Savages - Kritik

US 2012 Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.10.2012

Kommentare zu Savages

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    brucelee76 25.11.2014, 01:20 Geändert 25.11.2014, 01:22

    Hi Leute,

    noch so ein möchte Gern Schrott-Cool-Drogen-Mafia-Film. Oh je Mister Stone, definitiv dein schlechtester Film!
    Salmya Hayek als Ober-Kartell-Alpha-Weibchen, einfach peinlich. Dann die blonde scharfe Pussy rammelt gleich mit zwei Liebhabern herum. Mit dem einen auf Soft/Schmusekurs und mit dem anderen die Hardcore Variante. Del Torro, ist hier total schlecht als mieses Arschloch, kann er viel besser (Sin City!). Und Travolta mit Cowboy-Hut passt überhaupt nicht ins Bild. Auch ich bin enttäuscht wie viele andere auch.

    Mein Fazit: Ich sage nur Traffic! So geht Film über Mexikos Drogenschmuggel in die USA.

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      Kokuznuz 21.10.2014, 17:20

      "Guck dir Savages an, der ist voll super!"....
      ...NIE WIEDER nehme ich Empfehlungen von Leuten an, die auf Aaron Taylor-Dingsda abfahren.

      Was sollte der Film denn? Blake Lively die mit zwei Typen in die Kiste geht und nebenbei dumm wie Brot ist. Nach dem ganzen Drogen- und Entführungs- hin und her denkt man dann, endlich Ende, alle tot.... aber nööööö, das war's gar nicht. Was ne kacke. Im Ernst.

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        MartinS. 20.10.2014, 00:12

        Sehr guter Film...

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          cpt. chaos 13.10.2014, 13:00

          Einer der miesesten Filme, den ich seit langer Zeit ertragen musste, vor allem wenn ich die leicht gesteigerte Erwartungshaltung bedenke, welche jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung hat, sondern lediglich meine Enttäuschung massiv steigert! Mir fehlen echt die Worte, denn schließlich ist keine Geringerer als Oliver Stone für dieses Machwerk verantwortlich, das sich in Blut, Gewalt und schmierig-ordinärer Sprache suhlt - womit ich grundsätzlich überhaupt keinerlei Probleme habe, wenn es sich denn um einen gut gemachten Film handelt. Um das nochmals klar zu machen: Wir sprechen hier von Oliver Stone, der u.a. großartige Filme wie "Platoon", "J.F.K.", "Natural Born Killers", "Geboren am 4. Juli", "Zwischen Himmel und Hölle" und "Nixon" gedreht hat!

          Meine Güte, wie tief kann man sinken?!?

          Nicht nur, dass der Streifen, den ich mir in der allgemein favorisierten Extended Version angesehen habe, schwach erzählt ist, nein, damit nicht genug, denn der ansonsten handwerklich korrekt abgedrehte Murks präsentiert namhafte Darsteller (John Travolta, Benicio Del Toro, Emile Hirsch und vor allem Salma Hayek - wirklich ganz, ganz mies!), die allesamt aufgrund ihres Mitwirkens vor lauter Scham im Erdboden versinken müssten! Das rudelbumsende Dreiergespann, das auf erbärmlichste Weise die Hauptprotagonisten stellt, sollte gar über ein sofortiges Karriereende nachdenken! Peinlich auch die Perückenparade, die Mutter/Tochter-Beziehung zwischen der Drogenbaronin und ihrem Opfer und dann schließlich das Ende, das dem Ganzen nochmals die Krone aufsetzt!

          Boß schnell wieder vergessen…

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            n3012 12.10.2014, 16:30

            Ein Film den man sich durch aus anschauen sollte aber auch etwas Zeit mitbringen sollte. Ich finde das man ein paar Szenen hätte auch weglassen können. Hier und da hat es sich etwas gezogen aber die Besetzung ist grandios und die Story super.

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              piedro 22.09.2014, 10:51

              viele meiner Lieblingsschauspieler, wie Benicio del Toro und Salma Hayek, machen diesen Film trotz der "Durchgestyletheit" sehr sehenswert.

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                dwaddy 07.09.2014, 11:20

                Ein Drogen-Thriller mit Höhen und Tiefen. Benicio del Toro ist in Höchstform. Optik, Gehabe und Sprüche sind genial. Allein dafür gibt's schon ein paar Pünktchen. Tracolta ist auch gewohnt gut, der Rest der Crew ist noch ganz nett anzusehen, aber bleibt blass. Blake Lively als O. nervt: weniger durch ihre Präsenz, mehr durch ihr permanentes Gelaber aus dem Off.

                Die Optik des Films ist klasse: Stone setzt die friedlichen, urlaubskartenreifen Umgebungen in krassem Gegensatz zu den oft sinnlosen Gewaltexzesssen des Drogenkartells. Das hat er drauf. Aber die Story enwickelt sich leider nur sehr langsam und für die 2 1/4 Stunden, die der Film hat, bleiben die meisten Charaktere erschreckend blass und konturlos.

                Schade, hätte mehr werden können. So ist's nur Mittelmaß.

                • clarkkent 25.08.2014, 13:03

                  Ich nehme den beiden HauptProtagonisten ihre Rolle einfach nicht ab, die Dreierbeziehung nervt, und der Film kommt einfach nur gewollt Stylo rüber.
                  Meiner Meinung nach einer der schwächsten Stone-Filmen.
                  3 Sympathipunkte, weil ich Stones eigendlich gut finde und mir die Kamera gefallen hat.
                  Kann man getrost übergehen.

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                    vladvanhelsing 19.08.2014, 20:33

                    Ja, ja ich hab auch ne`heftig wilde Jugend hinter mir und würde mich als tolerant gegenüber zügellosen Ausschweifungen aller Art bezeichnen. Aber so einen, verzeihung - dumpfbackigen Drogenwerbeclip hat die Welt nun wirklich nicht gebraucht! Ein"Möchtegern-Pulp-Fiction". Mano Oliver, mano John - was ist bloß aus euch geworden? Trotzdem kriegt Savages von mir 4 Punkte! Die sind aber einzig und allein dem selbstlosen, aufopfernden Körpereinsatz von Mrs. Lively geschuldet! Schäm dich, Olli du alter, g piep piep Sack!

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                      Antichrist 24.07.2014, 00:11

                      Mister Stone wird im Alter dann schlußendlich wie andere alte Böcke:vulgär!Deshalb vergebe ich dann auch so viele Punkte für diesen Film,der wohl eine Art Nachruf zu Tony Scotts Tod ist,oder eine Verbeugung vor Super-Guru Quentin.
                      Und ein Auftritt von John Travolta ist für mich immer ein ganz besonderes Leckerli,der ist mir lieber als alle Expendables in einem Panzer vereint.
                      Warum der Film für mich noch punktet?Na,Ripley 1 wird es sich denken können.Ist ja nicht so schwer...

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                        Fons Gröller 19.07.2014, 11:01

                        Toller Film - gute Story - noch bessere Darsteller und einige amüsante Wendungen.

                        Aber bin ich der Einzige der (besonders am Anfang) bei den Off-Screen Kommentaren von Blake Lively, nicht auch an den Barney Grumble Kurzfilm von den Simpsons denken musste ... !?!?! (Siehe Link)

                        http://www.youtube.com/watch?v=xvuoh7WGvtc

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                          Moviegod 19.06.2014, 07:24

                          Ein Film wie ein Rausch. Knallige und kräftige Bilder vom Paradies Kalifornien gepaart mit schmutzigen und harten Szenen, die direkt aus der Hölle stammen könnten. Das Leben kann so toll sein und von einer Sekunde zur nächsten völlig außer Kontrolle geraten. Die Geschichte hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und bis zum genialen Ende nicht wieder losgelassen. Oliver Stone zeigt nach diversen eher mittelmäßigen Filmen endlich wieder, was er als Regisseur wirklich kann. Er insziniert die großartigen Darsteller des Films so perfekt, sodass jeder in seiner Rolle völlig aufgehen kann. Vor allem Benicio Del Toro legt hier wie immer eine Leistung an den Tag, die man einfach als genial bezeichnen muss (Die Szene in der Küche von Travolta ist der Wahnsinn). Doch auch die anderen Darsteller wie Kitsch, Johnson, Travolta, Hayek und Livley haben mich völlig überzeugt. Der Film ist durchweg spannend, hart, authentisch und hat ein paar wirklich gute Actionszenen. Einfach ein Knaller!

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                            Reli 14.06.2014, 11:37

                            Ach Oliver, ich habe dich bewundert für Filme wie Platoon, Natural Born Killers oder Commandante. Und nun das hier. Hast du keine Lust mehr auf Innovation? Wird es schwierig gute Darsteller zu finden? Ist der Pool an guten Ideen einfach ausgeschöpft? Mich dünkt zumindest bei diesem Film: oh ja. Ein Hochglanz-Semi-Drogen-Gewalt-Mafia-Filmchen bei dem ich als Zuschauer nur eines mit Sicherheit wusste: ohne Benicio del Toro hätte ich nach 10 Minuten abgeschaltet. Das Ende (nein, nicht das eigentliche Kitsch-Ende, sondern der Showdown in der Wüste) brachte meine Sympathien ein wenig zurück, aber der schale Geschmack einer vergeudeten Nacht bleibt im Mund zurück. Schade.

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                              Swan 22.05.2014, 09:48

                              Holy Moses was ein geiler Film.
                              Seit Drive von N.Refn endlich wieder ein Sreifen der mich von Anfang bis Ende mit auf seine Reise genommen hat und das liegt daran,daß sich Oliver Stone eigentlich wie immer genügend Zeit nimmt eine Geschichte zu erzählen.
                              Tolle Darsteller,coole Locations und im Abspann Yuna mit Here Comes the sun.
                              Im wahrsten Sinne des Wortes.

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                                angelmoonsoul 18.04.2014, 08:24

                                Spannender Drogenthriller mit ganz guten Schauspielern.
                                Ab der Mitte des Films ist Savages jedoch etwas uninteressant, da er da schon sehr lang wirkt und es langweilig wird.

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                                  Freak89 24.03.2014, 20:21

                                  Durchgestylter Gangsterthriller, der sich durch knallbunte Bilder von vielen anderen Genretiteln abhebt. Dabei bleibt es aber auch. Die Charaktere sind meist farblos, John Travolta mal ausgenommen. Die Story hat eigentlich keinen Twist und die Spannungsschraube ist aufgrund der überlangen Spielzeit (Extended Cut) auch nicht angezogen. Das Ende tröstet zwar über den Leerlauf in der Mitte hinweg, jedoch zeigt es auch auf welches Potential hier verschenkt wurde.
                                  Pluspunkt für die opulente Optik und die Landschaftsaufnahmen.

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                                    Savages ist sehr gut mit einem Kaugummi vergleichbar. Anfangs sehr stark im Geschmack, aber am Ende bleibt davon nichts mehr über! So beginnt der Film zwar als starker Mix aus Sex & Crime, wozu sich auch der ein oder andere Gewaltakt einreiht, zum Schluss jedoch geht Savages eindeutig die Luft aus, was man auch an der Laufzeit von sage und schreibe 141(!) Minuten erkennen kann! Kameratechnisch und Optisch ist das Ding jedoch auf höchstem Niveau! Und der herrlich fiese Benicio Del Toro bockt ungemein!

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                                      Druffinger 12.03.2014, 22:35

                                      Tolle Story, John Travoltas Art passt gut rein.
                                      Den Teil mit dem Anbau hätte noch ausgeführter sein können, sonst top.

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                                        handonoir 26.01.2014, 17:16

                                        naja.
                                        hab wutentbrannt darauf gehofft , dass lively endlich mal stirbt. klischeehafte , dämliche sprüche ("joint venture") und ein insgesamt schwaches trio von protagonisten.
                                        dennoch einige rasante stellen , die sich vom pathosanteil unterschieden , wie wurstwasser von joghurt. del torro als lado : toll.
                                        etwas mehr vom kritischen charakter der älteren filme hätte stone über dieses seltsam geschnürte paket gießen können.
                                        zu guter letzt: ganz nett , ist aber auch schnell vergessen.

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                                        • 6 .5
                                          pischti 09.01.2014, 21:11

                                          Der ehemalige "Kick Ass" Bubi Aaron Johnson, ex "John Carter" Taylor Kitsch und die durchaus schön anzusehende Blake Lively bilden in diesem leicht satirisch angehauchtem Drogenmilieuthriller das Protagonistengespann, welches ungünstigen Kontakt zur mexikanischen Drogenmafia bekommt. Optisch auf hohem Niveau tischt Regisseur Oliver Stone hier zwar keinen Genrekracher, aber durchaus einen soliden Film auf, der aber einige Schwächen besitzt. Dass alle 3 Figuren nicht unbedingt sympathisch auf mich wirkten soll nichtmal einen großen Kritikpunkt darstellen, vielmehr ist es der abgrundtief böse Chef der mexikanischen Drogenmafia, ja.....Salma Hayek. Immernoch schick anzusehen gibt es hier zwar einige Feel-Good-Momente für den männlichen Zuschauer, aber als brutaler Bandenkopf der Mafia? Nein Salma, das bist Du nicht und hätte nicht der so richtig schön fiese und erbarmungslose Benicio del Toro Dein Team ergänzt, hätte man die Authorität der mexikanischen Mafia schon in Frage gestellt. Der Rest mischt sich zusammen aus so einigen recht brutalen Szenen, die anscheinend nur einen sehr kleinen Einblick in die brutalen Foltermethoden der Mexikaner geben (habe die extended FSK 18 Version gesehen), einem unbestreitbaren Rachemotiv und klitzekleinen subtilen ironischen Ansätzen. Das Ende in seiner Zusammenstellung mag ok sein, ist aber auch nichts besonderes, auch den etwas gekünstelten Endmonolog des Filmes empfand ich als unpassend. Trotzdem ist "Savages" ein ansehnlicher Buddydrogenrachethriller mit kleinen optischen Reizen, den man sich durchaus mal ansehen kann. Zeit solltet ihr aber mitbringen, der Film läuft im Extended Cut 135 Minuten.

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                                            sachsenkrieger 04.01.2014, 22:11 Geändert 25.11.2014, 10:26

                                            Der erste "Stone(d)-Film" seit längerer Zeit und es fällt wie immer schwer, den Brocken zu schlucken, ohne lange und ausgiebig darauf herumzukauen. Um ehrlich zu sein, habe ich aufgrund meines fortgeschrittenen Alters von dem ganzen Gangsta-Milieu auch langsam genug. Als ich allerdings Benicio del Toro auf der Darstellerliste sah und die relativ ungewöhnliche Story, gab ich mir einen Ruck.

                                            Schlecht ist der Film auch keineswegs, dazu ist zuviel qualitativ hochwertiges Personal beteiligt. Wirklich richtig gut oder herrausragend ist er aber auch nicht, weil viel Potential verschenkt wurde. Es ist wie ein leckerer Kirschkuchen, in dem ab und zu ein nerviger Kirschkern ist. Szenen sind deplatziert, Vorgehensweisen nicht nachvollziehbar und Dialoge scheinbar sinnlos.

                                            Trotzdem wird man über lange Zeit gut unterhalten, der Motor des Films ist für mich Benicio del Toro, der seine Sache (wie fast immer) hervorragend macht.

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                                              cronic 29.12.2013, 14:34

                                              Savages 6,5/10

                                              Benicio als Psycho mit einem halben Vokuhila war Top.
                                              Die Methoden haben mir gefallen, sei es das Hacken, die Drogen oder die Mexikanische Vorgehensweise, sehr brutal und visuell ansprechend.
                                              Manches wirkte aber auch teilweise aufgesetzt, was zur Hölle sollte die Beziehung zwischen der Cartell Chefin und O.
                                              Der Film ist viel zu lang, einige Passagen unnötig und ein bisschen mehr Action hätte es auch sein dürfen. Das Ende- joa, Geschmackssache

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                                                derblonde 20.12.2013, 23:45

                                                Bis auf das geschönte Ende kompromisslos und überzeugend. Dazu gesellt sich ein gut besetzter Cast.

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                                                  Gravitius98 28.10.2013, 13:52

                                                  Mit Savages (und Wall Street: Geld schläft nicht) ist Oliver Stone endlich, wenn auch etwas verspätet, im 21. Jahrhundert angekommen, denn wenn Savages eines nicht ist, dann langweilig. Nach seinem Flop Alexander oder dem klischeehaftem World Trade Center präsentiert Oliver Stone einen dunklen, sadistischen und für Hollywood ausgesprochen harten Drogen/Mafia-Thriller der Neuzeit à la Natural Born Killers und Platoon. Stone verbindet die Wohlfühloptik und Unbekümmertheit von Laguna Beach mit diesem harten und blutigen Mafia-Milieu, woraus ein Thriller entsteht der optisch sehr modern gehalten wird und für die ein oder andere unerwartete Wendung sorgt. Eine weitere stärke von Savages ist der großartige Cast, besonders die Nebenrollen. Wir haben Blake Lively in der Hauptrolle, die hier ein solides Schauspiel vorweist, was gegen Ende an Stärke gewinnt, seit The Town und Runway Girl, spielt sie meiner Meinung nach recht gut, zwar nicht grandios, aber immerhin besser als zu früheren Zeiten. Die beiden männlichen Protagonisten, werden von Taylor Kitsch und Aaron Johnson gespielt. Taylor Kitsch spielt den gewalttätigen und rauen Actionheld, was ihm zu Beginn auch gelingt, jedoch im Laufe des Films etwas monoton daherkommt. Aaron Johnson spielt einen weltverbessernden Buddhisten, der im Laufe des Films auch mal zu Waffe greift, den Wechsel von Gutmütigkeit zu Gewaltdrang, gelingt ihm mäßig, hier und da hätte der gute Oliver etwas mehr Tiefe verlangen sollen, was für alle Hauptdarsteller gilt, dem Film jedoch nicht wirklich schadet. Kommen wir nun zu den Nebenrollen. Wir haben hier eine grandiose Salma Hayek, die sich hier die Seele aus dem Leib spielt. Bitterböse, jedoch immer mit dem Charme einer Lady und Muttergefühlen, mimt Hayek die Drogenbaronin Elena mit einer Raffinesse, wie man sie nur selten im Kino sieht. Der Sadist im Film ist Benicio del Toro, dem es schon allein durch seine Mimik auszudrücken gelingt, das er keine Skrupel kennt. Zu John Travolta, er spielt jetzt nicht grandios eher gut, was jedoch seiner Rolle zuzuschreiben ist, denn die verlangt kein großes schauspielerisches Talent. Man kann also sagen das gerade die „Bösen“ grandios spielen, wie man es schon von anderen Oliver Stone Filmen, wie Wall Street (Michael Douglas als Gordon Gekko) kennt. Die Story weiß zu unterhalten sprengt jetzt jedoch nicht das unglaublich Grandiose. Savages ist ein typischer Stone-Film der nicht mühsam daherkommt, sondern auf brutalste Weise schockt, kombiniert mit starken Nebendarstellern und guten jungen Protagonisten, inszenierte Oliver Stone eine andere und moderne Art eines Drogen- bzw. Mafia-Thrillers.

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                                                    Penseur 21.10.2013, 15:43

                                                    Eigentlich ist der Film garnicht so schlecht wie viele immer behaupten. Die größte Stärke liegt aber auf jedenfall in seinen schönen Aufnahmen und weniger in seiner Geschichte. Die Stimme von Ophelia (Blake Lively) auch einfach O genannt fand ich ebenfalls nicht so schlimm, wobei es manchmal doch auch ganz schön uninteressant war was die Stimme so zu erzählen hatte. Da hätte man auch einiges weg lassen können. Die beiden anderen Hauptcharaktere Ben (Aaron Taylor Johnson) und Chon (Taylor Kitsch) machen ihre Sache ganz gut, der eine ist der harte Kriegsveteran, der andere der softere Surferboy. Beide sind ganz coole Typen, aber so richtig nimmt man ihnen nicht ab das sie Drogendealer sein sollen. Ophelia bzw. O hat ein Verhältnis mit beiden und alle drei verstehen sich trotzdem prächtig. Ben und Chon haben ihr eigenes Drogenimperium aufgebaut, welches sehr gut läuft, da sie ein eigenes Marijuana kreiert haben, welches noch mehr Wirkung zeigt als herkömmliches. Da dauert es nicht lange bis auch das Mexikanische Drogenkartell mit ihrer Anführerin Elena (Salma Hayek) auf die beiden kommt und ihnen ein "Vertrags"-Angebot macht. Die beiden lehnen allerdings zuerst ab und somit beginnt der ganze Ärger, aus dem die beiden sich wieder heraus finden müssen. Der Film ist wirklich nicht schlecht und besticht mit sehr schönen Aufnahmen und durch gute bis sehr gute Schauspieler. Heraus sticht dabei besonders Benicio Del Toro als psychopathischer, skrupeloser Auftragskiller der für das mexikanische Kartell arbeitet und den beiden Hauptcharaktere Ben und Chon einigen Ärger macht. Salma Hayek macht ihre Sache ebenfalls sehr gut, da sie den Charakter der Elena sehr gut darstellen kann. Blake Lively, Aaron Taylor Johnson und Taylor Kitsch sind so ganz ok, wobei man Taylor Kitsch als ruhigeren, buddhistischen Surferboy seine Rolle noch am ehesten glaubt und er sie auch gut darstellen kann. Der Film geht ziemlich lange mit etwas über zweieinhalb Stunden, was man auch etwas hätte kürzen können. Somit ist er etwas langatmig und wird auch streckenweise etwas langweilig. Das Ende ist hingegen wieder etwas spannender und meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Mit dem Film kann man eigentlich nichts falsch machen, wenn man auf Drogen-Gangster Thriller steht die mal nicht düster sind, sondern im sonnigen, coolen Kalifornien spielen. Einige brutale Szenen gibt es auch, aber auch die sind nichts was man nicht schon in anderen Thrillern gesehen hat. Also zusammenfassend kann man sagen, dass er eigentlich ganz gut und unterhaltsam ist.

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