Savages - Kritik

US 2012 Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.10.2012

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Kritiken (26) — Film: Savages

SoulReaver: CinemaForever

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3.0Schwach

[...] Wenn „Savages“ sich einen Preis verdient hat, dann den Award für die schlechtesten Off-Monologe des neuen Jahrtausend. Ophelia kommentiert jede unbedeutende Kleinigkeit, die für jeden Zuschauer klar ersichtlich ist und wenn sie ihre zwei flachen Rammler mit Elementen vergleicht, hat Oliver Stone bereits nach wenigen Minuten verloren. Eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem Drogenkartell und seinem Einfluss sollte man ohnehin nicht erwarten, Stone wälzt sich lieber in platten Klischees und losen Handlungssträngen, die nie einen adäquaten oder stimmigen Sinn ergeben und dem Film so eine – wenn auch auf niedrigen Niveau – mickrige Daseinsberichtung geben könnte. Stone verfolgt mit „Savages“ viel mehr das Ziel der Welt zu beweisen, wie stylish und hipp er auf seine alten Tage doch noch inszenieren kann. Da gibt es schnelle Schnitte, grelle Farben und jede Menge Firlefanz, der dem Zuschauer nur verdeutlicht, das „Savages“ in Wahrheit vollkommen unbedeutend und substanzlos ist. [...]

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

SoulReaver

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Mal sehen wie Sam drauf ist, aber high vögeln ist eigentlich immer gut.


Hartigan85

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:D


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Anfangs denkt man tatsächlich noch, daß olle Ollie mal wieder etwas Druck auf den Kessel gekriegt hat; schicke Bilder, schöne Farben und endlich mal wieder n bißchen Sex im Kino. Benicio Del Toro knallchargiert sich mit seiner Helge Schneider-Performance ins Herz der Trashfans und John Travolta macht sich auch nicht schlecht ohne Haare. Das war's dann aber auch, weil man die Hauptpersonen, nämlich Cheech & Chong und ihre verwöhnte Beverly Hills-Fluse einfach nur sterben sehen will. Das liegt am geschwätzigen Off-Kommentar von der hohlen Lively, insbesondere aber an Taylor Kitsch, der den Psycho-Soldier genauso flach spielt wie seinen Klotzkopp aus BATTLESHIP. Salma Hayek ist, wie immer, zum Schießen. Ab spätestens der Hälfte der zumindest in der gesehenen Unrated-Version schier endlosen Groteske verliert Stone den Faden und alles ist einfach nur noch wahnsinnig langweilig. Zeitverschwendung.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Er machte die „Natu­ral Born Kil­lers“ zu schlech­ten Vor­bil­dern und schrieb mit dem Dreh­buch von „Scar­face“ einen der hef­tigs­ten Drogen-​​Thriller des ame­ri­ka­ni­schen Kinos. In „Sava­ges“ lässt Regie­ve­te­ran Oli­ver Stone Mickey und Mal­l­ory Knox auf Nar­ben­ge­sicht Tony Mon­tana los. Zwangs­läu­fig an „Pulp Fic­tion“ erin­nern die Auf­tritte von Tra­volta und Hayek. Und nicht nur beim Mia-​​Wallace-​​Gedenkhaarschnitt geht der rasant-​​coole Thril­ler mit Taran­ti­nos Gangsterfilm-​​Anthologie kon­form. Die letzte Kugel sei­ner neu­er­li­chen Gewalt­tat hat sich Stone für den furio­sen Show­down aufgespart.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Alles in allem ist Savages ein gelungener Film der positiv zu überraschen weiß und vor allem ohne größere Schwächen auskommt.

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Deadlock1234

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@atilla.
Sowas von gar nicht.


Andreas Stadler

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@Kasperle: Sicher das du den selben Film gesehen hast? ;)


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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5.5Geht so

Es ist kaum zu übersehen, dass Oliver Stone mit dieser Romanverfilmung an seine großen Meisterwerke wie “Plattoon”, “JFK”, “Natural Born Killers” oder “Wall Street” anknüpfen wollte. Dabei hätte “Savages” allein aufgrund des brisanten, gesellschaftspolitischen Hintergrunds genügend Potenzial geboten, um ihm eine Rückkehr zur alten Hochform zu ermöglichen. Doch das Resultat ist letztendlich enttäuschend. Jegliche Subtilität des Romans, zahlreiche ironische Untertöne gehen zu Lasten der Hochglanz-Inszenierung flöten, Nebenfiguren wie der bis zur eigenen Parodie agierende Benicio Del Toro werden künstlich aufgeblasen, erhalten viel zu viel Spielzeit und die Geschichte bietet kaum Überraschungsmomente. So bleibt es am Ende bei einer gediegenen Genrearbeit, die aufgrund der simplen Vorlage weit entfernt ist von jener wütenden Kraft, die in Stones früheren Filmen so oft zu spüren war.

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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8.0Ausgezeichnet

So wird "Savages" zu einem erfrischend selbstironischen Western, der nur auf den ersten Blick weniger kontrovers wirkt als Stones große Politdramen

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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6.5Ganz gut

Ein Benicio Del Toro, der aussieht wie seine eigene mexikanische Faschingsmaske und eine Inszenierung, die sich mehr auf seine Bilder und optischen Schauwerte als seine simple Handlung mit unzuverlässiger Erzählungsstruktur verlässt. Oliver Stone goes Tony Scott - und das ist trotz Vielem (Soft-Erotik vs. zynische Gewalt), was nicht so richtig zusammenpassen will, zumindest interessant anzuschauen.

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vannorden

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"Benicio Del Toro, der aussieht wie seine eigene mexikanische Faschingsmaske" Lutz du Poet. Sehr schön und treffend gesagt.


LuGr

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Merci, Vorzeige-Redakteur ;).


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.0Ganz gut

Klasse, dass Stone [...] eine enorme Bild-, Musik- und Text-Gewalt auffährt, um uns mächtig zu beeindrucken. Dazu in genial schräg besetzten Rollen Hayek, Del Toro und Travolta als Höllenreiter der Cocakalypse. [...] Man weiß eigentlich nicht, was man gesehen hat. Nur dass es gewaltig war.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

Dass Stone ausgerechnet mit einem Stück Pulp Fiction wie "Savages" erneut zu großer Form aufläuft, damit hätte wohl niemand gerechnet.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Da es auch an einprägsamen und aufregenden Bildern nicht mangelt [...] ist der zunächst etwas unscheinbar daherkommende Savages zweifellos der kraftvollste und stärkste Oliver Stone-Film seit vielen Jahren. Und somit eine der erfreulichen Überraschungen der Saison.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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5.5Geht so

Savages ist ein visuell betörender, angenehm "gleitender" Thriller, der allerdings mit verbalen und erzählerischen Floskeln überladen ist und mehr von der Selbstverliebtheit seines Regisseurs als von seiner früheren Meisterschaft kündet.

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Jörg Schiffauer: ray Jörg Schiffauer: ray

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5.0Geht so

Savages hätte also allein aufgrund des brisanten, gesellschaftspolitischen Hintergrunds genügend Potenzial geboten [...] das Resultat ist letztendlich nicht mehr als eine handwerklich gediegene Genrearbeit [...].

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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5.5Geht so

Don Winslows Romanvorlage „Zeit des Zorns“ (im Original: „Savages“) bietet den richtigen Stoff für Oliver Stone [...]. Und so ist sein neuer Film als Wirtschaftskriegsbericht streckenweise auch sehenswert. Doch es geht auch noch um Freundschaft und Familie – und dazu fällt Stone nicht viel ein.

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Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film

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6.0Ganz gut

Es sind [gibt] Szenen, die 'Savages' zum sehenswerten Film machen, obwohl sich in vielen anderen der typische Oliver Stone zeigt: so sehr bei der Sache, dass er kaum bemerkt, wie alle Subtilität flöten geht und ihm die vertrackte Ironie der Vorlage zum altbackenen Filmklischee gerät.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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8.0Ausgezeichnet

Die surreale Atmosphäre dieses Labyrinths aus brutalen Anschlägen und verwinkelten taktischen Schachzügen intensiviert Stone nicht nur durch bewährte Exzesse mit Farbfiltern und Kamerakreiseln.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.0Sehenswert

Savages ist ein echter Oliver-Stone-Film: exzessiv, laut und provokant. Ein in grellen Farben schillernder Drogenkrimi. Ein psychedelischer Bilderrausch.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Lieblingsfilm

Wildes, orgiastisches Kino der Extraklasse! Vom Sack direkt auf die Leinwand, so mag ich's.

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lieber_tee

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Also bei mir sieht ein (filmischer) Orgasmus ganz anders aus. Nerv-Kino.


alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Oliver Stone schnappt sich einen schwächeren Don Winslow und taucht einmal mehr in die Untiefen des Drogensumpfes ab. Die Buchvorlage wird durch die Partizipation von Stars wie Benicio Del Toro und John Travolta leicht verändert. Das Duo tritt zwar nur in Nebenrollen auf, die aber im Buch noch unbedeutender sind und hier aufgeblasen wirken. Das Problem an Stones filmischer Adaption ist die Schwerpunktsetzung. Aus dem ironischen Original macht der ehemalige Visionär einen staubtrockenen Hochglanz-Thriller, der cool aussieht und mit dem unfähigen Hauptdarsteller Taylor Kitsch und der Nervensäge Blake Lively absolut fehlbesetzt ist. Stone will kokettieren, liefert aber nur schrecklich biedere „Sex“-Szenen, dümmliches der Harte und der Zarte-Geplänkel und glorifiziert dabei noch die kalifornische Plastikwelt und Konsumgesellschaft. Winslows doch recht übersichtliche Geschichte wird auf über zwei Stunden ausgedehnt. Und hier liegt das Problem, denn das Buch ist beileibe kein Meisterwerk. Aber dank Winslows unkonventioneller Schreibe wird aus seiner mittelmäßigen Geschichte noch ein nettes Buch. Aber Stone verfehlt den Ton der Romanvorlage komplett und erschafft einen unstimmigen bisweilen melodramatischen Thriller mit schrecklich hölzernen Figuren. Ergo: Diese blutige Telenovela meiden, weiter auf eine Adaption von Winslows Meisterwerk „Tage der Toten“ hoffen.

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dbassart

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ja und zum größten teil auch absolut treffend.


atilla

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genau


Oceanic6: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Und womit würde er das „Raison d’être“ des Films begründen, denn solch vorhersehbare Drogengeschichten haben wir schon zig Male gesehen. Nur eine Woche später startet mit „Miss Bala“ beispielsweise ein mexikanisches Kartelldrama in den Kinos, welches Stones neuester Arbeit in allen Belangen überlegen ist. Wer sich also für den Drogenkrieg interessiert, der sollte sich unbedingt Letztgenannten anschauen und um „Savages“ einen weiten Bogen machen. [...]

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ash-williams

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Damit hast du mir die Entscheidung "Kinobesuch oder nicht" abgenommen, danke :D


Oceanic6

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Gerne. ;)


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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3.5Schwach

Oliver Stones „Savages“ begeht den schlimmsten Kardinalfehler, den ein Spielfilm – egal ob nun Thriller, Drama oder Komödie – begehen kann: Er ist schlichtweg langweilig. Trotz pulsierender, knackiger Bilder im schönsten Cinemascope-Gewand und Handlungssträngen in Hülle und Fülle schafft es das Werk nicht, dass man sich am Ende für die Ereignisse interessiert. Es wird zwischendurch wild geballert und brutal gefoltert, Drogen werden konsumiert und das Betthäschen geteilt – aber wen kümmert es?[...]Ich wäre einverstanden gewesen, wenn sich das Werk im Verlauf zu einem schlichten Haudraufactioner entwickelt hätte. Oder irgendetwas anderes, das sich nicht so unaufgeregt in seiner eigenen Langeweile und bemühten Schrägheit wälzt. Sam Peckinpah konnte Geschichten wie diese erzählen und Figuren etablieren, um die man sich im Verlauf tatsächlich sorgt. Oliver Stone dagegen ist hier scheinbar nur an einer schicken Inszenierung interessiert gewesen. Visuelle Tricks. Rasante Schnitte. Bilder, bei deren Anblick man entzückt mit der Zunge schnalzt. Die Handlungsfäden gleiten ihm dabei allerdings völlig aus den Händen und das Werk zerfällt in seine dysfunktionalen Einzelteile. Wenn man schließlich denkt, dass „Savages“ endlich ein Ende gefunden hat, tut der Regisseur dann etwas, das … Ich geb’s auf.

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atilla

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geniale Schlusspoente ;)


Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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4.0Uninteressant

Savages ist Stones brutaler Bilderreigen - in Kniescheiben schiessen, Auspeitschen bis ein Auge raushängt -, der zu viele Figuren beinhaltet, wovon uns ein Grossteil nicht wirklich interessiert.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.0Ausgezeichnet

Mit Savages kehrt Oliver Stones düstere Seite zu ihrer alten Form zurück. Der Film entfesselt knallharte Action und etwas - aber nicht zu viel - Humor.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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6.5Ganz gut

Stones hat eine uneinheitliche Regieführung von seinen ans amateurhaft-grenzenden Eskapaden bis zu den genießbaren Teilen bei denen er offensichtlich genau das in vollem Bewusstsein kreiert.

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K. Longworth: Village Voice K. Longworth: Village Voice

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5.0Geht so

Zumindest kann man mitlachen, anstatt nur über etwas zu lachen.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Saves bedutet zumindest Teilweise die Rückkehr zu Oliver Stones rauschhaften, brutalen, sexuellen und - in einem Wort - wilden Filmen. [...] Allerdings reißt die Überlegenheit der Nebendarsteller über das zentrale Dreiergespann den Film aus der Balance und hinterlässt ein Einschussloch in der Mitte des Filmes. Das sollte ihn trotzdem nicht am Erfolg bei Männern hindern, die Blut und Gedärm in Filmen zu schätzen wissen.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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8.0Ausgezeichnet

Stellt euch 'Jules und Jim' mit Bomben und abgehackten Köpfen vor, und ihr bekommt eine ungefähre Vorstellung. Auch wenn Savages die Wucht von Don Winslows Romanvorlage etwas abmilderd, quillt dieser R-Rated Kinofilm fast über vor Spannung.

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Kommentare (148) — Film: Savages


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Bewertung0.0Hassfilm

was ein fuck!

feuchter kinder-gangster-traum.
off-gelaber.
hochglanz-naivität.
klischee-gewalt.
aufgesetzter threesome-shit.
ibiza-beats.
pubertäts-geseier.
pseudo-turn (ende).

sagt viel über oliver stones derzeitige verfassung aus.

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spanky

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Harr, ich hätte es nicht besser schreiben können! Wieso hab ich eigentlich noch 4,5 gegeben? Ich muss zugedröhnt gewesen sein...


Volker Kanopka

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Bewertung6.0Ganz gut

Tolle Darsteller die toll spielen. Tolle Optik die Lust auf Sonne, Strand, Urlaub macht.
Reicht das? Für mich leider nicht.
Ich konnte diesen Film wohl einmal sehen aber das reicht auch. Ich fand ihn sehr langatmig und für das Thema mit zu viel Drama (kann auch gefallen, mir nicht) nach dem Ende gibt es auch nichts warum ich diesen Film jemals wieder in die Hände nehmen sollte.
Schade, wäre mehr drin gewesen.

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latelow

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe glaube ich noch nie einen Film gesehen bei dem sich Genialität (visuell) und Durchfall (alles andere) so "gut" verstanden haben.

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Cinemen

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Bewertung0.5Schmerzhaft

absolut nicht mein Fall.
Sorry ich sehe zwar Taylor Kitsch gerne doch das war sehr Schwach.
Habs bis zum Ende dann auch nicht mehr sehen wollen.
Film ist Durchgefallen

Man sieht so Verschieden sind Film Geschmäcker

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patcharisma

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Bewertung7.0Sehenswert

"Savages" ist eine vollkommen überzogene Thriller-Groteske, an der man doch viel Spass haben kann - falls man sie denn auch nicht gross ernst nimmt, Vergleiche zu Artverwandtem mal radikal vergisst und ebenso die Hintergründe der Romanvorlage ausklammert. Oliver Stone muss sich nun also auch noch den Vorwurf gefallen lassen, er sei ein alter selbstgefälliger Sack, der sein Sexualmanko über ein paar junge shiny People zu kompensieren hätte (vergl. Bertolucci mit "The Dreamers" oder den ganzen Larry Clark-Katalog), dabei eröffnet seine Mènage-à-Trois zu Beginn gerade mal, was noch richtig Schräg-Absurdes folgen soll. Und diese Form der Überzeichnung ist mir jedenfalls hundertmal lieber, wie wenn sich z.B. die Coens (in "No Country For Old Men" im Wüstensand oder noch schlimmer in der echt schmerzhaften Möchtegern-Parodie "Burn After Readin'") abhypen lassen. Denn Stone bringt Views, Farben und jede Menge Überraschungen in sein Crime-Vehikel mit ein (das er wohl selbst nie ernst nahm) und hält immer eine gewisse Balance aufrecht, die das Ganze unter dem Strich eben trotzdem packend und recht spannend bleiben lässt. Trotz der epischen Lauflänge wird es hier niemals wirklich langweilig, sinkt die (hanebüchene) Story wiedermal richtig ab, wird einfach ein szeneneigenes Detail herausgehoben und fokussiert. Und warum soll man sich hier eigentlich über die Jungstars nerven (von denen schlussendlich ja eh nur Aaron Johnson überzeugt)? Es geht doch vorallem darum, wie sich die Älteren hier bewusst als Karikaturen ihrer selbst zu "blamieren" wissen und - das hat doch Klasse! Ob das Travolta wirklich bewusst gemacht hat, lasse ich mal offen (der Mann versucht immer wieder so verkrampft "cool" zu sein, wie er seine doch völlig akzeptierte Homosexualität durch Scientology "kurieren" lässt), und hier gibt er sich echt grossartig der eigenen Lächerlichkeit preis. Benicio del Toro's unglaubliche Mimik als angefetteter und langsam ausrangierter Mafia-Assasino ist ein Genuss in jeder einzelnen Einstellung, der grosse Star ist aber wiedermal die unverwüstliche Salma Hayek: Hier hat Stone sein Talent defintiv bewiesen, denn er gibt der köstlichen Frau den vollen Raum um ihren ureigenen und berühmten "Salma-Sarkasmus" richtig schön auszuwalzen (der seit ihrer Rolle im Disco-Film "Studio 54" unverkennbar ist). Die Art wie sie ihre blöden Männer handhabt und mit mit dem Entführungs-Victim (als latenten Tochter-Komplex) eine angedeutete lesbische Affäre beginnt, sind cineastische Highlights.

Warum soll man eigentlich überhaupt die Story seziererisch hinterfragen - es sind doch hier die unzähligen kleinen Momente, die faszinieren und erfreuen. Und irgendwie hat der Film - ähnlich der gezeigten kalifornischen Wellen - einen tollen durchgehenden Flow und eine angenehme Schwerfälligkeit, mit der man sich einfach richtig schön treiben lassen kann.

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Simon Moon

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Stone ist jetzt Puritaner?


Simon Moon

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Demnächst verfilmt der die weltergreifende Reise der "Mayflower" oder übernimmt die Idee vom verrückten Mel und bringt die Biographie von Papst Johannes Paul II. auf die große Leinwand.


FireDragonC

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter Film.
del Toro und Travolta fand ich mehr als nur überragend, die 3 Hauptdarsteller hätte man besser treffen können, aber ok. Salma Hayek fand ich als Kartellboss eigentlich einen witzigen Einfall, hätte Sie aber besser rüber bringen können.
Soundtrack fand ich auch ganz gut, genauso wie die Optik. Was mir aber die ganze Zeit im Film über gefehlt hat, war die Verdeutlichung wie sie Drogen nehmen. Das wurde leider nur im ersten der beiden Enden genutzt, mit Grafikfiltern. Im großen und ganzen war die Optik aber echt in Ordnung und hatte mich stellenweise (mehr selten als häufig) an Natural Born Killers erinnert. Leider verschenkt er viel Potential. Und das 2te Ende hätten sie sich sparen können, das erste war überzeugender.

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Dero

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Bis auf das erste Wort stimme ich voll zu. ;) Habe den Film leider relativ emotionslos gesehen (was selten vorkommt). Deswegen gibt's von mir kein gut...


Detherion

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Geficke am Anfang war noch ganz ansehnlich und Benicio del Toro macht es mal wieder ganz gut. Trotzdem finde ich den Plot einfach völlig unglaubwürdig und überzogen, vielleicht mag ich auch einfach Geschichten nicht, in denen gezeigt werden soll, wie böse Cannabis doch sei.

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EasyPauly

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Bewertung6.5Ganz gut

Dank Benicio n 6,5!! Aber ist auch ne Rolle die ihm auf dem Leib geschrieben wurde!^^

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herrmann.jemine

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Bewertung6.0Ganz gut

gute schauspieler (allen voran benicio del toro) in einem ansonsten zu sehr gewollten und inkonsequenten gangster-drama. kann man gucken, tut nicht weh, hängen bleibt auch nix.

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TheRambostar007

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Bewertung7.5Sehenswert

Oliver Stones U-Turn auf die Karriere-Schiene ist gelungen. Dazu brauchte es aber mit Stars wie John Travolta, Salma Hayek und Benicio Del Toro nicht mehr viel Können. Savages ist ein super Gangsterfilm mit teilweise extrem brutalen Szenen, aber auch mit viel Wortwitz und schwarzem Humor. Während der langen Laufzeit wird einem einiges Geboten: Eine nette Story, coole Sprüche, eine Portion Action und einigen Storytwists.
Wenn man den ersten Showdown gut fand, kann man auch einfach außmachen, für mich war er nur etwas unbefriedigend und im Nachhinein irgendwie nutzlos. Spannend ist das ganze allemal und man hat einige interessante Figuren.

Fazit: Vor Coolness nur so strotzender Gangsterthriller!

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pinkmanHIGH

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Bewertung6.0Ganz gut

Meine Erwartungen lagen einfach zu hoch. Trotzdem solider Film, teilweise etwas langweilig aber dafür einige geniale und brutale Szenen. Kann man sich auf jeden Fall angucken.

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Dr.Jux

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Bewertung0.0Hassfilm

Ganz mieser Film. Sehr sehr unglaubwürdig. Strotzt vor gewollter Coolness und ist dabei irgendwann nur noch peinlich. Ganz unausgegoren was der an sich gute ,aber von seinen Werken her immer wieder auch arg durchwagsene Olli hier abliefert. Der Film wirkt ein bißchen wie der Tagtraum eines Pubertierenden Sechstklässlers. Völlig verkitscht und unrealistisch durchzogen von schon sehr lächerlichen Dominanzfantasien, ganz nach dem Motto: Die bösen Drogenkartellschurken sollen sich mal bloß in Acht nehmen vor 2 coolen US boys die voll schlau sind und von denen einer auch im Krieg war und jetzt voll hart ist und so... Die können nämlich auch anders weil die haben so Militärfreunde und machen auch fiese Fallen und so... So ein Drogenkartell ist zwar ein miliardenschweres Unternehmen was ganze Staaten herausfordert, aber hey der eine war im Irak und er ist ein new generation ami voll desillusioniert und psycho und so und im Bett ist er wie Stahl während sein Öko kumpel Afrika rettet und eher wie Holz fickt what??? Fehlt nur noch der Hund der sprechen kann und auf den Namen einer Dopesorte hört und das Abenteuer wäre perfekt...

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david.riedel

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Bewertung7.5Sehenswert

Der beste Oliver Stone - Film seit langem. Aber mit dem Ende hat er es immer noch nicht so ganz, trotz doppeltem Anlauf... Sehenswerter Film!

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jacker

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Bewertung4.0Uninteressant

Wertung und Kommentar beziehen sich auf eine BD mit Aufdruck EXTENDED EDITION (wollte ich nicht, war einfach im Briefkasten), Laufzeit in 24p: 141 Minuten.

So richtig schlecht ist SAVAGES nicht, von einem guten und stimmigen Film jedoch meilenweit entfernt! Neues fügt er dem Genre (bzw. den Genres aus denen er gemashupt ist) schon mal gar nicht zu - Lockere Gras-ticker, die bloß ihr (zu 99%) schönes Leben leben möchten, fiese und ultrabrutale Cartel-Gangster, die sich über Leichen in den Markt drängen, usw. - die alte Leier halt. Dazu Buddys, die völlig verschieden sind, aber ihr Leben lang durch dick und dünn gehen - wieder die alte Leier halt.

Zwar wirkt die Figurenkonstellation auf Anhieb nicht ganz 08/15 (weiblicher Cartel-Boss und ein Ticker-Duo, ungleich zusammengesetzt aus einem Greenpeace/heile Welt/Neo-Hippie-Pazifisten und einem ultraharten, gefühlslosen Veteranen-Killer), an der Umsetzung krankt es aber doch enorm. Die zwei Buddys sind ein einziges Klischee (bzw. zwei einzige) und weichen in keiner ihrer überschaubaren Eigenschaften auch nur einen Zentimeter vom für sie abgesteckten Raster ab. Auch auf Seite der Gangster wird meterdick aufgetragen um auch keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass die fiesen Burschen nichts anderes als das personifizierte Böse, der Alptraum eines jeden Bürgers sind.
Seien es fröhlich belustigte Cabrons, die lauthals lachend der Verbrennung eines Verräters beiwohnen, der über-finstere Voll-Psychopath Lado - dessen Figur sich leider aufgrund immer gleichbleibender Verhaltensweisen, die wirklich ausschließlich auf die Anhäufung von brutalen Bosheiten beschränkt sind, sehr schnell abnutzt und beginnt ihre Wucht zu verlieren - oder was auch immer. Nichts passt so richtig, was sehr schade ist, denn Benicio del Toro spielt wirklich großartig, leider lässt seine Figur eben diese Größe nicht zu und auch Salma Hayek haucht der 'Patin' Elena das maximale Maß an möglichem Leben ein. Das streckenweise grenzdebile Drehbuch lässt einfach nicht mehr zu, da können die zwei geben was sie können. Funktioniert nicht!
Sogar völlig verschenkt ist hier Travolta (der ja kann wenn er darf/will): Sprüche am Fließband, oberschlaues Grinsen und der oft gesehene Master-Obercool reichen lang nicht hin - im Resultat nimmt man ihm weder Angst, noch Respekt in den brenzligen Situationen ab.
Und die zwei (oder von mir aus drei) Hauptfiguren? Taylor Kitsch bringt seine Zerissenheit wirklich gut rüber. Über den Rest reden wir nicht!

Inszenatorisch ist SAVAGES ziemlich unbalanciert und zeitweise so plump, dass der geneigte Zuschauer in Unverständnis schwimmt: Das soll ein gestandener Hollywood Regisseur verzapft haben? Da muss, anstatt das ganze in Bildern zu zeigen die für sich sprechen, tatsächlich erst einmal eine Uschi (zu der man nach 10 Sekunden natürlich noch gar keinen Bezug hat) mindestens 15 Minuten aus dem Off erklären worum es eigentlich geht?!
Das ist uninspiriert, lahm und (m.M.n.) auch völlig anfängerhaft (Ähnliche Ideenlosigkeit bezüglich der Einführung durfte ich vor kurzem auch bei DARK SHADOWS 'bewundern'. Was ist mit den Altmeistern los?)! Nach diesen 15 Minuten war ich mir sicher der Film wird nach der Sichtung den Totenkopf nicht nur in Form mexikanischer Masken tragen. Denn zum überflüssigen Off-Gesabbel (vor dem man bereits eine ganz, ganz, Gänkhztah-fiese Hinrichtung erleben durfte) gesellten sich direkt die drei Klischee-Figuren, der Drogen-Plot wird eingefädelt und das alles wirkte einfach nur platt und dümmlich!

Im weiteren Verlauf fängt sich SAVAGES einigermaßen, ist aber nie wirklich spannend, nie so böse wie er (auch durch seine explizite, aber höchst unnötige Gewaltdarstellung) sein will und kann mit seiner ultra-durchgestylten Optik auch nicht viel raus reißen. Immer wieder werden ganze Passagen im großen Stil aufgebauscht und verlaufen (anstatt irgendeine Wirkung zu entfalten) im völligen Nichts (Beispiel: O. in der Mall. Die Cartel-Thugs beschatten sie, die Musik wird immer dramatischer, das Szenario soll immer bedrückender wirken und was passiert? Im Endeffekt bezahlt sie ihre Klamotten und fährt mit ihrem MINI-Cooper (S natürlich, sie hat ja Kohle) weg. Hä? Thrill ist was anderes!
Und sowas passiert ständig. Zwischen den relevanten Szenen sitzt zudem noch eine Menge Füllmaterial - Resultat: immer wieder Passagen die sich ziehen - welches wohl dem Zweck der Charakter- bzw. Storyzeichnung dienen soll. Gezeichnet wird aber nur bis auf das Niveau von Strichmännchen.

Klingt alles ganz schön desaströs, so schlimm ist es dann doch nicht - SAVAGES schafft es doch immer wieder in seiner (eindeutig zu üppig bemessenen) Laufzeit (knapp) an der Grenze zum Ärgernis vorbei zu rasseln. Wenige stimmige Momente (z.B. die Gespräche von Elena und O. oder der Überfall auf den Auto-Korso) ziehen den Karren gerade noch so aus dem Dreck.

Allerdings fällt mir auf die Frage ob der Film mir denn irgendetwas gegeben hat sehr schnell und glasklar eine Kurze Antwort ein: NEIN!
Völlig uninteressant und künstlich in die Länge gezogen..

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Mr. Pink

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Ich würde auch gerne einfach so Filme im Briefkasten finden. :)


jacker

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@ rbets & jacko: Unfassbar dieses Off-Gesabbel!
Ich kam auch nicht klar drauf.
'Wargasms'..
Da kommt einem unweigerlich das Bild von Jean-Luc Picard, mit in den Händen versunkenem Gesicht vor das innere Auge! Mieser geht es nicht als die ersten 15min!
@ Alex: So krass? Gibt es nen Kommentar von dir?
@ Mr Pink: Schön, ne? ;)
Aber irgendwo im Hintergrund zieht da eine Geheimorganisation namens Lovefilm die Fäden...


novexx

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Bewertung7.5Sehenswert

Benicio del Toro ein Bösewicht wie er im Buche steht, sehr gut gespielt in diesem Film.

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ToastRo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meiner Meinung nach ein gelungener Film! :)

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BigGizzle

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Problem dieses Films ist es, dass er gut anfängt um dann stetig nachzulassen. Bis hin zum absolut überflüssigen Verlauf am Ende. Einem Film mit dieser Thematik (wobei ich ganz andere Erwartungen hatte, irgendwie härter und kompromisloser) ist das Ende absolut beschissen. Es wurden außerdem jede Menge Klischees bedient (Chill/Langhaar-Kiffer, knallharter und gegen alles abgestumpfter Ex-Navy Seal, Drogen Mädchen aus reichem Elternhaus, korrupter Cop usw.)
Wäre die ganze Geschichte nicht so dermassen abgedriftet in Richtung Kidnapping, sondern einfach hauptsächlich beim Thema Drogen und Mafia geblieben, hätte er mir deutlich besser gefallen. Mich hätte auch die Thematik der Clans gegeneinander mehr interessiert.
Auch der Quatsch von wegen Mafiaboss als Mutterersatz oder die ganze Kiffergemeinde die gegen das übelste mexikanische Kartell gegen hält, war doch sehr unrealistisch und daher geholt.
Aber wenn es eine gute Sache im Film gab, dann war das Benicio del Torro in seiner Rolle. Immer wenn er ins Bild kam musste ich schmunzeln, ein super Schauspieler. Dieser Bart, die Frisur, der Akzent, die Mimik und Gestik, ein aboluter Knaller.

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Bourbon

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film schien eine gute Handlung vorzuweisen – nach Beurteilung der Zusammenfassung. Wie man so will, war dies auch das einzige, was gut an der Handlung war. Genauso unspektakulär wie der Anfang war ebenso der Verlauf der Vorgehensweise der Entführer. Ja, man hält die Gefangene natürlich ohne bequeme Standards gefangen, aber man lässt sie doch nicht mit der Entführerin einen Kaffeeklatsch halten, über ihre Probleme reden und noch ein Dinner halten. Was sollte das denn? Hier hätte man mehr auf die Angst-Ebene der Gefangenen setzen können. Der Anfang, nun ja, zuerst ein bisschen KnickiKnacki, dann das Vorstellen der Personen und die vorhersehbare Entführung. Nicht nur dies war vorhersehbar, sondern auch gewisse Szenen, welche die Spannung geraubt haben. Außerdem frage ich mich, warum die zwei Protagonisten nicht schon früher auf die tolle Idee gekommen sind, der Entführerin das gleiche Schicksal anzuhängen. Der ganze Film schien bis zu dieser Szenen an Bedeutung verloren zu haben. Was war also nun positiv? Wie gesagt, waren nur einige Szenen vorhersehbar, einige kamen auch völlig überraschend. Ebenso hat mir die Rolle von John Travolta gefallen, da dieser der Einzige ist, der das Ganze mit "Taktik" angeht. Wie sich die beiden Protagonisten in die Rolle eingefunden haben war auch gute dargestellt.

Fazit: "Savages" schöpft ganz und gar nicht sein Niveau aus. Nicht nur die allgemeine Entführungssitaution hätte man besser darstellen können, sondern auch die Vorgehensweise der beiden Hauptdarsteller. Zum Glück kann der Film durch andere Aspekte punkten.

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Harvey Specter

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Bewertung6.0Ganz gut

In "Savages" geht es im Prinzip um die Dreiecksbeziehung zwischen zweier erfolgreicher Drogendealer und einer naiven Blondine die sich im Leben nicht wirklich festgelegt hat. Die Partner versorgen Kalifornien und Co. mit dem wohl besten Gras, das je hergestellt wurde. Von dem Kuchen will die Konkurrenz natürlich auch etwas ab und versucht mit allen Mitteln das Konzept der jungen Unternehmern mit dem eigenen Netzwerk zu verknüpfen. Wie jeder Erfinder oder Produzent möchte man seine Arbeit nicht teilen und das führt zu unangenehmen Komplikationen. Die Schwachstelle des Duos ist schnell gefunden und ihr "Schweinchen in der Mitte" wird entführt. Nun setzen die Beiden alles daran sie wieder zu kriegen.

Die Story klingt ja nicht schlecht. Viel Geld, Macht, Vertrauen und Verrat. Da darf ein brutales mexikanisches Drogenkartell nicht fehlen. Mein Interesse ist geweckt. Als ich Taylor Kitsch im Cast sah, war meine Vorfreude etwas gezügelt. Doch mit Benicio del Toro, John Travolta und einer ungewöhnlichen Salma Hayek als Drogenboss war ich wieder bei der Sache und guckte mir den Film an.

Ben (Aaron Taylor-Johnson), Experte in BWl und Botanik, sehr interessant, fand ich interessant, da er garnicht in das Profil eines Drogendealers hineinpasst. Chon (Taylor Kitsch) spielt seinen Partner und Mann fürs Grobe. Er macht ziemlich einen auf Hart, das ich ihm nicht wirklich abkaufen konnte. Die Idee eines neuen modernen Drogenimperium für die Beiden Freunde war ganz gut, doch irgendwie ziemlich überheblich. Kontakte zu allen Seiten mit einem Finanzexperten dem keine Grenzen gesetzt sind und einem privaten Scharfschützen-Team. Das war alles ein wenig zu viel des Guten. Aber ich bin da mal nicht zu streng, denn es hat mich ganz gut unterhalten. Die beiden Jungs teilen sich Ihre Liebe namens O. und leben das perfekte Leben nach ihren Vorstellungen. Ich muss schon wirklich sagen, dass sie mir ziemlich auf den Zeiger ging. Ihre Art war teilweise echt nervig und unproduktiv für den Verlauf des Films. Das hat mir nicht so gut gefallen. Ihre Rolle hätte besser besetzt werden können.

John Travolta ist in der Rolle geübt und weiß war er tut, ohne dabei sich viel Mühe geben zu müssen. Für die Nebenrolle des korrupten Agents reicht das vollkommen.
Benicio del Toros Rolle war die des fiesen Handlangers. Er kümmerte sich um "Dreck". Sieht in seiner Position aber keine große Zukunft und schmiedet eigene Pläne. Ich fand ihn als "Lado" durchaus unterhaltsam. Ein würdiger Gegner.
Salma Hayek - eine wirklich schöne Frau...wären ihre Outfits noch figurbetonter und mit weniger Stoff ausgestatten, wäre die Ablenkung perfekt gelungen. Sie als Drogenboss fand ich persönlich gewöhnungsbedürftig. Ich weiß nicht wirklich das zu berurteilen und würde sagen es war okay. Teilweise dann doch zu weich und sensibel. Das ist in ihrer Rolle eigentlich eher unpassend. Aber nagut...

Hier und da gibt es ein paar Mängeln, die man hätte besser machen können. Zwischendurch habe ich gemerkt, dass ich unaufmerksam war. Obwohl die Handlung interessant war zu verfolgen, empfand ich es etwas zu träge. Das war eine komische Mischung. Auch über die Abschlussszene und das Ende war ich nicht so begeistert. Ein wenig zu unkreativ und gutgläubig.

Der Film ist passend zum Titel wild, aber dann doch unerwartet schlechter als vermutet. Garantiert kein Flop. Gute Action für die Couch mit einem Eimer voller Popkorn. Doch zu meinen Favoriten würde ich "Savages" nicht zählen.

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Harvey Specter

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Danke. Ja ich hatte eigentlich auch einen besseren Film erhofft. Er ist nicht schlecht, dennoch anders als ich es erwartet habe.


Helter Skelter

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Bewertung7.5Sehenswert

Joah, der war ganz okay.

Wenn die Hayek ihre Milchtüten rausgehölt hätte,

gäbs 8 Punkte ;)

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KonTaicho

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lol



Deine Meinung zum Film Savages

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