Savages - Kritik

Savages

US · 2012 · Laufzeit 131 Minuten · FSK 16 · Thriller, Kriminalfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Die Story ist teils echt ziemlich flach und es werden einige fragwürdige Entscheidungen getroffen. Spaß machts trotzdem.

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    • 4

      Kann Oliver Stone in er ersten Liga der Drogenthriller mithalten ? Zumindest hat er dies hier deutlich vor. Seine Besetzung ist gut. Doch warum gelingt es ihm hier
      nicht, ganz oben mitzumischen ?

      Blake Lively, John Travolta, Salma Hayek, Taylor Kitsch, Aaron Taylor-Johnson geben sich redlich Mühe – und natürlich unvermeidlich in einem Drogenfilm: Benicio del Toro mit seinem gefährlichen Killerblick. Die brutale Sau darf del Toro hier mal voll ausleben.

      Doch der Versuch, ähnlich wie in Scorseses „Casino“ durch eine Off-Erzählstimme die schrägen Figuren vorzustellen, scheitert. Grund ist auch die Story, die einfach zu wenig glaubhaft scheint.

      Stone verfällt leider in eine billige Gewaltspirale. Trotz heftiger Brutalität zeigt er uns nichts wirklich Neues. Statt dessen tischt er uns eine Dreier-Love-Story auf, die er schon fast wie ein Rock´n Roll-Gras-Movie inszeniert. Motto: Wir sind cool, Hip und habens einfach drauf. Und genau das ist die Crux bei dem Ganzen. An Soderberghs "Traffic – Macht des Kartells" reicht er nicht mal ansatzweise heran. Dazu driftet er zu oft in seine hippen Sonnyboy-Allüren ab. An Scorsese kann er aber auch nicht anknüpfen, weil er den schrägen Inszenierungsstil des großen Kollegen nicht eisern durchhält. Stone flechtet eisenharte Schusswechsel mit ein, in denen es nichts zu lachen gibt. Und kaum ist das vorbei, machen seine Protagonisten schon wieder coole Sprüche. Das nervt.

      Fazit: Will ein Meisterwerk sein, ist es aber nicht. Stone muss sich ja nicht mehr beweisen, sein Denkmal steht. Doch er scheint nicht mehr an seine früherer Meisterschaft heranzukommen. Schade.

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      • 3

        Auf cool getrimmter Schwachsinn. Aus dem Alter bin ich raus.

        • 7

          Na sowas! Oliver Stone kann auch ohne Politik Verschwörungen!

          • 7 .5

            Yes !
            Geschaut als Extended und zweifellos begeistert.
            Dieser Streifen unterhält mich in vielerlei Richtungen.
            Action, Thrill, Drogen, Drama gepaart mit absolut fantastischen Aufnahmen ergeben einen rundum gelungenen Mix =)
            Drogenjungs symphatisch, Mädel hübsch, Feind ekelhaft.
            Schauspieler also allesamt top !
            So muss Kino sein !

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            • 6 .5

              Habe die extended ab 18 geguckt. Irgendwie hat der Film mich genervt, aber dennoch wird er mir in Erinnerung bleiben:
              Brutal und verrückt beschreiben den Film glaube ich ganz gut. Im Grunde nen kranker Liebesfilm.
              Del Toro spielt seine Rolle ekelhaft gut.

              • 8

                Guter Film, ich mag ihn. Nun ja, ich denke er spaltet etwas die Geister. Eigentlich hätte er auch von Tarrantino gedreht sein können, da hätte er etwas mehr Schärfe erhalten. Das manche Szenen etwas übertrieben sind, sei geschenkt. In manchen Szenen, wenn z.B. eine Kugel jemanden trifft und das Blut schön rausspritzt, erinnere ich mich an Django Schusswechsel. Klasse finde ich auch das Ende, erste Version, Helden alle tot, Stop, nochmal zurück und dann die zweite. Geile Idee.

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                • 6

                  Ich hätte mir irgendwie mehr von einem Stone erwartet!
                  Dieses ständige Thema über Drogen, Sex und Gewalt nervt schon langsam! Auch der Tolle Cast kann nichts an der dahin plätscherten Erzählweise ändern!

                  • 9 .5

                    Der Film ist richtig Genial. Hatte ich überhaupt nicht erwartet. Ich hab ihn mir nur angeschaut weil ich sah das Aaron Taylor-Johnson drinne mitspielt und hab nur deswegen mal reingeschaut. Taylor Kitsch hat das ganze dann noch besser gemacht und im Endeffekt war dann der ganze Film richtig super. Werde ich mir gern wieder ansehen.

                    • 10

                      einfach geil!!

                      • 7

                        ganz ehrlich: ich war auf der seite des kartells. zum einen wegen salma, zum anderen aber, weil mir diese kiffer-macho-g-i-joe-weltverbesserer-zwei-in-ein-loch-protagonisten irgendwie unsympathisch waren.
                        die storry ist schon etwas konfus, trotzdem gut erzählt. lediglich das ende war dann doch etwas zu viel: das alternative, vorweg erzählte ende wäre mir lieber. aber man kann den film ja an der entsprechenden stelle abstellen.

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                        • 8 .5
                          RockyRambo 12.04.2015, 10:12 Geändert 12.04.2015, 10:19

                          Ganz guter Film über zwei sympathische Haschdealer welche sich zur Rettung
                          ihrer gemeinsame Freundin mit einem mexikanische Drogenkartell anlegen.
                          Könnte später mal durchaus als der Scarface der nach 2000er Genaration gelten.
                          Alle Zutaten wie gute Schauspieler, Sprüche, Härte, zur Schau Stellung von übertriebenen Reichtum und teilweise recht nahe im Grenzbereich liegenden Jump to Shark Szenen hat der Film auf jeden Fall. Klar die älteren werden auch weiterhin den 1983 Scarface vorziehen aber für die jüngeren wird dieser hier wohl auf Grund der Optik eher das Rennen machen.

                          Spoilerwarnung
                          Besonders das Fake Ende welches einen als Zuschauer erst total aus der Bahn wirft und dann zurück genommen wird ist einfach Klasse gemacht.

                          • 10

                            Ich muss gestehen zwischen brutaler Action und einer gut gelungenen Kameraführung stehen für mich die Beziehungen der Protagonisten in Savages an erster Stelle. Jedes mal wenn ich den Film sehe, denke ich jede Frau brauch zwei von diesen Männern. Aber das kann sich wohl nur Blake erlauben. Die Darsteller harmonieren meiner Meinung nach fantastisch mit einander und ich bin Fan der dreier Kombi. Auch Selmas Part großartig gespielt. Der Twist Am Ende ist ganz gelungen und Sorgt für den Überraschungseffekt. Ich bin und bleibe Oliver Stone Filme Fan.

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                            • 0 .5

                              Das wäre ja trotz der grauenhaften schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten noch ne knappe 6 geworden, weil Optik und Inszenierung schon ok sind, aber dieses zuschauerverarschende Doppelende gibt'n fetten Abzug.

                              • 7 .5

                                Oliver Stone liefert mit "Savages" einen soliden Milieufilm über kleinere und größere Drogengangster ab. Am beeindruckensten sind dabei zweifelsohne die wunderbare Karmeraarbeit und Schnitttechnik, die aber aber leider nur bedingt die Schwächen der Hanldung und auch des ein oder anderen Darstellers auffangen können. Insbesondere Kitsch und Lively füllen in meinen Augen ihre Rollen nicht voll aus, was aber bei dem umfangreichen Geflecht der Charaktere und ihrer Beziehung zu einander gravierend auffällt.
                                Gute Action, Brutalität und die oder andere Sexszene beleben leider auch nicht die Spannung, die an den Längen der Handung und zu komplizierten Charakterzeichung leidet. Das beeindruckende Ende zeigt welches Potenzial Stone auf der Strecke verloren hat, um sein Drehbuch mit genretypischen Elementen anzureichern anstatt vielleicht die Stärken des Films, wie etwa in der Message oder einfach die poaitivere Version eines Gangsterplots , besser auszuspielen.

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                                  Andy Dufresne 11.02.2015, 05:57 Geändert 11.02.2015, 06:31

                                  Konstruiert hoch unendlich. In allem.
                                  Story, Entwicklung, Erzählbogen und (allen voran!) die Charaktere:
                                  Hier stimmt so ziemlich gar nichts, muss man echt selbst gesehen haben, um es zu glauben.

                                  Ebenfalls unbedingt erwähnenswert:
                                  The Power of Komplettcastzerstöring.
                                  Krass, wie man einen Cast mit unter anderem Benicio Del Toro, Salma Hayek, John Travolta und Emile Hirsch so mutwillig gegen die Wand fahren kann.
                                  Als ob Oliver Stone in sadistischer Weise das Talent seiner Schauspieler schwer misshandeln und danach bestialisch umbringen wollte.

                                  Apropos Oliver Stone: Ich könnte heulen, wenn ich daran denke wie verdammt gut der mal war und wie verdammt belanglos er heute ist.
                                  Wenn sein letzter wirklich gelungener Film ein Mensch wäre, dürfte er wohl demnächst harten Alkohol trinken und versuchen einen Führerschein Klasse B zu machen.
                                  Der Mann hat "Platoon" und "Geboren am 4. Juli" gemacht, er unterhielt uns mit "Wall Street" und "J.F.K."!
                                  Und er zeigte mit "N.B.K". und "U-Turn" wie man Filme macht, die so sind, wie "Savages" gerne sein möchte, es aber zu keiner Sekunde ist.

                                  Dennoch ist "Savages" kein kompletter Rohrkrepierer im reinen Sinne, weil er es immer wieder schafft nicht langweilig zu sein, weil er relativ abwechslungsreich ist und weil er oft recht interessant bebildert ist.

                                  Im Endeffekt ist "Savages" aber dann doch unnötig verschwendetes Zelluloid, vor allem wenn man überlegt wer hier hinter und vor der Kamera stand und was man aus dem Thema alles hätte machen können.

                                  "Savages" ist so sinnlos brutal wie er brutal sinnlos ist.
                                  Eine echt peinliche ABM-Maßnahme für die Crew und ein großer Kopfschüttler für die Zuschauer.

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                                  • 6 .5

                                    "Savages" ist einer dieser seltenen Filme, bei denen ich keine große Erwartungen hatte und die mich anfangs auch überhaupt nicht begeistern konnten, aber die mir dann im Verlauf sogar immer besser gefallen haben! Die Story ist mit einigen ziemlich coolen Charakteren bestückt und wechselt immer wieder das Genre. So ist "Savages" auf der einen Seite natürlich eine recht brutale Gangsterstory, auf der anderen Seite aber auch schwarze Komödie Actionthriller und Liebesdrama zugleich. Vor allem hat mir gefallen, dass man nicht unbedingt das Ende vorhersehen kann. Der Twist im Finale ist zwar dann etwas unnötig, aber der Überraschungseffekt funktioniert zweifellos ganz gut. Das Problem ist aber eindeutig die Länge des Films! Hätte man sich hier auf ca. 90-100 Minuten beschränkt, dann wäre "Savages" ein überaus gelungener Geheimtipp, der sogar teilweise etwas Kultpotential hat. Die über 2 Stunden ziehen sich aber leider unfassbar in die Länge und man hätte locker einige Szenen kürzen oder streichen können. Außerdem hat der Film in meinen Augen noch zu wenig Humor, denn mit mehr Selbstironie hätte man hier auch noch viel bewirken können. Loben muss man aber ganz klar den Cast um Taylor Kitsch, Blake Lively, John Travolta oder Benicio del Toro, die hier alle ihre Sache recht gut machen und auch optisch ist "Savages" makellos!
                                    Fazit: Etwas durchwachsener, aber unterhaltsamer Gangster-Streifen, der nicht wirklich schlecht und nicht wirklich gut ist, weil noch eine ganze Menge Potential verschwendet wird!

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                                      Welch überproduzierte Albernheit...
                                      Ich kann nicht aufhören den Kopf zu schütteln.

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                                        „Savages“, das gleich mal zu Beginn, ist etwa eine Stunde zu lang. Und wer auf die Idee gekommen ist, Blake Lively könnte auch nur annähernd eine größere Rolle glaubwürdig ausfüllen, der hat wahrscheinlich auch geglaubt, dass die Erde eine Scheibe sei. Mann, ist das Mädel schlecht. Diese Off-Kommentare – eine Katastrophe! Und wenn dann die Off-Kacke aufhört, dann macht sie mit dem gleichen Scheiß weiter, nur halt nicht mehr aus dem Off. Ist aber immer noch behämmert. Auch Taylor Kitsch und Aaron Kickass-Johnson wirken ein wenig reingestolpert. Der Rest der Truppe ist solide, wobei Benicio Del Toro den übrigen Cast noch immer in den Schatten stellt, zumindest dominiert er seine Szenen. Wenn man aber bedenkt, was ein Mann wie Del Toro eigentlich auf der Pfanne hat, dann muss man von der Leistung hier enttäuscht sein.

                                        Ansonsten: Olli Stone hatte wohl vor, einen möglichst coolen Film über „Drogen und so“ zu drehen, scheitert aber meisterhaft. Nur selten ist man wirklich im Bann des Films, ansonsten wirkt er eher zäh, langweilig, so verdammt nervig, wie es selten ein Film geworden ist, was eben nicht zuletzt am Trio Blake Taylor-Kitsch liegt. Dazu kommen schreckliche Dialoge, merkwürdige Kamerafahrten und Gewalt, die so oft nicht zum Rest passt, völlig überzogen ist und wohl nur den ein- oder anderen Zuschauer damit irgendwie bei der Stange halten will. So wegen geil und so. Stone(d) klaut für seinen Film von anderen Regisseuren, mixt verschiedene Stile, ohne ein stimmiges Gesamtwerk zu kreieren. Ein bisschen Tarantino, ne Prise Tony Scott, ein Schuss Rodriguez und (zumindest farblich) sogar von Tim Burton. Aber er beweist auch, dass man manchmal eben doch mehr können muss, als Schnipsel der anderen zu imitieren und inspirationslos zusammenzuschustern. Erzählerisch anstrengend und meistens nur leidlich spannend. Wahrscheinlich wollte der Altregisseur aber eh nur mal wieder seine Eier baumeln lassen. Und Stone baumelt eben in Drogen.

                                        Olli, lass es mit den pseudocoolen „Kult“-Filmen und geh zurück zu Politik und Krieg. Das kannste, vielleicht wie kein anderer.

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                                          Leider mehr Schein als Sein. Stone kann leider schon lange nicht mehr an seine früheren Meisterwerke anknüpfen. Vermutlich weil er sich auch nicht weiterentwickelt hat. Er versucht es immer noch mit dem gleichen Handwerkszeug. Aber ein paar schnelle Schnitte und metaphorische Einschübe reichen da nicht mehr. Während es ihm früher gelang wachzurütteln und Konventionen zu sprengen, ist Savages nur noch Stangenware. Der Film ist nicht wirklich schlecht - dafür sind Stone und seine Darsteller einfach zu gut - aber lange nicht so gut, wie er sein will.

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                                            Dual 04.02.2015, 22:49 Geändert 22.12.2015, 18:06

                                            Der Film will so vieles sein, scheitert aber an seinen eigenen Ambitionen und ist am Ende einfach nur belanglos.

                                            • JulesPalmer 04.02.2015, 12:20 Geändert 04.02.2015, 12:20

                                              Unglaublich! Ich habe mich auf diesem Portal angemeldet, um meine erste Kritik zu schreiben... denn ich fand Savages so schlecht, dass ich andere davor warnen möchte, diesen Film zu schauen! Der einzige Sonnenstrahl am finsteren Horizont war Benicio del Toro, der allerdings auch manchmal etwas "auf dem Schlauch stehend" wirkte, da seine Mitdarsteller so talentfrei sind, dass es schwierig sein musste mit diesen zu "interagieren". Womit wir beim Thema wären. Blake Lively ist wirklich wunderschön und sehr süß, aber durch ihre fatale, emotionslose Darstellung verliert sie an jedwedem Sexapeal.. schlimmer noch, man bekommt Fremdschämgefühle. Sie wird entführt und, dass man in so einer Situation verzweifelt ist und neben sich steht, wäre normal. Bei ihr ist in jeder Szene das Filmset gegenwärtig, denn sie bringt nichts - wirklich gar nichts rüber. Man weiß nicht, ob sie gerade in in ihrem Entführungszimmer sitzt oder am catering des Filmsets - kein Unterschied. An ihrer Seite so ein American Pie Prolet und so ein Kifferidiot, mit denen sie zusammen ist... weiß nicht, ob das besonders cool wirken soll - die Jungs lieben sie abgöttisch, aber Stone hat es nicht für nötig gehalten in einer überlangen Spielzeit zu erklären, wie das zu Stande kam; also erschließt sich einem diese Verbindung Null. Am Ende kommen dann noch so kitschige "The Beach" Szenen, was mich vermuten lässt, dass da vielleicht einfach die Idee 1 girl 2 boys abgeschaut wurde. Die Kameraführung ist topp, aber was nutzt einem das, wenn der Kameramann mit Großaufnahme auf Dumpfbacke Ophelia halten soll, deren Luftraum im Kopf dann allgegenwärtig ist. Ihre Stimme aus dem Off toppt dann alles. Welche dumpfen Texte... Alles ist so Möchtegern. Was ist bloß los Mister Stone? Das war gar nichts. Und Blake so viel ist klar, ist ein Kinokassenkiller. Wenn ich da an Schauspielerin Angelina Jolie in Durchgeknallt denke, bin nicht der ÜberJoliefan - aber eine intensive Darstellung von einer jungen Nachwuchsschauspielerin wie dieser hätte über den platten Plot etwas hinweggeholfen.

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                                                Da wurde auf Biegen und Brechen versucht einen Kultfilm, einen "coolen" Film zu erschaffen.
                                                Auf Musik setzt er gar nicht. Eine gelungene musikalische Untermalung ist bei Filmen dieser Art allerdings sehr Empfehlenswert, zumindest könnte man es versuchen. Sollte er so Ernster wirken, für voller genommen werden wollen so gelang das nicht.
                                                Man besetzt das Oberhaupt eines mexikanischen Drogenkartells mit einer Frau, die zugegebenermaßen zu meinen optischen Favoritinnen gehört seit From Dusk Till Dawn oder Desperados (Rodriguez sei Dank!).
                                                Ihre rechte Hand wird verkörpert von Benicio del Toro den man sehr leicht verachten kann.
                                                John Travolta spielt den von allen Seiten bestechlichen Cop, bis er sich wendet.
                                                Blake Lively bekommt bis auf hübsch anzusehen 0,0 auf die Reihe.
                                                Ihre beiden Lover (weshalb war das nötig?) dagegen sind ähnliche Windeln wie der bestechliche Travolta.

                                                Nein, die Zeit kann man sich getrost sparen in meinen Augen.
                                                In der Regel beurteile ich Filme so wenig als möglich nach Ihren Gewaltszenen, nach Ihrer Brutalität. Die Kopfschüße sind neben einer erträglichen Hayek und eines ekligen del Toro´s aber schon die einzigen Highlights eines äußert schwachen Auftritts von O. Stone und der Grund, weshalb ich keinen Hassfilm daraus mache.

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