Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger - Kritik

US 2012 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 26.12.2012

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Kritiken (39) — Film: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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4.5Uninteressant

Optisch perfekt vorgetragende Langeweile. In 3D und überhaupt sicher wunderbar, sogar auf dem Bauern-Kino beeindruckend, aber was ist das denn bitte sonst? Tiger sind auch nur Menschen, wer alle Götter mag liegt nie verkehrt und am Ende wird eine nette Idee ENDLICH auf den Punkt gebracht. Schön und gut. Bis dahin ist das Schiffbruch mit Tiger, Inder und 3D, schön aber belanglos. Klar, voll wichtig, ausdrucksstark und meta, eher ein Augenschmaus der unendlichen Müdigkeit, schade, aber sicher ganz wertvoll, bin wohl zu doof. Bin halt nicht multi-religiös und auf hoher See gekentert, was weiß ich schon...

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

JackoXL

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Es gibt so Filme, die funktionieren bei einem persönlich gar nicht. Das ist so ein Fall bei mir. Optisch eine Wucht und die finale Pointe mochte ich auch, nur der Rest hat mir nüscht gegeben. Wusste auch erst nicht, welche Punktzahl ich vergeben soll. Nur unterm Strich war es für mich leider uninteressant.


lieber_tee

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Das spürt man deinem Text an.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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9.5Herausragend

Was „Life of Pi“ so besonders macht?

„Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ ist einer der lebendigsten Filme seit langem. Ein Ereignis mit überschwänglicher, pulsierender Kraft.

Wie Lee die Geschichte von Pi Patel erzählt, oder besser gesagt, wie dieser selbst seine Geschichte wiedergibt wird mit wohltuend ruhig inszeniert. „Life of Pi“ lässt sich Zeit, bis es zum „Schiffbruch mit Tiger“ überhaupt kommt. Doch schon vor dem titelgebenden Ereignis bringt uns Ang Lee die Welt von Hauptfigur Pi in unglaublich intensiver wie herzlicher Weise näher. Dabei spricht Lee auch bereits die Themen an, die sich während Pis Zeit alleine auf dem Pazifik, eine wichtige Rolle spielen. Es geht um die Frage nach dem Glauben, um den Willen des (Über-)Lebens, um die Verarbeitung von Verlust und um das Lösen von Problemen und Konflikten. Im Prinzip nimmt der Beginn des Films, wenn Pi noch in seiner Heimat ist, sämtliche Themenbereich der späteren Schiffbruch-Phase vorweg. Sie werden sozusagen auf dem Festland angekratzt und auf hoher See auf fulminante Weise vertieft und verarbeitet:

„Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ ist eine Fabel. Ein emotionales Märchen rund um einen Überlebenskampf einhergehend mit einer Glaubenskrise. Dies wurde von Ang Lee in ein farbenprächtiges Kaleidoskop verpackt, das in dem einen Moment zum Staunen verleitet, nur um wenig später das eigene Herz zu rühren. Dabei sollte aber niemand dem Verdacht verfallen Ang Lee würde vor Determination zurückschrecken. „Life of Pi“ zeigt auch die Fratze der Grausamkeit. Es sind gewiss keine Blutbäder, ganz im Gegenteil, aber im Kontrast zu den träumerischen, fast sphärischen Passagen, wirken die dargestellten Bedrohungen umso stärker und massiger. Eine dieser Gefahren ist Charlie Parker, der Tiger im Rettungsboot. Um hier letzte Zweifel auszumerzen, wer glaubt, hofft oder erwartet Pi und der Tiger würden eine cartooneske Beziehung im Kampf gegen den Pazifik, den Hunger und den Durst eingehen, der irrt sich. Der Tiger und Pi werden nach und nach eine Art Team, aber dennoch bleibt das Raubtier eben ein Raubtier und somit eine Gefahr, die niemand unterschätzen sollte. Aber eben durch die ewige Gefahr Charlie Parker, wirkt der unbändige Kampfeswille von Pi umso konzentrierter und packender.

„Life of Pi“ ist kein Film, der mit seinen Schauwerten hausieren geht. Aber Schauwerte bietet er in Hülle und Fülle. Egal ob satte Farben, peitschende Stürme, goldene Wolken, die sich auf der spiegelnden Oberfläche des Pazifik reflektieren und eine Art Parallelwelt formen, oder fluoreszierende Quallen, die Pis unerreichbare Träume scheinbar in die Tiefe des ozeanischen Reiches malen. Das ist künstlerisch hochwertig und vor allem ergibt es alles einen Sinn. „Life of Pi“ nutzt seine geballte optische Kraft nicht dafür, um sich selbstgefällige Statussymbole zu generieren, sondern um seine eigene Geschichte und seinen Helden Pi Patel zu ergründen und weiterzuformen. Aus technischer Sicht ist dies makellos. Vor allem bei Charlie Parker wird dies ersichtlich. Es gibt nur wenige echte Tiger-Bilder im Film, doch die meiste Zeit ist die CGI-Raubkatze nicht von einer echten zu unterscheiden. Und selbst in den Momenten, in denen die Hochleistungsrechner scheinbar nicht unsere Erwartungen erfüllen können, wirkt „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ wie aus einem Guss, weil die bittersüße, abenteuerlustige Erzählung des Films einen in ihren Bann zieht und auch weil Lee es wunderbar versteht kindliche Unbeschwertheit, jugendlichen Entdeckungsdrang und unbändigen Überlebenswillen so einzufangen und umzusetzen, dass hinter jedem schweren oder scheinbar als Illusion enttarnten Moment, sich immer noch etwas Magie befindet. Genau so sollte von Wundern erzählt werden, in dem man die Macht der Wunder benutzt.

Vielleicht wird man „Life of Pi“ am besten gerecht, wenn man ihn als wundersam beschreibt? Oder noch besser: Ang Lee hat kein Meister- sondern ein Wunderwerk geschaffen. Eine Ode an das Leben, dargebotenen mit all den Farben, die wir oft nur mit den Herzen sehen. Kitschig? Gewiss. Schön? Ja, mit jedem einzelnen Frame.

Mit Gruß an HelterSkelter

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Helter Skelter

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Nice!

Und danke für die "Widmung" ;)


stuforcedyou

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Keine Ursache.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]Ein junger, kameraunerfahrener Inder, ein Rettungsboot und ein 1,7 Millionen Gallonen Wasser fassender Tank in einer stillgelegten Flughafenhalle, das sind die spröden Eckpunkte von „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“. Und heraus kommt ein Film, der etwas selten gewordenes verströmt: pure Leinwandmagie. Der einen Bilderfantasmus beschwört, der einmal wieder vergessen lässt, was die vielen MakingOfs, Audiokommentare und Effect Reels einen über VFX-Shots gelehrt haben. Ang Lees „Life of Pi“ ist einer dieser Filme, die ganz weit die Arme öffnen und denen man es nicht verweigern kann, in sie hinein zu gleiten und sich mitziehen zu lassen. Die ächzende Stahlkonstruktion in einer kahlen Halle wird zu einem Ozean voller Wunder, das Rettungsboot zum Revier eines krallenpeitschenden Tigers und dieser junge, kameraunerfahrene Inder, Suraj Sharma sein Name – er wird der Reiseführer einer farbenprächtgen, aussichtslosen, glaubensschenkenden und kräfteverzehrenden Erkenntnisfahrt.

„Life of Pi“, eine Rückkehr zum staunend er- und durchlebten, statt schnöde wegkonsumierten Wunder Film. Und das mit gleich drei heiklen Hürden: Wasser und Tiere, zwei unkalkulierbare Faktoren, die so manchem Studioboss die Nachtruhe abspenstig machten und heute von der Tricktechnik zumindest dressiert wurden – und Religion. Bevor der Schiffbruch mit Tiger sein Titelversprechen einlöst geben Ang Lee und Scriptwriter David Magee der Yann Martel-Adaption die Zeit, eine kleine philosophische Lehre über drei der großen Glaubensrichtungen zu sein, den Hinduismus, das Christentum und den Islam. Wobei, „Lehre“ ist mal das ganz falsche Wort. Der Film (und natürlich auch seine Vorlage) legt ein Verständnis von Glauben dar und vereint in der Figur des Piscine Molitor Patel den denkbar rationalsten Begriff, den ein Glaubensgedanke nur haben kann und dessen Fehlen das eine doch vom anderen trennt: Offenheit. Esoterischer Quatsch? Nein, exoterisches Begreifbarmachen einer Gottzuwendung, einem Suchen nach Glaube und seinen Ausprägungen: Halt, wenn alles verloren scheint, Anklage, wenn alles verloren ist, und die Frage nach dem Grund für all den Verlust. „Life of Pi“ geht unaufdringlich, auf angenehme Weise damit um, dass sein Hauptcharakter die Antworten im Glauben sucht, ist ja schließlich auch nichts grundsätzlich verkehrtes dran und die Sache an sich kann wenig dafür, zu welchen Zwecken und Taten ihr Name missbraucht wird. „Life of Pi“ jedenfalls lässt den Glauben als etwas hoffnungsvolles erleben, ohne ihn in irgendeiner Ausprägung als spirituelles Ultimativum zu zelebrieren, ohne ihn unhinterfragt als Leitlehre zu beknien. Er bleibt eine Möglichkeit. Ein Weg. Oder einfach nur die bessere Geschichte.[...]

[...]Die Rahmenhandlung mit dem Autoren auf der Suche nach einer Geschichte und dem erwachsenen Pi ist ein recht abgenudelter Erzählkniff, wird aber vom zurückgenommenen Rafe Spall und besonders dem umwerfenden Irrfan Khan ähnlich mühelos getragen, wie Suraj Sharma und Tiger Richard Parker den Hauptteil des Films stemmen. Gerade an Khan hängt in der Rückbetrachtung der Ereignisse das volle gefühlsbeladene Gewicht der Story und wie er hier den traurigsten und bewegendsten Moment seiner unfassbaren Reise in der Gegenwart spiegelt – schlicht herzzerreißend. Also dann, um es mit den abgewandelten Worten von Douglas Adams zu beschließen: »So long, Ang Lee, and thanks for all the fish. And the tiger. Und alles andere.«[...]

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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6.5Ganz gut

[...] Das visuelle Feuerwerk dient hier allerdings auch nicht dem Selbstzweck, sondern fügt sich in die mit Symbolen und Metaphern gespickte Geschichte organisch ein. Hier steht die Technik im Dienste der Geschichte und nicht andersherum. Diese ist aber leider nicht so stark, wie die Aspekte, die sie umgeben. Wie schon die Vorlage von Martel, ist Life of Pi eine religiöse Allegorie und eine Fabel über die Kraft des Erzählens. Dies wird durch die Rahmengeschichte des älteren Pi gekonnt auf den Punkt gebracht, doch die Rahmengeschichte unterbricht leider auch zuweilen unangenehm das Hauptgeschehen und zieht einen aus der Abenteuergeschichte heraus. Das größte Problem des Films liegt aber wohl darin, dass bei all der Symbolik und der an sich kraftvollen Erzählung, der Film es nicht schafft, eine emotionale Beziehung zum Zuschauer aufzubauen. Man staunt über die Bilder und ist immer gespannt, wie Pi es schafft, den Zähnen des Tigers zu entgehen. Doch man fühlt mit Pi nicht mit, nicht einmal, nachdem ihn eine so große Tragödie überkommt, bei der seine geliebte Familie stirbt, ohne dass er sich gar von ihr verabschieden konnte. Diese emotionale Distanz bei einer Geschichte, die mit Emotionen geladen sein sollte, führt letztlich auch dazu, dass man den Film weniger als eine involvierende Geschichte sieht, sondern es eher als ein objektiv schönes Kunstwerk betrachtet, zu dem man aber keinen Bezug hat. [...]

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Life of Pi ist weit davon entfernt ein typischer Weihnachtsfilm zu sein und doch kann ich mir kaum einen größeren Crowd-Pleaser vorstellen, als das audiovisuell überwältigende Erlebnis, das Ang Lees neuester Film in seinen besten Momenten bietet. Ab dem Zeitpunkt, als Pi und seine Familie auf dem Meer um ihr Überleben kämpfen, beeindruckt der Film fast im Minutentakt mit Szenen, die den Zuschauer mit ihrer unglaublichen Intensität und dem gleichzeitigen visuellen Bombast fast zu erschlagen drohen.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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9.0Herausragend

"Es soll eine Geschichte sein, die einen an die Existenz Gottes glauben lässt: In Ang Lees Romanadaption erzählt der Inder Pi diese einem erstaunten Zuhörer. Nur soll sie sich am Ende wirklich als wahr herausstellen? Im Kern geht es vielleicht um das, was wir Menschen selbst aus unseren Erfahrungen machen – wie wir Geschichten erschaffen, durch die wir unsere Seele retten. Es ist auch ein fantastisches Abenteuer, ja, aber selbst in der atemberaubenden 3D-Gestaltung steckt mehr als bloße Trickserei um ihrer selbst willen. Wir bekommen ein Gefühl für den Raum, in dem sich das mitreißende wie wundersame Drama zuträgt – auf einer Ebene zwischen einer schwarzen, undurchdringlichen Tiefe und der Unfassbarkeit des Himmels."

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

arues

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Vielen Dank, für die Erklärung.


BuzzG

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Keine Ursache ;-)


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.5Ausgezeichnet

Wir sind in einer Zeit angekommen, in der Romane, die als unverfilmbar galten, eben doch verfilmbar sind. Das zeigte zuletzt „Cloud Atlas“ und nun, noch eindrucksvoller, „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“. Der vielseitige Regisseur Ang Lee („Tiger & Dragon“, „Brokeback Mountain“) lässt in seinem bislang ambitioniertesten Werk die 3D-Errungenschaften von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ und die bahnbrechende Tieranimation von „Planet der Affen: Prevolution“ zu einem Kino-Epos von nie dagewesener Schönheit verschmelzen, und das nur als Hülle für eine interessante Reflexion über Glaube und Wahrheit – eine Wucht. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Atemberaubende Bilder, eine emotionale Geschichte, tolle Darsteller und realistische sowie surrealistische Effekte im Einklang: “Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger” ist ein zwar etwas religionslastiges, aber dennoch tolles Gefühlskino zum Jahresende mit tausenden von Erdmännchen als Bonus. Ein Film, der auch diejenigen zum Nachdenken bringen könnte, die ansonsten recht wenig mit Religion zu tun haben, denn es stimmt schon – was wäre einem lieber?

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Ang Lee zelebriert die Macht der Bilder in Life of Pi mit fliegenden Fischen, einer fleischfressenden Insel, fluoreszierendem Meeresgetier, der unheimlichen Schönheit des Sternenhimmels.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Diesbezüglich bildet auch Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger als unwahrscheinliche Parabel keine Ausnahme, die in einem kleinen, intimen Rahmen großes Bilderkino voller Poesie und visueller Unglaublichkeiten entstehen lässt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.5Ausgezeichnet

Ang Lee erschafft in seiner Verfilmung von Yann Martels prämiertem Roman Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger atemberaubende Welten und (3D-)Visionen fast im Minutentakt.

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Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Atemberaubend sind bereits die Szenen vom Schiffsuntergang in Life of Pi, vor allem ist es eine Plansequenz im Hexenkessel der schäumenden See voller Raubfische, mittendrin der Jugendliche unter Wasser, der den Frachter steil in die Tiefe sinken sieht. James Cameron dürfte rasen vor Neid.

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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film

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7.5Sehenswert

Ganz unmittelbar und direkt wird man in die Wahrnehmung eines siebzehnjährigen Inders gezogen [...]. Aber immer wenn man fast vergessen hat, dass man im Kino sitzt, reißt Ang Lee dem Zuschauer den Teppich der Illusionen unvermittelt weg, um ihn unsanft mit einer Rahmenhandlung zu konfrontieren [...].

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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7.0Sehenswert

Bis zur Katastrophe ist Life of Pi eher eine blumige Lausbuben-Geschichte, danach ist es eine Phantasmagorie zur See. Was allerdings erheblich stört, ist die Erzählung aus der Perspektive des alten Pi, der seine Erlebnisse einem Autor berichtet. Diese Rückblenden brechen den Verlauf der Geschichte auf.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.5Sehenswert

Mit seinen Botschaften droht Life of Pi zuweilen in den esoterischen Kitsch abzurutschen. Doch die dreidimensionalen, teils computeranimierten Bilder, in denen Realität und Phantasie verschmelzen, sind beeindruckend.

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Sebastian Handke: Der Tagesspiegel Sebastian Handke: Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

Die Bilder, die Ang Lee mit Life of Pi auf die Leinwand zaubert, sind zum Staunen schön. Doch um Schönheit ging es nicht allein: Ang Lee macht das Meer zum Protagonisten. Manchmal ist es auch eher wie ein Beobachter. Dann wieder scheint es die Handlung sogar zu kommentieren. Große Erzählkunst.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.5Sehenswert

Life of Pi gleicht selbst einer Wunderkammer, in der sich ein Widerhall von universell gültigen Konzepten von Liebe, Güte und Frömmigkeit findet. Sie bleiben alle ein bisschen zu vage, um einen nachhaltig zu beschäftigen.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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9.0Herausragend

Aus einem Buch, das als unverfilmbar galt, ist so ein bildstarker Film entstanden, bei dem man sich fragt, wie seine Geschichte jemals außerhalb des Kinos funktioniert haben kann.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Oh bitte, nicht noch so ein Lavalampen-Film, nicht noch ein Tree of Life, nicht noch ein Streifen, der irgendwie fernöstliche Weisheit, Spiritualität und Glauben propagieren will. Und nicht noch ein CGI-Film... und nicht- okay das waren so ungefähr meine Gedanken, als ich die grobe Synopsis des Buches Life of Pi las. Einzig der Regisseur ließ mich hoffen, dass hier kein verquaster Quark kommen würde, denn auch wenn ich kein Fan von Brokeback Mountain und vom Hulk bin, konnten mich Ang Lees andere Filme durchaus begeistern. Im Besten Fall verströmen sie wie "Taking Woodstock" eine harmlose Feelgood-Fluffigkeit, die sie einfach sehr angenehm anzuschauen macht. Und Life of Pi hat mich dann doch sehr positiv überrascht. Es ist ein extrem flauschiger Film, der dennoch seine Ecken und Kanten hat. Er ist im Grunde genommen eine Verfilmung von Calvin & Hobbes, bis hin zu seinem Schlusstwist. Er sieht fantastisch aus und bietet surreale Bilder, deren Reiz ausnahmsweise durch das 3D unterstützt wird. Ich würde nicht sagen, dass es zwingend ist, den Film in 3D zu sehen, aber er gehört zu den wenigen Filmen, die die Räumlichkeit tatsächlich mal effektiv nutzen und damit neben Dredd wohl die beste 3D-Kameraführung des Jahres bieten.

Warnung: Spoilers Ahead

Lee inszeniert auf Schönheit und auf Eleganz und das wirkt stellenweise irritierend, wenn sich beispielsweise fliegende Fische über das Rettungsboot ergießen, absurd elegante Himmelsspiegelungen das Meer verzaubern und Quallen und Neonwale nur knapp am Kitsch vorbeispringen. Doch der Film kommt damit durch, denn Pi und der Tiger (der zum Großteil und das meist sehr überzeugend aus dem Rechner stammt) bringen immer wieder einen gewissen filmischen Realismus ins Spiel - ganz einfach, weil es spannend ist, den Macht- und Überlebenskampf der beiden zu verfolgen und der Film auf diesem simplen Abenteuerlevel sehr gut funktioniert. Doch das Ende des Films schafft es sogar in einem tatsächlichen überraschenden (wenn auch zu holzhammermässig erklärten) Schlusstwist die ganze Irrealität des bisher gesehenen zu rechtfertigen. Wobei zugegeben die Klammerteile des Films, in denen der alte Pi (sehr gut: irrfahn Khan) einem Schriftsteller (egal: Rafe Spall) seine Geschichte erzählt, die schwächsten Stellen des Films sind. Dennoch macht es Spaß, wenn die Handlung im letzten Akt dann derartig auf den Kopf gestellt wird und viele der Sachen, die einem unbewusst als unrealistisch und seltsam erschienen plötzlich neuen Sinn machen.

Natürlich hat der Film seine Schwächen: Er braucht eine Weile, bis er in Gang kommt, bis Pi endlich im Rettungsboot ist. Aber auch wenn sich seine Vorgeschichte etwas zieht, ist sie nicht unwichtig, denn um seinen Verlust zu verstehen, muss man seine Familie kennenlernen und um ihn zu verstehen, muss man seine offene Weltsicht und seinen Humor erleben, ehe es ins große Drama geht. Das ruckelt zwar tonal ein bisschen, funktioniert im Gesamtkontext dann aber dennoch leidlich gut, da zwar die Exposition oftmals etwas platt ist, die sympathischen Schauspieler das Ganze aber irgendwie dann doch erträglich machen. Und Lee schafft es auch die religiösen Motive, die Glaubensmetaphern so in die Geschichte einzubinden das sie zwar deutlich, aber nicht anstrengend sind und gerade mit Blick auf das Ende nie unangenehm missionierend wirken. Er stellt Fragen und gibt Ideen, lässt sie aber den Film nicht dominieren, der trotz seines phantastischen Settings überraschend simpel und unprätentiös daherkommt. Hier wird nicht groß geschwurbelt oder gepredigt, sondern in erster Linie extrem fluffig erzählt, in einer Haltung, die nahelegt, dass der Film sich nicht mehr vornimmt und nicht wichtiger daherkommt, als er es letztlich ist. Ist Gott tatsächlich nur "Die bessere Story" - darüber kann, aber muss nicht zwingend diskutiert werden, um Life of Pi genießen zu können. Er stösst nicht vor den Kopf, er will nichts erzwingen und er behauptet nichtmal zwingend Recht zu haben und das macht ihn, neben seinen anderen Qualitäten, sehr sympathisch.

Ein Glücksfall ist neben den wirklich sehr gut animierten Tiger (der es locker mit Gollum aufnehmen kann, was seinen Realismus und Ausdrucksfähigkeit angeht), vor allem Suraj Sharma, der hier seine erste Rolle spielt und auf dessen Schultern der Großteil des Filmes lastet. Er macht Pi glaubwürdig vor allem, wenn man bedenkt, dass er nicht nur Schauspielnovize ist, sondern obendrein für den Großteil des Films auf Luft reagieren musste und weite Teile des Films im Wasser herumdümpelt. Pi bleibt dabei immer sympathisch, menschlich, humorvoll und interessant und hilft auch über die unglaubwürdigsten Wendungen hinweg, und wenn der Film mal wieder zu einer Fototapete eines Jungmädchenzimmers mutiert, weil einfach alles zu magisch aussieht und zu schön ist, dann erdet er die Story und erinnert daran, dass es es immer noch um einen Überlebenskampf geht.

Wenn wir am Ende die wahre Geschichte erfahren, wir wissen, wer der Tiger ist, warum Depardieu überhaupt im Film war und was mit den anderen Tieren passiert ist, dann erhöht dies noch den Reiz, denn bei aller zuckerwattigen Flauschigkeit, die die Story ansonsten ummantelt, durchzieht sie doch ein düsterer Unterton von nicht zu unterschätzender Grausamkeit. Die Kollegen von Slashfilm brachten eine interessante Idee ins Spiel und meinten, dass das Ende noch stärker wäre, wenn es einen Hinweis darauf gäbe, dass der Tiger Pi nie ganz verlassen hat und immer nur unter der Oberfläche darauf lauert zurückzukehren. Das Ende funktioniert auch so, aber in der Tat hätte ein kurzer Hinweis darauf, dass der Tiger immer noch in Pi schlummert, das Ganze durchaus noch reizvoller gemacht und der narrativen Klammer eine wichtigere Rolle verliehen.

Nichtsdestotrotz: Der Film versöhnt zum Ende nochmal gewaltig mit dem Filmjahr 2012 und genau das richtige für die Weihnachtszeit.

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ready2fall

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Eine gar flauschige Kritik. :P Sehr schön.


Yannick Suter: Outnow.ch Yannick Suter: Outnow.ch

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9.5Herausragend

Life of Pi verbindet ein wunderschönes, tragisches, aber grundsätzlich geradliniges, familientaugliches Märchen mit tiefschichtigen Fragen über den Sinn des Lebens und beantwortet uns diese unvoreingenommen banal, jedoch mit einer Bilderpracht, die einem die Sprache verschlägt.

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SchnabelPower: filmosophie.com

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7.0Sehenswert

Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger gehört für mich nicht zu den großen Meisterwerken von Ang Lee, aber das Urteil, ob seine latent überladene Darstellung der Romanvorlage entspricht, überlasse ich denen, die Yann Martels Buch gelesen haben. Natürlich sehe ich auch ohne Kenntnis des Buchs durchaus, dass diese Inszenierung einen Zweck erfüllt. Ang Lee ist sich der Künstlichkeit seiner dargestellten Welt durchaus bewusst und nutzt die Ästhetik, um die dem gesamten Film zu Grunde liegende Frage zu forcieren: Welche Art von Geschichte wollen wir hören? Bevorzugen wir das optisch überladene, pathetische Märchen oder die ungeschönte Realität? Diese Frage richtet sich nicht nur an den Journalisten, der Pis Geschichte zu Papier bringen soll, sondern auch an uns als Zuschauer. Die Antwort auf diese Frage wird für euer eigenes Urteil über Life of Pi zentral sein.

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Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

Stellt euch darauf ein überrascht zu werden, denn Ang Lee ist mit "Life of Pi" ein Meisterwerk des visuellen und narrativen Einfallsreichtums gelungen. Lasst euch verzaubern von dieser geistreichen Odyssee, die mehr emotionale Momente zu bieten hat als die meisten Filme des Kinojahres 2012 zusammen. Wenn Mensch auf engstem Raum auf Tier trifft, sich Glaube und Aberglaube akzeptieren, sich Wahrheit und Lüge die Hand reichen und die himmlischen Effekte eine vollendete Symbiose mit Schauspiel und Musik bilden. Kino fürs Herz, Kino für den Verstand, Kino, das seiner Zeit voraus ist. All das ist "Life of Pi", nicht mehr und erst recht nicht weniger.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

sinchris

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Die zutreffendste Kritik, die ich seit langem gelesen hab.


udo.schmitt.77

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Gut geschrieben. ;-)


Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Dieses famose Bilder-Opus lässt sich, wie ein Gemälde von Rousseau, einfach entspannt nur so genießen oder, mit philosophischem Mehrwert, als unaufdringliche Einladung zum Nachdenken über Gott und die Welt und den Sinn des Lebens sehen.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

In seinen stärksten Momenten demonstriert Ang Lee hier die Kunst des Filmemachens auf ganz hohem Niveau, so dass man sich gegenüber dramaturgischen Unausgewogenheiten durchaus gnädig zeigt. Visuell jedenfalls ist Schiffbruch mit Tiger das vielleicht berauschendste Erlebnis dieses Kinojahres.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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6.5Ganz gut

Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger ist angefüllt von zutiefst menschelnden Momenten und lädt mit einer Überfülle an philosophischen Fragestellungen zur Diskussion ein. Leider wirkt er jedoch auch metaphysisch überladen und in seiner Aussage zu verschwurbelt.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

[...] Ang Lees Film fordert einfach die staunenden Blicke und offenen Münder. Der angeblichen Unverfilmbarkeit der Vorlage begegnet er mit Surrealismus und visuellem Erfindungsreichtum. Man darf sich ohnehin darüber freuen, dass es so eine ungewöhnliche Geschichte auf die große Leinwand geschafft hat. Zumal der wunderbare Hauptdarsteller Suraj Sharma hier sein Debüt gibt und völlig unbekannt ist. Bis auf Gerard Dépardieu in einer kleinen Nebenrolle verzichtet der Film völlig auf Stars. Die Geschichte steht im Vordergrund [...]

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Life of Pi ist ein kreativ erzähltes und wunderschön gefilmtes Abenteuer-Märchen, dass es dem Zuseher ermöglicht im Kinosessel zu versinken und sich in einer aufsaugenden Narration zu verlieren. Manche stilistischen Entscheidungen machen zwar erst Sinn, wenn man den Film als Ganzes gesehen hat, aber rückblickend fügt sich alles wunderschön zusammen. Aber auch während dem ersten Ansehen ist Life of Pi grandioses Erlebniskino und man sollte sich Ang Lees beeindruckende Vision nicht entgehen lassen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Life of Pi ist ein spektakulärer Epos auf Hochsee, der durch technische Brillianz geprägt ist und der die Kraft einer wundervollen Geschichte unterstreicht.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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10.0Herausragend

In Ang Lees Arbeiten gibt es immer moralische Gegenströmungen, aber so magisch und mystisch ist dieses Gleichnis, dass man glauben könnte, der Filmemacher hat den Stein der Weisen gefunden.

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Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion) Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion)

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8.0Ausgezeichnet

Ein auffällig schöner Film, der jedoch bewusst künstlich ist, sodass es schwer fällt, unter die Oberfläche zu tauchen.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Life of Pi ist ein wundervoller Film, doch die Entscheidung, ihn in 3D zu filmen und zu veröffentlichen, mag so einige Zuschauer abschrecken, die das Format bislang ablehnten. Auch sonst könnte es schwierig werden, einen Film zu vermarkten, in dem die Hälfte der Zeit ein Mann und ein Tiger in einem Boot über den Pacific treiben. Doch Lee gelingt es, ihre Beziehung zueinander so interessant darzustellen, als wären es zwei Menschen.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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9.5Herausragend

Es ist in jeder Hinsicht des Filmes auffallend, dass Life of Pi mit minutiöser Sorgfältigkeit umgesetzt wurde. Alle drei Schauspieler, die Pi darstellen, sind herausragend.

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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7.0Sehenswert

Durch die melodramatische Unterhaltung zwischen Pi und dem Autor gegen Ende füttert einen der Film eher, anstatt zu erleuchten.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Ang Lee liefert uns mit Life of Pi den bislang atemberaubendsten 3D-Film überhaupt, doch inhaltlich kann der Film nicht überzeugen. Life of Pi ist eine Fabel, die sich nur sehr langsam entfaltet und die gerade genug Story und Substanz für einen faszinierenden Imax-Kurzfilm bietet.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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6.0Ganz gut

Der Film lädt Sie ein, in alle Arten von wunderbaren Dinge zu glauben, aber es kann auch dazu führen zu zweifeln, was man mit den eigenen Augen sieht - oder sogar zu fragen, ob man am Ende überhaupt etwas gesehen hat.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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8.0Ausgezeichnet

Lees Hauptaugenmerk in Life of Pi liegt weder bei Gott noch dem Überlebenskampf, sondern bei dem Abenteuer, einen fantastischen Film zu machen.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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9.0Herausragend

Diese wunderschöne Adaption von Yann Martels Schiffsbrüchigen-Saga hat eine einzigartige Stärke, die betört, auch wenn die fabelartige Kontruktion und makellose Kunstfertigkeit der Geschichte etwas kurz kommen für ein wirklich ergreifendes Drama.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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9.0Herausragend

Lee nutzt 3D mit der Feinheit und Poesie eines Dichters. Sie sehen diesen Film nicht, sie leben ihn.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.5Herausragend

Life of Pi ist ein wunderbarer Erfolg, eine Geschichte zu erzählen und ein Meisterwerk visueller Effekte. [...] Für mich einer der besten Filme dieses Jahres.

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Kommentare (326) — Film: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger


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FroschMitDerMaske

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Bewertung10.0Herausragend

Gehört auf jeden Fall zu den Top 15 der besten Filme des Jahrzehnst

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WhatTheFudge

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Bewertung7.5Sehenswert

Stark nachklingender Film einer so phantastischen wie schmerzhaften Odyssee. Die Szene wo der Tiger aufs Meer schaut ist das Schönste was ich je im Film gesehen hab.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mikkean

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Bewertung9.0Herausragend

Ich lasse mich ja gern anstecken und für einen Film begeistern. Das hat nicht immer etwas mit Auszeichnungen oder der Magie exotischer Schauplätze zu tun. Bei "Life Of Pi" ist es etwas anderes, unerklärliches, dass mich tief berührt hat. Es ist schwer in Worte zu fassen, ich versuche es dennoch.

Weil nicht allein der Bilder-Reigen von diesem Film hängen bleibt. Ang Lee wird hiernach sicherlich wieder als Meister seines Fachs gefeiert und anderenorts als Folter-Knecht esoterischer Langeweile verdammt werden. Das liegt natürlich wieder daran, dass "Life Of Pi", ähnlich wie schwere Brocken der Marke "Cloud Atlas" oder "Enter The Void", grundlegende Fragen des Existenzialismus und über Gott und die Welt abgrasen. Und dass deren Aufbereitung einfach nicht jedem schmecken kann.

Aber wenn es funkt, dann können schon mal die Synapsen durchbrennen. Mir erging es so. Ich habe jeden Augenblick des Film mitverfolgen können. Wollte jede Einzelheit des Lebens von Piscine, kurz Pi, aufsaugen. Und dann kam die Reise auf dem Schiff, das Unglück und das Rettungsboot, auf dem, neben Pi, ausgerechnet Richard Parker Zuflucht findet. Nur ist Parker kein nerviger Ami oder Brite, sondern ein ausgewachsener Tiger.

So unwahrscheinlich es auch klingt, trotz quasi gähnender Leere, meistert "Life Of Pi" auch diese Reise ins oder durchs Nichts. Es macht nichts, dass aus der anfänglichen Lebens-Geschichte eine Story übers Treiben auf dem Meer und das Überleben wird. In seiner Art ist "Life Of Pi" ein interessanter, wie einfach nur unglaublicher Gegen-Entwurf zum Insel-Stranden von "Castaway". Dabei spielen am Ende die Fragen nach der Bewältigung dieser Situation, durch einen einfachen indischen Jungen und/mit einem Tiger, am Ende weniger eine Rolle. Wichtiger ist die Frage, ob einen diese Geschichte gefällt.

"Life Of Pi" mag eine, für sich, aufgeblasene, theatralische Sinn-Suche mit Exotik-Flair und Effekt-Bombast sein. Aber diese Gattung von Film hat auch etwas für sich. Wie so manches Erlebnis, vermochte der Film mir persönlich ein echtes Gefühl der Anteilnahme und Begeisterung zu entlocken. Und das nicht, weil hier jemand in einer unmöglichen Situation gefangen ist und ums Überleben kennt. Mit "Life Of Pi" zelebriert Ang Lee eine besondere Form des Geschichten-Erzählens, eine Art Seelen- und Sinnes-Reinigung. Am Ende war ich nicht so berauscht, ich konnte klare Gedanken machen und wollte das sogar. Am Ende beschäftigte mich die letzte, tiefgründige Frage des Films, weil sie so gut wie wichtig war. Und in diesem Fall sage ich: "Life Of Pi" ist meine Lieblings-Version der Geschichte. Punkt.

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mary84

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Ach mist, hab beide Filme als DVD zu hause und schon von so vielen gehört, dass die beiden Filme es wirklich wert sind in 3D gesehen zu werden. Ich muss mir das endlich mal vornehmen.


mikkean

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Na ja, ich selber bin kein großer 3D-Heimkino-Fan. Deswegen komme ich super ohne aus. Selbst im Kino ist nur manchmal das Geld wert.


Calvin the Assassin

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Bewertung10.0Herausragend

Ein wundervoller Film mit dem ich mich noch nach langer Zeit gedanklich befasst habe.
!!SPOILER!!

DIe Behandlung des Themas Religion war super dargestellt und nicht zu aufdringlich. Zudem die Szene bei der der Vater die ''wahre'' Natur des Tigers zeigt war sehr impulsiv.
Die Fahrt mit dem Tiger zusammen bleibt mir auch positiv in Erinnerung.
Und natürlich das ''aufklärende'' Gespräch am Ende des Films war sehr gut gemacht, bei dem der Zuschauer nicht direkt weiß was wirklich geschehen ist- leider glaube ich an die brutale Erzählung mit der Mutter.

!!!SPOILER ENDE!!!

Durch die knalligen Farben ist der Film ein Muss für die Blu-ray Sammlung.

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MemoriAria11

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Bewertung1.5Ärgerlich

EInmal kann man ihn sehen ... würde ihn aber nie ein zweites Mal sehen ... NIE

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Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

"Ohne Richard Parker wäre ich schon tot, durch meine Angst zu ihm bleibe ich wachsam, mich um ihn zu kümmern gibt meinem Leben einen Sinn..."

Life of (this) Commentary: Schiffbruch mit Spoilern...

Life of Pi, alter Falter... der erste Gedanke nach dem Ende: Was war nochmal "Avatar"? Denn du bist visuell eine Wucht! Du hast "mein Schiff" definitiv auch zum sinken gebracht, den ich habe viel erwartet aber nicht das! Aber nein du bist nicht nur schön anzusehen, sondern du hast auch eine relativ spannende (je nachdem ob man sich auf die Odysee einlassen kann) und smarte Geschichte zu bieten. Fantastisch, originell und definitiv etwas besonderes. Was man erst beim ansehen erfährt ist das er mit einem Zebra und einer Hyäne zuerst das Rettungsboot teilt. Dann gesellt sich der Orang Utan "Orange Juice" dazu. Das Zebra hat sich das Bein gebrochen und wird von der Hyäne getötet. Als die Hyäne schon nach Pi bzw. Orange Juice giert schlägt Orange Juice der Hyäne aufs Gesicht. Orange Juice wird daraufhin auch von ihr getötet. Als die Hyäne kurz danach den wütenden und trauernden Pi angreifen will taucht der Tiger "Richard Parker" unter der Plane hervor und schnappt sich die Hyäne und tötet sie. Warum also ist das wichtig? Deshalb: Am Ende als er endlich "gerettet" (er ist gestrandet) wurde glauben die Japaner die wegen dem gesunkenen Frachter einen Bericht hören wollen und selbst verfassen müssen ihm nicht. Deshalb erzählt er ihnen eine komplett andere Geschichte - scheint es zumindest. In seiner "alternativen" (oder realen Geschichte - man weiß es ja nicht) haben der Koch (Hyäne), einer der Schiffsleute (Zebra), seine Mutter (Orang Utan) und er (Tiger) überlebt. Der Koch war schon im Film kurzzeitig ein böser Mann, der "Schiffsjunge" hatte sich das Bein gebrochen. (Wie das Zebra) Der Koch tötete den Schiffsjungen daraufhin und benutzte sein Fleisch als Köder für Haie. Pi´s Mutter legte sich daraufhin mit dem Koch an. (Sie schlug ihm ins Gesicht) Er tötete sie auch und aus Wut tötete Pi den Koch.

Welche Geschichte ihr glaubt ist eure Entscheidung, dem Author und auch mir gefällt aber die Geschichte mit dem Tiger besser. Mir ganz einfach weil die andere Geschichte bei mir niemals so eine märchenhafte Faszination hervorgerufen hätte.

"Hallo? Richard Paker?" - "Ein Tiger? Richard Paker war ein Tiger?" - "Ja, der Name kam durch einen Schreibfehler. Ein Jäger hatte ihn beim Trinken eingefangen, da war er noch ein Baby."

Life of Pi macht euch sprachlos und wenn nicht dann nur weil ihr die ganze Zeit "WTF" sagt. Egal ob der Wal, der Tiger, die Erdmännchen oder die Quallen! Es ist eine Wucht und haut einen um. Irrfan Khan und Suraj Sharma bringen den Charakter des Pi auf den Punkt und die Zeit die an Land verbracht wird ist dank der ruhigen Aufnahmen Kanadas und der wiedermal tollen (wie schon bei Slumdog Millionair) Aufnahmen Indiens trotzdem äußerst sehenswert. In diesen Momenten kommt nicht das Gefühl der Tragik auf welche man auf dem Schiffbruch erreichen wollte, (und hat) sondern die komödiantische denn alleine seine Kindheitsgeschichte ist gespickt mit lustigen Einfällen. Alleine das Pi ein Katholischer Hindu ist (der auch mal Allah anbettete) ist schon recht witzig. Und auch wie er seinen Originalnamen (Sein wahrer Name lautet Piscine Molitor Patel) "ändert" ist ziemlich faszinierend und überraschend gelöst. Pi ist offen für neues und will lernen - und dieses "offen" sein, dieses hellhörig sein, dieses einfach mal probieren - genau das rettet ihm das Leben.

"Eine tolle Geschichte, ich hätte geglaubt ihr Vater wäre Mathematiker wegen ihres Namens" - "Nein überhaupt nicht, ich bin nach einem Schwimmbad benannt" - "Es gibt ein Schwimmbad das Pi heißt?"

Es fällt mir schwer ein Fazit zu dem Film zu finden, den er zieht einem in seinen Bann. Alleine das visuelle reicht hier aus - aber es wurde auch noch eine sehr herzerwärmende und smarte Story drumherum gespinnt die oft einfach nur pur fasziniert! Ich bin sehr froh den Film gesehen zu haben und werde ihn wärmstens weiterempfehlen.

"Ich nehme an, das ganze Leben ist gewissermaßen eine Übung darin loszulassen. Aber was am meisten von allem wehtut, ist keine Zeit zu haben sich zu verabschieden. Ich konnte mich nie bei meinem Vater bedanken, für alles was er mir beigebracht hat. Ich konnte ihm nie sagen, dass ich ohne seine Lehren auf keinen Fall überlebt hätte. Ich weiß Richard Parker war ein Tiger, aber ich wünschte ich hätte ihm sagen können: Es ist vorbei, wir haben überlebt, nur dir verdanke ich mein Leben, ich liebe dich Richard Parker. Du wirst immer bei mir sein. Möge Gott immer bei dir sein..."- "Ich weiß nicht was ich sagen soll" - "Ja das ist kaum zu glauben nicht wahr?"

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Friedsas

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Auf Leberwurst, Tiger oder Bananen? :P


BenAffenleck

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Mmmhhhh...Tigerbananenwurst. Delicious!!!


MetalFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toller, tiefgründiger und ausdrucksstarker Film.

Ich habe ihn im Kino in 3D gesehen und ich muss sagen optisch war es überwältigend.
Die Darbietung der Naturphänomene sind einfach traumhaft.

An sich steckt auch eine schöne und auch gleichzeit traurige Geschichte dahinter.
Der Film regt zum grübeln an.

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ArasAhmad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schöner Streifen mit einem brillanten Cliffhanger . Hat er nun alles so erlebt wie er es sagte oder war er nach dem Vorfall so verstört das er die Menschen in Tiere "umgewandelt" hat um besser mit der Situation klar zu kommen?

Perfekte Story mit einem Open End. Wer lust auf einen ruhigen Streifen mit brillanten Farben und Effekten sehen möchte kann bei diesem Film nichts falsch machen.

8.5/10

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doeme28

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Bewertung10.0Herausragend

Unglaublich schöne und herzergreifende Geschichte. Eine Geschichte, die einem im Innersten sehr Nahe geht. Obwohl der Film zum grössten Teil auf einem kleine Boot sich abspielt, fand ich ihn keine Sekunde langweilig. Die Bilder sind überwältigend!
Auch die Schauspieler sind sehr gut gewählt und ausserordentlich gut!

Ein grossartiger Film!!

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lok

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wem dieses fantastische Abenteuerdrama nicht gefällt den verstehe ich nicht!

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Klaus K.

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Begriff
im Zusammenhang einer Filmkritik
benutzen würde aber der Film ist wirklich schön.

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churchdogem

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ang Lee entführt den Zuschauer schnell in eine wunderbar erzählte Zauberwelt. Das schafft er neben den atemberaubenden Einstellungen nicht zuletzt durch zwei tolle Charaktere: Pis Vater und Piscine selbst, den wir seit seiner frühen Kindheit begleiten. In Recht hohem Tempo wirft der junge Pi all die - existenziellen - Fragen auf, die dann nach dem Schiffbruch zur Beantwortung stehen.
Nach dem Schiffbruch fährt das Tempo herunter und ein Off-Erzähler ordnet das Erlebte ein. Im Gegensatz zum ersten Teil dominieren aufgeräumte Bilder den Film, schließlich ist der Handlungsort nun auch praktisch nur ein Boot und der endlose Ozean. Zum Ende hin, bei der "Auflösung, ist das Bild noch einfacher strukturiert. Schritt für Schritt kommt der Zuschauer Pi näher. Nimmt man nun noch die Dialogszenen, findet sich sogar eine vierte Zeitebene wieder. Durch Erzählfluss und Ästhetik vermittelt sich so die jeweilige Station im "Life of Pi". Dass die Überfahrt ohne Ruder und die endlose Zahl sinnbildlich für die Hauptfigur und das Sein stehen, muss wohl nicht unbedingt noch erwähnt werden.
Das schönste an all dem ist, dass es sich schwerer anhört, als es ist. Denn dank der tollen Bilder kommt "Life of Pi" erfrischend fluffig daher.

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Dirtydeeds

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Erlebte, ein Aspekt der Realität.
Grossartig, lebendig und inspirierend, Kino mit Seele.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung9.0Herausragend

Verflucht was habe ich den Tiger geliebt.
der beste Schauspieler im Film, ziemlich emotional und Melancholisch.

aber alles in allem eine Schöne Geschichte,
bei dem die Wundervollen Bilder, Regie Arbeit
und Story absolut begeistern.

9.0 von 10

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brucelee76

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Bewertung7.0Sehenswert

Hallo zusammen,

Leute, Affen klar, der Schluss rettet den Film. Und zwar die zweite Version der Survival-Geschichte vom Schiffbrüchigen Odysseus-Inder. Gott hin oder her, es ist unser Gehirn das sich endlos allesmögliche ausdenken kann und allesmögliche für sich Wahr machen kann. So einfach ist das.

Pi zum Reporter welche Geschichte gefällt dir besser: Er antwortet: "Die mit dem Tiger." - "Und so ist es mit Gott." Antwortet Pi.
Aber bis ich zum Ende gelangt bin, war Geduld und Ausdauer gefragt. Wollte schon mittendrin aufhören. Für meinen Geschmack zu fett aufgetragene Visualisierung und zu viel Lebenszweifel von Pi.

Mein Fazit: Was für eine Grundeinstellung hat der Mensch: Ist das Glas halb leer (Pessimist) oder halb voll (Optimist). Das wird hier beantwortet. Gut gemacht Ang Lee.

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brucelee76

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Hi Brenda :), ja ungewöhnlich gut ist der schon. Was anderes habe ich von Ang Lee auch kaum erwartet. Aber die Hauptfigur ist zu arg auf der Suche nach Erklärungen und Wunder. Wie gesagt der Schluss rettet den Streifen. Es gibt immer verschiedene Versionen von etwas Geschehenem und der Zuhörer entscheidet sich dann. Unabhängig ob Wahr oder nicht Wahr, ist!


vanilla

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mir gefällt IMMER der Part am Besten, in dem die Wahrheit ans Licht kommt;-))
Aber Fantasie ist auch sehr wichtig, vor allem in einem Film, denn dafür sind die Filme überhaupt gemacht worden.


Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswerter Film, der trotz vieler Längen viel zu bieten hat.
Life of Pi ist ein sehr bildgewaltiger und aufwendig gemachter Film, der eine wunderbare Geschichte erzählt.
Der Film besitzt so viel Tiefe, dass eine Gänsehaut bei der einen oder anderen Szene nicht aus bleibt.
Es werden so viele Metaphern und Hommagen an das Leben selbst geboten.
Doch leider finde ich, dass der Film anfangs ein wenig zu viel Zeit benötigt, um in die Gänge zu kommen und zum Ende hin auch ein wenig langatmig wird.
Trotzdem auf jeden Fall sehenswert!

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Davki90

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Kunstwerk mit mit vielen Farben und Spezialeffekten. Solche Filme mag ich halt sehr! Wenn ein Tiger, mein Lieblingstier dabei ist, ist er sowieso genial! Ein wunderschöner Film mit einem wunderschönen Tier! Die Handlung? Na ja....! :)

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JokerReviews

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich kam ich mal dazu Life of Pi zu schauen und ich ärgere mich jetzt erst recht dass ich den im Kino verpasst habe. Insgesamt war das ganze eine beeindruckende Erfahrung. Filme die zu 90% oder gar 100% nur auf einem Fleck spielen laufen schnell Gefahr langweilig zu werden. Life of Pi ist davon nicht befallen. Ok, es gibt ein paar kleine Längen aber über die kann man dank der atemberaubenden Optik locker hinweg sehen. Die Bindung zwischen Richard Parker (der Tiger) und Pi ist grandios inszeniert worden, Ang Lee hat es echt geschafft dem Tiger Charakter zu geben, ohne ihn unecht wirken zu lassen. Ansonsten war Ang Lee gut beraten hier nur unbekannte Darsteller zu nehmen die alle einen traumhaft guten Job abliefern. Einziges bekanntes Gesicht : Gerard Depardieu in einer Mini Rolle. Life of Pi ist ein absolutes muss für alle Tierfreunde und für alle Menschen die auf ergreifende und gleichzeitig packende Filme stehen. Ich war voll angetan auch wenn minimale Längen nicht von der Hand zu weisen sind. In punkten wäre das wohl

8,5/10

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JupiterKallisto

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Junge und ein Tiger, alleine auf dem weiten Ozean. Die Geschichte ist unglaublich und gleichzeitig wiedermal etwas kompett anderes, was aufregend und spannend ist. Der Tiger ist zwar animiert, wirkt aber sehr natürlich und nicht übertrieben künstlich. Der Hauptdarsteller, Suraj Sharma, ist einfach grandios. Seine Gesichtsausdrücke sind perfekt und passen genau so, wie sie sollten. 3D ist bei diesem Film nicht überflüssig, sondern erweitert das ganze Geschehen. Verdient wurde dieser Film für 11 Oscars nominiert, gewonnen hat er in der Rubrik Beste Regie, Beste Kamera, Visuelle Effekte und Beste Filmmusik. Alles in allem ist dieser Film sehr schön gelungen. Ein Genuss beim zusehen und mitfiebern.

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Zausel

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine recht gute Geschichte. Gelungene Szenen was den Tieger betrifft und auch die Musik ist ganz gut. Fand ihn an manchen Stellen aber auch leider recht Langweilig.
Klar ist auf dem Meer nicht viel los aber mir halt leider etwas zu viel von diesen Szenen.
Ein zweites mal werde ich ihn mir bestimmt noch mal anschauen aber dann ist auch gut :-(

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Deine Meinung zum Film Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger