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Stepmom (1998), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.01.1999

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2.2
Kritiker
2 Bewertungen
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6.7
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545 Bewertungen
7 Kommentare
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von Chris Columbus, mit Julia Roberts und Susan Sarandon

Jackie und Luke Harrison (Susan Sarandon und Ed Harris) kümmern sich seit ihrer Scheidung gleichberechtigt um die gemeinsamen Kinder Anna (Jena Malone) und Ben (Liam Aiken). Diese Balance gerät aus dem Gleichgewicht als Luke die weitaus jüngere und erfolgreiche Modefotografin Isabel (Julia Roberts) heiraten will. Isabel, die um die Zuneigung der Kinder kämpft, wird von Jackie argwöhnisch beäugt und zu jeder Gelegenheit in Misskredit gebracht. Denn in Jackies Augen trägt Isabel eine Mitschuld an ihrer zerrissenen Familie. Es fällt Jackie zunehmend schwer, Seite an Seite mit Isabel, die ihrer Meinung nach nur an ihrer Karriere interessiert ist, für ihre Kinder zu sorgen und kann sich zudem nur schwer mit den modernen Erziehungsmethoden der jüngeren Frau anfreunden. Nachdem Jackie die schockierende Diagnose erhält, dass sie bald an Krebs sterben wird, bezweifelt sie, dass Isabel eine gute, verantwortungsvolle Stiefmutter für ihre Kinder abgegen wird. Jackies Befürchtungen bewahrheiten sich, als Ben unter der Aufsicht von Isabel plötzlich spurlos verschwindet.

Regisseur Chris Columbus (Harry Potter und die Kammer des Schreckens) widmete Seite an Seite seiner Mutter, Irene Columbus, die ein Jahr vor Veröffentlichung des Films an Krebs verstorben war.

Für die befreundeten Oscarpreisträgerinnen Susan Sarandon und Julia Roberts war Seite an Seite eine tolle Möglichkeit, endlich einmal gemeinsam vor die Kamera zu treten.
Die damals noch unerfahrene Drehbuchautorin Gigi Levangie Grazer hat Seite an Seite ihrem eigenen Leben entlehnt, denn sie selbst musste am eigenen Leib erfahren, was es heisst, eine Stiefmutter zu sein (Seite an Seite trägt im Original den Titel Stepmom). Sarandon und Roberts waren zunächst nicht von Levangie Grazers Drehbuch überzeugt, weshalb es von weiteren Autoren, u.a. Ronald Bass (Co-Autor von Rain Man), überarbeitet werden musste.

Das Lied das Julia Roberts in Seite an Seite dem verletzten Ben vorsingt, trägt den Titel “If I Needed You” und wurde 1998 von Roberts Ex-Ehemann Lyle Lovett für dessen Album “Step Inside This House”.

Von den Kritikern wurde Seite an Seite nur als mittelmäßig erachtet, was dem kommerziellen Erfolg jedoch keinen Abbruch tat. Weltweit spielte Seite an Seite mehr als das Doppelte seiner Produktionskosten ein. (JW)

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Kommentare (7) — Film: Seite an Seite


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BibbelDiBubb

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Bewertung2.0Ärgerlich

Susan Sarandon und die Tussi im Kampf gegen Krebs und Eifersucht, leider nicht im Kampf gegen Klischees, Langeweile und mauerdicken Kitsch. Trotz der vielversprechenden Besetzung (bis auf die Tussi natürlich) ein nichtssagendes Werk, das alles sein will und genau deshalb nichts ist; mit einigen wenigen Szenen, die gute Ansätze erkennen lassen, aber leider viel mehr Szenen, bei denen einem übel vor Fremdscham wird. Und man weiß, am Ende sollte man heulen, eigentlich könnte der Regisseur auch gleich ein rot blinkendes "HEUL ENDLICH DU ARSCHLOCH!" in den Abspann schreiben, aber stattdessen schaltet man den Fernseher aus, putzt sich die Zähne und denkt über Steuererklärungen nach. Mit nem ordentlichen Drehbuch, nem ordentlichen Regisseur und ohne die Tussi wäre das vielleicht was geworden, so jedoch kann man den Film nicht mal als "Glattgebügeltes Hollywoodkino" bezeichnen, denn selbst Hollywood verdient besseres.

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moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wundervoller Film mit einer wundervollen Julia Roberts und einer wundervollen Geschichte... Es geht um die chaotische Fotografin Isabel, die den Ex-Mann, Luke, von Jackie heiraten möchte, von dieser aber Ablehnung verspürt und mit dessen Kindern zunächst überhaupt nicht zurechtkommt. Erst als Jackie erkrankt kommen sich alle Seiten etwas näher... Bereits nach kurzer Zeit schließt man fast alle Charaktere des Filmes in sein Herz. Besonders Anna und Ben, die beiden Kinder hauchen dem Film zusätzliche positive Stimmung ein. Aber auch Ed Harris und Susan Sarandon machen ihre Sache mehr als gelungen. Und zu Julia Roberts, der Fröhlichkeit in Person muss man nicht mehr viel sagen. Einfach wundervoll. Ganz ganz großes melodramatisches Gefühlskino.

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AberHallo88

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film, der einen mitten ins Herz trifft. Die Schauspieler sind großartig, die Thematik von einer geschiedenen Ehe wird realistisch dargestellt.
Lohnt sich!

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*frenzy_punk<3

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Bewertung2.0Ärgerlich

„Stepmom“, ein Film, der eher auf die Nerven, statt auf die Tränendrüsen drückt!

Chris Columbus tischt uns hier das Leben einer verkorksten Familie auf und will dabei unglaublich tiefgründig wirken. Gigi Levangie Grazer schuf Charaktere, die in keiner Weise und auch nicht ansatzweise Sympathie tragen. Außer die Rolle von Julia Roberts (Pretty Woman) und der gute Ed Harris (Appaloosa) kann gemocht werden, doch der Rest ist so unerträglich, dass einem regelrecht die Wut im Bauch entfacht wird.
Der Film strotzt geradezu von nervenden Protagonisten, dass einem fast die Galle hochkommt.
Susan Sarandon (Elizabethtown) spielt Jackie Harrison, die von ihrem Mann verlassen wurde, der jetzt eine neue „jüngere“ Frau hat und zudem ist sie auch noch krank. Tragisch, ja, doch ihre Verhaltensweisen sind mehr als anstrengend.
Alles an Stepmom“ ist anstrengend. Die Story, das Verhalten der Protagonisten und die Charaktere. Hinzu kommt, dass der Streifen von unsäglicher Langeweile geplagt ist und der Zuschauer mehr oder minder kurz vorm Einnicken war.
Der schöne Soundtrack von John Williams (Home Alone) kann auch nichts retten. Am Schluss werden Lebensweisheiten ausgetauscht und ordentlich auf die Tränendrüsen gedrückt. Nur war das Ende nach 20 Minuten schon so klar, dass man weder eine Träne zu vergießen hatte, noch ging es irgendwie nahe. Eine 0/8/15-Produktion wie eh und je, ohne Tiefgang und Herz.

„Stepmom“, eine verkorkste Familie, eine verkorkste Story, ein verkorkster Film!

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Filmejunkeeee

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Bewertung5.5Geht so

netter Film über die Gefühls-Irrungen und Wirrungen aller Beteiligten nach einer Scheidung und einer neuen Frau, die ins Leben der zerrissenen Familie tritt. Nicht sonderlich tiefgründig mit Charakteren, die einer festen Linie treu bleiben, sei es die Exfrau, die ihre Kinder vor allem und jedem beschützen will oder die neue, jüngere Frau, die alles so richtig wie möglcih machen will, dies aber nicht so richtig hinbekommt. Der Schnittpunkt der beiden, der Vater der Kinder, wird so gut wie komplett ausgespart, was ich sehr schade finde, da hier noch Potential für einen dritten Blickwinkel gesteckt hätte.

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Weltensegler

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Bewertung9.0Herausragend

Chris Columbus dreht nach „Mrs. Doubtfire“ den 2. Film über Scheidungskinder. Das sensible Thema wird sehr gut verpackt: Luke (Ed Harris) hat sich von seiner Frau Jackie (Susan Sarandon) scheiden lassen. Seine neue, jüngere Freundin Isabel (Julia Roberts) stößt bei Tochter Anna auf wenig Gegenliebe, auch Jackie hat einiges an ihr auszusetzen. Selbst Luke hat anfangs Probleme, der unerfahrenen Frau seine Kinder anzuvertrauen…

Das sensible Thema wird sehr gut verpackt. Obwohl die Geschichte recht einfach ist, wird sie sehr realistisch umgesetzt! Mann kann mit den 5 Charkateren absolut mitführlen, warum sie sich so verhalten. Und dann die schrittweise Annäherung. Das ganze garniert mit super Darstellern. Susan Sarandon mag ich sowieso (auch wenn ich nur 4 Filme mit ihr gesehen hab), Julia Roberts ist mir seit „Die Hochzeit…“ sympathisch und Jena Malone war schon in ihren frühen Jahren eine tolle Schauspielerin!

*Sing*…Ain’t no mountain high enough, ain’t no valley low enough…“

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hotellazur

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Bewertung9.0Herausragend

Ein großartiger Film des Star-Regisseurs Chris Columbus (Kevin - Allein zu Haus, Mrs. Doughtfire, Harry Potter, Nachts im Museum, ...) und Schauspielern, die toll spielen, und damit meine ich nicht nur Julia Roberts. Bitte plündern Sie vor dem Anschauen den Drogeriemarkt Ihres Vertrauens. Sie werden reichlich Taschentücher brauchen. Zumindest ich fand den Film sehr anrührend.

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