Savages - Kritik

US 2012 Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.10.2012

  • 7 .5
    Martin Oberndorf 27.01.2015, 13:08 Geändert 27.01.2015, 13:09

    "Savages" von Oliver Stone kommt mit einer Energie und Experimentierfreude daher, die in den 1990ern als frisch und originell galt.
    Ein wildes Voice Over rines Charakters, extravagante Schnitttechnik, ironische Brüche, kein Blatt vor'm Mund, der Mut, Drogen nicht einseitig darzustellen, zynisch eingesetzte Gewalt, und das Rebellieren gegen die Konventionen in Rollenverteilung und Plotverlauf.
    Nun gut, der Film erschien zu einer Zeit, als all das schon seit gut 15 Jahren gang und gäbe war.
    Dass das Oberhaupt des Kartells eine Frau ist, dass Kriminelle nicht zwangsläufig böse sind und die Protagonisten nicht zwangsläufig gut, dass die Hauptfiguren nicht den moralischen Wertvorstellungen entsprechen, dass das Wort 'Fuck' inflationär verwendet wird, dass Gangster so etwas wie Coolness und schwarzen Humor besitzen, dass mitten in der Story zurückgespult wird, dass parallele Plotlines erzählt und ungewöhnliche Cuts eingesetzt werden... ist heutzutage fast schon retro.
    Wäre der Film um die zwanzig Jahre älter, könnte man meinen, er sei im enormen Kreativitätsrausch der 90er entstanden.
    Ist er aber nicht.

    Was aber nicht heißt, dass der Film nicht dennoch ungemein unterhaltsam ist.
    Denn "Savages" versteht es, diese Bauelemente zu einem großen Ganzen zusammenzubinden und einen gelungenen Genrefilm zu erschaffen.
    Dabei muss man sich im Klaren sein, dass er das Rad keineswegs neu erfindet, so wie er es wohl gerne hätte, aber Fans von etwas härteren Streifen über das Drogenkartell und Kriminalität generell auch nicht außen vorlässt.

    Man sollte diesen Film nicht an den früheren Erfolgen von Stone messen.
    Ich kenne von ihm bislang 'Natural Born Killers', 'Platoon' und 'Wall Street'. Es waren Filme mit scharfer Kritik an der amerikanischen Gesellschaft, die kein Blatt vor den Mund nahmen und mal sanft, mal extrem radikal ihren Standpunkt vertraten, und manchmal ruhig, manchmal laut, aber immer originell und neuartig inszeniert und geschrieben waren.
    Aber dazu gehört "Savages" nur bedingt, er ist ein Gangsterfilm, und nur ein Gangsterfilm.
    Beim Ansehen werden deutliche Parallelen zu Filmen wie 'Casino', 'Blow', 'Traffic' oder dem im selben Jahr erschienenen 'Spring Breakers' erkennbar, wobei ich allerdings letzten Endes sagen muss, dass mir alle diese Filme erstklassig gefallen haben, und ich mich in diesem Genre sehr wohl fühle - somit war es wahrscheinlich, dass mir eine Kollage aus diesen Werken ebenfalls sehr gut gefallen würde.

    Es geht hier um die zwei kleineren Dealer Chon und Ben, einer wild und einer sanft, die (wissentlich) in einer Dreiecksbeziehung mit ein und derselben Frau, Ophelia, leben. Da ihr Stoff eine ausgesprochen hohe Qualität besitzt, wird ein großes Kartell auf sie aufmerksam und will einen Deal mit ihnen eingehen.
    Letztlich schlagen sie das Angebot jedoch aus, doch das lässt der Drogenboss, die gefährliche Elena, nicht auf sich sitzen und beschließt, Ophelia zu entführen...

    Genrefans wie mir bietet sich die volle Bandbreite des typischen Gangsterfilm-Flairs, mit allen Stilelementen, Plotlines und Inszenierungen, die man an dieser Filmart so gern hat. Ziemlich brutal zeitweise, stylisch und gut gespielt.
    Wer von Haus aus schon mit dieser Gattung Film gut kann, der bringt auch die besten Grundvoraussetzungen mit, um diesem Streifen auch etwas abzugewinnen.
    Einfach gesagt: wer sich jedes Mal freut, wenn er einen neuen Gangsterstreifen zu Gesicht bekommt, und nie ermüdet, wenn er einen Ausflug in die Welt von Drogen, Macht und harter Brutalität erlebt, dem sei "Savages" sehr ans Herz gelegt.

    Besonders positiv muss ich die Leistung von Salma Hayek hervorheben, die in ihrer Rolle als Elena besonders aufgeht.
    Ihr Charakter ist auch überraschend vielschichtig, als dass sie zum Einen eben eine skruppellose Killerin und Drogenbaronin darstellt, die ohne mit der Wimper zu zucken Leute foltern und leiden lässt, weil es ihr Beruf eben von ihr verlangt, zum anderen aber auch eine gebrochene und einsame Frau ist, die emotional abgehärtet erscheint, und keinen vernünftigen Kontakt zu ihrer Tochter hält. Sie ist darüber sogar ein Bisschen froh, da so ihr Kind nie in ihre Fußstapfen treten wird, was sie auch nie wollen würde.
    Die Gespräche mit Ophelia sind tiefgründig und sagen viel über ihren Charakter aus.
    All das verkörpert Hayek perfekt. Sie wirkt teilweise überaus abgefuckt und monströs, zum Anderen hat sie dann auch ruhigere Momente, oder welche, in denen sie Tränen in den Augen hat, offen oder versteckt.
    Diese merkwürdige Beziehung von ihr zu ihrer Geisel sorgt dafür, sehr interessant bleibt und bis zum Schluss für eine ungewisses Ende sorgt.

    "Savages" ist kein schlechter Film. Er ist angenehmes, spannendes und hochwertig gedrehtes Genrekino.
    Da hat man vielleicht mehr erwartet, vielleicht hat man all das schon gesehen, aber letztlich bin ich angenehm positiv überrascht.
    Er ist auch nicht direkt ideenlos, da dürft ihr mich nicht falsch, er erfindet das Genre nur nicht neu.
    Das muss er aber auch garnicht, um grandios den Gangsterfan zu unterhalten.
    Denn man nehme eine Prise Scorsese, einen Löffel Tarantino, etwas Rodriguez und auch ein Bisschen Korine, und man hat eine gelungene und schmackhafte Kartellplatte.
    Darüber werde ich mich sicher nicht beschweren.
    Jeder Film muss auch nicht alle Konventionen niederlegen, um vortrefflich zu gefallen.
    Manchmsl reicht auch eine gute Umsetzung des Altbewährten.

    7
    • 5

      Stone war einmal einer meiner Lieblingsregisseure.Leider ist er seit Jahren in schlechter Form.Das ändert sich hier hier auch nur minimal.Nichts besonderes.ch übrigens, moviepilot, der Film ist ab 18 nicht FSK16.Trotzdem leider trotz relativ gutem Cast schwach.

      • 5

        Die typische amerikanische Dumpfbacke ist der allwissende Erzähler. Aufwändig produziert. Bekannte Namen. Ein bestimmtes, definiertes Zielgruppensegment. Komplexität der Story ist für eine amerikansiche Zielgruppe überdurchschnittlich. Das Publikum soll sich mit dem öko- und Army- Image der Protagonisten identifiziefen. Action ist ok und macht den Film sehenswert. Aber....ab den ersten fünf Minuten ist klar, dass es ein Happy End und keine Überraschungen geben wird.

        • 6
          Misch81 12.01.2015, 20:38 Geändert 13.01.2015, 02:13

          Nachdem ihn viele entweder lieben oder hassen, ging ich davon aus, dass es bei mir auch in eine dieser Richtungen ausschlagen würde. Ist aber nicht so. Ich finde den Film einfach ziemlich mittelmässig. Die Story ist ok und auch durchaus interessant zu verfolgen, doch sind über zwei Stunden Laufzeit viel zu lang für eine letztendlich doch ziemliche 08/15-Drogenkartell-Geschichte.
          Der Film hat viel Leerlauf und leider haben die Figuren mich auch nicht wirklich in den Film reingezogen, da sie einfach zu eindimensional sind.
          Genrefans können sich den Film guten Gewissens ansehen. Wer aber sowieso schon zweifelt, ob sowas etwas für ihn ist, der besser nicht.

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          • 4 .5
            hallidalli 29.12.2014, 21:36 Geändert 29.12.2014, 21:36

            81 Minuten hätten hier auch gereicht. Dann wäre der Schluss auch so ausgefallen wie er hätte ausfallen sollen. Das Brüder-Kampfgespann hat am meisten gefallen.

            • 9

              Schade um die schlechten Bewertungen....Ich finde ihn Hammer und freuen mich heute Abend in im TV mal zu schauen. Er ist irgendwie speziell aber auf eine gute Art. Von A (action) - Z (Zwei Männer - gleiche Frau)

              • 3

                Jede Wette, dass Oliver Stone hier Blake Lively einen Gefallen getan hat oder vielleicht sogar musste. Der ganze Film ist um ihre Rolle gestrickt. Was diese Rolle für einen Sinn machen soll bleibt unerklärbar. Denn auf das dumme Geschwafel und schwachsinnige Getue von ihr, hätte auch komplett verzichtet werden können. Ohne sie, die ganz offensichtlich keine Charakterrollen spielen kann, ohne ihr pseudo-cooles Erklärerinnen-Sprech, wäre "Savages" schlicht spannender. Salma Hayek spielt ja auch nicht gerade in der ersten Liga. In "Savages" agiert sie so unterirdisch schlecht, dass es weh tut. Wie als wäre sie mit dem Willen sie als schlechteste Schauspielerin für die Rolle einzusetzen engagiert worden. Aaron Taylor-Johnson, einer der zwei Kumpels, kann's wie immer auch nicht. So ähnlich auch Taylor Kitsch und die Anderen, welche nachweisbar gute bis sehr gute Schauspieler sind, spielen ihren Charakter wie aus einer dieser Billig-Serien für Dumpfbacken. Für solche Dumpfbacken, die keinen Wert auf Authentizität legen. Die auch nicht erkennen, ob das jetzt gekünstelter Quatsch ist, oder ob das echt so sein könnte. So werden aus Hippietypen plötzlich Hardcore-Killer. Zwar mit Gewissensbissen, aber das geht schon irgendwie. Einzige Ausnahme bei all den miserablen Leistungen ist Benicio del Toro. Er hat auch schon bessere Rollen gehabt, aber das passt wenigstens bei ihm.
                Die Story ist halbwegs interessant und es gibt packende Szenen der Sorte "ganz übel grausame Mafia". Andererseits scheint alles mit der heißen Nadel gestrickt und ohne Überzeugungskraft willkürlich zusammengewürfelt. Deswegen gibt es zusätzlich einen Extra-Punkt...abzug. Genauer wegen dem Ende, das die Krönung der debilen Willkür ist.

                3
                • 6

                  Als ein mexikanisches Kartell die Geliebte zweier kalifornischer Marihuana-Produzenten kidnappt, müssen die beiden Beach Boys Krieg führen. Das manische Regie-Ass Oliver Stone puscht die clevere Krimivorlage von Kultautor Don Winslow mit ebenso plakativen wie virtuosen Sex- und Gewaltszenen zum schweißtreibenden Thriller, dessen ruheloser Bilderrausch auf Dauer aber ermüdet. [Birigit Roschy]

                  • 3
                    brucelee76 25.11.2014, 01:20 Geändert 25.11.2014, 01:22

                    Hi Leute,

                    noch so ein möchte Gern Schrott-Cool-Drogen-Mafia-Film. Oh je Mister Stone, definitiv dein schlechtester Film!
                    Salmya Hayek als Ober-Kartell-Alpha-Weibchen, einfach peinlich. Dann die blonde scharfe Pussy rammelt gleich mit zwei Liebhabern herum. Mit dem einen auf Soft/Schmusekurs und mit dem anderen die Hardcore Variante. Del Torro, ist hier total schlecht als mieses Arschloch, kann er viel besser (Sin City!). Und Travolta mit Cowboy-Hut passt überhaupt nicht ins Bild. Auch ich bin enttäuscht wie viele andere auch.

                    Mein Fazit: Ich sage nur Traffic! So geht Film über Mexikos Drogenschmuggel in die USA.

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                    • 0

                      "Guck dir Savages an, der ist voll super!"....
                      ...NIE WIEDER nehme ich Empfehlungen von Leuten an, die auf Aaron Taylor-Dingsda abfahren.

                      Was sollte der Film denn? Blake Lively die mit zwei Typen in die Kiste geht und nebenbei dumm wie Brot ist. Nach dem ganzen Drogen- und Entführungs- hin und her denkt man dann, endlich Ende, alle tot.... aber nööööö, das war's gar nicht. Was ne kacke. Im Ernst.

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                      • 9

                        Sehr guter Film...

                        • 3

                          Einer der miesesten Filme, den ich seit langer Zeit ertragen musste, vor allem wenn ich die leicht gesteigerte Erwartungshaltung bedenke, welche jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung hat, sondern lediglich meine Enttäuschung massiv steigert! Mir fehlen echt die Worte, denn schließlich ist keine Geringerer als Oliver Stone für dieses Machwerk verantwortlich, das sich in Blut, Gewalt und schmierig-ordinärer Sprache suhlt - womit ich grundsätzlich überhaupt keinerlei Probleme habe, wenn es sich denn um einen gut gemachten Film handelt. Um das nochmals klar zu machen: Wir sprechen hier von Oliver Stone, der u.a. großartige Filme wie "Platoon", "J.F.K.", "Natural Born Killers", "Geboren am 4. Juli", "Zwischen Himmel und Hölle" und "Nixon" gedreht hat!

                          Meine Güte, wie tief kann man sinken?!?

                          Nicht nur, dass der Streifen, den ich mir in der allgemein favorisierten Extended Version angesehen habe, schwach erzählt ist, nein, damit nicht genug, denn der ansonsten handwerklich korrekt abgedrehte Murks präsentiert namhafte Darsteller (John Travolta, Benicio Del Toro, Emile Hirsch und vor allem Salma Hayek - wirklich ganz, ganz mies!), die allesamt aufgrund ihres Mitwirkens vor lauter Scham im Erdboden versinken müssten! Das rudelbumsende Dreiergespann, das auf erbärmlichste Weise die Hauptprotagonisten stellt, sollte gar über ein sofortiges Karriereende nachdenken! Peinlich auch die Perückenparade, die Mutter/Tochter-Beziehung zwischen der Drogenbaronin und ihrem Opfer und dann schließlich das Ende, das dem Ganzen nochmals die Krone aufsetzt!

                          Boß schnell wieder vergessen…

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                          • 7

                            Ein Film den man sich durch aus anschauen sollte aber auch etwas Zeit mitbringen sollte. Ich finde das man ein paar Szenen hätte auch weglassen können. Hier und da hat es sich etwas gezogen aber die Besetzung ist grandios und die Story super.

                            • 7 .5

                              viele meiner Lieblingsschauspieler, wie Benicio del Toro und Salma Hayek, machen diesen Film trotz der "Durchgestyletheit" sehr sehenswert.

                              • 6

                                Ein Drogen-Thriller mit Höhen und Tiefen. Benicio del Toro ist in Höchstform. Optik, Gehabe und Sprüche sind genial. Allein dafür gibt's schon ein paar Pünktchen. Tracolta ist auch gewohnt gut, der Rest der Crew ist noch ganz nett anzusehen, aber bleibt blass. Blake Lively als O. nervt: weniger durch ihre Präsenz, mehr durch ihr permanentes Gelaber aus dem Off.

                                Die Optik des Films ist klasse: Stone setzt die friedlichen, urlaubskartenreifen Umgebungen in krassem Gegensatz zu den oft sinnlosen Gewaltexzesssen des Drogenkartells. Das hat er drauf. Aber die Story enwickelt sich leider nur sehr langsam und für die 2 1/4 Stunden, die der Film hat, bleiben die meisten Charaktere erschreckend blass und konturlos.

                                Schade, hätte mehr werden können. So ist's nur Mittelmaß.

                                • Ich nehme den beiden HauptProtagonisten ihre Rolle einfach nicht ab, die Dreierbeziehung nervt, und der Film kommt einfach nur gewollt Stylo rüber.
                                  Meiner Meinung nach einer der schwächsten Stone-Filmen.
                                  3 Sympathipunkte, weil ich Stones eigendlich gut finde und mir die Kamera gefallen hat.
                                  Kann man getrost übergehen.

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                                  • 4

                                    Ja, ja ich hab auch ne`heftig wilde Jugend hinter mir und würde mich als tolerant gegenüber zügellosen Ausschweifungen aller Art bezeichnen. Aber so einen, verzeihung - dumpfbackigen Drogenwerbeclip hat die Welt nun wirklich nicht gebraucht! Ein"Möchtegern-Pulp-Fiction". Mano Oliver, mano John - was ist bloß aus euch geworden? Trotzdem kriegt Savages von mir 4 Punkte! Die sind aber einzig und allein dem selbstlosen, aufopfernden Körpereinsatz von Mrs. Lively geschuldet! Schäm dich, Olli du alter, g piep piep Sack!

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                                    • 4

                                      Mister Stone wird im Alter dann schlußendlich wie andere alte Böcke:vulgär!Deshalb vergebe ich dann auch so viele Punkte für diesen Film,der wohl eine Art Nachruf zu Tony Scotts Tod ist,oder eine Verbeugung vor Super-Guru Quentin.
                                      Und ein Auftritt von John Travolta ist für mich immer ein ganz besonderes Leckerli,der ist mir lieber als alle Expendables in einem Panzer vereint.
                                      Warum der Film für mich noch punktet?Na,Ripley 1 wird es sich denken können.Ist ja nicht so schwer...

                                      • 10

                                        Ein Film wie ein Rausch. Knallige und kräftige Bilder vom Paradies Kalifornien gepaart mit schmutzigen und harten Szenen, die direkt aus der Hölle stammen könnten. Das Leben kann so toll sein und von einer Sekunde zur nächsten völlig außer Kontrolle geraten. Die Geschichte hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und bis zum genialen Ende nicht wieder losgelassen. Oliver Stone zeigt nach diversen eher mittelmäßigen Filmen endlich wieder, was er als Regisseur wirklich kann. Er insziniert die großartigen Darsteller des Films so perfekt, sodass jeder in seiner Rolle völlig aufgehen kann. Vor allem Benicio Del Toro legt hier wie immer eine Leistung an den Tag, die man einfach als genial bezeichnen muss (Die Szene in der Küche von Travolta ist der Wahnsinn). Doch auch die anderen Darsteller wie Kitsch, Johnson, Travolta, Hayek und Livley haben mich völlig überzeugt. Der Film ist durchweg spannend, hart, authentisch und hat ein paar wirklich gute Actionszenen. Einfach ein Knaller!

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                                        • 3 .5

                                          Ach Oliver, ich habe dich bewundert für Filme wie Platoon, Natural Born Killers oder Commandante. Und nun das hier. Hast du keine Lust mehr auf Innovation? Wird es schwierig gute Darsteller zu finden? Ist der Pool an guten Ideen einfach ausgeschöpft? Mich dünkt zumindest bei diesem Film: oh ja. Ein Hochglanz-Semi-Drogen-Gewalt-Mafia-Filmchen bei dem ich als Zuschauer nur eines mit Sicherheit wusste: ohne Benicio del Toro hätte ich nach 10 Minuten abgeschaltet. Das Ende (nein, nicht das eigentliche Kitsch-Ende, sondern der Showdown in der Wüste) brachte meine Sympathien ein wenig zurück, aber der schale Geschmack einer vergeudeten Nacht bleibt im Mund zurück. Schade.

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                                          • 10

                                            Holy Moses was ein geiler Film.
                                            Seit Drive von N.Refn endlich wieder ein Sreifen der mich von Anfang bis Ende mit auf seine Reise genommen hat und das liegt daran,daß sich Oliver Stone eigentlich wie immer genügend Zeit nimmt eine Geschichte zu erzählen.
                                            Tolle Darsteller,coole Locations und im Abspann Yuna mit Here Comes the sun.
                                            Im wahrsten Sinne des Wortes.

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                                            • 7

                                              Spannender Drogenthriller mit ganz guten Schauspielern.
                                              Ab der Mitte des Films ist Savages jedoch etwas uninteressant, da er da schon sehr lang wirkt und es langweilig wird.

                                              • 6 .5

                                                Durchgestylter Gangsterthriller, der sich durch knallbunte Bilder von vielen anderen Genretiteln abhebt. Dabei bleibt es aber auch. Die Charaktere sind meist farblos, John Travolta mal ausgenommen. Die Story hat eigentlich keinen Twist und die Spannungsschraube ist aufgrund der überlangen Spielzeit (Extended Cut) auch nicht angezogen. Das Ende tröstet zwar über den Leerlauf in der Mitte hinweg, jedoch zeigt es auch auf welches Potential hier verschenkt wurde.
                                                Pluspunkt für die opulente Optik und die Landschaftsaufnahmen.

                                                • 5

                                                  Savages ist sehr gut mit einem Kaugummi vergleichbar. Anfangs sehr stark im Geschmack, aber am Ende bleibt davon nichts mehr über! So beginnt der Film zwar als starker Mix aus Sex & Crime, wozu sich auch der ein oder andere Gewaltakt einreiht, zum Schluss jedoch geht Savages eindeutig die Luft aus, was man auch an der Laufzeit von sage und schreibe 141(!) Minuten erkennen kann! Kameratechnisch und Optisch ist das Ding jedoch auf höchstem Niveau! Und der herrlich fiese Benicio Del Toro bockt ungemein!

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                                                  • 8 .5

                                                    Tolle Story, John Travoltas Art passt gut rein.
                                                    Den Teil mit dem Anbau hätte noch ausgeführter sein können, sonst top.