Sabotage - Kritik

Sabotage

US · 2014 · Laufzeit 109 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Drama, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
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    Wer 109 Minuten lang einer Grupper der wohl fraglos unsympathischsten "Protagonisten", die in den letzten 3000 Jahren auf Film gebannt wurden, bei ihren unspannenden Abenteuern zuschauen will - der wird hier mehr als fündig. Hanebüchener Actiondünnschiss der über die ganze Laufzeit so angestrengt obercool, hart und witzig sein will, dass es fast schon bemitleidenswert ist wenn man bedenkt wie sehr das Alles nach Hinten losgeht. Für Hinterwäldler und Dorftrottel sehr empfehlenswert!

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    • 8

      [...]Originell sind David Ayers Stoffe nicht, aber dafür kompromisslose Atmosphärebretter, ausgespien aus dem Moloch des Alltags exekutiver Staatsgewalten. Der sprichwörtliche harte Tobak, fern ab von leichter Unterhaltung für Jung und Alt. Die Kapitänsuniform der Familienuntauglichkeit legt sich nun allerdings „Sabotage“ an, der renitenteste »Fuck off and die«-Rotzer in Ayers bisherigem Schaffen. Und, here comes the pain, der beste Film mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle seit Anfang der 1990er.[…]Ayer lässt in „Sabotage“ einen richtiggehend barbarischen Haufen los: denen allen sind im Laufe der Jahre im knallharten Undercover-Einsatz sämtliche Sicherungen aus den Fassungen geknallt, das Team des legendären Breacher Wharton ist ein Kollektiv zerstörter Seelen. Harte, geschlagene Hunde, die über ihren kugelsicheren Westen einen weiteren Schutzpanzer tragen, einen aus ständigen obszönen Beleidigungen, ausschweifenden Party-, Sauf-, Drogen- und Stripclub-Gelagen.[…]„Sabotage“ ist wie die Stürmung eines Unterschlupfes durch Breachers Männer, face first und frontal auf die Fresse, ohne langes Fackeln und direkt, präzise und ohne jede Reue. Was. Ein. Ritt. Ungeschliffen und nicht glatt gebügelt lässt Ayer ohne Heldenpräsenz einen sardonischen Anschlag auf sonnige Gemütszustände los, einen grimmigen schlechte Laune-Film mit „who dies/whodunit“-Plot, der einem Schwarzenegger im „tierisch mies drauf“-Zustand eine kaum weniger kernige Olivia Williams zur Seite stellt.[…]Seine paar krimiartigen Unklarheiten (wer hat die Kohle, wer steckt hinter den bestialischen Übergriffen) hält „Sabotage“ so lange es geht unter der Decke, wobei Spannung hier nicht durch die abduktiven Ermittlungsschlüsse des Duos Schwarzenegger/Williams entsteht, sondern wenn überhaupt durch die fatalistische Gewissheit, dass keiner das „10 kleine DEA-Arschlöcher“-Prinzip heile überstehen wird. Das ist die eventorientierte Spannung nach klassischem Slasher-Muster – wer stirbt wann und vor allem: wie?[…]Dialoge auf dem Niveau bildungsferner Problemviertel und sozialer Brennpunkte, gesprenkelt mit zahlreichen »Fuck«-Varianten und einem fortwährenden „die Eier zu dick um in die Hose zu passen“-Jargon, das alles vorgetragen von bösärschigen Bleiwichsern, die nichtmal ein Marginal an Mögenswertem mitbringen – schon klar, dass „Sabotage“ weder viel BoxOffice-Milch, noch allzu positive Resonanz abgezapft hat. Aber, und das ist ja mit das Geile daran: noch deutlicher könnte Ayers Film nicht darauf scheißen, ohne diese Haltung zur bloßen Masche zu degradieren. „Sabotage“ ist knüppelhartes und nach seinem ureigenen Wertekodex durchgezogenes Actionkino, das sich rücksichtslos und vollständig seiner Sache verschreibt. Die Story ist konventionell und banal, das Erlebnis aber künstlerisch geradezu existenziell, zumindest aus Ayers schöpferischem Kern heraus betrachtet. Ein brachialer, purer, reiner Film, der sich der Massentierhaltung Mainstream-Entertainment verweigert.[…]

      • 4

        Auch wenn ich den Film irgendwie mögen will, sagt mein Kopf einfach nein, nein und nochmals nein.. Hab ihn extra 2 Chancen gegeben, aber er versagt auf ganzer Linie.. Von Arni und Co. ist man einfach viel besseres gewohnt

        • 4 .5
          cycloo77 16.10.2015, 03:55 Geändert 16.10.2015, 03:56

          Ich möchte mich gar nicht daran beteiligen ,das Arnie Alt geworden ist, denn das werden wir ja meistens alle,so ist das Leben SHIT HAPPENS. 
          Aber der Film krankt vorallem an der ganz schlechten Umsetzung und Besetzung. 
          Wie kann es sein das Sam Worthington einen Film wie Avatar fast alleine trägt, hier aber zur nichtssagenden Randfigur in so einem allerwelts Film verkommt?(Sollte dringen seinen Agenten wechseln) 
          Dann haben wir hier eine weibliche Rolle Lizzy (Mireille Enos),die so lächerlich unglaubwürdig aufgebaut ist,das es nicht zu ertragen ist und ohne ende abnervt. 
          Der Film ist eine einzige Enttäuschung und verdammt schade das Arnie bei sowas dabei war.

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            wenn ich hier so runterscrolle ist alles weit unter 5 punkte....ich versteh nicht wie das kommt! ist doch ein netter streifen

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              Sinnfreies umherwerfen von Schimpfwörtern. Story ist Müll, Leistung ist Müll und überhaupt... Müll

              • 2 .5

                Last Stand war prima, das hier ist Bullshit. Ein bisschen billiger Splatter bzw. Gore kann nicht über das furchtbare Drehbuch, die hanebüchene Story und die völlig verkorksten Figuren hinwegtäuschen. Was zum Teufel hat die Enos hier verloren? Die ist hier völlig fehl am Platze, genau wie Arnie selbst!
                Ayer sollte das mit der Regie übrigens auch mal drangeben, der Kerl hat bestimmt andere Talente.

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                • 5 .5

                  Ganz solider Actionfilm, erinnert etwas an die gute alte Zeit. Der Cast ist wirklich gut, aber die Handlung ist etwas öde. Für Schwarzenegger Fans ist das dennoch ein Must See.

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                  • 4 .5

                    "Sabotage" sieht aus wie ein billig produzierter Direct-to-video-Streifen. Der Film erinnert ein wenig an Arnies alte B-Movies-Zeiten, wo die starken Typen alle so geile Namen hatten, wie Pyro oder Monster...
                    Ich kann kaum glauben, dass der Film vom "End of Watch"-Regisseur David Ayer stammt. Drehbuch und Dialoge sind miserabel. Action und Härtegrad aber ganz ok. Sicherlich einer der schwächsten Filme in Arnie Karriere.

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                    • 2

                      Mit SABOTAGE liefert uns David Ayer seinen bisher schlechtesten Film ab. Auf dem Cover gehört eigentlich eine Warnung abgedruckt, wie unfassbar Plump die Nummer hier ist. Die Handlung ist nicht wirklich glaubhaft, die völlig übertriebene Gewaltdarstellung verkommt zum reinen Entertainmentfaktor, die Gruppe DEA-Specials (Proleten-Arschlöcher wie es schlimmer nicht geht) wirkt durch ihr Gossengelaber so unsympathisch, dass ich jedem nur noch den Abgang gewünscht habe.

                      Der Community Durchschnitt von 5,2 hätte Warnung genug sein sollen, gucke ich doch meist nie was unter 5,8.

                      Fazit: Ein regelrechter Blutbeutel-Overkill in einer lächerlichen und zudem noch wirr erzählten Geschichte.

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                        I_Winchester 21.06.2015, 00:31 Geändert 21.06.2015, 00:55

                        Sabotage ist ein recht derber und brutaler Actionstreifen, allerdings auch ein eher ermüdender Zeitvertreib.
                        Action läuft, ein paar krasse Kills sind auch dabei, aber spannend ist das Ganze weniger; vielmehr wirkt manches gar unfreiwillig komisch. Betrachtet man nur einmal Frau Investigator, welche mit der Aufklärung der Mordfälle beauftragt ist. Diese macht unserem Arnie von Beginn an klar, dass sie ihn erstmal gar nicht braucht, sie sowieso der Boss ist und es ursprünglich Gottes Absicht war, mit ihr den härtesten Kerl des Planeten zu erschaffen, nur um sich wenig später, nach Konfrontation mit dem ersten besagter krasser Kills, doch ihrer angreifbaren und weiblichen Seite zu erinnern. Dann ist man (Frau) auf einmal doch ganz froh, den Arnie bei sich zu haben.
                        Auch der Rest der Charatere ist nicht zu gebrauchen. Es wurde hier schon so einiges bezüglich des Sympathiewerts dieser geschrieben und ja, dass sind fast alles Kackbratzen! Das Schlimmste ist aber eigentlich das sprachliche Niveau der Gruppendiskussionen, welches teilweise so niedrig ist, dass man keinem Individuum unterstellen möchte, es würde einer eventuellen Zielgruppe angehören, für die dieser Film konzipiert wurde.
                        Ne, ne Arnie... da hast du echt mal einen rausgeknattert!

                        • 3

                          Gäääähn.......hör endlich auf Filme zu drehen du alter Sack ! Und was sollte die Frisur ??? Geldgeiler Sack !

                          Die Story ist so vorhersehbar...die Charakter komplett unsympathisch ! Und John nervt tierisch ! Das Ende ist ja mal so bescheuert......ist denen nix besseres eingefallen ?!?!? 3 Punkte

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                          • 7

                            Der Film hat mich recht unterhalten. Das Ende war aber nicht so toll. Die Figuren sind alle ausser Sam Worthington ''Monster'' sehr unsympathisch. Worthington ''Monster'' war der einzig sympathische hier.

                            SPOILER

                            Die Leute von Arni wurden echt sehr brutal hingerichtet..der Typ bsp der an die Decke genagelt wurde und seine Eingeweide raushangen..sowas würde ich den Drogenkartell zutrauen aber doch nicht den zwei Verrätern aus der eigenen Team..ein wenig unrealitisch.

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                              Respektlosigkeiten, unnötige Geschmacklosigkeiten, Verachtung und Sadismus über Sadismus über Sadismus. Wirklich jeder von den Charakteren ist mit Fug und Recht als ein erbärmliches Arschloch zu bezeichnen. Wie soll da Sympathie aufkommen? Oder gar Spaß? Da geht Ayers Rechnung letztendlich nicht auf. Er denkt nämlich, dass der Anfang, bei dem Arnie dramatisch die Augen vor einer Art Snuff-Video verschließt, genügt, um ihn zu den guten Schlechten zu machen. Nix ist. Nicht so, wie er danach und für alle Zeiten namen- und gesichtslose laufende Ziele zerfickt. Antihelden schön und gut, irgendwo muss man aber etwas entdecken, was den Zuschauer überredet, für ein paar Minuten mit den Männern und der Frau ein Abenteuer zu bestreiten. Wird nichts, ist Ayer wohl egal. Solange er sich schön an seinen unmenschlich überzogenen Ego-Shooter-Szenen aufgeilen kann. Bei der Bewertung geht es gar nicht um die lächerlichen Schauspieler, die nicht existente Geschichte oder die Abstinenz von Spannung. Es geht einfach nur darum, dass hier ein paar ekelhafte Kackszenen zusammengeschustert wurden, die dann in ihrer flachen Dummheit nicht einmal Spaß erlauben. Außer bei Arnies Englisch. Nun ist Ayer ja bei Weitem nicht der erste oder einzige, der gefährlich dumme Actionfilme inszeniert, aber selten spürt man derart stark, dass ein Film absichtlich stumpf, absichtlich dumm, absichtlich zum Kotzen bleibt und sich nebenbei noch einen runterholt, wenn die Gehirnmasse fließt, die Gedärme von der Decke hängen und die Köpfe von einem Passanten nach dem anderen zerfetzen. Um sich bei den Worten von Namenloser Schwarzer#7 zu bedienen: „That ain’t right. That ain’t right.“

                              _Smooli

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                              • 5 .5

                                Unzumutbar. Aber eben auch verdammt ehrlich darin, keinen Hehl daraus zu machen, der verkorkste Bastard von tausend asozialen Neandertalern zu sein. Nach dem kunterbunten Neo-Western „The Last Stand“ demontiert Schwarzeneggger in „Sabotage“ sein schillerndes Image mit ekelhafter Vehemenz: Er ist nicht mehr das Epitom des rechtschaffenen, mythischen Alphatiers, sondern letztlich auch nur durchtriebenes Zahnrädchen in einer bis ins Mark verdorbenen Welt, in der zwischenmenschliches Interagieren geradezu utopisch erscheint und komplett gegen verrohten Egoismus und Sadismus ausgewechselt wurde. Was David Ayer seinem Publikum hier serviert, ist zum Teil ungeheuerlich: Unsauber erzählt, grottig geschrieben, menschenverachtend bis die Schwarte kracht, aber dermaßen unerschütterlich verdreckt und so was von ultrabrutal, dass einem dieser ungefilterte Nihilismus doch die Sprache verschlägt – Arnie ist mit geiler Frisur und jedem einzelnen Muskelstrang auf der dunklen Seite angekommen. Das ist ekelerregend, zynisch, aber doch...irgendwie faszinierend in seiner kategorischen Primitivität.

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                                  Tobe Berg 13.04.2015, 16:26 Geändert 13.04.2015, 16:30

                                  Action der alten Schule und nicht so ein wischiwaschikram wie z.B. ein "Fast & Furious" Franchise. Da muss man schon drauf klar kommen. Arnie macht keine Gefangenen!

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                                    Arnie, der vielleicht größte Zerstörer des Actions-Kinos, verhaut von neuerem Film zu neuerem Film mittlerweile mehr seine recht positive Vita, denn sehenswert und unterhaltsam seine Feinde. Sabotage stellt einen erneuten Tiefschlag dar. Irgendwie schade, des alten Mannes Fundament so dahinbröckeln zu sehen. Ein Film, in denen er reihenweise & spektakulär die Verursacher dieser ganzen Miststreifen terminiert, das hätte was.

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                                      Arnie sieht aus wie seine eigene Mumie, und die Story ist wohl bei "The Shield" abgeguckt, das haben die da aber wesentlich besser gemacht.

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                                        Folter, Verstümmelungen, grausame Blutfontainen. Leider lebt Sabotage zu sehr von diesen Elementen als von überzeugenden Charakteren. Klar da steht zwar Schwarzenegger drauf aber ist nicht wirklich ein Film den man sich noch öfter anschauen würde. So kann man den nur abhaken und auf einen besseren Arniefilm hoffen.

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                                          J23 20.03.2015, 08:45 Geändert 20.03.2015, 08:46

                                          Bin positvi überrascht. Ok, das Ende war nicht besonders toll, aber die Action war sehr gut. Etwas viel zu viel Blut, nahm schon langsam Züge von Saw an. Eine weitere Überrraschung waren die viele Bekannte Schauspieler. Eine art "Böse" Expendables

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                                            endlich mal wieder ein richtig guter Film

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                                              David Ayer ist ein guter Regisseur, was sein letzter Streifen End of Watch gezeigt hat. Aber hier wusste er mit einem Guten Cast und dem Potential nicht viel anzufangen. Der Film verheddert sich in seiner skurillen Story und kann auch durch seine guten Bildern und Action nicht überzeugen.

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                                              • 3 .5

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                                                Aus dem Stoff hätte man einen weitaus besseren Film machen können. Leider ist das hier ordentlich in die Hose gegangen. Der Cast is ja eigentlich toll für einen Actionfilm. Schwarzenegger, Worthington, Manganiello und Holloway sind allesamt Schauspieler, denen man den ruppigen Cop sofort abnimmt. Jedoch sind die Figuren hier so so unsympathisch dargestellt, dass es mir total egal ist ob einer lebt oder stirbt. Man fiebert überhaupt nicht mit bei dem Film und das ist wirklich schade. Für einen reinen Actionfilm hat er zu wenig Action und für einen Thriller ist er leider arg vorhersehbar, was bei einem Thriller immer ein leichter Genickbruch ist. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass hier ordentlich Potential verschenkt worden ist. Die 3,5 Punkte gebe ich für die Machart des Films, die ordentlich ist.
                                                Ansonsten kann man sich den Film getrost sparen.

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                                                    Kann der Film optisch und handwerklich noch einigermaßen überzeugen sind das Drehbuch und Arnie einfach nur peinlich!