Serengeti darf nicht sterben

Serengeti darf nicht sterben (1959), DE Laufzeit 85 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 25.06.1959

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von Bernhard Grzimek und Bernhard Grzimek, mit Bernhard Grzimek und Holger Hagen

Der prominente Tierschützer und 1987 verstorbene Professor Bernhard Grzimek flog 1959 mit seinem Sohn Michael in einer umgebauten Sportmaschine nach Afrika, um in der Serengeti-Steppe das reichhaltige Tierleben zu untersuchen. Ziel der Mission war die erstmalige präzise Erfassung der Tierbestände und die Feststellung der genauen Wanderwege der großen Herden. Diese Pionierarbeit war notwendig geworden, um bei der Einzäunung der Serengeti-Steppe zu einem Nationalpark den Lebensraum der Tiere nicht zu beschneiden. In einer gekonnten Mischung aus autobiografischem Reisebericht und kenntnisreich kommentierter Naturbeobachtung entsteht ein faszinierendes und abwechslungsreiches Bild von den Gewohnheiten und Eigenarten der Tiere in der Steppe. Dem Kameramann Michael Grzimek, der bei den Dreharbeiten tödlich verunglückte, gelangen beeindruckende Aufnahmen von einem nächtlichen Steppenbrand, der Geburt eines Gazellenjungen und alten Festungsbauten aus der deutschen Kolonialzeit. “Serengeti darf nicht sterben” wurde 1960 als bester langer Dokumentarfilm mit dem “Oscar” ausgezeichnet.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Serengeti darf nicht sterben

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Serengeti darf nicht sterben“ war der zweite große Film von Grzimek. 1960 erhielt der Film als „bester Dokumentarfilm“ einen Oscar. Die Dokumentation aus der afrikanischen Serengeti-Steppe ist eindrucksvoll, sehr spannend und hat einen hohen Informationsgehalt.

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Kommentare (8) — Film: Serengeti darf nicht sterben


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Scipio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

K L A S S I K E R ! ! !

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Ener

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Bewertung7.0Sehenswert

Vier Jahre nach "Kein Platz für wilde Tiere" gabs den Oscar für den besten Dokumentar-Film. Zudem haftet an ihm das Blut des beim Dreh tödlich verunglückten Michael Grzimek. Es ist mehr eine wissenschaftliche Arbeit denn ein Film, tendentiell schwierigere Kost als sein Vorgänger. In Zeiten von GPS-Sendern & Co. wirkt es geradezu lächerlich. Vor allem stünde das Unterfangen mittlerweile in keinem Verhältnis mehr zum Risiko und der Dauer. Bildlich beeindruckt das Einfangen der puristischen Wildnis und seiner Weite, insbesondere die Flugzeug-Aufnahmen sind grandios und suchen noch heute ihresgleichen, was gar dem trostlos erscheinen könnte, der nicht mit einem Safari-Virus infiziert ist. Es ist geradezu Wahnsinn, welche Tragweite dieser Film hat. Möglicherweise gäbe es ohne die Arbeit nichtmal mehr die kleinen Fleckchen in Afrika und die Eine oder Andere Tierart weniger. Er bleibt nach rein cineastischen Gesichtspunkten und meinem Geschmack allerdings doch leicht hinter dem Erstling zurück.

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Mr.Bungle

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Muss für alle Doku Fans!

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Herausragend

Super Film. Seiner Zeit voraus, sogar heute noch, was eigentlich ein Armutszeugnis für unsere Affenspezies ist...

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Mimuschka

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Bewertung7.5Sehenswert

hier gibt es keine superzeitlupe, kein zeitraffer, keine action-cam oder waghalsigen kamerafahrten und die bilder wirken zu aktuellen HD-produktionen geradezu grobpixelig. dafür erlebt man hier aber etwas, was es so fast nicht mehr gibt: zwei menschen die auf eigene faust, aus reinem herzblut für die sache, für den erhalt des serengeti-nationalparks einen film drehen, die mit jeder faser ihres körpers vor begeisterung für die tierwelt im einsatz sind und dabei bis zum letzen gehen (michael grzimek verstarb leider während der dreharbeiten). da sie dabei alles dokumentieren was sie tun, hatte ich oft das gefühl einen abenteuerfilm zu sehen, doch HEY, das ist alles so passiert! unglaublich! man ist dabei wenn sie helfen wilderer aufzuspüren, wenn dem flugzeug die achse bricht oder sie zufällig auf alte ruinen der deutschen kolonialmacht stoßen. so hat man dann im endeffekt keinen reinen tierfilm, sondern eher ein zeitdokument über eine forschungsreise, die nebenbei noch viel wissenwertes über die bedrohte tierwelt der serengeti liefert.

p.s.: spektakulärere aufnahmen, die damals noch nicht gedreht werden konnten, wurden mittlerweile in der HD-doku "serengeti" aus dem jahr 2011 nachgeliefert. beide filme eignen sich gut als sich ergänzendes doppelpack.

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Tante Uschi

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Bewertung7.5Sehenswert

ein uralter Film.. Den hab ich als Kind bestimmt ein dutzendmal geguckt (damals noch auf'm Betamax). Trotzdem sind die Themen die dort angesprochen werden, wie zum Beispiel die Lebensraumbeschneidung der Tiere oder Wilderei immer noch aktuell

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mylady

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meilenstein!

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Dokumentation natürlich ganz großartig.

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