Die humorvolle Seite der blutrünstigen Untoten haben die Briten Simon Pegg und Edgar Wright auf köstliche und trotzdem schrecklich blutige Weise in «Shaun of the Dead» seziert.
Abschließend bleibt zu sagen, dass “Shaun of the Dead” für all diejenigen geeignet ist, die entweder auf trockenen britische Humor stehen oder aber große Freunde von Zombiefilmen sind. Die erste Gruppe bekommen eine großartige Komödie zu sehen, dürfen sich aber nicht von den Zombieszenen abschrecken lassen, die andere Gruppe sieht eine Hommage an Ihr Lieblingsgenre, dürfen allerdings keine Blutorgie wie in den wirklichen Zombiefilmen a la “Dawn of the Dead” erwarten. Die perfekte Zielgruppe für “Shaun of the Dead” stellen selbstverständlich diejenigen unter Euch, die mit beiden Richtungen etwas anfangen können. Mir jedenfalls, und das sage ich jetzt zum wiederholten Male, hat “Shaun of the Dead” richtig gut gefallen und stellte einen gelungen Einstieg in das Kinojahr 2005 dar.
Simon Pegg und Edgar Wright kreierten mit „Shaun of the Dead“ einen lustigen Zombiefilm, der so einige ernst gemeinte Zombieschocker weit hinter sich lässt. Der herrliche britische Humor, die bewusst überspitzen Schnitt- und Kameraspielereien, die zahlreichen Cameos britischer Prominenter und die straffe Inszenierung machen diese liebevolle Hommage an George A. Romeros „Dead“ Filme zur kurzweiligen und einzigartigen Unterhaltung. Da die Anspielungen auf die filmischen Vorbilder subtil bleiben, kommt „Shaun oft he Dead“ erfreulicherweise als sehr eigenständiges Werk daher. Der Untertitel „A Romantic Comedy. With Zombies.“ kommt auch nicht von ungefähr. Pegg und Wright ersonnen eine Geschichte um einen sympathischen Anti-Helden und seine Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, wo die Zombies lediglich das i-Tüpfelchen darstellen. So ist aus „Shaun of the Dead“ eine durchaus intelligente Komödie geworden, statt einer platten Parodie mit blassen Charakteren, die man beim Begriff „Zombie-Komödie“ zu befürchten hat. [...]
Allerdings muss auch gesagt werden, dass Wright den furiosen Witz und Esprit der ersten Hälfte nicht hält. Mit zunehmender Spielzeit wird der Ton ernster und man befindet sich - vor allem im letzten Drittel - dann "nur noch" in einem recht typischen Zombiefilm, bei dem das Klientel solcher Filme dann auch artig bedient wird (sinnigerweise wird dann da auch richtig losgemantscht). Allerdings kann man das SHAUN OF THE DEAD nicht wirklich als Manko ankreiden, denn er ist gut gemacht, reizend gespielt (Simon Pegg sieht mit Stirnband ein wenig aus wie der junge Walken in DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN) und echt drollig.
Ein Film, bei dem unerfreulicherweise die guten Szenen bereits im Trailer enthalten sind. Weder als Komödie, noch als Romanze erfüllt der Film die Mindestkriterien. Verlorene Zeit.
ich stimme allerdings zu, dass im trtailer wir gute szenen enthalten sind (was aber irgendwie der sinn eines trailers ist, nämlich den film interessant zu machen)
sry für die fehler. hier nochmal:
ich stimme allerdings zu, dass im trailer viele gute szenen enthalten sind (was aber irgendwie der sinn eines trailers ist, nämlich den film interessant zu machen)
Ich kenne die Originale und würde niemals von einem Geniestreich sprechen, außer vielleicht, wenn man die komplette zweite Hälfte des Films ausblendet, denn diese ist weder Hommage noch Parodie, sondern einfach nur noch uninspiriertes Plagiat.
"und wer die parodierten originale kennt, erkennt, dass dieser film ein absoluter geniestreich ist"
Damit wäre die Sache wohl geklärt. Vielen Dank für das Gespräch!
:-) Ich wollte damit auch nicht ausdrücken, dass Parodie und Plagiat das Selbe wären. Mir ging es darum, dass ich die erste Hälfte des Filmes als sehr gelungene Parodie/Hommage empfunden habe, wohingegen die zweite Hälfte versucht genrekonform einfach nur ein Zombiefilm zu sein und die Parodie-/Hommage-Aspekte dadurch weitgehend untergehen, was mir den Filmgenuss doch sehr trübte. Ich hoffe damit konnte ich die Missverständnisse klären.
ja ich kann jetz nachvollziehen was du meinst ;) die erste hälfte war wirklich besser. aber für mich persönlich war die zweite hälfte nicht so schlecht dass sie den ganzen film runterzieht. aber jeder hat da halt ne andere meinung :-)
der untertitel ist noch sehr komisch: a romantic comedy. with zombies. der film shaun of the dead selbst ist allerdings eher zum zombiefilm geraten, der irgendwie auch eine vermeintliche romanze zum thema hat (es wird nicht einmal geküßt) - eine komödie ist er nur am rande.
Jeder Große braucht eine, ob komödiantische Höhenflüge mit Mel Brooks' "Spaceballs", Bruchlandungen im "(T)Raumschiff" oder einfach nur Nonsense nonstop à la "Hot Shots" - die Liste der Persiflagen ist lang. Im Frühjahr war es, da ließ ein gewisser Zak Snyder in einem fantastisch trashigen Remake von George A. Romeros apokalyptischem Horror-Klassiker "Dawn Of The Dead" die Zombies standesgemäß den Gräbern entsteigen. Arme in die Waagerechte und hinterhergewankt, sagten sich nun der britische Regisseur Edgar Wright und sein Co-Autor Simon Pegg (der sich nebenbei auch gleich die Hauptrolle verpasst hat) und nehmen auf kultverdächtige Weise das "Nicht-ganz-tot"-Subgenre aufs Korn.
Also er ist wirklich nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie die meisten sagen. Die durchschnittlichen Bewertungen finde ich definitiv zu hoch.
Anfangs gefällt er mir auch wirklich gut, aber danach gehts son bisschen abwärts. Vor allem die "Zombies" sind tierisch langweilig, viel zu lahm. Auch wenn hierdurch witzige Momente entstehen, man hätte sie ruhig etwas agiler darstellen können, ohne, dass der Humor zu kurz kommt.
Die Auseinandersetzungen zwischen den Gruppenmitgliedern wirken so lala und die Reaktionen auf den Tod von anderen Menschen sind meist auch recht unglaubwürdig. Liegt natürlich beides ein wenig am humoristischen Stil, aber trotzdem, dann doch lieber ganz anders.
Ich hätte aufgrund der Bewertungen im Vorfeld jedenfalls wesentlich mehr erwartet.
"Eine romantische Komödie ..... mit Zombies."
Das beschreibt den Film schon ziemlich genau. :D
Das beste britische Filmduo, in einer abgedrehten Parodie zu sämtlichen Zombiefilmen. Grandioser schwarzer, britischer Humor und schön blutig.
Da bleibt mir nichts anderes zu sagen als:
"Ins Winchester!"
Rabenschwarzer horroparodie auf horrorklassiker die sichselbst nicht ernst nimmt und recht viel blut vergiesst doch alles mit Witz nimmt simon pegg wie auch nick frost sind legendär und spielen die beiden looser perfekt nach dem ende des films konnte ich nicht mehr aufhören zu lachen so Filme können halt hauptsächlich die briten gut.
Eindeutig einer meiner Lieblingsfilme. Auch wenn hier wie sollte es auch anderes sein der englische Humor des öfteren Auftritt. Evtl versteht der eine und anderen den "versteckten" Witz nicht, aber dafür ist ja der englisch Humor bekannt. Simon Pegg und NIck Frost einer der besten Comedy Teams geben wieder mal ihr bestes und machen den Film neben den anderen Schauspielern zu einen unterhaltsamen Film.
Echt herrliche Zombie-Parodie, eine der besten die ich überhaupt jemals gesehen habe. Man sollte sich den Film aber unbedingt in der Original-Sprache angucken, denn das Englisch ist einfach mega lustig anzuhören! Dagegen ist die Synchro ziemlich öde.
auch mal was neues. hammer idee. was ich geil finde ist, dass man richtig dieses langweilige immer wieder kehrende leben der beiden freunde spürt. und das nicht die beiden im laufe des films sich verändern ,sondern alles andere ausenrum.
ganz langsam.
trockener humor und viele lustige feinheiten ,machen diesen film echt sehenswert!
Der Film läutete dann leider gleich das neue Genre der "Zombie-Kommödie ein, und so werden wir seither mit mehr oder weniger guten Adaptionen zugeworfen, um ja auch den letzten Dollar aus dem Trend herauszuquetschen.
Tja ja ..."Shaun of the dead"....
Vorhersage 8 Punkte..
Ich selbst hätte aufgrund Thematik und Mundpropaganda auch auf min. 8 getippt...
Vielleicht war die hohe Erwartung Schuld, vielleicht sagt mir brit. HHumor nicht so zu, vielleicht bin ich zu negativ vorbelastet wg. Pegg/Frost aus "PAul-Alien auf der Flucht".
Ich fand ihn einfach nicht sooo den Brüller.
Aber gut gemacht und gute Idee, mal so eine Komödie zu drehen.
Es tut mir fast leid,dass ich diesen Film nicht liebe. Eigentlich müsste ich ihn lieben.
Aber es nutzt bekanntlich auch nichts, aus falschen sentimentalen Gefühlen eine Liebe vorzugaukeln.
Und hier muss ich ehrlich gestehen:
"Nein, "Shaun of the dead", ich liebe dich leider nicht! Aber ich mag dich ganz gern, und ich kann dich ja hin und wieder mal sehen."
Entdecke den Zombie in dir!
3 Jahre vor ihrer Hommage an den Polizeifilm widmete sich das Team um Wright/Penn/ Frost bereits einem anderen Genre, nämlich dem Zombiefilm.
Und wie es dieses Gebiet eben so ansich hat, ging es hier nochmal 'ne Stufe radikaler zu. Der köstliche Humor war schon hier vorhanden, doch die Splatter-Momente waren nochmal 'ne Nummer fieser und vorallem zahlreicher.
Anfangs trifft man auf die beiden Protagonisten, die schon per se den Eindruck von Zombies im fortgeschrittenen Stadium machen. Sie sind einem direkt symphatisch, trinken Bier, spielen Videospiele, vernachlässigen die Freundin und hängen eigentlich nur ab. Schon hier gibt es den einen oder anderen großartigen Gag, ganz ohne Blut oder ähnlichem.
Dann beginnt die Ausbreitung der richtigen Zombies (wo kommen die eigentlich her?) und der Film findet seinen roten Faden, der den Trip zum örtlichen Pub markiert. Vorher noch die weiblichen Familienmitglieder (und deren verspießte Mitbewohner) einsammeln und dann schön ein Bier trinken und warten bis alles vorbei ist. Das war zumindest der Plan. Solch ein Trip, der hauptsächlich das Erreichen von Punkt A zu Punkt B markiert, sind ideal für derartige Filme. Man hat ein konkretes Ziel vor Augen und braucht sich nicht weiter um die Story kümmern.
Auffallend ist der ansprechende Stil, den "Shaun of the Dead" verfolgt. Es erinnert an ein Videospiel, wenn sich das kleine Grüppchen, ausgestattet mit Cricket-Schlägern oder Regenschirmen, ihren Weg durch die Zombie-Horden bahnen. Und es macht einfach richtig Laune. Der Humor ist, wie erwähnt, noch 'ne Stufe respektloser und derber und wartet mit krassen Momenten auf, die gerade in Richtung Showdown immer weiter zunehmen. Dieser ist dann wie erwartet 'ne echte Nummer. Kürzer und dadurch auch kurzweiliger und knackiger kommt "Shaun" daher und serviert einen gradlinigen Horrorspaß. Die zahlreichen Anspielungen werden clever mit tollen Einfällen verbunden, zum Beispiel die Imitation der Zombies, die mir echte Lachtränen ins Gesicht trieb.
Erst nach dem Review gestern fiel mir auf, wie amerikanisch (wenn auch nicht zwingend schlecht) "Zombieland" eingentlich war. Doch das nur am Rande.
Alles in allem wohl nicht viel besser als "Hot Fuzz", doch in meinen Augen einfach der bessere Partyspaß. Ich kann die Vollendung der Trilogie kaum erwarten. Schließlich legen manche Trilogien zum Finale nochmal ne Schüppe drauf. Es wäre zu schön.
Am besten mit einem eiskalten Bier genießen - oder einem Cornetto.
Jetzt, da die Aktion Lieblingsfilm vorbei ist, kann ich dann auch endlich offiiziell meinen Senf zu meinem Lieblingsfilm abgeben. Es gibt viele Arten von Lieblingsfilmen. Filme, die man gerne zitiert. Filme, die einen faszinieren. Filme, die bewegen. Filme, die den Betrachter völlig von den Socken fegen. Lieblingsfilme müssen kein Arthouse sein. Man darf auch Spaß an primitiver Unterhaltung haben. “Lieblingsfilme” ist dennoch falsch. Es gibt nur einen Lieblingsfilm. Der Film, der einen prägt. Der Film, der alle genannten Eigenschaften vereint. Der Film, der einem die Augen öffnet für die Welt der Leinwand. Man mag noch so viele Lieblingsfilme haben und noch so ein großes DVD-, VHS- oder Sonstwas-Regal. Jeder hat genau DIESEN einen Film. Diesen Film, den er sofort assoziiert, wenn man von dem Medium spricht. Der Film, den man wie aus der Pistole geschossen von sich gibt, wenn man nach seinem Favoriten gefragt wird. Auch bei mir gibt es so einen Streifen. Und der ist noch gar nicht so alt.
Es ist diese Art Film, die einem ein Genre näher bringt. Oder gleich mehrere. Oder am Besten mehrere Genre wild miteinander kombiniert. Der zeigt, dass viele Vorlieben zusammen kombinierbar sind. Britischer Humor zum Beispiel. Oder Zombies. Mit Action. Und Romantik. Etwas Drama. Eine ordentliche Portion ‘Geek’-tum. Wenn ein Film alles in einer harmonisierenden Symbiose aus Augenzwinkern, Darm-Tauziehen, Liebesbekundungen, Tod, Nostalgie und packenden Shootouts zusammenwürfelt und ein unterhaltsames Ganzes kreiert, dann kann man einem Regisseur gar nicht oft genug danken für die Arbeit, eine Film zu drehen, der zu jeder Stimmung und Tageszeit passt.
Es ist diese Art Film, die visuelle Ideen umsetzt, die jedes Mal die Augen vor Freude feucht werden lassen. Wenn ich … also … der Protagonist aus dem Haus geht um sich Bier & Cornetto zu kaufen und alles in einer einzigen Einstellung abgedreht wird. Wenn eine Kamerafahrt über zwei Blöcke vollführt wird, die so natürlich ist, so gut gefilmt, so selbstverständlich, dass man sich fragt, wieso das nicht schon früher jemand gemacht hat. Wenn exakt diese Einstellung selbst im Film unter gleicher Einstellung aber storytechnisch komplett anderen Begebenheiten noch einmal rezitiert wird und sich selbst ad absurdum führt, während das Herz vor Freude zwecks des kongenialen Einfalls hüpft. Dann weiß man, dass man gerade erlebt hat, wieso das Medium Film immer noch die Möglichkeiten hat, die Kinnlade gen Tischkante krachen zu lassen, weil es Dinge darstellen kann, die kein Buch, kein Spiel und keine Lesung dieser Welt so übermitteln können.
Es ist diese Art Film, die ihre Protagonisten als Nerds verkauft, die in einer Zeit aufgewachsen sind, als Zeichentrickserien noch unterhaltsam, Fernsehen noch anspruchsvoll und Musik noch einprägsam war. Wenn sturzbetrunken auf offener Straße ‘Grandmaster Flash’ mit ‘White Lines’ zitiert wird. Wenn sich besoffene Darsteller darüber amüsieren, dass die Konsum-Zombies es trotz einfachster Melodie und mehreren Chancen einfach nicht schaffen, Klassiker der Musik im gegenseitigen Zuspiel zu vervollständigen. Wenn sie es nicht schaffen, “Base! oder “Freeze!” zu grunzen. Oder einfach nur dann, wenn der ständig zockende Zimmerkollege beim Gruppendaddeln daran erinnert, dass man doch bitte Arbeiten gehen soll, weil man ja sonst keine Kohle ins Haus schleppt. Dann weiß man, dass man gerade erlebt, wie Figuren geschaffen werden, die einen Teil Zukunft von einem selbst zeigen. Eine sterbende Generation, die noch in den guten alten 80ern aufgewachsen ist und sich an ehrlicher Musik und stumpfen Games in geselliger Freundschaft erfreuen kann. Die Generation, die Plattenspieler nicht als DJ-Werkzeug ansieht und mit einem “Brotkasten” keinen Aufbewahrungsort für Lebensmittel meint.
Es ist diese Art Film, die ein Zitatfeuerwerk zündet, das man mittlerweile so auswendig kennt. Und ich rede von von der Art ‘auswendig’, dass für jede Lebenssituation der passende Spruch parat liegt. Sei es in der Lieblingskneipe, in der man seine Freunde fragt, ob man irgend einem dieser kleinen Pisser was zu trinken holen kann. Sei es im Stadtverkehr der nervige Fußgänger, der sich beschwert, ob man bei der Cabriofahrt nicht diesen scheiß Hip-Hop leiser machen kann, dem man daraufhin mit finsterer Miene ein “Das ist kein Hip-Hop. Das ist Elektro, Pisser!” an den Kopf wirft. Wenn man in unpassenden Situationen Sprüche von einem Bierdeckel zitiert und sie als Lebensweisheiten von großen Männern ausgibt. Wenn der beste Freund auf dem Weg ist und fragt, was man aus dem Laden wolle und man “Cornetto” hinterher grunzt.
Es ist diese Art Film, die das eigene Leben zitiert. Wenn man in den Supermarkt geht und die Kassierer/innen anschaut, die zombieesk ihren monotonen Arbeiten nachgehen. Wenn man Bushido-Kids betrachtet, die in kopfnickender Manier zu stumpfen Fler-Beats ihre vakuumgetränkten Schädel zucken lassen. Wenn man morgens aufsteht und mit hängendem Kopf und gähnendem Schlund durch den Gang ins Wohnzimmer schlurft. Wenn man einen sympathischen Loser kennt, der immer alles richtig machen will und dabei ständig über fremde Steine stolpert. Wenn man einen Freund hat, der einem das ganze Leben begleitet und der einem selbst in den brenzligsten Situationen den Rücken freihält. Wenn man sich plötzlich in einer Figur widerspiegelt, die so sympathisch, so anders und doch so gleich ist, wie man selbst.
Dann weiß man, dass man hier nicht nur einen Film sieht, sondern seinen Film. Den Film, der irgendwie zumindest teilweise Realität ist oder werden darf. Das alles zusammen ist es, was für mich DIESEN einen Lieblingsfilm ausmacht. Was Wright, Pegg und Frost hier auf die Beine gestellt haben, war mein Eintritt in die fabelhafte Welt der Filme, mein Identifikationsfilm und mein persönliches Œuvre. Es ist MEIN Lieblingsfilm und das nicht nur, weil er mich immer wieder großartig unterhält, sondern auch, weil er Charaktere bietet, die weit über einfache Identifikationsfiguren hinausgehen. Shaun und Ed sind Figuren, die mir gar nicht mal so fremd sind. Shaun of the Dead ist nicht nur mein Lieblingsfilm, sondern auch irgendwie der persönlichste. Und man liebt eben immer noch das am meisten, das einen persönlich anspricht – auf ganz vielen Ebenen. Nananananana … Base!
Shaun Of The Dead ist klasse. Nein, er ist genial. Nein. Beides.
Die Kombi Pegg/Frost ist so liebenswert, lustig, charment, kindisch - einfach zwei unglaublich sympathische Charaktere, denen es den gesamten Film Spaß macht zuzuschauen.
Shaun of The Dead ist sicher nicht jedermanns Geschmack, weiß Freunde britischen Humors doch wahnsinnig gut zu unterhalten, und enthält so viel tolle Szenen - vor allem die Dialoge haben es mir angetan!
Filme mit schwarzen Humor sind sowieso meins! Aber der Film hat mich wirklich zum lachen gebracht wie kaum ein anderer. Alle Leute die das Leben nicht immer allzu ernst nehmen: ANSCHAUEN!
Herrlich dieser Film. Ich mag Zombies, Schwarzen Humor und Simon Pegg. Es macht einfach unglaublich viel Spass da zuzuschauen. Diesen Film hab ich schon öfter gesehen als Dirty Dancing. Oft lege ich mir die DVD ein und pick mir meine persöhnlichen Höhepunkte raus.
Endlich wieder ein Film, bei dem man wieder richtig mitlachen kann, ohne ekel Humor.
Schwarzer, richtig fetter britischer Humor kombiniert mit Zombie-Splatter, ein herrlicher Spass dieser Film! Sehr schön anzusehen, die lockere Stimmung der Darsteller während die Situation todernst ist. Im wahrsten Sinne des Wortes: Brutal witzig!
Nick Frost und Simon Pegg sind ein unschlagbares Team :D Das machtschon die Hälfte des ganzen Films aus. Allein die ersten 20 Minuten des Films in denen der mehr oder weniger planlos routinierte Alltag der beiden und ihres mitbewohners Pete gezeigt wird sind schon mehr als unterhaltsam. Die Tatsache dass alle kürzlich verstorbenen auf unerklärliche Weise zum Leben erwachen ist unglaublich clicheehaft und aufgesetzt aber genauso so muss es sein in einer britischen (Zombie-) Komödie. Ich fass es kurz der Film macht einfach unglaublich viel spaß und auch nach dem 10. mal anschauen ist er immer noch sehr unterhaltsam. "Lieblingsfilm"! (:
Shaun of the Dead - Kritik
GB 2004 Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 30.12.2004
Kritiken (8) — Film: Shaun of the Dead
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie humorvolle Seite der blutrünstigen Untoten haben die Briten Simon Pegg und Edgar Wright auf köstliche und trotzdem schrecklich blutige Weise in «Shaun of the Dead» seziert.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenAbschließend bleibt zu sagen, dass “Shaun of the Dead” für all diejenigen geeignet ist, die entweder auf trockenen britische Humor stehen oder aber große Freunde von Zombiefilmen sind. Die erste Gruppe bekommen eine großartige Komödie zu sehen, dürfen sich aber nicht von den Zombieszenen abschrecken lassen, die andere Gruppe sieht eine Hommage an Ihr Lieblingsgenre, dürfen allerdings keine Blutorgie wie in den wirklichen Zombiefilmen a la “Dawn of the Dead” erwarten. Die perfekte Zielgruppe für “Shaun of the Dead” stellen selbstverständlich diejenigen unter Euch, die mit beiden Richtungen etwas anfangen können. Mir jedenfalls, und das sage ich jetzt zum wiederholten Male, hat “Shaun of the Dead” richtig gut gefallen und stellte einen gelungen Einstieg in das Kinojahr 2005 dar.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenSimon Pegg und Edgar Wright kreierten mit „Shaun of the Dead“ einen lustigen Zombiefilm, der so einige ernst gemeinte Zombieschocker weit hinter sich lässt. Der herrliche britische Humor, die bewusst überspitzen Schnitt- und Kameraspielereien, die zahlreichen Cameos britischer Prominenter und die straffe Inszenierung machen diese liebevolle Hommage an George A. Romeros „Dead“ Filme zur kurzweiligen und einzigartigen Unterhaltung. Da die Anspielungen auf die filmischen Vorbilder subtil bleiben, kommt „Shaun oft he Dead“ erfreulicherweise als sehr eigenständiges Werk daher. Der Untertitel „A Romantic Comedy. With Zombies.“ kommt auch nicht von ungefähr. Pegg und Wright ersonnen eine Geschichte um einen sympathischen Anti-Helden und seine Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, wo die Zombies lediglich das i-Tüpfelchen darstellen. So ist aus „Shaun of the Dead“ eine durchaus intelligente Komödie geworden, statt einer platten Parodie mit blassen Charakteren, die man beim Begriff „Zombie-Komödie“ zu befürchten hat. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenAllerdings muss auch gesagt werden, dass Wright den furiosen Witz und Esprit der ersten Hälfte nicht hält. Mit zunehmender Spielzeit wird der Ton ernster und man befindet sich - vor allem im letzten Drittel - dann "nur noch" in einem recht typischen Zombiefilm, bei dem das Klientel solcher Filme dann auch artig bedient wird (sinnigerweise wird dann da auch richtig losgemantscht). Allerdings kann man das SHAUN OF THE DEAD nicht wirklich als Manko ankreiden, denn er ist gut gemacht, reizend gespielt (Simon Pegg sieht mit Stirnband ein wenig aus wie der junge Walken in DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN) und echt drollig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin Film, bei dem unerfreulicherweise die guten Szenen bereits im Trailer enthalten sind. Weder als Komödie, noch als Romanze erfüllt der Film die Mindestkriterien. Verlorene Zeit.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
Neroghost 2010/01/09 14:45:06
Antwort löschenGanz meine Meinung. Die reinste Zeitverschwenundung dieser Film! Weder lustig noch irgendwelcher Horror sind enthalten. Echt mies!
SUSHI258 2010/04/19 13:59:49
Antwort löschenalso ganz eghrlich:
wer den film so schlecht bewertet hat ihn entweder nie ganz gesehen oder nicht verstanden!
SUSHI258 2010/04/19 14:01:17
Antwort löschenund wer die parodierten originale kennt, erkennt, dass dieser film ein absoluter geniestreich ist
SUSHI258 2010/04/19 14:02:27
Antwort löschenich stimme allerdings zu, dass im trtailer wir gute szenen enthalten sind (was aber irgendwie der sinn eines trailers ist, nämlich den film interessant zu machen)
SUSHI258 2010/04/19 14:03:26
Antwort löschensry für die fehler. hier nochmal:
ich stimme allerdings zu, dass im trailer viele gute szenen enthalten sind (was aber irgendwie der sinn eines trailers ist, nämlich den film interessant zu machen)
LokisSon 2010/09/30 16:34:39
Antwort löschenIch kenne die Originale und würde niemals von einem Geniestreich sprechen, außer vielleicht, wenn man die komplette zweite Hälfte des Films ausblendet, denn diese ist weder Hommage noch Parodie, sondern einfach nur noch uninspiriertes Plagiat.
SUSHI258 2010/09/30 19:57:32
Antwort löschenwenns plagiat is dann nenn mir doch bitte mal das original ...
LokisSon 2010/09/30 22:06:36
Antwort löschen"und wer die parodierten originale kennt, erkennt, dass dieser film ein absoluter geniestreich ist"
Damit wäre die Sache wohl geklärt. Vielen Dank für das Gespräch!
SUSHI258 2010/10/01 20:38:30
Antwort löschennenene so schnell geht das nich mein lieber lokisson ;) parodie und plagiat ist nich so ganz das gleiche....
Alle 11 Antworten zeigen
LokisSon 2010/10/02 00:23:45
Antwort löschen:-) Ich wollte damit auch nicht ausdrücken, dass Parodie und Plagiat das Selbe wären. Mir ging es darum, dass ich die erste Hälfte des Filmes als sehr gelungene Parodie/Hommage empfunden habe, wohingegen die zweite Hälfte versucht genrekonform einfach nur ein Zombiefilm zu sein und die Parodie-/Hommage-Aspekte dadurch weitgehend untergehen, was mir den Filmgenuss doch sehr trübte. Ich hoffe damit konnte ich die Missverständnisse klären.
SUSHI258 2010/10/02 18:22:53
Antwort löschenja ich kann jetz nachvollziehen was du meinst ;) die erste hälfte war wirklich besser. aber für mich persönlich war die zweite hälfte nicht so schlecht dass sie den ganzen film runterzieht. aber jeder hat da halt ne andere meinung :-)
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschender untertitel ist noch sehr komisch: a romantic comedy. with zombies. der film shaun of the dead selbst ist allerdings eher zum zombiefilm geraten, der irgendwie auch eine vermeintliche romanze zum thema hat (es wird nicht einmal geküßt) - eine komödie ist er nur am rande.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenJeder Große braucht eine, ob komödiantische Höhenflüge mit Mel Brooks' "Spaceballs", Bruchlandungen im "(T)Raumschiff" oder einfach nur Nonsense nonstop à la "Hot Shots" - die Liste der Persiflagen ist lang. Im Frühjahr war es, da ließ ein gewisser Zak Snyder in einem fantastisch trashigen Remake von George A. Romeros apokalyptischem Horror-Klassiker "Dawn Of The Dead" die Zombies standesgemäß den Gräbern entsteigen. Arme in die Waagerechte und hinterhergewankt, sagten sich nun der britische Regisseur Edgar Wright und sein Co-Autor Simon Pegg (der sich nebenbei auch gleich die Hauptrolle verpasst hat) und nehmen auf kultverdächtige Weise das "Nicht-ganz-tot"-Subgenre aufs Korn.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrockener Humor und stoischer Brit-Wit in einer liebevollen Hommage an Romeros Zombie-Klassiker!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (191) — Film: Shaun of the Dead
Kommentar schreibenCanis Majoris 2012/02/11 01:28:58
Kommentar löschenDie inoffizielle Fortsetzung von "Spaced"...
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ToTac 2012/02/02 04:29:50
Kommentar löschenAlso er ist wirklich nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie die meisten sagen. Die durchschnittlichen Bewertungen finde ich definitiv zu hoch.
Anfangs gefällt er mir auch wirklich gut, aber danach gehts son bisschen abwärts. Vor allem die "Zombies" sind tierisch langweilig, viel zu lahm. Auch wenn hierdurch witzige Momente entstehen, man hätte sie ruhig etwas agiler darstellen können, ohne, dass der Humor zu kurz kommt.
Die Auseinandersetzungen zwischen den Gruppenmitgliedern wirken so lala und die Reaktionen auf den Tod von anderen Menschen sind meist auch recht unglaubwürdig. Liegt natürlich beides ein wenig am humoristischen Stil, aber trotzdem, dann doch lieber ganz anders.
Ich hätte aufgrund der Bewertungen im Vorfeld jedenfalls wesentlich mehr erwartet.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Drumhead92 2012/01/24 10:49:13
Kommentar löschen"Eine romantische Komödie ..... mit Zombies."
Das beschreibt den Film schon ziemlich genau. :D
Das beste britische Filmduo, in einer abgedrehten Parodie zu sämtlichen Zombiefilmen. Grandioser schwarzer, britischer Humor und schön blutig.
Da bleibt mir nichts anderes zu sagen als:
"Ins Winchester!"
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
1000Mindhunter 2012/01/22 16:14:46
Kommentar löschenRabenschwarzer horroparodie auf horrorklassiker die sichselbst nicht ernst nimmt und recht viel blut vergiesst doch alles mit Witz nimmt simon pegg wie auch nick frost sind legendär und spielen die beiden looser perfekt nach dem ende des films konnte ich nicht mehr aufhören zu lachen so Filme können halt hauptsächlich die briten gut.
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Tetsumi 2011/12/30 00:46:19
Kommentar löschenEindeutig einer meiner Lieblingsfilme. Auch wenn hier wie sollte es auch anderes sein der englische Humor des öfteren Auftritt. Evtl versteht der eine und anderen den "versteckten" Witz nicht, aber dafür ist ja der englisch Humor bekannt. Simon Pegg und NIck Frost einer der besten Comedy Teams geben wieder mal ihr bestes und machen den Film neben den anderen Schauspielern zu einen unterhaltsamen Film.
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HxC_Moe 2011/12/20 15:00:28
Kommentar löschenEcht herrliche Zombie-Parodie, eine der besten die ich überhaupt jemals gesehen habe. Man sollte sich den Film aber unbedingt in der Original-Sprache angucken, denn das Englisch ist einfach mega lustig anzuhören! Dagegen ist die Synchro ziemlich öde.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
zuhart 2011/10/31 08:23:41
Kommentar löschenauch mal was neues. hammer idee. was ich geil finde ist, dass man richtig dieses langweilige immer wieder kehrende leben der beiden freunde spürt. und das nicht die beiden im laufe des films sich verändern ,sondern alles andere ausenrum.
ganz langsam.
trockener humor und viele lustige feinheiten ,machen diesen film echt sehenswert!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Baumkopf Holzfaust 2011/10/31 10:33:35
Antwort löschenDer Film läutete dann leider gleich das neue Genre der "Zombie-Kommödie ein, und so werden wir seither mit mehr oder weniger guten Adaptionen zugeworfen, um ja auch den letzten Dollar aus dem Trend herauszuquetschen.
Alle 3 Antworten zeigen
Lifty 2011/12/20 19:28:46
Antwort löschenBeispiele bitte. Ich kenne bisher nur Zombieland.
Baumkopf Holzfaust 2011/12/21 09:32:48
Antwort löschen"Die Nacht der lebenden Loser"
"Fido"
"Shaun of the Dead"
"Zombie Strippers"
...usw...
DukeNukem 2011/10/25 23:14:48
Kommentar löschenTja ja ..."Shaun of the dead"....
Vorhersage 8 Punkte..
Ich selbst hätte aufgrund Thematik und Mundpropaganda auch auf min. 8 getippt...
Vielleicht war die hohe Erwartung Schuld, vielleicht sagt mir brit. HHumor nicht so zu, vielleicht bin ich zu negativ vorbelastet wg. Pegg/Frost aus "PAul-Alien auf der Flucht".
Ich fand ihn einfach nicht sooo den Brüller.
Aber gut gemacht und gute Idee, mal so eine Komödie zu drehen.
Es tut mir fast leid,dass ich diesen Film nicht liebe. Eigentlich müsste ich ihn lieben.
Aber es nutzt bekanntlich auch nichts, aus falschen sentimentalen Gefühlen eine Liebe vorzugaukeln.
Und hier muss ich ehrlich gestehen:
"Nein, "Shaun of the dead", ich liebe dich leider nicht! Aber ich mag dich ganz gern, und ich kann dich ja hin und wieder mal sehen."
P.s. : Mir gefällt eher "Dead SNOW"
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
CJ1203 2011/10/27 22:20:03
Antwort löschenVielleicht tröstet es dich, wenn ich dir sage, dass du nicht der Einzige bist, dem es so gegangen ist ;)
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J!GS4W 2012/01/24 10:38:41
Antwort löschenBei mir genauso
DukeNukem 2012/02/09 00:24:07
Antwort löschenEhrlich, Leute: Danke für euer Mitgefühl. Bin froh, dass es ausser mir noch Leute gibt, die SOTD nicht als Top-Film sehen.
Benjamin Barker 2011/10/22 14:23:12
Kommentar löschen"Blood and Ice Cream"-Doublefeature Part II
Entdecke den Zombie in dir!
3 Jahre vor ihrer Hommage an den Polizeifilm widmete sich das Team um Wright/Penn/ Frost bereits einem anderen Genre, nämlich dem Zombiefilm.
Und wie es dieses Gebiet eben so ansich hat, ging es hier nochmal 'ne Stufe radikaler zu. Der köstliche Humor war schon hier vorhanden, doch die Splatter-Momente waren nochmal 'ne Nummer fieser und vorallem zahlreicher.
Anfangs trifft man auf die beiden Protagonisten, die schon per se den Eindruck von Zombies im fortgeschrittenen Stadium machen. Sie sind einem direkt symphatisch, trinken Bier, spielen Videospiele, vernachlässigen die Freundin und hängen eigentlich nur ab. Schon hier gibt es den einen oder anderen großartigen Gag, ganz ohne Blut oder ähnlichem.
Dann beginnt die Ausbreitung der richtigen Zombies (wo kommen die eigentlich her?) und der Film findet seinen roten Faden, der den Trip zum örtlichen Pub markiert. Vorher noch die weiblichen Familienmitglieder (und deren verspießte Mitbewohner) einsammeln und dann schön ein Bier trinken und warten bis alles vorbei ist. Das war zumindest der Plan. Solch ein Trip, der hauptsächlich das Erreichen von Punkt A zu Punkt B markiert, sind ideal für derartige Filme. Man hat ein konkretes Ziel vor Augen und braucht sich nicht weiter um die Story kümmern.
Auffallend ist der ansprechende Stil, den "Shaun of the Dead" verfolgt. Es erinnert an ein Videospiel, wenn sich das kleine Grüppchen, ausgestattet mit Cricket-Schlägern oder Regenschirmen, ihren Weg durch die Zombie-Horden bahnen. Und es macht einfach richtig Laune. Der Humor ist, wie erwähnt, noch 'ne Stufe respektloser und derber und wartet mit krassen Momenten auf, die gerade in Richtung Showdown immer weiter zunehmen. Dieser ist dann wie erwartet 'ne echte Nummer. Kürzer und dadurch auch kurzweiliger und knackiger kommt "Shaun" daher und serviert einen gradlinigen Horrorspaß. Die zahlreichen Anspielungen werden clever mit tollen Einfällen verbunden, zum Beispiel die Imitation der Zombies, die mir echte Lachtränen ins Gesicht trieb.
Erst nach dem Review gestern fiel mir auf, wie amerikanisch (wenn auch nicht zwingend schlecht) "Zombieland" eingentlich war. Doch das nur am Rande.
Alles in allem wohl nicht viel besser als "Hot Fuzz", doch in meinen Augen einfach der bessere Partyspaß. Ich kann die Vollendung der Trilogie kaum erwarten. Schließlich legen manche Trilogien zum Finale nochmal ne Schüppe drauf. Es wäre zu schön.
Am besten mit einem eiskalten Bier genießen - oder einem Cornetto.
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loveissuicide 2011/10/19 05:33:17
Kommentar löschenSehr, sehr lustige Zombie-Komödie. Für mich die mit Abstand beste Komödie mit Simon Pegg.
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xXIzeXx 2011/09/22 18:02:11
Kommentar löschenSuper Parodie über Zombiefilme.
Kann man sich immer wieder angucken und es wird nie langweilig.
"Hey guter Schuss" ;)
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Haschbeutel 2011/09/18 11:20:49
Kommentar löschen"FUCK-A-DOODLE-DO!"
Jetzt, da die Aktion Lieblingsfilm vorbei ist, kann ich dann auch endlich offiiziell meinen Senf zu meinem Lieblingsfilm abgeben. Es gibt viele Arten von Lieblingsfilmen. Filme, die man gerne zitiert. Filme, die einen faszinieren. Filme, die bewegen. Filme, die den Betrachter völlig von den Socken fegen. Lieblingsfilme müssen kein Arthouse sein. Man darf auch Spaß an primitiver Unterhaltung haben. “Lieblingsfilme” ist dennoch falsch. Es gibt nur einen Lieblingsfilm. Der Film, der einen prägt. Der Film, der alle genannten Eigenschaften vereint. Der Film, der einem die Augen öffnet für die Welt der Leinwand. Man mag noch so viele Lieblingsfilme haben und noch so ein großes DVD-, VHS- oder Sonstwas-Regal. Jeder hat genau DIESEN einen Film. Diesen Film, den er sofort assoziiert, wenn man von dem Medium spricht. Der Film, den man wie aus der Pistole geschossen von sich gibt, wenn man nach seinem Favoriten gefragt wird. Auch bei mir gibt es so einen Streifen. Und der ist noch gar nicht so alt.
Es ist diese Art Film, die einem ein Genre näher bringt. Oder gleich mehrere. Oder am Besten mehrere Genre wild miteinander kombiniert. Der zeigt, dass viele Vorlieben zusammen kombinierbar sind. Britischer Humor zum Beispiel. Oder Zombies. Mit Action. Und Romantik. Etwas Drama. Eine ordentliche Portion ‘Geek’-tum. Wenn ein Film alles in einer harmonisierenden Symbiose aus Augenzwinkern, Darm-Tauziehen, Liebesbekundungen, Tod, Nostalgie und packenden Shootouts zusammenwürfelt und ein unterhaltsames Ganzes kreiert, dann kann man einem Regisseur gar nicht oft genug danken für die Arbeit, eine Film zu drehen, der zu jeder Stimmung und Tageszeit passt.
Es ist diese Art Film, die visuelle Ideen umsetzt, die jedes Mal die Augen vor Freude feucht werden lassen. Wenn ich … also … der Protagonist aus dem Haus geht um sich Bier & Cornetto zu kaufen und alles in einer einzigen Einstellung abgedreht wird. Wenn eine Kamerafahrt über zwei Blöcke vollführt wird, die so natürlich ist, so gut gefilmt, so selbstverständlich, dass man sich fragt, wieso das nicht schon früher jemand gemacht hat. Wenn exakt diese Einstellung selbst im Film unter gleicher Einstellung aber storytechnisch komplett anderen Begebenheiten noch einmal rezitiert wird und sich selbst ad absurdum führt, während das Herz vor Freude zwecks des kongenialen Einfalls hüpft. Dann weiß man, dass man gerade erlebt hat, wieso das Medium Film immer noch die Möglichkeiten hat, die Kinnlade gen Tischkante krachen zu lassen, weil es Dinge darstellen kann, die kein Buch, kein Spiel und keine Lesung dieser Welt so übermitteln können.
Es ist diese Art Film, die ihre Protagonisten als Nerds verkauft, die in einer Zeit aufgewachsen sind, als Zeichentrickserien noch unterhaltsam, Fernsehen noch anspruchsvoll und Musik noch einprägsam war. Wenn sturzbetrunken auf offener Straße ‘Grandmaster Flash’ mit ‘White Lines’ zitiert wird. Wenn sich besoffene Darsteller darüber amüsieren, dass die Konsum-Zombies es trotz einfachster Melodie und mehreren Chancen einfach nicht schaffen, Klassiker der Musik im gegenseitigen Zuspiel zu vervollständigen. Wenn sie es nicht schaffen, “Base! oder “Freeze!” zu grunzen. Oder einfach nur dann, wenn der ständig zockende Zimmerkollege beim Gruppendaddeln daran erinnert, dass man doch bitte Arbeiten gehen soll, weil man ja sonst keine Kohle ins Haus schleppt. Dann weiß man, dass man gerade erlebt, wie Figuren geschaffen werden, die einen Teil Zukunft von einem selbst zeigen. Eine sterbende Generation, die noch in den guten alten 80ern aufgewachsen ist und sich an ehrlicher Musik und stumpfen Games in geselliger Freundschaft erfreuen kann. Die Generation, die Plattenspieler nicht als DJ-Werkzeug ansieht und mit einem “Brotkasten” keinen Aufbewahrungsort für Lebensmittel meint.
Es ist diese Art Film, die ein Zitatfeuerwerk zündet, das man mittlerweile so auswendig kennt. Und ich rede von von der Art ‘auswendig’, dass für jede Lebenssituation der passende Spruch parat liegt. Sei es in der Lieblingskneipe, in der man seine Freunde fragt, ob man irgend einem dieser kleinen Pisser was zu trinken holen kann. Sei es im Stadtverkehr der nervige Fußgänger, der sich beschwert, ob man bei der Cabriofahrt nicht diesen scheiß Hip-Hop leiser machen kann, dem man daraufhin mit finsterer Miene ein “Das ist kein Hip-Hop. Das ist Elektro, Pisser!” an den Kopf wirft. Wenn man in unpassenden Situationen Sprüche von einem Bierdeckel zitiert und sie als Lebensweisheiten von großen Männern ausgibt. Wenn der beste Freund auf dem Weg ist und fragt, was man aus dem Laden wolle und man “Cornetto” hinterher grunzt.
Es ist diese Art Film, die das eigene Leben zitiert. Wenn man in den Supermarkt geht und die Kassierer/innen anschaut, die zombieesk ihren monotonen Arbeiten nachgehen. Wenn man Bushido-Kids betrachtet, die in kopfnickender Manier zu stumpfen Fler-Beats ihre vakuumgetränkten Schädel zucken lassen. Wenn man morgens aufsteht und mit hängendem Kopf und gähnendem Schlund durch den Gang ins Wohnzimmer schlurft. Wenn man einen sympathischen Loser kennt, der immer alles richtig machen will und dabei ständig über fremde Steine stolpert. Wenn man einen Freund hat, der einem das ganze Leben begleitet und der einem selbst in den brenzligsten Situationen den Rücken freihält. Wenn man sich plötzlich in einer Figur widerspiegelt, die so sympathisch, so anders und doch so gleich ist, wie man selbst.
Dann weiß man, dass man hier nicht nur einen Film sieht, sondern seinen Film. Den Film, der irgendwie zumindest teilweise Realität ist oder werden darf. Das alles zusammen ist es, was für mich DIESEN einen Lieblingsfilm ausmacht. Was Wright, Pegg und Frost hier auf die Beine gestellt haben, war mein Eintritt in die fabelhafte Welt der Filme, mein Identifikationsfilm und mein persönliches Œuvre. Es ist MEIN Lieblingsfilm und das nicht nur, weil er mich immer wieder großartig unterhält, sondern auch, weil er Charaktere bietet, die weit über einfache Identifikationsfiguren hinausgehen. Shaun und Ed sind Figuren, die mir gar nicht mal so fremd sind. Shaun of the Dead ist nicht nur mein Lieblingsfilm, sondern auch irgendwie der persönlichste. Und man liebt eben immer noch das am meisten, das einen persönlich anspricht – auf ganz vielen Ebenen. Nananananana … Base!
"It's been a funny sort of day, hasn't it?"
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Yvonne_Kol 2011/09/18 12:07:12
Antwort löschenSo ein schöner Text & so ein toller Film!!!
Haschbeutel 2011/09/19 00:15:51
Antwort löschenDankesehr! :)
KrankeSchwester27 2011/09/15 14:27:33
Kommentar löschenFantastischer britischer Humor! Einfach kultig!
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NovaTime 2011/09/13 23:42:37
Kommentar löschenShaun Of The Dead ist klasse. Nein, er ist genial. Nein. Beides.
Die Kombi Pegg/Frost ist so liebenswert, lustig, charment, kindisch - einfach zwei unglaublich sympathische Charaktere, denen es den gesamten Film Spaß macht zuzuschauen.
Shaun of The Dead ist sicher nicht jedermanns Geschmack, weiß Freunde britischen Humors doch wahnsinnig gut zu unterhalten, und enthält so viel tolle Szenen - vor allem die Dialoge haben es mir angetan!
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HollyBlue 2011/09/12 10:53:13
Kommentar löschenFilme mit schwarzen Humor sind sowieso meins! Aber der Film hat mich wirklich zum lachen gebracht wie kaum ein anderer. Alle Leute die das Leben nicht immer allzu ernst nehmen: ANSCHAUEN!
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Tizilla 2011/07/26 10:43:49
Kommentar löschenHerrlich dieser Film. Ich mag Zombies, Schwarzen Humor und Simon Pegg. Es macht einfach unglaublich viel Spass da zuzuschauen. Diesen Film hab ich schon öfter gesehen als Dirty Dancing. Oft lege ich mir die DVD ein und pick mir meine persöhnlichen Höhepunkte raus.
Endlich wieder ein Film, bei dem man wieder richtig mitlachen kann, ohne ekel Humor.
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WaaayneTrain 2011/07/26 09:09:50
Kommentar löschenSchwarzer, richtig fetter britischer Humor kombiniert mit Zombie-Splatter, ein herrlicher Spass dieser Film! Sehr schön anzusehen, die lockere Stimmung der Darsteller während die Situation todernst ist. Im wahrsten Sinne des Wortes: Brutal witzig!
8.0
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Kreaexo 2011/07/21 15:13:16
Kommentar löschenNeben "Zombieland" mein Lieblingszombiefilm.
Witz, Spannung, Unterhaltung und ein wenig Romantik - alles dabei.
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alex023 2011/10/08 12:46:11
Antwort löschenZombieland ♥
NiboraC 2011/07/10 21:28:05
Kommentar löschenSehr witzige Horrorkomödie mit einem schwarzen Humor.
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DerDude666 2011/07/10 13:12:09
Kommentar löschenNick Frost und Simon Pegg sind ein unschlagbares Team :D Das machtschon die Hälfte des ganzen Films aus. Allein die ersten 20 Minuten des Films in denen der mehr oder weniger planlos routinierte Alltag der beiden und ihres mitbewohners Pete gezeigt wird sind schon mehr als unterhaltsam. Die Tatsache dass alle kürzlich verstorbenen auf unerklärliche Weise zum Leben erwachen ist unglaublich clicheehaft und aufgesetzt aber genauso so muss es sein in einer britischen (Zombie-) Komödie. Ich fass es kurz der Film macht einfach unglaublich viel spaß und auch nach dem 10. mal anschauen ist er immer noch sehr unterhaltsam. "Lieblingsfilm"! (:
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