Schwerkraft

Schwerkraft (2009), DE
Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.03.2010

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6.8 Kritiker
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von Maximilian Erlenwein, mit Fabian Hinrichs und Jürgen Vogel

Frederik Feinermann ist ein aufstrebender junger Bankangestellter, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft. Als sich ein Bankkunde, dem Frederik freundlich den Kredit kündigt, vor seinen Augen die Kugel gibt, knallt in Frederik eine Sicherung durch. Er beschließt kurzfristig bei seinem alten Kumpel und Ex-Knacki Vince Holland eine Ausbildung der besonderen Art zu absolvieren: zum Gangster. Zwar nicht staatlich anerkannt, aber mit einem großen Praxisanteil. Und tatsächlich: die zwei entwickeln sich zum unschlagbaren Team, dessen Geldbeschaffungsmaßnahmen innovativ, kreativ und gewalttätig sind. Irgendwo in Mitten der Gewalt scheint Frederik so etwas wie “sich selbst” wieder zu finden. Doch was als Spaß beginnt entwickelt sich zur Sucht und langsam zum bitteren Ernst. Beflügelt durch seine neue Karriere versucht er endlich auch seine alte Jugendliebe Nadine zurück zu gewinnen. Aber was sagt die zu seinem zweiten Bildungsweg?

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Schwerkraft

Ciprian David: NEGATIV

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7.5Sehenswert

Gesellschaft als Ort des menschlichen Strebens nach dem Absoluten. Zivilisation als Tempel dieses Strebens. Bank als Metapher eines funktionierenden Teilsystems der Zivilisation. Dem Individuum werden in Maximilian Erlenweins Regiedebut synthetisierend alle Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung geboten, jedoch nur innerhalb des Uhrwerks eines Systems. Der Zwang der Zivilisation impliziert einen Entzug vom Menschensein, die Alternative ist die funktionale Teilnahme an einer kollektiven Identität. Die Verbindung zwischen Mensch und Natur, einst gebrochen, zerstört das innere Gleichgewicht des Einzelnen. Im Fall von Frederick (Fabian Hinrichs) verlangt die gebrochene Verbindung zur Natur des Menschen, zur eigenen Identität, ihren Preis. Und dieses Verlangen destruktiver Art bekommt in diesem Zusammenhang den Namen Schwerkraft....

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Nino Klingler: critic.de

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Für einen Debütanten gelingt es Erlenwein erstaunlich gut, die Geschichte zu rhythmisieren, Bilder zu entwerfen, die sowohl stilvoll als auch inszenatorisch schlüssig sind. Der größte Triumph ist allerdings seine Schauspielführung: Hinrichs und Vogel, aber auch die Nebendarsteller harmonieren perfekt miteinander und mit den Bildern. [...] Besseres, weiter reichendes Entertainment findet man hierzulande nicht.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (29) — Film: Schwerkraft

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simvlacrvm

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein bisschen Bli, ein bisschen Bla, ein bisschen Blubb. Wie jeder deutsche Film. Man kann quasi die Uhr nach den einzelnen Ereignissen stellen.

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Ichundso

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Die Kameraführung war ganz gut.


eisbaerdios

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Bewertung5.0Geht so

irgendwie fühlte sich der Film an wie American Psycho für Arme. Wieder einer dieser Filme, der an der Glaubwürdigkeit seiner Hauptfigur scheitert und dadurch gleich allesamt mit in den Ruin reißt.
Hätte interessant werden können, wurde aber dann sehr belanglos und ich hatte sogar etwas Mühe ihn durchzuhalten.
Nichtsdestotrotz ist Schwerkraft kein Totalausfall und durchaus guckbar.

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VinVenus

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Bewertung7.0Sehenswert

Banker hat sein Leben satt und wird zum bösen Jungen.

Gutes Bild, sehr gute Musik, ordentliche bis gute Schauspieler.

Sehenswert.

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Jan Terzky

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Bewertung5.0Geht so

Überzeugende Schauspieler, witziges Drehbuch, ordentliche Regie. Warum dann kein guter Film? Das hätten die Macher bei Aristoteles nachlesen können: ein Drama soll keineswegs die Realität präzise schildern, es ist immer Fiktion und bewirkt eine Katharsis! Soll heißen, der Zuschauer muss sich identifizieren, muss mitempfinden und mitfiebern, soll seelisch bewegt sein. Vielleicht gelingt das anderen, mir jedenfalls gelang es nicht...

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Teo

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Handlung des Films wirkt auf den ersten Blick spannend. Dazu tragen auch Inszenierung und Darsteller bei. Am Ende bleibt allerdings nicht viel übrig und ich muss gestehen, nicht recht zu verstehen, was man uns damit sagen möchte.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Bis auf das blöde Ende ein guter Film mit ein bisschen Anarchie.

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helmut-halm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

so kann deutscher film sein? wer hätte das gedacht!
mehr davon!

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random hero

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Bewertung7.0Sehenswert

Großen Respekt bekommt der Film für den Mut zum Stil, zur Lust an der Inszenierung. Es sieht gut aus, modern, nicht unbedingt so wie man es vom deutschen Kino erwartet. Das Erzähltempo wird von Anfang an bewusst hoch gehalten. Nach einem sehr starken Einstieg (4,3,2,1, das Drama beginnt) folgt sofort eine Flut von Ereignissen. Nachdem die Handlung voranspringt und bereits genug für einen halben anderen Film passiert ist, die opening credits. Spätestens da kam zum ersten Mal eine Ahnung auf, was dem Film am meisten fehlt. Ein Sinn fürs timing und ein Herz für seine Charaktere. Über zu viele wichtige Entwicklungen auf der Reise vom braven Bankangestellten zum geifernden Rebellen in Lederuniform wird zu schnell hinweggesprungen, so dass es wenig nachvollziehbar bleibt. Der Knastkumpel ist einfach überzogen stoisch, er wird einem mit seiner Verschwiegenheit sozusagen vor die Füße gekotzt. Unser Herr Feinermann bietet massig interessante Punkte, und packend intensives Spiel an manchen Stellen, trotzdem bleibt er zu wenig zugänglich. Die Motivation seiner Ex werde ich wohl nie mehr verstehen. Kommt taucht ab geht wie eine Marionette, weil das Skript es so verlangt. Für ein Drama wirken die Charaktere dadurch leider etwas klischeehaft und unentwickelt, und für eine Komödie ist es oft zu ernst, wird doch immer wieder ziemlich plakativ und unsubtil Kritik am"System" eingestreut.

Naja bei aller kritik ist es trotzdem ein sehenswerter und mutiger Film, der vieles richtig macht, einige Lacher und offener-Mund Momente mit sich bringt, und mit etwas weniger Hatz und mehr Liebe zu seinen Charakteren noch etwas richtig Großes hätte werden können.

Plus einen halben Sympathiepunkt für den Soundtrack!

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Filmpapst

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Bewertung5.5Geht so

Feinermann als durchgestylter cooler Hund sucht " Kick " und Abenteuer "
in seinem von Niederlagen geprägten Alltag ( z. B .Parkplatzproblem ).
Mit Schwerkraft , dem Titel und Tiefgang in der Geschichte hat das wenig zu tun.
Szenen mit Situationskomik sind selten , so z.B mit dem Hund " PUTIN" im KFZ 8).
Die Story zieht sich doch arg in die Länge , trotz Jürgen Vogel , naja ...........

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IzzO

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessanter Film mit einem glänzend aufspielenden Fabian Hinrichs und schöner Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Leider entspricht das eher schwache Ende nicht dem ansonsten gelungenen Rest des Films. Dennoch sehenswert und ein guter Film für Nachmittags :-P Peace

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-Patrick-

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Bewertung4.0Uninteressant

Manch Kinderfilm kann wahrscheinlich besser unterhalten und hat mehr Spannung als dieser Film.
Nach dem Trailer hab ich mich schon auf dem Film gefreut, ich dachte "endlich mal ein deutscher Film der nicht Langweilig ist" da hab ich mich wohl getäuscht, schade.

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gregor-afim

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Bewertung4.5Uninteressant

angfangs wars ja noch ganz lustig.. aba je länger der film lief, je länger wurde auch die weile.. die langeweile! deutsche filme haben es bei mir eh nicht leicht aber das war nu na gar nix tolles. schade..

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JackoXL

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Bewertung7.5Sehenswert

Kleiner deutscher Überraschungshit. Ein Bankangestellter, den sein gutbürgerliches, aber eben so oberflächliches und eintöniges Leben ankotzt und deshalb beginnt, die Häuser seiner Kunden auszuräumen. Die Stärke bezieht der Film dadurch, dass es keine albernen Ulknummer wird. Er besitzt herrlich trockenen Humor, ist aber keine Komödie. Trotz der etwas absurd klingenden Geschichte und des Humors hat er genug ernsthafte Momente, die das Ganze absolut glaubhaft machen. Dafür maßgeblich verantwortlich ist das gute Skript, das eben Komik und ernsthafte Characterstudie geschickt verbindet, und die hervorragenden Darsteller.
Kann den Film mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Hoffe mal, dass sich so was in Zukunft auch mal an den Kinokassen gegen Filme vom Schweiger oder Herbig durchsetzten kann. Aber das bleibt wohl ein Wunschtraum.

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micomahn

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Bewertung9.0Herausragend

Nach dem Trailer hab ich mich auf eine nette Deutsche Komödie gefreut und dann doch etwas mehr bekommen.

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Pale1981

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich war wirklich überrascht, seid langem mal wieder ein guter deutscher Film!
(ok, ich hab Soul Kitchen noch nicht gesehn...)
Wer das Genre mag, sollte sich den Film anschauen und selbst wenn man die typischen "Gangsterfilme" satt hat, lohnt er sich. Über die ein oder andere holprige oder nicht ganz durchdachte Szene kann man hinweg sehen, da es immer wieder wirklich gelungene Szenen gibt!
Hätte dem Film eigentlich die Note 7 gegeben, aber das es das erste Werk des Regisseurs ist, gibt es nochmal einen Pluspunkt ;-)

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mar (-ion-)

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Bewertung6.5Ganz gut

leicht überdurchschnittlicher räuberfilm mit kleinen psychoeinlagen.
vogel in einer für ihn typischen rolle!
nach den ersten 5min dachte ich..wow..das kann was geben. mit zunehmender laufzeit, flachte der film jedoch mehr und mehr ab.
solider film, jedoch kein highlight!

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Felix Grimm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller deutscher Film! Das Thema "Selbstfindungskrise" ist zwar nicht besonders neu, aber wer solche tolle Hauptdarsteller präsentieren kann und so ein unterhaltsames, weil bis zum Ende offenes Drehbuch, der brauch andere ältere Film gleicher Couleur nicht zu fürchten!! Vielleicht der beste Film in 2010- oder: zumindest in meinen Augen besser als "Soulkitchen" und "Friendship".

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AdeptusAstartes

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Schwerkraft" hat mich rundum überzeugt. Man hatte auch nicht das Gefühl, in einem typisch deutsch niedrig budgetierten Film zu sitzen. Die technische Umsetzung ist gut, die Story spannend und auch für diverse Lacher ist gesorgt. Auch der Soundtrack weiß zu gefallen.
Klare Empfehlung für alle Psychothrillerfreunde.

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gibraltarjunge

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Bewertung5.0Geht so

Wer Fight Club gesehen hat braucht diesen Film nicht. Er fügt dem Thema nichts hinzu, ist unausgegoren und selbst in seinem eigenen Logik-Universum unlogisch. Gut aussehen tut er aber, der Film. Da erkennt man den ehemaligen Werbefilmer.

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monroe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film rockt! Ein rasante Abfahrt mit Top Darstellern und einem großartigem Soundtrack!Zurecht wurde Fabian Hinrichs für seine Rolle als Frederik Feinermann für den deutschen Filmpreis nominiert! Hut ab Herr Erlenwein! Ich freue mich schon seinen nächsten Film! Endlich mal ein Film mit ein Herz und Rock'n'Roll im Blut!

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