verschissener Romantiker, sowas ist ja unglaublich. Wenn man schon die Möglichkeit hat sollte man das Ausnutzen und die Story nicht zum dümmlichen Klischee vergenusswurzeln. Traurig. Die Punkte gibts nur weil manche Darsteller ganz nett waren und ich 1-2 mal schmunzeln musste. Schade.

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Filmfreak21

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man erkennt nur das, was man in diesem Film erkenne möchte. Und ich erkenne, eine der wunderbarsten, einfühlsreichsten Liebensgeschichten die ich seit langem gesehen habe. Gespielt von einem grandiosen Paul Dano.
"Das ist alles nur ein Traum. Ich werde gleich aufwachen...und zwar...JETZT."
Nein Ruby gibt es wirklich! Geschaffen von seiner Fantasie! "Er ist ein Genie!"
"Die Worte kommen nicht aus dir, sondern sie kommen durch dich durch."
Es ist wirklich eine etwas andere Art von Liebesgeschichte. Das Thema, irgendwie so clever aber man weiß nicht, in wie weit, man diese erfunden Freundin interpretieren soll. Letzendlich scheint es so realistisch, so wirklich zu sein! Geschaffene Realität. Jedoch zum Schluss, bleibt es offen, aus welcher Twilight Zone Ruby empor schlüpfte...War Ruby vielleicht nur sein Karma, aus seinen letzten Liebesbeziehungen? Wer hat schon die Möglichkeit eine zweite Chance zu bekommen, wenn man einmal seine große Liebe erlebt hat und am Anfang daran scheitert! Ruby ist nicht perfekt. Das kann auch Calvin nicht zurecht tippen. Das was wir lieben können wir nur frei lassen und es wird zu einem zurück kommen!
Ich finde es eine wunderschöne, verrückte Geschichte über zwei Menschen die nicht unterschiedlicher sein können.
Eine Welt in der man Zeuge von einer wunderbaren realen Fiktion wird! Es ist ein Wunder. Es ist Magie. Die Liebe ist Magie.
Man kann es nicht in Worte fassen! Man muss den Film selber sehen und Zeuge davon werden!

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lena.leine

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr detailverliebter Film, bei dem man auf Kleinigkeiten achten sollte, um ihn zu schätzen. Die Geschichte ist mal etwas anderes, schön umgesetzt und die Hauptcharaktere sind sehr interessant- vor allem, weil die "fabelhafte Freundin Ruby" nicht unbedingt so perfekt ist, wie sich andere ihre Traumfrau vorstellen würden.
Der Anfang des Filmes ist stark, weil man bis zur Wendung des Geschehens nicht wirklich weiß, was man vom Ende des Films erwarten kann, und auch der Höhepunkt ist gut ausgestaltet. Meiner Meinung nach lässt der Film allerdings zum Ende hin ein klein wenig nach, wird nur noch von Klischees getragen und es scheint, als wollten die Regisseure der Geschichte noch ein erzwungenes Happy End aufdrücken.
Trotzdem, ein gelungener, humorvoller Film, den man sich auf jeden Fall mal anschauen kann.

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Dridge

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Bewertung3.0Schwach

Weil der Film so langweilig ist, will ich gar nicht viel darüber schreiben. Tatsächlich habe ich ihn sogar in zwei Sitzungen angeschaut, denn vor allem der Mittelteil streckt sich wie gefoltert.
Die Grundidee ist zwar sehr gut (und daraus resultieren auch die 3 Punkte), dieser Quintessenz läuft aber leider die restliche Machart des Films entgegen – tiefster Indiekitsch. Wer auch so ein Mensch ist, der größtenteils Wollkleidung trägt, auf einer antiquierten Schreibmaschine tippt und seine Stevia-Mate-Limo am liebsten in der eigenen Wohnung voller weißer Möbel genießt, könnte an Ruby Sparks vielleicht mehr Gefallen finden.

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torsam

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Das sehe ich haargenau so! Der Mittelteil mit dem Familienbesuch usw. trägt einfach nichts zur eigentlichen Handlung bei und verlängert den Film künstlich.


Peppi_Pepp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine wunderschöne Frau mit roten Haaren, da kann ich nicht objektiv sein.
Aber der Film gefällt mir sehr, tolle Unterhaltung!
Sollte man gesehen haben!

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Stardust.Spectre

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Vorhersage von 7,5 Punkten erreicht "Ruby Sparks" bei mir leider nicht, dafür fand ich das Ende ein wenig zu "enttäuschend". Ansonsten toller Film mit netter Story und einem, mal wieder, großartigen Paul Dano.

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MartinAusBerlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ach, das hätte ein richtig, richtig guter Film werden können.
Die Idee, das Geschriebenes Real wird, ist sicher nicht neu, aber doch ziemlich interessant. In der ersten Hälfte des Films ist es auch noch sehr spannend. Leider verliert sich diese Spannung dann ein wenig, da die Änderungen an Ruby dann doch immer gleicher Natur sind. Schade.

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JoeKramer

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Bewertung7.5Sehenswert

Wem Schräger als Fiktion oder Being John Malkovich gefallen hat dürfte sich auch hiervon begeistern lassen. Wobei die ersten beiden Filme meiner Meinung nach doch die etwas besseren sind. Dieser hier ist dann sozusagen die romantische Variante.

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HulktopF

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wunderschöner und trauriger film...

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Mary Pickford

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Bewertung7.0Sehenswert

Paul Dano ist schon ziemlich gut irgendwie. Der Film ist endlich mal etwas Neues, auch wenn die Story zum Ende etwas abflacht und das Finale nicht so ganz gefällt. Charmante Persiflage auf den Indy-Loser und seine Traumfrau.

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spanky

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz keckes kleines Kammerstück von der Kazan-Enkelin, das einen dazu bringt zu glauben, dass ein Händchen fürs Drehbuch erblich sein könnte. Nur Dano schöpft seine Figur nicht in gewohnter Tragik aus und wirkt leicht von der Rolle. Da wäre noch mehr drin gewesen.

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Audreyfan

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Bewertung7.0Sehenswert

"Allez hop ! Un matin. Une louloute est venue chez-moi. Poupée de Cellophane, cheveux chinois. Un sparadrap. Une gueule de bois. A bu ma bière dans un grand verre en caoutchouc. Hou! Hou! Hou! Hou! Comme un indien dans son igloo. Ça plane pour moi. Ça plane pour moi. Ça plane pour moi moi moi moi moi. Ça plane pour moi. Hou! Hou! Hou! Hou! Ça plane pour moi."

Genauso wie bei einem Buch braucht es auch bei einem Film Szenen, bei denen man einfach dasitzt, alles aufsaugt mit den Ohren, mit den Augen, mit dem Herz, und nur denkt: Wow! "Ruby Sparks" hat diese Szenen und auch wenn die Handlung sich manchmal etwas zieht, manchmal atmosphärisch nicht ganz hinhaut und auch wenn mir das Ende ein wenig missfällt, so sind es doch diese Szenen, die diesen Film zu etwas Besonderem machen. Jeder Film sollte etwas Besonderes sein, denn jeder Film erzählt eine Geschichte (sei sie noch so abgedreht oder nichtig) und auch jede Geschichte sollte etwas Besonderes sein. Diese Geschichte ist etwas Besonderes. Es ist die Geschichte von dem jungen Schriftsteller Calvin, der seit seinem großen Erfolg unter einer Schreibblockade leidet und dessen Leben bisher auch nicht gerade Stoff für Geschichten liefert. Doch dann packt ihn die Inspiration, er schreibt und schreibt und schreibt. Er schreibt über ein Mädchen. Ruby Sparks heißt sie. Und sie ist perfekt. Und auf einmal...wird sie real. Calvin kann es zuerst kaum fassen, doch schließlich fängt er an, die Beziehung mit ihr zu geniessen, bis er realisiert, dass sie nicht perfekt (genug) ist. Große Fehler macht sie nicht, eher macht er die Fehler. Oder man kann auch sagen: Er hat den Charakter der Protagonistin seiner Geschichte nicht gründlich genug ausgearbeitet. Wie sollte er auch? Kann man einen Charakter so detailliert beschreiben, dass er einfach perfekt und fehlerlos ist? Entwickelt der Charakter nicht seine eigene Persönlichkeit, wenn man nicht weiter schreibt, sondern ihn einfach leben lässt? 
"Ruby Sparks" spielt belustigt mit dem Stereotypen des Indiemädchens und lässt uns zusehen, wie Calvin die Kontrolle über seine eigene Protagonistin verliert in seinem verzweifelten (Schreib-)Kampf um die perfekte Liebe, die perfekte Beziehung, das perfekte Mädchen. Aber die Liebe zwischen Menschen kann nie perfekt sein, denn es sind immer noch Menschen. Die Liebe an sich ist einfach nicht perfekt. Sie ist wie ein Zauber. 

"I'm not writing about you. I wrote you."

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jacker

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Den film fand ich so niedlich und charmant!
Leider war das grande Finale mir dann viel zu plump.
Aber ansonsten toll :)


Skeletti

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ruby Sparks, das manic pixie dream girl. Dieser Archetyp, von in vielen Indiefilmen vorkommender, zumeist hübscher Mädchen, wird von Kritikern gerne als feuchter Männertraum der Hipstergeneration verschrien. Vielleicht ist dem wirklich so aber was ist so verkehrt am Träumen? Wofür sind Filme denn da, wenn nicht um Träume wahr werden zu lassen? Ruby Sparks ist eine Frau wie in einem Buch beschrieben. Ein Männertraum in lebendiger Gestalt, der beweist, dass zur Realität erzwungene Träume schnell in Alpträume umschlagen können. Dies ist keine typische Hollywoodkost und mehr Dramödie als Komödie. Paul Dano beweist mal wieder warum er als eines der besten Jungtalente in Hollywood unter den Charakterdarstellern gilt. Was Antonio Banderas betrifft, macht dieser hier in einer ungewohnt witzigen und sympathischen Rolle einen soliden Eindruck. Von Zoe Kazan brauch ich garnicht erst zu reden. Sie ist bezaubernd und stellt genau das dar, was Ruby sein soll: einen Traum!
Wenn ihr Filmen abseits des Mainstreams offen gegenübersteht und ein Mädchen aus euren Träumen im Leben besitzt, dann schaut ihr euch den besagten Film am besten mit 'IHR' an. Ein perfekter Film für Liebende und die, die sich gerne noch lieben möchten. Die Chancen erhöhen sich vermutlich nach dem Abspann :)
Ob man dem Ende gegenüber optimistisch oder pessimistisch gegenübersteht hängt wohl vom Wesen des einzelnen Zuschauers ab. Ich habe in diesem Ende eine positive Nachricht entdeckt und die lautet für mich:'Es gibt nicht das eine perfekte Mädchen auf dieser Welt. Es gibt viele von Ihnen und die begnenen uns schon von ganz alleine, auch ohne unser Zutun'

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zmpfl

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Bewertung5.0Geht so

Vertan!
Besonders ärgerlich bei Chancen im Filmbereich.
Denselben Film nochmal besser (vielleicht mit denselben Schauspielern, die war'n ja toll)...: Geht nicht!
Verbrannte Erde.
Hier leider passiert: Nette Idee, passende Schauspieler, teilweise hervorragende Musik.
Eine erstklassige Komödie mit etwas philosophischen Unterbau, da sagt doch keiner Nein.
Ich brauch auch keine Schenkelklopfer, ab und zu ein symphatisierendes Schmunzeln und Glucksen und es passt schon.
...
Dummerweise sind hier (ersteres schon gar nicht) die beiden letzteren, trotz mutmachendem Anfang, total unterrepräsentiert!
Was hätte man daraus machen können !!!
So fällt dann auch irgendwann die zunehmende Logiklochdichte immer mehr in's Gewicht.
Bleibt also noch "etwas philosophischer Unterbau" und der ist, sorry, dann doch, beim genaueren Betrachten, auf dem Niveau einer mittelguten Folge aus einer Serie aus dem Star-Trek-Universum.
Wirklich schade.

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lisa.kre.7

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Bewertung7.5Sehenswert

der Anfang ist etwas... naja, langweilig, doch das legt sich. Der Höhepunkt ist mir etwas zu Psychothriller-haft, das passt einfach nicht zum Rest des Filmes.
Aber sonst ist es ein sehr schöner, origineller Film, der durchaus Sehenswert ist. Allein schon wegen Ruby eine sehr faszinierende, witzige Person.
Der Film zeigt auch, dass es kein Mensch gibt, der ganz ohne Fehler ist, und es einen selbst auch nicht glücklich macht zu versuchen diesen Menschen (hier Ruby) zu verändern. Man sollte eher lernen mit Fehlern und Macken des anderen klar zu kommen, und grad diese zu schätzen.

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