Sabotage - Kritik

Sabotage

US · 2014 · Laufzeit 109 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
  • 6 .5

    Arnold Schwarzenegger in einem dreckigen Cop-Thriller. Diejenigen, die mich schon länger kennen wissen, dass ich ein großer Fan der alten Action-Ikonen bin. Egal ob Jean-Claude Van Damme, Jackie Chan, Sylvester Stallone oder Arnold Schwarzenegger, ich habe die Actionfilme der 80er und 90er abgöttisch geliebt und ich finde es großartig, dass sie alle noch heute Filme machen. Sabotage ist einer der neusten Schwarzenegger Filme und ich habe mich trotz schlechter Kritiken sehr auf den Film gefreut. Eigentlich hat mir Sabotage gut gefallen, auch wenn er arge Probleme hat. Aber meine Güte ist dieser Film eine Gewaltorgie.

    Der DEA Agent Breacher hat mit seinem eigenwilligen Team einen Einsatz. Sie sollen ein gefährliches Drogen-Kartell ausschalten, was ihnen auch gelingt. Doch sie wollen sich auch die 10.000.000 $ schnappen und einkassieren. Also verstecken sie das Geld in der Kanalisation, doch als sie sich die mörderische Summe abholen wollen, ist das Geld weg. Zudem kriegt auch noch Breachers Boss heraus, was geschehen ist und so werden alle Agenten suspendiert. Zu deren Glück kann man aber keine Beweise auffinden, weswegen der Fall zu den Akten gelegt wird und das Team wieder an den Start darf. Doch dann geschehen plötzlich brutale Morde innerhalb des Teams und schon bald verdächtigen sich alle gegenseitig.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber Sabotage übertreibt es gänzlich mit seiner Gewalt. Ich gucke wirklich gerne Splatter - und Gore Filme ab und zu, aber bei Sabotage wirkt das alles so unnötig. Es wirkt fast so, also wolle man mit den unfassbar blutigen Szenen von den eigentlichen Schwächen des Films ablenken, denn eigentlich ist Sabotage absoloute 08/15 Kost. Alles ist komplett vorhersehbar und die gesamte Handlung bietet einfach nichts neues, obwohl der Film handwerklich, bis auf die nervige Kameraführung, angenehm rau und cool ist.

    Arnold Schwarzenegger hat mir extrem gut in der Rolle als Breacher gefallen und er dürfte hier eine seiner stärkeren Charakterrollen spielen. Er ist der einzige männliche Charakter, der noch eine sympathische Aura hat, was man von seinen Kollegen nicht behaupten kann. Olivia Williams war als FBI Agentin die einzig sympathische Frau im gesamten Film. Sieh hat eine interessante Persönlichkeit und vor allem eine hervorragende Chemie mit Arnie. Alle anderen Schauspieler verkörpern absoloute Arschlöcher, wo einer unsympathischer als der andere ist. Egal ob Terrence Howard, Sam Worthington oder Josh Holloway, jeder war einfach zum vergessen und zu niemanden kann man eine erwähnenswerte Bindung aufbauen. Ganz besonders mies war Mireille Enos als Lizzie, die so ekelhaft spielt, dass es komplett unglaubwürdig erscheint, dass sie überhaupt Agentin werden konnte.

    Fazit : Trocken, dreckig und oldschool. Sabotage geht als Actionfilm völlig in Ordnung, ist aber aus meiner Sicht übertrieben brutal. Die Story ergibt nicht immer Sinn und besonders das Finale ist eine übertriebene und sehr blutige Schlachtplatte. Außer Arnie und Olivia Williams sind alle Charaktere zum vergessen. Dennoch konnte mich Sabotage als Old School Actionfan einigermaßen gut unterhalten.

    6,5/10

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    • 3 .5
      Ecto1 11.10.2016, 10:56 Geändert 11.10.2016, 14:34

      Das Team um Arnie ist sowas von unsympathisch, dass ich froh war als da einer nach dem anderen ins Gras biss. Total nervige Charaktere, eine Story zum weinen mit einem Finale zum heulen. Dazu wirkt Arnie einfach nicht mehr taufrisch, und wenn er mit seinem *dialektfreien* (hust) Englisch am Computer sitzt um mit seinen Wurstfingern versucht zu tippen, wirkt dies so surreal dass es schon fast komödiantisch ist.

      Die Actionszenen kann man noch halbwegs gebrauchen, waren mir aber auch stark "over the top" und auch wenn man die Handschrift von David Ayer durchaus erkennt, ist dies bei weitem nicht seine beste Arbeit. Und Arnie hat mich auch schon mehr überzeugt, dagegen war "The Last Stand" ja echt ein affengeiler Streifen!

      So wirkt Sabotage wie ein durchschnittlicher B-Movie mit Blockbuster Optik, und konnte mich überhaupt nicht abholen. David Ayer möchte ich seine Qualitäten sicher nicht abstreiten, sowohl als Regisseur wie auch als Drehbuchautor hat er schon sehr gut abgeliefert. Aber hier habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt.

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      • 6 .5
        VinniVega73 09.08.2016, 01:39 Geändert 09.08.2016, 01:42

        Mhh schwierig die Bewertung...ich zerreisse ungerne Filme !
        Ich denke die meisten Pluspunkte sammelt der Film bei mir..für seine Gangart !
        Da wird schon kräftiger an der Schraube Gewalt gedreht !
        Pluspunkte auch für's Team...alles kleine dreckige harte Bastinos !
        Selbst ein Terrence Howard passt da irgendwie rein...bis zu einem gewissen Punkt!
        Das Ende mit Ihm ist mir dann zuuu aufgesetzt !
        Aber irgendwie schon ne coole Truppe Holloway (Lost), Worthington, Martini, die Bitch vom Dienst Enos...leider kein Augenschmaus aber ok passt...dann dieser Kerl von Baum Joe Manganiello ! Wirklich ein Brecher Typ...kein Laurence Olivier :) !
        Aber der Look der Jungs passt schon...

        Die Story ist natürlich irgendwie voll behindert !
        Arnie zündet die ganze Kohle an...aber die Cops wissen das vorher genau 10 Millionen entwedet wurden !
        Krieg ich nicht in mein kleines Köpfchen... wie David Ayer sich das so logisch ergaunert !

        Irgendwo ist es zwar erfrischend...das es nicht nur ein weiterer Expendables ist...aber irgendwo auch schade das man diese Truppe nicht von der Kette lässt !
        Die Action ist wie gesagt rar gesäht...so entsteht vielleicht zurecht oder unrecht der Eindruck...das der Film nicht weiß was er sein möchte !
        Ayer will mit Sicherheit hier Thrill mit Action verbinden...aber es ist defintiv zu wenig los und als Thriller taugt er im Grunde auch nicht !

        Atmosphäre ist für so eine Art Film eigentlich vorhanden...aber dieses Teil hier hätte um Welten besser werden können...
        Ich glaube man hat hier... auf Biegen und Brechen....versucht etwas anderes präsentieren zu wollen...und das ging nach hinten los !
        Arnie mal nicht als strahlender Held... funktioniert ...aber wie gesagt nicht Fisch nicht Fleisch unausgegoren !

        Im Making of... sieht und vorallem HÖRT.... man dann eine eigentlich wichtige Szene... für den Film...die Geschichte am Flugplatz !
        Wird im Film untermalt mit Musik... so das man nicht hören kann... was Arnie da eigentlich von sich gibt !
        Unverständlich wieso man das quasi durch die Musik cuttet !

        Highlight eigentlich das Alternative Ende auf der Bluray !
        Wobei man hier merkt...das genau ist das Problem des Films !
        Komplett anders als im Film...und ein wirklich harter Bitchfight zwischen Arnie und der F.B.I. Tussi !
        Hätte als Ende des Films besser gepasst...passend zur Gangart des Films !
        Mit anschließendem schon fast im Terminator Style Copkill...aber den Zuschauern so Arnie zu präsentieren ...ging den Machern dann wohl doch zu weit !

        Kann man als Arnie Fanboy anschauen... ein paar coole Jungs ...eine durchgedrehte Schnalle ...seichte Unterhaltung mit viel Kopfverdrehern !

        Wohlwollend 6.5 Punkte für die Oberflächlichkeiten !

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        • 5 .5
          Cayopei 08.07.2016, 16:26 Geändert 08.07.2016, 16:31

          Actionfilm, durchweht vom (Klein-)Geist der 80er. Ausgewogen balanciert zwischen unglaublich stumpf und doch irgendwie geil.
          Kann man gucken, wenn man seine VHS-Kassette von "Red Scorpion" oder die Michael Dudikoff-Edition gerade verlegt und Angst vor dem Œuvre von Tarkowski hat.

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          • 4 .5
            mikkean 04.06.2016, 15:17 Geändert 04.06.2016, 15:29

            "Listen all of y'all it's a sabotage"

            Haha, natürlich ist "Sabotage" nicht die aufgepumpte Leinwand-Adaption des gleich-namigen Beastie-Boys-Klassikers. Es gibt in diesem Film auch ganz sicher keine einzige Zeile, die sich mit dem lyrischen Einfalls-Reichtum des gleichnamigen Songs messen könnte. Noch vermag "Sabotage" es nicht, einen wahrhaft erinnerungs-würdigen Moment abzuliefern, der Arnold Schwarzeneggers Vermächtnis im Herbst seiner Karriere positiv bereichern würde.

            Wenn überhaupt, zeigt "Sabotage" unseren Arnie in der Zeitschleife gefangen. Zwar gibt er hier den dienstältesten Anführer John "Breacher" Wharton, Kopf einer vor Testosteron überquillenden DEA-Einsatz-Truppe. Alt bedeutet für jemanden wie Arnie aber auch: Falten haben und trotzdem zuschlagen. Da kann die Handlung noch so verkorkst sein. Hauptsache, du walzt filigran wie ein Panzer durch die Gegend.

            Nur wird bei "Sabotage" nicht nur sabotiert, es ist ein Film wie ein Fragezeichen. Diese Rambo-Typen heben also Kartelle aus. Dabei zweigen sie sich zu Beginn ein bisschen Klimper-Geld ab und schauen in die Röhre, als sich die Beute plötzlich in Luft auflöst. Wo jede andere Einsatz-Gruppe vermutlich aufgelöst würde, versammelt Breacher seine Mannen und Dame später wieder um sich. Dienst nach Vorschrift wird aber nicht geleistet, denn jemand beginnt damit, die Crew nacheinander auszuradieren. Blutig, brutal und vielleicht sogar ein wenig auf den Spuren der guten alten Murder-Mystery. Schließlich kommen selbst die rabiaten Drogen-Ermittler auf den Trichter, dass hier eine/r von ihnen die anderen auslöscht.

            Oder ist es doch die klaffende Wunde von Breachers niedergemetzelter Familie, die als Motivation dient? So sicher waren sich auch Regisseur/Drehbuch-Autor David Ayer ("End Of Watch", "Training Day" oder "Herz Aus Stahl") und sein Co-Schreiber Skip Woods nicht. Weshalb "Sabotage" im Heimkino-Format mit gleich mehreren alternativen Auflösungen verblüfft. Mal darf Arnie herzerwärmende Formulierungen wie "You fucking Whore" brüllen und Cops abknallen, weil er quasi das Ober- Arschloch sein darf. Mal bekommt sein Breacher wieder humanere Züge und scheint Vergebung in kleinen Gesten zu suchen.

            Wie auch immer, "Sabotage" scheint ohne klare Zielvorgabe und Richtung voran-getrieben worden zu sein. So geradlinig und Old-School-hohl das Vehikel auch wirken mag, so widersprüchlich sind die einzelnen Ingredienzien. Ein guter, verdienter Cast, der verschenkt und unterfordert wird. Die Sache mit dem Alt-Herren-Rachefeldzug und die große Quizfrage, was genau uns hier nähergebracht werden soll.

            Mal schickt Ayer seine Stars zum Baller-Spielen, was ausschaut wie das Training zum Paintball-Match. Mal sollen Folter-Rückblicke und düstere Augenblicke uns auf Breachers angeknackste Psyche einschwören. Und für die Freunde geplatzter Blut-Beutel ist auch was zu sehen. Hier wird noch wild in die Gegend gefeuert, und wenn menschliche Kollateral-Schäden dabei zu blöd zum Ducken sind – so what?

            Blöd ist aber auch, dass "Sabotage" einfach selber zu blöd wirkt. Zu dumm für eine wirklich geradlinige Handlung mit verständlicher Motivation. Zu verschossen für eine echte Balance zwischen dem ganzen DEA-Murks und dem finalen Schusswechsel in Mexiko. Beides wirkt wie einzelne Teile verschiedener Filme, die einfach zusammen-geklebt wurden. Diese Kopflosigkeit erklärt auch, wieso der gesamte Fall der von Olivia Williams gespielten Ermittlerin herausgeschnitten wurde. Ein echter Fall war wohl hinderlich für die Action.

            Wenn denn "Sabotage" eine solche Action bieten würde. Aber leider nix da. Köpfe platzen zwar fast, es wird gesplattert. Doch dies geschieht vorrangig im Rahmen des großen Rambo-Sterbens. Keine Ahnung, was genau das hier soll. Arnie hat schon wahrhaft bessere Filme gedreht. Selbst im Vergleich zu "Phantom Kommando" wirkt die Grimmigkeit von "Sabotage" deplatziert und fast schon peinlich. Als würde sich ein Muskelprotz mit Stock im Arsch abmühen. Könnte lustig werden, ist es bloß nicht.

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              Filmkenner77 22.05.2016, 16:37 Geändert 22.05.2016, 16:41

              "Sabotage" ist Action-Mumpitz der allerfeinsten Sorte. Hier stimmt wirklich so gut wie gar nichts. Die Schauspielleistungen beschränken sich auf das möglichst coole, belanglose Aufsagen von Kraftausdrücken, die Handlung kann getrost als 08/15 bezeichnet werden, genrebedingt ohnehin keine Stärke, und von Spannung kann keine Rede sein. Kardinalfehler ist jedoch, dass die Charaktere ein Sammelsurium von, Pardon, Arschlöchern sind, mit denen der Zuschauer nie warm wird.
              Nachdem Schwarzenegger in "The Last Stand" und "Escape Plan" durchaus überzeugen konnte, wirkt er hier nur unglaubwürdig, deplaziert und halt wie der alte Mann, der er nun mal ist.
              Regisseur David Ayer beweist einmal mehr, dass die qualitative Bandbreite seiner Filme enorm groß ist. Großartige Filme wie "Training Day", "Dark Blue" oder "Harsh Times" stehen neben mittelmäßigen Werken wie "U-571", "S.W.A.T.", "Street Kings" oder "End of Watch". "Sabotage" ist in seiner Filmographie tatsächlich der Bodensatz. Letztlich beinahe eine Karikatur des Actionkinos. Banal, blöde und substanzlos ohne einen Hauch von Selbstironie.

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                So, nachdem der Umzug endlich hinter mir ist und alles an seinem Platz sein sollte habe ich nun nach fast drei Wochen wieder Zeit für Filme (Jippie).
                Es dürfte wohl bekannt sein, dass meine Bewertungen größtenteils harmlos verlaufen und ich kein Freund vom Filme zerreissen bin, bis auf der Film kommt von Asylum. Jedenfalls trifft dieser Kritikpunkt bei dieser Hollywood Produktion nicht zu. Nach den ganzen schlechten Bewertungen, sei es von meinen Freunden, wie auch von der restlichen Community, hier bei MP, habe ich schon so einige Bedenken gehabt, ob ich mir den Streifen besorgen sollte, oder nicht, da ich ja schon so ein kleiner Arnie-Fanboy bin. Doch glücklicherweise bot mir RTL (trotzdem doofer Sender) die wunderbare Gelegenheit mir ein eigenes Bild zu machen. Nun hier sitze ich jetzt und wie ihr wahrscheinlich seht, jep er hat mir gefallen. Doch zuerst mal die klassische kleine Zusammenfassung, spoilerfrei natürlich.

                John Wharton (Arnie) und seine Drogenfahnder Crew sind bei einem Routineeinsatz. Dabei hatten sie die grandiose Idee das komplette Kartellgeld einzusacken, was natürlich nicht unbemerkt bleibt. Darauf haben es so manche bösen Leute auf die Gruppe abgesehen.

                Ja, die Story ist nicht wirklich besonders und ja, natürlich erwartet man von einem Schwarzenegger auch eine ausgefeilte und besondere Story, denn daher sind seine Filme ja auch bekannt. (Finde den Fehler) Bei ''Sabotage'' geht es nämlich viel mehr darum, wie man es richtig macht. Fangen wir mal mit den positiven Aspekten an. Was einem direkt am Beginn des Films auffallen sollte ist, dass es hier keineswegs zimperlich zur Sache geht, denn hier werden Leute gefoltert und blutig zerschossen, dass kein Fleck mehr sauber bleibt. Alleine deswegen, weil der Film sich traut eine härtere Gangart aufzufahren bekommt er von mir schonmal ein Extra-Pünktchen. Ach ja, wo wir schon mal dabei sind kann ich ja auch mal erwähnen, dass hier kein bisschen CGI verwendet wird, was besonders den Gorehounds unter uns sehr gefallen wird. Arnie hat eine gute Rolle, die er auch überzeugend verkörpert. Doch hier haben wir schon das erste Problem, denn nicht alle Schauspieler machen einen guten Job. Es gibt zwar niemanden, der mit Unfähigkeit heraussticht, doch von einem Hollywood Blockbuster erhofft man sich da schon ein bisschen mehr. Doch immerhin wird eine durchgängige Spannung erzeugt, wodurch keine Langeweile im Spiel (oder besser gesagt im Film) ist. David Ayer schafft es auch, eine recht düstere Atmosphäre zu erzeugen, besonders beim infiltrieren von Gebäuden. Ein kleiner Humoranteil ist auch vorhanden, dieser sticht jedoch nicht wirklich dominant. Dann gibt es da noch ein paar schöne Twists, die das Seherlebnis noch einmal deutlich steigern. Das Ende jedoch fand ich etwas zu, nun ja, amerikanisch.

                An sich ist ''Sabotage'' ein unterhaltsamer Streifen, der für Actionfans eigentlich keine verkehrte Wahl sein kann. Jedoch sollte man keinen puren Actionfilm erwarten, da die Thrillerelemente fast dem Actionanteil gleich sind. Also dann, viel Spaß beim schauen

                :D

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                • 6 .5
                  expendable87 06.05.2016, 10:18 Geändert 07.05.2016, 00:45

                  Die gekürzte TV-Version wird dem Titel des Films mehr als gerecht...das Frevelhafte Schnippel-Kommando (FSK) hatte sichtbar ihren Spaß!!!

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                    Liebe Pilotinnen und Piloten,
                    weiß jemand, ob der Film in der Wiederholung in der letzten Nacht auf RTL ungekürzt lief?
                    Beste Grüße,
                    H.

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                      RoboMaus 06.05.2016, 00:07 Geändert 06.05.2016, 00:26

                      Auch wenn es wehtut, das zu sagen: Arnie wirkt wie aus dem Altersheim abgeholt, ebenso wie die Sprüche, was zusammen wohl so eine Art Achtziger-Action-Revival ergeben soll. Noch mehr schmerzt es, Arnie hier als Karikatur seiner selbst erleben zu müssen, der diesen billigen Plot auch zu seinen besten Zeiten nicht hätte retten können. Konfus, überhaupt nicht spannend, dafür reichlich stereotype SWAT-Action von der Stange......

                      Warum er dieses Drehbuch angenommen hat, ist mir ein Rätsel - es wird wohl um's Geld geben. Da kann er sich mit einigen abgehalfterten Kollegen die Klinke bei den miesesten Drehbuchautoren Hollywoods in die Hand geben, in etwa:

                      (Arnie): Cage, du auch hier?
                      (Cage): Na ja, weisst du, die haben mir 1 Mio. Dollar geboten, wenn ich zusage, ohne es zu lesen.
                      (Arnie): Verdammt, warum war ich nicht zuerst hier?
                      (Cage): Es gibt noch eins für 750.000, aber da musst du Sigourney Weaver vögeln.
                      (Arnie): Hat die schon zugesagt?
                      (Cage): Ja, sogar ohne Gage.
                      (Arnie): Gibt es auch eins für 500.000?

                      Warum will heutzutage niemand mehr in Würde sterben?

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                        Halcyon 17.04.2016, 16:55 Geändert 13.07.2016, 21:42

                        Wer 109 Minuten lang einer Grupper der wohl fraglos unsympathischsten "Protagonisten", die in den letzten 3000 Jahren auf Film gebannt wurden, bei ihren unspannenden Abenteuern zuschauen will - der wird hier mehr als fündig. Hanebüchener Actiondünnschiss der über die ganze Laufzeit so angestrengt obercool, hart und witzig sein will, dass es fast schon bemitleidenswert ist wenn man bedenkt wie sehr das Alles nach hinten losgeht. Für Hinterwäldler und Dorftrottel sehr empfehlenswert!

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                          [...]Originell sind David Ayers Stoffe nicht, aber dafür kompromisslose Atmosphärebretter, ausgespien aus dem Moloch des Alltags exekutiver Staatsgewalten. Der sprichwörtliche harte Tobak, fern ab von leichter Unterhaltung für Jung und Alt. Die Kapitänsuniform der Familienuntauglichkeit legt sich nun allerdings „Sabotage“ an, der renitenteste »Fuck off and die«-Rotzer in Ayers bisherigem Schaffen. Und, here comes the pain, der beste Film mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle seit Anfang der 1990er.[…]Ayer lässt in „Sabotage“ einen richtiggehend barbarischen Haufen los: denen allen sind im Laufe der Jahre im knallharten Undercover-Einsatz sämtliche Sicherungen aus den Fassungen geknallt, das Team des legendären Breacher Wharton ist ein Kollektiv zerstörter Seelen. Harte, geschlagene Hunde, die über ihren kugelsicheren Westen einen weiteren Schutzpanzer tragen, einen aus ständigen obszönen Beleidigungen, ausschweifenden Party-, Sauf-, Drogen- und Stripclub-Gelagen.[…]„Sabotage“ ist wie die Stürmung eines Unterschlupfes durch Breachers Männer, face first und frontal auf die Fresse, ohne langes Fackeln und direkt, präzise und ohne jede Reue. Was. Ein. Ritt. Ungeschliffen und nicht glatt gebügelt lässt Ayer ohne Heldenpräsenz einen sardonischen Anschlag auf sonnige Gemütszustände los, einen grimmigen schlechte Laune-Film mit „who dies/whodunit“-Plot, der einem Schwarzenegger im „tierisch mies drauf“-Zustand eine kaum weniger kernige Olivia Williams zur Seite stellt.[…]Seine paar krimiartigen Unklarheiten (wer hat die Kohle, wer steckt hinter den bestialischen Übergriffen) hält „Sabotage“ so lange es geht unter der Decke, wobei Spannung hier nicht durch die abduktiven Ermittlungsschlüsse des Duos Schwarzenegger/Williams entsteht, sondern wenn überhaupt durch die fatalistische Gewissheit, dass keiner das „10 kleine DEA-Arschlöcher“-Prinzip heile überstehen wird. Das ist die eventorientierte Spannung nach klassischem Slasher-Muster – wer stirbt wann und vor allem: wie?[…]Dialoge auf dem Niveau bildungsferner Problemviertel und sozialer Brennpunkte, gesprenkelt mit zahlreichen »Fuck«-Varianten und einem fortwährenden „die Eier zu dick um in die Hose zu passen“-Jargon, das alles vorgetragen von bösärschigen Bleiwichsern, die nichtmal ein Marginal an Mögenswertem mitbringen – schon klar, dass „Sabotage“ weder viel BoxOffice-Milch, noch allzu positive Resonanz abgezapft hat. Aber, und das ist ja mit das Geile daran: noch deutlicher könnte Ayers Film nicht darauf scheißen, ohne diese Haltung zur bloßen Masche zu degradieren. „Sabotage“ ist knüppelhartes und nach seinem ureigenen Wertekodex durchgezogenes Actionkino, das sich rücksichtslos und vollständig seiner Sache verschreibt. Die Story ist konventionell und banal, das Erlebnis aber künstlerisch geradezu existenziell, zumindest aus Ayers schöpferischem Kern heraus betrachtet. Ein brachialer, purer, reiner Film, der sich der Massentierhaltung Mainstream-Entertainment verweigert.[…]

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                            Auch wenn ich den Film irgendwie mögen will, sagt mein Kopf einfach nein, nein und nochmals nein.. Hab ihn extra 2 Chancen gegeben, aber er versagt auf ganzer Linie.. Von Arni und Co. ist man einfach viel besseres gewohnt

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                              cycloo77 16.10.2015, 03:55 Geändert 16.10.2015, 03:56

                              Ich möchte mich gar nicht daran beteiligen ,das Arnie Alt geworden ist, denn das werden wir ja meistens alle,so ist das Leben SHIT HAPPENS. 
                              Aber der Film krankt vorallem an der ganz schlechten Umsetzung und Besetzung. 
                              Wie kann es sein das Sam Worthington einen Film wie Avatar fast alleine trägt, hier aber zur nichtssagenden Randfigur in so einem allerwelts Film verkommt?(Sollte dringen seinen Agenten wechseln) 
                              Dann haben wir hier eine weibliche Rolle Lizzy (Mireille Enos),die so lächerlich unglaubwürdig aufgebaut ist,das es nicht zu ertragen ist und ohne ende abnervt. 
                              Der Film ist eine einzige Enttäuschung und verdammt schade das Arnie bei sowas dabei war.

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                                wenn ich hier so runterscrolle ist alles weit unter 5 punkte....ich versteh nicht wie das kommt! ist doch ein netter streifen

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                                  Sinnfreies umherwerfen von Schimpfwörtern. Story ist Müll, Leistung ist Müll und überhaupt... Müll

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                                    Last Stand war prima, das hier ist Bullshit. Ein bisschen billiger Splatter bzw. Gore kann nicht über das furchtbare Drehbuch, die hanebüchene Story und die völlig verkorksten Figuren hinwegtäuschen. Was zum Teufel hat die Enos hier verloren? Die ist hier völlig fehl am Platze, genau wie Arnie selbst!
                                    Ayer sollte das mit der Regie übrigens auch mal drangeben, der Kerl hat bestimmt andere Talente.

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                                      Ganz solider Actionfilm, erinnert etwas an die gute alte Zeit. Der Cast ist wirklich gut, aber die Handlung ist etwas öde. Für Schwarzenegger Fans ist das dennoch ein Must See.

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                                      • 4 .5

                                        "Sabotage" sieht aus wie ein billig produzierter Direct-to-video-Streifen. Der Film erinnert ein wenig an Arnies alte B-Movies-Zeiten, wo die starken Typen alle so geile Namen hatten, wie Pyro oder Monster...
                                        Ich kann kaum glauben, dass der Film vom "End of Watch"-Regisseur David Ayer stammt. Drehbuch und Dialoge sind miserabel. Action und Härtegrad aber ganz ok. Sicherlich einer der schwächsten Filme in Arnie Karriere.

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                                          Mit SABOTAGE liefert uns David Ayer seinen bisher schlechtesten Film ab. Auf dem Cover gehört eigentlich eine Warnung abgedruckt, wie unfassbar Plump die Nummer hier ist. Die Handlung ist nicht wirklich glaubhaft, die völlig übertriebene Gewaltdarstellung verkommt zum reinen Entertainmentfaktor, die Gruppe DEA-Specials (Proleten-Arschlöcher wie es schlimmer nicht geht) wirkt durch ihr Gossengelaber so unsympathisch, dass ich jedem nur noch den Abgang gewünscht habe.

                                          Der Community Durchschnitt von 5,2 hätte Warnung genug sein sollen, gucke ich doch meist nie was unter 5,8.

                                          Fazit: Ein regelrechter Blutbeutel-Overkill in einer lächerlichen und zudem noch wirr erzählten Geschichte.

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                                            I_Winchester 21.06.2015, 00:31 Geändert 21.06.2015, 00:55

                                            Sabotage ist ein recht derber und brutaler Actionstreifen, allerdings auch ein eher ermüdender Zeitvertreib.
                                            Action läuft, ein paar krasse Kills sind auch dabei, aber spannend ist das Ganze weniger; vielmehr wirkt manches gar unfreiwillig komisch. Betrachtet man nur einmal Frau Investigator, welche mit der Aufklärung der Mordfälle beauftragt ist. Diese macht unserem Arnie von Beginn an klar, dass sie ihn erstmal gar nicht braucht, sie sowieso der Boss ist und es ursprünglich Gottes Absicht war, mit ihr den härtesten Kerl des Planeten zu erschaffen, nur um sich wenig später, nach Konfrontation mit dem ersten besagter krasser Kills, doch ihrer angreifbaren und weiblichen Seite zu erinnern. Dann ist man (Frau) auf einmal doch ganz froh, den Arnie bei sich zu haben.
                                            Auch der Rest der Charatere ist nicht zu gebrauchen. Es wurde hier schon so einiges bezüglich des Sympathiewerts dieser geschrieben und ja, dass sind fast alles Kackbratzen! Das Schlimmste ist aber eigentlich das sprachliche Niveau der Gruppendiskussionen, welches teilweise so niedrig ist, dass man keinem Individuum unterstellen möchte, es würde einer eventuellen Zielgruppe angehören, für die dieser Film konzipiert wurde.
                                            Ne, ne Arnie... da hast du echt mal einen rausgeknattert!

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                                              Gäääähn.......hör endlich auf Filme zu drehen du alter Sack ! Und was sollte die Frisur ??? Geldgeiler Sack !

                                              Die Story ist so vorhersehbar...die Charakter komplett unsympathisch ! Und John nervt tierisch ! Das Ende ist ja mal so bescheuert......ist denen nix besseres eingefallen ?!?!? 3 Punkte

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                                                Der Film hat mich recht unterhalten. Das Ende war aber nicht so toll. Die Figuren sind alle ausser Sam Worthington ''Monster'' sehr unsympathisch. Worthington ''Monster'' war der einzig sympathische hier.

                                                SPOILER

                                                Die Leute von Arni wurden echt sehr brutal hingerichtet..der Typ bsp der an die Decke genagelt wurde und seine Eingeweide raushangen..sowas würde ich den Drogenkartell zutrauen aber doch nicht den zwei Verrätern aus der eigenen Team..ein wenig unrealitisch.

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                                                  Respektlosigkeiten, unnötige Geschmacklosigkeiten, Verachtung und Sadismus über Sadismus über Sadismus. Wirklich jeder von den Charakteren ist mit Fug und Recht als ein erbärmliches Arschloch zu bezeichnen. Wie soll da Sympathie aufkommen? Oder gar Spaß? Da geht Ayers Rechnung letztendlich nicht auf. Er denkt nämlich, dass der Anfang, bei dem Arnie dramatisch die Augen vor einer Art Snuff-Video verschließt, genügt, um ihn zu den guten Schlechten zu machen. Nix ist. Nicht so, wie er danach und für alle Zeiten namen- und gesichtslose laufende Ziele zerfickt. Antihelden schön und gut, irgendwo muss man aber etwas entdecken, was den Zuschauer überredet, für ein paar Minuten mit den Männern und der Frau ein Abenteuer zu bestreiten. Wird nichts, ist Ayer wohl egal. Solange er sich schön an seinen unmenschlich überzogenen Ego-Shooter-Szenen aufgeilen kann. Bei der Bewertung geht es gar nicht um die lächerlichen Schauspieler, die nicht existente Geschichte oder die Abstinenz von Spannung. Es geht einfach nur darum, dass hier ein paar ekelhafte Kackszenen zusammengeschustert wurden, die dann in ihrer flachen Dummheit nicht einmal Spaß erlauben. Außer bei Arnies Englisch. Nun ist Ayer ja bei Weitem nicht der erste oder einzige, der gefährlich dumme Actionfilme inszeniert, aber selten spürt man derart stark, dass ein Film absichtlich stumpf, absichtlich dumm, absichtlich zum Kotzen bleibt und sich nebenbei noch einen runterholt, wenn die Gehirnmasse fließt, die Gedärme von der Decke hängen und die Köpfe von einem Passanten nach dem anderen zerfetzen. Um sich bei den Worten von Namenloser Schwarzer#7 zu bedienen: „That ain’t right. That ain’t right.“

                                                  _Smooli

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                                                  • 5 .5

                                                    Unzumutbar. Aber eben auch verdammt ehrlich darin, keinen Hehl daraus zu machen, der verkorkste Bastard von tausend asozialen Neandertalern zu sein. Nach dem kunterbunten Neo-Western „The Last Stand“ demontiert Schwarzeneggger in „Sabotage“ sein schillerndes Image mit ekelhafter Vehemenz: Er ist nicht mehr das Epitom des rechtschaffenen, mythischen Alphatiers, sondern letztlich auch nur durchtriebenes Zahnrädchen in einer bis ins Mark verdorbenen Welt, in der zwischenmenschliches Interagieren geradezu utopisch erscheint und komplett gegen verrohten Egoismus und Sadismus ausgewechselt wurde. Was David Ayer seinem Publikum hier serviert, ist zum Teil ungeheuerlich: Unsauber erzählt, grottig geschrieben, menschenverachtend bis die Schwarte kracht, aber dermaßen unerschütterlich verdreckt und so was von ultrabrutal, dass einem dieser ungefilterte Nihilismus doch die Sprache verschlägt – Arnie ist mit geiler Frisur und jedem einzelnen Muskelstrang auf der dunklen Seite angekommen. Das ist ekelerregend, zynisch, aber doch...irgendwie faszinierend in seiner kategorischen Primitivität.

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