Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger - Kritik

US 2012 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 26.12.2012

Kommentare zu Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

  • 6
    Johannes Jarchow 24.11.2014, 01:56

    Da sieht man mal, welchen schlechten Einfluss Hollywood auf gute Regisseure hat. LoP hätte echt gut sein können, wäre da nicht diese Zuckerkruste aus Kitsch und Klugscheißerei.

    • 9
      inceptionfan 18.11.2014, 22:58 Geändert 18.11.2014, 23:12

      "Life of Pi" hat meine Erwartungen um Längen übertroffen! Ich hatte zuerst etwas Bedenken, dass der Film zu sehr im CGI versinkt, was aber zum Glück fast nie der Fall ist! Der Film kommt mit Bildern daher, die man in so einer bombastischen und majestätischen Schönheit selten gesehen hat. Ich konnte den Film leider nicht in 3D sehen, was ich aber definitiv noch nachholen werde, denn man merkt einfach, dass fast jede einzelne Szene auf den 3D-Effekt ausgelegt ist, der die Wirkung mit Sicherheit noch verstärkt. Aber auch in der normalen Version überzeugt "Life of Pi" in meinen Augen auf ganzer Länge. Die Kameraführung ist hervorragend, besonders gut ist auch, wie hier teilweise (wahrscheinlich eben zugunsten des 3D-Effekts) mit dem Bildformat variiert wird. Dazu kommt noch ein wirklich gelungener Soundtrack und der Film ist in vielen Momenten in Verbindung mit den bombastischen, unglaublich fantasievollen Bildern und der traumhaften Atmosphäre unglaublich intensiv und fesselnd. Vor allem sind die Animationen der Tiere bahnbrechend gut gelungen. Man verliert sich in "Life of Pi" regelrecht! Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass die Schauspieler alle vollkommen solide agieren und die Story einem auch nach Ende des Films noch viel Stoff zum Nachdenken und eine tolle Message liefert. Minimale Kritikpunkte habe ich trotzdem: Auf der einen Seite sind die Bilder (wie gesagt) absolut fantastisch, aber ein paar wenige Szenen wirken dann in meinen Augen doch ein wenig zu übertrieben, was aber jetzt auch nicht so extrem stört. Außerdem braucht der Film anfangs etwas, um in die Gänge zu kommen, auch wenn dieser erste Teil natürlich dennoch wichtig für den weiteren Verlauf ist und für eine 10 Punkte- Wertung hätte mir sowieso noch das i-Tüpfelchen gefehlt irgendwo.
      Fazit: "Life of Pi" ist bombastisch inszeniertes, wunderschönes, fesselndes, emotional berührendes, tiefgründiges, märchenhaftes Kino! Ein geniales Zusammenspiel aus emotionaler Story und einer herausragenden audiovisuellen Inszenierung. Unbedingt ansehen!

      2
      • 5
        markus.rittner 18.11.2014, 16:51

        EInmal gesehen und schnell wieder vergessen.....Fleischfressende Insel......tztztz

        1
        • 10
          lok 05.11.2014, 15:07

          Einer der besten Survivalfilme überhaupt. Super!

          • 8 .5
            Filmanalyst 04.11.2014, 17:06 Geändert 04.11.2014, 17:07

            Der Film ist ein gutes Beispiel dafür, dass man seine Vorurteile desöfteren einfach mal beiseite lassen sollte. Ich dachte mir - ganz ehrlich gesagt - bisher immer, als ich den Titel "Schiffbruch mit Tiger" hörte: "So ein Müll. Wie unrealistisch. Was soll denn das für ein Film sein?" und hab ihn deshalb wohl auch nicht geschaut.
            Nun habe ich ihn doch im TV geguckt und muss sagen: "Was bin ich nur für ein Depp! Blöde Vorurteile!" :-)
            Der Film hat mich echt geflasht und das Ende ist in meinen Augen einfach genial. Nicht nur wegen der vielen Botschaften hat mich der Film begeistert, sondern auch das Schauspiel von Suraj Sharma (sein erster Film!) war einfach super! Als ich las, dass Tobey Maguire schon für die Rolle gecastet wurde, war ich schon froh, dass Suraj Sharma Pi Patel darstellte.
            Natürlich darf man keinen Actionfilm oder dergleichen erwarten. Es ist eben ein ganz eigenes Werk und Ang Lee hat mich damit schon in den Bann gezogen.
            Toller Film mit schönen Bildern und grandiosen Effekten! Die besten Effekte sind eben die, die man nicht sofort als solche erkennt (auch wenn es viele gibt, die natürlich alles sofort erkennen). Zurecht mit 4 Oscars ausgezeichnet und ein Film, den man immer wieder schauen kann - aber am Besten werbefrei auf DVD oder Bluray.

            • 8 .5
              Imi DeVito 04.11.2014, 00:49

              Was für eine Geschichte!
              "Ein Mensch ist nicht nur in der Schuld eines Gottes, sondern von ganz Vielen."
              In dem Sinne eine Erzählung zu entwickln, die nahezu biblische Ausmaße darstellt, ist eine Herausforderung, die zwangsläuifig zwischen Kitsch unf Kunst laborieren muß.
              Es geht damit gar nicht um die Glaubwürdigkeit der Erzählung, sondern um ihre Umsetzung. Und dann beginnt der Film zu punkten:
              Perfekte Landschaftsaufnahmen, wie man sie von Michael Mann kennt, in Kombination mit erfundenen Landschaften - wie aus "The Fountain" von D. Aronowsky oder realistischen Landschaftenwie "Home" von Yann Arthus-Bertrand
              Alle Nebenthemen wie zb. Tierliebe wertden auf die Probe gestellt. Und dann entsteht ein Film, der für die ganze Famlie kompatibel ist.
              Ein sehenseheswertes Spektakel, das allerdings in den Kitschbeereich abgleitet.
              Vergleichbar mi "Evan Allmächtig" - auch ncht wirklich ernst zu nehmen- aber in seiner Darstellung schlüssig.
              Es geht hier deshalb gar nicht um die Bewertung von Filmen. sondern um die Bewertung vonm Drezbüchern, die allesamt auf literarischen Vorlagen beruhen.
              Diese umzusetzen, bedarf eines erfahrenen Regiasseurs, der diese in diesem Film hervorragend geschafft hat.

              • 8
                Guckiglotz 03.11.2014, 12:38

                Was ist Märchen, was ist Wirklichkeit? Könnte es so geschehen sein - oder war doch der größte Teil erfunden? Auf jeden Fall eine tolle Geschichte und auch toll in Szene gesetzt mit einem Erzähler und einem Zuhörer. Die Szenen mit Tieren auf dem Boot waren wunderschön und berührend gemacht, vielleicht braucht es ein bisschen Bollywood um so schöne Szenen zu präsentieren.

                2
                • 8 .5
                  Melzer 03.11.2014, 11:54

                  Wow! Ich hätte diesem Film irgendwie nicht zugetraut so gut zu sein. Da er jetzt im Fernsehen lief und ich nichts besseres zutun hatte, habe ich ihm mal eine Chance gegeben.
                  Wahnsinnig gefühlvoller, bildgewaltiger Film der eine spektakuläre Geschichte erzählt. Auch den ein oder anderen Gänsehautmoment kann ich nicht leugnen.

                  Die Jungs von Pro7 haben es allerdings vollbracht mir das Ende mal wieder gehörig zu versauen, indem sie einfach den gesamten Abspann weggeschnitten haben und Two and a half Men nahtlos anknüpfte. Ich hasse sowas!

                  7
                  • 2
                    twentyfour 03.11.2014, 08:33 Geändert 03.11.2014, 08:43

                    Hab diesen "Mega Blockbuster" gestern Abend bei Pro 7 gesehen.

                    Mega Blockbuster gleich Mega Shit.

                    OK. Optisch sah der Film nett aus. Bollywood lies grüßen. Fans bunter Filme kommen in jedem Fall auf ihre Kosten. Fans von CGI Effekten sicher auch. Ach ja, die wichtigste Zielgruppe überhaupt natürlich auch. Die Spezies Mensch, die feste an Gott glaubt.

                    Die Aussage des Film ist so simpel wie hohl. Meine ganz subjektive Meinung als Atheist ;):
                    Glaube nur feste an was, das nicht existiert, und Du überstehst alle Katastrophen.

                    Beste Szene für mich, als der Tiger den Bengel anpisste :D.

                    4
                    • 4
                      el-deglabolo 03.11.2014, 08:14

                      Viel CGI um nichts. Die Hauptfigur ist langweilig und nervt. Wenn ich der Tiger gewesen wäre hätte ich mich in den computeranimierten Fluten ertränkt. Ansonsten war der Streifen eine inhaltslose Aneinanderreihung von Gründen, lieber an echten Standorten zu drehen und nichtalle 5 Minuten eine LSD-Szene einzubauen. Und diese "Schönen Bilder" die jeder lobt, empfand ich auch als übertriebene Synthetikkost. So als würde man Analogkäse essen.

                      3
                      • 6
                        Tikus09 02.11.2014, 23:01

                        Schöne Bilder + unauffällige, aber gute Schauspielleistungen + langweilige Story = 6 Punkte…

                        4
                        • 5
                          VerbalKint 02.11.2014, 23:01

                          Ist ja alles ganz nett anzuschauen, aber viel mehr bietet der Film meiner Meinung nach nicht. Die Pointe am Schluss bleibt auch irgendwie blass und ohne Effekt. Hat mich leider nicht berührt. Schade.

                          1
                          • 6
                            AKS 02.11.2014, 22:57

                            Schon lustig wie das Floß immer größer und größer wird. ^^
                            Die Überreste des Zebras liegen anscheinend auch die komplette Zeit unter der Plane bis zum nächsten Sturm. ^^
                            Und über den nicht vorhandenen Bartwuchs kann man ja auch irgendwie hinwegsehen. ^^
                            Für einen Märchen-Film ganz ok.

                            • 5
                              Seppmaster 02.11.2014, 16:58 Geändert 02.11.2014, 18:25

                              4 Oscars? Wofür?
                              Der Film bietet einen schöne Bilder das war es dann aber auch! Die Pointe rettet den Film in meinen Augen nicht, es kommt einfach keine Spannung auf... 5 Punkte sind schon großzügig gewertet. Will den Film auch nicht für alle die ihn mögen kaputt werten!

                              2
                              • 9
                                ferdi07 01.11.2014, 16:44

                                Life of Pi ist meiner Meinung nach ein sehr starker Film. Super schöne Bilder vom Ozean, vom sehr sehr schönen Tiger und auch sehr beeindruckende Szenen z.b die Tiegerfütterung. Ich kann den Film jedem mit gutem Gewissen ans Herz legen

                                1
                                • 0 .5
                                  carina.koller 22.10.2014, 09:00

                                  Ich habe den Film gesehen, aber vorher das Buch gelesen! deshalb der halbe Punkt! Lest das Buch das ist VIEL besser als der Film. Es werden so viele wichtige Details ausgelassen, die aber eigentlich wichtig sind. Finde den FIlm langweilig und hat überhaupt keinen Tief gang! BUCH 100 Punkte! FILM: 0,5 Punkte Also wer wirklich die Geschichte von Pi wissen will dann lest das Buch

                                  • 8 .5
                                    emmanuelle.rastoldo 18.10.2014, 13:07

                                    Kommt zwar an Slumdog nicht ran, ist aber origineller als originell. Hat ungewöhnlich gute Effekte und Musik! Der Tiger wächst einem so richtig ans Herz, dass es wehtut, als er am Ende abhaut. Der Film ist wahrlich, wie Ang Lee sagte, Kunst. Wirklich super, die meisten müssen aber ein bisschen warten, bis das Abenteuer anfängt :D!

                                    • 7
                                      Berlin42 16.10.2014, 23:18

                                      Schade, hab mir von dem Film sogar einen Tick mehr versprochen. Natürlich wurde er nicht ohne Grund mit Auszeichnungen überhäuft, Life of Pi bietet eine außergewöhnliche Story gepaart mit vielen wunderschönen, teils atemberaubenden Bildern. Doch im Endeffekt spielten 90 Prozent des Films ausschließlich auf einem kleinen Rettungsboot, was mir doch etwas wenig Abwechslung war. Das Ende fand ich, entgegen vieler anderer Meinungen, sogar recht ansprechend. Fazit: Bildgewaltiges Spektakel, das man mal gesehen haben sollte. Aber noch einmal muss ich den Film nicht unbedingt schauen.

                                      • 4
                                        codify 29.09.2014, 15:49

                                        Der Film fängt recht vielversprechend an. Das war es auch.

                                        Wer die Pointe am Ende als Ausrede für einen langweiliges CGI-Gewitter nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.

                                        1
                                        • 10
                                          A-vienna 24.09.2014, 16:43

                                          So wie die Zahl Pi unendlich ist, so ist auch der Film unendlich schön. Der Zuschauer wird auf eine wunderbare Reise mitgenommen, die durch die herzergreifende Geschichte und die faszinierenden Bilder absolut überzeugt. Ein Meisterwerk.

                                          2
                                          • 8 .5
                                            hoppla87 19.09.2014, 19:54

                                            Super Film gute Kameraführung einzigartige Bilder

                                            • 10
                                              FroschMitDerMaske 08.09.2014, 08:54

                                              Gehört auf jeden Fall zu den Top 15 der besten Filme des Jahrzehnst

                                              • 7 .5
                                                WhatTheFudge 25.08.2014, 14:31

                                                Stark nachklingender Film einer so phantastischen wie schmerzhaften Odyssee. Die Szene wo der Tiger aufs Meer schaut ist das Schönste was ich je im Film gesehen hab.

                                                1
                                                • 9
                                                  mikkean 06.08.2014, 02:30

                                                  Ich lasse mich ja gern anstecken und für einen Film begeistern. Das hat nicht immer etwas mit Auszeichnungen oder der Magie exotischer Schauplätze zu tun. Bei "Life Of Pi" ist es etwas anderes, unerklärliches, dass mich tief berührt hat. Es ist schwer in Worte zu fassen, ich versuche es dennoch.

                                                  Weil nicht allein der Bilder-Reigen von diesem Film hängen bleibt. Ang Lee wird hiernach sicherlich wieder als Meister seines Fachs gefeiert und anderenorts als Folter-Knecht esoterischer Langeweile verdammt werden. Das liegt natürlich wieder daran, dass "Life Of Pi", ähnlich wie schwere Brocken der Marke "Cloud Atlas" oder "Enter The Void", grundlegende Fragen des Existenzialismus und über Gott und die Welt abgrasen. Und dass deren Aufbereitung einfach nicht jedem schmecken kann.

                                                  Aber wenn es funkt, dann können schon mal die Synapsen durchbrennen. Mir erging es so. Ich habe jeden Augenblick des Film mitverfolgen können. Wollte jede Einzelheit des Lebens von Piscine, kurz Pi, aufsaugen. Und dann kam die Reise auf dem Schiff, das Unglück und das Rettungsboot, auf dem, neben Pi, ausgerechnet Richard Parker Zuflucht findet. Nur ist Parker kein nerviger Ami oder Brite, sondern ein ausgewachsener Tiger.

                                                  So unwahrscheinlich es auch klingt, trotz quasi gähnender Leere, meistert "Life Of Pi" auch diese Reise ins oder durchs Nichts. Es macht nichts, dass aus der anfänglichen Lebens-Geschichte eine Story übers Treiben auf dem Meer und das Überleben wird. In seiner Art ist "Life Of Pi" ein interessanter, wie einfach nur unglaublicher Gegen-Entwurf zum Insel-Stranden von "Castaway". Dabei spielen am Ende die Fragen nach der Bewältigung dieser Situation, durch einen einfachen indischen Jungen und/mit einem Tiger, am Ende weniger eine Rolle. Wichtiger ist die Frage, ob einen diese Geschichte gefällt.

                                                  "Life Of Pi" mag eine, für sich, aufgeblasene, theatralische Sinn-Suche mit Exotik-Flair und Effekt-Bombast sein. Aber diese Gattung von Film hat auch etwas für sich. Wie so manches Erlebnis, vermochte der Film mir persönlich ein echtes Gefühl der Anteilnahme und Begeisterung zu entlocken. Und das nicht, weil hier jemand in einer unmöglichen Situation gefangen ist und ums Überleben kennt. Mit "Life Of Pi" zelebriert Ang Lee eine besondere Form des Geschichten-Erzählens, eine Art Seelen- und Sinnes-Reinigung. Am Ende war ich nicht so berauscht, ich konnte klare Gedanken machen und wollte das sogar. Am Ende beschäftigte mich die letzte, tiefgründige Frage des Films, weil sie so gut wie wichtig war. Und in diesem Fall sage ich: "Life Of Pi" ist meine Lieblings-Version der Geschichte. Punkt.

                                                  8
                                                  • 10
                                                    Calvin the Assassin 31.07.2014, 00:01

                                                    Ein wundervoller Film mit dem ich mich noch nach langer Zeit gedanklich befasst habe.
                                                    !!SPOILER!!

                                                    DIe Behandlung des Themas Religion war super dargestellt und nicht zu aufdringlich. Zudem die Szene bei der der Vater die ''wahre'' Natur des Tigers zeigt war sehr impulsiv.
                                                    Die Fahrt mit dem Tiger zusammen bleibt mir auch positiv in Erinnerung.
                                                    Und natürlich das ''aufklärende'' Gespräch am Ende des Films war sehr gut gemacht, bei dem der Zuschauer nicht direkt weiß was wirklich geschehen ist- leider glaube ich an die brutale Erzählung mit der Mutter.

                                                    !!!SPOILER ENDE!!!

                                                    Durch die knalligen Farben ist der Film ein Muss für die Blu-ray Sammlung.