Scream - Schrei!
Scream (1996), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 30.10.1997
60 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7269 Bewertungen
133 Kommentare
Keine ?
von Wes Craven, mit Neve Campbell und David Arquette
Ein lauter Scream – Schrei! ertönt, als Caseys Mutter ihre Tochter (Drew Barrymore) ausgeweidet am Baum hängend findet. Doch dieser grauenvolle Mord ist erst der Anfang einer ganzen Serie, die das kleine Städtchen Woodsboro erschüttert. Besonders schlimm trifft es die junge Sidney (Neve Campbell), die sich nicht nur mit dem Tod von Klassenkameraden auseinander setzen muss, sondern auch mit dem Jahrestag der Ermordung ihrer geliebten Mutter. Wenig hilfreich ist dabei, dass die Klatschreporterin Gale Weathers (Courteney Cox), die ein Buch über den mutmaßlichen Mörder von Sidneys Mutter schrieb, aufgrund der Morde wieder in der Stadt auftaucht und mit Hilfe von Deputy Riley (David Arquette) den maskierten Killer aufspüren will. Dieser meuchelt sich weiter durch die High School Kids, und nachdem Gale Mutmaßungen anstellt, dass der Mörder etwas mit dem Mord an Sidneys Mutter zu tun haben könnte, sind auch Sidney, ihr Freund Billy (Skeet Ulrich) und die Freunde Tatum (Rose McGowan), Stuart (Matthew Lillard) und Randy (Jamie Kennedy) in großer Gefahr.
Als 1996 die Filmlandschaft für Horrorfans einer oasenlosen Wüste glich, nahm Wes Craven auf dem Regiestuhl Platz, um dem Genre mit Scream – Schrei (Originaltitel: Scream) frisches Blut zuzufügen. 12 Jahre zuvor hatte Wes Craven mit dem narbengesichtigen Freddy Krueger aus Nightmare – Mörderische Träume bereits eine Horrorkultfigur geschaffen und mit Scream – Schrei gelang ihm ein weiterer Meilenstein – und das nicht nur wegen einer ganz besonderen Hommage an Freddy Krueger. Mit einem Budget von 14 Millionen Dollar spielte Scream – Schrei weltweit mehr als 170 Millionen Dollar ein und ist nach wie vor unter den Top 20 der erfolgreichsten Horrorfilme in den USA. Um dem blutigen Inhalt des Drehbuches von Kevin Williamson, der das Skript an nur einem Wochenende schrieb, gerecht zu werden, wurden 190 Liter Blut verspritzt und eine furchteinflößende Maske geschaffen, die dem Gemälde “Der Schrei” von Edvard Munch nachempfunden ist. (GP)
- DVD
Cast & Crew
-
Wes Craven
-
Neve Campbell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sidney Prescott
-
David Arquette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deputy Dwight Dewey Riley
-
Courteney Cox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gale Weathers
-
Skeet Ulrich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Loomis
-
Rose McGowan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tatum Riley
-
Matthew Lillard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stuart Maker
Regie
Schauspieler
-
Jamie Kennedy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Randy Meeks
-
W. Earl Brown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kennyder Kameramann
-
Drew Barrymore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Casey Becker
-
Liev Schreiber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cotton Weary
-
Joseph Whipp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Burke
-
Kevin Patrick Walls
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Steven Orth
-
Henry Winkler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Direktor Arthur Himbry
-
Wes Craven
-
Kevin Williamson
- Genre
- Teen-Slasher, Parodie
- Zeit
- 1990er Jahre, Gegenwart, Halloween
- Ort
- Schule, Vereinigte Staaten von Amerika, Woodsboro
- Handlung
- Affäre, Angst, Ausweidung, Beste Freunde, Blut, Clique, Ehrgeiz, Eifersucht, Feier, Fernseher, Freunde, Freundschaft, Gefahr, Gewalt, Gewehr, Halloween, Hieb- und Stichwaffe, Hilfssheriff, Hinterhalt, Journalist, Jugendlicher, Kameramann, Kultfilm, Maske, Mord, Mörder, Polizei, Psychopath, Rache, Regenschirm, Reporter, Schrei, Schuldirektor, Serienmörder, Telefonanruf, Trauma, Vater-Tochter-Beziehung, Vergewaltigung, Verlust der Mutter, Vertreter
- Stimmung
- Gruselig, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Scream - Schrei!
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Kritiken (5) — Film: Scream - Schrei!
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Im Gegensatz zu seinen beiden Nachfolgern geht es in diesem ersten Teil ganz gut zur Sache, was einen trotz all des Humors nicht vergessen lässt, in welchem Film-Genre man sich grade befindet.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDie mindestens 15. Sichtung, nun in sehnlicher Vorfreude auf Numero cuatro. Hommage, Paraphrase, Zerlegung, Deutung, Gedankenspiel, Happening, Ausschlachtung und Wiederbelebung des Slasherfilms als kompaktes Gesamtpaket. Das Regelwerk vor-, aus- und nachgestellt, bedient, gebrochen, verinnerlicht, parodiert und mit absoluter Ernsthaftigkeit umgeschrieben. Entrümpelung, Sortierung, Neuzusammensetzung, und der Slasherfilm als feministisches Lustspiel noch mal anders gedacht. Ein Drehbuch, das sich alle Freiheiten zur postmodernen Fabuliererei gönnt, ein Regisseur, dessen langjähriger Diskurs um filmische Realitäten endlich gehört wird, ein Film, der sich vom Schrecken zur Hysterie und wieder zurück bewegt. Und der alles richtig macht und jeden Ton trifft. "Scream" ist pures 1996 und hat dennoch nicht einen Millimeter Staub angesetzt. Er ist anders als die vielen Filme, die in einem System aus Verweisen und Bescheidwissen um ihre eigene Identität kämpfen. Sein Konzept ist nicht reine Mechanik, hinter der jeder Ernst zurücktreten, jede Situation zur Anordnung und jede Figur zum Stereotyp verkommen müsse. Keine Dekonstruktion ohne Neukonstruktion. "Scream" ist ein Film voller Lebendigkeit vor einem ausgestorbenen Genre: Der glückselige Höhepunkt eines Kinos, das seine Filme nur noch als Produkte zur Schau zu s
28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten
ChristiansFoyer 2011/04/14 21:03:52
Antwort löschenVolle Zustimmung - ausnahmsweise mal ;)
Hitmanski 2011/04/14 21:16:26
Antwort löschenYeah, SCREAM-Wochen! Nur noch fünf mal schlafen bis Teil 4 :)
patcharisma 2011/04/14 21:36:48
Antwort löschenIhr seid mir ja eine schöne Bande! xD
stuforcedyou 2011/04/14 21:37:10
Antwort löschenDer Euphorie schließe ich mich an.
KlapTrap 2011/04/14 21:39:39
Antwort löschenHab mich gerade (fast schon ungläubig) durch die erste Welle wirklich positiver Reviews gelesen, und hype jetzte einfach mal gnadenlos mit (sorry pat !).
Can´t wait......
Mr Vincent Vega 2011/04/14 22:36:35
Antwort löschen@Hitmanski:
Arsch! Ich muss noch länger warten. Voll unfair! Bin viel größerer Fan. Habe alle Teile im Kino gesehen! Freundschaft ist damit beendet! :P
Hitmanski 2011/04/14 22:41:24
Antwort löschenIrgendwann musste es sich ja mal auszahlen, dass ich nicht in Berlin wohne. Bäh! :)
Mr Vincent Vega 2011/04/14 22:45:26
Antwort löschenArsch!
der cineast 2011/04/24 23:45:02
Antwort löschenDreier?
Janus Winter 2011/04/27 03:10:10
Antwort löschenVierer?
Ich werd mir erst nochmal 1-3 reinziehen und diesmal nicht acht Stunden im Kino verbringen. Vielleicht überdenke ich meinen Hass auf den dritten Teil. Ist ja schon ne Weile her, dass ich ihn gesehen hab. Vielleicht muss ich aber auch meine "Lieblingsfilm"-Bewertung für S1 downgraden. Geh ich mal nicht von aus. Allein das Intro mit DB ist ein Knaller. Ich kann mich noch genau erinnern, wie beseelt ich nach dem Kinobesuch damals war (seufz). SCREAM ist ein Meilenstein, daran gibt es nichts zu rütteln.
Andy78 2011/05/26 19:29:33
Antwort löschenDu sollst nicht hassen...;)
Taddl 2011/08/01 02:52:11
Antwort löschenKann uneingeschränkt zustimmen^^
der cineast 2011/08/01 02:58:54
Antwort löschenLiebe!
Mr Vincent Vega 2011/08/01 03:00:08
Antwort löschenIst Euch beiden wieder langweilig? Dann geht Euch anfassen. :)
Alle 16 Antworten zeigen
Taddl 2011/08/01 03:23:49
Antwort löschenTun wir bereits :)
der cineast 2011/08/01 03:45:39
Antwort löschenNicht nur das :)
Aber Vega nicht traurig sein. Dich lässt auch bald wieder jmd ran. :))
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen[...] Wie bereits die beiden von Craven inszenierten Ableger des NIGHTMARE-Franchise, profitiert auch SCREAM sichtbar von dessen Einfühlungsvermögen, welches - ganz im Sinne des Drehbuches - die Protagonisten auf der Leinwand trotz aller Überzeichnung nie als bloßes Mittel zum Zweck begreift, sondern ihnen echtes Interesse entgegenbringt.
So scheint es nicht verwunderlich, dass sich das Duo hinter SCREAM schon im Intro nicht nur mit dem vordergründigen Zitat auf Suburb-Märchen und dessen filmische Verarbeitung in WHEN A STRANGER CALLS zufrieden gibt, sondern exemplarisch auf einen der Hauptpfeiler ihres bisherigen und zukünftigen Schaffens anspielt: Ihre Welt ist ein abgeschlossener, adoleszenter Kosmos, in dem Jugendliche auf sich allein gestellt sind, in den Erwachsene selten Einblick erhalten, und sich dann wahlweise als hilfs- oder teilnahmslose Randfiguren präsentieren.
Doch - und darin unterscheidet sich SCREAM von vielen anderen Filmen aus gleichem Milieu - Williamson ist nicht daran gelegen, die Jugend als Lebensphase des Umbruchs zu verklären. Stattdessen zeichnet er Charaktere, die alle ihren eigenen Ballast zu tragen haben, und deren Clique hinter den Oberflächlichkeiten des Alltags erstaunlich marode Vertrauensstrukturen aufweist, und die sich schließlich selbst zur Gefahr wird.
Es ist dabei Zugeständnis, ein Beweis von Eigenständigkeit, dass Williamson die Teenager im Rahmen der Mordserie nicht einer externen Bedrohung aussetzt, sondern sie selbst für die Geschehnisse verantwortlich macht, und sie zwar so ihres Opfer-Mythos beraubt, ihnen aber auch auf Augenhöhe begegnet. [...]
Kritik im Original 33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 44 Antworten
patcharisma 2011/03/31 00:31:55
Antwort löschenCraven & Scream sind für mich einfach das Letzte - nix für ungut! xD
duffy 2011/03/31 00:32:44
Antwort löschenVerrisse zu Heat und Co. verzeihe ich dir ja jederzeit und mit stoischer Gelassenheit, aber Lobpreisungen zu Quatsch wie Scream tun mir schon richtig weh. :p
Hitmanski 2011/03/31 00:35:14
Antwort löschenIhr habt ja alle keine Ahnung, so! :D
duffy 2011/03/31 00:37:27
Antwort löschenUnd das werden dir auch umgehend so einige Leute bestätigen. :D
Hitmanski 2011/03/31 00:39:34
Antwort löschenIch weiß nicht, ob ich Zuspruch aus diesen Ecken haben will :P
patcharisma 2011/03/31 00:42:17
Antwort löschenDer alte hässliche Mann Craven, bringt seine Teenie-Girls halt in erotomaner Weise als Konsequenz bestialisch um, weil sie mit ihm nicht mehr seine feuchten Träume teilen wollen - ganz schlimmes Grundmuster.
Mit Mühe aber geschrieben, das lass ich Dir, Mr. Hitmanski...
patcharisma 2011/03/31 00:44:46
Antwort löschenLarry Clark ist ein ähnlich gegleister Alt-Frust-Fall, bei dem geht's aber halt um Jungs.
duffy 2011/03/31 00:46:44
Antwort löschenDas hab ich dir jetzt aufgedrückt, Hit. :D
Ich habe übrigens generell nichts gegen Craven, zumindest meistens. Find halt Scream nur bescheiden. Cast und so. :)
stalker 2011/03/31 00:49:30
Antwort löschenScream ist herausragend und ein gefälltmirklick, wenn der funktionieren würde.
Hendrik 2011/03/31 00:51:54
Antwort löschenOK, dann leiste ich Hitmanski mal teilweise Unterstützung: "Scream" ist eine klasse postmoderne Slasher-Parodie, Craven halte ich trotzdem für einen, sagen wir mal, seltsamen Menschen!
Hitmanski 2011/03/31 00:54:27
Antwort löschen@pat
Wenn du es auf das oben beschriebene Grundmuster runterbrichst, dann kannst du damit aber nahezu jeden einschlägigen Film abkanzeln. Im Gegensatz zu vielen anderen Regisseuren finde ich aber, schafft es Craven vor allem in seinen früheren Werken (SCREAM bietet in dieser Hinsicht wenig wirklichen Stoff) durchaus, so etwas wie Empathie gegenüber den Figuren zu wecken, und ihr Leiden eben nicht als puren Selbstzweck in Szene zu setzen. Aber ich seh schon, ich werde euch nicht überzeugen :P
@Stalker
Danke, zählt auch so :)
@Hendrik
Naja, so normal oder unnormal, wie all die anderen Horror-Gestalten auch. Wobei ich Craven in den Audiokommentaren recht vernünftig finde, Aja ist viel unheimlicher, wenn er von seinen ersten Horror-Geschichten erzählt, die er mit sieben Jahren geschrieben hat ;)
duffy 2011/03/31 00:54:43
Antwort löschenMich definitiv nicht. Dazu habe ich die Filme zu oft gesehen und bin mir auch zu bewusst über die vermeindlichen Qualitäten. Nennen wir es Ignoranz meinerseits. xD
janissl 2011/03/31 01:28:56
Antwort löschenDie neun Punkte finde ich zwar sehr hoch gegriffen und die werden, finde ich, auch durch deine schöne und richtige Kritik nicht wirklich gerechtfertigt, aber gut fand ich den damals auch und immerhin kann er sich auf die Fahne schreiben den Slasher-Film wieder salonfähig gemacht zu haben.
Haschbeutel 2011/03/31 01:30:02
Antwort löschenScream habe ich als kleiner Stumpen zum ersten Mal gesehen und ich fand den wirklich spannend, Chucky und den ganzen anderen Mumpitz habe ich damals mit viel Langeweile begutachtet, aber Scream hatte mich wirklich etwas verängstigt ... so mit 10 - 11 Lenzen auf dem Buckel. Vor einigen Jahren dann die erneute Sichtung (mit Scary Movie Erfahrung) und ich konnte ihn dann nicht mehr wirklich ernst nehmen. Aber unter der Prämisse, eine "intelligente Parodie" auf die seelenlosen Slasher der damaligen Zeit zu sein, ist Scream nach wie vor gut; ich freue mich auch auf Scream 4, da er hoffentlich mit seiner "Neustrukturierung" der Regeln eventuell ganz nette Akzente im angestaubten Genre setzen kann.
Übrigens, was ich auch nett finde: "Genre: Jugendliche Opfer" ... kann bitte jemand noch ein " ,Alter!" dahinter setzen? :D
Hitmanski 2011/03/31 01:41:51
Antwort löschen@janissl
Ich finde SCREAM (und mit Abstrichen auch seine beiden Nachfolger) innerhalb der kleinen Sparte, in der sie sich bewegen, tatsächlich ziemlich herausragend, und auch wenn es irgendwie unfair klingt, in jetziger Form nicht allen, aber vielen Filmen, bei denen man sich bedient hat, überlegen (hab in den letzen Wochen so einige Meilensteine noch einmnal Revue passieren lassen). Außerdem sind Filme, die das eigene Genre nachhaltig stark beeinflusst haben, irgendwie immer wichtig - nicht zu vergessen: Nach längerer Durststrecke mal wieder ein Craven-Film, den man ohne große Rechtfertigungen mögen durfte :)
@Haschbeutel
Die Erfahrung mit SCARY MOVIE berichten ja viele, kann ich selber nicht wirklich bestätigen. SCARY MOVIE war schon in seinem Ansatz, eine Satire noch einmal grotesk überspitzen zu wollen, irgendwie ziemlich daneben und das Anschauen mit starker Folter gleichzusetzten - der Humor, der dort zelebriert wird...ist so gar nicht meine Welt :D
patcharisma 2011/03/31 01:44:30
Antwort löschenIch seit ja Geile! xD
Haschbeutel 2011/03/31 01:47:37
Antwort löschenMein Humor ist das eigentlich auch nicht. Wie du ggf. siehst, bin ich mehr der Freund, der über sbutilen und/oder britischen Humor lacht (Shaun of the Dead, Severance, Big Nothing, ...). Aber Scary Movie sehe ich im Free-TV immer gerne. Ich muss gestehen, dass ich im Zuge eines Amazon-Angebotes auch alle Scary Movie zu Hause habe. SM2 habe ich bisher nur einmal gesehen, der ist abartigster Schund; da ist sogar Mario Barth lustiger. SM3+4 sind ... naja ... Zucker eben. In den Making-Ofs ist er meist der Einzige, der lacht. Immerhin zieht er diesen Slap-Stick konsequent durch; und ich lache auch heute noch über "GEGENSTAND XY-in-your-face" Szenen. Ich schaue 3+4 auch nur wegen Solidarität Leslie Nielson und Sheen gegenüber, die die einzigen Lacher in den Teilen haben.
Was Scream angeht un die Wirkung, hast du Recht. Wenn ich die Wahl habe, irgend ein Remake aus der Bay Folterschmiede zu schauen oder "handwerklich" gut gemachten und durchdachten Suspense, ziehe ich Scream allen Freddys und Kettensägenmördern vor.
Hitmanski 2011/03/31 01:51:14
Antwort löschenDas beruhigt, ich war kurzzeitig darüber entsetzt ob der Nennung des Namens SCARY MOVIE. Ich kenne nur Teil 1, hab ich irgendwann mal auf einem Videoabend erdulden müssen, um den Rest habe ich dann aber einen großen Bogen gemacht - und offensichtlich auch nicht allzu viel verpasst :P
Wobei, der Freddy, der ist schon auch lustig :)
Haschbeutel 2011/03/31 01:57:02
Antwort löschenMein Lieblingscomedian ist übrigens Serdar Somuncu ... falls du den kennst, weiß du, auf welche Art Humor ich stehe. ;) Hast nix verpasst bei den anderen Scary Movie; wobei 3+4 wirklich einige recht gute Momente haben, zumal der Dritte eine schöne Parodie auf "Signs" bietet mit Sheen als Protagonist. Die Spitzen gegen "Signs" sind dabei wirklich erheiternd; wobei wir hier immer noch von Zucker reden. Der Mann ist wie Otto Waalkes. Er wiederholt sich seit eh und je, manchmal ist das noch etwas lustig, aber sehen muss das eigentlich keiner mehr.
Muss mal schauen, ob ich von Scream 1-3 ne schicke (BluRay) Box finde. Die will ich (auch nach der guten Kritik) nochmal sehen und hier stehen haben. Die letzte Sichtung ist dann doch schon ewig her. Ich erinnere mich nur noch an eine Szene (glaub Scream 3 war das) als in Zeitlupe ein Messer geworfen wird und es mit dem Griff den Polizisten umgehauen hat. Glaub', das fand ich etwas blöd. :D
Ich hoffe, du meinst nicht den Bay-Freddy. Der war leider zu keiner Zeit lustig. Dann doch lieber Scary Movie. Das ist wenigstens gewollt Scheisse. ;)
Hitmanski 2011/03/31 02:01:16
Antwort löschenEs gibt keinen Bay-Freddy, das war alles nur ein böser Traum.
Morgen kommt in den Staaten das RC1-BluRay-Release von SCREAM I-III auf den Markt - allerdings einzeln und ohne Box. An eine deutsche VÖ glaube ich nicht mehr wirklich, dazu ist der Absatzmarkt für das HeckMeck mit Cut- und Uncut-Fassung wahrscheinlich zu gering,bzw. der Aufwand zu groß - aber in UK gibt's sicher bald eine europäische Version zu kaufen :)
Haschbeutel 2011/03/31 02:08:58
Antwort löschenAh, puh! Dann habe ich wohl doch nur schlecht geträumt. Ja, das ist ein Kreuz mit der vermaledeiten Schnittgeschichte. Wir lachen über die Amis und ihren Tittenwahn, aber selber beim leichtesten Anflug von Blut muss sich der Volljährige bevormunden lassen - egal ob Videospiel oder Film. Aber in einem Buch darf detailliert beschrieben werden, wie man jemanden fachgerecht zerlegt. Nunja. Da lob' ich mir doch bisschen die Franzosen. Wobei, ich zitiere mal eben dreist aus meinem ALIENS - DIE RÜCKKEHR Kommentar: "Übrigens finde ich die Einführung der Androiden bis heute einen der besten Einfälle, um Gewaltzensuren zu umgehen. Statt einen Menschen im Off blutig zu zerlegen, ersetzt man einfach den rote Lebenssaft durch weiß und sagt, dieser Mensch ist ein Roboter. Schon darf mit voll drauf gehaltener Kamera die Suppe literweise fließen - selbst Innereien und heftigste Splatterszenen sind dann kein Problem mehr."
Wäre doch mal eine Alternative zum zerstückeln der Filme.
SamRamJam 2011/03/31 02:25:55
Antwort löschenToll geschriebene Kritik :)
Mr Vincent Vega 2011/03/31 03:37:45
Antwort löschenMeisterwerk.
Tyler__Durden 2011/03/31 07:44:43
Antwort löschenSuper Film. Genauso wie seine zwei Nachfolger. Obwohl ich mit der Meinung wohl alleine dastehe.
Le Samourai 2011/03/31 10:12:50
Antwort löschen9,0 für diesen zusammengeklauten, uninspiriert lahmen Zitatkinoquatsch?! Ich dachte eigentlich, du stehst eher auf die Vorbilder und hältst nichts von drögen Remakes... ;)
Hitmanski 2011/03/31 10:25:14
Antwort löschenDas Eine schließt das Andere ja nicht aus - außerdem waren auch schon die Ursprünge a la HALLOWEEN nur zusammengegebaut aus Versatzstücken - es gibt wohl kein Genre, das sich grundsätzlich so gerne selbst repetiert, wie der Horrorfilm. Außerdem zeugt alleine der Wegfall des tendenziell reaktionären Beuteschemas von Maskenkillern von einer großen Daseinsberechtigung :)
Mr Vincent Vega 2011/03/31 17:34:22
Antwort löschenDer zweite ist auch großartig, aber nur ein Wiederkäuer. Der dritte ist dann jedoch ein weiteres Meisterwerk.
Hitmanski 2011/03/31 17:43:08
Antwort löschenTeil 2 gerade mal wieder gesehen, Zustimmung!
Flibbo 2011/03/31 22:14:45
Antwort löschen@Vega: Ich hab mal nach einer Erklärung von dir gefragt, warum Teil 3 wieder ein Meisterwerk ist, nur zur Erinnerung, falls du irgendwann doch mal die Zeit und Lust findest. :-P
Bin ja jetzt gespannt, zu welchem Lager sich unser Hitmanski mit seiner Meinung zu Teil 3 gesellt.
Mr Vincent Vega 2011/03/31 22:55:10
Antwort löschenHast du? Na ja, relativ einfach: Konsequentes Ad-absurdum-Führen postmoderner Strategien, die totale Zersetzung von Filmstrukturen inklusive Hollywoodshowbiz-Satire und letztlich Aufhebung der eigenen Trilogie. Kurz: Absolute Ultrakunst.
der cineast 2011/04/11 23:16:58
Antwort löschen@Hitmanski: Meisterliche Trilogie...richtig erfasst, präzise geschrieben.
Fühle mich auch immer an die Edgar Wallace Filem erinnert, wenn ich Scream schaue. Alle 3 Eröffnungsequenzen sind auf ihre Art besonders. Sie führen einem immer einen neuen Aspekt der Reihe vor Augen. Trotzdem habe ich ein wenig Angst vor dem 4ten Teil. Mir sieht das alles ein wenig nach Düstere Legenden 2 aus...
Und daraus wieder eine neue zu basteln!? Ist Williamson eigentlich wieder ausgestiegen? Ich werde nicht schlau aus den Berichten. Angeblich soll Kruger das Skript wieder beendet haben oder?
@Vinnie: BITTE EINE KRITIK ZUM DRITTEN TEIL.
Das was du da schreibst klingt ja nun wirklich nach ULTRAKUNST. Konnte dem dritten nie so viel abgewinnen, da er ja eher lauer ist als die anderen, aber trotzdem super.
duffy 2011/04/12 12:39:56
Antwort löschenOb man da noch Luft bekommt?
Mr Vincent Vega 2011/04/15 16:27:16
Antwort löschenDu hast die Wertung erhöht! *gg*
Hitmanski 2011/04/15 16:30:42
Antwort löschenIch fühle mich beobachtet! Im Rahmen einer passenden Abstufung der einzelnen Teile untereinander aber ein unerlässlicher Schritt :)
Mr Vincent Vega 2011/04/15 16:41:33
Antwort löschenHab's eben zufällig gesehen, wusste noch, dass Du ihm zuerst 9 Punkte gegeben hattest. Für's Stalken sind andere zuständig. :)
arues 2011/12/06 06:38:29
Antwort löschenDa der Film zum Teil als Huldigung an (u.a.) John Carpenter's Halloween zu verstehen ist, empfinde ich Deine Scream Wertung, im Kontext zu deiner Halloween Wertung, als blanken Hohn!
stalker 2011/12/06 09:55:07
Antwort löschenDu meinst gewiss Mohn, aber das ergibt keinen Sinn.
SamRamJam 2011/12/06 10:15:36
Antwort löschenVielleicht meint er Lohn? ^^
arues 2011/12/06 15:20:21
Antwort löschenSeid Ihr die beiden aus der Muppetshow? Ihr wisst schon...
stalker 2011/12/06 16:58:43
Antwort löschenSchon wieder verschrieben, "Ihr wisst schön" soll es wohl heißen, das hätte man gewiss besser formulieren können, trotzdem Danke, weil ist ja wahr, nur mit der Muppetshow kenn ich mich überhaupt nicht aus, Kermit? Cindy und Bert?
arues 2011/12/06 17:29:25
Antwort löschenOder vielleicht doch Lenny und Carl?
arues 2011/12/06 17:30:18
Antwort löschenNein, das waren andere! Ich komme nicht drauf.
Alle 44 Antworten zeigen
stalker 2011/12/06 17:46:28
Antwort löschenLenny und Carl sind Tiger.
SamRamJam 2011/12/07 01:59:01
Antwort löschenWas sind dann Siegfried und Roy?
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenFür die meisten Filmfans, die erst Ende der 80er oder noch später geboren wurden, war „Scream” wohl der erste bewusste Kontakt mit einem Slasher-Film (= Mörder jagt junge Opfer mit Stichwaffe). Daher ist ein wenig Aufklärung von Nöten, denn „Scream“ ist zwar auch ein Slasher, aber viel mehr ein Kommentar zu ebendiesem Genre, Horror auf der Metaebene sozusagen. Entscheidend dabei ist, dass Slasher-Experte Wes Craven („Nightmare – Mörderische Träume“) selbst die Feder bei der Messerstechergeschichte führt. So ergibt sich eine gut durchdachte, spannende Handlung voller köstlicher Selbstironie, welche insbesondere Horrorliebhaber genießen dürfen. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWes Cravens Rückmeldung von den Toten. Der Beginn der neuen Slasher-Ironie, die sich in den Fortsetzungen selbst zerlegte.
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Kommentare (128) — Film: Scream - Schrei!
Kommentar schreiben1000Mindhunter 2012/01/19 22:54:39
Kommentar löschenAm anfang des films dachte ich es sei wieder ein typischer slasher doch als man casey bakers tod überstanden hat kommt der genial atmosphärische skurille und lustige teil viele schausieler wurden erst durch cravens film bekannt z.b david arquette der seine rolle als Dewey den naiven dorf polizisten perfekt spielt: Neve campell fand ich spielt gut doch jamie kennedy toppt alle durch seine zeitlos coole art hat seine art mich gleich in den bann gezogen. Das finale ist recht blutig und überaschend die musik ist auch gut in szene gesetzt, der film hat eine gute kameraführung und das zeug zum kultfilm. Scream ist einer der besten filme cravens.
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Kloina1893 2012/01/02 13:09:15
Kommentar löschen"Das ist doch immer das Selbe: Ein dämlicher Killer lauert einem Mädchen mit prallen Titten auf, die immer die Treppe rauf, statt die Haustür raus rennt und miserabel spielt, das ist doch hirnrissig!"
Nachdem ich Scream doch längere Zeit nicht mehr gesehen hatte, hatte ich vor einigen Wochen im Zuge meiner Begeisterung für Scream 4 mal wieder beschlossen, dass die DVD lange genug einfach nur in meinem DVD-Schrank rumgammeln musste und es mal wieder verdient hatte, angeschaut zu werden. Und ich muss sagen: ich hatte ganz vergessen, wie genial Scream wirklich ist. :D
Wes Craven schafft es trotz aller Ironie eine unglaubliche Spannung aufzubauen. Sei es in den Szenen, wo man doch eigentlich ganz genau weiß, dass Ghostface in der Nähe ist oder bei der Suche nach der Identität des Mörders. Beinahe jeder kommt in Frage und verhält sich das ein oder andere Mal etwas verdächtig. Und dann wird diese Spannung immer wieder durch diese überzeichneten klischeehaften Szenen aufgelockert. Klischeehafte Szenen, die man so in beinah jedem Horror-/Slasherfilm zu sehen bekommt, werden hier ins Lächerliche gezogen.
Der größte Pluspunkt des Films sind definitiv die Dialoge. Gerade hier wird deutlich, wie absurd und dämlich die Filme des Genres eigentlich oft sind. Sprüche wie, „Frag niemals wer da ist!“, „Ich komm gleich wieder“ oder die „Regeln des Horrorfilms“ decken die Banalität gekonnt auf.
Aber mal ganz ehrlich. Alle reden immer nur von Wes Craven – aber der eigentliche Verdienst liegt doch immer noch bei Autor Kevin Williamson. Denn von dem stammt immerhin das Drehbuch. Natürlich hat Wes Craven mit seiner tollen Inszenierung zum Gelingen des Films beigetragen, aber der Verdienst des Kevin Williamson wird nach meinem Geschmack zu wenig honoriert. Das sei hiermit nachgeholt. So. :P
„Aus welchem Film ist das? Ich spuck in deine Garage?“
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L-viz 2011/12/28 00:04:33
Kommentar löschenDie Parodie ist gelungen! Subtil genug, dass sie nicht jeder als solche erkennt. Leider geht es hier um ein mir sehr verhasstes Genre, was den Gesamteindruck doch etwas schmälert. Beim ersten und zweiten Mal sehr sehenswert, später dann leider abfallend.
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Friedolin1996 2011/12/27 01:04:53
Kommentar löschenDie 4 Scream-Filme sind meine Lieblings Horrorfilme, da sie (nicht wie viele andere Horrorfilme) eine Handlung besitzen, die in sich geschlossen ist, (meistens) logisch und am Ende gibt es immer einen Knalleffekt (bei den meisten anderen Horrorfilmen kann man das Ende nach 5 Minute vorausahnen).
Deshalb bekommt Scream (Stellvertretend für alle 4 Teile) 9/10 Punkten.
* * * * * * * * *
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cpt. chaos 2011/12/23 14:45:30
Kommentar löschenFür dümmliche College-Teenie-Püppchen, die sich obendrein äußerst schlecht vor der Kamera präsentieren, gibt es natürlich nicht sonderlich viele Verwendungsmöglichkeiten; eine davon ist sicherlich, sich in Filmen wie "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast", die Freddy-Schlitzerstreifen oder aber eben auch die Scream-Werke, abstechen zu lassen.
Find ich gut, ist ne saubere Sache und vor allem sinnvoll, denn mir geht dies jämmerliche Gezappel und nervige Geschreie jedenfalls tierisch auf den Sack, was natürlich auch so gewollt ist.
Nichtsdestotrotz stellt daher dieses Genre eine eher zumeist leidvolle Unterhaltung für mich dar. In dem vorliegenden Fall muss ich dann aber doch das Bemühen um ein wendungsreiches Finale loben – reißt zwar nicht alles raus, aber gestaltet den Auftakt der Scream-Reihe letztendlich doch noch ein wenig interessanter.
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horro 2011/12/23 20:47:35
Antwort löschenMeinung klar formuliert, saubere Sache ;)
moviee 2011/12/23 00:50:03
Kommentar löschen"Scream - Schrei!" ist vielleicht nicht direkt die Mutter, sondern viel eher eine der Mütter aller Slasherfilme. Der mit dem Saturn Award als bester Horrorfilm des Jahres 1996 ausgezeichneter Klassiker ist einfach unbeschreiblich spannend und von der ersten bis zur letzten Minute mehr als packend. Aber nicht nur die Atmosphäre ist es, die Scream so unglaublich machen, denn auch die Besetzung trägt ihren Teil zu diesem Kunstwerk bei. Da ist zum einen eine Neve Campbell, die ihre Rolle sensationell verkörpert und bis zum aktuellen Teil noch immer das Gesicht von den Scream-Filmen geblieben ist und an sich einfach für diese Reihe steht. Aber auch eine gut aufgelegte Courteney Cox, die die skrupelose Starreporterin darstellt und ein David Arquette, der den Hilfssheriff Dewey verkörpert und auch die kurz am Anfang zu sehende Drew Barrymore haben mir sehr gut gefallen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass "Scream" nicht irgendein x-beliebiger Slasherfilm ist, sondern vielmehr mein allerliebster Horrorstreifen von Wes Craven, der hier einen absoluten Coup in seiner Regiekarriere landete. "Scream" ist und bleibt ein nervenzerreißender Slasherstreifen, dem völlig zu recht drei Sequels folgten und der auch 15 Jahre danach mit seinen kanpp 210 Liter Filmblut beeindruckt und auch in Zukunft noch beeindrucken wird. Ausgezeichnet!
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summerwine-lee 2011/11/19 00:56:57
Kommentar löschenmoderner, mit den Genreklischees famos spielender Klassiker
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lhiannan 2011/11/18 01:28:52
Kommentar löschenIrgendwann nach der Videoveröffentlichung habe ich diesen Film als Teenie gesehen - das klassische weiblicher Videoabend-Szenario. Meine Leidensgenossin war noch schreckhafter als ich - da war ein Horrofilm eine zugegebermaßen eigenwillige Wahl. Ich weiß nicht mehr bei welcher Szene es genau war - beider starrten wir auf den Fernseher, die Luft zum Schn(/r)ei(d)en dick, mit angehaltenem Atem dem Killer zusehend, wie er um ein Haus schlich .. als plötzlich in der realen Dimension die Terrassentür schwungvoll aufschwang und die Gardine unheilvoll ins Wohnzimmer schwang. Verfluchtes Gewitter. Nie wieder habe ich mich während eines Horrorfilms so erschrocken, war nahe am Herzinfarkt - und ich bin NICHT schreckhaft.
Trotz dieser Erfahrung finde ich Scream klasse. Man wird als Zuschauer ständig in die Irre geführt, man lacht laut auf und fiebert in der nächsten Szene weiter mit. Die genial- komischen Kommentare von Stu bewahren den Film davor sich selbst zu ernst zu nehmen. Regeln zum Überleben in Horrorfilmen aufzustellen, die dem Genre und den Zuschauern den Spiegel vorhalten - klasse Idee! Eingestreut werden auch diverse Filmklassiker ("We all go a little mad sometimes"), so dass das Zuhören ein Genuss ist.
So .. what's your favorite scary movie?
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Bobmaster 2011/11/01 02:35:02
Kommentar löschen,,Magst du Horrorfilme?" Das ist für mich der wohl berühmteste Satz des Films!
Trotz einiger Schwächen am Ende(deshalb Punkteabzug),baut sich immer erneut Spannung auf.Geiler Film für gruselige Nächte.Like!
Euer Bobmaster.
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Kreaexo 2011/10/27 03:36:53
Kommentar löschen„Scream“ ist ein erfrischender Horrorfilm, der das Slasher-Genre wieder aufleben ließ. Aufgrund der Atmosphäre, den Anspielungen auf andere Horrorfilme, den für Horrorfilme untypischen zahlreichen unerwarteten Wendungen und der Tatsache, dass man selbst als Zuschauer völlig im Unklaren ist, wer sich denn nun schlussendlich hinter der Maske verbirgt macht „Scream – Schrei“ schreckhaften Spaß.
[...] Ein weiterer Grund sich diesen Film ganz anzusehen bietet der Aspekt, dass insgesamt 210 Liter Filmblut verwendet wurden und etwa die Hälfte davon erst in den letzten 45 Minuten zu sehen ist. Für Genrefans kann ich den Director’s Cut besonders empfehlen. Diese Version ist zwar nur 6 Sekunden länger, aber es mussten für die Kinoversion einige Szenen umgeschnitten werden, ohne diese Umschneidungen wirkt der gesamte Film atmosphärischer.
http://www.dartura.com/?reviews=scream
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arues 2011/12/06 06:21:28
Antwort löschen"Diese Version ist zwar nur 6 Sekunden länger, aber [...] ohne diese Umschneidungen wirkt der gesamte Film atmosphärischer." - LOL
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arues 2011/12/06 06:23:25
Antwort löschenAuf Grund von 6 Sekunden wirkt ein ganzer Film atmosphärischer... Alle Achtung, diese 6 Sekunden müssen es ja in sich haben!
Kreaexo 2011/12/06 22:47:54
Antwort löschenDu musst den Satz schon zu Ende lesen. In dem Directo's Cut werden die Szenen so gezeigt, wie sie gedreht wurden und mussten nicht umgeschnitten werden.
RoosterCogburn 2011/10/16 19:20:07
Kommentar löschenManchmal ist das schon kurios. Kevin Williamson schrieb das Drehbuch zum Film innerhalb eines Wochenendes. Das daraus so ein Erfolg wird, das hat sich selbst Wes Craven nicht träumen lassen. Denn in dem Film ist ja viel Altbekanntes zu entdecken. Vielleicht gab es deshalb einige Zweifel. Den Plot des Slasher Films kennt jeder. Aber "Scream" kümmert das wenig. Er hinterfragt auch nicht. Durch das betonte Abfeiern Menschen zu töten, dem einmaligen "Katz und Maus"-Spiel und der Frage "Wer steckt hinter Ghostface?" wird der Film zu einem Erlebnis. Für jeden Filmfreund ein Heidenspaß. Ich empfehle jedem sich auf DVD die Director's Cut anzutun, die der FSK-18-Fassung entspricht. In Nebenrollen sind u.a. Rose McGowan, Drew Barrymore, Henry Winkler und Linda Blair zusehen. Vergnüglicher Schocker, der Ende der 90er das Slasher-Genre neu einläutete.
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/09/20 16:05:13
Kommentar löschenFür die damalige Zeit wirklich gsehenswert.
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FumerTue 2011/09/12 17:23:06
Kommentar löschenEs war vielleicht nicht so von Vorteil, dass ich Scream erst nach Scary Movie gesehen habe...
Ich verstehe eine Kritiker-Bewertung von 7,4 ganz und gar nicht! Die Schauspielerei ist eher mittelmäßig als Hollywood-mäßig und an manchen Stellen fragt man sich, wie unglaubwürdig und schlecht das denn bitteschön gemacht ist!? Wenn zum Beispiel ein Mädchen, dessen Mutter vor einem Jahr vergewaltigt und umgebracht wurde, erfährt, dass eine von ihrer Schule, neben der sie noch dazu im Englisch-Unterricht sitzt, an einem Baum erhängt und aufgeschlitzt wurde, dann wird sie kaum mit den bloßen Worten, "Oh, wie schrecklich", entgegnen - wie unglaubwürdig ist das denn? In so einer Situation ist man doch erst mal sprachlos, entsetzt und wahrscheinlich auch noch den Tränen nahe...
Oder wenn der Schuldirektor gerade ermordet wurde, dann muss man ja nicht gleich in Tränen ausbrechen, aber zu jubeln, das ist so dermaßen gestört und pietätlos, dass es wohl nicht mal die allerdümmsten pubertierenden Jungen machen würden! Komischerweise scheint hier aber ein ganzer Schuljahrgang aus so total dummen Erdbewohnern zu bestehen, die selbst für Allerdümmste noch zu wenig Niveau haben.
Der Soundtrack ist ganz okay, ein bisschen wie der von Hitchcocks "Psycho", aber teilweise auch wie in Kubricks "Shining".
Die Handlung war ganz okay, das Schauspiel zu schlecht und die Glaubwürdigkeit hat man an manchen Stellen so vergebens gesucht wie den Killer.
Ein sehenswerter Film, aber eben nur sehenswert.
Btw: Laut Wikipedia ist der Streifen seit einer Neueinstufung von 2011 nun FSK 16!
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geheimer333 2011/10/08 18:01:37
Antwort löschenGlaubwürdigkeit? Wieso kapiert niemand, dass Scream viel mehr eine Parodie als Horrorfilm ist :D
Gummibörchen 2011/09/10 13:30:25
Kommentar löschenIch muss zugeben, dass ich echt Schiss hatte, als ich mir diesen Film mit 12 zum ersten mal angesehen habe, was für meine Freunde auch nicht gerade angenehm war, da sie sich immer erschreckten, wenn ich mich total erschreckt habe, wenn plötzlich der Mörder auftaucht.
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Xander1988_2009 2011/08/12 13:57:14
Kommentar löschenZitat: Welcher ist dein Lieblingshorrorfilm?
GAAAAILLL :-)
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pufaxx 2011/08/02 17:21:43
Kommentar löschenDer Anfang ist einfach ungeschlagen. Die pure Angst - So etwas fieses hatte ich bis dato nicht gesehen.
Schade, dass es nicht so geblieben ist. Die Idee der Horrorfilm-parodierenden Gestörten ist zwar nicht schlecht - aber für mich hat's den bösartigen Zauber irgendwie kaputt gemacht. Es wurde zu albern.
Für mich funktioniert "Horrorkomödie" sowieso nicht. Entweder, oder. Oder von Anfang an die reine Parodie. Aber keine Clowns als Bösewichte.
Die Fortsetzungen haben mich einfach nicht mehr interessiert.
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freakualizer 2011/08/02 19:42:55
Antwort löschenWenn sich bei Dir die Begriffe "Horror" und "Komödie" ausschliessen, interessiert mich Deine Meinung zu "Tucker & Dale vs. Evil". ;)
pufaxx 2011/08/02 19:49:51
Antwort löschenHab ich noch nicht gesehen.
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freakualizer 2011/08/02 19:51:31
Antwort löschenDacht ich mir, hab vorher gecheckt, ob Du ihn bewertet hast.. :)
pufaxx 2011/08/02 19:54:03
Antwort löschenAh! Yes! Nach den neuesten MoviePilot-Änderungen geht das bei Freunden ja, ohne sich durch >500 Bewertungen zu blättern. War ne gute Idee, das einzuführen.
Taddl 2011/07/31 21:31:46
Kommentar löschenMit 'Scream' hat 'Craven' einen erstklassigen Slasherfilm gezaubert,
der die Ernsthaftigkeit im Auge behält, während er nebenbei als Parodie auffällig wird, die sich permanent mit Eigenironie umrahmt.
Scream ist ein Film der Protagonisten, welche nur existieren um zu sterben, mit ein wenig Interesse an haucht und sie in Sympathieträger verwandelt, die allesamt mindestens ein wenig liebenswertes Detail aufweisen.
Verbindet man das Ganze mit dem herrlichen Soundtrack und der wunderbaren Inzenierung ensteht ein Meisterwerk, das ohne weiteres Begeisterung hervorruft.
Das ist auch schon alles.
Und zwar nicht nur alles was der Film richtig macht,
sondern alles was der Film hätte richtig machen können.
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fiko90 2011/07/30 02:02:08
Kommentar löschenEines muss man "Scream" echt mal zu gute heißen:
Er ist der einzige "moderne" Slasher, der es nun bereits in die 4. Runde geschafft hat ohne schlecht zu werden.
Zweifellos, der 1. Teil ist und bleibt der beste. Aber auch die Fortsetzungen bieten einem immer wider was neues wodurch der Name "Scream" immer durch irgendwas im Kopf bleibt.. Sei es der Humor im 3. Teil, die Wendungen im 2. Teil oder der super Originelle Anfang des 4. Teils.
Was mich stört, und das tut es leider in allen Teilen: Das überleben der Hauptfigur "Sidney" wird echt zu sehr hochgespielt. Immer dieser große Showdown am Ende.. wird ab dem 3. Teil öde und nervt einfach im 4. Teil.. ich wünschte es würde mal was anderes passieren als dass Gail und ihr Mann immer verletzt werden, der Killer sich Sidney vorstellt, am Ende aber stirbt.. Klar.. vorher mit scheinbar übermenschlichen Fähigkeiten die größten Kerle umlegen, aber gegen Sidney.. keine Chance.
Und dass der Killer dann immer wieder "unerwartet", mittlerweile völlig standartmäßig, wiederaufsteht um von Sidney den letzten Todesschuss zu bekommen, gefolgt von einem Spruch..
Das sollen halt alles Dinge sein, die das Markenzeichen von Scream darstellen.. Aber ich finde da reicht auch die clevere Idee, den Film selbst in die "Realität" zu schieben indem man andere Horrorfilme diskutiert.
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Roldur 2011/07/28 11:42:28
Kommentar löschenWas für eine zurückhaltende, tolle und spannende Parodie. Scream ist vollgestopft mit leisen Zitaten auf andere Horrorfilme und funktioniert dennoch als eigener Film den man sogar nichtmal zwingend als nicht ernstgemeint ansehn muss. Scream spielt mit dem Zuschauer und mit dessen Erwartungshaltung. Auch das Spektrum geht von dem zurückhaltenden ruhigen Hauptcharakter bis zur großbrüstigen Tusse vond er man sowieso direkt weiß dass sie stirbt. Ausserdem fand ich die Campbell immer heiß da kann man sagen was man will :D. Achja...toller Film ;)
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fkfilmkritik 2011/07/18 22:04:55
Kommentar löschen"Es gibt gewisse Regeln, die man beachten muss um in einem Horrorfilm zu überleben: 1. Enthalte dich jeder Form von Sex, Sex ist gleich Tod; 2. Nicht trinken und keine Drogen. Das alles fällt unter Sünde, Sünde ist die Erweiterung von Nummer 1; 3. Du darfst nie, niemals, unter keinen Umständen sagen - Ich komm gleich wieder! - denn du kommst nicht wieder! Jeden, der gegen die Gesetze verstößt erwartet der Tot!"
"Scream"-Schrei (!) vor Freude über die Ironie des Slashers. Eine Parodie die sich selbst parodiert. Das zeigt ja schon, dass Craven Humor haben muss. Szene für Szene lässt der Mann sein Wissen über Horrorfilme raushängen, und zitiert und zitiert wie er will, von allem verstaubten Pulver der vergangenen Jahrzehnte. Dieser Film ist, eine zu jeder Zeit sympathische Hommage an Slasher. Eine der bösesten Mediensatiren. Eine schwarze Komödie. Jeder Slasher-Fan umarmt diese splatterige, aber sehr muntere Satire, wegen seinem punktgenauen, liebevollen Detail der ganzen Klischees.
Zwar spoilerte mir "Scary Movie" die ein oder andere Wendung, aber man erkennt dadurch auch klar wie unnötig es war, eine schon so gelungene Parodie noch zu parodieren. "Scream" ist nämlich da ganz besonders witzig, wo "Scary Movie" meint richtig niveaulos zu werden.
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