Schiller

Schiller (2005), DE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Drama

5.6 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
164 Bewertungen
6 Kommentare
Schiller - Bild 7533
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Martin Weinhart, mit Matthias Schweighöfer und Teresa Weißbach

1782: Heimlich reitet der 21-jährige Regimentsarzt Friedrich Schiller zur Uraufführung seines ersten Dramas “Die Räuber” nach Mannheim. Er erlebt einen überwältigenden Erfolg. Schiller, der seit seinem zwölften Lebensjahr in der Stuttgarter Eliteschule des württembergischen Herzogs Karl Eugen kaserniert war, ist fasziniert von der ungezwungenen Welt des Theaters und flieht heimlich mit seinem Freund Andreas Streicher mit nichts als zwei unbrauchbaren Pistolen im Gepäck in die Kurpfalz – mitten hinein in das aufregende und intrigante Leben am Mannheimer Hof und Nationaltheater. Doch sein neues Stück “Fiesko” findet beim Intendanten Dalberg nicht die erwartete Begeisterung und für die Stelle des Hausautors gibt es einen höchst erfolgreichen Konkurrenten, den gleichaltrigen Schauspieler und Autor August Wilhelm Iffland. Dieser wirbt ausgerechnet auch um dieselbe Frau wie Schiller, die bezaubernde Nachwuchsschauspielerin Katharina Baumann. Bedroht vom Schuldturm und verfolgt von den Soldaten des württembergischen Herzogs, ringt der junge Dichter fieberhaft um Anerkennung und Erfolg. Regisseur Martin Weinhart lässt in seinem mitreißenden, emotional aufgeladenen Film das Leben des gerade erst 21-jährigen Schiller aufleuchten, nach dessen ersten großen Erfolg mit dem Revolutions-Theaterstück “Die Räuber”.

  • Schiller - Bild 7534
  • Schiller - Bild 7535
  • Schiller - Bild 7536
  • Schiller - Bild 7537

Mehr Bilder und Videos zu Schiller


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Schiller

Kommentar schreiben
Sortierung

Bernhard64

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Ich wollte einen Film sehen, in dem ich von Schiller etwas erfuhr. Wie er zu dem wurde, was er ist, was ihn bewegte. Das bringt der Film in keinster Weise. So erscheint die Sprache sehr uneinheitlich: Es gibt Floskeln und Redewendungen von heute, er ist zuweilen flapsig, in einer Art, die zu dieser Zeit nicht üblich war.
Die Entstehung seiner Werke wird kaum beschrieben, Inhalte ebenso.

Für mich eine große Enttäuschung. Vertane Zeit.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Bernhard64

Antwort löschen

Ach ja, noch etwas: Schiller als psychisch und körperlich kranke Persönlichkeit, stets exzentrisch und zumeist körperlich so angegriffen, dass er kaum gehen kann. Dieses Bild bleibt einem nach der Rezeption des Filmes.


barneb

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bei dem Film fühlt man sich in die Zeit zu Schiller versetzt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BigDi

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

In der ersten Szene sieht man den etwa zwölfjährigen Schiller, zwei Minuten später ist er der gefeierte Autor von "Die Räuber" und auf der Flucht: Verwirrung. Danach sieht man dem jungen Schiller, der in einer anderen Zeit in dem Zustand auch in einer psychiatrischen Klinik verweilen könnte, beim Schreiben, Schreien etc. zu, ohne dass der Charakter allzu viel Tiefe bekommt, irgendwie fehlt so der entscheidende Funke, der der Person die nötige Faszination verleihen würde. Die Schauspieler sind gut, wenn auch nicht überragend, die Atmosphäre wird zwar optisch einigermaßen vermittelt, manchmal reden die Figuren aber etwas zu "modern" für meinen Geschmack. Zudem macht der Film den großen Fehler und zeigt nur die jungen Jahre Schillers, sein echter Aufstieg zu einem der größten Vertreter der Klassik bleibt aus, ebenso wie seine Freundschaft mit Goethe. Dennoch, so schlecht ist der Film auch wieder nicht, einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt Schillers bietet er schon, auch wenn dieser nicht dem entspricht, was man eigentlich von einem echten Biopic erwartet.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brennegan

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Man erwartet ein Hauptgericht und bekommt die Vorspeise. Warum muss der Film unbedingt die Sturm und Drang Zeit des Mannes zeigen, aber den Rest seines Lebens außer Acht lassen? Hat sein klassisches Schaffen einen bitteren Beigeschmack oder warum darf es nicht gezeigt werden?
Die Biografie endet in etwa dort, wo jede gute Biografie anfängt ... zu der Zeit, in der der Künstler richtig anfängt zu wirken.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

primi

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Matthias Schweighöfer spielt den junge Stürmer und Dränger absolut überzeugend und glaubwürdig!
Eine tolle Verfilmung von Schillers Biografie!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

vetty

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Schweighöfer nervt!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch