Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi

Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi (2010), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Komödie, Kriminalfilm

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von Max Färberböck, mit Johanna Bittenbinder und Florian Karlheim

Ein kleines Dorf in Niederbayern. Gewöhnlich herrschen hier Ruhe und Ordnung, dafür sorgen Dienststellenleiterin Gisela Wegmeyer und ihre Kollegen vom örtlichen Polizeirevier. Als eines Tages ein abgetrennter Finger gefunden wird, hat Gisela ihren ersten großen Fall. Zusammen mit dem dynamischen Straubinger Hauptkommissar Florian Lederer steht sie nun vor der Aufgabe, den “Besitzer” des Fingers – tot oder lebendig – ausfindig zu machen. Das Problem dabei: Es gibt weder eine Leiche, noch fehlt irgendjemandem ein Finger. Und ein Unfall wurde auch nicht gemeldet… Gisela mag zunächst nicht an eine Straftat glauben, doch die Hinweise lenken schnell den Verdacht auf die Schweinebauern Matthias und Anne Berner , deren Vater seit Tagen verschwunden ist. Als der Alte unerwartet und völlig unversehrt wieder auftaucht, sieht es für alle Beteiligten so aus, als wäre der Fall erledigt. Doch dann stoßen die Polizisten in einem Waldstück auf die Überreste eines Feuers. Darin eingebettet: ein Hüftgelenk. Es scheint also doch eine Leiche zu geben.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi

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kronenhummer

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Bewertung7.5Sehenswert

Einfach urig, dieser Bayern-Krimi. Herrlich bayerisch mit jede Menge unterschwelligem oder auch offensichtlichem Humor, der gewisse Parallelen zu den Münster-Tatorten oder „Hot Fuzz“ unübersehbar macht. Unterlegt wird die ganze Chose mit einem hier völlig zusammenhanglosen Soundtrack aus Klassikern der 70er und 80er Jahre – aber auch die urbayerischen Volksklänge kommen nicht zu kurz.

Doch das eigentliche Highlight ist das Zusammenspiel zwischen der Dorfpolizistin, einer Art bayerischen Version von Marge Gunderson aus „Fargo“, und dem Kommissar aus der Großstadt, der die für ihn wenig begeisternde Aufgabe erhält, die Herkunft eines einzelnen abgetrennten Fingers zu ermitteln und dabei teils absurde Ideen hat. Dass er damit das neugierige Dorf auf der Suche nach Mörder – oder zumindest erstmal einer Leiche - natürlich nicht immer auf seiner Seite hat, verwundert nicht.

Trotz aller Absurditäten bleibt dieser Krimi jedoch immer noch so ernsthaft, dass der eigentliche Kriminalfall nie komplett aus den Augen verloren wird und das Werk so nicht zu einer reinen Parodie verkommt. Lediglich im letzten Drittel geht dem Film so ein klein wenig die Luft aus, bevor in bester schwarzhumoriger Manier ein furioses und wieder einmal herrlich absurdes, aber doch stimmiges Ende präsentiert wird.

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hallidalli

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Bewertung6.0Ganz gut

guter Film, gute Typen, mal was ruhigeres.

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eva-krah

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Bewertung9.0Herausragend

Es war wirklich einVergnügen, mir diesen Film anzuschauen!
Es ist total mein Geschmack von Humor, von Anfang (Ein Hund findet einen Finger mit einer halben Handwurzel) bis Ende (Komissarin versteckt sich im Beichtstuhl, um den Mann zu überführen, dem der Finger gehört) urkomisch und herrlich Makaber.
Der Film war in der ersten 3/4 Stunde sehr auf Quatsch ausgelegt, was aber absolut legitim war, da die Spannung am Ende durchaus vorhanden war.
Ich bin sonst kein großartiger Krimi-Fan, aber es hat sich nur gelohnt, miich mit einigen Salzstangen auf die Couch zu verziehen und das Lernen sein zu lassen.

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ESPRESSO_NERO

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Bewertung9.0Herausragend

GENIAL ... love it !!!!!!!!!

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