Rumble Fish

Rumble Fish (1983), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 03.08.1984

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6.7
Kritiker
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7.4
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16 Kommentare
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von Francis Ford Coppola, mit Matt Dillon und Mickey Rourke

In Rumble Fish will Matt Dillon als jüngerer Bruder Mickey Rourke nacheifern und ist enttäuscht, als dieser nach seiner Rückkehr nicht mehr das strahlende Vorbild vergangener Tage sein will.

Rusty James (Matt Dillon) ist der Anführer einer Gang von Kleinkriminellen. Doch sein eigentliches Ziel ist es, dem legendären Ruf seines älteren Bruders Motorcycle Boy (Mickey Rourke) nachzueifern, der die Stadt verlassen hat. Als Rusty und seine Freunde Smokey, Steve und B.J. eines Abends einen Bandenkrieg ausfechten, kehrt Motorcycle Boy nach zweimonatiger Abwesenheit aus Kalifornien zurück. Doch anstatt die Vorherrschaft über die örtlichen Gangs wieder an sich zu reißen, scheint er jedes Interesse an seiner ehemaligen Stellung verloren zu haben. Melancholisch und ziellos treibt er durch die Stadt, was nicht nur seinem kleinen Bruder Sorgen macht, der glaubt, eines Tages genau wie sein älterer Bruder zu werden.

Hintergrund & Infos zu Rumble Fish
Die Buchverfilmung Rumble Fish thematisiert das Leben der beiden ungleichen Brüder Rusty James und seines Bruders, dem Motorcycle Boy. Während Rusty James als Stimme aus dem Off auch als Erzähler von den Vorgängen berichtet, orientiert sich der Film visuell an seinem farbenblinden Bruder, weshalb bis auf wenige Ausnahmen in schwarz-weiß gedreht wurde. Francis Ford Coppola verfilmte mit Die Outsider ein weiteres Buch von S.E. Hinton.

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Cast & Crew


Kommentare (16) — Film: Rumble Fish


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CyberExistenz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großartiger Jugendfilm mit einem 80ies All Star- Cast vom Feinsten.
Die S/W- Bilder verleihen dem Film eine absolut zeitlose Ästhetik, die surrealistische, teilweise expressionistische Inszenierung läßt den Film stellenweise wie eine Bühnenaufführung wirken.
Subtil und ohne erhobenen Zeigefinger thematisiert der Film typische Probleme von Heranwachsenden, wie Liebe, Rebellion und Idenditätsfindung aber auch Orientierungslosigkeit, Desillusionierung und Weltfrust.

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wernik

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Bewertung7.5Sehenswert

Stellenweise zäh und trotzdem irgendwie kurzweilig; aufreizend ereignisarm aber durchaus stimmig; stilistisch verspielt, ohne zum künstlicherischen Selbstzweck zu verkommen. In bester Jarmusch-Manier präsentiert Francis Ford Coppola eine Studie über das problembehaftete Erwachsenwerden scheinbar ziellos herumirrender und sich stellenweise ausklinkender Jugendlicher, über die Vergänglichkeit von Werten wie Freiheit und Freundschaft, Loyalität und Liebe.

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mattxl

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Bewertung6.5Ganz gut

Christian Petzold ist auf dem Klappentext zur DVD ganz begeistert: "In Rumble Fish gibt es keine Geschichte der Klassenkämpfe mehr, überhaupt keine Geschichte." Eine Geschichte der Klassenkämpfe muss ja nicht unbedingt sein - aber ein bisschen Geschichte i.S. von "Story" hätte es für meinen Geschmack schon sein dürfen. An dieser Stelle glänzt Rumble Fish allerdings durch pure Verweigerung. Irgendwie wirkt das ganze auf mich wie eine - äußerst gekonnte - Stilübung, die allerdings in ihrem Ästhetizismus erstarrt ist. Aber das ist es vielleicht ja auch, was Coppola wollte: erstarrte Leere.

Rumble Fish ist ein Film über aus-der-Zeit-gefallene-Jungs, die aus der Zeit gefallene Rituale imitieren, ohne zu merken, wie sinnlos all das ist. Hier ein Fight, da ein Fight, ah ja, hier dann auch noch mal ein Fight. Wieso, weshalb, warum? Egal. "Liebe" darf nicht fehlen, ist hier aber kaum mehr als ein Tauschgeschäft unter Bequemlichkeitsgesichtspunkten. Dennis Hopper als Vater: Nur noch ein leichenblasser Schatten jener Väter-Generation, gegen welche Dean, Brando und Co. einst aufbegehrten. Von den Gangs der 50er/60er sind wir hier Lichtjahre entfernt, auch wenn Matt Dillon das weiße Doppelripp-Unterhemd ehrfurchtsvoll (und für meinen Geschmack ein bisschen zu narzisstisch) in Ehren hält bzw. zur Schau stellt.

(Kleiner Spoiler) Der Film hat ein "emotionales" (man muss hier Anführungsstriche setzen, eigentlich besteht der ganze Film aus Anführungsstrichen) Zentrum: Die selbstzerstörerische Symbiose der beiden Brüder. Doch auch hier verbietet sich Coppola jede wirkliche Emotionalität. Die Tragik der Bewunderung für den "großen Bruder" berührt (mich) nicht. Die Tragik wirkt fast wie ein Postulat des Regisseurs, eine dunkle Erinnerung an ferne Zeiten: Es könnte traurig sein, jemanden so zu verehren, dass man erst von ihm getrennt werden muss, um leben zu können.

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TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr wertvoller, super gut gemachter, ansprechender Jugendfilm, wie es ihn heutzutage leider nicht mehr oft zu sehen gibt. Spitzenmäßige Schauspieler (die heute fast alle sehr berühmt sind) geben ihr Talent zum Besten und auch wenn die Story eher stumpfsinnig ist, macht es richtig Spaß, den Streifen zu schauen. Es werden Teenie-Probleme behandelt, die in jeder Generation aktuell sind, und dies mit einem unfassbaren Charme und wirklich künstlerisch sehr überzeugend. Leider ist der Film nicht ganz so berühmt, weil lieber Schund-Streifen im Free-TV laufen. Sehr schade!

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il padrino

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Bewertung9.0Herausragend

Ein großartiger Kunstfilm, wenn auch ohne wirkliche Handlung. Die Schauspieler sind großartig, die experimentale Inszenierung ist brillant. Wer diesen Film nicht mag, der hat einfach keinen Zugang dazu gefunden- und tut mir aufrichtig leid. Ein Film-Juwel, das man nicht alle Tage findet!

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Percilitor

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie fällt es mir im Nachhinein schwer zu berichten wovon der Film eigentlich handelt. Ein Bruder kehrt zurück und eine Messerstecherei und ein bisschen Herzschmerz später flimmert auch schon der Abspann über den Bildschirm. Es werden einige optisch sehr schöne Szenen geboten, aber es fehlt einfach der rote Faden um die Geschichte zusammenzuhalten.

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ash-williams

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Bewertung4.5Uninteressant

Komisch, dies war einer der Filme bei denen ich mir 100% sicher war, dass er mir gefällt...hat er aber nicht sonderlich. Coppola versucht hier eine zeitgenössische "Rebel without a Cause" Version für die 80er zu produzieren. Leider hat er sich den falschen Hauptdarsteller ausgesucht. Matt Dillon wirkt auf mich in diesem Film noch wesentlich retardierter als er es schon in "Drugstore Cowboys" tat, Mickey Rourke bekleckert sich nicht wirklich mit Ruhm und der Rest der jungen Wilden ist zwar ganz nett, aber nicht wirklich nennenswert. Der s/w-Look soll dem Film wohl etwas Künstlerisches verleihen, es wirkt meiner Meinung nach aber nur aufgesetzt. So wird aus der netten Grundidee, ein zeitgenössisches Jugenddrama zu drehen, ein zähes Werk eines Regisseurs, dessen Stern inzwischen wirklich untergegangen ist!

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

"Rumble Fish" punktet durch eine wundervoll stilisierte, ausdrucksstarke, überaus ästhetische Optik, sowie einen, zur damaligen Zeit wohl noch recht unbekannten Cast, der jedoch trotzdem groß aufspielt, und von dem heute viele Darsteller zu Hollywoods Elite zählen. Die Story hat den damaligen Zeitgeist meiner Meinung nach gut eingefangen, und wird, obwohl sie mich leider nicht durchgängig komplett fesseln konnte, sehr kurzweilig erzählt.

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Zwois

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film in dem gleich zwei Hank Chinaski Darsteller mitwirken konnte so schlecht ja gar nicht werden. Rumble Fish hinterlässt einen bleibenden Eindruck; und das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Film.

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine der herrausragensten Independentproduktionen der 80er. Nach Big Budget-Kino wie "Der Pate" und "Apocalypse Now" hat Coppola hier mal was total anderes gemacht. Vom kommerzielen Standpunkt gesehen eine klare Totgeburt, umso stilvoller und bemerkenswertes ist dieses Werk. Ruhiges, aber wohl genau deshalb so eindringliches Drama in faszinierenden Schwar-Weiß-Bildern, mit einer Nonamebesetzung (außer Dennis Hopper), die fast alle in den kommenden Jahren den Sprung zum Star schafften. Vollkommen zurecht, die beeindruckenste Leistung liefert aber eindeutig Mickey Rourke. Kein Wunder, dass er in den 80ern als nächster Marlon Brando gehandelt wurde. Eine seiner stärksten Rollen überhaupt.
Kein Film für den Massengeschmack, für Liebhaber ein klitzekleines Meisterwerk.

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maslobojew

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Bewertung9.5Herausragend

Das ist ein Jugendgangfilm auf sehr hohem ästhetischen Niveau. Hinzu kommt, dass mit dem Fisch ein Sinnbild ins Spiel kommt, das noch lange nachwirken kann.

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JimiHendrix

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Bewertung4.5Uninteressant

mir hat sich der zauber des coppola hier nicht offenbart...vllt liegt es auch daran das ich weder matt dillon noch mickey rourke nicht sonderlich mag =(

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Zwois

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Dann passt's ja, wenn du beide nicht nicht magst...


dAShEIKO

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich würde mich nicht als ausgesprochenen Copolla-Fan bezeichnen... und mit die Besten Filme von ihm, sind die, bei denen ich nicht wußte, dass sie von ihm waren. RumbleFish gehörte seinerzeit zu meinen Lieblingsfilmen, alleine schon weil Mickey Rourke mitspielte. Aber auch die düstere schwarzweiß-Optik gibt dem Film sein ganz besonderes Carisma irgendwo zwischen "Denn sie wissen nicht was sie tun" und SinCity. Randbemerkung: Trotz der gebotenen Qualität hatte Coppola 1983 noch Zeit, den Film die Outsider gleichzeitig abzudrehen.

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neoneye

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Rourke in seiner überzeugendsten Rolle - unschlagbar.

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Tobias

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

The Motorcycle Boy reigns.

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Alecprime

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Rourke, Hopper, Dillon, Waits, Cage, Penn, Fishburne..die halbe Oscarverleihung gibt sich hier die Klinke in die Hand. Der beste aller Jugendfilme, das Manifest über das Erwachsenwerden. Sollte an allen Schulen als Pflichtfilm eingeführt werden.

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