Schultze gets the blues - Kritik

DE 2004 Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Drama, Musikfilm, Kinostart 22.04.2004

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Kritiken (3) — Film: Schultze gets the blues

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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9.5Herausragend

Einer der wortwörtlich lakonischsten und in der Gestaltung mutigsten Filme, den ich je gesehen habe. Minutenlange Einstellungen, fast nur Totalen, keine Dialog-Zwischenschnitte, als Soundtrack genügt Schulzes Akkorden-Mantra, Laien-Darsteller. Ein wirklich wunderschöner und unspektakulärer Film über kleine Leute, kleine Gesten, aber großen Gefühlen. Teilt mit "Absolute Giganten" für mich den deutschen Film-Olymp...

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Prestigeww

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Stimme voll und ganz zu.


C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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10.0Herausragend

Man spürt die dokumentarische Hand von Schorr, was diesen Film für einen Spielfilm so untypisch macht - dafür ist jede Minute glaubwürdig. Das Zusammenspiel von Akteur, Filmbildern und Musik passt zu 100%. Ein Filmjuwel! Und ein Augenzwinker auf den American Way of Life...

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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Klasse-Debüt.
Eine Hauptfigur mit Ecken und Kanten,
tief in seiner Region verwurzelt, mit unerschütterlicher Beharrlichkeit verfolgt er seinen Traum.
Von Horst Krause großartig verkörpert, da sitzt jeder Blick, jede Geste, jede Bewegung.

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Kommentare (25) — Film: Schultze gets the blues


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Lonesome_Cowboy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wunderschöner Film - ich freue mich jetzt schon darauf wenn dieser Film das nächste mal in der Glotze läuft. Herrlich Langsam und Poetisch. Dieser Film IST TAO. Die Dinge sind so wie sie sind und das ist (meißtens) gut so. Die Sehnsucht nach der Ferne und etwas Neuem ist doch etwas traumhaft schönes - und wenn es einem einsamen, weltentrückten "alten Sack" widerfährt um so schöner. Das Leben ist endlich und das ist gut so - take a chance and check it out! HERAUSRAGENDE schauspielerische Leistung (keine Ahnung wie der Hauptdarsteller heißt, weiß aber, das er auch oft im deutschen TV als Komissar oder im Tatort zu sehen ist). Wunderbar Authentisch und Lebensnah! Absoluter Arthouse- Kult! Erinnert stark an den Jarmusch- Stil.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Langsamkeit des Lebens wird hier so sehr zelebriert, dass man kaum noch von einem Drama sprechen kann. Gerade die erste Hälfte, welche das Leben des Rentners Schultze in der Provinz Sachsen-Anhalts beschreibt, ist mit Stillstand letztendlich am besten beschrieben. Das ist so nahe am Nichts, dass selbst negative Benennungen nicht greifen wollen. Es ist nicht so schlimm. Und es ist nicht gut. Es ist enfach leer. Mir persönlich machte das durchaus ein bißchen Angst, denn ich denke das solch ein Leben nicht die Ausnahme ist und man in diesen Trott schneller verfallen kann als man denkt. Irgendwann scheint es zu spät zu sein. Gelebt, aber irgendwie auch nicht.
In Schultzes Leben und auch in dem seiner Freunde muss man das Schöne schon im Detail suchen. Jegliche Reize, alles Unbekannte scheint schon längst ungeschriebenen Regeln und Traditionen zum Opfer gefallen zu sein. Das zuschauen wird bei diesen Variationen von Grau zur Geduldsprobe und man mag diese Ausdruckslosigkeit zwischen den Menschen kaum noch ertragen, weil zwischen ihnen wirklich kaum etwas passiert. Trost- und Hoffnungslos erscheint einem das alles und gleichzeitig erschreckend real. Denn "Schultze gets the blues" malt hier und da zwar doch etwas zu plakativ in seinen Grautönen, entwirft insgesamt aber ein sehr glaubhaftes Bild des ländlichen Lebens in Sachsen-Anhalt. Und ohne wertend sein zu wollen: Man frägt sich ob man das überhaupt noch Leben nennen kann. Es ist funktionieren und Schultze ist als Rentner noch nicht einmal mehr dazu da.
Eine Melodie stösst in Schultze, den passionierten Akkordeonspieler, jedoch etwas an, etwas, dass wäre man überschwenglich wohl Fernweh nennen würde. Die Lust und Neugierde auf die Welt außerhalb seines festgefahrenen Lebens. Sinn und Wärme. Die findet man vorher nämlich nicht. Dadurch wird der Film aber kein anderer und auch Schultze bleibt ganz er selbst. Langsam, vorsichtig und behutsam erfühlt er sein neugewecktes Interesse, spürt aber mit jedem kleinen Schritt, dass er sich von den anderen entfernt. Und es sind kleine Sachen die den Anfang machen, es ist ein amerikanisches Essen, es ist die "Negermusik", die Schultze in das wohl größte Abenteuer seines Lebens führen.
Und auch dieses Abenteuer ist kein Spektakel, trotzdem geht einem ein bißchen das Herz auf. Man gönnt Schultze jeden Blick, jedes Wort das er mit den Fremden wechselt. Man lächelt selbst bei jedem Lächeln Schultzes mit...und er lächelt immer öfter. Und man merkt gar nicht, dass man diesen ruhigen und doch so langweiligen Film mitterweile richtig gern mag. Schultze mag. Das mag, was er da macht.

bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Mimuschka

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hört sich perfekt für mich an ;-)


ElMagico

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sehr schön :)


Wilsooooon!!!

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe selten so einen in sich stimmigen Film gesehen. Der in der Message wieder gegebene Wert, der "Aufbruch zu neuen Ufern" evtl. auch ohne Planung und viel Ordnung, ist genau das Gegenstück zum Durchschnitts-Deutschen, den Herr Schulze auch anfangs sehr gut wiederspiegelt. Dieser ältere Herr, der sich einfach seiner neuen Passion nicht erwehren kann, stößt dadurch auf Intoleranz und Unverständnis weil er doch so gar nicht in die Tradition und Ordnung passt, obwohl er sich trotzdem ja doch kein Stück geändert hat. Die Darstellung dieses Aspekts wirkt sehr realistisch, da man ja in Deutschland oft soweit mit dem Strom schwimmt um gerade noch akzeptiert zu werden, Tradition und alte Werte mehr wert sind als Selbstverwirklichung und man doch sehr voreingenommen von Veränderung ist. Diese festgefahrene Haltung spiegelt sich sehr gut in der Umwelt Schultzes in Deutschland wieder.

Visuell gestaltet sich die Story etwas eigensinnig, stilistich gesehen aber doch sehr ansprechend, solang man sich auf die Langatmigkeit einlässt. Die von ihm ausgestrahlte Ruhe passt sehr gut zu den Landschaftsaufnahmen und Eindrücken seiner Umwelt, ebenfalls sehr ruhig und oft starr festgehalten, so dass die Eindrücke schon fast fotografisch wirken (was mir persönlich am meisten gefallen hat).

Auch wenn dieser Film sehr mit Klischees behaftet ist, er wirkt niemals ulkig oder blödhumorig. Genau aus diesem Grund kann man über Handlung bzw. Charaktere schmunzeln und sich das Herz erwärmen lassen, gleichzeitig ist man aber auch von der leichten Ernsthaftigkeit getrieben, eben Schultzes Story so abzukaufen und sich davon faszinieren zu lassen. Schade das dies wieder mal nur ein Einzelfall der deutschen Filmkunst ist.

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wernik

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine deutsche „Straight Story“? Mitnichten – während der gute Alvin, durch farbenprächtige Landschaften tuckernd und treu seinem Namen, ganz „straight“, auf sein Ziel hinsteuert, dominieren im Leben von Schultze und im ganzen Film überhaupt die Farbe Grau und das Ungewisse.

Schultze ist nämlich noch auf der Suche. Unfreiwillig in die Pension entlassen, plätschern seine Tage zwischen Schrebergarten und Kneipenbesuch mit seinen zwei alten Kumpels dahin, bis eine unverhoffte Entdeckung eine überraschende Wendung bringt. Schultze traut sich nach und nach, über den Horizont hinaus zu blicken. Dies erfolgt gewiss äußerst zaghaft und vorsichtig und mag dem Film eine stellenweise nur schwer erträgliche Langatmigkeit verleihen: mit kleinen, sich wiederholenden Schritten tastet er sich eine neue Welt – da zückt man halt in jeder erdenklichen Situation den Hut und stellt sich artig mit „Schultze“ vor oder rattert einen bestimmten Song bis zum Erbrechen mit dem Akkordeon rauf und runter. Aber so ist Schultze nun mal eben.

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northernwinds

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Karrikatur der deutschen Seele wohlmöglich; über die Subtilität und absolute Ruhe die dieser Film ausstrahlt kann man sich nur freuen, humorvoll ist er eigentlich bis zum Schluss; den Hauptdarsteller kann man nur hoch loben für seine stoische Ruhe und absolute Abgebrühtheit mit der er die Rolle des Schultze spielt. Schön schön

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InfantinMaja

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist das beste Beispiel dafür, dass weniger eben doch mehr ist...

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borgdrone

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Bewertung9.5Herausragend

gibt die Stimmung in Bildern voll wieder.

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kronenhummer

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Bewertung7.5Sehenswert

Teutschenthal ist ein Dorf in der sachsen-anhaltinischen Pampa, welches unter den üblichen Problemen der Arbeitslosigkeit und Alterung der Bevölkerung zu leiden hat. New Brunswick ist eine Kleinstadt in Texas, die ihres Zeichens Partnerstadt von Teutschenthal ist und alljährlich ein zünftiges, deutsches Wurstfest veranstaltet. Diese Städte verbindet die Handlung von „Schultze gets the Blues“ rund um den Vorruheständler Schultze, der sein trostloses Leben durch den Blues bereichert und neu aufstellt und dabei auf Widerstände in seiner Heimat trifft.

Dieses Drama ist dabei vor allem eines: unglaublich authentisch. Ruhig und eindrucksvoll zeigt „Schultze gets the Blues“ ungeschönte und mitfühlende Bilder aus der ostdeutschen Pampa und dem Leben des Protagonisten, der großartig gespielt, oder besser, großartig gelebt wird von Horst Krause. Ein Alltagsleben das nicht viel hergibt. Die Bilder wirken dabei trostlos und trist, aber doch auch immer wieder hoffnungsvoll und können zum Schmunzeln anregen, wenn Krause und seine Freunde kostümiert in die Spielbank gehen oder in den USA zum Wurstfest „O la Paloma“ auf dem Akkordeon angespielt wird. Teilweise wirkt Texas genauso trostlos wie Sachsen-Anhalt, und doch ist es ein Stück Hoffnung und neue Lebensfreude für Schultze und auch für den Zuschauer, der sich auf diesen Film einlässt.

Den Handlungsort Teutschenthal kannte ich bislang nur als Mekka der deutschen Moto-Cross-Szene. Insofern ist es für mich ein besonderes Highlight, das die Authenzität weiter unterstreicht, dass genau dieses auch in den Rahmen des Filmes einbezogen wurde.

Alles in Allem bleibt „Schultze gets the Blues“ ein schönes und nachdenkliches Stück Film, das im Rahmen der deutschen Filme der letzten Jahre deutlich positiv heraussticht.

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sundaynight

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Bewertung9.0Herausragend

mit dem motto "abends aronal, morgens elmex" kann man halt auch mal was riskieren :)

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DrBlues

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Bewertung10.0Herausragend

Der werte Horst Krause ...

Über diese Produktion geht so schnell
nichts drüber ...

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pellekraut007

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Bewertung9.5Herausragend

Schulze wird beerdigt. Manfreds Handy klingelt. "Schulze?" Nein, Schulze ist nicht tot! Er lebt weiter, in uns! Als Bild gewordene Botschaft: "Gleich wie du aussiehts und wo du herkommst, auch in der letzten Sekunde kann die ganze Welt noch dir gehören, trau dich!" Und Schulze ist der Beweis, dass deutsche Filme vom Leben in diesem Land erzählen, ohne etwas aus Hollywood kopieren zu müssen. Das Leben in seiner ganzen Banalität und seiner Bürgerlichkeit reißt aus, um mit Neugier, Mut und Leidenschaft ...und einem Akkordeon gegen den Strom zu schwimmen, bis nach Louisiana! Komisch, lakonisch, ruhig und unendlich symphatisch. Danke, Schulze, now i got the blues! Grunz!

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pellekraut007

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Mein lieber Doctorgonzo! Ein schönes Kompliment, über das ich mich wirklich freue! Danke hierfür! Pelle


fienum

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überzeugt! ich werde gleich zum zdf rüberschalten :)


schorry

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Bewertung4.0Uninteressant

geht so
kann mir vorstellen meine zeit anders zu verbringen

4,5

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-elviZ-

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Bewertung9.5Herausragend

Ein stiller Film der mit Horst Krause in der Hauptrolle ideal besetzt ist. Mit minimalen Gesten maximale Wirkung.

Das Erzähltempo des Filmes ist genau an die Trostlosigkeit der Realität von Schultze engepasst.

Ein Film auf den mann sich einlassen muss.

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dette35

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein leiser Film, langsam erzählt und vom Hauptdarsteller Horst Krause grandios gespielt. Für mich die deutsche Antwort auf "Eine Wahre Geschichte - The Straight Story" von David Lynch. Der richtige Film für einen verregneten Nachmittag...

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dbeutner

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett, aber doch mitunter übertrieben lakonisch, ohne ausreichenden / ausgleichenden Figuren-Hintergrund. Der Meister des Lakonischen, Aki Kaurismäki, bietet da doch unvergleichlich tiefere und hintergründigere Charaktere.

Die Laienschauspieler sind in Teilen ganz gut, in Teilen fast unerträglich, so dass man schon mitunter die Zähne zusammenbeißen muss...

Für echte Lacher reicht es auch nie - über ein "nett" schafft es der Film daher kaum.

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Langatmig, aber mit der passenden Stimmung... Jedenfalls wesentlich eigenständiger und damit mutiger als so mancher andere plattgebügelte, deutsche Film.

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Iwan Goratschin

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Bewertung1.5Ärgerlich

110 Minuten Langeweile.
Allerdings kein Film, dem man eine krass negative Wertung geben sollte, weil er zwar meinen Geschmack nicht trifft, jedoch alles in allem kein schlecht gemachter Film ist.

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Wombat

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Filmjuwel, der nicht durch seine Ruhe, sondern durch seine Stimmigkeit glänzt. Horst Krause brilliert mit seinem ausdrucksstarken und gestenreichen Spiel. Für die Szene an seinem Wohnzimer-Radio bekommt er einen Platz in meinem Regal. Wunderbar.

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Pardus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

leider zieht sich die handlung teilweise kaugummiartig...aber der film ist quasi ein ungeschliffener diamant... dafür auch 7,5 Pkt. einige schöne gags drin (schön trockener humor).. die darsteller sind erstklassig und vor allem schultze ist ein liebenswerter charakter, dem sein schweigen einfach gut steht ;-) auch oder gerade die episode seines aufenthaltes in texas hätte ruhig länger sein dürfen. dort taut er endlich auf und lässt den zuschauer erahnen was für ein netter kerl eigentlich in ihm steckt... leider würden wenigstens 50 % der zuschauer nach der ersten halben stunde ausschalten, weil sich dort der handlungsfaden noch nicht genau erahnen lässt (genauer gesagt ist keine handlung erkennbar)... das ist schade, da der film eine sehr schöne liebeserklärung an das leben ist... hat mich bewegt...aber erfordert durchhaltevermögen.

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denise

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Bewertung7.5Sehenswert

Man weiß nicht, ob man Angst vor dem Alter/Ruhestand bekommen soll oder es nix Schöneres gibt, als mit seinen Kumpels am Tag schon das erste Bier zu trinken und auf einer Eisenbahnbrücke angeln zu gehen. Aber auf jeden Fall ist die Ruhe und Unbedarftheit von Schultze einfach göttlich. Ein toller Film mit skurilen und doch so realistischen Momenten.

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