Ruhm

Ruhm (2012), AT/CH/DE Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 22.03.2012

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6.0
Kritiker
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5.3
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15 Kommentare
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von Isabel Kleefeld, mit Stefan Kurt und Julia Koschitz

Ruhm – ein einfaches und doch so kraftvolles Wort. Viele würden alles für ein wenig Ruhm tuen, andere ebenso viel dafür geben, in den Schatten desselben zurückzutreten. Ruhm spielt diese Erwägungen anhand eines Mosaiks verschiedener Personen durch, deren Leben lose miteinander verbunden sind. Da ist zum Beispiel der Internetblogger Mollwitt (Axel Ranisch), der alles dafür geben würde, einmal in einer Geschichte des Erfolgsautoren Leo Richter (Stefan Kurt) die Hauptrolle zu spielen. Richters Freundin Elisabeth (Julia Koschitz), die disen auf einer Lesereise begleitet, fürchtet nichts mehr, als einmal zu einer Figur in einer seiner Geschichten degradiert zu werden. Und Filmstar Ralf Tanner (Heino Ferch) sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er von einem auf den anderen Tag vom Radar seiner Popularität verschwunden ist, woraus er das Beste zu machen versteht. Und über all diesen und anderen Geschichten steht der Ruhm als janusköpfiges Element.

Hintergrund & Infos zu Ruhm
Der Film Ruhm basiert auf dem Buch Ruhm – Ein Roman in neun Geschichten, in denen der Ruhm als Konzept leitmotivisch durch die einzelnen Geschichten führt und miteinander verknüpft. Die Hauptcharaktere wurden für den Film adaptiert und u.a. durch Senta Berger, Justus von Dohnányi und Gabriela Maria Schmeide verkörpert. Autor Daniel Kehlmann ist auch Verfasser des Romans Die Vermessung der Welt, der von Detlev Buck auch für das Jahr 2012 verfilmt wurde. Ruhm stellt das Kinodebüt von Regisseurin Isabel Kleefeld dar, die zuvor fürs Fernsehen u.a. Blond bringt nix inszeniert hatte. (EM)

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Kritiken (11) — Film: Ruhm

Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

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4.5Uninteressant

Gerade indem Kleefeld die scheinbar raffinierte Dramaturgie der Vorlage übernimmt, zeigt sich, dass das Ausstellen von Oberfläche längst noch kein Zeichen von eigener Tiefe ist.

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Melanie Dorda: fluter Melanie Dorda: fluter

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4.0Uninteressant

Um radikal mit Erzählstrukturen zu brechen, ist Ruhm zu konventionell inszeniert, um zu unterhalten, nimmt er Figuren und Handlung nicht ernst genug. So bleibt das Gefühl zurück, einer intellektuellen Spielerei ohne besonderen Erkenntnisgewinn zugeschaut zu haben.

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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de

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6.5Ganz gut

Ruhm ist eine sehr ruhige und unaufgeregte Verfilmung [von Kehlmanns gleichnamiger Buchvorlage].

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.0Ganz gut

Wie die Filmemacherin Isabel Kleefeld das literarische Konstrukt aus „Ruhm“ ins Kino überträgt, wie sie die Episoden telekommunikativ verschaltet mit Telefonanrufen, die abbrechen oder irrlaufen, das mag ihr nicht gleich Ruhm eintragen, verdient aber allemal Respekt.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.5Sehenswert

Die Regisseurin des Films Isabel Kleefeld hat ein Gespür für die Absurdität des Lebens. Ihr gelingt die Balance zwischen Komik und Tragik.

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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR

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6.5Ganz gut

Atmosphärisch stimmig, unterhaltsam und getreu der Vorlage erzählt. Die Nähe zur Buchvorlage ist gleichzeitig das Handicap des Films, denn der Kinofilm schafft keine neuen Einsichten.

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Susanne Messmer: taz Susanne Messmer: taz

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4.0Uninteressant

Klingt witzig? Ist es aber nicht. Denn ebenso wie Kehlmann im Roman nimmt Isabel Kleefeld ihre erbärmlichen Figuren so ernst wie man einen Mops ernst nehmen kann, der gerade zum Sprung ansetzt, um einer Kuh die Kehle durchzubeißen.

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Janus Winter

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das ist die TAZ! großartig, freunde!


José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Auf der Auf der Grundlage des Romans „Ruhm“ von Daniel Kehlmann, der sich rund eine halbe Million Mal verkaufte, verknüpft Drehbuchautorin und Regisseurin Isabel Kleefeld in ihrem gleichnamigen Film sechs Geschichten zu einem Episodenfilm. Sechs Menschen, deren Geschichten sich auf unterschiedlichste Art immer wieder kreuzen.
Interview mit Regisseurin Isabel Kleefeld und Hauptdarsteller Stefan Kurt siehe ...

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Das Gesamtwerk Ruhm wirkt etwas verkopft - was man einerseits der Regisseurin, die bei ihrem Kinodebüt die Zügel recht fest in der Hand hält, andererseits Kehlmanns Vorlage zuschreiben könnte.

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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst

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6.5Ganz gut

Was (in Maßen) eine doppelbödige deutsche Variante von Inception hätte werden können – ein Vexierspiel um Träume und Wünsche, Manipulation und Wirklichkeit –, das verdichtet sich in Ruhm doch nur zu einem zwar recht unterhaltsamen Film, der aber immer ein wenig wie eine zögerlich-zaghafte Vorstudie wirkt, der noch manches Unfertige und Unausgeführte anhaftet.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Isabel Kleefeld reizvoller Film Ruhm beginnt als technische Spielerei und entwickelt sich zum durchgehenden Spiel mit der eigenen Identität und deren Variationen.

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vgloco

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Mann, habe gerade erst die kritiker "kommentare" gesehen. WAS ist das für ein Mist? Kritiker sollen das Stück untersuchen und beeurteilen nicht pseudo wichtig klingende Phrasen ohne richtigen Inhalt ablassen. Meine Bitte: Formulieren sie doch ihre kritik in normales Deutsch um, auch wenn sie dafür 10 Sätze brauchen. Sonst kann man sie als Kritiker nicht Ernst nehmen. Ich sehe nämlich kaum Gehalt in ihrem Satz. Sagen was sie meinten und ich freue mich!
Mfg
T



Kommentare (4) — Film: Ruhm


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vgloco

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich hab zuerst das buch gelesen und fand es nicht so genial wie alle behaupten. Daniel Kehlmann versucht irgendwie die Veränderung der gesellschaft durch die "neue" Kommunikationsform Handy darstellen. Man merkt aber ziemlich schnell das null Ahnung von Technik und man hat das Gefühl das sie ihm überhaupt nicht geheuer ist. Das Buch ist trotzdem nett zu lesen. (es ist aber wie gesagt nicht genial sondern nett)

Zum Film:
Aus dem Buch wurden einige Handlungsstränge entfernt und manche Handlungsstränge verändert. Trotzdem sind alle Personen gut zu erkennen. Der Film fängt vielsprechend an, jedoch fehlt der Spannungsbogen. Deswegen ist es eher ein gemütliches zuschauen weil man die ganze Zeit das Gefühl hat der Film geht dem Ende zu. Es gibt andere Filme die ebenfalls aus vielen Handlungssträngen bestehen und trotzdem einen Spannungsbogen aufbaun können.
Schön sind die Übergänge von Szene zu Szene, die ein bischen ineinadergreifen aber nicht aus dem Buch übernommen sind. Desweiteren ist der Schauspieler der Ralf Tanner spielt, wahnsinnig gut. Leider wird im Film kaum auf das Ende der Figur Tanner (aka Kreutzer) eingegangen. Die Story von Rubinstein ist super gemacht, aber irgendwie fühlt man sich verarscht weil die graue Stimmung schienbar zum Großen teil nur vom "color grading" kommt.

Es ist nicht DER film über das Handy, eigentlich konnte ich mich kaum mit den problemen die über die neue Kommunikation erstanden sind, identifizieren. Die Sprache wurde zum groß teil von Kehlmann übernommen. Es gibt eine szene bei der ein nach kehlmann klischeehafter "nerd" anglizismen ins Deutsche übernimmt. Ich hab noch nie so unauthentisches Deustch gesehen, das ist einfach nur abgrundtief schlecht, im Film ist es im Gegensatz zum Buch etwas besser aber immer noch schlimm genug. Meiner Meinung nach hätte man noch viel über Das handy herausholen wenn man mehr differenziert hätte wer was für ein handy besitzt: Bonze => IPhone; Geschäftsmann=> Blackberry .... wäre bestimmt lustig geworden
Der Film ist aber durchauus Unterhaltsam und auch "sinnvoll" aber man hätte mehr rausholen deswegen von mir 7,5 pkt (unteranderem wg guten schauspielern)

Ich empfehl euch das Buch zu lesen und zu entdecken wie naiv und wie gut Kehlmann von zeit zu zeit ist. Dann lässt sicha uch der Film flüssig verstehen aber es müsste auch ohne gut möglcih sein!

ich geh jetzt ins bett und bin zu faul zum korrekturlesen, also hat die GrammarPolice was zu tun.

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Mahboob

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Mit Veränderung des Charakters einzelner Personen, kann ich mich zufrieden geben.

Und Interpretieren tue ich gar nicht. Es ja offensichtlich das es darum geht.


vgloco

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sorry aber ich hatte doch recht:
“Ich glaube, dass Handy, E-Mail und iPod die größte Veränderung unserer Lebenswirklichkeit seit der industriellen Revolution bedeuten. Wir haben noch nicht mal angefangen, das zu verstehen.”
“Mobiltelefone und E-Mails schaffen eine Parallelwirklichkeit. Man kann neben dem eigenen zusätzliche Leben führen – ein weiteres Thema des Romans.”
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/im-gespraech-daniel-kehlmann-in-wie-vielen-welten-schreiben-sie-herr-kehlmann-1754335.html
Und zu sagen das etwas offensichtlich ist, ist nicht wirklich objektiv!


Sigmund

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Bewertung4.5Uninteressant

Manchmal mag ich es ganz gern, wenn in Filmen die Figuren mit ihrem Autor sprechen oder man auf sonst eine skurrile Art kopflastige Metaebenen zum Leben erweckt.
Filme wie BEING JOHN MALKOVICH, STRANGER THAN FICTION oder auch SYNECDOCHE, NEW YORK machen Hirngespinste greifbar und übersetzen sie – mal mehr, mal weniger gekonnt – in anschauliche, witzige Geschichten. So auch der eigentliche Ansatz von RUHM.
Leider ist hier aber das Drehbuch ähnlich unausgegoren wie Daniel Kehlmanns Romanvorlage, was durch seichte Humormätzchen übertüncht werden soll. Dieser Kniff kann allerdings kaum kaschieren, dass es kläglich wenig zu erzählen gibt. Ein Schippchen Schweinchen Schlau und eine Prise Surreales machen noch keine starke Story.
Und müssen die Figuren so unbeholfen, tumb und durchsichtig sein? Nützt das irgendwem? Brächte man die beteiligten Schaupieler im wirklichen Leben in dieselben Situationen wie ihre Rollen – sie hätten wohl ein Vielfaches an Geist, Geschick und Glaubwürdigkeit zu bieten.
Was meistens kein gutes Zeichen ist.

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Ichundso

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Ruhm ist ein sehr sehr merkwürdiges Buch. Und das weniger wegen der Erzählstruktur, deren angeblich revolutionärer Charakter deutlich überdramatisiert wurde, aber es ist ein Buch, das fast ausschließlich aus Skizzen zu bestehen scheint. Aus Ideen, die sich Daniel Kehlmann in den Notizblock auf seinem Nachttisch gekritzelt hat. Und dann alles irgendwie zusammengewürfelt. Hätte er vorher nicht Die Vermessung der Welt geschrieben, hätte kein Verleger das Ding durchgewunken. So kam es in die Buchläden, ich las es und wusste überhaupt nicht, was ich davon halten sollte. Gute Gedanken wechseln sich mit unendlich in die Länge gezogene Depressionsprosa ab.

Das hat nicht mal als Buch wirklich funktioniert. Wie zur Hölle soll das Ding als Film funktionieren? Wenn schon Kehlmann, dann bitte Ich und Kaminski. Aber flott. Allzu lang scheinen diese ganzen deutschen Fließbandproduktionen ja nicht zu brauchen.

P.S. Es besteht aber die Gefahr, dass das Kapitel "Rosalie geht sterben" ein kleines Kurzfilmmeisterwerk wird, dass man sich dann extra am PC herausschneiden muss.

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Ursula Gysin

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vorgemerkt

Wann wird der Film in der Schweiz gezeigt?

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