Was in der ersten Hälfte als ein nicht immer filmhistorisch exaktes, aber liebevolles "Making Of" voller Zeitkolorit beginnt, wandelt sich mit dem "Umzug" nach Deutschland in der zweiten Hälfte zu einem chaotischen, dialoglastigen und schwerfälligen "Behind the Scenes", das nur noch in den Szenen der unmittelbaren Dreharbeiten originelle und beeindruckende Momente produziert. Schade um Willem Dafoes meisterhaftes Schauspiel, bei dem ihm die Imitation von Max Schrecks Habitus und dem Hinzufügen der Vampirattitüde makellos gelingt!
Die großartige Darstellung von Malkovich, die Detailverliebtheit und die skurrile, sehr originelle Story machen diesen Film sehr kurzweilig und bewusst führt man den Zuschauer ein wenig an der Nase herum, wenn der sich letztendlich fragt, was am Set von Nosferatu tatsächlich geschah und was für dieses Werk von Merhige erfunden war. Gab es wirklich die Liebesgeschichte zwischen dem Kameramann und dem weiblichen Star? Nahm man am Set wirklich Drogen? Fest steht, dass Murnau auch im wahren Leben ein Genie, ein Besessener war, der nur für das gelebt hat, was am Schluss auf der Leinwand zu bewundern war. Diese Einstellung wird hier in einem Satz ausgedrückt, wenn Malkovich sagt: „If it’s not on frame, it doesn’t exist“.
Idee des Filmes und die Geschichte hat mich am Anfang nicht so überzeugt. Fand den Anfang auch eher lasch, wurde jedoch zum Schluss hin besser, als ich von dieser Geschichte erwartetet, dazu gibts auch schönes Hintergrundwissen zu Nosferatu.
PS: Schöne Übergänge von schwarzweiss zu farbig, hat mir gefallen.
Anstatt einem horrorfilm bietet uns "Shadow of the Vampire" eher eine Dokumentation von dem Dreh des Films Nosterafu ! Nichts für Leute die Spannung erleben wollen ! Langwierig und sehr zäh sind die Dreharbeiten . Einzig gefallen hat mir Max Schreck deshalb noch 4,5 Punkte . Aber "Uninteressnater" Film .
"Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Murnau ist wohl einer der bedeutendsten Stumm-bzw. Horrorfilme, die es wahrscheinlich gibt, bis heute ein wertvolles Stück Filmkulturgut, mitunter einer der ersten Horrorfilme bzw. sodass das Werk von Murnau so gesagt die Filmwelt und das Genre revolutionierte. Ich liebe diesen Streifen, da kommen gleich wieder wunderbare Erinnerungen hoch, wenn Max Shreck uns in "Nosferatu" einen Riesenschreck einjagt. Nun geht es hier in erster Linie aber weniger um den Film, sondern eher um die Entstehungsgeschichte des Werkes und ja dazu machte man auch einen Film mit dem schönen Titel "Shadow of the Vampire" von E. Elias Merhige aus dem Jahre 2000.
Die Geschichte eigentlich an sich nicht besonders dolle, reicht aber bei mir aber so für eine gerade so ausreichend, immerhin die Grundidee des Ganzen ist doch recht interessant geraten, so eine eigentlich fiktive Geschichte, aber dann doch wahr, jedenfalls so gesehen werden Wahrheit und Fiktion wunderbar miteinander vermischt, denn wer weiß denn was wahr bzw. real ist und nicht? Haupt-und Angelpunkt der Geschichte: Die Figur des Max Shreck. 1922 will Friedrich Wilhelm Murnau den "Dracula"-Stoff verfilmen. Und dazu ist ihm wirklich jedes Mittel recht. So engagiert er auch den Charakterdarsteller Max Shreck und der identifiziert sich mit der Rolle des Nosferatu und das auch aus gutem Grund...wie gesagt nicht großes, aber irgendwie weckte diese Story bei mir ein gewisses Interesse.
Ein wichtiger Bestand mag zudem die tolle Besetzung sein, angeführt von Willem Dafoe als Max Shreck, der uns in Nosferatu einen Riesenschreck (das hatte ich bereits erwähnt oder?) einjagt. Dafoe dabei wirklich fantastisch, geht bei seiner Rolle (man könnte fast sagen) über Leichen, auch hier noch ein großes Lob an die Maske, Dafoe wirklich kaum wiederzuerkennen. Sein Schauspiel fasziniert, mich jedenfalls, sodass es eine Freude ist ihm beim spielen zu beobachten. Neben ihm noch ein gut spielender John Malkovich als großer Murnau, hier gezeigt als Mann zwischen Genie und Wahnsinn, dem jedes Mittel recht ist, für seinen perfekten Film. Teilweise etwas übertrieben gespielt von Malkovich, aber an sich doch noch überzeugend. Und auch der Rest des Castes kann mit Udo Kier, Cary Elwes und Catherine McCormack auftrumpfen.
Die Regie kann man wohl auch als sehr gut bezeichnen, da sie es doch immerhin schafft einen kurzweiliges und feines Grusel-Vergnügen zu kreieren, insofern empfand ich das Ganze mehr als unterhaltsam auch dank seiner recht kurzen Laufzeit eben, auch wenn es zwischendurch auch kleine Hänger gab, die ich dem Werk aber gerne verzeihe. Außerdem eh noch angereichert mit durchaus satirischen Elementen und wie gesagt die Spannung war da und eigentlich auch ein Film über das Filmemachen und deren Vampire bzw. Blutsauger, so wunderbar doppeldeutig.
Des weiteren auch noch eine exzellente Kamera, in ein sehr stilvolles Gewand gepackte Bilder, hübsch auch die Kulisse und hierbei besonders schön gehandhabt der Wechsel zwischen den Farbbildern und den Schwarz-Weiß-Bildern, was dem Film für mich noch ein Stück weit atmosphärischer machte. Mit einem recht düsteren und unheimlichen Touch verziert.
Als kleinen Schwachpunkt hingegen empfand ich die Charaktere, die Hauptcharaktere(Murnau, Shreck) recht solide gezeichnet, doch der Rest kann sich so meiner Meinung nach nicht wirklich entfalten, sodass sie stellenweise etwas blass bleiben, so gesagt, dass sie im Schatten des Vampirs stehen bzw. auch dem des Regisseur, da hätte man meiner Meinung nach noch etwas mehr rausholen können, denn so wurden sie doch eigentlich recht faszinierend bzw. interessant gestaltet. Zusätzlich sollte man aber ach die Dialoge gelobt werden, die mit einer feinen Prise schwarzem Humor veredelt wurden.
Schlussendlich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Shadow of the Vampire" äußerst stimmig für mich geraten ist. Für mich als Fan des Klassikers bzw. Originals. So ist das Werk doch eine schaurig-schön-faszinierend gemachte Hommage an "Nosferatu", mit einem überzeugenden Ensemble, aus dem besonders Dafoe als Shreck heraussticht, somit auch mehr als sehenswert.
Ehrlich gesagt sind die Dreharbeiten ziemlich langweililg. Der Film hat mich irgendwie auch überhaupt nicht gegruselt und ein Horrofilm kann man das wirklich nicht nennen. Ich fand das nicht so toll :( Leider hab viel mehr davon erwartet ...
@Mr. Natural: Bin schon auf deine Meinung gespannt. :)
@CK: Hoffe das wird auch bei mir so bleiben, fand das ja recht interessant:)
@BadGuardian: Wie gesagt ist kein Horrorfilm, sondern etwas zwischen Gruselmär(harmlos) und Satire, ich habe zudem auch nichts großes erwartet.
@Slangbanger: Der wird schon wieder:D
Vllt. wird der ja irgendwann wiederholt:)
Eine schöne Idee, den Nosferatu von damals Auferstehen zu lassen und mit einem wirklich toll anzuschauenden Willem Dafoe. Leider sellenweise etwas zäh.
Ich schaue Filme wegen den Schauspielern und deren Story die sie inszenieren und hier war es beides was mich faszinierte. Ich war gebunden an Alkohol und ein wenig Rauch aus meine Pfeiffe, aber lies mich insperieren durch das geleistete Schauspiel der Darsteller. Wunderbare gemacht und schaurig zugleich, denn es mag nicht der Realität entsprechen, doch brachte es mich ins zweifeln ob es nicht doch so gewesen sein könnte. Wunderbarer Film.
„Shadow of the Vampire“ fällt genau in diese Kategorie Film, die allein durch ihre hervorragenden Darstellern fasziniert und weniger durch die Geschichte oder anderen filmischen Zutaten. Besonders Willem Dafoe als Max Schreck ist ein einziger Sehgenuss. Man könnte wirklich den Eindruck bekommen, man hätte es mit dem original Max Schreck zu tun. Ebenso spielt John Malkovich eindrucksvoll den besessenen Filmemacher F. W. Murnau und ist der gelungene Gegenpart zu Willem Dafoe. Hätte man nicht dieses tolle Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller, so würde der Film viel weniger interessant sein. Storytechnisch bietet der Streifen keine großen Überraschungen, dafür aber vereinzelt kleine sehenswerte Momente. Auch kann „Shadow of the Vampire“ durch seine düstere Stimmung punkten, die den Film in ein geheimnisvolles Licht rückt.
Letztendlich ist aber „Shadow of the Vampire“ eine sehenswerte Hommage an einen großartigen Klassiker und den Stummfilm selbst.
„Wieso nehmen Sie den Kameramann, Sie Ungeheuer? Wieso nicht die Maskenbildnerin?“
'Shadow of the Vampire' erzählt die wahre Geschichte vom Dreh des Films 'Nosferatu - Symphonie des Grauens'. Obwohl. Wahr? Nicht ganz...
F.W. Murnau will einen Vampirfilm drehen und hat in Max Schreck endlich seinen perfekten Darsteller gefunden. Als es plötzlich immer mehr mysteriöse Todesfälle am Set gibt, ist für die Crew klar: Max Schreck ist ein echter Blutsauger. Murnau, der das längst weiß, lässt sich davon nicht stören und geht über Leichen um an sein Ziel zu kommen.
Der Film besticht durch wunderschöne, düstere Bilder und gruselige Perspektiven. Hier leistet Kameramann Lou Bouge ganze Arbeit. Die Optik und die Ausstattung sind perfekt, sie tun ihr übriges und bringen zwischen den wechselnden schwarz/weiß Filmszenen und dem eigentlichen Film eine schaurig-schöne Stimmung rüber.
Willem Dafoe verkörpert Max Schreck/Graf Orlock. Dafoe spielt nicht, er lebt seine Figur. Zu Anfang der noch etwas kauzige Schreck, den man wegen seiner Unbeholfenheit des Öfteren belächeln kann, nimmt mit der Zeit immer mehr Ernsthaftigkeit an und zeigt uns, zu was für Taten er noch in der Lage ist. Verwundbar aber auch gefährlich. Dafoe‘s herrlich überzogene Mimik und Gestik sind wunderbar und machen Spaß beim Zuschauen. Nicht umsonst wurde er 2001 für den Oscar nominiert. Auch ein Lob an die Maske, Dafoe sieht Schreck erschreckend ähnlich. Neben Dafoe ist John Malkovich als Friedrich Wilhelm Murnau zu sehen. Malkovich bringt wie gewohnt eine gute Leistung, hat aber schon besseres gezeigt. Udo Kier, als Produzent Albin Grau spielt seine Rolle ebenfalls sehr solide.
'Shadow of the Vampire' ist kein Film für Horror-Fans, oder Menschen die ständig etwas um die Ohren brauchen. Der Film ist langsam und ruhig inszeniert und lässt sich Zeit im Aufbau, wirkt dadurch aber noch nachhaltender. Die Grundstimmung ist zwar immer düster und schaurig, doch auch der schwarze Humor kommt nicht zu kurz.
Fazit: Mehrige‘s Hommage an den Stummfilm-Klassiker ist ein ruhiger, düsterer und stimmiger Gruselfilm. 'Shadow of the Vampire' setzt auf Bilder, Charaktere und Optik und das macht ihn zu etwas besonderem. Der fantastisch aufspielende Dafoe gibt dem Film seine ganz eigene Note und zeigt uns eine seiner besten Leistungen.
´Shadow Of The Vampire´ lebt vordergründig von der Besessenheit und gegenseitigen Dualität Murnau´s und Schreck´s, überragend zelebriert von John Malkovich und Willem Dafoe. Schwächen im Drehbuch, einhergehend mit etwas lahmender Erzählweise, werden teilweise übertüncht von der ewigen Legende um diesen schicksalhaften Stummfilm-Dreh in den Zwanziger Jahren. Realität und Fiktion klären und verschwimmen sich fortlaufend, als Opium, Morphin und Laudanum ins Spiel kommen, wird es leider etwas zu unfreiwillig komisch. Trotzdem: Die morbide Faszination und das zarte Beflügeln der eigenen Phantasie bleiben in Erinnerung, oder um es mit Friedrich Wilhelm Murnau´s Worten zu formulieren:
´´ Was nicht auf Film gebannt wurde, existiert nicht!´´
Eigentlich gar kein so toller Film, der aber soviel Reiz aus seinen Fiktionen zieht, dass er es eben doch versteht einen zu faszinieren.
Denn die Geschichte an sich wäre nicht wirklich Abendfüllend, ein deutsches Produktionsteam dreht einen Vampirfilm und es stellt sich heraus, dass der Hauptdarsteller tatsächlich ein Vampir ist. So weit, so gut...wäre ein netter Gruselfilm, mehr wohl nicht. Beschrieben werden hier aber die Dreharbeiten von F.W. Murnaus "Nosferatu", den für mich immernoch beeindruckensten Vampir-Film. Und die Idee, dass Max Schreck ein echter Vampir war (was damals ja wirklich von vielen gemutmaßt wurde), sowie vielen weiteren Hypothesen über die Dreharbeiten und Murnau selbst, ziehen die Aufmerksamkeit so sehr auf sich und lassen den Film doch aus dem Mittelmaß herausragen.
Besonders in der zweiten Hälfte des Films, kommt es durch diese Konstellation zu einigen bemerkenswerten Szenen, welche oft ziemlich düster sind, aber auch nicht einer grossen Situationskomik entbehren. Und je offensichtlicher wird, das Schreck tatsächlich ein Monster ist, umso sichtbarer wird auch, dass Murnau ein ebensolches ist. Beide saugen am Ende andere Menschen aus, um ihr ganz persönliches Ziel zu erreichen.
Das dies dann letztendlich alles doch so gut klappt, ist nicht zuletzt der Verdienst von Malkovich und Dafoe, die Murnau und Schreck ganz hervorragend darstellen und die Triebhaftigkeit der beiden sehr gut wiedergeben. Auch ist der Film ein schöner und zugleich düsterer Einblick in die Filmarbeit zur damaligen Zeit.
Insgesamt Empfehlenswert für alle, die "Nosferatu" gesehen haben und mochten. Für alle anderen befürchte ich, ist der Film relativ uninterressant.
Ich mir auch ... :( War ziemlich schwach und langweililg . Die Dreharbeiten haben sich immer in die Länge gezogen und meistens ziemlich identisch im Ablauf naja...
auch wieder so ein thesenfilm mit den üblichen vedächtigen (malkovich, dafoe, kier).
filmemachen ist blutsaugen. na, wer sachst denn.
teilweise sehr lustig und manchmal auch gruslig, aber locker selbstverständlich leider auch nie.
aber sehenswert.
Schauspielerisch, wie meine Vorredner bereits erwähnten, ein großartiges Duell/Duett zwischen John Malkovich und Willem Dafoe, aber vor allem eine Huldigung des Stummfilms bzw. des Kinos generell. Allein die detailgetreue und liebevolle Inszenierung des alten Film-Equipments ist sensationell.
Hinzu kommt eine wunderbare Tiefe, die sich ergibt, wenn man das im Film erwähnte Höhlengleichnis von Platon auf die Handlung bezieht - Können wir wirklich wissen, ob Schreck kein Vampir war? Woher nehmen wir generell unser "Wissen" über die Dinge, die in der Welt geschehen? Was wir z.B. in den Nachrichten sehen oder in Dokumentationen erfahren, sind auch nur "Schatten" der Wirklichkeit.
Letztendlich gilt: "If it's not in frame, it doesn't exist."
Nette und zugleich schräge Idee: Max Schreck war wirklich ein Vampir! Könnte man ja auch glauben, wenn man den so sieht. Super sind jedenfalls Dafoe und Malkovich als Gegenspieler.
Hommage an den Stummfilm Nosferatu. Stellenweise wirkt auch der Film, als wäre er aus den Zwanzigern. Was mir von Anfang an aufgefallen war, ist die Art der Beleuchtung, nämlich damals hatte man die Darsteller extrem angestrahlt und daran wird hier liebevoll erinnert. Aber auch die Schrift-Tafeln, die ab und zu eingeblendet werden sind ein gelungenes Detail.
John Malkovich, der den legendären Regisseur F. W. Murnau spielt, gelingt es den Film durch seine überzeugende Schauspielerei an sich zu reissen. Er verkörpert praktisch ein Genie, das an Wahnsinn grenzt. Willem Dafoe, der den Vampir spielt, erkennt man optisch kaum, aber seine Leistung ist auch ganz ok.
Zugegeben die Geschichte bietet keine großen Überraschungen, sie lebt viel mehr von dem Duell zwischen Malkovich und Dafoe.
Eine liebevoll ausgestattete Horror-Parodie, die durch witzige Dialoge ein kurzweiliges Filmvergnügen bietet.
Eher Hommage als ein Horrorfilm, was aber sehr interessant ist, zu verfolgen, wie sich damals die Dreharbeiten zu "Nosferatu" abgespielt haben könnten.
Max Schreck wird hier wunderbar von Willem Defoe zellebriert. Und Malkovich glänzt als besessener Filmemacher Friedrich Murnau. In einer schönen Nebenrolle, als Produzent, ist Udo Kier zu bewundern.
Schauspielerkino für Cineasten. Ob der FIlm wirklich so gut ist, wie ich ihn bewerte? Keine Ahnung! Aber ich wünsche mir so sehr für den Film und das Kino selbst, dass es damals genau so war.
Shadow of the Vampire - Kritik
LU/GB/US 2000 Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Komödie, Drama, Kinostart 21.06.2001
Kritiken (2) — Film: Shadow of the Vampire
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenWas in der ersten Hälfte als ein nicht immer filmhistorisch exaktes, aber liebevolles "Making Of" voller Zeitkolorit beginnt, wandelt sich mit dem "Umzug" nach Deutschland in der zweiten Hälfte zu einem chaotischen, dialoglastigen und schwerfälligen "Behind the Scenes", das nur noch in den Szenen der unmittelbaren Dreharbeiten originelle und beeindruckende Momente produziert. Schade um Willem Dafoes meisterhaftes Schauspiel, bei dem ihm die Imitation von Max Schrecks Habitus und dem Hinzufügen der Vampirattitüde makellos gelingt!
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Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenDie großartige Darstellung von Malkovich, die Detailverliebtheit und die skurrile, sehr originelle Story machen diesen Film sehr kurzweilig und bewusst führt man den Zuschauer ein wenig an der Nase herum, wenn der sich letztendlich fragt, was am Set von Nosferatu tatsächlich geschah und was für dieses Werk von Merhige erfunden war. Gab es wirklich die Liebesgeschichte zwischen dem Kameramann und dem weiblichen Star? Nahm man am Set wirklich Drogen? Fest steht, dass Murnau auch im wahren Leben ein Genie, ein Besessener war, der nur für das gelebt hat, was am Schluss auf der Leinwand zu bewundern war. Diese Einstellung wird hier in einem Satz ausgedrückt, wenn Malkovich sagt: „If it’s not on frame, it doesn’t exist“.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (22) — Film: Shadow of the Vampire
Kommentar schreibenDer dicke Bär 2012/01/08 12:14:38
Kommentar löschenIdee des Filmes und die Geschichte hat mich am Anfang nicht so überzeugt. Fand den Anfang auch eher lasch, wurde jedoch zum Schluss hin besser, als ich von dieser Geschichte erwartetet, dazu gibts auch schönes Hintergrundwissen zu Nosferatu.
PS: Schöne Übergänge von schwarzweiss zu farbig, hat mir gefallen.
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aburn 2011/12/02 01:07:47
Kommentar löschenDer Film ist überbewertet und Defoe definitiv kein Kinski. Er wirkt oft belustigend und die übrigen Charaktere wirken platt und überzeichnet.
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BadGuardian 2011/11/02 15:40:47
Kommentar löschenAnstatt einem horrorfilm bietet uns "Shadow of the Vampire" eher eine Dokumentation von dem Dreh des Films Nosterafu ! Nichts für Leute die Spannung erleben wollen ! Langwierig und sehr zäh sind die Dreharbeiten . Einzig gefallen hat mir Max Schreck deshalb noch 4,5 Punkte . Aber "Uninteressnater" Film .
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mikkean 2011/11/17 23:33:08
Antwort löschenDa schließe ich mich doch glatt an - die famose Idee ist recht blutarm gestreckt. Nur die Auftritte Dafoe's sind wahrlich schaurig schön.
hoffman587 2011/11/01 16:41:07
Kommentar löschenShadow of the Vampire
"Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Murnau ist wohl einer der bedeutendsten Stumm-bzw. Horrorfilme, die es wahrscheinlich gibt, bis heute ein wertvolles Stück Filmkulturgut, mitunter einer der ersten Horrorfilme bzw. sodass das Werk von Murnau so gesagt die Filmwelt und das Genre revolutionierte. Ich liebe diesen Streifen, da kommen gleich wieder wunderbare Erinnerungen hoch, wenn Max Shreck uns in "Nosferatu" einen Riesenschreck einjagt. Nun geht es hier in erster Linie aber weniger um den Film, sondern eher um die Entstehungsgeschichte des Werkes und ja dazu machte man auch einen Film mit dem schönen Titel "Shadow of the Vampire" von E. Elias Merhige aus dem Jahre 2000.
Die Geschichte eigentlich an sich nicht besonders dolle, reicht aber bei mir aber so für eine gerade so ausreichend, immerhin die Grundidee des Ganzen ist doch recht interessant geraten, so eine eigentlich fiktive Geschichte, aber dann doch wahr, jedenfalls so gesehen werden Wahrheit und Fiktion wunderbar miteinander vermischt, denn wer weiß denn was wahr bzw. real ist und nicht? Haupt-und Angelpunkt der Geschichte: Die Figur des Max Shreck. 1922 will Friedrich Wilhelm Murnau den "Dracula"-Stoff verfilmen. Und dazu ist ihm wirklich jedes Mittel recht. So engagiert er auch den Charakterdarsteller Max Shreck und der identifiziert sich mit der Rolle des Nosferatu und das auch aus gutem Grund...wie gesagt nicht großes, aber irgendwie weckte diese Story bei mir ein gewisses Interesse.
Ein wichtiger Bestand mag zudem die tolle Besetzung sein, angeführt von Willem Dafoe als Max Shreck, der uns in Nosferatu einen Riesenschreck (das hatte ich bereits erwähnt oder?) einjagt. Dafoe dabei wirklich fantastisch, geht bei seiner Rolle (man könnte fast sagen) über Leichen, auch hier noch ein großes Lob an die Maske, Dafoe wirklich kaum wiederzuerkennen. Sein Schauspiel fasziniert, mich jedenfalls, sodass es eine Freude ist ihm beim spielen zu beobachten. Neben ihm noch ein gut spielender John Malkovich als großer Murnau, hier gezeigt als Mann zwischen Genie und Wahnsinn, dem jedes Mittel recht ist, für seinen perfekten Film. Teilweise etwas übertrieben gespielt von Malkovich, aber an sich doch noch überzeugend. Und auch der Rest des Castes kann mit Udo Kier, Cary Elwes und Catherine McCormack auftrumpfen.
Die Regie kann man wohl auch als sehr gut bezeichnen, da sie es doch immerhin schafft einen kurzweiliges und feines Grusel-Vergnügen zu kreieren, insofern empfand ich das Ganze mehr als unterhaltsam auch dank seiner recht kurzen Laufzeit eben, auch wenn es zwischendurch auch kleine Hänger gab, die ich dem Werk aber gerne verzeihe. Außerdem eh noch angereichert mit durchaus satirischen Elementen und wie gesagt die Spannung war da und eigentlich auch ein Film über das Filmemachen und deren Vampire bzw. Blutsauger, so wunderbar doppeldeutig.
Des weiteren auch noch eine exzellente Kamera, in ein sehr stilvolles Gewand gepackte Bilder, hübsch auch die Kulisse und hierbei besonders schön gehandhabt der Wechsel zwischen den Farbbildern und den Schwarz-Weiß-Bildern, was dem Film für mich noch ein Stück weit atmosphärischer machte. Mit einem recht düsteren und unheimlichen Touch verziert.
Als kleinen Schwachpunkt hingegen empfand ich die Charaktere, die Hauptcharaktere(Murnau, Shreck) recht solide gezeichnet, doch der Rest kann sich so meiner Meinung nach nicht wirklich entfalten, sodass sie stellenweise etwas blass bleiben, so gesagt, dass sie im Schatten des Vampirs stehen bzw. auch dem des Regisseur, da hätte man meiner Meinung nach noch etwas mehr rausholen können, denn so wurden sie doch eigentlich recht faszinierend bzw. interessant gestaltet. Zusätzlich sollte man aber ach die Dialoge gelobt werden, die mit einer feinen Prise schwarzem Humor veredelt wurden.
Schlussendlich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Shadow of the Vampire" äußerst stimmig für mich geraten ist. Für mich als Fan des Klassikers bzw. Originals. So ist das Werk doch eine schaurig-schön-faszinierend gemachte Hommage an "Nosferatu", mit einem überzeugenden Ensemble, aus dem besonders Dafoe als Shreck heraussticht, somit auch mehr als sehenswert.
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
CapitanKnaecke 2011/11/02 01:01:21
Antwort löschenBestimmt schon mehrfach gesehen und ich liebe den Ausgangspunkt des Filmes noch immer!
BadGuardian 2011/11/02 15:09:28
Antwort löschenEhrlich gesagt sind die Dreharbeiten ziemlich langweililg. Der Film hat mich irgendwie auch überhaupt nicht gegruselt und ein Horrofilm kann man das wirklich nicht nennen. Ich fand das nicht so toll :( Leider hab viel mehr davon erwartet ...
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slangbanger! 2011/11/02 19:34:40
Antwort löschenAch, wie ich doch dauernd Filme verpasse...
Btw. Button funzt mal wieder niejt!.
hoffman587 2011/11/02 21:55:09
Antwort löschen@Mr. Natural: Bin schon auf deine Meinung gespannt. :)
@CK: Hoffe das wird auch bei mir so bleiben, fand das ja recht interessant:)
@BadGuardian: Wie gesagt ist kein Horrorfilm, sondern etwas zwischen Gruselmär(harmlos) und Satire, ich habe zudem auch nichts großes erwartet.
@Slangbanger: Der wird schon wieder:D
Vllt. wird der ja irgendwann wiederholt:)
custin 2011/10/30 18:00:34
Kommentar löschenEine schöne Idee, den Nosferatu von damals Auferstehen zu lassen und mit einem wirklich toll anzuschauenden Willem Dafoe. Leider sellenweise etwas zäh.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Strikerth 2011/10/28 23:59:47
Kommentar löschenIch schaue Filme wegen den Schauspielern und deren Story die sie inszenieren und hier war es beides was mich faszinierte. Ich war gebunden an Alkohol und ein wenig Rauch aus meine Pfeiffe, aber lies mich insperieren durch das geleistete Schauspiel der Darsteller. Wunderbare gemacht und schaurig zugleich, denn es mag nicht der Realität entsprechen, doch brachte es mich ins zweifeln ob es nicht doch so gewesen sein könnte. Wunderbarer Film.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Spielberg_Fan 2011/09/04 11:30:30
Kommentar löschen„Shadow of the Vampire“ fällt genau in diese Kategorie Film, die allein durch ihre hervorragenden Darstellern fasziniert und weniger durch die Geschichte oder anderen filmischen Zutaten. Besonders Willem Dafoe als Max Schreck ist ein einziger Sehgenuss. Man könnte wirklich den Eindruck bekommen, man hätte es mit dem original Max Schreck zu tun. Ebenso spielt John Malkovich eindrucksvoll den besessenen Filmemacher F. W. Murnau und ist der gelungene Gegenpart zu Willem Dafoe. Hätte man nicht dieses tolle Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller, so würde der Film viel weniger interessant sein. Storytechnisch bietet der Streifen keine großen Überraschungen, dafür aber vereinzelt kleine sehenswerte Momente. Auch kann „Shadow of the Vampire“ durch seine düstere Stimmung punkten, die den Film in ein geheimnisvolles Licht rückt.
Letztendlich ist aber „Shadow of the Vampire“ eine sehenswerte Hommage an einen großartigen Klassiker und den Stummfilm selbst.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
CapitanKnaecke 2011/09/04 14:29:09
Antwort löscheneiner dieser Filme, die ich immer wieder aufs neue anschaue. Das Ensemble ist wirklich sehr fantastisch und beeindruckend!
SoulReaver 2011/08/19 01:09:33
Kommentar löschen„Wieso nehmen Sie den Kameramann, Sie Ungeheuer? Wieso nicht die Maskenbildnerin?“
'Shadow of the Vampire' erzählt die wahre Geschichte vom Dreh des Films 'Nosferatu - Symphonie des Grauens'. Obwohl. Wahr? Nicht ganz...
F.W. Murnau will einen Vampirfilm drehen und hat in Max Schreck endlich seinen perfekten Darsteller gefunden. Als es plötzlich immer mehr mysteriöse Todesfälle am Set gibt, ist für die Crew klar: Max Schreck ist ein echter Blutsauger. Murnau, der das längst weiß, lässt sich davon nicht stören und geht über Leichen um an sein Ziel zu kommen.
Der Film besticht durch wunderschöne, düstere Bilder und gruselige Perspektiven. Hier leistet Kameramann Lou Bouge ganze Arbeit. Die Optik und die Ausstattung sind perfekt, sie tun ihr übriges und bringen zwischen den wechselnden schwarz/weiß Filmszenen und dem eigentlichen Film eine schaurig-schöne Stimmung rüber.
Willem Dafoe verkörpert Max Schreck/Graf Orlock. Dafoe spielt nicht, er lebt seine Figur. Zu Anfang der noch etwas kauzige Schreck, den man wegen seiner Unbeholfenheit des Öfteren belächeln kann, nimmt mit der Zeit immer mehr Ernsthaftigkeit an und zeigt uns, zu was für Taten er noch in der Lage ist. Verwundbar aber auch gefährlich. Dafoe‘s herrlich überzogene Mimik und Gestik sind wunderbar und machen Spaß beim Zuschauen. Nicht umsonst wurde er 2001 für den Oscar nominiert. Auch ein Lob an die Maske, Dafoe sieht Schreck erschreckend ähnlich. Neben Dafoe ist John Malkovich als Friedrich Wilhelm Murnau zu sehen. Malkovich bringt wie gewohnt eine gute Leistung, hat aber schon besseres gezeigt. Udo Kier, als Produzent Albin Grau spielt seine Rolle ebenfalls sehr solide.
'Shadow of the Vampire' ist kein Film für Horror-Fans, oder Menschen die ständig etwas um die Ohren brauchen. Der Film ist langsam und ruhig inszeniert und lässt sich Zeit im Aufbau, wirkt dadurch aber noch nachhaltender. Die Grundstimmung ist zwar immer düster und schaurig, doch auch der schwarze Humor kommt nicht zu kurz.
Fazit: Mehrige‘s Hommage an den Stummfilm-Klassiker ist ein ruhiger, düsterer und stimmiger Gruselfilm. 'Shadow of the Vampire' setzt auf Bilder, Charaktere und Optik und das macht ihn zu etwas besonderem. Der fantastisch aufspielende Dafoe gibt dem Film seine ganz eigene Note und zeigt uns eine seiner besten Leistungen.
"Die Maskenbildnerin, die esse ich später."
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Dani95 2011/08/19 15:10:31
Antwort löschenPascal? Deine Kritiken bekommen auch eine ganz eigene Note... :)
Alle 3 Antworten zeigen
SoulReaver 2011/08/19 15:11:32
Antwort löschenich nehm das als kompliment. danke xD
Dani95 2011/08/19 15:18:09
Antwort löschen:) Es sollte auch eins sein! :D
The_Comedian 2011/08/10 19:20:37
Kommentar löschen´Shadow Of The Vampire´ lebt vordergründig von der Besessenheit und gegenseitigen Dualität Murnau´s und Schreck´s, überragend zelebriert von John Malkovich und Willem Dafoe. Schwächen im Drehbuch, einhergehend mit etwas lahmender Erzählweise, werden teilweise übertüncht von der ewigen Legende um diesen schicksalhaften Stummfilm-Dreh in den Zwanziger Jahren. Realität und Fiktion klären und verschwimmen sich fortlaufend, als Opium, Morphin und Laudanum ins Spiel kommen, wird es leider etwas zu unfreiwillig komisch. Trotzdem: Die morbide Faszination und das zarte Beflügeln der eigenen Phantasie bleiben in Erinnerung, oder um es mit Friedrich Wilhelm Murnau´s Worten zu formulieren:
´´ Was nicht auf Film gebannt wurde, existiert nicht!´´
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SirPhillis 2011/06/26 08:27:21
Kommentar löschenTolle Schauspieler, super KAmeraarbeit aber leider schwaches Drehbuch....
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ElMagico 2011/04/17 12:35:33
Kommentar löschenEigentlich gar kein so toller Film, der aber soviel Reiz aus seinen Fiktionen zieht, dass er es eben doch versteht einen zu faszinieren.
Denn die Geschichte an sich wäre nicht wirklich Abendfüllend, ein deutsches Produktionsteam dreht einen Vampirfilm und es stellt sich heraus, dass der Hauptdarsteller tatsächlich ein Vampir ist. So weit, so gut...wäre ein netter Gruselfilm, mehr wohl nicht. Beschrieben werden hier aber die Dreharbeiten von F.W. Murnaus "Nosferatu", den für mich immernoch beeindruckensten Vampir-Film. Und die Idee, dass Max Schreck ein echter Vampir war (was damals ja wirklich von vielen gemutmaßt wurde), sowie vielen weiteren Hypothesen über die Dreharbeiten und Murnau selbst, ziehen die Aufmerksamkeit so sehr auf sich und lassen den Film doch aus dem Mittelmaß herausragen.
Besonders in der zweiten Hälfte des Films, kommt es durch diese Konstellation zu einigen bemerkenswerten Szenen, welche oft ziemlich düster sind, aber auch nicht einer grossen Situationskomik entbehren. Und je offensichtlicher wird, das Schreck tatsächlich ein Monster ist, umso sichtbarer wird auch, dass Murnau ein ebensolches ist. Beide saugen am Ende andere Menschen aus, um ihr ganz persönliches Ziel zu erreichen.
Das dies dann letztendlich alles doch so gut klappt, ist nicht zuletzt der Verdienst von Malkovich und Dafoe, die Murnau und Schreck ganz hervorragend darstellen und die Triebhaftigkeit der beiden sehr gut wiedergeben. Auch ist der Film ein schöner und zugleich düsterer Einblick in die Filmarbeit zur damaligen Zeit.
Insgesamt Empfehlenswert für alle, die "Nosferatu" gesehen haben und mochten. Für alle anderen befürchte ich, ist der Film relativ uninterressant.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Filmkenner77 2010/09/11 14:33:10
Kommentar löschenKlasse gespielt, aber nicht durchgängig unterhaltsam.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
>MARVEL< 2010/09/30 03:06:38
Antwort löschenSehe ich (leider) genauo. Hatte mir irgendwie mehr von dem Film versprochen.
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BadGuardian 2011/11/02 15:15:25
Antwort löschenIch mir auch ... :( War ziemlich schwach und langweililg . Die Dreharbeiten haben sich immer in die Länge gezogen und meistens ziemlich identisch im Ablauf naja...
Filmkenner77 2011/11/02 16:45:46
Antwort löschenBei Zeiten muss ich mal eine ausführliche Rezension schreiben. Aber derzeit haben andere Filme Vorrang, die ich als bedeutender einstufe.
alanger 2010/05/24 00:08:27
Kommentar löschenauch wieder so ein thesenfilm mit den üblichen vedächtigen (malkovich, dafoe, kier).
filmemachen ist blutsaugen. na, wer sachst denn.
teilweise sehr lustig und manchmal auch gruslig, aber locker selbstverständlich leider auch nie.
aber sehenswert.
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Nevenka 2010/05/24 10:29:56
Antwort löschenwobei die Idee des Geschichte in ihrem Setting (Beginn 20er Jahre, gothic-Feeling noch in Mode) ja erstmal sehr viel Charme hatte
alanger 2010/05/24 11:44:18
Antwort löschenkeine frage
Holbæk 2010/03/21 22:54:03
Kommentar löschenSchauspielerisch, wie meine Vorredner bereits erwähnten, ein großartiges Duell/Duett zwischen John Malkovich und Willem Dafoe, aber vor allem eine Huldigung des Stummfilms bzw. des Kinos generell. Allein die detailgetreue und liebevolle Inszenierung des alten Film-Equipments ist sensationell.
Hinzu kommt eine wunderbare Tiefe, die sich ergibt, wenn man das im Film erwähnte Höhlengleichnis von Platon auf die Handlung bezieht - Können wir wirklich wissen, ob Schreck kein Vampir war? Woher nehmen wir generell unser "Wissen" über die Dinge, die in der Welt geschehen? Was wir z.B. in den Nachrichten sehen oder in Dokumentationen erfahren, sind auch nur "Schatten" der Wirklichkeit.
Letztendlich gilt: "If it's not in frame, it doesn't exist."
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spanky 2009/06/02 08:42:25
Kommentar löschenNette und zugleich schräge Idee: Max Schreck war wirklich ein Vampir! Könnte man ja auch glauben, wenn man den so sieht. Super sind jedenfalls Dafoe und Malkovich als Gegenspieler.
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WickedWitch 2009/05/11 16:03:40
Kommentar löschenToller Film ... besonders Willem Dafoe ist genial als Max Schreck und hat zu Recht eine Oscar-Nominierung erhalten!
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Blonder 2009/03/18 16:22:09
Kommentar löschenHommage an den Stummfilm Nosferatu. Stellenweise wirkt auch der Film, als wäre er aus den Zwanzigern. Was mir von Anfang an aufgefallen war, ist die Art der Beleuchtung, nämlich damals hatte man die Darsteller extrem angestrahlt und daran wird hier liebevoll erinnert. Aber auch die Schrift-Tafeln, die ab und zu eingeblendet werden sind ein gelungenes Detail.
John Malkovich, der den legendären Regisseur F. W. Murnau spielt, gelingt es den Film durch seine überzeugende Schauspielerei an sich zu reissen. Er verkörpert praktisch ein Genie, das an Wahnsinn grenzt. Willem Dafoe, der den Vampir spielt, erkennt man optisch kaum, aber seine Leistung ist auch ganz ok.
Zugegeben die Geschichte bietet keine großen Überraschungen, sie lebt viel mehr von dem Duell zwischen Malkovich und Dafoe.
Eine liebevoll ausgestattete Horror-Parodie, die durch witzige Dialoge ein kurzweiliges Filmvergnügen bietet.
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JimiHendrix 2009/01/08 22:46:24
Kommentar löschenEher Hommage als ein Horrorfilm, was aber sehr interessant ist, zu verfolgen, wie sich damals die Dreharbeiten zu "Nosferatu" abgespielt haben könnten.
Max Schreck wird hier wunderbar von Willem Defoe zellebriert. Und Malkovich glänzt als besessener Filmemacher Friedrich Murnau. In einer schönen Nebenrolle, als Produzent, ist Udo Kier zu bewundern.
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Acry 2009/01/08 00:05:02
Kommentar löschenEin ganz amüsanter Film mit einem großartigen Willem Dafoe.
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Kubrick_obscura 2008/07/27 13:50:13
Kommentar löschenSchauspielerkino für Cineasten. Ob der FIlm wirklich so gut ist, wie ich ihn bewerte? Keine Ahnung! Aber ich wünsche mir so sehr für den Film und das Kino selbst, dass es damals genau so war.
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