Sabotage - Kritik

US 2013 Laufzeit 109 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 10.04.2014

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Kritiken (23) — Film: Sabotage

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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1.5Ärgerlich

[...] Warum Skip Woods (nach seinem ganz netten Debütfilm „Thursday – Ein mörderischer Tag“ nur noch untragbar) immer noch Drehbücher für große Produktionen schreiben darf grenzt schon an blanken Hohn. Verantwortlich für den Meuchelmord an der „Stirb Langsam“-Reihe und der Zerstörung eines Kindheitstraums mit der Katastrophen-Serien-Adaption „Das A-Team“ betreibt er nun nicht nur Sabotage an einem weiteren Relikt (ja, so muss er jetzt leider bezeichnet werden) der 80er, er versetzt ihm den vielleicht endgültigen Todesstoß. Arnold Schwarzenegger ist durch, komplett, und nun muss er auch noch durch so eine Rotze schwanken, die nicht mal annährend versucht, ihn zumindest halbwegs effektiv und auf das letzte Bisschen Restkönnen beschränkt in Szene zu setzten. Arnie wirkt nicht nur wie sein eigener Großvater, sondern auch durchgehend wie im völlig falschen Film. [...]

[...] „Sabotage“ ist und will auch gar kein klassisches Schwarzenegger-Vehikel sein. Geht trotz einiger Feuergefechte mehr in Richtung Thriller, nur die sollten laut Definition eigentlich spannend sein. Geboten wird nur ein (nicht im positiven Sinne) ultra-zynisches, menschenverachtendes, aufgesetzt-cooles, grenzdebiles Debakel. Sagenhaft, dass sich nicht auch nur für eine der Figuren so was wie Sympathie entwickeln lässt, dafür sind sie durch die Bank zu grässlich geschrieben und gespielt. Bitter-böse arrangiert in seiner Grundhaltung, nervtötend-lächerlich in seiner Umsetzung. Schwarzenegger’s eigenes, altersschwaches Spiel gerät angesichts der furchtbaren Frauenrollen bald schon in den Hintergrund. Olivia Williams müsste normalerweise die Krone für die schlechteste weibliche Darstellerin des Jahres sicher sein. Als androgynes, Kaugummi-kauendes Fabelwesen mit der femininen Ausstrahlung und dem Vokabular eines obdachlosen Seemanns ist sie keine 2 Minuten auch nur ansatzweise zu ertragen. Aber halt, eine toppt auch das noch: Mireille „Oh Baby, die Schlampe hab ich voll gefickt“ Enos. Die dürfte echt nicht mehr zu überbieten sein. Ein Albtraum, wie der gesamte Film.

Mal unter uns Pastorentöchtern, als Arnie seinerzeit in „Phantom Kommando“ dutzende Seelen ultra-brutal über den Jordan schickte, was das reines Entertainment. In „Sabotage“ wird auf jeglichen Spaß konsequent verzichtet. Um die nicht vorhandene Spannung und das Nichts von einem Skript irgendwie reizvoll zu gestalten, wird in den Gewaltszenen so übertrieben und exzessiv rumgesaut, Gewalt so selbstzweckhaft zelebriert, das kommt den letzten „Saw“-Filmen schon sehr nah. [...]

Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

Big_Kahuna

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Vokabular eines obdachlosen Seemans. :D


JackoXL

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Klingt lustig, ist leider nur schrecklich.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Originell sind David Ayers Stoffe nicht, aber dafür kompromisslose Atmosphärebretter, ausgespien aus dem Moloch des Alltags exekutiver Staatsgewalten. Der sprichwörtliche harte Tobak, fern ab von leichter Unterhaltung für Jung und Alt. Die Kapitänsuniform der Familienuntauglichkeit legt sich nun allerdings „Sabotage“ an, der renitenteste »Fuck off and die«-Rotzer in Ayers bisherigem Schaffen. Und, here comes the pain, der beste Film mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle seit Anfang der 1990er.[…]Ayer lässt in „Sabotage“ einen richtiggehend barbarischen Haufen los: denen allen sind im Laufe der Jahre im knallharten Undercover-Einsatz sämtliche Sicherungen aus den Fassungen geknallt, das Team des legendären Breacher Wharton ist ein Kollektiv zerstörter Seelen. Harte, geschlagene Hunde, die über ihren kugelsicheren Westen einen weiteren Schutzpanzer tragen, einen aus ständigen obszönen Beleidigungen, ausschweifenden Party-, Sauf-, Drogen- und Stripclub-Gelagen.[…]„Sabotage“ ist wie die Stürmung eines Unterschlupfes durch Breachers Männer, face first und frontal auf die Fresse, ohne langes Fackeln und direkt, präzise und ohne jede Reue. Was. Ein. Ritt. Ungeschliffen und nicht glatt gebügelt lässt Ayer ohne Heldenpräsenz einen sardonischen Anschlag auf sonnige Gemütszustände los, einen grimmigen schlechte Laune-Film mit „who dies/whodunit“-Plot, der einem Schwarzenegger im „tierisch mies drauf“-Zustand eine kaum weniger kernige Olivia Williams zur Seite stellt.[…]Seine paar krimiartigen Unklarheiten (wer hat die Kohle, wer steckt hinter den bestialischen Übergriffen) hält „Sabotage“ so lange es geht unter der Decke, wobei Spannung hier nicht durch die abduktiven Ermittlungsschlüsse des Duos Schwarzenegger/Williams entsteht, sondern wenn überhaupt durch die fatalistische Gewissheit, dass keiner das „10 kleine DEA-Arschlöcher“-Prinzip heile überstehen wird. Das ist die eventorientierte Spannung nach klassischem Slasher-Muster – wer stirbt wann und vor allem: wie?[…]Dialoge auf dem Niveau bildungsferner Problemviertel und sozialer Brennpunkte, gesprenkelt mit zahlreichen »Fuck«-Varianten und einem fortwährenden „die Eier zu dick um in die Hose zu passen“-Jargon, das alles vorgetragen von bösärschigen Bleiwichsern, die nichtmal ein Marginal an Mögenswertem mitbringen – schon klar, dass „Sabotage“ weder viel BoxOffice-Milch, noch allzu positive Resonanz abgezapft hat. Aber, und das ist ja mit das Geile daran: noch deutlicher könnte Ayers Film nicht darauf scheißen, ohne diese Haltung zur bloßen Masche zu degradieren. „Sabotage“ ist knüppelhartes und nach seinem ureigenen Wertekodex durchgezogenes Actionkino, das sich rücksichtslos und vollständig seiner Sache verschreibt. Die Story ist konventionell und banal, das Erlebnis aber künstlerisch geradezu existenziell, zumindest aus Ayers schöpferischem Kern heraus betrachtet. Ein brachialer, purer, reiner Film, der sich der Massentierhaltung Mainstream-Entertainment verweigert.[…]

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Chris12zero

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*Sign* :)


Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

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6.5Ganz gut

Der Body Count ist hoch, gestorben wird mal einzeln, mal in höherer Zahl – die Luft ist bisweilen bleihaltig. „Sabotage“ erscheint fürs Heimkino sowohl in FSK-16-Fassung als auch ungeschnitten mit 18er-Freigabe, die auch derbe Kopfschüsse nicht ausspart (siehe Schnittbericht, aber Vorsicht vor Spoilern). Der harte Actionthriller beginnt noch einigermaßen lässig, doch sobald das erste Mitglied von Breachers Team stirbt, wird’s düster und humorfrei, bisweilen geradezu nihilistisch. Schwarzeneggers Breacher ist trotz seiner Führungsqualitäten ein gebrochener Mann, der sein Päckchen mit sich herumschleppt.

(...)

Kleinen Ungereimtheiten zum Trotz ist David Ayer mit „Sabotage“ ein in Action, Atmosphäre und Story überzeugender Actionthriller gelungen.

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

"(...) Sofern also Potential vorhanden ist und es der Film im ersten Akt auch nutzt, macht "Sabotage" am Ende zu wenig daraus. Der aufgesetzt wirkende und vom Studio gewünschte Schluss setzt dem Ganzen dann die Krone auf. Die Schuld hierfür fällt an sich dabei auch auf Schwarzenegger. Der Governator müsste sich neu erfinden, anstatt zu versuchen, an seine Erfolge vor 20 Jahren anzuknüpfen. Somit pendelt sich "Sabotage" letztlich auf demselben Level ein wie seine jüngsten Kassen-Misserfolge "The Last Stand" und "Escape Plan". Keine wirklichen Rohrkrepierer, aber auch qualitativ weder Fisch noch Fleisch (...)"

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.0Sehenswert

“Sabotage” ist trotz seiner Qualitäten kein Film, den man gesehen haben muss. Trotz alldem ist er zumindest einmal, nicht zuletzt dank der steirischen Eiche, ein leichtes Vergnügen für zwischendurch.

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Rache ist Blutwurst. Und "Sabotage" ist blutwurschtegal. Die Faszination des Kinos beruht unter anderem auf dem kleinen Zaubertrick, dass wir mit einer oder mehreren Protagonisten mitfühlen, uns im Idealfall sogar identifizieren können. Dieser Trick hat bei “Sabotage” überhaupt nicht funktioniert. Die Figuren bleiben uns fremd – und gleichgültig. (Mehr im Podcast)

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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2.0Ärgerlich

Gibt sich „Sabotage“ visuell noch als Epigone diverser Reality-TV-Formate à la „Cops“ und Konsorten, scheitert er auch gleichzeitig in peinlich demonstrativer Pose zusehends an seinen Ambitionen, eine (pseudo-)realistische Authentizität in sein Szenario zu integrieren. Inhaltliche Kohärenz wird hier genauso kleingeschrieben wie generische Funktionalität. Ein solcher B-Reißer muss nicht komplett in sich aufgehen, aber ein Hauch von narrativer Stimmigkeit darf man doch wohl erwarten. Gerade dann, wenn man, wie im Falle von „Sabotage“, in der Domäne seiner Milieuschilderung mit durch und durch ernsten Nihilismus auftritt. Aber nein, David Ayer und Nichtskönner Skip Woods demontieren sich mit diesem widerwärtigen und an seiner grenzdebilen Chauvi-Attitüde labenden Machwerk im Stakkato. Die selbstzweckhafte Brutalität passt da natürlich genau ins Bild, mit kerniger Coolness hat das alles nicht mehr zu tun. „Sabotage“ ist nur ekelhaft menschenverachtend, durchzogen von Arschlöchern und unterbietet in seiner inhärenten Unlogik sogar mit Leichtigkeit so manche 50.000-Dollar-Ostblockproduktion. Wird wohl langsam Zeit, das alte Schwarzenegger-Poster von der Wand zu hängen, denn wenn der Mann sich nicht endlich weiterentwickelt und weiterhin einzig auf solch zynischen Proletenklitschen, die nur nach ausgiebiger Lobotomie goutierbar erscheinen, hängenbleibt, hört auch mein Fanherz allmählich auf zu pochen.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

FrEAk0

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T3 ist schon 11 Jahre alt.. eigentlich traurig. Ganz furchtbar fand ich Collateral Damage ... urgs!
Arnie bleibt für mich immer ein Held, egal was er verzapft ;)


Val Vega

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Youh Souli, wie findest du eigentlich die Serie "SouthLAnd"?


CineKie: CineKie.de

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3.0Schwach

Doch, “Sabotage” klingt durchaus interessant und spannend. Ist es aber nicht. Stattdessen ist der Film größtenteils vor allem eines: stinklangweilig und vulgär. Die Suche nach dem Täter zieht sich gefühlt endlos hin und besteht fast ausschließlich aus prollig-niveaulosen Dialogen der peinlichsten Art. Hinzu kommt, dass die völlig verkorksten DEA-Agenten allesamt unsympathische Arschlöcher sind, denen man vieles wünscht, aber nicht, das Ende des Films zu erleben. Und wenn der Täter dann schließlich gefunden und dessen Motivation aufgedeckt ist, wünscht man sich am liebsten eine Tischplatte, auf die man genüsslich mit dem Kopf einschlagen kann. Einen echten Sinn ergibt die ganze Chose nämlich nicht.

Ach ja, da war ja noch was: Die im Film gezeigte Action ist zwar äußerst roh, gleichzeitig aber auch komplett belanglos inszeniert und zudem so rar gesät, dass sie nicht der Rede wert ist. Trotz seiner blutigen Schusswechsel dürfte der Film die 18er-Freigabe eher aufgrund seiner menschenverachtenden Grundstimmung und der genüsslichen Zurschaustellung der Mordopfer erhalten haben. Erwartet diesbezüglich also bitte nicht zu viel.

Wirklich unterhaltsam sind eigentlich nur die letzten fünf Minuten des Films. Diese sind zwar völlig überzogen und wirken im Kontext der zuvor gezeigten 100 Minuten vollkommen deplatziert, zeigen Arnie dafür aber genau so, wie zumindest ich ihn sehen möchte. Einen Kinobesuch rechtfertigen diese fünf Minuten aber nicht.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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3.0Schwach

Flüche, fuck und Unflat prasseln wie Sperrfeuer aufs Publikum nieder, auf dass es schnell ermüdet. Bis es wieder ein Körperteil aufschreckt, der nachts neben den Eisenbahnschienen liegt oder von der Holzdecke baumelt.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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3.0Schwach

Der dünne Plot und die zuweilen hanebüchen konstruiert wirkende Story, samt der dümmlichen Rohheit, welche wellenartig den Film durchzieht, fügen sich in die negative Gesamtschau nahtlos ein.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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2.0Ärgerlich

Es lohnt wirklich nicht, sich diesen Unsinn anzuschauen. Auch deshalb nicht, weil sich der Film immer wieder völlig unnötiger und unpassender Splatter-Effekte bedient, denn die Opfer kommen hier auf eine derart perfide und brutale Art ums Leben, als ginge es darum Ehrenmitglied der „Final Destination“-Reihe zu werden. Wobei die noch unversehrten Mitglieder des Teams selbst in Einzelteilen über die Straße verteilte Überreste oder von der Decke baumelnde Innereien ihrer „Freunde“ mit einer bemerkenswerten Gleichgültigkeit zur Kenntnis nehmen.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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5.5Geht so

Dem komplett unkorrekten, durch und durch verrohten Spektakel, dem man aber durchaus Unterhaltungswert abgewinnen kann, dürfte [...] in der Video- und Digital-Auswertung als klassischer Bückware-Film ein langes Nachleben vergönnt sein.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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3.0Schwach

Da kann die Gewalt noch so selbstzweckhaft und zynisch inszeniert sein: am Ende bleibt allenfalls ein unfreiwillig komischer Arnold Schwarzenegger in Erinnerung, der unbeholfen durch die Handlung stolpert. Es ist unglaublich traurig, wenn eine Ikone nicht begreift, wann es Zeit zum aufzuhören ist.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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8.0Ausgezeichnet

Dass Williams wie Enos Frauen spielen, die vom Leben gezeichnet sind, verleiht dem grausigen Action-Horror eine erstaunliche Reife. Schwarzenegger muss daneben nicht jung wirken. Nur unverwüstlich.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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3.0Schwach

[...] Im Gegensatz zum unverdient gefloppten "The Last Stand" erweist sich "Sabotage" als ausgemachter Rohrkrepierer – was nicht Schwarzenegger, sondern ganz klar Regisseur David Ayer zuzuschreiben ist. Dieser darf sein bevorzugtes, in zahlreichen Filmen beackertes Spielfeld aus Polizisten, Fahndern und Eliteeinheiten allmählich gern mal verlassen. So ihm dazu nämlich, anders als noch zuletzt in "End of Watch", wirklich überhaupt nichts mehr einfallen mag. Insbesondere sein augenscheinlich an US-Reality-TV wie "COPS" geschulter Pseudorealismus aus zittriger Kamera und ständigen Nahaufnahmen bedient eine Ästhetik, die nicht nur sagenhaft hässlich, sondern auch seit Jahren schon völlig abgenutzt ist. Weg damit. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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2.0Ärgerlich

[...] Wer vielleicht mal die Grundausbildung beim Bund 'genoss', kennt dieses Gefühl, wenn man gezwungen wird, frühmorgens aufzustehen und mit Kameraden, sowie Vorgesetzten, die man nicht ausstehen kann, zweckfreie Schießübungen in der Pampa abzuhalten. Genauso bocklos erlebt man die Zeit mit der hier wirkenden Redneck-Elite-Einheit und ihrem nervigen Toilettenhumor.

[...] Verlässt sich dabei neben ungeschönten Schauplätzen und einem kollegial-pubertären Umgangston voller Fucks auf dokumentarische Kameraspielereien, die unter anderem ohne praktischen Sinn eine GoPro, mit dem Blick zum Schützen gewandt, aufs Korn einer Pistole setzen, um mittendrin, statt nur dabei zu sein. Wenn aus diesen Umständen heraus allerdings (zuhauf) Gewalt entsteht, fokussiert sich das Bild, den „Gesichtern des Todes“ nicht unähnlich, allzu sensationalistisch auf teils mäßig getrickste, dennoch brachiale Blutspritzer und verharrt insbesondere auf verranzte Leichenteile – nicht nur bei Tätern, sondern zum Finale hin auch auf unschuldige Opfer. Ein außerordentlich viehischer Selbstzweck, welcher – sichtlich als provokanter Unterhaltungswert ausgearbeitet und mit einem durchgehend austauschbaren, pochenden Soundtrack unterlegt – über die fehlende Substanz hinwegzuschmieren versucht. [...]

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stuforcedyou

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So viel Action ist da gar nicht drin. Der Film ist mehr am Ergebnis von Gewalt interessiert, als an ihrer Ausführung


Cayopei

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Dieser Kommentar-Ausschnitt wird Wittes großartigem Kommentar (Kritik im Original) nicht gerecht. Für die Küche gilt: Hack ist immer besser als kein Hack. Für Witte gilt: lang ist immer besser als verkürzt!


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.5Geht so

Die enttäuschenden letzten zehn Minuten von Sabotage sind irgendwie fehl am Platz. Und auch sonst stellt sich hier die Frage, ob die Mischung Schwarzenegger/Cop-Thriller fürs Publikum wirklich aufgeht.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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1.0Ärgerlich

[…] Egal ob Arnold Schwarzenegger als väterlicher Team Leader Breacher, Sam Worthington („Avatar – Aufbruch nach Pandora“) als bärtiger Monster oder Terrence Howard („Prisoners“) als Quoten-Afroamerikaner Sugar, alle Charaktere die „Sabotage“ auffährt sind ein Ärgernis: allesamt unsympathische Muskelberge mit Mimikspastik. Um den Zuschauer nicht zu überfordern, wird uns dann auch zu jeder freien Minute mittels pubertärem Männlichkeitsgehabe klar gemacht, dass dieses Team zusammenhält, komme was da wolle. So sollte vielleicht Empathie generiert werden, die dann vermutlich wiederum einen Schock verursachen sollte, wenn sich dann das Gruppengefüge im späteren Verlauf aufsplittert. Tja, „hätte“ und „sollen“. Im Falle von „Sabotage“ sind dass die kleinen Brüder von „versagt“ und „verschissen“ […] Falls „Sabotage“ aber dennoch ein Kassenmagnet wird, würde dies zumindest gut zu der alten Redewendung passen, dass man auch aus Scheiße Gold machen kann. Pardon für diese harten Worte, aber das Niveau von „Sabotage“ ist sogar noch ein paar Etagen tiefer. Das wäre gewiss nicht sonderlich verwerflich, wenn der Film zumindest gut unterhalten würde, tut er aber nicht. Trotz viel CGI-Blut und harten Männern mit Schultern so breit ein Tisch, ist „Sabotage“ nicht mehr als ein wimmerndes Nichts. Der ungelenke Versuch einen rohen Actionbrocken zu erschaffen, der am Ende von seiner eigenen Dummheit niedergemetzelt wird. […]

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Hartigan85

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@Pascal: Wir werden sehen...^^


DerWaldHerr

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@ Stu
He, jetzt hast du allen anderen die "Phantom Commando" noch nicht gesehen haben den ganzen Inhalt gespoilert :O


ChrisCabin: Slant Magazine ChrisCabin: Slant Magazine

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4.0Uninteressant

Hier gibt es einfach keinen erwähnenswerten Bösewicht. Visuelle Umsetzung und Skript passen einfach nicht zusammen, was Sabotage seltsam und unsicher wirken lässt.

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IgnatiyVishnevetsky: A.V. Club / Roger Ebert IgnatiyVishnevetsky: A.V. Club / Roger Ebert

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4.5Uninteressant

Sabotage ist ein schlampiger Drogenbehörden-Whodunit, der sich durch seinen Fäkalhumor und viel Blut definiert.

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Scott Bowles: USA Today

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2.5Ärgerlich

Sabotage ist ohne Zweifel einer der gewalttätigsten Filme des Jahres - und wohl auch einer der schlechtechsten.

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David Rooney: The Hollywood Reporter David Rooney: The Hollywood Reporter

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1.0Ärgerlich

Ein hässlicher, unangenehmer Film, der einen potentiell interessanten Cast vergeudet und noch nicht einmal als Trashfilm funktioniert.

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ScottFoundas: Variety ScottFoundas: Variety

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5.5Geht so

Dass der kampfverwundete Anführer des Teams von Arnold Schwarzenegger gespielt wird, gibt diesem ansonsten angestrengten Versuch, eine heutige Version von Wild Bunch auf das harte Pflaster Atlantas zu übertragen, zumindest ein wenig Auftrieb.

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Kommentare (95) — Film: Sabotage


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clarkkent

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Bewertung7.5Sehenswert

Keine Klassik und kein jazz,
sondern gut gemachter ROCK.
ich hab h kommen was ich erwartet habe.
Punkt.
ich wünsche mir nen zweiten Teil,
in der erzählt wird, wie und warum Breacher seine Frau ans KARTEL verloren hat.
wird ja schön schon in einem Rückblick angedeutet.
weiter so Arnie

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DennyCrane

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Bewertung5.0Geht so

Erinnerte mich direkt an einen Abklatsch von "extreme Rage" und selbst den habe ich Vin Diesel kaum verzeihen können.... ;-) Arnie, Du bist leider "zu alt für den Scheiß". Gebt dem Mann eine Rolle im Sinne von "American Dad" in einer Sitcom, so als Ex CIA Mann der die Nachbarn und die Familie wahnsinnig macht aber lass den Action Kram, Du tust Dir keinen Gefallen mehr, zumindest nicht so. *gg*

PS: Auf keinen Fall im amerikanischen Original ansehen, mit seiner echten Stimme wirds schon beinahe ulkig :-)

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frank-br

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht nachdenken und im Sinne der 80er Jahre Action Filme reinziehen. Dann ist der Streifen recht unterhaltsam!

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H8terNo1

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Bewertung5.5Geht so

Anfänglich fand ich den Film richtig gut. N schöner Popcorn Film. Halb nackte Frauen, Ballermänner und Arny. Man könnte meinen, dass man da nicht so viel versauen kann. Leider kann man es doch. Wäre der Film so weiter gegangen, wie er angefangen hat wäre es ein solider Aktion Film geworden, jedoch der versuch des Thrillers scheitert leider kläglich.Zwar nicht ganz beschissen, aber ich hatte mir mehr erhofft.

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LivingDead

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der wohl stärksten Filme von Regisseur Ayer bis dato (bin ja nun nicht so der große Fan von ihm). Sicherlich lassen sich einige Kritikpunkte festmachen, was ja auch die Vielzahl an negativen Stimmen untermauert. Nichtsdestoweniger legt aber Arnie hier genau den Film vor, den man sich nach seiner Zeit als Gouverneur wünschen konnte. Gerade die Einstiegsszene zeigt auf, in welche Richtung es uns mit "Sabotage" verschlagen wird: Ein Haufen "Badasses" erledigt für die DEA die Drecksarbeit, für die sich andere zu schade sind. Das ist in der Anlage so überspitzt, auf der anderen Seite aber auch herrlich old-school und lässt sofort Erinnerungen an einen "Predator" aufkommen, der in der Ausgangssituation eine ähnliche Figurenkonstellation aufwies (in "Doom" konnte man übrigens sehen, wie man es NICHT machen sollte). Die Action unterstreicht dies mit blutigen Einschüssen und geradezu unmöglichen Gewalteskapaden. Sicherlich mag dies einem Fan von Filmen der Marke "True Lies" oder "T2" etwas sauer aufstoßen, als Genre-Fan der grimmigen 80er-Filme, in denen Knochen und Genicke regelrecht zerbarsten, sollte man sich hier allerdings schnell heimisch fühlen. Der ironische Ton, der zwischendurch immer durch scheint, gut sitzende One-liner und der Fäkalhumor der Beteiligten passen. Gerade der Aspekt, dass hier jeder irgendwie Dreck am Stecken zu haben scheint, macht den Film zum Ende hin recht unvorhersehbar (gerade das alternative Ende hätte hier noch etwas mehr Druck gemacht, als Arnie-Fan steht dem Film das jetzige Ende natürlich viel besser).

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dominik.weiss.509

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Super Arnie weiter so !!!
Zusammen mit The Last Stand war Sabotage der beste Arnie Film seut Terminator 2

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elogroove

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In diesem Streifen wirkt Arnie einfach zu alt. The Last Stand war hervorragend.
Unbedingt Escape Plan ansehen, falls noch nicht geschehen.


Bletch

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Habe sowohl Last Stand als auch Escape Plan gesehen. In diesen beiden Filmen kommt Arnie wesentlich besser weg, weil beide Filme auch die nötige Ironie und Humor haben. In Sabotage wirkt Arnie irgendwie älter und die knallharten, ganz ernsten Filme stehen ihm nicht sooo gut. Trotzdem hatte ich mit Sabotage Spaß ;-)


goddessofdeath

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Bewertung5.0Geht so

Spoiler.
Wow. Da dachte ich doch nach den ersten zehn Minuten, das könnte was werden. Vermutlich hätten mich der Gebrauch von sinnlosen Schimpfwörtern und diese Kampfbarbie schon stutzig werden lassen sollen, aber ich bin gutgläubig, ich glaube daran, dass jeder Film auch nach schwachem Start furios werden kann.
Ehm... nö.
Sabotage ist aberwitzig doofes Zeug. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Am besten bei den strunzdummen Dialogen. Es gibt keinen Satz, der nicht ohne irgendein mehr oder weniger kreatives Schimpfwort auskommt. Immer wird gelabert und geflucht. Alles wird aufs Dümmste kommentiert, als hätte keine dieser Kampfmaschinen einen Filter zwischen Winzgehirn und Mund. Ach ja, wo wir schon bei den Kampfmaschinen sind- was für eine Elite. Ich meine, schwere Waffen, schwere Jungs, aber sie alle sind ja offensichtlich so dämlich, dass ich Angst hätte, wenn solche Leute mein Land verteidigen. Die Kampfbarbie hat ein Drogenproblem, die Männer sind aus der Steinzeit ausgebrochen. Die beiden handelnden Frauen in diesem Film laufen unter zwei Klischees: abgefuckte Kampfnutte und scheinbar lesbische Agentin. Alle anderen Frauen sind Beiwerk, die man beliebig zur Seite schieben oder mit "Scheinen bewerfen" kann. Und inmitten von diesem Schauspiel ist Arnie. Ich muss sagen, seitdem er ein bisschen älter und ruhiger geworden ist mag ich ihn lieber als früher. Ehrlich, ich seh ihm gerne beim Schauspielern (oder dem Versuch) zu. Aber diese Figur... ein traumatisierter Ehemann, der immer wieder das Retrauma sucht und sich auf Schleife den Tod seiner Frau ansieht. Da ist der psychologische Schaden vorprogrammiert. Das erklärt wohl, warum ihn der Tod der Mitglieder seiner tollen Truppe immer etwa fünf Sekunden interessiert, bevor er grinsend im Wald steht und mit der scheinbar lesbischen Agentin mit dem Alkoholproblem flirtet. Die deckt dann seine tragische Hintergrundstory auf, trinkt ein bisschen was, wird sentimental, und lässt ihn natürlich gleich an sich ran. Tolles Frauenbild. Als wäre das nicht schon hanebüchen genug, denkt man sich eine dumme Art nach der anderen aus, die Bundesbeamten zur Strecke zu bringen. Mein persönlicher Favorit war der in den Kühlschrank gestopfte Avatar. Sinn? Zu dem Zeitpunkt fragt man besser nicht mehr nach dem Sinn, denn der Film liefert einem nicht nur ein, sondern zwei seltsame Enden.
Kampfbarbie nämlich geht in die Offensive und denkt offensichtlich, sie käme damit ungeschoren davon? Nach einem Kampf auf offener Straße? Als allen schon vollkommen klar war, wer was wo und wie? Hatte sie ihr kleines Gehirn weggekokst? Jedenfalls beendet man diesen absurden Kampf auf die denkbar banalste Möglichkeit der Welt- durch einen simplen Auffahrunfall. Boohya. Um die Agentin zu zitieren. Dann, schockschwere Not- es war von Anfang an Arnie und die ganze Mörderei war umsonst. Wer hätte das geglaubt? Als ich schon hoffte, man würde Arnie abführen, nein, da gehts nochmal nach Mexico, ganz unbehelligt, als würde man nicht nach ihm fahnden, und da lässt er sich- er, der Schutzwestenpapst- natürlich auch noch erschießen. Aber erst, nachdem er Rache genommen hat wie in einem billigen Western. Da endet er also, mit Zigarre im Mund und Schnaps vor sich. Und was genau wollte man mir damit nun sagen?

Wertung fiel aus zwei Gründen so hoch aus: Ich mag es, mich über stupide Filme aufzuregen. Außerdem stehe ich auf Manganiello. Wenn man ihm nicht gerade die Birne wegballert.

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NodiNeu

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Da warst du mit deiner Bewertung ja noch äußerst gnädig. Bei mir hat der Schund gerade mal einen halben Punkt bekommen.


Commentator

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein ziemlich derber und brutaler Rohactioner. Logiklücken findet man zuhauf und die Story ist nicht gerade vom Feinsten. Sobald es aber an die Action geht, geht es ans Eingemachte - hier wird jedenfalls nicht gekleckert und die Action ist nicht gerade heroisierend, sondern ziemlich roh inszeniert. Die Erwartung war allerdings schlimmer, weshalb mich der Film fast schon positiv überrascht hat. Da ich nebenbei etwas zu tun hatte, war Sabotage ein absolut lohnenswerte Nebenbeschäftigung.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oh, Arnie, auf was für einen Schund hast Du dich da eingelassen.
Zugegeben, die wenigsten deiner Filme boten wirklich Stoff für die Großhirnrinde,
doch versuchten sie das auch nicht. Sabotage hingegen versucht krampfhaft den Spagat zwischen cleverem Thriller und eiskalter Action... und scheitert leider in beidem.
Teils strunzdoofe Dialoge und Handlungen lassen Sabotage unter das Niveau einer mittelmäßigen Krimi-Serie sinken. Bitte Arnie, demnächst wieder gute Filme oder Rente.

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jasonvorheese

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich als extremer von Anfang an hinter Ihm stehender Super Fan weiß gar nicht wo man bei diesem Machwerk anfangen soll ihn zu verreißen. Bei diesem Ding von einem Film stimmte rein gar nichts. Alles vollkommen überzogen, Fäkalsprache zum Erbrechen unlogische und nicht nachvollziebare Handlungsstränge um nur einiges zu nennen.
Das komplette Timing des Films passte nicht. Jeder einzelne Spruch falsch gesetzt total überzogen selbst seine Zigarre ging mir auf den Keks.
Ich hoffe inständig dass der nächste besser wird

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BlueSquirrel

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die beste Einheit der DEA ist eine Legende, ihr Anführer ein Halbgott. Die Legende erzählt von einem Haufen ständig betrunkener Machomänner, die in einer DEA-Baracke wohnen, coole Sprüche klopfen und nach der Arbeit Schlägereien in der Titi-Bar anzetteln. Infantile Fickwitze werden von künstlich aufgeblasenen Streitereien untereinander begleitet. Mit anderen Worten, es geht um Leute, die in den meisten Ländern nicht mal der Grenzschutz als Zollbeamte einstellen würde. Weil alle in dem Trupp zu fertig sind, ganz besonders die drogensüchtige Femme Fatale, gehts einmal auf den Schießplatz und es kann wieder losgehen. Die Wege Kreuzen sich mit den Loosern vom Morddezernat und ein mexikanisches Kartell mischt mit. Es gibt eigentlich keine Sets, kaum Statisten und man hört den Leuten zu, wie sie sich über absurden Stuss unterhalten. Arnold Schwarzenegger wirkt krank und nicht weniger verstört. Zum Umfallen komisch das alles.

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Hueftgold

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Bewertung2.0Ärgerlich

So zeigt David Ayer gleich zu Beginn des Filmes auch die eigentlich Substanz, auch wenn diese nur mehr als vorgetäuscht ist. Knallharte und zynische Gewalt, die in ihrer Kompromisslosigkeit schon fast übertrieben wirkt. Doch so möchte Sabotage vorallem ein Actionthriller sein, doch kann in beiden Genres nicht viel bieten!

So strecken sich die 109 Filmminuten fast bis ins Unerträgliche, da die Vielfalt einseitig ist wie das Drehbuch. Die Inspektion der Mordfälle und die Schießereien wirken unausgewogen und so schafft es der Film nicht, das Tempo zu halten, ganz im Gegenteil! Ihm geht relativ schnell die Puste aus und so gibt es lange Durststrecken, da auch die Inspektion der Mordfälle unspektakulär ausfällt.

Auch der merkwürdige Look des Filmes, welcher vergleichbar ist mit dem einer Reality TV Show schafft es nicht die Intensität aufzubauen. Merkwürdige Kameraeinstellungen (Wackelkamera an Gewehrläufen oder animierte Visierkamera) unterstützen diesen Dokustil, der sich dem Film überhaupt nicht anpassen kann. [...]

Wenn man Sabotage eines vorwerfen muss, dann ist es Einfallslosigkeit und Eintönigkeit, da man diese Faktoren in diesem langweiligen und stümperhaften Actionfilm nicht geboten bekommt. Selbst der ehemalige Actionveteran kann nichts an dem schlechten Drehbuch und der schlechten Inszenierung ändern. Zu sehr beschränkt sich David Ayer auf Nebensächliches und erzeugt damit sehr viel Langeweile! Schade, Arnie hätte einen besseren Film verdient gehabt und auch David Ayer kann es eigentlich besser.

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Alex.de.Large

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Bewertung2.5Ärgerlich

Natürlich darf man in´nem Film, von mir aus auch öfter mal "Scheisse" oder "Ficken" sagen, oder welch sonstigen Verbalinjurien einem gerade so einfallen.
Immerhin ist "The Big Lebowski" mein Lieblingsfilm :)
Aber das darf dann doch nicht die Hälfte der Dialoge beanspruchen, speziell die erwarteten "One-Liner" ersetzen. Zudem wirkt es hier auch sehr bemüht, soll es doch zum Teil, nur ansonsten nicht vorhandene Coolness der Protagonisten suggerieren.
Durch ewiges Wiederholen, werden die "Sprüche" auch sehr schnell langweilig und nervtötend.
Schwarzenegger trägt, mit "Napola" Gedächtnis-Frisur, seinen eigenen Mythos zu Grabe.
Ihm nimmt man das langsam wirklich nicht mehr ab. Sei es die Action, sei es der nicht wirklich interessante Love Interest.

Witzig hier.
Folgende Lobhudelei habe ich mal eben aus der MP-Star-Seite kopiert:
"Olivia Williams profiliert sich durch ihr zurückhaltendes bis aristokratisches Spiel."
"Ha-ha", würde Nelson hier hämisch ausrufen ;)
Dieses Kompliment hat sie hier nämlich schon an der Garderobe abgegeben :)

Die Action ist zudem dürftig inszeniert, und oft auch redundant.
"Durchsucht/stürmt die Anlage/das Gebäude!"

***AB JETZT SPOILERIGE FRAGEN***

Warum sieht sich Arnie immer wieder den "Torture Porn" mit dem Tod seiner Frau an?
Das ist doch grenzwertig pathologisch.
Hat der so´n Film auch noch von seinem Sohn?
Und guckt er den auch regelmäßig?

War das jetzt ein ganz geschickter Twist, das einem die, als allzu offensichtlicher Maulwurf in den eigenen Reihen präsentierte, methabhängige "Kollegin" zum Ende hin auch wirklich als die skrupellose Verräterin kredenzt wird?
Und die stirbt dann am Ende, mehr oder weniger durch einen Verkehrsunfall?

Und wie soll ich das Ende interpretieren?
Alle Teammitglieder wurden abgeschlachtet, nur weil die Verräterin die falschen Schlüsse gezogen hat.
Und Arnie der sich von vornherein die Kohle gekrallt hat, um die südamerikanischen Behörden zu bestechen, damit er den Tod seiner Familie rächen kann, ist der edle Held?
Und die Moral von der Geschicht?

"Der Zweck heiligt die Mittel?"

***AB JETZT SPOILERIGE FRAGEN ENDE***

Fragen über Fragen, deren Antwort ich eigentlich auch nicht wirklich wissen will, denn dafür war der Film zu, (Achtung:Verbalinjurie meinerseits), KACKE!

Das positivste war noch, dass Einem eine potentiell zeigbare Sexszene erspart blieb.
Das hätte ich wirklich nicht gern sehen wollen, und hätte wahrscheinlich zu weiterem Punktabzug geführt ;)
Ach ja. Diejenigen, für die explizite/blutige Gewaltdarstellungen ein Qualitätsmerkmal sind, werden dem Film zumindest ein bißchen mehr abgewinnen können als ich ;)

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Troublemaker69

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Gut getroffen...hat mich leider auch eher enttäuscht


skradan

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Story ist nicht neu, aber sie hätte Potential gehabt, gut verfilmt zu werden. Insbesondere, wenn der Rachesuchende von Arnold Schwarzenegger dargestellt wird.

Allerdings ist die Inszenierung schwach, die Effekte (insb. das Kunstblut) low budget und die Darsteller so überzeugend, wie ein Politiker beim Ehrlichkeitswettbewerb.

Alles in allem ist der Film eher nicht sehenswert.

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GermanSnake

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Klasse Film in dem es nie langweilig wurde!!! Und ganz wichtig eine gute Story mit gut verteilter Action!!!! Absolute Empfehlung!!!

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J.R.K.

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Bewertung4.0Uninteressant

Das die Geschichte ziemlich langweilig und zäh erzählt wird, könnte man ja noch verkraften. Aber das grösse Manko ist diese unsympatische Truppe, die ständig nur aufs übelste rumflucht und es einen eigentlich scheissegal ist, ob sie das Ende des Films erreichen oder nicht, verdirbt einen das letzte bischen Interesse an dem Ausgang der Geschichte. Das ich das als Schwarzenegger-Fan mal schreiben muss, das das Projekt Comeback gescheitert ist , tut mir in der Seele weh. Da ich mich eigentlich darauf freute ihn wieder auf dem BigScreen zu sehen. The Last Stand gefiel mir ja sogar noch ganz gut, aber wenn das jetzt so weiter bergab geht, sollte er es langsam gut sein lassen. Wenn er jetzt in seinen Paraderollen, in den kommenden Terminator 5 und The Legend Of Conan auch nichts mehr reisst, dann "Gute Nacht" Arnold.

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lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

Ihr könnt mich steinigen, es ist ja allgemeiner Konsens den Film in die Tonne zu treten. Und ja, es gibt genügend gravierende Mängel... Aber wie das so bei Film und Wahrnehmung ist, mir hat der Streifen auf seine böse Art gut gefallen. Denn hier bekommt der Mythos des moralisch korrekten Schwarzeneggers eine dicke Watsche ins blutverschmierte, grinsende Gesicht. Das immer um Korrektheit bemühte und mit den amerikanischen Werten integre Rache-Kino, das gerne Selbstjustiz, Familie und Männer-Team-Geist glorifiziert wird hier zynisch sabotiert. Der Titel ist Programm. Offensichtlich. Nicht tiefsinnig, nicht geschmackvoll, nicht stil-sicher aber für Ayer typisch roh. Arni grenzt an eine Selbstparodie, sein Vermächtnis wird bewusst (?) angepisst. Der Urin ist ätzend, beißend und menschenverachtend. Keine Ahnung ob das so gewollt war, ich fand es genauso widerwärtig wie faszinierend. Aus Trotz bekommt der von mir ein "ganz gut".

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Polyphem

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Leider pinkelt Arni eben auch sein Publikum dabei an. Die Charakterzeichnung ist quasi nicht vorhanden, die Story altbacken, uninspiriert, voller Logiklöcher, die Action ist mit lauter billigen CGI-Effekten versalzen, die Darstellerleistungen sind allesamt unterdisch, weil niemand bei infantilen Gags und Rumballern glänzen kann. Bei 40 Millionen Budget und einer Menge Leute die wissen sollten wie es geht, insbesondere ein Schwarznegger, kann man nur sagen: Schwach!


Troublemaker69

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Bewertung4.5Uninteressant

Sabotage (Actionfilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm) hat mich leider sehr enttäuscht, er ging in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet hätte, was ja gar nicht immer etwas Schlechtes sein muss, aber in diesem Fall leider doch eher uninteressant ist.

Sabotage , so nach Einordnung von moviepilot, ist ein Actionfilm/Drama/Thriller/Kriminalfilm und tatsächlich sind von allem auch Elemente vorhanden, aber durch diese gewollte Vielfalt kann der Streifen nichts davon so richtig bedienen.
Für einen Actionfilm sprechen die gut gemachten Actionszenen, die es durchaus gibt, leider kommen sie aber viel zu kurz.
Die Qualität stimmt zwar, aber die Quantität leider nicht,wodurch der Streifen in seinem eigentlichen Hauptgenre nicht so wirklich funktioniert.
Ein paar Ansätze eines Dramas sind auch vorhanden, es gibt eine kleine dramatische Hintergrundgeschichte, auf die aber für ein Drama wieder zu wenig gefühlsbetont eingegangen wird.
Ein Thriller beruht vor allem auf Spannung, vielleicht durch eine sehr nervenaufreibende Inszenierung oder aber einer guten Story.
Leider hat Sabotage nichts von beidem, wodurch mich der Streifen nie so wirklich packt, ich war nie mitgerissen, sondern hatte teilweise sogar ein wenig Langeweile.
Ein guter Kriminalfilm ist er dann aber auch nicht, weil dafür auch dieser gewisse Spannungsbogen fehlt.
Wo der Film nur so richtig Punkten kann, ist die Chemie in der Truppe an sich.
Neben Arnie gesellen sich lauter sympathische Personen hinzu, die in der Gruppe durchaus für Spaß sorgen, dieser Spaß kommt gleichzeitig aber viel zu kurz, weil sich der Film zu ernst nimmt.
Es fehlt an Humor, den Humor den ich zum Beispiel bei "The Last Stand" so geliebt habe. Natürlich kann man beide Filme nicht vergleichen, aber es hätte Sabotage gut getan, sich ein wenig mehr in diese Richtung zu orientieren.

Unterm Strich sehe ich bei Sabotage gute Ansätze und auch eine durchaus gelungene Grundidee, aber der Streifen versucht so viel auf einmal zu sein und bedient dabei nichts so wirklich.
Da helfen auch die gute Chemie der Truppe und Arnie wenig, denn man bekommt weder viel Action noch sonderlich viel Spannung geboten.

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twentyfour

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Zweitsichtung ist erfolgt und ich habe leider nach unten abwerten müssen.


Troublemaker69

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Oh, schade.
Auf wie viel?


ProfessorAbronsius

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Bewertung7.5Sehenswert

Was wurde der neue Schwarzenegger-Streifen im Vorfeld doch so übel verrissen.
Meine Vorfreude auf ihn hat das aber irgendwie nur noch gesteigert.
Und ich muss sagen, dass ich keinesfalls enttäuscht wurde.
SABOTAGE ist ein ultrabrutaler, stumpfer, ja geradezu nihilistischer Motherfucker von einem Film.
Sympathische Figuren sind rar gesät und charakterliche Entwicklungen der Protagonisten sucht man bestimmt nicht ausgerechnet in einem asozialen B-Movie-Klopper wie diesem.
Arnie beweist nach LAST STAND und ESCAPE PLAN abermals, dass er auch im etwas gesetzteren Alter als Ein-Mann-Armee noch ordentlich aufräumen kann.
Das Teil hat richtig gefetzt!

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Melzer

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@ProfessorAbronsius: Habe ihn mir soeben angesehen und stimme dir mit deiner Wertung im Groben so ziemlich zu. Sicherlich kein Film der meine Filmwelt erschüttert hat, aber einer der mich in den letzten eineinhalb Stunden auf einfache Art und Weise sehr geil unterhalten hat!
War so ziemlich genau das, was ich mir davon erhofft hatte. :)


ProfessorAbronsius

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Freut mich sehr das zu hören. :D


Baum123

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Bewertung4.5Uninteressant

Sorry Arnold, aber der ist mir jetzt doch zu dämlich.

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Deine Meinung zum Film Sabotage