Searching for Sugar Man
Searching for Sugar Man (2012), GB/SE Laufzeit 86 Minuten, FSK 0, Drama, Dokumentarfilm, Musikfilm, Kinostart 27.12.2012
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
245 Bewertungen
34 Kommentare
Keine
von Malik Bendjelloul, mit Sixto Rodriguez
Im unglaublichen Dokumentarfilm Searching for Sugar Man begeben sich zwei Fans auf die Suche nach dem Folk-Sänger Rodriguez. In Süd-Afrika seit 40 Jahren eine Legende, ahnt in seiner Heimat Detroit niemand von seinem Erfolg.
Der amerikanische Musiker Sixto Rodriguez veröffentlichte in den 1970er Jahren zwei Alben, die trotz begeistertet Kritiken in seinem Heimatland vollkommen erfolglos waren. Auf einer kopierten Kassette fand seine Musik ihren Weg nach Süd-Afrika, wo seine politischen Lieder wie sonst Niemand die Stimmung gegen die Apartheid und den Kampf um Bürgerrechte spiegelten. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich seine Musik über das ganze Land und ist dort mit Millionen verkauften Platten noch heute populäre als Elvis Presley oder die Rolling Stones.
Von all diesem Ruhm bekam Rodriguez in den USA nichts mit. Im Glauben zwei Veritable Flop-Alben produziert zu haben führte Rodriguez ein ärmliches Leben als Bauarbeiter. In Südafrika wusste kannte man außer seinem Bild und seinem Nachnahmen wiederum keinerlei Details aus seinem Leben, außer dass er sich auf offener Bühne umgebracht haben soll. In der Musik-Dokumentation von Malik Bendjelloul machen sich die beiden Fans Stephen ‘Sugar’ Segerman und Craig Bartholomew Strydom auf die Suche nach Rodriguez, um zu sehen, was aus ihrem großen Vorbild geworden ist.
Hintergrund & Infos zu Searching For Sugarman
Der Publikumserfolg Searching for Sugarman gewann mehrere Preise, darunter den Oscar 2013 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm, den Preis für den Besten ausländischen Dokumentarfilm beim Sundance Film Festival und den Publikumspreis auf dem Melbourne Filmfestival.
Mehr Bilder (12) und Videos (2) zu Searching for Sugar Man
Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Dokumentarfilm, Musikfilm
- Zeit
- 1970er Jahre, 1990er Jahre
- Ort
- Detroit , Kapstadt, Südafrika
- Handlung
- Apartheid, Bauarbeiter, Comeback, Demonstration, Folk, Gerücht, Ikone, Inspiration, Legende, Musik, Musiker, Musiker, Musikstil, Plattenladen, Plattenvertrag, Schallplatte, Suizid, Sänger, Urban Legend, Wahrheit, Zensur

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Kritiken (8) — Film: Searching for Sugar Man
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Es ist eine ungewisse Odyssee auf der Suche nach handfesten Dingen und am Ende ereilt einen die Erkenntnis, das diese lediglich als Aufhänger fungierten. Was wirklich zählt, ist die völlige Hingabe zur Musik, die Verwirklichung eines Traumes und wenn Malik Bendjelloul darüber hinaus etwas beweist, dann ist es die Tatsache, dass unser eigenes Leben die schönsten und mitreißendsten Geschichten schreibt.
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Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de
Kommentar löschenSearching for Sugar Man erzählt in der Tat eine grandiose Geschichte, wie sie normalerweise eigentlich nur das Kino schreibt, außer dass sie sich tatsächlich ereignet hat.
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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag
Kommentar löschenMalik Bendjelloul weiß mit Searching for Sugar Man eine Geschichte zu erzählen, die ohne Protagonisten auskommen muss. Und genauso gut versteht er ein Comeback zu inszenieren.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenVon Detroit in den Siebzigern bis zu den begeisterten Comeback-Konzerten ist Searching for Sugar Man ein schöner Film, für dessen Genuss es nicht hinderlich ist, dass man auch noch nie etwas von Rodríguez gehört hatte.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenErzählt wird von einem ungeheuerlichen, berührenden Einzelschicksal eines Mannes, der zudem eingängige Musik gemacht hat. Davon lebt Searching for Sugar Man natürlich ebenso wie von der klugen, augenzwinkernden Dramaturgie, mit der Bendjelloul den Zuschauer zunächst interessiert, ködert und fortan nicht mehr vom Haken lässt.
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Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino
Kommentar löschenDer Film huldigt auch nicht einer verspäteten Celebrity. Bendjelloul nutzt die Geschichte vielmehr, um auf mehreren Ebenen über die Kraft der Musik und der Kunst im Allgemeinen zu sprechen.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenMit "Searching for Sugar Man" hat Regisseur Bendjelloul einen herzergreifenden Film über die Suche nach Sixto Rodriguez gedreht. Zudem ist daraus ein überzeugendes Porträt der siebziger Jahre entstanden. Aus den Statements vieler Zeitzeugen dieses besonderen Musikers und Originalaufnahmen aus den USA und dem Südafrika der siebziger Jahre ist das zu Recht preisgekrönte Werk gelungen zusammengesetzt und mit dem nötigen Drive geschnitten. Es ist auf vielfältige Weise einfach unterhaltsam, anregend und mitreißend. Rührendes Finale!
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenLeuten, den Searching for Sugar Man gefallen wird, sind folgende: Leute, die gern Musik hören und Leute, die gern Filme sehen.
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Kommentare (26) — Film: Searching for Sugar Man
bestseimon Mon, 20 May 2013 10:53:51 -0000
Kommentar löschen„Cause the sweetest kiss I ever got, is the one I never tasted.”
Zu Beginn muss ich sagen, dass “Searching for Sugar Man” die ergreifendste Dokumentation ist, die ich bis jetzt gesehen habe. Gut, ich muss gestehen, so viele waren es nicht. Aber dennoch ist diese hier wohl eine der besten Dokus aller Zeiten. Einfach weil dem jungen Regisseur Mark Bendjelloul nahezu alles gelingt.
Mehr als drei Jahre hat er an diesem Werk gearbeitet, solange, bis es für ihn perfekt war. Er wollte diese Goldgrube, auf die er zufällig gestoßen war, nicht vergeuden. Der Film sollte alle Details beinhalten, die Story so wiedergeben, wie sie wirklich war und gleichzeitig die Stimmung und die Gefühle spürbar für den Zuschauer einfangen. Und das ist ihm mehr als gelungen.
Für so einen unerfahrenen Regisseur ist es quasi eine Herkules-Aufgabe, gleich mit seinem Debütfilm diese Wahnsinns Story zu verfilmen. Ebenso war es aber auch eine große Chance, die sich letztendlich bezahlt gemacht hat. Der Lohn in diesem Jahr war ein Oscar für den besten Dokumentarfilm, eine völlig verdiente Auszeichnung.
Aber um was geht es eigentlich? Dazu darf man eigentlich nicht viel sagen, denn je weniger man weiß, desto mehr packt und überrascht einen der Film. Man darf aber vielleicht so viel verraten, dass es um einen Musiker geht, der die besten Voraussetzungen hatte, ein Star zu werden. Eine tolle Stimme, geniale Texte, erfolgreiche Produzenten im Rücken. Doch seine Alben wollten sich in den USA einfach nicht verkaufen. Niemand wollte ihn hören, diesen Rodriguez. Doch dies ist erst der Anfang der Geschichte, welchen Verlauf sie am Ende nimmt kann man kaum glauben. Unfassbar, wundervoll, ergreifend, aber wahr.
Mit das wichtigste an diesem Film ist aber die Inszenierung. Denn der Zuschauer wird lange im Unklaren gelassen, was mit Rodriguez wirklich geschehen ist. Zwischendurch wirkt „Searching for Sugar Man“ dadurch fast wie ein packender Thriller und fühlt sich auch so an. Mark Bendjelloul baut dadurch einen richtigen Spannungsbogen auf und fördert so noch mehr das Interesse an diesem einzigartigen Künstler und seiner Geschichte. Die großartigen Songs von Rodriguez werden ganz bedacht und an den passenden Stellen eingesetzt, während man beeindruckende Fotos, Livebilder, Animationen, die befragten Personen, oder einfach nur die Stadt zu sehen bekommt, in der Rodriguez aufgewachsen ist. Alles passt hier so wunderbar zusammen. Und am Ende kann man nicht anders, als gerührt sein.
Ich kann nur jedem wärmstens empfehlen dieses Meisterwerk zu schauen. Auch die, die meinen, sie könnten nichts mit Dokumentarfilmen anfangen. Hier werdet ihr eines Besseren belehrt, denn „Searching for Sugar Man“ wird euch umhauen!
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arues Mon, 20 May 2013 03:39:13 -0000
Kommentar löschen„Searching for Sugar Man“ erzählt nicht nur eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann, sondern es ist auch ein exzellent inszeniertes Werk. Bendjelloul zaubert hier einer Collage aus Interviews, gelegentlichen Animationen, Videoausschnitten und traumhaften Bildern auf die Leinwand, die sich nicht nur sehen lassen kann, sondern auch perfekt zusammen geschnitten ist. Handwerklich stimmt hier einfach alles.
Fazit: Searching for Sugar ist eine Variante des Cinderella Märchens, die nicht einem Buch, sondern der Realität entsprungen ist. Spannend erzählt, toll inszeniert, bekommt man hier einen Film vorgesetzt, der nicht nur unterhält, sonder begeistert. Untermalt wird das Ganze natürlich von der wirklich hervorragenden Musik von Rodriguez. Nicht nur für Musikliebhaber ein absolutes Muss!
Hier meine komplette Kritik: http://www.movieworlds.com/filme/dvd/Searching_for_Sugar_Man.php#Kritik
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meinalterego Mon, 13 May 2013 08:01:50 -0000
Kommentar löschenWas ist das für eine unfassbare Geschichte, die SEARCHING FOR SUGAR MAN zu bieten hat?
Es klingt fast wie ein Script zu einem Hollywood Kitschfilm. Ein Mann mit lateinamerikanischen Wurzeln aus der verarmten Arbeiterklasse Detroits nimmt Anfang der 70er zwei Folkalben auf, die kommerzielle Flops werden. Der Musiker beginnt wieder als Leiharbeiter sein Geld zu verdienen. Eine Kopie des ersten Albums gelangt über Umwegen nach Südafrika. Die Songs mit seinen tiefsinnigen Texten, die von Freiheit, Armut und Protest handeln, beeinflussen dort eine ganze Generation auf dem Höhepunkt der Apartheid, ohne das der Musiker selbst irgendeine Ahnung hatte. Was darauf folgt ist schlicht unglaublich. Zwei südamerikanische Fans machen sich in den 90er Jahren auf die detekivische Suche nach Rodriquez aka Sugar Man. Diese Suche zeichnet der Film von Malik Bendjelloul nach. So spannend wie aufwühlend und zum Ende des Films standen mir tatsächlich die Tränen in den Augen.
Ein großartiger, emotionaler Dokumentarfilm, der der wunderbaren Geschichte und der Musik von Rodriquez ein Denkmal setzt und vollkommen zurecht vielfach ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm des vergangenen Jahres ist.
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VisitorQ Sun, 12 May 2013 14:00:43 -0000
Kommentar löschenWow, ich kann all der Begeisterung für diese außergewöhnliche Dokumentation nur zustimmen. Die Geschichte, die erzählt wird ist wirklich beinahe unfassbar. Geschichtsaufbau und Spannungsbogen sind hervorragend und die Musik ist wunderschön. Ich musste mir zwei mal ein Tränchen verdrücken. Unbedingt ansehen.
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SalocinRocknRolla Thu, 25 Apr 2013 17:19:39 -0000
Kommentar löschenHöchst emotionale Dokumentation über einen grandiosen Künstler. Super Spannungsbogen. Der Zuschauer fiebert bei der Suche nach dem "Sugar Man" Rodriguez regelrecht mit. Schön dass es solche Hollywood-Storys auch manchmal im echten Leben gibt. Wunderbare Dokumentation. Eine der Besten Dokus die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Dass mir der Soundtrack auch super gefallen hat, muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen. Zu Recht 2013 als bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet worden.
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relaxingdave Sun, 07 Apr 2013 20:22:13 -0000
Kommentar löschenBeeindruckende Doku mit schönem Spannungsbogen, sehr bewegend. Ein großartiger Musiker. Verschwiegen bleibt jedoch, dass er in Australien ähnliche Erfolge erzielte und dort bereits 1979 zu Gast war.
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Roco De Long Mon, 18 Mar 2013 18:50:30 -0000
Kommentar löschenMusik 10. Film 8. Ergibt 9.
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HeinerTV Sun, 26 May 2013 20:10:47 -0000
Antwort löschenNagel auf Kopf.
Murray Fri, 08 Mar 2013 01:25:34 -0000
Kommentar löschenEine unglaubliche Dokumentation über die Suche nach einem der verkanntesten Musiker der Geschichte. Erzählt in wunderschönen Bildern, unterlegt mit einem ansteckenden Hörwurm-Soundtrack und einer gar märchenhaften Atmosphäre die einem die Tränen in die Augen treibt. Ein tolles Erlebnis. Ein Muss!
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Chris12zero Fri, 08 Mar 2013 02:31:34 -0000
Antwort löschenToll, auf den bin ich auch schon extrem heiß & jetz noch heißer^^
---> GEMERKT!! ;-)
Murray Fri, 08 Mar 2013 12:49:42 -0000
Antwort löschenIch könnte mir wirklich nicht vorstellen wie diese Doku jemanden nicht gefallen könnte. Bin auf deine Meinung gespannt.
spanky Tue, 05 Mar 2013 08:31:06 -0000
Kommentar löschen"Südafrika sucht den Superstar": beeindruckende und sehr zu Herzen gehende Geschichte, die nur ein Rockstarleben schreiben kann. Bendjellouls spannungsgeladenes Drehbuch ist das eigentlich herausragende an dem Portrait, das lange alle Interpretationsrichtungen offen hält und einen an dieser musikalischen Offenbarung eines Folkmusikers teilhaben lässt, der locker in der selben Liga wie Bob Dylan kicken könnte. Zurecht mit Goldjunge prämiert!
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alter.native Mon, 04 Mar 2013 08:34:22 -0000
Kommentar löschenDie Empfehlung für einen schönen Freiluftkinosommerabend, spannend aufgebaut, mit zumindest einem Musiktitel, den man auch schon immer im Ohr hatte, aber nun wissen wir, was für eine beeindruckende Geschichte eines beeindruckenden Mannes dahinter steckt.
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timotion Sat, 02 Mar 2013 13:49:48 -0000
Kommentar löschenGroßartige Geschichte, großartiger Kerl, großartige Musik, großartige Doku. Einfach... Na, wer errät's? Großartig.
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jollyroger Sat, 02 Mar 2013 14:13:54 -0000
Antwort löschenHat mir auch gut gefallen, aber stellenweise wird einfach viel zu dick aufgetragen.
Jo, das ist halt ein Job auf der Baustelle. Abgesehen davon gab es so durchaus einige Füllszenen bei denen den Machern aufgefallen ist, das sie für 100 Minuten doch etwas wenig zu erzählen haben.
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jollyroger Sat, 02 Mar 2013 14:15:33 -0000
Antwort löschenHmmm, da ging was verloren gerade. Mit
"Jo, das ist halt ein Job auf der Baustelle."
bezog ich mich darauf, das das Heruntertragen von Kühlschränken hier als halbe Heldentat stilisiert wird. Derartige Szenen gab es ein paar und das war halt etwas viel des Guten.
timotion Sat, 02 Mar 2013 15:39:25 -0000
Antwort löschenVerständlicher Einwand - aber ich war so fasziniert von der geschichte und der musik, dass ich da rosarote Brille mässig drüber hinweg gesehen hab ;)
annaberlin Fri, 01 Mar 2013 16:26:57 -0000
Kommentar löschenWundervoll. Grossartige Städteaufnahmen, sehr kreativer Schnitt mit schönen Effekten und eine schier unglaubliche Story über einen großen Künstler. Der Oscar war wohlverdient.
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movie.max Wed, 20 Feb 2013 17:02:43 -0000
Kommentar löschenGroße Geschichte! Große Ideen!
Leider darf man nicht wissen, wo der Film hin läuft.
Menschlichkeit, Musik und Hoffnung in einer der besten Dokumentationen die ich je sehen durfte...
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Bloodmind Sat, 09 Feb 2013 22:52:14 -0000
Kommentar löschenAuch wenn mich diese Dokumentation auf emotionaler Ebene nicht so berührt hat, wie meine Vorredner, muss ich doch sagen: Eine sehr, sehr interessante, ungewöhnliche Geschichte und eine durchaus gute Dokumentation auf hohem Niveau!
Besonders anzurechnen ist, dass Rodriguez durch diesen Film nun endlich den Erfolg bekommt, den er verdient. Trotz sehr weitgefächertem Musikgeschmack, war mir dieser Interpret vorher komplett unbekannt, aber nach den Ausschnitten in der Dokumentation, habe ich nun direkt das Verlangen mir mehr von ihm anzuhören.
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Prestigeww Mon, 28 Jan 2013 10:20:57 -0000
Kommentar löschenBis auf den Umstand, dass die Filmemacher sich gerade bei der unglaublich spannenden Frage, wohin das Geld seiner millionenfach verkauften Alben geflossen ist, so unfassbar leicht abschütteln lassen, ist Searching for Sugar Man eine perfekte Dokumentation. Aber vielleicht war dieses "Wegschauen" auch notwendig, um sich wirklich auf den emotionalen Kern dieser wunderschönen Geschichte zu konzentrieren und die Legende nicht mit dubiosen Studiobossen zu beflecken.
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Sheeeeep Mon, 28 Jan 2013 11:24:40 -0000
Antwort löschenDas dachte ich mir auch! Sicherlich einem wohltätigen Zweck zugute gekommen :D
MovieBaerliner Sat, 09 Feb 2013 10:26:48 -0000
Antwort löschenACHTUNG BEINHALTET SPOILER
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Mich hätte allerdings interessiert, wie weit die Musik von Rodriguez auch die Schwarzen in Süd Afrika beeinflusst hat, weil im Film wurde ja nur gesagt, dass die Weißen ihn als eine Art Nationalheld sehen und bei seinem Konzert waren auch irgendwie nur Weiße in der Halle.
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Phryx Mon, 11 Feb 2013 20:29:38 -0000
Antwort löschenDas ist eine sehr interessante Frage die sich durch den ganzen Film zeigt. Also sie sagen ja auch er war der Soundtrack der Anti-Apartheid Bewegung, dann müssen die Schwarzen ihn ja auch lieben. Und ,okay der Punkt muss hier nicht allzusehr aufgeführt werden, ging diese Antibewegung tatsächlich so sehr von den Weißen aus??
LeBateauPolice Wed, 06 Mar 2013 11:35:19 -0000
Antwort löschen@prestige: dein Kommentar trifft es wirklich haargenau. Ein weiteres Manko finde ich nebenbei noch das oft verwendete "Honig um den Mund schmieren" (hinsichtlich der Kommentare von Rodriguez' Familie. Was werden die schon groß sagen, außer was für ein dufter Typ er ist). Ansonsten wirklich eine perfekte Dokumentation.
Akira_L Wed, 23 Jan 2013 23:29:25 -0000
Kommentar löschenEs gibt ein paar medizinische Bedenken für diejenigen, die sich dazu entscheiden diesen Film zu sehen.
1. Gegen Dehydration durch Tränenfluss solltet Ihr mindestens 3 Liter Wasser bereit stellen bevor der Film anfängt.
2. Auch Kiefermuskelkontraktionen können die Folgen der Sichtung sein, von daher rate ich, während des Films euch gedanklich zu vergewissern, ob euer Kiefer nicht vielleicht schon länger als eine halbe Stunde offen steht.
3. Dopaminüberschuss.
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MrKatsumi Wed, 23 Jan 2013 22:20:34 -0000
Kommentar löschenWenn man, so wie ich, noch nie etwas von diesem Sixto Rodriguez alias "Sugar Man" gehört oder gelesen hat, ist dieses Biopic schlicht und ergreifend eine sowohl wunderschöne als auch etwas traurige Geschichte.
Die musikalische Untermalung war vor allem auch textlich so passend zur Geschichte, dass ich die ein oder andere überwältigende Träne nicht unterdrücken konnte.
Der Film besteht aus Archivaufnahmen mit Handkamera, Interviews mit Zeitzeugen und Originalfotos.
Ich würde an eurer Stelle keine Informationen über den Protagonisten einsammeln. Denn dann ist diese verblüffend authentisch gestaltete Erzählung in besonderem Maße verzückend!
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m.ich.as Wed, 23 Jan 2013 21:19:16 -0000
Kommentar löschenIch kriege ja selten eine Empfehlung von Moviepilot mit 9.5 Punkten. Der Trailer hat mich eigentlich nicht wirklich überzeugt. Aber ich dachte mir bei soviel guten Bewertungen sollte ich es einfach mal riskieren.
Ein echter Volltreffer! Da sieht man wieder mal, das Leben schreibt die besten Geschichten. Am besten nichts weiter über die Geschichte lesen und ab ins Kino!
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Baumkopf Holzfaust Wed, 23 Jan 2013 21:54:07 -0000
Antwort löschenDann merk ich das mal vor
Ichundso Fri, 18 Jan 2013 23:39:33 -0000
Kommentar löschenNichts darüber lesen. Gar nichts. Die Kritiken hier sind zwar weitgehend spoilerfrei, aber zu viel sollte man sich vielleicht nicht mit ihnen beschäftigen und auf keinen Fall, auf GAR KEINEN FALL den Wikipediaartikel zu Rodriguez öffnen.
Und dann? Dann ist Searching for Sugar Man eines der größten Filmerlebnisse überhaupt. Die Geschichte über zwei Menschen, die sich auf Spurensuche nach einem verschollenen Musiker begeben, der sich auf der Bühne erschossen haben soll, ist spannender und bewegender als das meiste, was im Fiction-Kino so releast wird. Searching for Sugar Man ist ein wahrlich außergewöhnlicher Film, eine Reise in die Wirklichkeit, ein Blick in die Geschichte und das Leben eines Mannes, von dem man noch nie gehört hat und den man danach vielleicht nie wieder vergessen wird. Es ist eine Geschichte für die Geschichtsschreibung und diese Dokumentation erzählt sie mit Spannung, Humor und Liebe. Sie ist etwas, das man sofort allen Leuten empfehlen muss, die man kennt. Weil man will, dass jeder Mensch das fühlt, das man selbst da gefühlt hat. Und auch der übelste Typ hat es verdient, diesen Film zu sehen. Ich verlange landesweite Open Air-Screenings mit toller Musikanlage. Sofort.
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SKURRIL Wed, 23 Jan 2013 00:28:22 -0000
Antwort löschenLustigerweise kannte ich den Kerl schon lange vorher ! :D
Phryx Mon, 11 Feb 2013 20:31:13 -0000
Antwort löschenGing mir genauso, aber die Geschichte dahinter kannte ich nicht, gott sei Dank. :)
Mil82 Fri, 18 Jan 2013 16:13:43 -0000
Kommentar löschenZitat aus dem Text oben:
"Vollkommen ahnungslos führte Rodriguez ein ärmliches Leben als Bauarbeiter."
Gut, dass ein Bauarbeiter nicht so viel verdient wie ein Rockstar ist klar. Aber deswegen führt er noch lange kein ärmliches Leben. Das ist ein Handwerksberuf bei dem man durchaus gut verdient...
...und nein, ich bin kein Bauarbeiter. Finde diese Anmaßung einfach nur elitär vom Schreiber.
Denn ich hab diese Beschreibung des bisherigen Lebens des Künstlers nur hier gefunden (aber darum gehts ja eigentlich nicht). Lasse mich gerne berichtigen.
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