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Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger - Kritik
US 2012 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 26.12.2012
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Kritiken (37) — Film: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Ein junger, kameraunerfahrener Inder, ein Rettungsboot und ein 1,7 Millionen Gallonen Wasser fassender Tank in einer stillgelegten Flughafenhalle, das sind die spröden Eckpunkte von „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“. Und heraus kommt ein Film, der etwas selten gewordenes verströmt: pure Leinwandmagie. Der einen Bilderfantasmus beschwört, der einmal wieder vergessen lässt, was die vielen MakingOfs, Audiokommentare und Effect Reels einen über VFX-Shots gelehrt haben. Ang Lees „Life of Pi“ ist einer dieser Filme, die ganz weit die Arme öffnen und denen man es nicht verweigern kann, in sie hinein zu gleiten und sich mitziehen zu lassen. Die ächzende Stahlkonstruktion in einer kahlen Halle wird zu einem Ozean voller Wunder, das Rettungsboot zum Revier eines krallenpeitschenden Tigers und dieser junge, kameraunerfahrene Inder, Suraj Sharma sein Name – er wird der Reiseführer einer farbenprächtgen, aussichtslosen, glaubensschenkenden und kräfteverzehrenden Erkenntnisfahrt.
„Life…
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Arthur A.: www.filmfutter.com
Kommentar löschen[...] Das visuelle Feuerwerk dient hier allerdings auch nicht dem Selbstzweck, sondern fügt sich in die mit Symbolen und Metaphern gespickte Geschichte organisch ein. Hier steht die Technik im Dienste der Geschichte und nicht andersherum. Diese ist aber leider nicht so stark, wie die Aspekte, die sie umgeben. Wie schon die Vorlage von Martel, ist Life of Pi eine religiöse Allegorie und eine Fabel über die Kraft des Erzählens. Dies wird durch die Rahmengeschichte des älteren Pi gekonnt auf den Punkt gebracht, doch die Rahmengeschichte unterbricht leider auch zuweilen unangenehm das Hauptgeschehen und zieht einen aus der Abenteuergeschichte heraus. Das größte Problem des Films liegt aber wohl darin, dass bei all der Symbolik und der an sich kraftvollen Erzählung, der Film es nicht schafft, eine emotionale Beziehung zum Zuschauer aufzubauen. Man staunt über die Bilder und ist immer gespannt, wie Pi es schafft, den Zähnen des Tigers zu entgehen. Doch man fühlt mit Pi nicht mit, nicht einmal, nachdem ihn eine so große Tragödie überkommt, bei der seine geliebte Familie stirbt, ohne dass er sich gar von ihr verabschieden konnte. Diese emotionale Distanz bei einer Geschichte, die mit Emotionen geladen sein sollte, führt letztlich auch dazu, dass man den Film weniger als eine involvierende Geschichte sieht, sondern es eher als ein objektiv schönes Kunstwerk betrachtet, zu dem man aber keinen Bezug hat. [...]
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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenLife of Pi ist weit davon entfernt ein typischer Weihnachtsfilm zu sein und doch kann ich mir kaum einen größeren Crowd-Pleaser vorstellen, als das audiovisuell überwältigende Erlebnis, das Ang Lees neuester Film in seinen besten Momenten bietet. Ab dem Zeitpunkt, als Pi und seine Familie auf dem Meer um ihr Überleben kämpfen, beeindruckt der Film fast im Minutentakt mit Szenen, die den Zuschauer mit ihrer unglaublichen Intensität und dem gleichzeitigen visuellen Bombast fast zu erschlagen drohen.
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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...
Kommentar löschen"Es soll eine Geschichte sein, die einen an die Existenz Gottes glauben lässt: In Ang Lees Romanadaption erzählt der Inder Pi diese einem erstaunten Zuhörer. Nur soll sie sich am Ende wirklich als wahr herausstellen? Im Kern geht es vielleicht um das, was wir Menschen selbst aus unseren Erfahrungen machen – wie wir Geschichten erschaffen, durch die wir unsere Seele retten. Es ist auch ein fantastisches Abenteuer, ja, aber selbst in der atemberaubenden 3D-Gestaltung steckt mehr als bloße Trickserei um ihrer selbst willen. Wir bekommen ein Gefühl für den Raum, in dem sich das mitreißende wie wundersame Drama zuträgt – auf einer Ebene zwischen einer schwarzen, undurchdringlichen Tiefe und der Unfassbarkeit des Himmels."
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arues Sat, 05 Jan 2013 04:06:44 -0000
Antwort löschenWenn ich auf den Link zu deiner "Kritik im Original" klicke und dort auf deine Bewertung schaue, muss ich feststellen, dass du 3,5/5 Punkten vergibst. Wie kommt es, dass ich hier stattdessen eine 9.0 lese?
BuzzG Sat, 05 Jan 2013 21:04:22 -0000
Antwort löschenHallo,
die Erklärung ist ganz einfach: Die Langkritik zu dem Film wurde von meinem Kollegen geschrieben, der ihn halt nicht ganz so sehr gemocht hat. Der Link führt hier zu meiner persönlichen Kurzkritik. Von mir hätte er also 4,5/5 erhalten.
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arues Sat, 05 Jan 2013 21:32:23 -0000
Antwort löschenVielen Dank, für die Erklärung.
BuzzG Sat, 05 Jan 2013 21:50:42 -0000
Antwort löschenKeine Ursache ;-)
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschenWir sind in einer Zeit angekommen, in der Romane, die als unverfilmbar galten, eben doch verfilmbar sind. Das zeigte zuletzt „Cloud Atlas“ und nun, noch eindrucksvoller, „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“. Der vielseitige Regisseur Ang Lee („Tiger & Dragon“, „Brokeback Mountain“) lässt in seinem bislang ambitioniertesten Werk die 3D-Errungenschaften von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ und die bahnbrechende Tieranimation von „Planet der Affen: Prevolution“ zu einem Kino-Epos von nie dagewesener Schönheit verschmelzen, und das nur als Hülle für eine interessante Reflexion über Glaube und Wahrheit – eine Wucht. [...]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Atemberaubende Bilder, eine emotionale Geschichte, tolle Darsteller und realistische sowie surrealistische Effekte im Einklang: “Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger” ist ein zwar etwas religionslastiges, aber dennoch tolles Gefühlskino zum Jahresende mit tausenden von Erdmännchen als Bonus. Ein Film, der auch diejenigen zum Nachdenken bringen könnte, die ansonsten recht wenig mit Religion zu tun haben, denn es stimmt schon – was wäre einem lieber?
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenRegisseur Ang Lee zelebriert die Macht der Bilder in Life of Pi mit fliegenden Fischen, einer fleischfressenden Insel, fluoreszierendem Meeresgetier, der unheimlichen Schönheit des Sternenhimmels.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenDiesbezüglich bildet auch Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger als unwahrscheinliche Parabel keine Ausnahme, die in einem kleinen, intimen Rahmen großes Bilderkino voller Poesie und visueller Unglaublichkeiten entstehen lässt.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenAng Lee erschafft in seiner Verfilmung von Yann Martels prämiertem Roman Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger atemberaubende Welten und (3D-)Visionen fast im Minutentakt.
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Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de
Kommentar löschenAtemberaubend sind bereits die Szenen vom Schiffsuntergang in Life of Pi, vor allem ist es eine Plansequenz im Hexenkessel der schäumenden See voller Raubfische, mittendrin der Jugendliche unter Wasser, der den Frachter steil in die Tiefe sinken sieht. James Cameron dürfte rasen vor Neid.
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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film
Kommentar löschenGanz unmittelbar und direkt wird man in die Wahrnehmung eines siebzehnjährigen Inders gezogen [...]. Aber immer wenn man fast vergessen hat, dass man im Kino sitzt, reißt Ang Lee dem Zuschauer den Teppich der Illusionen unvermittelt weg, um ihn unsanft mit einer Rahmenhandlung zu konfrontieren [...].
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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online
Kommentar löschenBis zur Katastrophe ist Life of Pi eher eine blumige Lausbuben-Geschichte, danach ist es eine Phantasmagorie zur See. Was allerdings erheblich stört, ist die Erzählung aus der Perspektive des alten Pi, der seine Erlebnisse einem Autor berichtet. Diese Rückblenden brechen den Verlauf der Geschichte auf.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenMit seinen Botschaften droht Life of Pi zuweilen in den esoterischen Kitsch abzurutschen. Doch die dreidimensionalen, teils computeranimierten Bilder, in denen Realität und Phantasie verschmelzen, sind beeindruckend.
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Sebastian Handke: Der Tagesspiegel Sebastian Handke: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDie Bilder, die Ang Lee mit Life of Pi auf die Leinwand zaubert, sind zum Staunen schön. Doch um Schönheit ging es nicht allein: Ang Lee macht das Meer zum Protagonisten. Manchmal ist es auch eher wie ein Beobachter. Dann wieder scheint es die Handlung sogar zu kommentieren. Große Erzählkunst.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenLife of Pi gleicht selbst einer Wunderkammer, in der sich ein Widerhall von universell gültigen Konzepten von Liebe, Güte und Frömmigkeit findet. Sie bleiben alle ein bisschen zu vage, um einen nachhaltig zu beschäftigen.
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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online
Kommentar löschenAus einem Buch, das als unverfilmbar galt, ist so ein bildstarker Film entstanden, bei dem man sich fragt, wie seine Geschichte jemals außerhalb des Kinos funktioniert haben kann.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenOh bitte, nicht noch so ein Lavalampen-Film, nicht noch ein Tree of Life, nicht noch ein Streifen, der irgendwie fernöstliche Weisheit, Spiritualität und Glauben propagieren will. Und nicht noch ein CGI-Film... und nicht- okay das waren so ungefähr meine Gedanken, als ich die grobe Synopsis des Buches Life of Pi las. Einzig der Regisseur ließ mich hoffen, dass hier kein verquaster Quark kommen würde, denn auch wenn ich kein Fan von Brokeback Mountain und vom Hulk bin, konnten mich Ang Lees andere Filme durchaus begeistern. Im Besten Fall verströmen sie wie "Taking Woodstock" eine harmlose Feelgood-Fluffigkeit, die sie einfach sehr angenehm anzuschauen macht. Und Life of Pi hat mich dann doch sehr positiv überrascht. Es ist ein extrem flauschiger Film, der dennoch seine Ecken und Kanten hat. Er ist im Grunde genommen eine Verfilmung von Calvin & Hobbes, bis hin zu seinem Schlusstwist. Er sieht fantastisch aus und bietet surreale Bilder, deren Reiz ausnahmsweise durch das…
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
ready2fall Thu, 20 Dec 2012 13:50:50 -0000
Antwort löschenEine gar flauschige Kritik. :P Sehr schön.
Yannick Suter: Outnow.ch Yannick Suter: Outnow.ch
Kommentar löschenLife of Pi verbindet ein wunderschönes, tragisches, aber grundsätzlich geradliniges, familientaugliches Märchen mit tiefschichtigen Fragen über den Sinn des Lebens und beantwortet uns diese unvoreingenommen banal, jedoch mit einer Bilderpracht, die einem die Sprache verschlägt.
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SchnabelPower: filmosophie.com
Kommentar löschenLife of Pi – Schiffbruch mit Tiger gehört für mich nicht zu den großen Meisterwerken von Ang Lee, aber das Urteil, ob seine latent überladene Darstellung der Romanvorlage entspricht, überlasse ich denen, die Yann Martels Buch gelesen haben. Natürlich sehe ich auch ohne Kenntnis des Buchs durchaus, dass diese Inszenierung einen Zweck erfüllt. Ang Lee ist sich der Künstlichkeit seiner dargestellten Welt durchaus bewusst und nutzt die Ästhetik, um die dem gesamten Film zu Grunde liegende Frage zu forcieren: Welche Art von Geschichte wollen wir hören? Bevorzugen wir das optisch überladene, pathetische Märchen oder die ungeschönte Realität? Diese Frage richtet sich nicht nur an den Journalisten, der Pis Geschichte zu Papier bringen soll, sondern auch an uns als Zuschauer. Die Antwort auf diese Frage wird für euer eigenes Urteil über Life of Pi zentral sein.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenStellt euch darauf ein überrascht zu werden, denn Ang Lee ist mit "Life of Pi" ein Meisterwerk des visuellen und narrativen Einfallsreichtums gelungen. Lasst euch verzaubern von dieser geistreichen Odyssee, die mehr emotionale Momente zu bieten hat als die meisten Filme des Kinojahres 2012 zusammen. Wenn Mensch auf engstem Raum auf Tier trifft, sich Glaube und Aberglaube akzeptieren, sich Wahrheit und Lüge die Hand reichen und die himmlischen Effekte eine vollendete Symbiose mit Schauspiel und Musik bilden. Kino fürs Herz, Kino für den Verstand, Kino, das seiner Zeit voraus ist. All das ist "Life of Pi", nicht mehr und erst recht nicht weniger.
30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Trimalchio Fri, 14 Dec 2012 22:56:01 -0000
Antwort löschenIn 3D gesehen? Wenn ja, wie war es?
Oceanic6 Fri, 14 Dec 2012 23:09:43 -0000
Antwort löschenFantastisch. Nur zu empfehlen. Bisher wurde 3D bei einem Film, der in 3D gedreht wurde, nicht besser eingesetzt. :)
Trimalchio Fri, 14 Dec 2012 23:49:44 -0000
Antwort löschenSchön zu hören. Hatte letzte Woche im Kino den Trailer in 3D gesehen und als dieser Wal aus dem Meer stieg, konnte ich nur noch staunen. :D
nilswachter Sun, 30 Dec 2012 23:42:18 -0000
Antwort löschenDer beste Film des Jahres. Sehr schöner Kommentar!
Alle 6 Antworten zeigen
Le Samourai Sat, 05 Jan 2013 23:38:53 -0000
Antwort löschenM.E.I.S.T.E.R.W.E.R.K.
sinchris Sat, 02 Mar 2013 21:37:35 -0000
Antwort löschenDie zutreffendste Kritik, die ich seit langem gelesen hab.
Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de
Kommentar löschenDieses famose Bilder-Opus lässt sich, wie ein Gemälde von Rousseau, einfach entspannt nur so genießen oder, mit philosophischem Mehrwert, als unaufdringliche Einladung zum Nachdenken über Gott und die Welt und den Sinn des Lebens sehen.
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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de
Kommentar löschenIn seinen stärksten Momenten demonstriert Ang Lee hier die Kunst des Filmemachens auf ganz hohem Niveau, so dass man sich gegenüber dramaturgischen Unausgewogenheiten durchaus gnädig zeigt. Visuell jedenfalls ist Schiffbruch mit Tiger das vielleicht berauschendste Erlebnis dieses Kinojahres.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenLife of Pi: Schiffbruch mit Tiger ist angefüllt von zutiefst menschelnden Momenten und lädt mit einer Überfülle an philosophischen Fragestellungen zur Diskussion ein. Leider wirkt er jedoch auch metaphysisch überladen und in seiner Aussage zu verschwurbelt.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Ang Lees Film fordert einfach die staunenden Blicke und offenen Münder. Der angeblichen Unverfilmbarkeit der Vorlage begegnet er mit Surrealismus und visuellem Erfindungsreichtum. Man darf sich ohnehin darüber freuen, dass es so eine ungewöhnliche Geschichte auf die große Leinwand geschafft hat. Zumal der wunderbare Hauptdarsteller Suraj Sharma hier sein Debüt gibt und völlig unbekannt ist. Bis auf Gerard Dépardieu in einer kleinen Nebenrolle verzichtet der Film völlig auf Stars. Die Geschichte steht im Vordergrund [...]
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenLife of Pi ist ein kreativ erzähltes und wunderschön gefilmtes Abenteuer-Märchen, dass es dem Zuseher ermöglicht im Kinosessel zu versinken und sich in einer aufsaugenden Narration zu verlieren. Manche stilistischen Entscheidungen machen zwar erst Sinn, wenn man den Film als Ganzes gesehen hat, aber rückblickend fügt sich alles wunderschön zusammen. Aber auch während dem ersten Ansehen ist Life of Pi grandioses Erlebniskino und man sollte sich Ang Lees beeindruckende Vision nicht entgehen lassen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenLife of Pi ist ein spektakulärer Epos auf Hochsee, der durch technische Brillianz geprägt ist und der die Kraft einer wundervollen Geschichte unterstreicht.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenIn Ang Lees Arbeiten gibt es immer moralische Gegenströmungen, aber so magisch und mystisch ist dieses Gleichnis, dass man glauben könnte, der Filmemacher hat den Stein der Weisen gefunden.
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Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion) Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion)
Kommentar löschenEin auffällig schöner Film, der jedoch bewusst künstlich ist, sodass es schwer fällt, unter die Oberfläche zu tauchen.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenLife of Pi ist ein wundervoller Film, doch die Entscheidung, ihn in 3D zu filmen und zu veröffentlichen, mag so einige Zuschauer abschrecken, die das Format bislang ablehnten. Auch sonst könnte es schwierig werden, einen Film zu vermarkten, in dem die Hälfte der Zeit ein Mann und ein Tiger in einem Boot über den Pacific treiben. Doch Lee gelingt es, ihre Beziehung zueinander so interessant darzustellen, als wären es zwei Menschen.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenEs ist in jeder Hinsicht des Filmes auffallend, dass Life of Pi mit minutiöser Sorgfältigkeit umgesetzt wurde. Alle drei Schauspieler, die Pi darstellen, sind herausragend.
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NIck Schager: Slant Magazine NIck Schager: Slant Magazine
Kommentar löschenDurch die melodramatische Unterhaltung zwischen Pi und dem Autor gegen Ende füttert einen der Film eher, anstatt zu erleuchten.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenAng Lee liefert uns mit Life of Pi den bislang atemberaubendsten 3D-Film überhaupt, doch inhaltlich kann der Film nicht überzeugen. Life of Pi ist eine Fabel, die sich nur sehr langsam entfaltet und die gerade genug Story und Substanz für einen faszinierenden Imax-Kurzfilm bietet.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenDer Film lädt Sie ein, in alle Arten von wunderbaren Dinge zu glauben, aber es kann auch dazu führen zu zweifeln, was man mit den eigenen Augen sieht - oder sogar zu fragen, ob man am Ende überhaupt etwas gesehen hat.
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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly
Kommentar löschenLees Hauptaugenmerk in Life of Pi liegt weder bei Gott noch dem Überlebenskampf, sondern bei dem Abenteuer, einen fantastischen Film zu machen.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenDiese wunderschöne Adaption von Yann Martels Schiffsbrüchigen-Saga hat eine einzigartige Stärke, die betört, auch wenn die fabelartige Kontruktion und makellose Kunstfertigkeit der Geschichte etwas kurz kommen für ein wirklich ergreifendes Drama.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenLee nutzt 3D mit der Feinheit und Poesie eines Dichters. Sie sehen diesen Film nicht, sie leben ihn.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenLife of Pi ist ein wunderbarer Erfolg, eine Geschichte zu erzählen und ein Meisterwerk visueller Effekte. [...] Für mich einer der besten Filme dieses Jahres.
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Kommentare (245) — Film: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
dennis.munnich.5 Mon, 03 Jun 2013 17:17:39 -0000
Kommentar löschenAtemberaubendes, Actiongeladenes Abenteuer, welches einem den Glauben an Gott wiedergibt! (c) Life of Pi
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TightyEyez Mon, 03 Jun 2013 10:26:15 -0000
Kommentar löschen"Netter Versuch, Pisser!"
Zum schreien!! Fesselnd!!! Spannend!! Ein Visuelles Meisterwerk!!
Alles was einen guten Film ausmacht.
Einziger Kritikpunkt: Zu viel Religionsgefasel, dennoch ertragbar.
Unbedingt in Blu-Ray ansehen.
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ben.freddy.5 Sun, 02 Jun 2013 21:37:10 -0000
Kommentar löschenAlso ich muss sagen eine geniale, atemberaubende und fesselnde Story. Und in Kombination mit den Bildern dazu einfach ein hammer Film.
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Dual Sun, 02 Jun 2013 14:48:09 -0000
Kommentar löschenWas für Bilder!
Schade das ich den Film nicht im Kino gesehen habe.
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ziva.pedia Sat, 01 Jun 2013 14:02:12 -0000
Kommentar löschenbin noch nie schneller bei einem film eingeschlafen. bitte mehr davon. würde gut in der schmerztherapie helfen
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tucos2004 Fri, 31 May 2013 22:17:50 -0000
Kommentar löschenSehr schöner Film, mit atemberaubenden Aufnahmen und technischen Tieraufnahmen.
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stuforcedyou Tue, 28 May 2013 11:31:28 -0000
Kommentar löschenWas „Life of Pi“ so besonders macht?
„Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ ist einer der lebendigsten Filme seit langem. Ein Ereignis mit überschwänglicher, pulsierender Kraft.
Wie Lee die Geschichte von Pi Patel erzählt, oder besser gesagt, wie dieser selbst seine Geschichte wiedergibt wird mit wohltuend ruhig inszeniert. „Life of Pi“ lässt sich Zeit, bis es zum „Schiffbruch mit Tiger“ überhaupt kommt. Doch schon vor dem titelgebenden Ereignis bringt uns Ang Lee die Welt von Hauptfigur Pi in unglaublich intensiver wie herzlicher Weise näher. Dabei spricht Lee auch bereits die Themen an, die sich während Pis Zeit alleine auf dem Pazifik, eine wichtige Rolle spielen. Es geht um die Frage nach dem Glauben, um den Willen des (Über-)Lebens, um die Verarbeitung von Verlust und um das Lösen von Problemen und Konflikten. Im Prinzip nimmt der Beginn des Films, wenn Pi noch in seiner Heimat ist, sämtliche Themenbereich der späteren Schiffbruch-Phase vorweg. Sie werden sozusagen auf dem Festland angekratzt und auf hoher See auf fulminante Weise vertieft und verarbeitet:
„Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ ist eine Fabel. Ein emotionales Märchen rund um einen Überlebenskampf einhergehend mit einer Glaubenskrise. Dies wurde von Ang Lee in ein farbenprächtiges Kaleidoskop verpackt, das in dem einen Moment zum Staunen verleitet, nur um wenig später das eigene Herz zu rühren. Dabei sollte aber niemand dem Verdacht verfallen Ang Lee würde vor Determination zurückschrecken. „Life of Pi“ zeigt auch die Fratze der Grausamkeit. Es sind gewiss keine Blutbäder, ganz im Gegenteil, aber im Kontrast zu den träumerischen, fast sphärischen Passagen, wirken die dargestellten Bedrohungen umso stärker und massiger. Eine dieser Gefahren ist Charlie Parker, der Tiger im Rettungsboot. Um hier letzte Zweifel auszumerzen, wer glaubt, hofft oder erwartet Pi und der Tiger würden eine cartooneske Beziehung im Kampf gegen den Pazifik, den Hunger und den Durst eingehen, der irrt sich. Der Tiger und Pi werden nach und nach eine Art Team, aber dennoch bleibt das Raubtier eben ein Raubtier und somit eine Gefahr, die niemand unterschätzen sollte. Aber eben durch die ewige Gefahr Charlie Parker, wirkt der unbändige Kampfeswille von Pi umso konzentrierter und packender.
„Life of Pi“ ist kein Film, der mit seinen Schauwerten hausieren geht. Aber Schauwerte bietet er in Hülle und Fülle. Egal ob satte Farben, peitschende Stürme, goldene Wolken, die sich auf der spiegelnden Oberfläche des Pazifik reflektieren und eine Art Parallelwelt formen, oder fluoreszierende Quallen, die Pis unerreichbare Träume scheinbar in die Tiefe des ozeanischen Reiches malen. Das ist künstlerisch hochwertig und vor allem ergibt es alles einen Sinn. „Life of Pi“ nutzt seine geballte optische Kraft nicht dafür, um sich selbstgefällige Statussymbole zu generieren, sondern um seine eigene Geschichte und seinen Helden Pi Patel zu ergründen und weiterzuformen. Aus technischer Sicht ist dies makellos. Vor allem bei Charlie Parker wird dies ersichtlich. Es gibt nur wenige echte Tiger-Bilder im Film, doch die meiste Zeit ist die CGI-Raubkatze nicht von einer echten zu unterscheiden. Und selbst in den Momenten, in denen die Hochleistungsrechner scheinbar nicht unsere Erwartungen erfüllen können, wirkt „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ wie aus einem Guss, weil die bittersüße, abenteuerlustige Erzählung des Films einen in ihren Bann zieht und auch weil Lee es wunderbar versteht kindliche Unbeschwertheit, jugendlichen Entdeckungsdrang und unbändigen Überlebenswillen so einzufangen und umzusetzen, dass hinter jedem schweren oder scheinbar als Illusion enttarnten Moment, sich immer noch etwas Magie befindet. Genau so sollte von Wundern erzählt werden, in dem man die Macht der Wunder benutzt.
Vielleicht wird man „Life of Pi“ am besten gerecht, wenn man ihn als wundersam beschreibt? Oder noch besser: Ang Lee hat kein Meister- sondern ein Wunderwerk geschaffen. Eine Ode an das Leben, dargebotenen mit all den Farben, die wir oft nur mit den Herzen sehen. Kitschig? Gewiss. Schön? Ja, mit jedem einzelnen Frame.
Mit Gruß an HelterSkelter: http://diedreimuscheln.blogspot.de/2013/05/review-life-of-pi-schiffbruch-mit-tiger.html
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Helter Skelter Tue, 28 May 2013 18:10:46 -0000
Antwort löschenNice!
Und danke für die "Widmung" ;)
stuforcedyou Wed, 29 May 2013 08:36:41 -0000
Antwort löschenKeine Ursache.
Renzer Sun, 26 May 2013 16:39:06 -0000
Kommentar löschenAlso für mich stand fest - seit er rausgekommen ist ... den schaust du dir nicht an ! Was soll das für eine Story sein .... hm ... und der bekommt auch noch Oscars !!!
Nun habe ich eine Wette verloren und als Strafe durfte ich mir diesen Film anschauen - der Wahnsinn. Super tolle Bilder und Effekte ! Klar ist die Thematik mit den Religionen Geschmacksache und es dauert bis man richtig einsteigt in die Geschichte ... aber dann :) !!! Auch das Ende fand ich sehr interessant und überraschend - die zwei Geschichten. EINFACH SEHENSWERT
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Ju.C Sun, 26 May 2013 00:12:55 -0000
Kommentar löschenVisuell ein sehr guter Film. Beeindruckende Bilder. Aber so ganz erkenne ich nicht die Moral des Films und ich finde der Film ist ein bisschen High-pushed.
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IZO Sat, 25 May 2013 12:00:20 -0000
Kommentar löschenIch bin Atheist und kann absolut nichts mit der indischen Kultur anfangen. Dennoch ein visuell beeindruckender, aussagekräftiger Film, der mich wirklich unterhalten hat. Schön.
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Neverman Fri, 24 May 2013 20:02:43 -0000
Kommentar löschenWahrheit ist nur eine Frage der Perspektive.
So oder ähnlich könnte das Credo von "Life of Pi" lauten.
Und dieses ist trauriger, als ich dachte.
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Moncineo Fri, 24 May 2013 11:04:02 -0000
Kommentar löschenDer Mensch braucht nur drei Dinge zum reinen Überleben:
- Luft
- Schlaf
- Nahrung (Wasser / Essen)
Entzieht man uns die Luft, ersticken wir.
Entzieht man uns den Schlaf, werden wir wahnsinnig.
Entzieht man uns die Nahrung, werden wir zum Raubtier.
Zwei Raubtiere, gefangen auf engstem Raum. Ausgesetzt in der schutzlosen freien Natur. Isoliert vom Wohlstand des gewohnten Nahrungsüberschusses.
Das Eine getrieben von angeborenem Instinkt; brutal, impulsiv, gewissenlos.
Das Andere evolutionär gesegnet mit Verstand und Intelligenz.
Beide sind aufeinander angewiesen, gezwungen, sich Revier und Ressourcen zu teilen.
Hier gibt es kein eindeutiges Alphatier mehr. Jeder hat etwas, das der Andere braucht.
Der animalische Instinkt erkennt es - das menschliche Mitleid verlangt es. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Leben lassen zum eigenen Vorteil, zum egozentrischen Selbstzweck.
Doch das menschliche Kostüm anerzogener Zivilisiertheit bröckelt weg, wird abgestreift wie behindernder Ballast und hinfortgespült.
"Der Hunger verändert alles, was du über dich zu wissen glaubst."
Schuld und Reue kann man sich nicht mehr leisten. Der Glaube an eine höhere Macht wird zum Instrument, zur Rechtfertigung eigener Taten. Das eigene Handeln wird zum Werkzeug ferngesteuerter Geschicke unseres Schicksals. Man gibt sich hin, lässt es geschehen, lässt sich treiben, kapituliert.
Im Gegenzug gibt man sich der Hoffnung hin, dass alles einen tieferen Sinn hat. Das das eigene Dasein, ob von Glück getragen oder von Leid erdrückt, einem höheren Ziel untergeordnet ist. Nur mit diesem Gedanken schafft es der Mensch, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Nur dieser Gedanke verdrängt unsere Angst vor der eigenen Bestie, dem eigenen Raubtier in uns, das ausbricht, sobald es ums nackte Überleben geht. Und nur dieser Glaube gewährt uns, das dunkle, rohe, triebgesteuerte Raubtier im Inneren als einen Teil von uns zu akzeptieren.
Ob Atheist, Agnostiker oder Gläubiger, wir alle leben in dieser Welt. Wir alle haben unser Päckchen zu tragen, haben schwere (Ge)Zeiten zu erdulden, haben harte Schicksalsschläge zu verschmerzen. Und als Konsequenz daraus treffen wir alle irgendwann auf einen "Richard Parker" vor dem wir uns behaupten müssen.
"Das ganze Leben ist in gewisser Weise eine Lektion darin, loszulassen."
"Life of Pi" propagiert keine Religionen. Im Gegenteil, er lässt einem die Freiheit, zu glauben, woran man möchte. Doch er stellt dir in seiner tiefen Weisheit eine einfache Frage:
In welchem Licht willst DU all die schlimmen Dinge sehen, die dir in deinem Leben widerfahren und welchen Sinn, welchen Wert bist du bereit ihnen und dir selbst zu geben?
"Life of Pi" ist ein Geschenk. Ich verneige mich (als Atheist) voller Dankbarkeit
vor diesem prachtvollen Werk, das mich selbst auf so wunderbare Weise entlarvte und so facettenreich zum Nachdenken anregt, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.
Ich habe bereits beides erlebt.
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Kasparle Sat, 08 Jun 2013 00:30:02 -0000
Antwort löschenWunderbarer Kommentar!
Selcarnor Wed, 22 May 2013 07:59:36 -0000
Kommentar löschen>Life of Pi<. Damals beim ersten Trailer dachte ich mir: Nee, den guck ich mir nicht an. Da hatte er auf mich nämlich wie ein Film gewirkt, der versuchte mehr zu sein als er eigentlich war. Aber nachdem nun so viele mir versicherten er wäre super, habe ich ihm doch eine Chance gegeben. Abschließend kann man sagen, dass ich definitiv nicht enttäuscht wurde. Ein ganz großer Film, der einer derjenigen ist, die mir nach langer Zeit mal etwas die Augen geöffnet haben.
1. Optik
Es gibt hier wirklich gute Special Effects, die die ganzen animierten Tiere beinahe lebensecht erscheinen lassen. Doch sie sind nur nicht gut, sondern wurden dazu mit einer äußert genauen Ästhetik eingesetzt, sodass schlicht wunderschöne Bilder herauskommen. Die Naturaufnahmen, sei es künstlicher oder echt, sind einfach prachtvoll und nehmen einem den Atem, wie ein ganzes fluoreszierendes Meer, ein Schwarm fliegender Fische, gewaltige Stürme oder eine Fahrt in das Herz der Tiefsee.
Das sind natürlich die Highlights von >Life of Pi<, aber daneben macht die Kamera sonst auch gute Arbeit und vor allen Dingen benutzt durchaus einige Male interessante Tricks. So ist es bewundernswert, wie vielseitig das doch sehr öde Meer hier abgebildet wird.
Visuell ist das hier alles ein Fest.
2. Musik
Ruhige indische Klänge mit teilweise europäischen Anleihen, die wunderbar mit den Naturbildern harmonieren, mit atmosphärischen Gesängen und sehr stimmungsfördernd. Dies ist einer der Soundtracks, die es darauf anlegen Emotionen zu erzeugen und nicht einfach nur Beiwerk sind und dabei auch Erfolg haben.
Wenn man sich einige der Tracks einzeln anhört, spürt man regelrecht wie man innerlich gelassener wird.
3. Inhalt
>Life of Pi< ist wenn man es genau nimmt mein erste Film von >Ang Lee< (vor etwas über einem Jahrzehnt habe ich mal die erste Hälfte von >Tiger & Dragon< gesehen, bis ich dann eingeschlafen bin). Zuvor war er mir relativ egal, doch nun werde ich demnächst definitiv weitere Filme von ihm eine Chance geben.
Um was geht es hier denn eigentlich gemacht?
Nun, es ist eines dieser Werke, die versuchen die Position des Menschen im Kosmos, zwischen den Tiefen der Meere und den Weiten der Sterne, festzulegen. Das Thema Gott, Glaube und Wissenschaft werden ebenfalls angeschnitten. Ein Splitter des Lebens selbst will dargestellt werden.
Seeeehr viele Filme scheitern ja gerne an diesem Thema, was daran liegt, dass sie entweder sehr gezwungen wirken oder sich gleich in eine uninteressante Philosophievorlesung verwandeln.
Hier ist weder das eine, noch das andere der Fall, sondern er geht zieht auf angenehme, warme Weise seine Geschichte durch und… na ja… gibt dem Zuschauer halt eine Vorstellung von allem was uns umgibt und was uns antreibt.
Der doch sehr gelungene Start mit Pi`s Kindheit ist sowohl warmherzig, humorvoll, als auch leicht skurril. Und nach dem Schiffunglück, bekommt man einen spannenden Überlebenskampf, wobei das Duo Mensch und Tiger wunderbar harmonieren und lernen müssen miteinander auszukommen.
Der Erzählstil ist flüssig, es gibt keine Länge und man wird immer wieder von den Naturpanoramen überrascht, die zeigen was unsere kleine, weite Welt zu bieten haben.
Und ein ganz wichtiger Punkt ist natürlich auch, dass es geschafft wird Gefühle zu übermitteln, ohne dass es kitschig wirkt.
Und zum Ende hin bekommt man dann eine zu gewissen Teilen sehr niederschmetternde Auflösung, die noch einmal die Gedanken zum Rollen bringt.
4. Faizt
>Life of Pi< hat bei mir Denkanstöße angeregt und das nicht zu knapp. Als Abenteuerfilm funktioniert er allein schon prächtig, doch das was noch an Überlegungen dahintersteckt macht ihn erst zu einem wuchtigen Monomentalwerk, das aber trotzdem noch leicht wirkt.
Filme wie diese sagen einem, dass man es wert ist auf diesen dämlichen Planeten zu leben und unterhalten dabei sogar noch.
Ich bin begeistert und auch überrascht. Ich wurde für gut zwei Stunden in einen zauberhaften Bann geschlagen und habe mir gewünscht, dass es doch nur länger andauern könnte.
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Kurono Wed, 22 May 2013 11:38:06 -0000
Antwort löschenHmm, hat mich bisher auch überhaupt nicht angesprochen, sah für mich immer so nach Hochglanz-Kitsch aus, aber vlt. gebe ich diesen Film jetzt doch mal eine Chance.
Selcarnor Wed, 22 May 2013 12:24:37 -0000
Antwort löschenIch würde es auf jeden Fall empfehlen.
Der Trailer macht hier einen teilweise falschen Eindruck.
Oliver0403 Tue, 21 May 2013 14:17:53 -0000
Kommentar löschenEs ist nicht so einfach, den Film zu beschreiben. Wunderschöne Bilder, besonders die die mit dem Sternenhimmel und auf der Insel gedreht wurden, dazu die nicht immer einfache, sondern schwierige Situation zwischen Mensch und Tiger und natürlich das Happy-End, welches einerseits schwer für Pi ist, aber andererseits überlebt er das Ganze. Und meiner Meinung nach sind die Oscars gerechtfertigt, was ich ja nach "Silver Linings" nicht wirklich sagen konnte :)
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alextv Mon, 20 May 2013 19:50:32 -0000
Kommentar löschenGefällt! Man muss sich jedoch auf den Film einlassen, die ersten Minuten könnten schon etwas "schwer" für manchen sein. Dennoch: Sehr feine, visuelle Effekte und ein interessantes Ende.
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HopeWithinChaos Mon, 20 May 2013 08:03:50 -0000
Kommentar löschenVisuell beeindruckend, insbesondere der Tiger macht was her.
Es ist schon faszinierend, wie weit man heutzutage mit der Tricktechnik gehen kann.
Es handelt sich hierbei sicherlich um einen schönen Film, den ich mir aber vermutlich nicht angesehen hätte, hätte ich gewusst, was mich erwartet.
Als Atheist ging mir das ständige Gefasel über Gott auf den Keks.
Und auch wenn ich weiss, was das Ende zu bedeuten hat und was man damit bezwecken wollte; so ist es doch ein sehr unbefriedigendes.
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HxC_Moe Tue, 21 May 2013 09:19:16 -0000
Antwort löschenHm, also ich glaube auch nicht an Gott und trotzdem fand ich den Film großartig. Mich störts, dass dieses Thema am Film so vielen sauer aufstößt. Wäre das nicht gewesen, hätte der Film vielleich nocht mehr Leuten besser gefallen
Directed by Thu, 16 May 2013 01:59:52 -0000
Kommentar löschenWOW was für ein großartiger Film. Wunderschöne Bilder, klasse Handlung, super Darsteller, lustig, traurig, faszinierend, tolle Musik.....es viele Wörter die den Film beschreiben.
Nachdem meine Freundin und ich aus dem Kino auf dem Heimweg waren sprachen wir die ganze zeit über diesen beeindruckend Film, wir beide fragten uns ob wir auch diese Geschichte erzählen würden oder (ACHTUNG SPOILER) doch die wahre schockierend traurige Geschichte?
Seit langer zeit hat mich kein Film so dermaßen gefesselt und zum nachdenken gebracht wie LIFE OF PI.
Ich kann den Film wirklich jedem empfehlen.
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nilswachter Sat, 18 May 2013 10:44:22 -0000
Antwort löschenMich hat der eine Woche beschäftigt :D Ich mag mich nicht erinnern, etwas Besseres gesehen zu haben bisher. Unglaublicher Film!
SalocinRocknRolla Tue, 14 May 2013 22:07:22 -0000
Kommentar löschenDafür wurde Kino gemacht. Großartige Geschichte, packende Bilder, wunderschön und traurig. Sehr bewegend, phantastisch und phantasievoll.
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movie.max Tue, 14 May 2013 17:47:01 -0000
Kommentar löschenDie Stärke und Kraft der Natur gegen die Gnade Gottes. Das kenne ich doch irgendwoher: Ich würde 'Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger' gerne den Hausfrauen-'Tree of Life' oder 'Life of Slumdog Millionaire: Blue-Box mit Tiger' nennen.
Womit bereits Malick in seinem wunderschönen Existenz-Epos meine Nerven strapazierte, damit plagt auch Ang Lee mein Gemüt: Es vergehen keine 10 Minuten Film, ohne mindestens einmal zu irgendeinem Gott zu sprechen und dem Himmel sein Leid zu klagen in Hoffnung auf Besserung. Auch wenn unsere Hauptfigur zwischen sämtlichen Religionen springen- und dadurch ein ganz eigenes Denken darstellen soll, bleibt Pi für meinen Geschmack zu sehr an Jesus hängen. Ständige Verweise auf Pi's Rettungsboot als Arche und auf gewisse Gotteskräfte, die dem jungen Schiffbrüchigen zu helfen wussten, ärgern mich mehr, als dass sie mich verzaubern.
Dass Lee diese Mythen und Religionsfloskeln am Ende zu dämpfen weiß, rettet sein Märchen zum Glück noch, womit ich auch schon bei der absoluten Stärke des Filmes wäre: Seinem Ende - überraschend, berührend und den Theismus-Hang entschärfend mag es vielleicht nicht ganz schlüssig sein, erfüllt aber seinen gut gemeinten Zweck.
Ich werde zwar grundsätzlich enttäuscht, wenn es um die Vergabe der Goldjungen im Februar geht, aber dennoch muss ich meine Faszination gegenüber der Oscarverleihung gestehen. Ich möchte gerne geklärt haben, was 'Life of Pi' abstauben konnte und gehe auf jeden goldenen Namensvetter des kleinen Matzerath einzeln ein:
Beste Visuelle Effekte: Zweifellos. Ich nicke diese Vergabe lautlos ab und bin einverstanden mit jeder noch so übertriebenen Huldigung gegenüber den Effekten und ihrer Wirkung. 'Life of Pi' ist visuell beeindruckend und besticht gerade durch seinen unwirklichen, bunten Charakter.
Beste Musik: Es erschließt sich mir nicht, inwiefern diese Musik einen Oscar wert ist. Sie ist bei aller Verbindung von östlichen und westlichen Klängen (wie es hier ja so schön heißt) einfach nicht herausstechend. Es ist das gleiche Getöse, wie jenes, welches jeden zweiten Sommerkracher untermalt. Keine Ahnung, wie ein 'Moonrise Kingdom' und ein 'Master' da durchs Gitter rasseln konnten.
Beste Regie: Hätte Lee sich der unmöglichen Herausforderung gestellt, mit echten Tieren zu drehen, hätte ich diese Entscheidung verstanden. Wenn aber ein großes, offensichtlich unfassbar talentiertes Effekte-Team den größten Beitrag zum Gesamtwerk leistet, hat man den Regisseur nicht für selbiges zu prämieren. Das Eingehen von Wagnissen und Schauspielführung sind dieses Jahr wohl vom Tellerrand gefallen.
Beste Kamera: Wohl mein ganz persönlicher Aufreger der Woche. Wie kann man einem Film diese Auszeichnung verleihen, wenn es nicht EINEN echten Horizont zu sehen gibt? Farben und Horizonte sind den Visuellen Effekten zu verdanken und nicht irgendeinem Chilenen, der in einer Blue-Box mit ner Kamera rumhüpft!
Hübsch, souverän, mit tollem Ende, aber weit entfernt vom Herausragenden, vom Überragenden, von dem, was mir in Erinnerung bleiben wird.
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lieber_tee Tue, 14 May 2013 19:05:09 -0000
Antwort löschenJa, der direkte Bezug zu "unseren" Gott ist offensichtlich, lässt sich vielleicht dadurch erklären das es das Buch es auch so macht und das der Film ein westlich-abendländischer ist. Für mich hat er auch am Ende die Kurve bekommen.
Der Oscar hätte sicherlich auch an die Effekt-Schmiede gehen sollen. Aber wer nimmt schon die Vergabe von Oscars heute noch ernst...;)
Allerdings ist die Regie von Lee beeindruckend, gerade weil er es schafft verschiedene Handwerke hier zu einem beeindruckendem Ganzen zusammen zu führen.
Ist es nicht auch eine lobenswerte Leistung des Kameramanns, dass er trotz oder wegen der visuellen Effekte hier so einen plastischen Film geschaffen hat? Die Bildsprache hängt doch mit den Effekten zusammen...
P.s. Die Musik fand ich auch grausam...;)
movie.max Tue, 14 May 2013 19:24:33 -0000
Antwort löschenJa die Oscars gehen in eine seltsame Richtung, aber hin und wieder blitzt mal ein Lichtlein auf, wenn es die richtigen trifft. Aber sowas Jennifer Lawrence dieses Jahr ist schon schlimm.
Ja da haben wir verschiedene Meinungen. Mich hat der Film ja auch nicht so umgehauen. Und das braucht es schon, wenn ich einen Regisseur hoch loben soll. Dafür ist mir dann halt auch der immer wieder gleiche Schnitt zu einfallslos.
Ja aber die Bildsprache wird ja von den Effekten dominiert und umso geringer fällt für mich die Leistung der Kamera ins Gewicht. Ist ja nun auch nicht so, dass außergewöhnliche Kamerapositionen gefunden wurden. Immer mal kurz, aber auf Dauer sind es nicht genug Ideen.
Ich kann es nur wiederholen: 'The Master', 'Skyfall' und 'Anna Karenina' müssen passen für 'Life of Pi'. Damit kann ich mich einfach nicht anfreunden.
BreakingDad Tue, 14 May 2013 19:38:10 -0000
Antwort löschenIch unterschreibe fast alles, aber mit einer Sache hast du kein Recht: Lee hat mit einem echten Tiger gedreht. Lediglich in der Interaktion mit der Hauptfigur und einigen kleineren anderen Szenen kam es zum Einsatz des CGI Tigers, wobei man hier - wahrscheinlich nur wenn man es weiß - fast kein Unterschied erkennen kann. In den Making Off's wird das sehr schön und ausführlich gezeigt.
movie.max Tue, 14 May 2013 21:39:41 -0000
Antwort löschen86% aller Aufnahmen mit Tiger im Bild sind animiert. 14% entstanden mit richtigem Tiger. (z.B. der schwimmende Tiger, da nasses Fell zu schwer zu animieren ist) Ich sprach ja auch von einer "unmöglichen Leistung", die Lee hätte hervorbringen müssen. Szenen mit einem Tiger zu drehen ist ja nun nicht der Hammer, wenn nichts weiter mit im Bild ist. Das meinte ich.
movie.max Tue, 14 May 2013 22:17:01 -0000
Antwort löschenIch habe heute früh im Zug Trivia geselen auf imdb und dort steht 86:14. Ich habe eben nochmal nachgeschaut, damit ich die richtigen Zahlen schreibe.
Wie kommst du darauf, dass ich nicht auf dem Teppich geblieben bin? Sieht mein Kommentar auch nur im Entferntesten so aus, als wäre ich irgendwie auch nur annähernd aggressiv? Ich verstehe nicht, was du immer aus so kleinen Texten raussaugst.
Das war ganz normal geschrieben und wenn du etwas schreibst, schreibe ich zurück. Verdammte Kiste...
alice. Wed, 15 May 2013 11:17:02 -0000
Antwort löschenIch weiß es doch auch nicht. Visuell starker Film und auch mit der Geschichte kann ich ganz gut leben - Gott ist jetzt kein Teil meines Lebens, aber für den Film ist es vollkommen in Ordnung, gerade wahrscheinlich, weil der Schluss Lee echt gelungen ist , hinsichtlich: Glauben ohne Sehen.
Aber Kameraoscar ist auch für mich nicht klar.
Narrisch Sat, 25 May 2013 10:12:28 -0000
Antwort löschenSelten so eine ahnungslose Kritik gelesen. Der Bub' hat das Prinzip von Regie nicht verstanden, na wie denn auch? Von was denn? Wenn er auch nur einmal eine größere Anzahl Character Animation Artists dirigiert hätte, dann wüsste er wie schwer es ist aus einem Sammelsurium egomanischer Einzelkünstler ein Kollektiv zu schaffen das großes erschafft. Brabbel nicht alles nach was dir Vati oder deine älteren Kumpels erzählen, die schon mal eine 7D in der Hand hatten.
movie.max Mon, 27 May 2013 12:44:26 -0000
Antwort löschenJetzt sucht Narrisch schon in meinem Profil nach Wegen, mir ans Bein zu pissen. Köstlich.
Jedenfalls sehe ich in dem Regiehandwerk mehr, als nur die Verbindungsstelle zwischen mehreren Künstlern. Gerade in deinem Beispiel sehe ich eher den Visual Effects Supervisor als Mann am Werk, der den Dreh- und Angelpunkt zwischen all den Character Animation Artists bildet. Und bei all den Gerüchten um die Effekte-Schmiede hinter 'Life of Pi' solltest du mit deinen Lee-Huldigungen vielleicht etwas zurückrücken, denn schließlich haben er und seine zwei Co-Produzenten da ja angeblich ziemliche Scheiße abgezogen mit den "Artists".
Aber da du ja auch 'Avatar' feierst, brauche ich mich mit dir nicht über 'Life of Pi' zu unterhalten. Da kommt nix bei herum, unter anderem auch, weil du einen mit deinen DSLR-Sprüchen nur noch langweilst. Eher schiebst du Hass auf junges Filmemachen, weil du merkst, wie bei dir die Luft raus ist.
Narrisch Mon, 27 May 2013 15:04:56 -0000
Antwort löschenDer Stalker fühlt sich attakiert weil man ihn zurückstalkt. Ich hasse dich doch nicht, Junge! Ich finde deine Ansichten nur ziemlich unausgegoren. Da du mich persönlich angreifst und du dich über Behinderugen lustig machst kann ich leider nicht anders und sehe mich genötigt der Ahnungslosigkeit die du verbreitest zu wiedersprechen. Davon abgesehen finde ich es sehr erstaunlich wie humorlos manche Apple Fanboys tatsächlich sein können. Meine Güte, da macht man einen polemischen Kommentar über Spielzeugcomputer und du machst so ein Fass auf, Junge.
BreakingDad Mon, 27 May 2013 15:30:53 -0000
Antwort löschenNarrisch scheint ja ganz schön auf Krawall gebürstet zu sein.
Ich gebe movie.max vollkommen recht und kann nicht verstehen warum Mr.Narrisch hier so eine Nummer abzieht und sogar persönlich wird. Eines steht ja wohl zweifelsfrei fest: Der Kameraoscar ging an den Falschen. Punkt.
(Ich würde gerne mal in Närrisch sein Profil schauen und sehen ob sein Alter das Kindergartenniveau rechtfertigt, mit dem er hier unterwegs ist.)
movie.max Tue, 28 May 2013 07:52:34 -0000
Antwort löschenSo tun, als wäre alles nur so ein kleiner Gag gewesen, haut nicht so wirklich hin, lieber Narrisch.
Deine Ansichten hingegen finde ich ziemlich blockiert. Gerade deine Triaden gegen DSLR und Apple (was bei vernünftigen Argumenten in Ordnung wäre) stellen dich als verschlossenen Hater bloß. Dein Filmemacher-Getue passt nicht so richtig zu solch grundsätzlicher Verneinung - gute Filme kommen dabei jedenfalls nicht heraus.
Und auch wenn du das nicht richtig mitbekommst, obwohl ich es bereits 3 mal gesagt habe, wiederhole ich es aufs neue: Apple-Fanboy wäre die falsche Begrifflichkeit für jemanden, der keinen Mac besitzt und zur professionellen Arbeit auch eher Windows nutzen würde. (Mehr Leistung für weniger Geld) Also lass das mit dem Apple-Fanboy, das zieht nicht. Apple ist nur einfacher, das ist alles.
Über Behinderungen lustig gemacht? Dazu hätte ich gern ein Zitat.
BreakingDad Tue, 28 May 2013 12:29:33 -0000
Antwort löschenMomentchen mal, was soll daran schlimm sein ein Apple-User zu sein? Bloß weil man das stabilste Betriebssystem und die beste Ausgewogenheit zwischen Hard und Software nutzt, weil man gerne und gut mit Final Cut Filme schneidet, bloß weil man irgendwann erkannt hat, dass man sich zu vorherigen Systemen verbessert hat, bloß deshalb soll man ein Apple-Fanboy sein? Movie.Max, lass dich doch nicht auf solche idiotische Diskussion ein. Der Typ will nur provozieren und hat bestimmt selbst zig solcher Geräte zu Hause.
Am Ende steht sowieso immer das Ergebnis.
Es gibt halt die ewig Gestrigen die sich tot ärgern, dass man heute mit relativen bescheidenen Mitteln und mit für jedermann bezahlbarer Technik, fast schon professionelle Arbeit abliefern kann.
Auf diversen Kurzfilmfestivals in Deutschland konnte man in diesem Jahr genau dieses Potenzial vieler kreativer junger Leute bewundern und das teilweise bei einem Budget von 0€. (Ihr Macbook allerdings nicht mit eingerechnet.)
Narrisch Tue, 28 May 2013 20:27:36 -0000
Antwort löschenIch habe mich pauschal, polemisch über Apple Jünger lustig gemacht und behauptet das Profis nicht auf Mac arbeiten.... MEIN GOTT WAS FÜR EIN AUFRISS!!! Jetzt kommt sofort der nächste um die Ecke der behauptet das Mac OS das STABILSTE Betriebssystem überhaupt wäre! Blödsinn! Das ist genauso polemisch wie die Behauptung das Profis nicht auf Mac arbeiten. Meine Güte! Wenn du Torsten über stabilie Betriebssysteme sprichst dann gibt es als Überbegriff nur ein einziges das wirklich stabil ist und das ist Linux. wenn du dazu noch behauptest @torsten das es 0€ budget filme gibt, ist das genauso falsch. die ausrüstung kommt irgendwoher hat geld gekostet, die leute müssen essen, man braucht strom mann muss zum drehort kommen etc.
was es gibt sind hoch talentierte junge leute, die für wenig geld tolle filme machen.
wenn du dich dann aber dazu entscheidest etwas anderes zu drehen als beispielsweise einen typen der einen koffer packt , in s/w versteht sich, wirst du sehr schnell feststellen was 0€ Budgets bedeuten.
versuch mal @torsten mit einer 7D eine blondine mit lockigem, transparenten haarrändern, in sagen wir einer schnellen tanzszene, vor greenscreen zu keyen. du wirst dir für die blondine sehr schnell eine maskenbildnerin wünschen (die nicht im 0€budget vorhanden ist) die die haare glattbügelt und deiner schauspielerin eine pferdeschwanz verpasst. nach diesem erlebnis wirst du dir ganz schnell eine richtige kamera wünschen, die dich aber pro tag mit dem ganzen zeug aussenherum vornweg 1.800 € kostet. ohne optiken, die kosten extra. fällt eine runter sind 10.000 euro zum teufel die du dann selbst bezahlen darfst weil du keine drehversicherung hast.
ok, ok dann nimmst du photooptiken die kosten nicht viel und die bekommst du bei ebay nachgeworfen. nur doof das du keinen schärfe assi finden wirst der in der lage ist photoptiken präzise auf den punkt zu ziehen, bei dnyamischen schärfeverlagerungen zum beispiel.
nein es gibt keine 0€ euro budgets und nein die ewig gestrigen ärgern sich sich nicht tot sondern ärgern sich lediglich darüber das leute die keine ahnung haben sich über die kosten wundern nach dem motto, ich habe mir eine canon 7D gekauft und die macht ganz tolle bilder. jemanden der in einem kaffee sitzt und in einer nahen mit weit geöffneter blende weisheiten über seinen latte verbreitet kann jeder depp drehen und das sieht dann auch atemberaubend aus nur fliegt dir das alles um die ohren wenns ernst und dnyamisch wird.
Nein @movie.max ich habe rein gar nichts gegen DSLR kameras ich drehe auch damit, wenn es sinnvoll ist. Diese Kameras haben das Filmemachen revoulutioniert, was ich ausdrücklich gutheiße! Es sind für vergleichsweise günstige kameras teilweise erstaunliche ergebnisse möglich! alles gut und alles toll. nur gehört eben weit mehr dazu einen film zu machen als einfach an passables equipment heranzukommen. ja, man kann gut auf mac schneiden aber den vermeintlichen komfort erkauft man sich durch eine insellösung die sehr schnell sehr unflexibel wird wenn es darauf ankommt. sorry für die arroganz aber ich mache das jeden verdammten tag, produzieren, drehen, schneiden, ich tue das mit leidenschaft und habe gelernt das gute ergebnisse nicht vom himmel fallen und ganz bestimmt nicht durch das posen mit apple produkten. (was ich dir ausdrücklich nicht unterstelle, was du ja auch mittlerweile verneint ist!) ich selbt besitze ein ipad und ein iphone. beides toll zum konsumieren und im internet surfen. ich habe nichts gegen apple ich mache mich als kunde(!) darüber lustig und erkläre aus erfahrung das man mit anderen konfigurationen, vornehmlich unter windows, flexibler arbeiten kann.
zum thema regie und ang lee. ich mag den mann nicht und halte es für äusserst schwach das er seine animation artists nicht entsprechend würdigt. scheiss verhalten! aber und das was ich, im deutlich kleineren masstab, wiederum aus erfahrung das es sehr wohl regie ist eine horde von egomanen zu dirigieren um die eigene künsterlische vision zu verwirklichen. erkenn so eine leistung doch einfach mal @moviemax. gerade character animations menschen sind eine ganz besondere spezies von denen jeder einzelne eigene vorstellungen und ziele hat, diese mit den eigenen zu verbinden um etwas neues zu erschaffen ist ein teil von regie und das ist ganz, ganz harte arbeit und genau damit hat ang lee wirklich den regie oscar verdient ob man den typen nun mag oder nicht. wenn du das irgendwann mal selbst gemacht hast und dann anderer meinung bist, ok dann bin ich bei dir und dann ist es deine erfahrung die ich vorbehaltlos aktzeptiere. wenn du tatsächlich der feine kerl bist den du in dir siehst dann bist du in der lage zu reflektieren und runter zu kommen. in diesem sinne peace.
BreakingDad Tue, 28 May 2013 21:44:42 -0000
Antwort löschenSchön dass du dich bemüßigt fühlst so ausführlich darauf zu antworten. Du weisst doch genau was mit 0€ Budget gemeint ist. Selbst Kosten von 100€ sind immer noch ein 0€ Film.
Linux ok, gebe ich dir recht, ist aber leider keine gebrauchsfähige Alternative, jedenfalls für mich nicht.
Warum nutzt du diese Plattform, um erstmal allen Leuten vor den Kopf zu stoßen, wenn du hinterher doch wieder zurückruderst (“ich selbt besitze ein ipad und ein iphone" "ich habe rein gar nichts gegen DSLR kameras ich drehe auch damit, wenn es sinnvoll ist. Diese Kameras haben das Filmemachen revolutioniert") Reine Provokation!
Bestimmt weisst du wovon du redest und der Film ist dein täglich Brot, alles ok, aber dann solltest du dir deine blöden Kommentare klemmen und mit deinem Wissen etwas sinnvolles anfangen und vielleicht junge Leute eher ermutigen, als mit erhobenen Zeigefinger auf sie los zu prügeln. Sei einfach ein netter Kerl und freue dich über Menschen wie MovieMax, die sich für Filme begeistern und mit ihren bescheidenen Mitteln versuchen etwas auf die Beine zu stellen.
movie.max Wed, 29 May 2013 08:01:16 -0000
Antwort löschen@ Narrisch:
Zu deinem 7D-Blondinen-Beispiel fällt mir ein, dass Rodriguez mal gesagt hat, dass Probleme, die nicht mit Budget gelöst werden können, mit Kreativität gelöst werden müssen. Und dass sei meistens der bessere Weg. Ich finde das auch äußerst einleitend, denn zum Filmemachen gehört auch, sich zu überlegen, wo man diese Blondine tanzen lassen könnte. Häufig ergeben sich viel schönere Situationen, wenn man sich von Drehbuch, Shotlist, Storyboard, wasauchimmer lösen muss, weil es so einfach nicht geht.
Und eine "echte" Kamera wünscht sich wohl jeder, aber eben weil es so teuer ist, bieten Spiegelreflex- oder Systemkameras doch die perfekte (oder auch nicht ganz perfekte) Alternative.
Du redest viel vom Technischen und hängst das Filmemachen daran auf. Ob nun Alexa, RED One, Greenscreen, Maskenbildnerin oder Focus-Puller, Leute können auch ohne all das ihre Geschichten erzählen und das kannst du ruhig zugeben. Der einzige Unterschied zu vorher: Statt Papas goldiger DV-Cam nutze ich mittlerweile DSLR (7D ist da sogar noch zu teuer) und bin zufrieden mit dem Bild, was ich kriege. Sicher ist es kein perfekt ausgeleuchtetes 2K und sicher ist es kein körnig-natürliches 35mm-Bild, aber ich bin zufrieden. Und sicher frisst das bescheuerte DSLR-H264 das meiste meines Bildes auf, aber ich nutze das, was ich kriegen kann.
"Es gehört mehr zum Filmemachen als passables Equipment heranzuholen." - Da sagst du es doch schon richtig.
Dass du Werbefilm-Regisseur bist, macht es mir einfacher, dich und deine Fixierung auf technische Perfektion zu verstehen. Nur hat das recht wenig mit unabhängigem, vielleicht sogar experimentellem Zeug zu tun. Du bist auf Budgets angewiesen und musst von dem leben, was du tust. Nur kannst du trotzdem nicht den weniger perfekten, manchmal auch hässlichen Film shitstormen. Da fühle ich mich logischerweise angegriffen.
Nochmal zu Ang Lee: Ich erkenne diese Leistung doch auch an, nur sehe ich das nicht als ausschließliches Qualitätsmerkmal eines Regisseurs.
@Torsten: "mit erhobenem Zeigefinger auf sie los prügeln" ist schön :D
Narrisch Wed, 29 May 2013 13:21:44 -0000
Antwort löschenRodriguez hat im Regelfall keine Budgetprobleme die so substantiell sind keine ordentlichen Greenscreenaufnahmen durchführen zu können. Natürlich muss man kompromisse machen, fast alle machen kompromisse nur ist die frage wie weit der kompromiss geht. das kreativität bei kompromissen nicht schadet sollte ebenso klar sein. das greenscreen beispiel lässt sich auf alltägliche beinahe schon banale problemchen übertragen. aber wenn du als regisseur eben unbedingt eine lockige blondine im weltraum brauchst um deine künsterlerische vision zu verwirklichen dann fliegt dir technische naivität, die ich dir nun nicht mehr unterstelle, um die ohren. das spektrum der möglichkeiten ist dann eben sehr begrenzt, was dich wiederrum als künstler massiv einschränkt aber einem bestimmten punkt nützt all die genialität und kreativität rein gar nichts mehr, dann ist es eben ein kompromis. genauso wie es falsch ist technische perfektion über den inhalt zu stellen, ist es falsch technische unzulänglichkeiten als ausrede für den vermeintlich starken inhalt zu benutzen. technisch gesehen ist "oh boy" aus meiner sicht, ein beispiel wie man es nicht machen sollte. der künstler wollte s/w als stilmittel um seine vision zu verwirklichen. so weit so gut. s/w entfaltet aber seine stilprägende wirkung, ein bestimmtes, kompaktes, komprimiertes gefühl des wesentlichen, erst dann wenn es auf richtigem, echten, körnigen film gedreht wurde. 16/35 mm. stattdessen wurde das ganze auf einer red one gedreht. die seelenlosigkeit des bildes ist offensichtlich. wirklich teurer wäre das auch nicht geworden. man kann jetzt natürlich behaupten "das wollten wir so" was mich aber erst recht in meiner meinung bestätigen würde das stets der inhalt über die technik entscheidet. und nochmal zu ang lee von mir: ich habe nie gesagt das ang lees leistung künstler zusammenzuführen ein "ausschließliches" Qualiätsmerkmal eines Regisseurs darstellt. es ist eines von vielen aber im fall eines animationsfilms (zumindest in weiten teilen) wie life of pi ein ganz wesentlicher, entscheidender aspekt.
movie.max Wed, 29 May 2013 14:34:51 -0000
Antwort löschenEine Umstellung ist vielleicht nicht immer ein Kompromiss, wobei das sicherlich Ansichtssache ist. Und Rodriguez kam zu seinem Zitat durch 'El Mariachi', der ja wirklich vor budgetschwächenausgleichenden Ideen trieft.
Technische Unzulänglichkeiten als Ausrede für vermeintlich starken Inhalt? Nun ja. Gerade im Falle von beispielsweise 'Clerks' interessiert mich das Technische wenig bis gar nicht. Gerade durch seine Unzulänglichkeiten bekommt er ja erst seinen Charme. 'Oh Boy' habe ich nicht gesehen. Aber es ist ja häufig so, dass man sich zum Schwarzweißen recht willkürlich entscheidet. Erfrischend ist das lange schon nicht mehr, aber ich empfinde es auch nicht als störend, wenn jemand "einfach so" schwarzweiß macht.
Naja ich empfand Ang Lee's Regie eher als routiniert. Ich fände mutige Einfälle und dichte Atmosphäre als oscarreif, aber so richtig konnte mich Lee da nicht umhauen. Vielleicht finde ich den Film auch einfach nicht gut genug, als dass ich den Regisseur herausragend finden könnte. Ein Wes Anderson war da letztes Jahr schon spannender.
Narrisch Wed, 29 May 2013 23:43:11 -0000
Antwort löschenIch sagte ja auch im Regelfall.
Das "einfach so" s/w sieht aber ohne Not schlechter aus und kostet nicht weniger Geld. So etwas habe ich noch nie verstanden, im amerikanischen Autorenkino würde man gar nicht auf die Idee kommen so eine kostenneutrale Chance zu vergeben. Wes Anderson ist spannend, absolut!
movie.max Thu, 30 May 2013 07:23:32 -0000
Antwort löschenAber Farben sind schon ganz schön ätzend, wenn man sich nicht gut genug um sie kümmert. Vielleicht war das ja Gerster's Motiv. Man spart sich das Color Grading, das ist doch schonmal was.
Wes war letztes Jahr zusammen mit Quentin mein Held!
Narrisch Thu, 30 May 2013 11:04:59 -0000
Antwort löschenDas genau ist es... Bei s/w film richtig ausgeleuchtet kommt die struktur der geile look fast von ganz alleine... Oder auch das gegenteil, das entsättigte, kaputte, unperfekte wenn man richtig leuchtet. Jedenfalls sieht s/w immer besser aus als der entsprechende simulationsmodus auf einer digitalkamera. Das jemand sagt wir wollen einen beschissenen look haben kann ich mir kaum vorstellen... Dann wäre digibeta die richige wahl.... Quentin ist auc einer meiner helden und ein Leuchtendes beispiel wie toll ein eigener look sein kann.
movie.max Thu, 30 May 2013 11:37:01 -0000
Antwort löschenKlar gibt es das, dass Filme scheiße aussehen sollen. Bei zahlreichen Mockuentaries, die ich auf Kurzfilmfestivals gesehen habe, hat man bewusst hässlich gefilmt. Womöglich sogar auf Digi-Beta... Aber manchmal hat das schon was. Ist dir Jan Soldat ein Begriff? Der macht wunderbar hässliche, schmutzige Dokumentationen über unperfekte Menschen. Ein bisschen wie Ulrich Seidel, nur noch nicht mal 30 Jahre alt.
Narrisch Thu, 30 May 2013 16:07:25 -0000
Antwort löschenIch kenne Jan Soldat.... ich habe auf einem festival "zucht und ordnung" gesehen. tja du wirst dir denken können was ich davon halte... ich sags mal diplomatisch, es gibt regisseure die können hässliche filme machen die herausragend sind, trier kann das zum beispiel. soldat kann, sorry aber aus meiner sicht, gar nichts. wir können das gerne diskutieren aber dafür müssen wir auf ein paar spielregeln einigen.
movie.max Fri, 31 May 2013 07:13:17 -0000
Antwort löschenMir fällt als sein bester eher 'Geliebt' ein. Aber ich glaube nicht, dass man das diskutieren muss. Das ist wirklich etwas, was man liebt oder hasst. So wie Trier. Auf Seidel stehst du demnach auch nicht sonderlich?
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Narrisch Fri, 31 May 2013 09:06:40 -0000
Antwort löschenIch bin kein Fan von Ulrich Seidel aber ich respektiere das was er tut
movie.max Fri, 31 May 2013 22:41:32 -0000
Antwort löschenFan würde ich mich auch nicht nennen, aber ich mag diese Art von Film schon sehr gerne.
HeadforHSV Sun, 12 May 2013 17:04:32 -0000
Kommentar löschenVöllig ohne Erwartungen und ohne zu wissen, worum es bei diesem Film überhaupt geht, hat mich 'Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger' wirklich überrascht.
Der Film hat meiner Meinung nach den Wechsel zwischen Gegenwart und Erzählung perfekt kombiniert, da die Rückblendung am Anfang zwar relativ kurz, im Laufe des Filmes aber deutlich länger wurden, sodass man sich wirklich in den Überlebenskampf von Pi (und Richard Parker) einfühlen konnte.
Auch die gewaltigen Bilder haben mich wirklich ziemlich überzeugt.
Alles in allem ein schöner Film für einen gemütlichen Filmabend.
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