Und hätte man Shakespeare auf einen mittelalterlichen Markplatz gezerrt, ihn an den Pranger gestellt und mit sich noch im Verwesungsprozess befindlichen echten Penissen beworfen, er wäre immer noch respektvoller behandelt worden als von den Machern dieses Films.
"Shakespeare in Love" überkitschter Schmachtfetzen mit poetischen Sprüchen und ausgezeichnetem Cast.
Marc Norman und Tom Stoppard tischen dem Zuschauer wieder die berühmte "Wir kennen uns ein paar Sekunden und lieben uns bis in den Tod" - Geschichte auf und strangulieren damit seine Nerven.
Hinzu kommt, dass die Protagonisten im Mittelteil eigentlich nur am Bettwäsche zerwühlen sind und poetisches Liebesgebrabbel von sich geben. Das mag ja schön romantisch sein, ist aber auf Dauer einfach langweilig. Außerdem ist alles viel zu überdröselt, die Liebe wirkt unaufrichtig und oberflächlich.
Was man dem Film aber nicht absprechen mag, ist der ausgezeichnete Cast. Joseph Fiennes (Luther) mimt perfekt den Shakespeare und Gwyneth Paltrow (Iron Man) kann ebenso gut einen Romeo mimen, wie Geoffrey Rush (Pirates of the Carribean - On stranger Tides) einen Sprachtherapeuten.
Die anderen fügen sich gut ein und zeigen, dass sie auch ebenso gut auf der Theaterbühne zu Hause sein können. Sogar Ben Affleck (Dogma) zeigte Höchstleistungen.
Hinzu kommt die fantastische Musik, die gekonnt ins Szenenbild mit einfließt.
Auch seinen Humor möchte ich ihm nicht schlecht sprechen. Die flotten Sprüche zünden außerordentlich! Hiervon hätte es ein wenig mehr sein dürfen.
"Shakespeare in Love". Zu viel des Guten. Hier hätte sich der Spruch "Weniger ist oft mehr" auch gut getan.
'Shakespeare in Love' gefällt mir immer noch, obwohl ich ihn während eines Schul-Wandertages sehen musste. Das liegt natürlich zum einen an meiner persönlichen Affinität zu Shakespeare und der Zeit, in welcher der Film spielt. Zum anderen liegt es an dem wahrlich wunderbaren Cast. Wir hätten da einen grandiosen Geoffrey Rush als Theaterbesitzer, einen begeisternden Tom Wilkinson als Geldgeber (und -eintreiber) und eine fabelhafte Judi Dench als englische Königin mit doch recht geringer Screentime. Gwyneth Paltrow spielt gut, aber nicht so herausragend, wie man es erwarten könnte. Die Geschichte zur Entstehung von 'Romeo und Julia' ist erfrischend umgesetzt und kommt federleicht und gut gelaunt daher: "Also, was tun wir jetzt? – Nichts, es wird schon alles gut werden. – Wie das? – Ich weiß es nicht, es ist ein Wunder." Der Schluss überzeugt und endet zum Glück nicht als 08/15 Happy End, sondern beweist, dass auch das Leben tragisch ausgehen kann.
So endlich wieder so einen typischen Mega-Oscar-Filmfutter gesehen, immerhin bekam "Shakespaeare in Love" 7 Oscars, aber naja wir kennen ja bereits die geläufige Oscar-These. in dem Fall stammt das Werk von John Madden aus dem Jahre 1998, produziert von Edward Zwick der zunächst die Regie übernehmen wollte und Jahre lang um den Stoff gekämpft hatte, die Story wollte bloß kein Studio finanzieren.
Ich muss zugeben, dass mir die Story als kleiner Shakespeare-Fan, ich besuchte neulich erst sein Geburtshaus in Stratford-Upon-Avon, schönes Städtchen nebenbei erwähnt, sehr gefiel. Sie hatte für mich was originelles und ja durchaus auch innovatives, faszinierte mich dann doch irgendwie, die Story zwar geschichtlich gesehen absoluter Humbug, aber doch mit einigen netten gestalteten Momenten: Was erzählt man uns also? Eine Romanze. Eine Liebeskomödie. Die unwahre Geschichte von William Shakespeare, lebt ungefähr im Jahre 1593, er ist ein Barde und erhält den Auftrag ein Stück mit dem Namen "Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten" zu schreiben, doch schwupps weg ist sie die Inspiration. Und der gute William leidet an einer Schreibblockade. Hoffnung gibt es aber in Form von der Liebe bzw. Edelfräulein Viola, die sich als Mann verkleidet um in seine Theatergruppe zu kommen. Und die Liebe zwischen ihnen blüht bald auf...
Dazu noch einen Megacast der Extraklasse, darunter erstmal Joseph Fiennes als Shakespeare insgesamt recht gut, war schon okay auch wenn ich mir an der Stelle doch mehr den guten Daniel-Day-Lewis gewünscht hätte, aber was solls, ist halt so. Andererseits sollte ich wohl sehr glücklich über die Besetzung von Viola sein, denn die sollte ursprünglich Julia Roberts übernehmen, da freut man sich richtig über die sehr gut aufspielende Gwyneth Paltrow, weiß immerhin zu glänzen und harmoniert mit Fiennes(Oscar trotzdem naja). Zudem gäbe einen wie immer eigentlich exzellenten Geoffrey Rush, herrlich mitanzusehen als Theatermanager, dann noch Tom Wilkinson, ist bei mir eh stets gern gesehen und sein Schauspiel ist auch nicht von minderer Qualität und natürlich Judi Dench als majestätische Königin Elizabeth, schön ironisch, Judi Dench ist eh immer erstklassig, der würde ich fast alles abkaufen, ob nun für den fast 8-Minuten-Auftritt( ich berufe mich hier auf einige Quellen, da meine Stoppuhr zum Zeitpunkt der Sichtung leider streikte, deshalb kann ich leider auch keine genaueren Auskünfte geben) ein Oscar von Nöten war ist hingegen eine andere Frage. Auch schön: Colin Firth, eh ein unterschätzter Schauspieler wie ich meine als Lord Wessex, hatte irgendwie auch was.
Zuletzt noch kurz erwähnt: Ben Affleck, ist für 91%(Schätzung) aller seiner gemachten Filme keine Bereicherung, dasselbe gilt auch hier für Shakespeare in Love, einfach gesagt strebt er hier das absolute Overacting an und wirkt dann doch deplatziert.
Dann noch eine, naja nennen wir es mal, gute Regiearbeit. Unterhaltsam ist das Ganze ja, teilweise recht amüsant, aber an einigen Stellen das Gegenteil von unterhaltsam, aber doch über die ganze Laufzeit nett anzuschauen, mit den üblichen typischen Zutaten einer Liebeskomödie, das kann auch die schicke Handlung nicht verhindern.
Aber die Kamera auch recht gut, immerhin liefert hübsch anzuschauende Bilderchen, nette Optik, schicke Verzierung, eben alles auf Hochglanz poliert.
Wirklich herausragend sind dann meiner Meinung nach nur die glaubwürdigen Kulissen, war dann auch bei mir teilweise der Aspekt der den Film am laufen hielt und natürlich die prachtvollen Kostüme, in der Hinsicht waren die Oscars schon gerechtfertigt. Brillante Ausstattung.
Das Drehbuch hingegen fand ich dann wieder stark überschätzt (auch hier Oscar und ja mein ganzer Kommentar ist sehr Oscar-basiert), ein paar lyrische Einschiebungen bei den Dialogen und noch insgesamt durchaus intelligent geschrieben, zwar schon beschwingt und nett, aber herausstechend keinesfalls, wenigstens kein Melodram der epischen Fraktion, da dann lieber dieser das hier. Und sonst gibts noch ein paar sympathische Charaktere, recht interessant und humorvoll gestaltet.
Alles in allem, kann ich mir die unzähligen Oscars bei "Shakespeare in Love" nicht erklären, für mich einfach nur eine locker, leichte, nette und durchaus unterhaltsame Romanze, mit einer tollen Ausgangsidee.
Hatte allein vom Titel her eigentlich kein Interesse, aber dass er vermehrt doch positiv abschneidet, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht schalt ich nächstes Mal rein.
@Reload: Danke sehr:)
@HJ: Kann mal machen, auch wenn du da nicht allzu hohe Erwartungen haben solltest, aber geht schon klar, nett anzuschauen ist er mMn ja, weiß aber nicht, ob das so deinen Geschmack trifft^^
Traurig, dass so ein vorhersehbarer Hollywood-Kitsch so viele Oscars bekommen konnte. "Das Leben ist schön" hätte sie verdient. Vor allem in der Kategorie bester Film.
John Madden ist ein Geniestreich gelungen. Es gibt viel Dramatik, genügend Komik und auch ein bisschen Tragik. Ein großartiges, bis in kleine Nebenrollen prominent besetztes Ensemble (Paltrow, Fiennes, Dench, Firth u.v.a.) bringt eine atmosphärisch glaubhafte Show über die Rampe. Dies wird unterstützt von pompöser Deko und einer temporeichen Inszenierung mit turbulenter Action und einer Titelmusik, die ins Ohr geht. Es ist für Kenner von Shakespeare und seiner Zeit, aber auch für Newcomer auf diesem Gebiet ein amüsanter Hochgenuss. Die Kenner erfreuen sich an der Wiedererkennung von Szenen und Textstellen aus Shakespeares Stücken, Newcomer fühlen sich äußerst gut unterhalten. Der Titel hat hier doppelte Bedeutung und deckt sowohl die Realität ab, als auch das Theaterstück ’Romeo und Julia’, auf das alles zuläuft. Eine textgleiche Abfolge zwischen beiden belustigt und verdeutlicht eine mögliche Entstehung des Stückes, wobei man sich in der Tradition der Verkleidungs- und Verwechslungsstücke bewegt. Und die Tatsache, dass üblicherweise Männer Frauenrollen übernahmen, wird hier umgekehrt: eine Frau spielt vorübergehend einen Knaben. Die Liebe findet nicht erst am Ende ihre Erfüllung, sondern schon mittendrin. Die verfahrene Situation einer Vereinigung für die Ewigkeit wird in echt Shakespearescher Art und Weise durch einen königlichen, salomonischen Schiedsspruch geregelt und der Aussicht auf ein neues Stück „Was ihr wollt“. Rundum gelungen!
Hut ab, denn Shakespeare in Love ist weniger Mainstream als vermutet. Sicher, er ist sehr unterhaltsam und fährt die Schiene der Liebeskomödie und doch ist die Verknüpfung zwischen Shakespeare als Autor und Mensch gut geglückt (Auch wenn er längere Haare hatte als Joseph Fiennes ^^). Die Kostüme sind sehr detailreich, genau wie die Kulissen und die Schauspieler machen ihre Sache gut (Man beachte die Masse an Text des Stückes plus die Szenen, die nichts mit dem Theater zu tun haben). Natürlich ist der Film nicht großartig verstrickt oder philosophisch, doch enthält er den Charme und die Poesie von Shakespeare und schafft es auf liebevolle Weise dessen Leben in einer interessanten Interpretation wiederzugeben.
Es ist schon interessant zu sehen, wie sehr "Shakespeare in Love" von Cineasten gehasst und von einfachen Kinogängern immer wieder gern angesehen wird. Manchmal fragt man sich da schon, wer den Film wohl nicht so ganz verstanden haben mag.
Natürlich funktioniert Shakespeare in Love in erster Linie als Kostüm- und Liebesfilm: Viola de Lesseps, Tochter eines reichen Kaufmanns, soll an Lord Wessex verheiratet werden, um der Familie endlich den Zutritt zu Adelskreisen möglich zu machen. Zu dumm nur, dass sich die Tochter, die derweil von wahrer Liebe träumt, ausgerechnet in einen mittellosen, bereits verheirateten Dichter verliebt: William Shakespeare.
Das besondere an diesem Film ist dabei, wie mühelos und spielerisch den Machern der Spagat zwischen massentauglicher romantischer Komödie und detailgetreuer Wiedergabe der Umstände zu Shakespeares Zeiten und besonders die Darstellung des elizabethanischen Theaters gelingt. Die meisten Anspielungen, mit denen der Film hier um sich wirft, wird dabei wohl nur verstanden, von jemandem, der sich vorher bereits einmal ernsthaft mit Shakespeare und seinem Werk auseinandergesetzt hat.
Der Oscar für Gwyneth Paltrow mag nun übertrieben gewesen sein - das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass dieser Film der vielleicht massen-un-tauglichste aber dennoch millionenfach gesehene Liebesfilm in der Geschichte des Films ist... Chapeau!
Was ist bitte so toll daran, die Darstellung des elizabethanischen Theaters gut umsetzen zu können? Ein offenes Theater mit Strohdach, fertig.
Wir haben uns in der Schule knapp ein halbes Jahr mit Shakespeare auseinandergesetzt, und ich finde, nichts war daran spielerisch und schon gar nicht mühelos. Wenn ein Theaterstück über ein Liebespaar geht und ein Liebespaar im Film ein Stück entwirft, ist doch klar, dass viele Sachen sich da überschneiden. Und für mich wirkten viele Szenen einfach nur bemüht geistreich bzw lustig.
Massenuntauglich? Stimmt schon, ne Schnulze ist ja SOO Anti-Mainstream...
Und Intellekt hat sie wirklich nicht mit den paar Shakespeare-Zitaten...
Wenn für Sie das elizabethanische Theater nichts mehr ist, als ein offenes Theater mit Strohdach, dann hatten Sie entweder einen ziemlich miesen Englischlehrer oder Sie haben nicht wirklich aufgepasst. Allein die Bezeichnung "Elizabethanisches Theater" meint ja mehr, als nur das Gebäude, in dem es stattfindet.
Dass der Film geistreich ist, liegt nicht nur an den - zweifelsohne- sehr passend verwendeten Zitaten, doch der ganze Film ist in seiner Form sehr stark an Shakespeare angelehnt.
Natürlich ist die Bezeichnung auch stellvertretend für die damalige Zeit, aber dass dieser Film die damalige Zeit glaubwürdig präsentiert, ist für mich nicht beeindruckend, sondern für so einen Film als Voraussetzung gegeben, jeder andere Historienfilm schafft das ja auch.
Und natürlich ist der Film an Shakespeare angelehnt, sonst würde er nicht SHAKESPEARE in love heißen ;)
Paltrow dominiert dieses Werk, das leider etwas zu schwülstig und zu bemüht lyrisch rüberkommt. Schade drum, denn diese Liebesgeschichte hätte vielleicht sogar mich fesseln können. Dame Judy Dench und Imelda Staunton können auch glänzen, wohingegen der männliche Cast nicht so wirklich überzeugt. Joseph Fiennes beweist trotz großer Anstrengungen lediglich, dass sein Bruder Ralph der bessere Akteur in der Familie ist und was ein Trampel wie Ben Affleck in einer (wenn auch fiktiven) Verfilmung über Shakespeare zu suchen hat, kann ich mir wirklich nicht erklären.
Ich glaube, selbst Vin Diesel käme in einer lyrischen Rolle besser rüber... Affleck sollte sich melden, wenn man mal die Bild verfilmt, oder so...
Gute Idee, aber zu platt inszeniert, da haben auch die toll aufspielenden Damen keine Chance...
Ganz nette Idee um die Entstehung von Shalespeares Stücken, aber leider so schnulzig, wie der Titel befürchten lässt. Der Anfang mag ja ganz nett sein, aber spätestens, wenn der sonst so gefühlslose Geldeintreiber von dem Stück am Ende weinen muss, weiß man genau, für wen der Film gemacht wurde. Hollywood-Kino vom feinsten, aber im negativen Sinn.
Der Film trumpft mit dem wohl kitschigsten Titel aller Zeiten auf, man hätte sich kaum einen schlechteren Namen einfallen lassen können um männliche Zuschauer abzuschrecken. Auch wenn der Titel die Thematik des Films trifft darf man sich doch noch etwas mehr Einfallsreichtum bei der Titelauswahl erhoffen. Der Film selber stellt eine doch recht erfreulich positive Überraschung da. Natürlich ist die Liebesgeschichte eins der Hauptthemen im Film, doch was einem dazu geboten wird unterhält auf ganzer Linie. Anzufangen ist bei den Darstellern, welche allesamt ordentliche Leistungen ablieferten. Judi Dench hat den Oscar verdient gewonnen, auch bei Gwyneth Paltrow ist ihr Triumph zumindest verständlich, sie spielt hier im Vergleich zu anderen Rollen sehr stark. Eine durchaus amüsante Nebenrolle hat auch Ben Affleck - sehr viele Sympathiepunkte für den Daredevil. Von der ersten Sekunde an kann man sich in das Szenario hineinversetzen. Diese antiquierte Sprache, die Theatralik, die Kulisse und der ab und zu im positiven Sinne etwas unpassend wirkende Humor lassen das Werk wie ein Bühnenstück mit leicht modernen Einflüssen erscheinen. Regisseur John Madden liefert um Gottes Willen kein Meisterwerk, aber einen guten Film mit Komik, poetischer Sprache, und überzeugend spielenden Akteuren ab. Wer über den ab und zu etwas weit hinaus schießenden Kitsch hinwegsehen kann, erlebt einen Streifen von kurzer Weile, der jedoch in der Originalfassung angeguckt werden sollte, da die deutsche Synchronisation sich Mühe gibt, aber nie an die warm und rund klingende englische Sprache mit einer ganz anderen Sprechdynamik heranreichen kann.
Das ist wohl der perfekte Film für einen Abend mit Freundin. Shakespeare in Love ist wohl so ein Film, bei dem die Meinungen sehr geschlechterspezifisch sind. Frauen lieben ihn und Männer...na ja finden ihn eben langweilig.
Ich persönlich kann nicht verstehen warum dieser Film mit Oscars überhäuft wurde, denn außergewöhnlich ist er wirklich nicht. Er bietet einige ganz sympathische Darsteller und lustig ist die ein oder andere Szene auch. Aber gut macht das den Film nicht.
Ganz abgesehen davon, dass der Film historische Glaubwürdigkeit einfach nur vorheuchelt durch Settings und Sprache. Denn so lief Shakespeares Leben bestimmt nicht ab.
Aber Kino bietet natürlich Platz für freie Interpretation und ganz amüsant ist das ganze ja.
Was mich nur wirklich fuchst, ist das Gwyneth Paltrow so hoch gelobt wurde dafür und noch dazu ausgezeichnet wurde. Aber was ist denn so besonderes an ihrer Performance? Jede andere Schauspielerin hätte das ebenso gekonnt und bestimmt noch besser!
Schauspielerisch haben mich überraschenderweise Joseph Fiennes überzeugen können, der Shakespeare immer locker und mit einem Augenzwinkern spielt. Und Tom Wilkinson bietet den ein oder anderen Schmunzler.
Also, für einen romantischen Abend wie geschaffen, aber sonst gibt der Film nicht viel.
Ein schöner romantischer Film. Besonders Joseph Fiennes als Will super! Ben Affleck einfach spitze! Humorvoll, wunderbar. Ich schau ihn immer wieder gerne an! Es lohnt sich schon allein, wegen der lustigen Theaterproben und die Wandlung der Charaktere des Films. Obs historischen Hintergrund hat oder nicht.. für mich uninteressant. Die Story - auch wenn erfunden - ist einfach schön :D
Romantische und sehr lustige Romantikkomödie. Ich hab ihn zumindest für eine Komödie gehalten, da man ihnirgendwie nicht richtig ernst nehmen kann.
Joseph Fiennes, dem ich eigentlich sonst nichts abgewinnen kann, wirkt aber in der Rolle durchaus charmant und überzeugend.
Eigentlich nur interessant, wenn man sich für Shakespeares Leben und die Entstehung von "Romeo & Juliet" interessiert, ansonsten eher langweilig und irgendwie zu künstlich.
Shakespeare in Love - Kritik
GB/US 1998 Laufzeit 122 Minuten, FSK 6, Komödie, Historienfilm, Kinostart 04.03.1999
Kommentare (32) — Film: Shakespeare in Love
Kommentar schreibenFlominator 2011/12/27 18:33:22
Kommentar löschenDas Ende war für meinen Geschmack ein wenig ... unbefriedigend.
Kommentar gefällt mir Antworten
Ichundso 2011/12/18 03:03:01
Kommentar löschenUnd hätte man Shakespeare auf einen mittelalterlichen Markplatz gezerrt, ihn an den Pranger gestellt und mit sich noch im Verwesungsprozess befindlichen echten Penissen beworfen, er wäre immer noch respektvoller behandelt worden als von den Machern dieses Films.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
CarrionFairy 2011/12/18 12:53:22
Antwort löschenpenisse für alle!!!!
*frenzy_punk<3 2011/10/25 23:57:14
Kommentar löschen"Shakespeare in Love" überkitschter Schmachtfetzen mit poetischen Sprüchen und ausgezeichnetem Cast.
Marc Norman und Tom Stoppard tischen dem Zuschauer wieder die berühmte "Wir kennen uns ein paar Sekunden und lieben uns bis in den Tod" - Geschichte auf und strangulieren damit seine Nerven.
Hinzu kommt, dass die Protagonisten im Mittelteil eigentlich nur am Bettwäsche zerwühlen sind und poetisches Liebesgebrabbel von sich geben. Das mag ja schön romantisch sein, ist aber auf Dauer einfach langweilig. Außerdem ist alles viel zu überdröselt, die Liebe wirkt unaufrichtig und oberflächlich.
Was man dem Film aber nicht absprechen mag, ist der ausgezeichnete Cast. Joseph Fiennes (Luther) mimt perfekt den Shakespeare und Gwyneth Paltrow (Iron Man) kann ebenso gut einen Romeo mimen, wie Geoffrey Rush (Pirates of the Carribean - On stranger Tides) einen Sprachtherapeuten.
Die anderen fügen sich gut ein und zeigen, dass sie auch ebenso gut auf der Theaterbühne zu Hause sein können. Sogar Ben Affleck (Dogma) zeigte Höchstleistungen.
Hinzu kommt die fantastische Musik, die gekonnt ins Szenenbild mit einfließt.
Auch seinen Humor möchte ich ihm nicht schlecht sprechen. Die flotten Sprüche zünden außerordentlich! Hiervon hätte es ein wenig mehr sein dürfen.
"Shakespeare in Love". Zu viel des Guten. Hier hätte sich der Spruch "Weniger ist oft mehr" auch gut getan.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
kinogaengerin 2011/10/23 21:09:23
Kommentar löschen'Shakespeare in Love' gefällt mir immer noch, obwohl ich ihn während eines Schul-Wandertages sehen musste. Das liegt natürlich zum einen an meiner persönlichen Affinität zu Shakespeare und der Zeit, in welcher der Film spielt. Zum anderen liegt es an dem wahrlich wunderbaren Cast. Wir hätten da einen grandiosen Geoffrey Rush als Theaterbesitzer, einen begeisternden Tom Wilkinson als Geldgeber (und -eintreiber) und eine fabelhafte Judi Dench als englische Königin mit doch recht geringer Screentime. Gwyneth Paltrow spielt gut, aber nicht so herausragend, wie man es erwarten könnte. Die Geschichte zur Entstehung von 'Romeo und Julia' ist erfrischend umgesetzt und kommt federleicht und gut gelaunt daher: "Also, was tun wir jetzt? – Nichts, es wird schon alles gut werden. – Wie das? – Ich weiß es nicht, es ist ein Wunder." Der Schluss überzeugt und endet zum Glück nicht als 08/15 Happy End, sondern beweist, dass auch das Leben tragisch ausgehen kann.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
hoffman587 2011/10/19 17:21:25
Kommentar löschenShakespeare in Love
So endlich wieder so einen typischen Mega-Oscar-Filmfutter gesehen, immerhin bekam "Shakespaeare in Love" 7 Oscars, aber naja wir kennen ja bereits die geläufige Oscar-These. in dem Fall stammt das Werk von John Madden aus dem Jahre 1998, produziert von Edward Zwick der zunächst die Regie übernehmen wollte und Jahre lang um den Stoff gekämpft hatte, die Story wollte bloß kein Studio finanzieren.
Ich muss zugeben, dass mir die Story als kleiner Shakespeare-Fan, ich besuchte neulich erst sein Geburtshaus in Stratford-Upon-Avon, schönes Städtchen nebenbei erwähnt, sehr gefiel. Sie hatte für mich was originelles und ja durchaus auch innovatives, faszinierte mich dann doch irgendwie, die Story zwar geschichtlich gesehen absoluter Humbug, aber doch mit einigen netten gestalteten Momenten: Was erzählt man uns also? Eine Romanze. Eine Liebeskomödie. Die unwahre Geschichte von William Shakespeare, lebt ungefähr im Jahre 1593, er ist ein Barde und erhält den Auftrag ein Stück mit dem Namen "Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten" zu schreiben, doch schwupps weg ist sie die Inspiration. Und der gute William leidet an einer Schreibblockade. Hoffnung gibt es aber in Form von der Liebe bzw. Edelfräulein Viola, die sich als Mann verkleidet um in seine Theatergruppe zu kommen. Und die Liebe zwischen ihnen blüht bald auf...
Dazu noch einen Megacast der Extraklasse, darunter erstmal Joseph Fiennes als Shakespeare insgesamt recht gut, war schon okay auch wenn ich mir an der Stelle doch mehr den guten Daniel-Day-Lewis gewünscht hätte, aber was solls, ist halt so. Andererseits sollte ich wohl sehr glücklich über die Besetzung von Viola sein, denn die sollte ursprünglich Julia Roberts übernehmen, da freut man sich richtig über die sehr gut aufspielende Gwyneth Paltrow, weiß immerhin zu glänzen und harmoniert mit Fiennes(Oscar trotzdem naja). Zudem gäbe einen wie immer eigentlich exzellenten Geoffrey Rush, herrlich mitanzusehen als Theatermanager, dann noch Tom Wilkinson, ist bei mir eh stets gern gesehen und sein Schauspiel ist auch nicht von minderer Qualität und natürlich Judi Dench als majestätische Königin Elizabeth, schön ironisch, Judi Dench ist eh immer erstklassig, der würde ich fast alles abkaufen, ob nun für den fast 8-Minuten-Auftritt( ich berufe mich hier auf einige Quellen, da meine Stoppuhr zum Zeitpunkt der Sichtung leider streikte, deshalb kann ich leider auch keine genaueren Auskünfte geben) ein Oscar von Nöten war ist hingegen eine andere Frage. Auch schön: Colin Firth, eh ein unterschätzter Schauspieler wie ich meine als Lord Wessex, hatte irgendwie auch was.
Zuletzt noch kurz erwähnt: Ben Affleck, ist für 91%(Schätzung) aller seiner gemachten Filme keine Bereicherung, dasselbe gilt auch hier für Shakespeare in Love, einfach gesagt strebt er hier das absolute Overacting an und wirkt dann doch deplatziert.
Dann noch eine, naja nennen wir es mal, gute Regiearbeit. Unterhaltsam ist das Ganze ja, teilweise recht amüsant, aber an einigen Stellen das Gegenteil von unterhaltsam, aber doch über die ganze Laufzeit nett anzuschauen, mit den üblichen typischen Zutaten einer Liebeskomödie, das kann auch die schicke Handlung nicht verhindern.
Aber die Kamera auch recht gut, immerhin liefert hübsch anzuschauende Bilderchen, nette Optik, schicke Verzierung, eben alles auf Hochglanz poliert.
Wirklich herausragend sind dann meiner Meinung nach nur die glaubwürdigen Kulissen, war dann auch bei mir teilweise der Aspekt der den Film am laufen hielt und natürlich die prachtvollen Kostüme, in der Hinsicht waren die Oscars schon gerechtfertigt. Brillante Ausstattung.
Das Drehbuch hingegen fand ich dann wieder stark überschätzt (auch hier Oscar und ja mein ganzer Kommentar ist sehr Oscar-basiert), ein paar lyrische Einschiebungen bei den Dialogen und noch insgesamt durchaus intelligent geschrieben, zwar schon beschwingt und nett, aber herausstechend keinesfalls, wenigstens kein Melodram der epischen Fraktion, da dann lieber dieser das hier. Und sonst gibts noch ein paar sympathische Charaktere, recht interessant und humorvoll gestaltet.
Alles in allem, kann ich mir die unzähligen Oscars bei "Shakespeare in Love" nicht erklären, für mich einfach nur eine locker, leichte, nette und durchaus unterhaltsame Romanze, mit einer tollen Ausgangsidee.
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Reload 2011/10/19 17:49:34
Antwort löschenIch mag den Film zwar nicht wirklich, aber schön geschrieben.
Hooded Justice 2011/10/19 17:57:28
Antwort löschenHatte allein vom Titel her eigentlich kein Interesse, aber dass er vermehrt doch positiv abschneidet, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht schalt ich nächstes Mal rein.
Alle 4 Antworten zeigen
hoffman587 2011/10/19 18:26:49
Antwort löschen@Reload: Danke sehr:)
@HJ: Kann mal machen, auch wenn du da nicht allzu hohe Erwartungen haben solltest, aber geht schon klar, nett anzuschauen ist er mMn ja, weiß aber nicht, ob das so deinen Geschmack trifft^^
Hooded Justice 2011/10/19 19:36:08
Antwort löschenGenau daran zweifle ich nämlich auch. Mal sehen.
Nayelivolando 2011/10/10 01:47:03
Kommentar löschenAlso wenn es mal eine Liebesschnulze für mich sein muss, dann DIESE!! :)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
agynessa 2011/07/29 00:40:30
Kommentar löschenDer Film hat mir wirklich ganz gut gefallen, da ich neben Horror und Sience Fiction Filme auch sehr auf Schnulzenfilme abfahre.
Kommentar gefällt mir Antworten
Roolfer 2011/07/18 19:15:49
Kommentar löschenTraurig, dass so ein vorhersehbarer Hollywood-Kitsch so viele Oscars bekommen konnte. "Das Leben ist schön" hätte sie verdient. Vor allem in der Kategorie bester Film.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Isolation 2011/07/26 11:00:11
Antwort löschenWahre Worte.
8martin 2011/06/18 13:12:52
Kommentar löschenJohn Madden ist ein Geniestreich gelungen. Es gibt viel Dramatik, genügend Komik und auch ein bisschen Tragik. Ein großartiges, bis in kleine Nebenrollen prominent besetztes Ensemble (Paltrow, Fiennes, Dench, Firth u.v.a.) bringt eine atmosphärisch glaubhafte Show über die Rampe. Dies wird unterstützt von pompöser Deko und einer temporeichen Inszenierung mit turbulenter Action und einer Titelmusik, die ins Ohr geht. Es ist für Kenner von Shakespeare und seiner Zeit, aber auch für Newcomer auf diesem Gebiet ein amüsanter Hochgenuss. Die Kenner erfreuen sich an der Wiedererkennung von Szenen und Textstellen aus Shakespeares Stücken, Newcomer fühlen sich äußerst gut unterhalten. Der Titel hat hier doppelte Bedeutung und deckt sowohl die Realität ab, als auch das Theaterstück ’Romeo und Julia’, auf das alles zuläuft. Eine textgleiche Abfolge zwischen beiden belustigt und verdeutlicht eine mögliche Entstehung des Stückes, wobei man sich in der Tradition der Verkleidungs- und Verwechslungsstücke bewegt. Und die Tatsache, dass üblicherweise Männer Frauenrollen übernahmen, wird hier umgekehrt: eine Frau spielt vorübergehend einen Knaben. Die Liebe findet nicht erst am Ende ihre Erfüllung, sondern schon mittendrin. Die verfahrene Situation einer Vereinigung für die Ewigkeit wird in echt Shakespearescher Art und Weise durch einen königlichen, salomonischen Schiedsspruch geregelt und der Aussicht auf ein neues Stück „Was ihr wollt“. Rundum gelungen!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J!GS4W 2011/01/26 21:03:59
Kommentar löschenHut ab, denn Shakespeare in Love ist weniger Mainstream als vermutet. Sicher, er ist sehr unterhaltsam und fährt die Schiene der Liebeskomödie und doch ist die Verknüpfung zwischen Shakespeare als Autor und Mensch gut geglückt (Auch wenn er längere Haare hatte als Joseph Fiennes ^^). Die Kostüme sind sehr detailreich, genau wie die Kulissen und die Schauspieler machen ihre Sache gut (Man beachte die Masse an Text des Stückes plus die Szenen, die nichts mit dem Theater zu tun haben). Natürlich ist der Film nicht großartig verstrickt oder philosophisch, doch enthält er den Charme und die Poesie von Shakespeare und schafft es auf liebevolle Weise dessen Leben in einer interessanten Interpretation wiederzugeben.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Filmkenner77 2010/10/04 16:36:06
Kommentar löschenRecht unterhaltsame Mischung aus Komödie, Historienfilm und Romanze.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Denitz 2010/04/27 17:12:00
Kommentar löschenEs ist schon interessant zu sehen, wie sehr "Shakespeare in Love" von Cineasten gehasst und von einfachen Kinogängern immer wieder gern angesehen wird. Manchmal fragt man sich da schon, wer den Film wohl nicht so ganz verstanden haben mag.
Natürlich funktioniert Shakespeare in Love in erster Linie als Kostüm- und Liebesfilm: Viola de Lesseps, Tochter eines reichen Kaufmanns, soll an Lord Wessex verheiratet werden, um der Familie endlich den Zutritt zu Adelskreisen möglich zu machen. Zu dumm nur, dass sich die Tochter, die derweil von wahrer Liebe träumt, ausgerechnet in einen mittellosen, bereits verheirateten Dichter verliebt: William Shakespeare.
Das besondere an diesem Film ist dabei, wie mühelos und spielerisch den Machern der Spagat zwischen massentauglicher romantischer Komödie und detailgetreuer Wiedergabe der Umstände zu Shakespeares Zeiten und besonders die Darstellung des elizabethanischen Theaters gelingt. Die meisten Anspielungen, mit denen der Film hier um sich wirft, wird dabei wohl nur verstanden, von jemandem, der sich vorher bereits einmal ernsthaft mit Shakespeare und seinem Werk auseinandergesetzt hat.
Der Oscar für Gwyneth Paltrow mag nun übertrieben gewesen sein - das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass dieser Film der vielleicht massen-un-tauglichste aber dennoch millionenfach gesehene Liebesfilm in der Geschichte des Films ist... Chapeau!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Roque2 2010/05/31 23:34:11
Antwort löschenWas ist bitte so toll daran, die Darstellung des elizabethanischen Theaters gut umsetzen zu können? Ein offenes Theater mit Strohdach, fertig.
Wir haben uns in der Schule knapp ein halbes Jahr mit Shakespeare auseinandergesetzt, und ich finde, nichts war daran spielerisch und schon gar nicht mühelos. Wenn ein Theaterstück über ein Liebespaar geht und ein Liebespaar im Film ein Stück entwirft, ist doch klar, dass viele Sachen sich da überschneiden. Und für mich wirkten viele Szenen einfach nur bemüht geistreich bzw lustig.
Massenuntauglich? Stimmt schon, ne Schnulze ist ja SOO Anti-Mainstream...
Und Intellekt hat sie wirklich nicht mit den paar Shakespeare-Zitaten...
Denitz 2010/06/04 12:28:14
Antwort löschenWenn für Sie das elizabethanische Theater nichts mehr ist, als ein offenes Theater mit Strohdach, dann hatten Sie entweder einen ziemlich miesen Englischlehrer oder Sie haben nicht wirklich aufgepasst. Allein die Bezeichnung "Elizabethanisches Theater" meint ja mehr, als nur das Gebäude, in dem es stattfindet.
Dass der Film geistreich ist, liegt nicht nur an den - zweifelsohne- sehr passend verwendeten Zitaten, doch der ganze Film ist in seiner Form sehr stark an Shakespeare angelehnt.
Alle 4 Antworten zeigen
Roque2 2010/06/04 13:46:17
Antwort löschenNatürlich ist die Bezeichnung auch stellvertretend für die damalige Zeit, aber dass dieser Film die damalige Zeit glaubwürdig präsentiert, ist für mich nicht beeindruckend, sondern für so einen Film als Voraussetzung gegeben, jeder andere Historienfilm schafft das ja auch.
Und natürlich ist der Film an Shakespeare angelehnt, sonst würde er nicht SHAKESPEARE in love heißen ;)
Denitz 2010/06/10 18:16:53
Antwort löschenIch spreche hier vom dramaturgischen Aufbau, der Wahl der Symbolik etc., wenn ich von "An Shakespeare angelehnt" spreche.
doctorgonzo 2010/04/09 14:09:16
Kommentar löschenPaltrow dominiert dieses Werk, das leider etwas zu schwülstig und zu bemüht lyrisch rüberkommt. Schade drum, denn diese Liebesgeschichte hätte vielleicht sogar mich fesseln können. Dame Judy Dench und Imelda Staunton können auch glänzen, wohingegen der männliche Cast nicht so wirklich überzeugt. Joseph Fiennes beweist trotz großer Anstrengungen lediglich, dass sein Bruder Ralph der bessere Akteur in der Familie ist und was ein Trampel wie Ben Affleck in einer (wenn auch fiktiven) Verfilmung über Shakespeare zu suchen hat, kann ich mir wirklich nicht erklären.
Ich glaube, selbst Vin Diesel käme in einer lyrischen Rolle besser rüber... Affleck sollte sich melden, wenn man mal die Bild verfilmt, oder so...
Gute Idee, aber zu platt inszeniert, da haben auch die toll aufspielenden Damen keine Chance...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Sonse 2010/04/09 14:25:17
Antwort löschenKennst du "Stage Beauty"?
Ist die bessere Alternative zu SiL.
doctorgonzo 2010/04/09 14:40:03
Antwort löschenJa, stimmt! Da is auch der männliche Cast cooler...außerdem gefällt mir Claire Danes.
Roque2 2010/03/21 15:53:55
Kommentar löschenGanz nette Idee um die Entstehung von Shalespeares Stücken, aber leider so schnulzig, wie der Titel befürchten lässt. Der Anfang mag ja ganz nett sein, aber spätestens, wenn der sonst so gefühlslose Geldeintreiber von dem Stück am Ende weinen muss, weiß man genau, für wen der Film gemacht wurde. Hollywood-Kino vom feinsten, aber im negativen Sinn.
Kommentar gefällt mir Antworten
PaJeRo 2010/03/19 10:22:56
Kommentar löschenDer Film trumpft mit dem wohl kitschigsten Titel aller Zeiten auf, man hätte sich kaum einen schlechteren Namen einfallen lassen können um männliche Zuschauer abzuschrecken. Auch wenn der Titel die Thematik des Films trifft darf man sich doch noch etwas mehr Einfallsreichtum bei der Titelauswahl erhoffen. Der Film selber stellt eine doch recht erfreulich positive Überraschung da. Natürlich ist die Liebesgeschichte eins der Hauptthemen im Film, doch was einem dazu geboten wird unterhält auf ganzer Linie. Anzufangen ist bei den Darstellern, welche allesamt ordentliche Leistungen ablieferten. Judi Dench hat den Oscar verdient gewonnen, auch bei Gwyneth Paltrow ist ihr Triumph zumindest verständlich, sie spielt hier im Vergleich zu anderen Rollen sehr stark. Eine durchaus amüsante Nebenrolle hat auch Ben Affleck - sehr viele Sympathiepunkte für den Daredevil. Von der ersten Sekunde an kann man sich in das Szenario hineinversetzen. Diese antiquierte Sprache, die Theatralik, die Kulisse und der ab und zu im positiven Sinne etwas unpassend wirkende Humor lassen das Werk wie ein Bühnenstück mit leicht modernen Einflüssen erscheinen. Regisseur John Madden liefert um Gottes Willen kein Meisterwerk, aber einen guten Film mit Komik, poetischer Sprache, und überzeugend spielenden Akteuren ab. Wer über den ab und zu etwas weit hinaus schießenden Kitsch hinwegsehen kann, erlebt einen Streifen von kurzer Weile, der jedoch in der Originalfassung angeguckt werden sollte, da die deutsche Synchronisation sich Mühe gibt, aber nie an die warm und rund klingende englische Sprache mit einer ganz anderen Sprechdynamik heranreichen kann.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bandrix 2009/09/06 20:00:47
Kommentar löschenDas ist wohl der perfekte Film für einen Abend mit Freundin. Shakespeare in Love ist wohl so ein Film, bei dem die Meinungen sehr geschlechterspezifisch sind. Frauen lieben ihn und Männer...na ja finden ihn eben langweilig.
Ich persönlich kann nicht verstehen warum dieser Film mit Oscars überhäuft wurde, denn außergewöhnlich ist er wirklich nicht. Er bietet einige ganz sympathische Darsteller und lustig ist die ein oder andere Szene auch. Aber gut macht das den Film nicht.
Ganz abgesehen davon, dass der Film historische Glaubwürdigkeit einfach nur vorheuchelt durch Settings und Sprache. Denn so lief Shakespeares Leben bestimmt nicht ab.
Aber Kino bietet natürlich Platz für freie Interpretation und ganz amüsant ist das ganze ja.
Was mich nur wirklich fuchst, ist das Gwyneth Paltrow so hoch gelobt wurde dafür und noch dazu ausgezeichnet wurde. Aber was ist denn so besonderes an ihrer Performance? Jede andere Schauspielerin hätte das ebenso gekonnt und bestimmt noch besser!
Schauspielerisch haben mich überraschenderweise Joseph Fiennes überzeugen können, der Shakespeare immer locker und mit einem Augenzwinkern spielt. Und Tom Wilkinson bietet den ein oder anderen Schmunzler.
Also, für einen romantischen Abend wie geschaffen, aber sonst gibt der Film nicht viel.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
derblonde 2009/08/09 19:47:36
Kommentar löschenVollkommen überbewerteter Klassiker der Langeweile. Und sowas gewinnt einen Oscar als bester Film.
Kommentar gefällt mir Antworten
1oOwaCk 2009/07/21 11:21:51
Kommentar löschenEin schöner romantischer Film. Besonders Joseph Fiennes als Will super! Ben Affleck einfach spitze! Humorvoll, wunderbar. Ich schau ihn immer wieder gerne an! Es lohnt sich schon allein, wegen der lustigen Theaterproben und die Wandlung der Charaktere des Films. Obs historischen Hintergrund hat oder nicht.. für mich uninteressant. Die Story - auch wenn erfunden - ist einfach schön :D
Kommentar gefällt mir Antworten
Yuhlia 2009/07/01 14:08:45
Kommentar löschenRomantische und sehr lustige Romantikkomödie. Ich hab ihn zumindest für eine Komödie gehalten, da man ihnirgendwie nicht richtig ernst nehmen kann.
Joseph Fiennes, dem ich eigentlich sonst nichts abgewinnen kann, wirkt aber in der Rolle durchaus charmant und überzeugend.
Kommentar gefällt mir Antworten
Acry 2008/12/18 17:39:00
Kommentar löschenEigentlich nur interessant, wenn man sich für Shakespeares Leben und die Entstehung von "Romeo & Juliet" interessiert, ansonsten eher langweilig und irgendwie zu künstlich.
Kommentar gefällt mir Antworten
Bitte logge dich ein Shakespeare in Love
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Shakespeare in Love