Schwesterherz
Schwesterherz (2007), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.09.2007
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10 Kommentare
Keine
von Ed Herzog, mit Heike Makatsch und Anna Maria Mühe
Anne (Heike Makatsch), eine voll auf Karriere gepolte Musikproducerin, hat ihrer kleinen Schwester Marie (Anna Maria Mühe) in einem plötzlichen Anfall von Geschwisterliebe einen gemeinsamen Urlaub im spanischen Benidorm geschenkt. Anne hat durch einen anstehenden Schwangerschaftsabbruch, den sie ihrem Freund Phillip (Marc Hosemann) verheimlicht, sowie den üblichen Stress in der Plattenfirma eigentlich gerade andere Sorgen. Doch die Reise ist gebucht und die wenig vertrauten Schwestern heben ab nach Spanien. Anne und Marie kommen sich allmählich näher und erkennen, dass sie zuvor ein falsches Bild voneinander hatten. Marie sieht in der bewunderten großen Schwester mehr und mehr eine unglückliche, verbitterte Frau, die sich nur hinter einer Fassade von Selbstsicherheit und Elan versteckt. Die beiden geraten unterschwellig aneinander, erst recht als Marie sich in Max (Sebastian Urzendowsky) verliebt, den Anne am ersten Abend betrunken abgeschleppt hatte. Gleichzeitig gerät Annes Beziehung zu Phillip in eine Krise und Anne kämpft verzweifelt gegen den wachsenden Frust – durch verkrampfte Aktionen macht sie sich an allen Fronten immer unbeliebter. Schließlich kommt es zu einem offenen Streit zwischen den Schwestern. Erst jetzt begreift Anne langsam, was wirklich zählt.
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Cast & Crew
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Ed Herzog
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Heike Makatsch
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Anna Maria Mühe
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Sebastian Urzendowsky
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Ludwig Trepte
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Esther Zimmering
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Grischa Huber
Regie
Schauspieler
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Felix Vörtler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annes Chef
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Johanna Adorjá
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Heike Makatsch
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Schwesterherz
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Kritiken (4) — Film: Schwesterherz
Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...
Kommentar löschenZwar ist das Muster der ungleichen Schwestern nicht neu, doch in Ed Herzogs "Schwesterherz" dient es auch nur als Projektionsfläche. Das wirkliche Thema ist die Generation der Mittdreißigerinnen, die zwischen Laptop und Kajal-Stift ihre Identität verloren hat. Anne scheitert an diesem Perfektionismus: sie ist überspannt, destruktiv, demütigt sich selbst bis ins Mark. So erbärmlich, so unsympathisch hat sich Heike Makatsch bislang noch nicht präsentiert.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDie Dialoge sind intelligent, lebensnah, manchmal witzig und manchmal bissig [...] Der Regisseur Ed Herzog inszeniert die Annäherung der ungleichen Schwestern, die Annes Entwicklung auslöst und befördert, als unaufdringliches Kammerspiel.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenSchwesterherz empfiehlt sich vor allem als Schauspielerfilm, der die Leistungen von Mühe und Makatsch in den Mittelpunkt stellt. Der in der Figur der rastlosen Musik-Managerin angelegte Konflikt zwischen charakterlicher Verbiegung im oftmals oberflächlichen Medien-Business und den eigenen Wünschen entlädt sich in einer schlussendlich heilsamen Implosion, die Herzogs Schwesternstück mit einem unerwarteten Hoffnungsschimmer enden lässt.
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenLeider spürt man nicht viel von der Frische, die Heike Makatsch sonst umweht. Alles wirkt etwas bemüht. Doch als Hauptdarstellerin macht sich Frau Makatsch gut wie immer, und Anna Maria Mühe ist ebenfalls klasse.
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Kommentare (6) — Film: Schwesterherz
Kommentar schreibenRicoPuerto 2012/05/19 01:54:44
Kommentar löschenHeike Makatsch angucken ist toll, mach ich gerne. Der Film ist nicht toll. Unheimlich linear und vorhersehbar, wobei das Bemühen zu erkennen ist die lahme Story cineastisch aufzuwerten. Klappt leider trotz verschiedenster Versuche nicht und wirkt eher befremdlich. Braucht man nicht gesehen haben, vergisst man eh schnell wieder.
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Tschoeni 2010/09/29 11:44:43
Kommentar löschenMan wird nicht so richtig warm mit dem Film. Was nicht am unterkühlten spanischen Film-Wetter liegt. Der eigentliche Plot, das Verhältnis zweier Schwestern, eine desillusioniert, die andere am Anfang ihres Erwachsenwerdens, kommt nicht in Gang. Der Film hat aber auch Stärken, die ihn zu einer netten Abendunterhaltung machen. Unbedingt gesehen haben, muss man ihn aber nicht.
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Herr Marcus 2009/05/06 17:43:23
Kommentar löschenherausragendes Kamera und Szenebild. Die Musik ist vorbildlich eingesetzt und die Hauptdarstellerinnen sind klasse. Man fröstelt - in Spanien.
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biney 2009/03/28 15:50:08
Kommentar löschenDer Film konzentriert sich zu stark auf Heike Makatsch und bleibt irgendwie sehr distanziert, obwohl es eigentlich die Bindung der Schwestern ist, die hier thematisiert werden soll. Ein bisschen mehr Anna Maria Mühe hätte man sich gewünscht.
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digifan 2009/01/18 12:13:24
Kommentar löschenEine sehr gelungene Studie über das Erwachsenwerden mit einer großartig spielenden Heike Makatsch
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walkoffame 2007/09/07 09:51:21
Kommentar löschenOriginelles Drama, das durch seine überraschenden, aber durchweg schlüssigen Story sowie durch Heike Makatschs brillianten Auftritt überzeugt.
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