Schneewittchen

Snow White: A Tale of Terror (1997), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Fantasyfilm, Thriller

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5.6
Kritiker
7 Bewertungen
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6.1
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446 Bewertungen
15 Kommentare
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von Michael Cohn, mit Sigourney Weaver und Sam Neill

Ein recht freie Version des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm. Die Handlung enthält zwar die bekannten Komponenten mit dem Spieglein an der Wand, wurde aber in die Zeit Kreuzzüge verlagert.

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Kommentare (15) — Film: Schneewittchen


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the assassin 666

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Bewertung6.0Ganz gut

Düstere, erwachsenere Version von Grimm´s Märchen. Eine blutrotes und teifschwarzes Schauermärchen. Sigourney Weaver spielt die Rolle der bösen Stiefmutter großartig. :)

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Hier haben wir schon wieder eine Schneewittchen-Verfilmung. Ich hoffe, dass "Snow White and the Huntsman" so ähnlich werden wird, denn diese hier fand ich schön schaurig und düster. Vor allem lebte der Film aber von einer wunderbar fiesen Sigourney Weaver als böse Königin. Das Finale fand ich echt stark und auch sonst war die Verfilmung sehr gut gemacht und unterhaltsam.

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AddictedToIan

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Kristen Stewart fandest du heiß? xD Sehr bedenklich. Lily Collins ist ein hübsches Mädel, bisschen weniger Augenbrauen und ich fände sie wirklich bildschön. Aber halt nicht sexy.


Thomas Hetzel

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Ja, Stewart finde ich heiß. Es werden zwar viele nicht verstehen, aber ich finde sie hat irgendetwas. Lily Collins finde ich dagegen ziemlich langweilig.


Firin

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön schaurig umgesetzt ein Märchen für Erwachsene.

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patcharisma

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Bewertung7.5Sehenswert

Das in den tschechischen Wäldern gedrehte Horror-Märchen habe ich nach über zehn Jahren endlich wiedermal gesehen und so umgehauen hat es mich beim erneuten Durchlauf halt auch nicht mehr ganz genauso. Das liegt vorallem am etwas überlangen Mittelteil und einigen recht merkwürdig anmutenden Drehbuch-Holprigkeiten. Das trübt aber nicht den positiven Gesamteindruck des originellen Ganzen. Um meine frühere restlose Faszination etwas weiterleben zu lassen, kopiere ich hier nochmals meinen früheren Comment, der auch schon wieder über drei Jahre alt ist:

Höllisch tolle Variation des Märchens, das an sich schon eine Horrorgeschichte ist und sicher noch das Grausamste der Grimms obendrein. Was lag da näher, als ein irrlichter Film daraus zu kreieren? Hier ist wahrlich nichts, wie es scheint! Grandios besetzt (vorallem Sigourney Weaver's schier unglaubliche Performance als "Lady" Claudia Hoffman, aber auch Sam Neill als hintergangener Fürst oder die utterly sweete Monica Keena sind ideal gecastet), gelungen comichaft überzogen, voller toller (Tier-)Symbolik (z.B. das Vögelchen in der Sanduhr oder "Odo", der geschenkte Rottweiler, der zur Bestie mutiert und natürlich der obertoll designte, betende Alter Ego-Spiegelschrank), mit vielen bösen und irrwitzig gemeinen Einfällen und verstecktem garstigen Humor, edler gotischen Austattung und einem Showdown in den leeren Schlossmauern, den man nicht so schnell vergisst!

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horro

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Cat-Fights :D


der cineast

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<3


Verlah

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, ja, die Märchen der Gebrüder Grimm haben es ja an sich schon gewaltig in sich! Aber diese filmische Umsetzung steigert den Horror dieses Märchens noch! Für Kinder ist dieser Film sicher nichts, und er ist auch nichts für schwache Nerven.
Besonders interessant finde ich folgende Aspekte:
1. Das Märchen wird historisiert, es spielt vermutlich im 15. Jahrhundert (die Mode und einzelne Bemerkungen der Darstellenden lassen darauf schließen) im deutschsprachigen Raum.
2. Der Spiegel ist hier meines Erachtens die Quelle des Übels, die Stiefmutter fällt eigentlich "nur" auf ihn herein.
3. Das "Schneewittchen" wirkt hier nicht zu 100 Prozent sympathisch, jedenfalls nicht am Anfang, denn es macht seiner Stiefmutter den Einstand auch nicht gerade leicht (was die Stiefmutter noch alles Böses vorhat, weiß es ja noch nicht).

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Tina Scheidt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Brüder Grimm - Schneewittchen
Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab, da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich 'hätt ich ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut, und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen.' Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut, und so schwarzhaarig wie Ebenholz, und ward darum das Schneewittchen (Schneeweißchen) genannt. Und wie das Kind geboren war, starb die Königin.

Kaum einer kennt es nicht, das Märchen der Brüder Grimm über die wunderschöne Königstochter und ihrer Feindin, der neuen Königin.
Hier wird dieser Film anders umgesetzt, viel düsterer und weniger märchenhaft. Gleich zu Beginn schon, noch vor Lilys Geburt wird sie mit ihren Eltern von offensichtlich verzauberten Wölfen gejadt, die Kutsche fällt, Lilys Mutter wird den Unfall nicht überleben und aus Liebe zu ihrem Kind bittet sie ihren Ehemann, Frederick Kaufmann, das Kind zu holen. Lily soll überleben, so ist es ihr Wunsch und dem kommt ihr Mann nach und holt das Kind mit Hilfe eines Messers. Das Blut läuft in den Schnee...
Lily wächst auf, wird zum Ebenbild der Mutter, der Vater heiratet erneut und Claudia, die neue Frau, scheint sich zu bemühen, das Kind Lily für sich zu gewinnen, schenkt ihm sogar einen Welpen. Im Gefolge hat sie ihren ihr treu ergebenen Bruder und einen riesigen Spiegel.
Dieser Spiegel wird im Verlauf der Handlung immer wichtiger, man erfährt über Claudias Mutter und fragt sich immer mehr, was es mit diesem Spiegel und seinem EInfluss auf Claudia auf sich hat. Lenkt doch dieser die Handlungen der bösen Königin und ist nicht nur ein Antwortgeber auf die ewig gleiche Frage: "Wer ist die Schönste im ganzen Land?" "Frau Königin, niemand ist schöner als ihr. Doch Schneewittchen ist tausen Mal schöner als ihr."
Lily muss fliehen vor der Mordlust ihrer Stiefmutter und dem Bruder, nicht dem Jäger. Der Bruder hätte sie auch getötet und kein Mitleid mit ihr gehabt wie der Jäger im Original.
Lily landet bei Gesetzlosen, einer will sie sogar vergewaltigen, was von Will, offensichtlich dem Anführer, verhindert wird.
Das ist wahrlich kein Märchen für zarte Gemüter! Und doch lässt die Handlung auch Raum für die aufkeimende Liebe zwischen Will und Lily, anrührend und bewegend ist die Grablegung Lilys, Wills Kampf um seine Liebe, während der Prinz, Lilys Verlobter Dr. Gutenberg, sie bereits abgeschrieben hat.
Im gleichen Maß wie die Liebe erblüht, wächst auch Claudias Hass auf Alles und Jeden, besonders ihren Ehemann, dem sie die Schuld am Tod ihres gemeinsamen Kindes gibt und dessen Tod dem Kind neues Leben schenken soll.
Lily und Will treten mit Dr. Gutenbergs Hilfe den Kampf gegen Claudia an, eine Entscheidung auf Leben und Tod. Auch wenn Claudia hier nicht auf glühenden Kohlen tanzt zur Hochzeit der Stieftochter sondern vom explodierenden Spielgel gespickt und von Lily ungewollt umgebracht wird, als sie ein Messer in den Spiegel (!) rammt, ist dieser Tod nicht weniger grauenhaft.
Ein friedliches Bild zum Abschluss mit Lily, Will und Lilys Vater, die dem frisch fallenden Schnee zusehen, der alles bedeckt, Frieden und Ruhe kehren ein und der Zuschauer kann befreit aufatmen.
"Und sie leben glücklich und froh bis an ihr Lebensende" passt nun doch wieder.
Daumen hoch für eine mir immer wieder aufs Neue Gänsehaut bringende Verfilmung und eine reife Leistung von Sigourney Weaver, ganz besonders wenn sie in der berühmten Apfelszene als alte Frau verkleidet Lily den tödlichen Apfel reicht. Ganz großes Kino!!!

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horro

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Bewertung5.5Geht so

Das Schneewittchen Märchen als Horrorfilm interpretiert. Nicht die erste Produktion in dieser Art, aber auf jeden Fall eine recht düstere und blutige Angelegenheit. Es werden Bräuche gezeigt, die irgendwie aus Siebenbürgen zu stammen scheinen. Sigourney Weaver beherrscht ihre Rolle perfekt, der restliche Cast ist eher dürftig. Nette Umsetzung aber leider nicht der ganz grosse Wurf.

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horro

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Schön beschrieben, kann ich gut nachvollziehen ... wie ist denn deine Wertung?


Tina Scheidt

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Ich habe dem Film 8 Punkte gegeben. Es passiert nicht oft. dass ich bei einem Film, den ich öfters sehe, noch Neues entdecken kann. Doch hier geschieht das immer wieder.


guggenheim

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Bewertung5.5Geht so

Zugegebenermaßen eine interessante Interpretation respektive vorlagengetreuere Umsetzung des Märchens, die sämtliche Möglichkeiten gehabt hätte, mit Atmosphäre zu fesseln - leider gelingt das nur streckenweise. Arm an Höhepunkten und erinnerungswürdigen Szenen vermag es der Film nicht, in größerem Maße zu unterhalten. Man bekommt zwar eine gute Sigourney Weaver und einen passablen Sam Neill zu sehen, aber auch eine in mehrerlei Hinsicht bleiche Monica Keena. Die Idee, dem Grimmschen Klassiker den erwachsenen Touch zu verpassen, der zuvor weggedisneyt wurde, mag gut klingen, wurde jedoch leider sehr zäh umgesetzt.

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Zitrone

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@patcharisma: ich mag den Film, du bist also nicht allein. ;-)


BlueSquirrel

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Ich auch.


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Einmal eine erfrischende Neuinterpretation des bekannten Stoffes mit guten Darstellern.

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BlueSquirrel

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Bewertung7.5Sehenswert

"A tale of terror" fehlt beim deutschen Titel (wie ich dieses affige Titel übersetzen hasse) und verleitet deshalb zur falschen Annahme. Terror ist's zwar nicht aber halt auch nicht so ganz für unsere Knirpse zu empfehlen. Dieser opulente Grimmsche Bastard tut das richtige und bedient sich der Härte der Orginale, die im Ausland dank Disneys Teddybären-Filme, gar nicht so bekannt ist. Das Umfeld von Prag bietet die düsteren Bilder die benötigt sind, und auch die Besetzungsliste kann sich sehen lassen. Allen voran Sigourney Weaver, die als Stiefmutter viele Gesichter zeigt und durch schattiertes Spiel fasziniert. Die finsteren deutschen Märchen als Filmspektakel zu benutzen ist leider nicht oft ausgenutzt worden. Ich warte auf Hauff.

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Chaosmacherin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zu aller erst muss ich sagen, die Idee aus einem Märchen einen Horrorfilm zu machen finde ich gigantich toll. Das bietet sich doch grade zu an, bei den Bizarren und Gruseligen Situationen in Märchen. Ich bin eigentlich kein Fan Sigourney Weaver, aber ich könnte mir keine Besser in der Rolle der Bösen Königen vorstellen. Einige Szenen halte ich für furchtbar Grausam und das ohne viel Blut zu vergießen. Der Film hat bei mir schon beim Ersten sehen große Faszination ausgelöst. Bildlich gesehn ist Schnewittchen in wundervoll inszenierter Film.
Was mir nicht gefällt, ist das nicht klar wird, dass Claudia nicht nur eifersüchtig auf Liliana ist weil sie sich die Liebe ihres Mannes mit ihr teilen muss, sondern auch weil Liliana so wunderschön ist. Außerdem hätte ich gerne etwas über die Geschichten der Verstoßenen im Wald gehört.

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FordFairlane

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Bewertung5.5Geht so

Mehr Horror als Märchen!

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minifuzzi

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Bewertung7.0Sehenswert

wirklich guter film.......not bad! aber das beste war doch immer noch der kerl.....also wenn das ma kein frauenheld ist!?!?!?!

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tsighart

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jaaa der typ (Gil Bellows) hat mir auch so gefallen *schmacht*


iicchh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein schönes Schauermärchen.

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dAShEIKO

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Märchen, definitiv nciht für die Kleinen.

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