Schrei in der Stille
The Reflecting Skin (1990), CA/GB Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Drama, Kinostart 06.06.1991
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von Philip Ridley, mit Viggo Mortensen und Lindsay Duncan
Lautlos umkreist der schwarze Cadillac die gottverlassene Idylle. Todbringend. Zwei Kinder sterben zwischen weiten Kornfeldern. Der siebenjährige Seth kennt die Mörder, aber er schweigt. Denn er will den Todesengeln im Cadillac ein weiteres Opfer bringen: Dolphin Blue, die Freundin seines großen Bruders. Als Vampir erscheint ihm die Frau in Visionen der Angst. Ohne ein Wort zu sprechen, erfüllt sich sein teuflischer Plan. Lächelnd schließt Dolphin Blue die Wagentür.
Cast & Crew
-
Philip Ridley
-
Viggo Mortensen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cameron Dove
-
Lindsay Duncan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dolphin Blue
-
Jeremy Cooper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Seth Dove
-
Sheila Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ruth Dove
-
Duncan Fraser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Luke Dove
-
David Longworth
Regie
Schauspieler
-
Robert Koons
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Ticker
-
David Bloom
-
Evan Hall
-
Codie Lucas Wilbee
-
Sherry Bie
-
Philip Ridley
- Genre
- Thriller, Horrorfilm, Drama
Drehbuch
Filmdetails Schrei in der Stille
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Kommentare (12) — Film: Schrei in der Stille
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/11/21 14:28:48
Kommentar löschenEin knallharter Schlag in die Magengrube. Prost Mahlzeit. Stark gespielt, faszinierend gefilmt und mit einem Ende, das dem Zuschauer Sprache und Atem nimmt.
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nini_paga 2011/11/09 11:34:44
Kommentar löschenAls hätten Lars von Trier und David Lynch "Days of Heaven" neu verfilmt.... Die Hölle ist ein goldgelbes Kornfeld!
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Mimuschka 2011/10/14 03:22:09
Kommentar löschenbilder in wunderschöner komposition, eingewebt in einen umwerfenden soundtrack. es könnte keinen stärkeren kontrast geben zu der geschichte die sich vor dem auge entfaltet, eine geschichte die sich mit ihren unglaublichen schrecken und ihrer grausamkeit ganz langsam ins bewusstsein schleicht, um dort nachhaltig zu schockieren. ich weiß nicht ob ich den protagonisten der mir als identifikationsfigur vorgesetzt wird hassen oder lieben soll. hineingeworfen in die ödniss und absurdität seiner umgebung spinnt er sich eine traumwelt zusammen die in sich vollkommen schlüssig ist und mein vollstes mitleid erregt, doch mich in seiner brutalen konsequenz dann umso heftiger getroffen hat.
ein starkes kinodebut und ein seltsam paradoxer film, der in seiner schönheit unglaublich deprimierend ist. ich bin gespannt was die weiteren werke von philip ridley noch bringen werden.
p.s.: ziemlich nervig dass irgendein idiot so eine spoilerzkurzbeschreibung für den film geschrieben hat, die alle wichtigen eckpunkte vorwegnimmt -.-
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Ich_mache_Seife 2011/10/04 12:16:05
Kommentar löschenEin eindrucksvolles Märchen über die Dunkelheit, die einem Kinderherzen widerfährt, in vollkommenem Kontrast zu den in goldene Farben getauchten, unendlich scheinenden Kornfeldern. Die öberflächliche Schönheit der Bildkompositionen versteht es für mich unglaublich gut, all die Tragik der Geschicht im Kern hervorzukehren. Symbolträchtig wird sich hier an viele Themen angenähert, um schlussendlich die Interpretation des Gesehenen den Augen des Zusehers zu überlassen und vielleicht auch vermag dessen Gedankenwelt zu öffnen. In jüngster Zeit habe ich wirklich einige fantastische Werke gesehen, aber so in den Sitz gedrückt hat mich schon lange nichts mehr. Diese Schlussszene wirkt so unwahrscheinlich intensiv. Wie schon in den Kommentaren unter mir erwähnt, ein Schlag in die Magengrube, wie ich ihn selten erlebt habe. Nicht frei von Fehlern, aber was für ein großartiges Filmdebüt!
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crab1973 2011/10/04 12:51:42
Antwort löschenUih! Da bin ich aber dankbar, dass mich jemand an diese, fast vergessene Filmperle erinnert. Vor Jahren gesehen und sehr beeindruckt gewesen.
Ich_mache_Seife 2011/10/04 13:36:56
Antwort löschenGern geschehen. Bin auf meiner Suche nach interessanten Beiträgen in der Filmgeschichte auf ihn gestoßen. Gestern gesehen und ja, er wirkt noch immer. :-)
nini_paga 2011/10/04 17:24:50
Antwort löschenOh, den hab' ich auch noch bei mir stehen... dann muss ich den wohl schnell mal gucken :-)
eXonic 2011/10/04 18:52:24
Antwort löschen@ Ich_mache_Seife:
Den Film will ich auch schon lange sehen. Hast du davon zufällig die deutsche Blu-Ray? Falls ja, wie ist die so? Auf amazon lese ich nämlich nur schlechtes, was mich bisher vom Kauf abgehalten hat.
eXonic 2011/10/05 13:20:12
Antwort löschenDanke. :)
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Mimuschka 2011/10/14 03:25:52
Antwort löschenein überraschend frischer und mitreißender film. ich muß dir mal wieder für einen tollen tipp danken ;-)
auf gehts zu "darkly moon"...
Ich_mache_Seife 2011/10/14 08:13:36
Antwort löschenNichts zu danken! Dafür sind ja Moviepilot-Freundschaften da. :-)
Freu mich ja selbst immer sehr, wenn ich durch euch auf das ein oder andere Schmankerl aufmerksam werde.
Auch die anderen Werke von Ridley sind mir unheimlich sympathisch, obgleich sie für mich nicht ganz an THE REFLECTING SKIN herankommen. Empfindet natürlich ein jeder anders. Empfehlen würd ich sie in jedem Fall.
horstkevin 2011/07/22 00:08:27
Kommentar löschenIch muss sagen, ich bin etwas enttäuscht. Vielleicht liegt es daran das ich etwas anderes erwartet habe oder der Film nicht so gut ist, wie er es gerne hätte.
Schauspielerische Glanzleistungen sehe ich hier nirgends, auch der kleine Seth überzeugt mich nicht vollends.
Die Story an sich ist gut, aber schon sehr weit hergeholt. Kinder sind böse, aber so böse? Ich weiß ja nicht, der Film hat mich zwar Unterhalten aber eben nicht überzeugt. Durch seine kurze Laufzeit geht das in Ordnung und einige Leute werden sicher Ihren Spaß daran haben.
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spanky 2011/03/18 14:01:59
Kommentar löschenBilder, die in Komposition nicht anbetungswürdiger sein könnten, die aber angesichts ihrer überanstrengten Symbolträchtigkeit und Bemühtheit um Skurrilität manchmal doch etwas überladen wirken. Ridley wandelt auf den Spuren von Lynch und Malick, ist schließlich aber nicht so konsequent in echtem Tiefgang und Poesie.
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Anoirja 2011/03/17 13:13:56
Kommentar löschenGoldgelbe Kornfelder und strahlend blauer Himmel - und das Ende einer nicht ganz unbeschwerten Kindheit. "The Passion Of Darkly Noon" fand ich ja nicht so gelungen, aber Philip Ridleys bildgewaltiger, symbolträchtiger Debütfilm ist wie ein Schlag in die Magengrube: bizarr, makaber und echt beklemmend. Fulminant!
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alanger 2010/12/26 16:27:10
Kommentar löschenetwas zu sehr in die eigenen (beeindruckenden) bilder verliebter film.
sehenswert.
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Mr. Pink 2010/09/12 18:49:17
Kommentar löschenDer Film hat mich, trotz ausgezeichneter Kameraarbeit, zwar nicht voll und ganz überzeugt, ist aber durchaus interessant anzusehen.
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MovieMonster 2010/08/12 01:34:41
Kommentar löschenDüster, schockierend, deprimierend, für diesen Film braucht man schon einige Zeit, um ihn zu verarbeiten. Mich hat er sogar im Schlaf verfolgt...das kann aber auch daran liegen, daß es mir nicht gerade sehr gut ging, als ihn damals aus dem TV aufgenommen habe (war eigentlich Zufall). Normalerweise mag ich Filme nicht besonders, die mich deprimieren...in diesem Fall jedoch mußte ich ihn mir bis zum Ende ansehen, irgendwie fand ich nämlich, daß dies ein Meisterwerk ist.
In einem anderen Kommentar (von xtheunknown) habe ich gerade gelesen, daß dies sogar ein Regiedebüt war - Wow, alle Achtung. Hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten.
Die 7.0 halte ich daher für absolut gerechtfertigt, muß aber eine kleine Warnung mit auf den Weg geben: Für schwache Nerven ist der Film eher nicht geeignet, es ist in der Tat ziemlich schwere Kost - und garantiert kein Film zum öfter ansehen. Das ist aber wohl auch nicht nötig, denn wenn man sich den Streifen wirklich komplett ansieht, wird man ihn auch lange in Erinnerung behalten.
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mikkean 2010/08/17 18:59:12
Antwort löschenEin wahrhaft außergewöhnlicher Film. Hab ihn damals auch im Nacht-Programm entdeckt und blieb gefesselt sitzen. Eine erneute Ausstrahlung ist längst überfällig.
xtheunknown 2009/11/17 10:32:41
Kommentar löschenphilip ridley, der auch kinderbücher schreibt, konfrontiert hier den jungen seth mit dem ganzen wahnsinn der erwachsenenwelt. religion, krieg, liebe, tot sind dinge die er noch nicht erlebt haben und begreifen kann aber aus der erwachsenenwelt auf ihn hereinstürzen. er wächst von der gesellschaft abgeschieden (hier gibt es ganz klar paralelen zu dem später gedrehten passion of darkly noon) auf dem land auf. trotz der weite der felder wirkt die welt klaustrophobisch (hervorragende leistung für ein regie debüt). ridley zeigt eine surreale welt die man durchaus mit den filmen von david lynch vergleichen kann. da er aber den handlungsablauf nicht völlig auf den kopf stellt ist der film für lynch fans und hasser gleichermassen geeignet.
oomph! fans werden so manchen sprachsampel wiedererkennen.
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8martin 2009/03/29 14:44:42
Kommentar löschenIn verstörend schönen Bildern wird eine morbide Welt gezeigt; bizarr, skurril und schockierend. Inmitten von Schrott und verfallenen Häusern wird die Geschichte aus der Sicht es Siebenjährigen (Seth) erzählt und wir werden auf einen Horrortrip mitgenommen, den man so schnell nicht vergisst. Die herzlose Mutter quält ihn, sein Vater bringt sich um,
In so einer Umgebung kann man nur wie der deutsche Titel es ausdrückt am Ende einen Schrei in der Stille zum Himmel schicken. Aber auch der Originaltitel hat seine Berechtigung „Die schimmernde Haut“. Die bekommt man, wenn man beim Atombombenabwurf dabei war, wie Seths Bruder Cameron (Viggo Mortensen). Man kann den Film als Märchen verstehen, das alle möglichen Ängste thematisiert, wie zum Beispiel die vor dem Sex, vor dem Tod oder vor der nuklearen Katastrophe. Gleichzeitig aber vom tiefen Wunsch erfüllt ist, geliebt zu werden.
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