Sabrina

Sabrina (1954), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 16.11.1954


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7.2
Kritiker
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7.3
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16 Kommentare
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von Billy Wilder, mit Humphrey Bogart und Audrey Hepburn

Sabrina basiert auf einem Theaterstück von Samuel A Taylor. Audrey Hepburn muss sich zwischen zwei Brüdern, dem Lebemann William Holden und dem Geschäftsmann Humphrey Bogart, entscheiden.

Sabrina (Audrey Hepburn) ist schon seit langem mehr oder weniger heimlich in David (William Holden), den jüngeren Sohn der reichen Familie Larrabee, verliebt, der sich jedoch nicht für sie interessiert, da sie lediglich die Tochter des Chauffeurs ist. Erst als Sabrina nach einem längeren Aufenthalt in Paris als kultivierte und elegante Frau zurückkehrt, findet David Gefallen an ihr. Das alarmiert den älteren Bruder Linus (Humphrey Bogart), der die bevorstehende Hochzeit seines Bruders mit einer reichen Frau gefährdet sieht, weshalb er selbst mit Sabrina anbandelt. Was anfangs lediglich zum Wohl der Familie passiert, gerät bald durch Sabrinas Charme in Vergessenheit.

Hintergrund & Infos zu Sabrina
Sabrina basiert auf dem Stück Sabrina Fair von Samuel A. Taylor, welches 1953 veröffentlicht wurde. Zusammen mit Ernest Lehman und Regisseur Billy Wilder arbeitete Samuel A. Taylor auch das Drehbuch aus. Obwohl es zu Produktionsbeginn noch nicht in seiner endgültigen Fassung vorlag, begann Billy Wilder mit den Dreharbeiten und schrieb nebenbei mit Feuereifer das Skript fertig. Sabrina lief erfolgreich in den Kinos an, einige Filmkritiker bemängelten lediglich das Mitwirken von Humphrey Bogart, der als zu alt für die Rolle erschien. Nichtsdestotrotz wurde Sabrina für 6 OSCARS nominiert, unter anderem für die Hauptdarstellerin Audrey Hepburn, von denen er am Ende aber nur einen für die Kostüme erhielt. (GP)

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Kommentare (16) — Film: Sabrina


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speedy208

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aschenputtel – very sophisticated. Ein Klassiker, den man immer wieder gerne sieht, aber nicht das Remake aus der Neuzeit. Keiner hätte diesem Film diesen Erfolg vorausgesagt, garantieren doch eine Top-Besetzung noch ein Top-Regisseur allein den Erfolg eines Films, ohne ein gutes Plot. Und an diesem wäre "Sabrina" ja fast gescheitert, denn die Filmcrew stand lange vor dem Drehbuch fest; erst in letzter Minute (und sogar des Drehens) wurde noch fleissig (um)geschrieben – man wusste ja nicht, was man wollte. Daher nehme ich mal an, dass nach all den möglichen Drehbüchern man sich irgendwie auf eine simple(re) Story bzw. Märchen – Billy Wilder war ja Deutscher – einigte. Man improvisierte irgendwie, bis die Story fest stand. Eine blöde Situation – stelle ich mir mal vor - an einem Filmprojekt beteiligt zu sein, ohne zu wissen, wie sich dieses entwickelt und vor allem wie. Da kann man sich ja auch nicht vorbereiten auf die Dialoge. Billy Wilder, der seit "Boulevard der Dämmerung" (Sunset Boulevard) sehr eng mit William Holden befreundet war, wollte unbedingt wieder mit diesem zusammenarbeiten, und mit Audrey Hepburn, die sich dabei in Holden unsterblich verliebte (merkt man im Film sehr gut). Bogart war die 2.Besetzung des Star-Trios, denn ursprünglich war Cary Grant für die Rolle des älteren, weiseren Bruders von Holden vorgesehen, der jedoch aus Termingründen absagen musste.
Die Geburtswehen, also ohne festes Drehbuch, sind dem Film nicht mehr anzusehen. Ich persönlich schaue ihn mir hin und wieder gerne an – wegen William Holden, auf blond und Playboy getrimmt -, stelle mir dabei aber immer statt Bogart Grant vor. Dann kann ich Bogart irgendwie in der Rolle akzeptieren. Obwohl Bogart – Bogey – bei den Film- Allstars (Rangliste 1 bis 25) die Liste anführt (als Nummer 1)f – bei den Frauen ist das Katherine Hepburn - , passt er für mich nicht in die Rolle. Vielleicht mit einem jüngeren Bruder à la James Stewart eher, aber nicht mit Holden! Und die Chemie zwischen Holden und Bogart stimmte weder im Film noch privat: Bogart schikanierte den um vieles jüngeren Holden, wo er nur konnte. Anders die Chemie zwischen Holden und Hepburn und Wilder – diese drei hatten viel Spass miteinander, verstanden sich gut, was Bogart sauer aufschlug, weil er kein Teil davon war, wurde bzw. werden konnte.
Und das die Schlusssezene – an Deck des Dampfers nach Europa -, Bogart Hepburn in die Arme schliesst, läuft vor meinem geistigen Auge immer mit Grant ab – ich sehe einfach darüber hinweg, dass es Bogart ist. Ich mag ihn einfach nicht; mich schaudert's irgendwie, wenn ich ihn in einem seiner Filme sehe. Grant hätte dem Film das besagte i-Tüpfelchen verliehen, und man hätte es ihm gegönnt, Hepburn zu gewinnen. So aber bedauert man irgendwie William Holden darum, dass er der Verlierer ist.
Der Film hat sehr viele gute Szenen, an die man sich erinnert. Eine davon ist jene von Audrey Hepburn in Paris, wo sie sich blöd in der Kochschule anstellt, oder jene, wo sie als "grande dame" zurückkommt und vom Playboy Holden als "neue Trophäe" in seinem italienischen Sportflitzer mitgenommen wird. Oder die, wo der (fiese) Bogart Holden drängt, sich zu setzen, wohlwissend, dass dieser in den Hosen-/Jackentaschen Champagnergläser mit sich trägt. Und dieser an der Konsequenz bis am Ende nagen muss, weil sein Hinterteil lädiert ist. Alles in einem ein kurzweiliger Klassiker, wo man schmunzeln und träumen kann, aber auch schmachten.

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speedy208

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Danke für die Aufklärung. je nach Quelle sagt man Billy Wilder nach, er sei Deutscher, da er in Berlin seine Karriere angefangen hat, oder Oesterreicher bzw. aus der KuK-Monarchie. Egal. Hauptsache, er war deutschsprachig.


ElMagico

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Bewertung5.5Geht so

Lange von mir in die falsche Ecke geschoben, erarbeitete sich Billy Wilder bei mir in den letzten Jahren fast schon den Ruf der Unfehlbarkeit. Ein Fehler ist sicher auch "Sabrina" nicht, jedoch fehlt dem Film jegliches Alleinstellungsmerkmal. Alles perfekt, alles nett, aber es gibt keinen Schritt nach links oder rechts, nichts das den Rahmen auch nur ein bisschen ankratzt. Und ja, mir erschien "Sabrina" im Nachhinein doch sehr formelhaft und auch banal. Es prickelte nicht, alles schien so unumstößlich vorgezeichnet.
Nach ca. 3 Wochen Abstand ist auch kaum mehr von "Sabrina" übrig, als der berühmte Bierfilz auf dem diese kleine Geschichte geschrieben steht. 3 Wochen in denen ich keinerlei Lust auf Filme mehr verspürte, was sicherlich die Schuld von "Sabrina" ist...aber es ist auch kein Film, der da irgendetwas entgegen zu setzen vermochte. Den Ablauf der Storyline kann man nach 10 Minuten voraussagen und selbst auf einer emotionellen Ebene kann "Sabrina" kaum punkten. Und das trotz Audrey Hepburn! Eigentlich ein Garant dafür, dass ich alles Drumherum übersehe, verzeihe oder einfach ignoriere. Hier erscheint sie einem aber so kühl, die ganze Figur wie ein Modell vom Reißbrett. Dies gilt aber nicht nur für Audrey Hepburn, auch Humphrey Bogart und William Holden scheinen hier nur ein Klischee ihrer eigenen Rollen darzustellen.
Der Humor schein erzwungen, die Verwirrung wirkt gemacht. Irgendwie will in dieser perfekten Komödie genau das nicht funktionieren, wovon so ein Film eben lebt. Kein Herz, keine Freude, kein liebevolles Augenzwinkern. Das ist wie Barbie und Ken...erwiesen perfekt, aber so steril, dass es einem merkwürdig fremd und uninteressant vorkommt.
Das kann Billy Wilder viel viel besser!

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ElMagico

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:D Danke....aber wenn es mich irgendwie berührt, dann verfalle ich ja auch ab und an in eine schwärmerische Wortflut ;)


Sven - Friedrich Wiese

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Billy Wilder ist der beste Drehbuchautor und Regisseur aller Zeiten!!!


Tina Scheidt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die bezaubernde Audrey Hepburn steht hier zwischen den Brüdern Linus und David, die sie von klein auf kennt. Ihr Vater arbeitet als Chauffeuer für die Familie der reichen Brüder und Sabrina liebt schon immer David.
Wie ich jetzt erfahren habe, verliebten sich Audrey Hepburn und William Holden tatsächlich während der Dreharbeiten ineinander und Humphrey Bogart wollte eigentlich seine Frau Lauren Bacall als Sabrina sehen... Trotzdem ist ist eine besonders bezaubernde Komödie entstanden und zumindest vor der Kamera überzeugen Sabrina und Linus als Liebespaar.
Auch Heute vermag diese schlichte Geschichte zu berühren und verzaubert Sabrina mit ihrem Charme den Zuschauer, verliebt dieser sich durch sie in Paris und erlebt mit, wie sie erwachsen wird und ihre kindische Schwärmerei ablegt, lernt die wahre Liebe zu erkennen.
Immer wieder sehenswert!

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MartinNolan

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Bewertung4.0Uninteressant

Humphrey Bogart, William Holden und Audrey Hepburn bilden das Dreiergespann unter der Regie von keinem geringen als Billy Wilder. Doch vielmehr als große Namen hat die Theateradaption „Sabrina“ nicht zu bieten. Mal ein oder zwei kurze heitere Momente, die dank eines schrulligen Familienvaters (Walter Hampden) existieren, mögen in diesem ansonsten sehr langatmigen Machwerk aufkommen. Daneben unterhält diese Farce nur sehr schwer, da gekonnt jeglicher Charme im billigen Witz ergeht. Hinzukommt das schauspielerische Vermögen.
Der Unsymphat Bogart wirkt stets genervt und schlicht und ergreifend fehl am Platz, wohingegen Holden ambitioniert den tumben Lebemann zum Besten gibt. Einzig und allein das Rehauge Hepburn kann überzeugen, geht aber in diesem vorhersehbaren und seichten Kitsch sang und klanglos unter.
Nach „Eins, zwei, drei“ erneut eine ernüchternder Wilder-Film, den man ebenfalls getrost hinten anstellen kann, sollte man Filme, wie „Das Appartement“ oder „Manche mögen´s heiß“ noch nicht kennen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Billy Wilders, mit den Leinwandgrößen Humphrey Bogart, Audrey Hepburn, William Holden sowie diversen bekannten Gesichtern der Filmbranche (u.a. John Williams, Oma Walton), prominent besetzte Komödie, die bereits 1954 verfilmt wurde, hat bis heute nichts von ihrem Charme eingebüßt.

Die wunderschöne Geschichte wird vom Komödienspezialisten Wilder unterhaltsam umgesetzt, sodass sich das Original gegenüber dem Neuaufguss mit Harrison Ford, welcher gewiss nicht schlecht ist, zu behaupten versteht.

Mein heimlicher Held ist der trinkfreudige Opa und einstige Firmenbegründer (Walter Hampden), dem es wichtiger ist, eine eingeklemmte Olive aus dem Glas zu bekommen, als dass das mächtige Firmenimperium in seiner Größe weiterbesteht!

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filmschauer

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Name ist Programm. Sabrina hier, Sabrina dort. Jedermann lässt sich durch ihre Gegenwart ein wenig verzaubern - doch allerdings erst, sobald sie nach vollzogenem Auslandsaufenthalt nun eine selbstbewusste Frau statt das scheue Mädchen darstellt. Billy Wilder präsentiert anno 1954 nicht die unbedingt herkömmliche Coming-of-Age-Geschichte, sondern stellt sowohl die anvisierten Männer aus reichem Hause in Long Island als auch den Zuschauer nach kurzer Einleitung und französischem Intermezzo vor vollendete Tatsachen. Hier ist sie, die adrette Heimkehrerin, passend dargestellt durch eine gewisse Audrey Hepburn, die nun ihre Ziele klar gesetzt zu haben scheint: den früheren Schwarm in Gestalt von Playboy David (William Holden in einer doch relativ wenig beneidenswerten Invaliden-Rolle), der auch gleich alles stehen und liegen lässt während der x-ten Gartenparty. Da könnte die Geschichte schon ihr Ende nehmen, wäre da nicht noch das personifizierte Kontrastmittel zu David in Form seines nicht gerade ähnlichen Bruders Linus.

Ein weiteres Mal, bei dem man womöglich die Begriffe Romantik und Bogart - speziell nach jener Einführung seines Charakter in diese Geschichte - bei äußerer Betrachtungsweise nicht unbedingt verknüpfen würde, wären da nicht Wilders Regiekünste und eine große Portion schauspielerisches Vermögen der Beteiligten. Genau diese wenig gezielte Zusammenkunft von Sabrina und Linus mit ihrer anfänglichen Unverbindlichkeit macht den gestiegenen Reiz dieses Films aus, bei dem man sich zurecht fragen kann, ob dies auch mit einem Cary Grant als ursprüngliche Linus-Besetzung funktioniert hätte. Sicherlich, aber anders wahrscheinlich. "Sabrina" bleibt durchweg leichtfüßig, weiß allerdings auch an wenigen Stellen kleine nachdenkliche Töne über etwaige Lebenskonzepte anzureißen. Auch wenn das Werk plottechnisch etwas hinter Wilders breitem Pool an meisterlichen Filmen minimal zurücksteht, lohnt sich doch das (Wieder-)Entdecken dieses schönen Klassikers. Insbesondere jeder Audrey-Fan wird in diesem Falle wunschlos glücklich werden.

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Mr. Pink

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film hat mir nicht wirklich gefallen. Die Story ist zwar nicht wirklich packend oder besonders gut durchdacht, aber Billy Wilder inszeniert diese lockere Komödie durchaus charmant und mit gutem Timing, Audrey ist bezaubernd und ihre Chemie mit William Holden stimmt. Humphrey Bogart wird allerdings zum Problem für "Sabrina". Er hatte keine Lust auf den Film, er hatte keine Lust auf seine Co-Stars und das merkt man leider auch. Zwar passt er durchaus in seine Rolle, füllt diese als Gegenpol zu Filmbruder Holden sogar exzellent aus, aber er passt einfach nicht in die Geschichte rein. Für eine romantische Komödie ist Bogie eine echte Fehlbesetzung. Seine Motivationen und Handlungen habe ich ihm keinen Augenblick abgekauft und die Romanze zwischen ihm und Audrey ist komplett unglaubwürdig. Alles in allem dennoch einen Blick wert, Billy Wilder eben...wenn auch bloß ein sehr leichter, der an vielen Stellen schwächelt und ohne seine spezielle Schärfe auskommen muss.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung7.5Sehenswert

Das einzig wahre Original.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung5.0Geht so

"Sabrina". Nicht einmal die bezaubernde Hauptdarstellerin kann aus der doofen Story etwas machen.

"Sabrina" ist einer der gefeiertesten Klassiker, nach "Breakfast at Tiffanys" und doch konnte ich ihm nicht viel abgewinnen. Der Streifen braucht enorm lange, um an Fahrt zu gewinnen, er dümpelt erst langweilig dahin. Erst in der zweiten Hälfte kommt etwas Romantik auf und doch wirkt alles zu platt. "Sabrina" ist zu vorhersehbar und einen Tick zu einfältig. Die Figuren wachsen einem nicht ans Herz, vor allem David bleibt unsympathisch.

Schade, wenn man sich größeres erhofft hatte.

"Sabrina" langweilig und einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte.

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Ronon_Dex

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, in dem Audrey Hepburn und Humphrey Bogart, zwei Menschen mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz, zusammen auf der Leinwand zu sehen sind und der außerdem von Billy Wilder gedreht wurde. Was kann man da denn bitte falsch machen?

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AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe vor kurzem 2 Sachen im Zusammenhang mit "Sabrina" (das schließt Original wie 90er Remake mit ein). 1. Humphrey Bogart sei eine Fehlbesetzung gewesen und 2. Das Remake muss sich vor dem Original nicht verstecken. Zum letzteren kann ich nur ein sagen: "Hääääääääää?!" Das Remake war einschläfernd und halbwegs langweilig, wogegen das Original über alle Maßen sympathisch ist, viel Wortwitz hat und mit großartigen Darstellern auffährt. Wo wir auch bei (1.) Humphrey Bogart sind. Ich finde ja, dass dieser Typ auf jeder Leinwand (sei sie noch so klein) in jedem Film (sei er vielleicht noch so schlecht) eine überragende Präsenz mit bringt, dass jede Szene mit ihm eine einzige Freude ist. Meiner Meinung nach keine Fehlbesetzung, da er mit seiner kühlen, teils düsteren Business-Art den perfekten Ausgleich zu seinem frauenbegeisterten und flaxigen Bruder darstellt.
Alles in allem ein sehenswertes, wunderbar atmosphärisches Werk, dass in keinem DVD-Regal fehlen sollte!! Dieser Film fährt definitv auf dem luxuriösen Rücksitz der Limousine "Hollywoodklassiker" mit.

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kronenhummer

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine wunderbare Audrey Hepburn in einer kurzweiligen und amüsanten Liebesgeschichte, gespickt mit großartigem Wortwitz und gelungenen Dialogen, wie man sie von Billy Wilder gewohnt ist. Ein Wermutstropfen war für mich jedoch überraschenderweise der sonst großartige Humphrey Bogart, dessen Charakter ich in der Kombination mit Hepburn etwas unpassend und nicht völlig überzeugend fand.

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1oOwaCk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Audrey Hepburn. Für mich einfach die ausdrucksstärkste Schauspielerin aller Zeiten und jedes mal berührt mich ihr Blick wieder! Sie war wie immer bezaubernd, bis auf die misslungene Frisur, die sie ihr angedichtet haben, auch wenn dies zu dieser Zeit vielleicht Trend gewesen ist.
Am Anfang muss ich sagen, war für mich der Altersunterschied zwischen Bogart und Hepburn ein Problem. Doch Bogart spielt so überzeugend und charmant, dass dieses Problem schon nach wenigen Minuten behoben war.
Einfach ein gelungener Film. Ein Klassiker eben.
Da kann das Remake mit Harrison Ford und Julia Ormond - die einfach kein Vergleich zu Hepburn ist - nicht mithalten!

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Kris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hach ja, was wäre die Welt ohne solch wunderbar augenzwinkernde Lovestorys?

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Fredson

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz schwaches Machwerk, trotz Bogart und Hepburn. Eigentlich wollten wir auch nur sehen, ob man erkennt wie mißmutig und alkoholkrank Bogart zu diesem Zeitpunkt war und ob es Anzeichen gibt, wie er der Crew und nicht zuletzt AH des Leben schwer machte. Nicht mal das hat man erkannt, Bogart hat sich offensichtlich professionell im Griff.

Der Plot ist, 'tschuldigung, totaler Mist. Alles ist irgendwie unzusammenhängend, die Wandlung von Sabrina fällt unerklärt vom Himmel und wer den Film gesehen hat, der wird wissen was ich meine, wenn ich sage: was für eigenartige Sitten herrschen denn im Rohrzuckerbusiness?
AH sieht toll aus, aber nicht so gut wie in Frühstück bei Tiffany, insofern kann man Sabrina getrost vergessen.

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McAlloon

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Bewertung9.0Herausragend

Ach Audrey! *schmacht*

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