Seelenvögel
Seelenvögel (2009), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 05.11.2009
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von Thomas Riedelsheimer,
Für die 15-jährige Pauline, den 10-jährigen Richard und den 6-jährigen Lenni bedeutet leben etwas besonderes. Sie sind an Leukämie erkrankt und müssen sich mit dem Tod auseinandersetzen. Pauline schreibt Gedichte, Richard weiß alles über seine Krankheit und Lenni füllt mit seinem Charme mühelos einen Raum. Drei starke junge Menschen mit ihren Plänen, Hoffnungen, Erfolgen und Niederlagen. Eine ungewöhnliche, filmische Annährung an eine unvorstellbare Situation, in der nicht die Krankheit im Vordergrund steht, sondern die Suche nach der Kraft und Energie des Lebens.
HandlungFür die 15-jährige Pauline, den 10-jährigen Richard und den 6-jährigen Lenni bedeutet leben etwas Besonderes. Sie sind an Leukämie erkrankt und müssen sich mit dem Tod auseinandersetzen. Pauline schreibt Gedichte, Richard weiß alles über seine Krankheit, und Lenni füllt mit seinem Charme mühelos einen Raum. Drei starke junge Menschen mit ihren Plänen, Hoffnungen, Niederlagen und Erfolgen.
HintergründeMit seiner neuen Dokumentation Seelenvögel vollbringt Regisseur Thomas Riedelsheimer (Touch the Sound, Rivers and Tides) eine ungewöhnliche, filmische Annäherung an eine an eine unvorstellbare Situation, in der nicht die Krankheit im Vordergrund steht, sondern die Suche nach der Kraft und Energie des Lebens.
QuellenPressematerial von Piffl
Weiterführende Informationen
SEELENVÖGEL – Pressespiegel auf film-zeit.de
SEELENVÖGEL – Trailer auf film-zeit.de
Seelenvögel auf moviepilot.de
Cast & Crew
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Thomas Riedelsheimer
Regie
Schauspieler
- Genre
- Dokumentarfilm
- Handlung
- Kinder, Krankenhaus, Krankheit, Leukämie
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
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Kommentare (2) — Film: Seelenvögel
Kommentar schreibennurleben 2010/01/24 19:56:59
Kommentar löschenStill, behutsam streicht die Kamera über Zimmerpflanzen, streift durch den Raum, während jemand erzählt, wie es ist, Krebs zu haben, wie es ist, ein krebskrankes Kind zu haben, wie es sich anfühlt, was einem durch den kopf geht, wie lange man glaubt, noch Zeit zum Leben zu haben ...
Man weiß es eigentlich schon, aber als man in der Doku dann doch erfahren muss, dass eine/r der porträtierten gestorben ist, plötzlich, ist es doch unheimlich traurig. und man fühlt ein bisschen mit, wie es sein mag als Verwandter oder Freund, als jemand, der das Leben eines geliebten menschen von der Geburt bis zum Tod miterlebt hat, als jemand, dem etwas fehlt, unwiderruflich ...
Der Trailer hat mich gleich reingezogen, gebannt, und auf seine Art der Film auch. Und der ist beileibe nicht nur traurig. Aber im Hintergrund immer irgendwie doch. Und auf jeden Fall intensiv in seiner Annäherung an die porträtierten, doch immer respektvoll und auf Augenhöhe. Am Ende hat man fast ein wenig das Gefühl, Freunde gefunden und teils wieder verloren zu haben. Für den Filmemacher muss es auf jeden Fall so ähnlich gewesen sein ...
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Joschua 2009/11/05 21:26:35
Kommentar löschenSie saß demütig kniend vor der stolz aufrecht steh'nden Rose, als sie leise flüsternd zu ihr sprach: "Du bist die wunderschönste aller Blumen auf diesem riesengroßen Erdenballe, auf dass ich sogleich Dich reißen möcht' aus abscheulich übelriechend, Deine zarten Wurzeln umschließendem schwarzem Grunde und Dich brächt' zu meiner Hütt aus schlichtem Stroh, wo Dir eine Vase aus schmuckem Ebenholze als Schlafgemache diente." Ob dieser kühnen Worte dieses reizend jungen Mädchens erschrak die Rose sehr: "Wenn Du dies wirklich tätest, liebes Kind, dann würden alle meine Wurzeln in Tausende von Stücken reißen und selbst - ich lebt' nicht lange." "Ich gäb' Dir aber doch täglich reichlich frisches Wasser, auf dass Du strahlend herrlich weiter blühtest.", erwiderte die kleine unerfahren' Dirn darauf hin. "Das ist redlich, wahrlich brav gedacht. Doch ohn' Wurz' und festen Boden bin ich hülflos dem Gevatter Tode ausgeliefert. Drum bitt' ich Dich, so lass' mich steh'n, musst ohn' mich von dannen zieh'n!" "Wenn Du nicht kommen willst mit mir, dann bleib' ich eben hier bei Dir!", sprach's das goldig' Kindelein und kam und kam nie wieder heim.
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