Scaramouche - Der Mann mit der Maske

Scaramouche (1952), US
Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 28.12.1952

- Kritiker
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49 Bewertungen
4 Kommentare
Scaramouche - Der Mann mit der Maske - Bild 9672
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von George Sidney, mit Stewart Granger und Eleanor Parker

Der Gefahr sieht er kaltblütig ins Auge. Die Winde des Schicksals können ihm nichts anhaben. Andre Moreau will seine Rache, er kämpft für die Französische Revolution. Zunächst muss er den Umgang mit dem Degen lernen. Tagsüber trainiert Andre, wie man pariert und longiert – nachts verbirgt er seine wahre Identität hinter der Maske des Bühnenclowns Scaramouche. Auf dem Höhepunkt der Handlung kommt es zu einem mitreißenden Fechtduell, dass zu den berühmtesten Actionsequenzen der Filmgeschichte zählt. George Sidney inszeniert diese bravouröse Verfilmung des Romans von Rafael Sabatini und kombiniert die Pferdeoper geschickt mit scharfen Klingen und scharfzüngigen Dialogen. Stewart Granger spielt den schneidigen, teuflisch entschlossenen Helden “mit dem angeborenen Talent, die Menschen zum Lachen zu bringen, und einem Gespür für den Wahnsinn seiner Epoche”.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Scaramouche - Der Mann mit der Maske

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz passabler Mantel- und Degenfilm mit Old Silberlocke Stewart Granger. Hat allerdings ein paar Längen.

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Sonse

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Bewertung6.0Ganz gut

"Scaramouche" ist ein Mantel-und-Degen-Klassiker aus Hollywood mit ordentlich Abenteuer (Undercover aus Rache vom Nichtsnutz zum Profi-Fechter), Romance (zwei Herzensdamen zur Auswahl) und Drama (OMG! He is my father, which makes you my sister! Or not?). Besonders berühmt ist er für einen der größten und längsten Fechtkämpfe der Filmgeschichte, als es zwischen unserem Helden und dem barocken Bond-Bösewicht zum Showdown im Theater kommt.
All das ist ganz hübsch und unterhaltsam, stimmt einen nostalgisch..., doch ich hatte dennoch mehr erwartet. Mein größtes Problem ist sicherlich Stewart Granger in der Titelrolle des Andre Moreau/Scaramouche. Er chargiert so ungelenk und wirkte für mich fast durchweg deplatziert, das ich nicht mit ihm mitfiebern konnte. Fast schon ironisch ist da der Weg seines Charakters, der, als er untertauchen muss, sein bisher unentdecktes Talent zur Schauspielerei entdeckt... Deutlich besser ist Mel Ferrer als böser Marquis de Maynes, und die großartige Eleanor Parker, die einen Moreaus Faible für Janet Leigh, kein einziges Mal nachvollziehen lässt...

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

alanger

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"stewart granger", ist das nich old (wasauchimmer)hand?


Sonse

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Old Surehand, gloob ick. :)


magX

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man diesen Film als reinen Unterhaltungsfilm sieht und über die logischen Fehler und die angestrengt wirkenden dramatischen Szenen hinwegsieht, sowie einen nicht fordernden Humor mag, kann man an diesem Film gefallen finden. Zumindest erinnert er an eine Zeit in Hollywood in der sogar Komödien noch wirklich unterhalten haben und mit spannenden Szenen (Fechtszene), Überraschungen und guten Darstellern das Publikum bei Laune halten konnten.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film beginnt temporeich und hält das 100 Minuten durch. Vier Hollywood-Legenden sind hier vor der Kulisse des vorrevolutionären Frankreichs zu sehen. (Janet Leigh, Mel Ferrer und Eleanor Parker) . Und natürlich Stuart Granger in seiner actionreichsten und lustigsten Rolle seine Karriere. Eine Lovestory, die überraschende Wendungen parat hat und aus dem Gegensatz Adel –gewöhnliches Volk ihre Spannung bezieht. Sehenswert nicht nur wegen dem superlangen, eindrucksvollen finalen Showdown der Degen, sondern auch wegen der zeitlosen bukolischen Komik in den Pantomimen des Bauerntheaters. Obwohl schon über 50 Jahre alt, immer noch ein spannender und äußerst unterhaltsamer Feel-Good Film für die ganze Familie.

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