Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger - Kritik

US 2012 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 26.12.2012

  • 9
    Gabe666 22.12.2014, 17:16 Geändert 22.12.2014, 17:19

    Richtig stark!
    "Life Of Pi" ist ein beeindruckender Bilderrausch, eine Reise in die Fantasie. Erzählt wird der Überlebenskampf eines jungen Inders auf dem Meer, der zwar beim Hören unglaublich wirkt, aber im Film dennoch immer realistisch erscheint. Auch, wenn bis zum Schluss offen bleibt, ob sich das alles wirklich so zugetragen hat.
    Das Verhältnis von Wirklichkeit und Fantasie ist letztlich auch das, was hier thematisiert wird. Praktisch vom Beginn des Filmes an wird man mit dem Verschmelzen von Realem und Irrealem konfrontiert. So sieht man beispielsweise in Rückblenden den Onkel des Protagonisten, der ein begeisterter Schwimmer war, seine Runden durch ein Bad ziehen. Durch die gewählte Kameraperspektive vom Boden des Pools aus, wirkt es so, als würde er durch das Bad fliegen. Und wenn von der Rückblende in die Gegenwart gewechselt wird, sieht man ihn sogar noch kurz in dieser und er scheint wirklich durch die Luft zu gleiten.
    Ein anderes Beispiel wäre eine Szene mit dem Protagonisten Pi alleine auf dem windstillen Ozean, bei der man sein Floß aus der Vogelperspektive sieht und durch die Spiegelung auf dem Wasser der Eindruck entsteht, es flöge durch den Himmel. Phantastisches und Alltägliches greifen hier auf verblüffende Weise ineinander.
    Auch fällt auf, dass die im Film auftauchenden Tiere in gewisser Weise vermenschlicht werden. Nicht in dem Sinne, dass sie sich direkt wie Menschen benehmen oder gar sprechen, sondern dass menschliche Charakterzüge in ihnen erkenntlich sind. Das wird schon während des Vorspannes deutlich, in dem zu jedem Namen eines Darstellers oder eines Stabsmitgliedes Tiere in einem Zoo gezeigt werden. Und die Tiere, mit denen sich Pi auf das Floß retten konnte (nicht nur der Tiger) zeigen immer mal wieder Verhaltensweisen, die man auch mit einem Menschen assoziieren könnte.
    Das birgt ein großes Interpretationspotenzial, besonders in Verbindung mit der zweiten Geschichte, die der in die Zivilisation zurückgekehrte Pi (hierbei handelt es sich nicht um einen Spoiler!) zwei Mitarbeitern der Firma erzählt, der das gesunkene Schiff gehörte. Beide Lesarten sind möglich, sowohl die direkte, dass das, was man auf der Leinwand sieht, sich wirklich so ereignet hat, als auch die, dass er sich das alles nur zusammenfantasiert hat, um nicht wahnsinnig zu werden und allein auf dem Meer zu überleben.
    Zweitere wird dabei durch die vor der eigentlichen Geschichte gezeigten Rückblenden gestützt, in der die Kindheit der Hauptfigur beleuchtet wird. Pi ist nämlich ein ziemlich exzentrischer Charakter, der Angehöriger von gleich drei Religionen ist, als Kind die Götter als Superhelden sah und auch vom Himmel und Weltraum fasziniert war, was in den Szenen auf dem Meer dann wieder aufgegriffen wird.
    Selbige sind, wie erwähnt, einfach nur bildgewaltig. Toll animiert, richtig farbenfroh, detailreich und fantasievoll. Die Kameraarbeit ist auch klasse und unterstützt die Wirkung der Effekte. Besonders beeindruckend ist die Kamerafahrt vom Gesicht des Tigers aus, der ins Wasser blickt, in die Tiefsee, wo mehrere Meerestiere zu sehen sind, die sich dann in einer surreal anmutenden Sequenz in die Tiere des Zoos, der den Eltern Pis gehörte, und die auf dem Schiff umkamen, verwandeln, bis man dann Sterne und Galaxien sieht, die schließlich das Antlitz von Pis Mutter bilden. Zuletzt blickt man dann ins Gesicht des Hauptcharakters, der dem Blick des Tigers folgte. Vergangenheit, Gegenwart, Fantasie, Wirklichkeit - das alles verschmilzt hier auf atemberaubende Weise.
    Von den Effekten her ist "Life Of Pi" jedenfalls großartig gemacht. Auch die Tiere auf dem Rettungsboot, welche komplett animiert wurden, wirken oft geradezu lebensecht. Wobei man aber leider auch sagen muss, dass man dem Tiger seine Herkunft aus dem Computer in einigen Szenen dann doch deutlich anmerkt. Dennoch kann man sich den Großteil des Films über kaum beschweren.
    Die Schauspieler wurden auch sehr gut gewählt. Suraj Sharma als junger Pi, der hier sein Schauspieldebüt gab, wirkt trotz seiner Unerfahrenheit sehr natürlich und glaubhaft, Irrfan Khan als dessen ältere Inkarnation ist ebenfalls sehr gut. In einer kleinen, amüsanten Nebenrolle sieht man auch den betagten Gerard Depardieu. Trotz seiner fragwürdigen Aktionen in den letzten Jahren muss ich sagen: schauspielern kann der immer noch sehr gut.
    Auch die Filmmusik vom kanadischen Komponisten Mychael Danna, der dafür sogar mit einem Oscar belohnt wurde, ist klasse. Wirkt sehr atmosphärisch und auch emotional.
    "Life Of Pi" ist definitiv ein Film, den man gesehen haben sollte. Zum Einen ein eindringliches Survivaldrama, das ein wenig an "Cast Away" mit Tom Hanks erinnert, zum Anderen eine Ode an die Fantasie. Und zudem wird auch Spiritualität und Religion stark thematisiert, aber glücklicherweise nicht so, dass es aufdringlich und missionarisch wirkt. Der Glaube an eine Art höhere Macht wird hier als etwas dargestellt, was einem, besonders in Extremsituationen Zuversicht und Trost bieten kann. Es wird nicht explizit für eine Religion geworben, sondern eher die Aussage getroffen, dass man seinen Glauben selbst finden muss, und ihn auch einfach selbst kreieren oder vorhandenem zusammenbasteln kann (der Protagonist ist ja, wie erwähnt, Angehöriger von gleich drei Glaubensrichtungen, der aber deren Institutionen auch nicht wirklich etwas abgewinnen kann). Als agnostischer Atheist, als der ich mich bezeichnen würde, kann ich mich mit der Botschaft durchaus anfreunden.
    Abseits von dieser tiefergehenden Thematik bietet der Film eben auch, wie erwähnt, ordentlich was fürs Auge. Ich kann ihn also nur empfehlen.
    Muss dazu aber auch anmerken, dass ich ihn nicht in 3D gesehen habe, weshalb ich dazu keine Angaben machen kann. Ist schon schade, denn Bilder wie beispielsweise der Wal, der aus einem Meer voller leuchtender Quallen auftaucht, sind einfach atemberaubend und hätten in der dritten Dimension noch eindrucksvoller gewirkt. Ich bereue es schon, dafür nicht ins Kino gegangen zu sein.
    Gesehen habe ich ihn übrigens in meiner Uni. Dieses Semester läuft eine Ringvorlesung, in der das Verhältnis von Film und Kunstgeschichte thematisiert wird, und dieser Film wurde schon in der zweiten Vorlesung behandelt (aus ihr nahm ich auch viele Anregungen für diese Kritik). In der Woche darauf konnte man ihn sich dann in einem kleineren Vorlesungsraum ansehen. Auch wenn er auf einer großen Kinoleinwand sicher noch viel beeindruckender gewirkt hätte - ich bin froh drüber, dass ich diese Gelegenheit wahrgenommen habe.

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    • 9 .5

      Geniale Bilder, schöne und emotionale Story.

      Hätte nicht gedacht, dass mich der Film so abholt und flasht.

      2
      • 8

        Prachtvoller Film, mit grandioser Optik.
        Einer der wenigen Filme, die durch 3D nochmal eine klasse besser werden. Ähnlich wie es bei Gravity der Fall ist, ohne beide jetzt miteinander vergleichen zu wollen!
        Auch die Story weiß von Anfang an mitzureisen. Großes Kino.

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        • 8 .5

          Fantastischer Film, das ist Kino Kunst. Vor allem die Bilder und die Kamera sind Grandios. Die ganze Geschichte ist ein märchenhaftes Abenteuer mit einem epischen Schlusszitat, bei dem ich Gänsehaut hatte. Noch jetzt, gute 30 Minuten nach dem Film bin ich buff, das dieses Meisterwerk im letzten Jahr vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Was hätte ich den gern im Kino gesehen, schade!

          1
          • 6

            Da sieht man mal, welchen schlechten Einfluss Hollywood auf gute Regisseure hat. LoP hätte echt gut sein können, wäre da nicht diese Zuckerkruste aus Kitsch und Klugscheißerei.

            • 9
              inceptionfan 18.11.2014, 22:58 Geändert 18.11.2014, 23:12

              "Life of Pi" hat meine Erwartungen um Längen übertroffen! Ich hatte zuerst etwas Bedenken, dass der Film zu sehr im CGI versinkt, was aber zum Glück fast nie der Fall ist! Der Film kommt mit Bildern daher, die man in so einer bombastischen und majestätischen Schönheit selten gesehen hat. Ich konnte den Film leider nicht in 3D sehen, was ich aber definitiv noch nachholen werde, denn man merkt einfach, dass fast jede einzelne Szene auf den 3D-Effekt ausgelegt ist, der die Wirkung mit Sicherheit noch verstärkt. Aber auch in der normalen Version überzeugt "Life of Pi" in meinen Augen auf ganzer Länge. Die Kameraführung ist hervorragend, besonders gut ist auch, wie hier teilweise (wahrscheinlich eben zugunsten des 3D-Effekts) mit dem Bildformat variiert wird. Dazu kommt noch ein wirklich gelungener Soundtrack und der Film ist in vielen Momenten in Verbindung mit den bombastischen, unglaublich fantasievollen Bildern und der traumhaften Atmosphäre unglaublich intensiv und fesselnd. Vor allem sind die Animationen der Tiere bahnbrechend gut gelungen. Man verliert sich in "Life of Pi" regelrecht! Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass die Schauspieler alle vollkommen solide agieren und die Story einem auch nach Ende des Films noch viel Stoff zum Nachdenken und eine tolle Message liefert. Minimale Kritikpunkte habe ich trotzdem: Auf der einen Seite sind die Bilder (wie gesagt) absolut fantastisch, aber ein paar wenige Szenen wirken dann in meinen Augen doch ein wenig zu übertrieben, was aber jetzt auch nicht so extrem stört. Außerdem braucht der Film anfangs etwas, um in die Gänge zu kommen, auch wenn dieser erste Teil natürlich dennoch wichtig für den weiteren Verlauf ist und für eine 10 Punkte- Wertung hätte mir sowieso noch das i-Tüpfelchen gefehlt irgendwo.
              Fazit: "Life of Pi" ist bombastisch inszeniertes, wunderschönes, fesselndes, emotional berührendes, tiefgründiges, märchenhaftes Kino! Ein geniales Zusammenspiel aus emotionaler Story und einer herausragenden audiovisuellen Inszenierung. Unbedingt ansehen!

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              • 5

                EInmal gesehen und schnell wieder vergessen.....Fleischfressende Insel......tztztz

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                • 10

                  Einer der besten Survivalfilme überhaupt. Super!

                  • 8 .5
                    Filmanalyst 04.11.2014, 17:06 Geändert 04.11.2014, 17:07

                    Der Film ist ein gutes Beispiel dafür, dass man seine Vorurteile desöfteren einfach mal beiseite lassen sollte. Ich dachte mir - ganz ehrlich gesagt - bisher immer, als ich den Titel "Schiffbruch mit Tiger" hörte: "So ein Müll. Wie unrealistisch. Was soll denn das für ein Film sein?" und hab ihn deshalb wohl auch nicht geschaut.
                    Nun habe ich ihn doch im TV geguckt und muss sagen: "Was bin ich nur für ein Depp! Blöde Vorurteile!" :-)
                    Der Film hat mich echt geflasht und das Ende ist in meinen Augen einfach genial. Nicht nur wegen der vielen Botschaften hat mich der Film begeistert, sondern auch das Schauspiel von Suraj Sharma (sein erster Film!) war einfach super! Als ich las, dass Tobey Maguire schon für die Rolle gecastet wurde, war ich schon froh, dass Suraj Sharma Pi Patel darstellte.
                    Natürlich darf man keinen Actionfilm oder dergleichen erwarten. Es ist eben ein ganz eigenes Werk und Ang Lee hat mich damit schon in den Bann gezogen.
                    Toller Film mit schönen Bildern und grandiosen Effekten! Die besten Effekte sind eben die, die man nicht sofort als solche erkennt (auch wenn es viele gibt, die natürlich alles sofort erkennen). Zurecht mit 4 Oscars ausgezeichnet und ein Film, den man immer wieder schauen kann - aber am Besten werbefrei auf DVD oder Bluray.

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                    • 8 .5

                      Was für eine Geschichte!
                      "Ein Mensch ist nicht nur in der Schuld eines Gottes, sondern von ganz Vielen."
                      In dem Sinne eine Erzählung zu entwickln, die nahezu biblische Ausmaße darstellt, ist eine Herausforderung, die zwangsläuifig zwischen Kitsch unf Kunst laborieren muß.
                      Es geht damit gar nicht um die Glaubwürdigkeit der Erzählung, sondern um ihre Umsetzung. Und dann beginnt der Film zu punkten:
                      Perfekte Landschaftsaufnahmen, wie man sie von Michael Mann kennt, in Kombination mit erfundenen Landschaften - wie aus "The Fountain" von D. Aronowsky oder realistischen Landschaftenwie "Home" von Yann Arthus-Bertrand
                      Alle Nebenthemen wie zb. Tierliebe wertden auf die Probe gestellt. Und dann entsteht ein Film, der für die ganze Famlie kompatibel ist.
                      Ein sehenseheswertes Spektakel, das allerdings in den Kitschbeereich abgleitet.
                      Vergleichbar mi "Evan Allmächtig" - auch ncht wirklich ernst zu nehmen- aber in seiner Darstellung schlüssig.
                      Es geht hier deshalb gar nicht um die Bewertung von Filmen. sondern um die Bewertung vonm Drezbüchern, die allesamt auf literarischen Vorlagen beruhen.
                      Diese umzusetzen, bedarf eines erfahrenen Regiasseurs, der diese in diesem Film hervorragend geschafft hat.

                      • 8

                        Was ist Märchen, was ist Wirklichkeit? Könnte es so geschehen sein - oder war doch der größte Teil erfunden? Auf jeden Fall eine tolle Geschichte und auch toll in Szene gesetzt mit einem Erzähler und einem Zuhörer. Die Szenen mit Tieren auf dem Boot waren wunderschön und berührend gemacht, vielleicht braucht es ein bisschen Bollywood um so schöne Szenen zu präsentieren.

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                        • 8 .5

                          Wow! Ich hätte diesem Film irgendwie nicht zugetraut so gut zu sein. Da er jetzt im Fernsehen lief und ich nichts besseres zutun hatte, habe ich ihm mal eine Chance gegeben.
                          Wahnsinnig gefühlvoller, bildgewaltiger Film der eine spektakuläre Geschichte erzählt. Auch den ein oder anderen Gänsehautmoment kann ich nicht leugnen.

                          Die Jungs von Pro7 haben es allerdings vollbracht mir das Ende mal wieder gehörig zu versauen, indem sie einfach den gesamten Abspann weggeschnitten haben und Two and a half Men nahtlos anknüpfte. Ich hasse sowas!

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                          • 4

                            Viel CGI um nichts. Die Hauptfigur ist langweilig und nervt. Wenn ich der Tiger gewesen wäre hätte ich mich in den computeranimierten Fluten ertränkt. Ansonsten war der Streifen eine inhaltslose Aneinanderreihung von Gründen, lieber an echten Standorten zu drehen und nichtalle 5 Minuten eine LSD-Szene einzubauen. Und diese "Schönen Bilder" die jeder lobt, empfand ich auch als übertriebene Synthetikkost. So als würde man Analogkäse essen.

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                            • 6

                              Schöne Bilder + unauffällige, aber gute Schauspielleistungen + langweilige Story = 6 Punkte…

                              4
                              • 5

                                Ist ja alles ganz nett anzuschauen, aber viel mehr bietet der Film meiner Meinung nach nicht. Die Pointe am Schluss bleibt auch irgendwie blass und ohne Effekt. Hat mich leider nicht berührt. Schade.

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                                • 6

                                  Schon lustig wie das Floß immer größer und größer wird. ^^
                                  Die Überreste des Zebras liegen anscheinend auch die komplette Zeit unter der Plane bis zum nächsten Sturm. ^^
                                  Und über den nicht vorhandenen Bartwuchs kann man ja auch irgendwie hinwegsehen. ^^
                                  Für einen Märchen-Film ganz ok.

                                  • 5
                                    Seppmaster 02.11.2014, 16:58 Geändert 02.11.2014, 18:25

                                    4 Oscars? Wofür?
                                    Der Film bietet einen schöne Bilder das war es dann aber auch! Die Pointe rettet den Film in meinen Augen nicht, es kommt einfach keine Spannung auf... 5 Punkte sind schon großzügig gewertet. Will den Film auch nicht für alle die ihn mögen kaputt werten!

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                                    • 9

                                      Life of Pi ist meiner Meinung nach ein sehr starker Film. Super schöne Bilder vom Ozean, vom sehr sehr schönen Tiger und auch sehr beeindruckende Szenen z.b die Tiegerfütterung. Ich kann den Film jedem mit gutem Gewissen ans Herz legen

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                                      • 0 .5

                                        Ich habe den Film gesehen, aber vorher das Buch gelesen! deshalb der halbe Punkt! Lest das Buch das ist VIEL besser als der Film. Es werden so viele wichtige Details ausgelassen, die aber eigentlich wichtig sind. Finde den FIlm langweilig und hat überhaupt keinen Tief gang! BUCH 100 Punkte! FILM: 0,5 Punkte Also wer wirklich die Geschichte von Pi wissen will dann lest das Buch

                                        • 8 .5

                                          Kommt zwar an Slumdog nicht ran, ist aber origineller als originell. Hat ungewöhnlich gute Effekte und Musik! Der Tiger wächst einem so richtig ans Herz, dass es wehtut, als er am Ende abhaut. Der Film ist wahrlich, wie Ang Lee sagte, Kunst. Wirklich super, die meisten müssen aber ein bisschen warten, bis das Abenteuer anfängt :D!

                                          • 7

                                            Schade, hab mir von dem Film sogar einen Tick mehr versprochen. Natürlich wurde er nicht ohne Grund mit Auszeichnungen überhäuft, Life of Pi bietet eine außergewöhnliche Story gepaart mit vielen wunderschönen, teils atemberaubenden Bildern. Doch im Endeffekt spielten 90 Prozent des Films ausschließlich auf einem kleinen Rettungsboot, was mir doch etwas wenig Abwechslung war. Das Ende fand ich, entgegen vieler anderer Meinungen, sogar recht ansprechend. Fazit: Bildgewaltiges Spektakel, das man mal gesehen haben sollte. Aber noch einmal muss ich den Film nicht unbedingt schauen.

                                            • 4

                                              Der Film fängt recht vielversprechend an. Das war es auch.

                                              Wer die Pointe am Ende als Ausrede für einen langweiliges CGI-Gewitter nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.

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                                              • 10

                                                So wie die Zahl Pi unendlich ist, so ist auch der Film unendlich schön. Der Zuschauer wird auf eine wunderbare Reise mitgenommen, die durch die herzergreifende Geschichte und die faszinierenden Bilder absolut überzeugt. Ein Meisterwerk.

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                                                • 8 .5

                                                  Super Film gute Kameraführung einzigartige Bilder

                                                  • 10

                                                    Gehört auf jeden Fall zu den Top 15 der besten Filme des Jahrzehnst