Sechs Tage Angst

Sechs Tage Angst (2010), DE
Laufzeit 90 Minuten, Thriller

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.3 Community
11 Bewertungen
2 Kommentare

Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Markus Fischer, mit Katharina Böhm und Thomas Sarbacher

Staatsanwältin Katja Schilling führt einen Mordprozess gegen den mächtigen Unterweltboss Mankoff. Doch immer mehr Zeugen ziehen vor Gericht ihre belastenden Aussagen zurück, denn Mankoffs Arm reicht auch aus dem Gefängnis noch weit. Um so mehr Bedeutung kommt Nadescha Schaposchnikow zu, der Schwester des jungen ermordeten Drogenkuriers, die Mankoffs Tat beobachtet hat und bereit ist, als Kronzeugin auszusagen. Katja hält sie bis zu ihrer Aussage an einem geheimen Ort versteckt. Da gerät die engagierte Staatsanwältin jedoch selbst in einen Hinterhalt: Ein Informant und ehemaliger Studienkollege wird ermordet – mit ihrer Pistole. Ausgerechnet Kriminalhauptkommissar Tom Schilling, ihr Ehemann, mit dem sie in Scheidung lebt, nimmt die Ermittlungen auf und stößt bald schon auf ihre Spur. Katja ist hin- und hergerissen: Kann sie sich ihrem Mann anvertrauen oder ist er der Maulwurf, der Mankoff und seine Organisation immer wieder mit geheimen Polizeiinformationen versorgt? Ihr väterlicher Freund Mirko Nolte, ebenfalls Kriminalbeamter und Katjas wichtigster Vertrauter, hält ihr noch, so gut es geht, den Rücken frei. Doch dann verschwindet Nadescha plötzlich aus ihrem Versteck. Katja muss alles daran setzen, das Leben ihrer Zeugin zu retten.

Staatsanwältin Katja Schilling (Katharina Böhm) führt einen Mordprozess gegen den mächtigen Unterweltboss Mankoff (Dirk Martens). Doch immer mehr Zeugen ziehen vor Gericht ihre belastenden Aussagen zurück, denn Steiners Arm reicht auch aus dem Gefängnis noch weit. Um so mehr Bedeutung kommt Nadescha Schaposchnikow ( Natalia Christina Rudziewicz) zu, der Schwester des jungen ermordeten Drogenkuriers, die Mankoffs Tat beobachtet hat und bereit ist, als Kronzeugin auszusagen. Katja hält sie bis zu ihrer Aussage an einem geheimen Ort versteckt.

Da gerät die engagierte Staatsanwältin jedoch selbst in einen Hinterhalt: Ein Informant und ehemaliger Studienkollege wird ermordet – mit ihrer Pistole. Ausgerechnet Kriminalhauptkommissar Tom Schilling (Thomas Sarbacher), ihr Ehemann, mit dem sie in Scheidung lebt, nimmt die Ermittlungen auf und stößt bald schon auf ihre Spur. Katja ist hin- und hergerissen: Kann sie sich ihrem Mann anvertrauen oder ist er der Maulwurf, der Steiner und seine Organisation immer wieder mit geheimen Polizeiinformationen versorgt?


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Sechs Tage Angst

Kommentar schreiben
Sortierung

Darbon

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Ein russicher Mafia-Handlanger stirbt bei einer Drogen-Übergabe. Das nennt sich Berufsrisiko, doch sein Schwesterchen, das davon träumte, dass ihr Bruderherz ein reicher Oligarch wird, wandelt sich nun von der kriminellen Abenteuerin zum armen Hascherl: Nadeshda, von allen Beteiligten Nadesha genannt, will ob des ausgebliebenen Mafia-Aufstiegs als Kronzeugin gegen den inhaftierten Brudermörder auftreten. Arg gebeutelt ist auch eine dusselige Staatsanwältin, die sich in einem Gerichtsumfeld à la "Richter Alexander Hold" wiederfindet. Der böse Killer erteilt derweil über den Zeitraum von drei Monaten und sechs Tagen Untersuchungshaft aus seiner Gefängniszelle unter den Augen der Wärter via Mobiltelefon Mordaufträge. Er lässt unbemerkt Zeugen und ein Kätzchen töten. Allen haarsträubenden Logikfehlern zum Trotz bekommt die Staatsanwältin Katharina Böhm nach 90 Minuten konstruierten Unsinns auch ihr Ex-Herzblatt Thomas Sarbacher wieder: Der smarte Bulle zerreißt nach überstandener Mörderhatz einfach die Scheidungsvereinbarung.

Von einer verlorenen Ehre der Katharina Böhm wollen wir hier nicht unken, denn nach erstklassigen TV-Filmen hat sie sich hier nur ausnahmsweise in einen grottigen Pseudo-Thriller verirrt, den sie leider nicht retten kann. Dass nahezu jede Szene vor Unglaubwürdigkeit strotzt, die Identität des Verräters in den eigenen Reihen der Ermittler von Anfang an klar ist und auch die Dialoge in ihrer Einfältigkeit wirklich jede Szene scheitern lassen, ist einzig und allein den Machern (allen voran das Autorengespann Johannes Dräxler und Remy Eyssen) und nicht den hilflosen Interpreten dieser Zumutung anzulasten.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Iwan Goratschin

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Einfach unterirdisch, was einem im öffentlich-rechtlichen Fernsehen heutzutage unter dem Etikett Krimi/Thriller vorgesetzt wird.
Noch nie war es so offensichtlich, wer von den Polizisten ein doppeltes Spiel spielt und mit den Gangstern gemeinsame Sache macht.
Selten habe ich derart blöde Verhaltensweisen und Reaktionen der Protagonisten gesehen, die nötig waren, um das ganze Desaster halbwegs in Gang zu halten.
Es war wirklich "schmerzhaft" den Film über 90 Minuten zu ertragen, nur um festzustellen, dass es tatsächlich genauso war, wie man es schon zu Anfang wusste.

Achtung Spoiler:

Natürlich haben die beiden Protagonisten zum Schluß wieder zueinander gefunden.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben