Savages - Kritik

US 2012 Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.10.2012

  • 7

    ganz ehrlich: ich war auf der seite des kartells. zum einen wegen salma, zum anderen aber, weil mir diese kiffer-macho-g-i-joe-weltverbesserer-zwei-in-ein-loch-protagonisten irgendwie unsympathisch waren.
    die storry ist schon etwas konfus, trotzdem gut erzählt. lediglich das ende war dann doch etwas zu viel: das alternative, vorweg erzählte ende wäre mir lieber. aber man kann den film ja an der entsprechenden stelle abstellen.

    2
    • 8 .5
      RockyRambo 12.04.2015, 10:12 Geändert 12.04.2015, 10:19

      Ganz guter Film über zwei sympathische Haschdealer welche sich zur Rettung
      ihrer gemeinsame Freundin mit einem mexikanische Drogenkartell anlegen.
      Könnte später mal durchaus als der Scarface der nach 2000er Genaration gelten.
      Alle Zutaten wie gute Schauspieler, Sprüche, Härte, zur Schau Stellung von übertriebenen Reichtum und teilweise recht nahe im Grenzbereich liegenden Jump to Shark Szenen hat der Film auf jeden Fall. Klar die älteren werden auch weiterhin den 1983 Scarface vorziehen aber für die jüngeren wird dieser hier wohl auf Grund der Optik eher das Rennen machen.

      Spoilerwarnung
      Besonders das Fake Ende welches einen als Zuschauer erst total aus der Bahn wirft und dann zurück genommen wird ist einfach Klasse gemacht.

      • 10

        Ich muss gestehen zwischen brutaler Action und einer gut gelungenen Kameraführung stehen für mich die Beziehungen der Protagonisten in Savages an erster Stelle. Jedes mal wenn ich den Film sehe, denke ich jede Frau brauch zwei von diesen Männern. Aber das kann sich wohl nur Blake erlauben. Die Darsteller harmonieren meiner Meinung nach fantastisch mit einander und ich bin Fan der dreier Kombi. Auch Selmas Part großartig gespielt. Der Twist Am Ende ist ganz gelungen und Sorgt für den Überraschungseffekt. Ich bin und bleibe Oliver Stone Filme Fan.

        1
        • 0 .5

          Das wäre ja trotz der grauenhaften schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten noch ne knappe 6 geworden, weil Optik und Inszenierung schon ok sind, aber dieses zuschauerverarschende Doppelende gibt'n fetten Abzug.

          • 7 .5

            Oliver Stone liefert mit "Savages" einen soliden Milieufilm über kleinere und größere Drogengangster ab. Am beeindruckensten sind dabei zweifelsohne die wunderbare Karmeraarbeit und Schnitttechnik, die aber aber leider nur bedingt die Schwächen der Hanldung und auch des ein oder anderen Darstellers auffangen können. Insbesondere Kitsch und Lively füllen in meinen Augen ihre Rollen nicht voll aus, was aber bei dem umfangreichen Geflecht der Charaktere und ihrer Beziehung zu einander gravierend auffällt.
            Gute Action, Brutalität und die oder andere Sexszene beleben leider auch nicht die Spannung, die an den Längen der Handung und zu komplizierten Charakterzeichung leidet. Das beeindruckende Ende zeigt welches Potenzial Stone auf der Strecke verloren hat, um sein Drehbuch mit genretypischen Elementen anzureichern anstatt vielleicht die Stärken des Films, wie etwa in der Message oder einfach die poaitivere Version eines Gangsterplots , besser auszuspielen.

            1
            • 4
              Andy Dufresne 11.02.2015, 05:57 Geändert 11.02.2015, 06:31

              Konstruiert hoch unendlich. In allem.
              Story, Entwicklung, Erzählbogen und (allen voran!) die Charaktere:
              Hier stimmt so ziemlich gar nichts, muss man echt selbst gesehen haben, um es zu glauben.

              Ebenfalls unbedingt erwähnenswert:
              The Power of Komplettcastzerstöring.
              Krass, wie man einen Cast mit unter anderem Benicio Del Toro, Salma Hayek, John Travolta und Emile Hirsch so mutwillig gegen die Wand fahren kann.
              Als ob Oliver Stone in sadistischer Weise das Talent seiner Schauspieler schwer misshandeln und danach bestialisch umbringen wollte.

              Apropos Oliver Stone: Ich könnte heulen, wenn ich daran denke wie verdammt gut der mal war und wie verdammt belanglos er heute ist.
              Wenn sein letzter wirklich gelungener Film ein Mensch wäre, dürfte er wohl demnächst harten Alkohol trinken und versuchen einen Führerschein Klasse B zu machen.
              Der Mann hat "Platoon" und "Geboren am 4. Juli" gemacht, er unterhielt uns mit "Wall Street" und "J.F.K."!
              Und er zeigte mit "N.B.K". und "U-Turn" wie man Filme macht, die so sind, wie "Savages" gerne sein möchte, es aber zu keiner Sekunde ist.

              Dennoch ist "Savages" kein kompletter Rohrkrepierer im reinen Sinne, weil er es immer wieder schafft nicht langweilig zu sein, weil er relativ abwechslungsreich ist und weil er oft recht interessant bebildert ist.

              Im Endeffekt ist "Savages" aber dann doch unnötig verschwendetes Zelluloid, vor allem wenn man überlegt wer hier hinter und vor der Kamera stand und was man aus dem Thema alles hätte machen können.

              "Savages" ist so sinnlos brutal wie er brutal sinnlos ist.
              Eine echt peinliche ABM-Maßnahme für die Crew und ein großer Kopfschüttler für die Zuschauer.

              40
              • 6 .5

                "Savages" ist einer dieser seltenen Filme, bei denen ich keine große Erwartungen hatte und die mich anfangs auch überhaupt nicht begeistern konnten, aber die mir dann im Verlauf sogar immer besser gefallen haben! Die Story ist mit einigen ziemlich coolen Charakteren bestückt und wechselt immer wieder das Genre. So ist "Savages" auf der einen Seite natürlich eine recht brutale Gangsterstory, auf der anderen Seite aber auch schwarze Komödie Actionthriller und Liebesdrama zugleich. Vor allem hat mir gefallen, dass man nicht unbedingt das Ende vorhersehen kann. Der Twist im Finale ist zwar dann etwas unnötig, aber der Überraschungseffekt funktioniert zweifellos ganz gut. Das Problem ist aber eindeutig die Länge des Films! Hätte man sich hier auf ca. 90-100 Minuten beschränkt, dann wäre "Savages" ein überaus gelungener Geheimtipp, der sogar teilweise etwas Kultpotential hat. Die über 2 Stunden ziehen sich aber leider unfassbar in die Länge und man hätte locker einige Szenen kürzen oder streichen können. Außerdem hat der Film in meinen Augen noch zu wenig Humor, denn mit mehr Selbstironie hätte man hier auch noch viel bewirken können. Loben muss man aber ganz klar den Cast um Taylor Kitsch, Blake Lively, John Travolta oder Benicio del Toro, die hier alle ihre Sache recht gut machen und auch optisch ist "Savages" makellos!
                Fazit: Etwas durchwachsener, aber unterhaltsamer Gangster-Streifen, der nicht wirklich schlecht und nicht wirklich gut ist, weil noch eine ganze Menge Potential verschwendet wird!

                1
                • 3

                  Welch überproduzierte Albernheit...
                  Ich kann nicht aufhören den Kopf zu schütteln.

                  1
                  • 3

                    „Savages“, das gleich mal zu Beginn, ist etwa eine Stunde zu lang. Und wer auf die Idee gekommen ist, Blake Lively könnte auch nur annähernd eine größere Rolle glaubwürdig ausfüllen, der hat wahrscheinlich auch geglaubt, dass die Erde eine Scheibe sei. Mann, ist das Mädel schlecht. Diese Off-Kommentare – eine Katastrophe! Und wenn dann die Off-Kacke aufhört, dann macht sie mit dem gleichen Scheiß weiter, nur halt nicht mehr aus dem Off. Ist aber immer noch behämmert. Auch Taylor Kitsch und Aaron Kickass-Johnson wirken ein wenig reingestolpert. Der Rest der Truppe ist solide, wobei Benicio Del Toro den übrigen Cast noch immer in den Schatten stellt, zumindest dominiert er seine Szenen. Wenn man aber bedenkt, was ein Mann wie Del Toro eigentlich auf der Pfanne hat, dann muss man von der Leistung hier enttäuscht sein.

                    Ansonsten: Olli Stone hatte wohl vor, einen möglichst coolen Film über „Drogen und so“ zu drehen, scheitert aber meisterhaft. Nur selten ist man wirklich im Bann des Films, ansonsten wirkt er eher zäh, langweilig, so verdammt nervig, wie es selten ein Film geworden ist, was eben nicht zuletzt am Trio Blake Taylor-Kitsch liegt. Dazu kommen schreckliche Dialoge, merkwürdige Kamerafahrten und Gewalt, die so oft nicht zum Rest passt, völlig überzogen ist und wohl nur den ein- oder anderen Zuschauer damit irgendwie bei der Stange halten will. So wegen geil und so. Stone(d) klaut für seinen Film von anderen Regisseuren, mixt verschiedene Stile, ohne ein stimmiges Gesamtwerk zu kreieren. Ein bisschen Tarantino, ne Prise Tony Scott, ein Schuss Rodriguez und (zumindest farblich) sogar von Tim Burton. Aber er beweist auch, dass man manchmal eben doch mehr können muss, als Schnipsel der anderen zu imitieren und inspirationslos zusammenzuschustern. Erzählerisch anstrengend und meistens nur leidlich spannend. Wahrscheinlich wollte der Altregisseur aber eh nur mal wieder seine Eier baumeln lassen. Und Stone baumelt eben in Drogen.

                    Olli, lass es mit den pseudocoolen „Kult“-Filmen und geh zurück zu Politik und Krieg. Das kannste, vielleicht wie kein anderer.

                    30
                    • 6

                      Leider mehr Schein als Sein. Stone kann leider schon lange nicht mehr an seine früheren Meisterwerke anknüpfen. Vermutlich weil er sich auch nicht weiterentwickelt hat. Er versucht es immer noch mit dem gleichen Handwerkszeug. Aber ein paar schnelle Schnitte und metaphorische Einschübe reichen da nicht mehr. Während es ihm früher gelang wachzurütteln und Konventionen zu sprengen, ist Savages nur noch Stangenware. Der Film ist nicht wirklich schlecht - dafür sind Stone und seine Darsteller einfach zu gut - aber lange nicht so gut, wie er sein will.

                      • 3

                        Der Film will so vielen sein, scheitert aber an seinen eigenen Ambitionen und ist am Ende einfach nur belanglos.

                        • JulesPalmer 04.02.2015, 12:20 Geändert 04.02.2015, 12:20

                          Unglaublich! Ich habe mich auf diesem Portal angemeldet, um meine erste Kritik zu schreiben... denn ich fand Savages so schlecht, dass ich andere davor warnen möchte, diesen Film zu schauen! Der einzige Sonnenstrahl am finsteren Horizont war Benicio del Toro, der allerdings auch manchmal etwas "auf dem Schlauch stehend" wirkte, da seine Mitdarsteller so talentfrei sind, dass es schwierig sein musste mit diesen zu "interagieren". Womit wir beim Thema wären. Blake Lively ist wirklich wunderschön und sehr süß, aber durch ihre fatale, emotionslose Darstellung verliert sie an jedwedem Sexapeal.. schlimmer noch, man bekommt Fremdschämgefühle. Sie wird entführt und, dass man in so einer Situation verzweifelt ist und neben sich steht, wäre normal. Bei ihr ist in jeder Szene das Filmset gegenwärtig, denn sie bringt nichts - wirklich gar nichts rüber. Man weiß nicht, ob sie gerade in in ihrem Entführungszimmer sitzt oder am catering des Filmsets - kein Unterschied. An ihrer Seite so ein American Pie Prolet und so ein Kifferidiot, mit denen sie zusammen ist... weiß nicht, ob das besonders cool wirken soll - die Jungs lieben sie abgöttisch, aber Stone hat es nicht für nötig gehalten in einer überlangen Spielzeit zu erklären, wie das zu Stande kam; also erschließt sich einem diese Verbindung Null. Am Ende kommen dann noch so kitschige "The Beach" Szenen, was mich vermuten lässt, dass da vielleicht einfach die Idee 1 girl 2 boys abgeschaut wurde. Die Kameraführung ist topp, aber was nutzt einem das, wenn der Kameramann mit Großaufnahme auf Dumpfbacke Ophelia halten soll, deren Luftraum im Kopf dann allgegenwärtig ist. Ihre Stimme aus dem Off toppt dann alles. Welche dumpfen Texte... Alles ist so Möchtegern. Was ist bloß los Mister Stone? Das war gar nichts. Und Blake so viel ist klar, ist ein Kinokassenkiller. Wenn ich da an Schauspielerin Angelina Jolie in Durchgeknallt denke, bin nicht der ÜberJoliefan - aber eine intensive Darstellung von einer jungen Nachwuchsschauspielerin wie dieser hätte über den platten Plot etwas hinweggeholfen.

                          1
                          • 8

                            Ich glaube, vielen anderen Regisseuren wäre dieser Film entglitten und hätte sich irgendwo zwischen Hippies, Hasch und Hochglanzbildern verloren. Savages ist für mich der mit Abstand überzeugenste Blickwinkel seit Jahren auf ein Genre, an dem sich doch schon einige große Namen gewaltig verhoben haben. Sehr inspiriert und toller Drive.

                            4
                            • 1

                              Story fragwürdig, Handlung mies.
                              Die Hauptdarsteller noch in den Kinderschuhen.

                              Da wurde auf Biegen und Brechen versucht einen Kultfilm, einen "coolen" Film zu erschaffen.
                              Auf Musik setzt er gar nicht. Eine gelungene musikalische Untermalung ist bei Filmen dieser Art allerdings sehr Empfehlenswert, zumindest könnte man es versuchen. Sollte er so Ernster wirken, für voller genommen werden wollen so gelang das nicht.
                              Man besetzt das Oberhaupt eines mexikanischen Drogenkartells mit einer Frau, die zugegebenermaßen zu meinen optischen Favoritinnen gehört seit From Dusk Till Dawn oder Desperados (Rodriguez sei Dank!).
                              Ihre rechte Hand wird verkörpert von Benicio del Toro den man sehr leicht verachten kann.
                              John Travolta spielt den von allen Seiten bestechlichen Cop, bis er sich wendet.
                              Blake Lively bekommt bis auf hübsch anzusehen 0,0 auf die Reihe.
                              Ihre beiden Lover (weshalb war das nötig?) dagegen sind ähnliche Windeln wie der bestechliche Travolta.

                              Nein, die Zeit kann man sich getrost sparen in meinen Augen.
                              In der Regel beurteile ich Filme so wenig als möglich nach Ihren Gewaltszenen, nach Ihrer Brutalität. Die Kopfschüße sind neben einer erträglichen Hayek und eines ekligen del Toro´s aber schon die einzigen Highlights eines äußert schwachen Auftritts von O. Stone und der Grund, weshalb ich keinen Hassfilm daraus mache.

                              1
                              • 8

                                Heute abend zweitsichtung im Tv und gleich mal die Wertung leicht angehoben. Für mich unter den Top Drei von Stone :)

                                2
                                • 5 .5

                                  Die etwas lebensbejahendere Schwester vom 'Counselor'. Sympathisch ist sie trotzdem nicht.

                                  • 7 .5
                                    Martin Canine 27.01.2015, 13:08 Geändert 27.01.2015, 13:09

                                    "Savages" von Oliver Stone kommt mit einer Energie und Experimentierfreude daher, die in den 1990ern als frisch und originell galt.
                                    Ein wildes Voice Over rines Charakters, extravagante Schnitttechnik, ironische Brüche, kein Blatt vor'm Mund, der Mut, Drogen nicht einseitig darzustellen, zynisch eingesetzte Gewalt, und das Rebellieren gegen die Konventionen in Rollenverteilung und Plotverlauf.
                                    Nun gut, der Film erschien zu einer Zeit, als all das schon seit gut 15 Jahren gang und gäbe war.
                                    Dass das Oberhaupt des Kartells eine Frau ist, dass Kriminelle nicht zwangsläufig böse sind und die Protagonisten nicht zwangsläufig gut, dass die Hauptfiguren nicht den moralischen Wertvorstellungen entsprechen, dass das Wort 'Fuck' inflationär verwendet wird, dass Gangster so etwas wie Coolness und schwarzen Humor besitzen, dass mitten in der Story zurückgespult wird, dass parallele Plotlines erzählt und ungewöhnliche Cuts eingesetzt werden... ist heutzutage fast schon retro.
                                    Wäre der Film um die zwanzig Jahre älter, könnte man meinen, er sei im enormen Kreativitätsrausch der 90er entstanden.
                                    Ist er aber nicht.

                                    Was aber nicht heißt, dass der Film nicht dennoch ungemein unterhaltsam ist.
                                    Denn "Savages" versteht es, diese Bauelemente zu einem großen Ganzen zusammenzubinden und einen gelungenen Genrefilm zu erschaffen.
                                    Dabei muss man sich im Klaren sein, dass er das Rad keineswegs neu erfindet, so wie er es wohl gerne hätte, aber Fans von etwas härteren Streifen über das Drogenkartell und Kriminalität generell auch nicht außen vorlässt.

                                    Man sollte diesen Film nicht an den früheren Erfolgen von Stone messen.
                                    Ich kenne von ihm bislang 'Natural Born Killers', 'Platoon' und 'Wall Street'. Es waren Filme mit scharfer Kritik an der amerikanischen Gesellschaft, die kein Blatt vor den Mund nahmen und mal sanft, mal extrem radikal ihren Standpunkt vertraten, und manchmal ruhig, manchmal laut, aber immer originell und neuartig inszeniert und geschrieben waren.
                                    Aber dazu gehört "Savages" nur bedingt, er ist ein Gangsterfilm, und nur ein Gangsterfilm.
                                    Beim Ansehen werden deutliche Parallelen zu Filmen wie 'Casino', 'Blow', 'Traffic' oder dem im selben Jahr erschienenen 'Spring Breakers' erkennbar, wobei ich allerdings letzten Endes sagen muss, dass mir alle diese Filme erstklassig gefallen haben, und ich mich in diesem Genre sehr wohl fühle - somit war es wahrscheinlich, dass mir eine Kollage aus diesen Werken ebenfalls sehr gut gefallen würde.

                                    Es geht hier um die zwei kleineren Dealer Chon und Ben, einer wild und einer sanft, die (wissentlich) in einer Dreiecksbeziehung mit ein und derselben Frau, Ophelia, leben. Da ihr Stoff eine ausgesprochen hohe Qualität besitzt, wird ein großes Kartell auf sie aufmerksam und will einen Deal mit ihnen eingehen.
                                    Letztlich schlagen sie das Angebot jedoch aus, doch das lässt der Drogenboss, die gefährliche Elena, nicht auf sich sitzen und beschließt, Ophelia zu entführen...

                                    Genrefans wie mir bietet sich die volle Bandbreite des typischen Gangsterfilm-Flairs, mit allen Stilelementen, Plotlines und Inszenierungen, die man an dieser Filmart so gern hat. Ziemlich brutal zeitweise, stylisch und gut gespielt.
                                    Wer von Haus aus schon mit dieser Gattung Film gut kann, der bringt auch die besten Grundvoraussetzungen mit, um diesem Streifen auch etwas abzugewinnen.
                                    Einfach gesagt: wer sich jedes Mal freut, wenn er einen neuen Gangsterstreifen zu Gesicht bekommt, und nie ermüdet, wenn er einen Ausflug in die Welt von Drogen, Macht und harter Brutalität erlebt, dem sei "Savages" sehr ans Herz gelegt.

                                    Besonders positiv muss ich die Leistung von Salma Hayek hervorheben, die in ihrer Rolle als Elena besonders aufgeht.
                                    Ihr Charakter ist auch überraschend vielschichtig, als dass sie zum Einen eben eine skruppellose Killerin und Drogenbaronin darstellt, die ohne mit der Wimper zu zucken Leute foltern und leiden lässt, weil es ihr Beruf eben von ihr verlangt, zum anderen aber auch eine gebrochene und einsame Frau ist, die emotional abgehärtet erscheint, und keinen vernünftigen Kontakt zu ihrer Tochter hält. Sie ist darüber sogar ein Bisschen froh, da so ihr Kind nie in ihre Fußstapfen treten wird, was sie auch nie wollen würde.
                                    Die Gespräche mit Ophelia sind tiefgründig und sagen viel über ihren Charakter aus.
                                    All das verkörpert Hayek perfekt. Sie wirkt teilweise überaus abgefuckt und monströs, zum Anderen hat sie dann auch ruhigere Momente, oder welche, in denen sie Tränen in den Augen hat, offen oder versteckt.
                                    Diese merkwürdige Beziehung von ihr zu ihrer Geisel sorgt dafür, sehr interessant bleibt und bis zum Schluss für eine ungewisses Ende sorgt.

                                    "Savages" ist kein schlechter Film. Er ist angenehmes, spannendes und hochwertig gedrehtes Genrekino.
                                    Da hat man vielleicht mehr erwartet, vielleicht hat man all das schon gesehen, aber letztlich bin ich angenehm positiv überrascht.
                                    Er ist auch nicht direkt ideenlos, da dürft ihr mich nicht falsch, er erfindet das Genre nur nicht neu.
                                    Das muss er aber auch garnicht, um grandios den Gangsterfan zu unterhalten.
                                    Denn man nehme eine Prise Scorsese, einen Löffel Tarantino, etwas Rodriguez und auch ein Bisschen Korine, und man hat eine gelungene und schmackhafte Kartellplatte.
                                    Darüber werde ich mich sicher nicht beschweren.
                                    Jeder Film muss auch nicht alle Konventionen niederlegen, um vortrefflich zu gefallen.
                                    Manchmsl reicht auch eine gute Umsetzung des Altbewährten.

                                    7
                                    • 5

                                      Stone war einmal einer meiner Lieblingsregisseure.Leider ist er seit Jahren in schlechter Form.Das ändert sich hier hier auch nur minimal.Nichts besonderes.ch übrigens, moviepilot, der Film ist ab 18 nicht FSK16.Trotzdem leider trotz relativ gutem Cast schwach.

                                      • 5

                                        Die typische amerikanische Dumpfbacke ist der allwissende Erzähler. Aufwändig produziert. Bekannte Namen. Ein bestimmtes, definiertes Zielgruppensegment. Komplexität der Story ist für eine amerikansiche Zielgruppe überdurchschnittlich. Das Publikum soll sich mit dem öko- und Army- Image der Protagonisten identifiziefen. Action ist ok und macht den Film sehenswert. Aber....ab den ersten fünf Minuten ist klar, dass es ein Happy End und keine Überraschungen geben wird.

                                        • 6
                                          Misch81 12.01.2015, 20:38 Geändert 13.01.2015, 02:13

                                          Nachdem ihn viele entweder lieben oder hassen, ging ich davon aus, dass es bei mir auch in eine dieser Richtungen ausschlagen würde. Ist aber nicht so. Ich finde den Film einfach ziemlich mittelmässig. Die Story ist ok und auch durchaus interessant zu verfolgen, doch sind über zwei Stunden Laufzeit viel zu lang für eine letztendlich doch ziemliche 08/15-Drogenkartell-Geschichte.
                                          Der Film hat viel Leerlauf und leider haben die Figuren mich auch nicht wirklich in den Film reingezogen, da sie einfach zu eindimensional sind.
                                          Genrefans können sich den Film guten Gewissens ansehen. Wer aber sowieso schon zweifelt, ob sowas etwas für ihn ist, der besser nicht.

                                          2
                                          • 4 .5
                                            hallidalli 29.12.2014, 21:36 Geändert 29.12.2014, 21:36

                                            81 Minuten hätten hier auch gereicht. Dann wäre der Schluss auch so ausgefallen wie er hätte ausfallen sollen. Das Brüder-Kampfgespann hat am meisten gefallen.

                                            • 9

                                              Schade um die schlechten Bewertungen....Ich finde ihn Hammer und freuen mich heute Abend in im TV mal zu schauen. Er ist irgendwie speziell aber auf eine gute Art. Von A (action) - Z (Zwei Männer - gleiche Frau)

                                              • 3

                                                Jede Wette, dass Oliver Stone hier Blake Lively einen Gefallen getan hat oder vielleicht sogar musste. Der ganze Film ist um ihre Rolle gestrickt. Was diese Rolle für einen Sinn machen soll bleibt unerklärbar. Denn auf das dumme Geschwafel und schwachsinnige Getue von ihr, hätte auch komplett verzichtet werden können. Ohne sie, die ganz offensichtlich keine Charakterrollen spielen kann, ohne ihr pseudo-cooles Erklärerinnen-Sprech, wäre "Savages" schlicht spannender. Salma Hayek spielt ja auch nicht gerade in der ersten Liga. In "Savages" agiert sie so unterirdisch schlecht, dass es weh tut. Wie als wäre sie mit dem Willen sie als schlechteste Schauspielerin für die Rolle einzusetzen engagiert worden. Aaron Taylor-Johnson, einer der zwei Kumpels, kann's wie immer auch nicht. So ähnlich auch Taylor Kitsch und die Anderen, welche nachweisbar gute bis sehr gute Schauspieler sind, spielen ihren Charakter wie aus einer dieser Billig-Serien für Dumpfbacken. Für solche Dumpfbacken, die keinen Wert auf Authentizität legen. Die auch nicht erkennen, ob das jetzt gekünstelter Quatsch ist, oder ob das echt so sein könnte. So werden aus Hippietypen plötzlich Hardcore-Killer. Zwar mit Gewissensbissen, aber das geht schon irgendwie. Einzige Ausnahme bei all den miserablen Leistungen ist Benicio del Toro. Er hat auch schon bessere Rollen gehabt, aber das passt wenigstens bei ihm.
                                                Die Story ist halbwegs interessant und es gibt packende Szenen der Sorte "ganz übel grausame Mafia". Andererseits scheint alles mit der heißen Nadel gestrickt und ohne Überzeugungskraft willkürlich zusammengewürfelt. Deswegen gibt es zusätzlich einen Extra-Punkt...abzug. Genauer wegen dem Ende, das die Krönung der debilen Willkür ist.

                                                4
                                                • 6

                                                  Als ein mexikanisches Kartell die Geliebte zweier kalifornischer Marihuana-Produzenten kidnappt, müssen die beiden Beach Boys Krieg führen. Das manische Regie-Ass Oliver Stone puscht die clevere Krimivorlage von Kultautor Don Winslow mit ebenso plakativen wie virtuosen Sex- und Gewaltszenen zum schweißtreibenden Thriller, dessen ruheloser Bilderrausch auf Dauer aber ermüdet. [Birigit Roschy]

                                                  • 3
                                                    brucelee76 25.11.2014, 01:20 Geändert 25.11.2014, 01:22

                                                    Hi Leute,

                                                    noch so ein möchte Gern Schrott-Cool-Drogen-Mafia-Film. Oh je Mister Stone, definitiv dein schlechtester Film!
                                                    Salmya Hayek als Ober-Kartell-Alpha-Weibchen, einfach peinlich. Dann die blonde scharfe Pussy rammelt gleich mit zwei Liebhabern herum. Mit dem einen auf Soft/Schmusekurs und mit dem anderen die Hardcore Variante. Del Torro, ist hier total schlecht als mieses Arschloch, kann er viel besser (Sin City!). Und Travolta mit Cowboy-Hut passt überhaupt nicht ins Bild. Auch ich bin enttäuscht wie viele andere auch.

                                                    Mein Fazit: Ich sage nur Traffic! So geht Film über Mexikos Drogenschmuggel in die USA.

                                                    11