Schlussmacher - Kritik

DE 2013 Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 10.01.2013

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Kritiken (12) — Film: Schlussmacher

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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2.0Ärgerlich

Nach dem großem Erfolg seines Regie-Debüts „What a Man“ kehrte Schauspieler Matthias Schweighöfer erneut auf dem Regiestuhl zurück. Seine Rezeptur bleibt wie bei seinem Erstling dieselbe, denn auch bei dieser Regiearbeit entwickelt er keinen eigenen Stil, sondern versucht sich vor allem bei der Inszenierung als Til-Schweiger-Kopie und genau wie beim großen Manitu der modernen, erfolgsverwöhnten Deutsch-Komödie ist Schweighöfers Film pures Sicherheitsdenken, denn bei „Schlussmacher“ werden selbst Probleme wie die Trennung einer Beziehung oder versuchter Suizid so stur auf flapsig und unbeschwert verkleistert, während die Protagonisten dicke Autos fahren und in teuren Hotels schlafen, dass es fast schon fratzenhafte Züge annimmt.

Diese Fratzen einer scheinbar unbekümmerten Welt sind (wie bereits bei „Keinohrhasen“ oder „What a Man“) mal wieder hell, verdammt hell. Fast schon unnatürlich strömt das Licht durch die Großstadt, die genau wie der Rest des Filmes nicht deutsch, sondern amerikanisch wirken. Doch hinter dieser Stars-and-Stripes-Patina ist auch „Schlussmacher“ so bieder und teutonisch, wie es nur geht. Hier wird nichts gewagt, alles verläuft nach Schemata. Nicht weiter verwerflich, würde der Film ehrlich dazu stehen, doch lieber versucht er bekannte Formen und Gebräuche als frisch zu verkaufen, doch die Geschichte ist ohne echten Pep und die Entwicklung offenbart eine ähnliche Dynamik wie ein lethargischer Zierfisch im Goldfischglas. Immerhin verlaufen die lockeren Teile des Films ohne größere Längen, die tauchen aber immer dann auf und weigern sich bockig zu verschwinden, wenn der Versuch unternommen wird, die einseitigen Charaktere mit einer Einmaleins-Dramaturgie zu konfrontieren. Diese Szenen ziehen sich teils so immens, dass die eigentliche Komödie sich häufig wie eine Art Randerscheinung anfühlt. Fast schon so, als ob „Schlussmacher“ ein Drama mit überzähligen comic reliefs wäre.

Genau wie „What a Man“ oder die letzten Schweiger-Vehikel ist „Schlussmacher“ ein unglaublich bräsig und selbstverliebt. Nie setzt er sich wirklich mit seiner Handlung und den darin befindlichen Figuren auseinander. Schweighöfer ist aber zumindest ein guter Stratege, denn seine Rolle unterscheidet sich kaum von denen, die er sonst spielt. Alles gleich. Alles bekannt. Wird er Konsument schon konsumieren. Nervig, aber durchaus erfolgreich. Auch Milan Peschel bekommt vom Drehbuch eine Rolle, die zu seiner Präsenz passt, was bedeutet, dass er hier die meiste Zeit als eine Art Marty Feldman-Double zu sehen ist. Das ist durchaus in einigen Momenten ansprechend, da Peschels Rolle ein simples aber effektives Kontrastprogramm zur everything’s-perfect-Attitüde des Films ist und diese bisweilen erfolgreich aufbrechen und somit kontern kann.

Trotz dieser einen Eigenschaft, die nicht total affektiert und übertrieben wirkt, ist „Schlussmacher“ eine Monstrosität von Film. Der Einblick in eine heile Plastikwelt, voller toller Typen die tolle Sachen machen. Das ist nicht komisch, dafür aber auf eine wenig anziehende Art befremdlich bis beängstigend.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

stuforcedyou

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Klingt wie dein eigener Erfahrungsbericht. (Gib's zu, die Vorlage war ein Geschenk von dir. Danke.)


Andy Dufresne

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Kleines Sonntagspräsent für meinen Lieblings-Stu, ja :D


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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3.5Schwach

[...]„Deutsche Beziehungskomödie“ ist ein Pleonasmus, der Pfützen auf den Schultern bildet, so heftig quillt er einem zu den Ohren raus, der Schweighöfer lässt sein nachgewiesen vorhandenes Talent seit einiger Zeit Talent sein und dreht lieber entweder mit oder wie Schweiger und diktiert mit zielgruppentauglicher Meterware die Spitzenplätze des inländisch produzierten Kinoausschusses. Mit zweieinhalb Millionen Besuchern war der „Schlussmacher“ nochmals erfolgreicher als „What a Man“ und Schweighöfer kann sich in seinem generischen „Schaffen für die Massen“ bestätigt fühlen. Sollte aber, wie Kumpel Til, vielleicht lieber mal die ersten sieben Buchstaben seines Nachnamens beachten…[...]

[...]»Viele finden’s gut, drum is’s scheiße« ist ’ne blöde Ansicht und wer sich von Filmen wie „Keinohrhasen“, „Dreibeingrasen“ oder eben „Schlussmacher“ den Unterhaltungsregler nach oben pegeln lässt, dem sei das gegönnt. Gutes Filmemachen geht trotzdem anders und sollte zumindest in einigen Facetten nicht ausschließlich auf einen von Reihe A bis Z ausverkauften Kinosaal, entleerte Soundtrackregale und Werbekoorperationen schielen. „Schlussmacher“ ist ein vorbuchstabiertes Einschmeichelfilmchen, die Feder geführt von den Schweiger-Produkten und natürlich deren »ich war mal in Hollywood, ich weiß wie das geht«-Schablonenschnitten, die eigentlich doch nicht mal ihre Simpelschemavorbilder verstanden haben. Wenigstens diesmal nicht in Sepia getaucht. Laufend jodeln kuscheltaugliche fluffige Popsongs los und zementieren unausgegorene Stimmungsbilder komplett zu, auch eine ganz typische Masche, um neben den Kino- auch noch die Singlecharts zu stürmen und den Film medienübergreifend zu positionieren.[...]

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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3.0Schwach

Klein Matthias hat mal wieder Regisseur gespielt. Und auch wenn das anhaltende Schweig(er)höfer-Bashing schon reichlich nach altbackenem Standard muffelt, hat er sich die Nackenschläge doch immer wieder mehr als offensichtlich verdient. „Schlussmacher“ ist ein erneutes Paradebeispiel für Schweighöfers Inkompetenz auf gleich mehreren Positionen, obschon seine zweite Regiearbeit die Nase im Vergleich mit seinem desaströs-trivialen Erstling „What a Man“ doch etwas voraushat. Wieder mal gibt es eine romantische Komödie, die sich strikt an das Erfolgskonzept ihrer amerikanischen Vorbilder hält und jeden Zuschauer jenseits der 16 gepflegt die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen lässt. Ja, unser Pseudo-Superstar will mit uns mal wieder über die Liebe quasseln und kommt am Ende zu der Aussage, dass sie, also die Liebe, echt nichts für Feiglinge ist. Für diese Erkenntnis braucht Schweigi gut zwei Stunden, strauchelt mit gockeliger Selbstüberschätzung durch den selbstkreierten Affenzirkus und lässt sich in jeder Szene Konsequent von Schauspielpartner Milan Peschel (der selber auf Sparflamme agiert) an die Wand klatschen. Inklusive in diesem realitätsfernen und unsympathischen Konventionenbespringer ist da die stereotypische Verwandlung vom Arschloch zum hoffnungsvollen Loverboy, der den wahren Wert des Lebens kennengelernt hat und die handelsübliche Moralkeule, die unser Matze dem Zuschauer mal so richtig vor dem Latz donnert. Vielleicht sollte Schweighöfer ganz in der Reklamebranche bleiben, Gillette oder so, dann kann er seinen nackten Oberkörper genauso penetrant den kleinen Mädels präsentieren und verschont das Kino von seiner grenzdebilen Schleichwerbung wie den verlogenen Machwerken im Allgemeinen.

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SoulReaver

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Jup.


Maniac131

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Dass ihr euch so etwas freiwillig....ach egal


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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3.5Schwach

Die neue A-Klasse sieht toll aus.

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Andreas Resch: fluter Andreas Resch: fluter

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2.0Ärgerlich

Schlussmacher ist eine zutiefst alberne Klamotte, die als TV-Komödie vielleicht noch eine gewisse Daseinsberechtigung hätte, nicht jedoch im Kino. Ein Film ausschließlich für Hardcore-Schweighöfer-Fans.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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2.5Ärgerlich

Der Grundton, den Schweighöfer [...] anschlägt, ist bis kurz vors Ende wenig subtil. Wenn eine Geste reichen würde, setzt Schweighöfer sicherheitshalber gleich drei ein. Der Gefahr, dass ein Gag nicht zündet, wird mit lautem Musikeinsatz entgegengewirkt. Jede Situation wird ins extreme geführt [...] und auch sonst wird wenig ausgelassen an homophoben, rassistischen, sexistischen Stereotypen, die mit Fäkel-, Furz- und Dickenwitzen gemischt werden.

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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film

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6.0Ganz gut

Schlussmacher wäre tatsächlich eine hübsche Komödienidee, wenn Matthias Schweighöfer nicht so einen unglücklichen Hang zu den allerplattesten Albernheiten hätte.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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5.5Geht so

Im Schlussmacher geht es hauptsächlich darum, Pauls smarte Fassade Stück für Stück zu demontieren. Dass dies mitunter arg kolportagehaft und teilweise sogar mit Gags aus der untersten Klischeeschublade geschieht, ist wenig verwunderlich.

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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio

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4.0Uninteressant

Schweighöfers erklärtes Ziel ist es, Filme zu machen, die kommerziell sind, trotzdem Substanz haben und ans Herz gehen. Aber dafür muss man erst einmal selbst seine Figuren lieben, und sie nicht unentwegt vorführen oder in die Pfanne hauen.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.5Ganz gut

Der brüllend komische Auftritt von Milan Peschel macht den oft all zu billigen Klamauk von Schlussmacher wieder wett.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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4.5Uninteressant

[...] schöne, aber anspruchsvolle Frauen, dumme, aber liebenswerte Männer, teure Apartments, seichte Pop-Songs [...] und die bewährte Mischung aus albernem Klamauk und altbackenem Witz. [...] dass Witze auf Kosten pummeliger Frauen gemacht werden, markiert das Niveau des Humors. Darüber hinaus ist Der Schlussmacher [...] ein Road Movie, das so aussieht, als wolle Schweighöfer ein ebenerdiges Gegenstück zu „Deutschland von oben“ inszenieren.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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6.5Ganz gut

Statt die Qualität der beiden Schauspieler in Schlussmacher auszuschöpfen, verliert sich das Drehbuch in wilden Nebenschauplätzen, macht Witze mit Kloschüsseln, bösen russischen Vätern oder furchteinflößenden dicken Frauen.

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Kommentare (95) — Film: Schlussmacher


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WNKino

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich der erste Film mit Schweighöfers Regie, den ich gesehen habe und ich muss sagen: Ich habe mich köstlich amüsiert! Sehr lustige Dialoge, einige sehr lustige Szenen, sehr gute Musik, sehr gute schauspielerische Leistungen und eine zumindest von mir in dieser Art noch nie gesehene Handlung.
Das einzige was mich an diesem Film ein wenig gestört hat, war das viele Productplacement, doch ansonsten gibt es an dem Film überhaupt nichts auszusetzen.
Sehr empfehlenswert!

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goddess.pain

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das einzige Gute an dem Film ist Schweighöfers Anblick.

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CaptainHowdy

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Bewertung4.0Uninteressant

So flach wie ein Fussballfeld

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Troublemaker69

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Bewertung3.0Schwach

Ein typischer Schweighöfer Film, der auch wieder nicht zu überzeugen weiß. Die Gags zünden nur teilweise und die Handlung ist vorhersehbar und einfach nur furchtbar langweilig.
Dabei hat der Film eigentlich ein großes Potential, denn die Idee finde ich an sich ganz gut, aber leider mangelt es sehr an der Umsetzung.
Muss man sich nicht antun.

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shameless2015

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Bewertung1.5Ärgerlich

Schau Dir einen Schweighöfer Film an und Du kennst Sie alle... Für mich unerklärlich warum seine ganzen Filme so Erfolgreich sind. Jeder Film hat die gleichen Zutaten, es gibt einen immer wiederholenden Cast, Schweighöfer`s Hintern ist mindestens einmal in Großaufnahme zu sehen und Mutti ist auch in einer Szene irgendwo untergebracht...die Story so dünn das eine Folge GZSZ mehr Inhalt hat.. Ich sah den Film und wartete die ganze Zeit auf den Einsatz des Soundtracks in Form von BLUE "Hurt Lovers" ich musste bis zum Abspann warten...
Ich denke ich kann die nächsten 5 Schweighöfer Filme überspringen bevor ich im 6. eine Zusammenfassung sehe...

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Warum war der Film noch mal so schlecht? Sorry, aber ich habe mich bei diesem Film köstlich amüssiert. Matthias Schweighöfer ist einfach so verdammt sympathisch und lustig, dass er selbst in den Schweiger-Filmen noch für Lichtblicke sorgt. Es gab auf jeden Fall jede Menge gute Gags und das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller war echt gut gelungen. Ist mir egal was alle sagen, ich mag Matthias Schweighöfer.

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Marcelos7

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Bewertung2.5Ärgerlich

Na ja, plumpe Geschichte, kaum Witz.

Alles in allem war der Film uninteressant und muss man nid wirklich gesehen haben...

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goetzinho

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Bewertung0.5Schmerzhaft

keine story, keine witze, 100% vorhersehbar, grausam zwanghaft witzig, mittlerweile nerviger soundtrack, ...

ich könnte diese liste endlos fortsetzen, will mein gehirn aber nicht weiter damit malträtieren weiter über diesen abgrundtief schlechten film nachdenken zu müssen.
ich habe generell ja nichts groß gegen romantic comedy und seichte unterhaltung ohne tiefgang...manchmal ist man einfach in der stimmung für solche filme, aber nicht bei schweighöfers schlussmacher... rückblickend weiß ich überhaupt nicht mehr, wie ich es geschafft habe, diesen film überhaupt zu ende zu schauen.
den halben punkt gibts, weil es doch ein recht gelungener werbefilm für die damals neue Mercedes A-Klasse geworden ist.

Schweighöfer wird immer unerträglicher... bin gespannt wie lange das noch gut geht...

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Pinky86

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Bewertung1.0Ärgerlich

...eine Komödie bei der man nicht lacht, da würde ich mal sagen Ziel verfehlt Herr Schweighöfer....

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cule0809

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Bewertung2.0Ärgerlich

Weder witzig noch originell. Keine guten Schauspieler und extrem billiges Drehbuch. Es gab zwei nette Gags, aber danke...
Matthias macht auf Till Schweiger und wenigstens das gelingt ihm. Denn beide sind unterste Schublade. Werde nie verstehen, warum die Leute da in Massen in die Kinos rennen und Matthias Schweighöfer als der Retter des deutschen Kinos bezeichnet wird. Für mich ist es eher der Untergang. Dazu noch dieses wirklich billige Werbung innerhalb des Films. Ekelhaft.

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woopsor

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Bewertung0.0Hassfilm

110 Minuten Mercedeswerbung. Schmerzhaft. Eine Farce zum fremdschämen.

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TheBruceWayne

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Für Menschen, welche deutsches Kino hassen. Ich bin mir sicher, dass wenn es mal zu der Situation kommt, dass Außerirdische zu Testzwecken großer Vernichtungswaffen einen geeigneten Planeten absuchen, dies sicher zuerst bei unserer schönen Mutter Erde versuchen, nachdem sie einen Blick auf unsere schöne deutsche Film(un)kultur geworfen haben.

Wenn es etwas noch menschenverachtenderes als deutsches RomCom Schwachsinns Kino gibt, dann sind es RomCom/Buddy Schwachsinns Filme, in dem der Protagonist für Beziehungsfragen selbst verantwortlich ist, und noch dazu die Moralkeule schwingen darf.

Ja, unser Allround Talent Schweighöfer darf nicht nur Regisseur spielen, sondern selber den Experten für Beziehungen geben. Dabei geht es um eine ähnlich bescheuerte Aussage, wie schon zuvor in dem nur graduell besseren "what a Man".

"Liebe ist nichts für Feiglinge".
Schweighöfer , der anders als Schweiger immerhin 2 Rollen beherrscht, (die des Losers und des Prolls) gibt hier den deutschen IchBInSoGeilUndSexyKonsumentenPorscheDaimlerMuckipuden Proll, der für eine Trennungsfirma, den Unglücklichen die schlechte Nachricht überbringen darf und für diese unglaublich bereichernde, wichtige Arbeit "gerecht""entlohnt" wird.

Ja, die perfekte Ausgangssituation um dann als Schweighöfer auf einen exzentrischen Milan Peschel zu treffen ( welcher Schweighöfer in jeder Sekunde des Filmes an die wand spielt), der durch Schweigi nun die Freundin verliert und es ungewollt zu einer Partnerschaft der beiden kommt, mit anschließender Odyssee durch ganz Deutschland.

Mann muss es halt nicht nur der unmittelbaren Umgebung mitteilen, nein wenn dann bitte halt die ganz große Nummer!!! Es wird über Dicke/Schwule und Ausländer gelacht und geilt sich an jedem Witz auf, der schon von vornherein klar ist.

Ich musste ganze 2-mal grinsen. Aber das wars dann auch!!! Aber das ist ja nicht mal das Schlimmste. Denn die wahre Folter ist Schweighöfers Selbstinszenierung. Er findet sich wohl selbst ziemlich geil, denn sonst kann ich mir den Trieb zur ständigen Entblößung seines Körpers nicht erklären.

Bitte wer will denn seinen Hintern sehen, außer man heißt Jennifer und ist 16 Jahre alt ??? Zwischen durch wird gibt es Nahaufnahmen, welche nicht Schweighöfers Hintern gewidmet sind, sondern Werbung für allerlei Krimskrams sind. Dieser Schwachsinn nimmt sich selbst so unglaublich ernst, dass es fast zynisch wird.

Vor allem geht das Ding hier fast unerträgliche 2 Stunden bevor man die klebrige, ekelhafte Moralapostel Zuckerwattenkugel anschließend in den Arsch geschoben bekommt!!!!

Was soll das ? Zu erzählen hat Schweighöfer nix, rein gar nix, was es nicht auch in der Form auf Youtube gibt, nur halt ohne glatt gebügelte Werbungsoptik. Ein Klischee überladener Plot der Extraklasse ist das hier.

1000-mal gesehen und davon 999-mal besser. Respektabel, wirklich kreativ. Beachtlich Herr Schweighöfer wie man sich ins filmische Aus manövrieren kann.

Das muss man ihm schon lassen. Ja, Geld wird der Mann verdienen - aber eben keine Achtung. Ich habe leider schon zu viele Hassfilme, weshalb ich es hier erst mal bei 0.5 Punkten belasse, welche Milan Peschel und der süßen Catherine de Léan gewidmet sind.

ps: armes deutschland

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JimiHendrix

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bei schweiger hört/versteht man wenigstens nicht, was für ne kacke er labert, das ist beim s-höfer anders. und sexsymbolmäßig ist schweiger auch vor s-höfer, bei aller antipathie für beide - oder?


TheBruceWayne

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weiß nicht, bin ja kein weib :) das face vom schweiger ist aber ganz schwer zu ertragen, wie ich finde.


The Freewheelin Fonda

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Schlussmacher" 1/10 Punkten
(der eine Gnadenpunkt ist auch nur durch extrem guten Willen vertretbar)

Oh Gott, der Film war ja selbst für einen Schweighöferfilm absolute Scheiße!
Wie komme ich eigentlich dazu so einen Bullshit zu sehen?
Meine Mutter wollte mir wohl eine Freude machen, wenn sie mir Dvds schenkt aber ausgerechnet "Schlussmacher"?
Das ist ja fast schon beleidigend für meinen Filmgeschmack!

Fast zwei Stunden, hysterische und nervige Schauspieler, abartigste Figurenklischees und unglaublich lächerliche Charaktere und vor allem Gags die so gnadenlos schlecht und veraltet sind, dass Herr Schweighöfer sich mit seiner
"Ich zieh den Leuten das Geld aus der Tasche, indem ich einfach 30Mal dieselbe Komödie drehe" -Manier ein ein weiteres Mal selbst übertrifft.

Mehr hingerotzte und vorhersehbare Fließband RomCom geht nicht!
Deutsches Erfolgsfilmkonzept in Reinform!

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pischti

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"Missing in Action" natürlich, seht ihr, da gehts schon los ^^


Martin Oberndorf

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Bei mir läuft's so (da meine Mutter keine Ahnung von Filmen hat und bei meinen fast 800 Filmen die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass ich den Film schon hab): Ich krieg eine Summe gesagt, und um den Preis darf ich einen Amazon-Warenkorb füllen. Wenn's Überraschungsgeschenke gibt, sind de dann von der Merkliste :3


Cinemen

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Bewertung3.0Schwach

Schlussmacher
ist zwar etwas Besser als der letzte Schweighöfer aber trotzdem immer wieder derselbe Geschichtsstrang.
Momentan kann ich den ganzen Rummel den vorallem die Mädels auf den MS TRip haben nicht mehr Nachvollziehen.
Da war zwar mal der ein oder andere Lacher drin mehr aber auch nicht.
Um auf den Punkt zu Kommen :
Every See the same Rotz
3 Punkte

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Kill_Diether

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kein Interesse

scheint noch übler als KOKOWÄÄH&Konsorten zu sein. Schon alleine die völlig witzfreie Situationskomik aus dem Trailer schreckt ab. Nein, danke!

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SilentAccount

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Bewertung5.0Geht so

Manche Herzensprojekte klingen nur auf dem Papier gut. Und ich glaube, Schlussmacher gehört dazu. Denn das Resultat war absolute Mittelmäßigkeit in allen Belangen und der Grund, warum die deutsche Komödie so verschrien ist. Denn den Masterplan einer guten Buddy-Komödie, die in Staaten der 80er so erfolgreich war, wird hier mit einer 20-jährigen Verzögerung abgepaust. Man könnte davon sprechen, dass einfach nur Linien nachgezogen worden sind. Selbst die Freundschaft der Hauptdarsteller Schweighöfer und Peschel wirkt sich hier nicht wirklich positiv auf das Gesamtgerüst aus. Es plätschert einfach vor sich hin.
Einen wirklichen Höhepunkt findet Schlussmacher nicht. Letztlich tut der Film aber auch niemanden weh und versteht sich selber als Botschafter der Liebe.

Für einen Sonntags-nachmittags Film an einem verregneten Tag ist Schlussmacher ideales Fernsehen. AAber für einen DVD-Abend mit einigerma´ßen Anspruch in Richtung Originalität taugt Schweighöfers sixtinische Kapelle leider nöscht :)

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Lichtlady

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Bewertung2.5Ärgerlich

Warum müssen solche Filme eigentlich immer gleich ablaufen? Ich meine, auf so eine "schwule" Art.
Nichts gegen Homosexuelle btw. Ich beziehe das Adverb "schwul" diesbezüglich mehr auf so ne Weicheiernummer. Oder Schema F, wenn man so will. Weichgespült, langweilig, Eierquetschermäßig-

Dabei ist der Hauptdarsteller echt süß. Nicht wirklich mein Typ, dafür ist er zu wenig badass, aber immerhin niedlich. Trotzdem ist die Story lahm. Vorhersehbar, stellenweise unlogisch, schleppend und zu süß für einen wirklich interessanten Film. Selbst für eine Komödie ist der Film einfach nur lahm.
"Bettgeflüster" z. B. darf sich so eine Story erlauben, aber Neuzeitkomödien??
Ein weiterer Film der "Ohne-Ohren-Hase-Schmacht-Reihe" ohne Sinn, Verstand, Drehbuch - dafür aber mit einem vergnüglichen Darsteller und - das Beste - ohne Til Schweiger und vor allem desse Anhang!
Gott wie ich die Werbung mit seiner Nachkommenschaft hasse.

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J.D.Rivers

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Eierquetschermäßig? Keine Ahnung was das genau bedeuten soll, aber es klingt irgendwie gut. Was den Film betrifft, vollste Zustimmung.


Lichtlady

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Eierquetscher bezieht sich u. a. auf den Gesang der BeeGees oder anderen Quitsch-typen. Mein alter Herr meinte immer, Frauen hätten den Hang auf solche Typen, Eierquetscher, zu stehen, die zwar "I love you all night long" singen, aber nicht in der Lage sind eben dies wörtlich umzusetzen.


sebastianxxx

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Ich habe den Film von Schweighöfer nicht gesehen - wundere mich über die schlechten Kritiken hier und andererseits über den Bambi gestern Abend für den besten deutschen Film - also es gab nichts Besseres oder hat Herr Schweighöfer die Burda-Jury bestochen oder ist Burda gar bei den Produktionskosten beteiligt gewesen ? Fragen über Fragen ...

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Biene-Maika

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Bewertung4.0Uninteressant

Ne bessere Mercedes-Werbung. Vorhersehbar und langweilig... leider. Wenn mein Internet funktioniert hätte, hätte ich die DVD sicher nicht zu Ende geschaut. Wieder kein guter deutscher Film.

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Wilson_Blunt

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Bewertung0.0Hassfilm

Der wohl längste und teuerste Werbefilm eines Atomobilherstellers aller Zeiten.

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TheDentist

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Pick Up! :)



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