Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville
The Hound of the Baskervilles (1939), US Laufzeit 75 Minuten, Thriller, Kriminalfilm, Horrorfilm
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von Sidney Lanfield, mit Richard Greene und Wendy Barrie
Nach dem Tod von Sir Charles Baskerville sieht es zunächst so aus, als sei er eines natürlichen Todes gestorben. Dr. Mortimer jedoch traut dem Frieden nicht, und bittet daher Sherlock Holmes um Hilfe. Dieser beginnt zu ermitteln, und schickt seine rechte Hand – Dr. Watson – zum Ort des angeblichen Verbrechens. Schon auf dem Weg zurück nach Baskerville beginnen sich seltsame Dinge zu ereignen.
Cast & Crew
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Sidney Lanfield
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Richard Greene
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sir Henry Baskerville
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Wendy Barrie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beryl Stapleton
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Lionel Atwill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. James Mortimer
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John Carradine
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Regie
Schauspieler
-
Ernest Pascal
Drehbuch
Filmdetails Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville
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Kritiken (2) — Film: Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenDavon abgesehen nimmt sich der Film viel Zeit, um den Zuschauer mit den Charakteren bekannt werden zu lassen. Dies ist durchaus geschickt gemacht, da es das Mitraten bei der Frage „Wer ist der Täter“ anhand der Menschenkenntnis interessanter zu gestalten weiß. Ohnehin sind die Figuren passend besetzt, besonders erwähnenswert ist jedoch das Set-Design mit zahlreichen stimmungsvollen Bildern durch die Landschaft im Moor, über welche stets dichter Nebel gelegt ist. So lädt „Der Hund von Baskerville“ – übrigens die vierte Verfilmung des Romans von Arthur Conan Doyle – zum fröhlichen Mitraten ein, kann zudem auch mit einem ausgetüftelten und überraschenden Finale aufwarten.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Sidney Lanfields „Der Hund von Baskerville“ bildete den Auftakt zu einer insgesamt 14teiligen Filmreihe mit Basil Rathbone und Nigel Bruce in den Hauptrollen und wenngleich ihre Interpretation sich nicht in allen Punkten mit Doyles Material deckt bildete sie doch in vielerlei Hinsicht die Grundlage für über die Jahrzehnte folgende Produktionen. Das Gekabbel zwischen den beiden geht auch ganz gut auf, was vorrangig Rathbones aus jeder Pore verströmten Souveränität zu verdanken ist, mit deren detailgenauer Beobachtungsgabe er jeden in die Tasche steckt. „Der Hund von Baskerville“ weist einige kleinere erzählerische Schwächen auf, teils bedingt durch unpassende Einschübe, teils bedingt durch umorientierte Charaktere, die großen Stärken, namentlich die dichte Atmosphäre und Rathbone, gleichen dies aber überwiegend aus. Wohlig-schaurige, kurzweilige Krimiunterhaltung ist also garantiert.[...]
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Kommentare (6) — Film: Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville
Kommentar schreibendoctorgonzo 2011/09/06 15:03:11
Kommentar löschenWenn es draußen stürmisch wird und ungemütlich, möchte man sich gern in den Ohrensessel vor dem Kamin verkriechen, ein Glas edlen Sherry trinken und sich ein gutes Buch zu Gemüte führen, begleitet von leckerem Gebäck.
Manch einer hat keinen Kamin, nach dem in alter Tradition die Möbel ausgerichtet sind, und so spendet eben der Fernseher sein diffuses Licht als Zentrum der Wohnzimmerinnenarchitektur. Manchmal kann der Fernseher dann auch tatsächlich so etwas wie innere Wärme und Behaglichkeit verbreiten. Dann nämlich, wenn ein Werk über die Mattscheibe filmmert, das mit seiner unglaublichen Atmosphäre bis in die gute Stube dringt und sich wie ein Nebel ausbreitet.
Ein solches Vergnügen bereiten mir immer wieder die Verfilmungen wirklich guter Geschichten und hier kommt man einfach nicht am guten alten Sherlock Holmes vorbei, kein Dracula, kein Frankenstein, kein Graf von Monte Christo, sondern ein WG Bewohner im spätviktorianischen London ist die Romanfigur, die die meiste Leinwandpräsenz bis dato bekommen hat. Zurecht. Selbst heute kennen sogar hypeanfällige Blockbusterjünger den Namen des detektivischen Universalgenies, obwohl man ihnen mitunter kaum die Erinnerung an den eigenen Namen zutrauen mag.
Denn Holmes ist vor allem eines: zeitlos! Mehr als alle anderen großen Romanhelden und Antihelden läßt sich der Typus des cleveren, bewanderten, unterhaltsamen, zynischen und mitunter eremitenhaften Detektivs durch die Epochen transferieren. Jüngst erst erschien dafür mit der Fernsehserie "Sherlock" ein eindrucksvoller Beweis.
Doch wirklich uneingeschränkte Begeisterung lösen bei mir die alten Varianten aus. Eine nebelverhangene Metropole im prächtigsten Schwarz/Weiß. Ein hagerer Typ, elegant und doch irgendwie von spartanischer, selbstdisziplinierter Erscheinung, der fast ätherisch überlegen mit einer Mischung aus Professionalität und Belustigung den Sorgen seiner Klienten lauscht und mit einer grandiosen Beobachtungsgabe und einer für ihn selbstverständlichen Allgemeinbildung den Tag rettet. Fast ein nie alterndes Plädoyer dafür, sich einen wachen Verstand zu erhalten und sich nicht mit dem eigenen Tellerrand zu begnügen.
Und wenn ich mich mal wieder in meinen heißgeliebten "Complete Sherlock Holmes" einlese, sehe ich sie vor mir, die vielen Könner, die dem wunderbaren Ermittler bisher filmisches Leben einhauchten. Cushing, Brett, Roxburgh, Matt Frewer, Stephens, ja auch Liwanow oder jüngst Cumberbatch und Downey jr., alle bereiteten mir Vergnügen, aber mein Sherlock Holmes bleibt wohl auf ewig Basil Rathbone. Eine unkopierbare Wirkung: stringent, aber für Improvisation offen, bissig-spottend, aber kameradschaftlich und elegant-freundlich.
Im Kino der damaligen Zeit eine solche Figur zu verkörpern, ist natürlich ein Glücksfall und Rathbone überzeugt von Anfang an kompromißlos in optischer Präsentation und Darstellung. An seiner Seite glänzt Nigel Bruce als Dr. Watson mit jovialer Lebendigkeit, dass ich sogar darüber hinwegsehen kann, dass Watson in der Übermacht der Verfilmungen oft nur der staunende Stichwortgeber mit Affinität zu Fettnäpfchen ist und nicht die rationale Stimme der Bodenständigkeit, die Holmes mehrfach den entscheidenden Impuls gibt.
Rathbone und Bruce repräsentieren hier den wahren Archetypus des Duos, trotz erwähnter Schwächen in der Anlage des Watson.
Daneben beeindruckt besonders Lionel Atwill, der später mit Rathbone auch für "Unter Piratenflagge" vor der Kamera stehen sollte.
Selbst wenn Kulissen und Tricktechnik nicht mehr aktuell sein mögen, so haben sie doch eine unbestreitbare Wirkung.
Die beinahe theaterhafte Aufmachung, unterstützt vom allgegenwärtigen Nebel trifft perfekt. Man fröstelt in den kalten Mauern des Herrenhauses und nimmt unwillkürlich den Kopf ein wenig weiter zwischen die Schultern, wenn es hinaus in das mysteriöse Moor geht, wo Watson zunächst allein versucht, den Schützling Sir Henry nicht in allzu große Gefahr marschieren zu lassen.
Mal sehr nah am Buch, mal poetisch weit davon entfernt, verfehlt die Geschichte doch zu keinem Moment den Kernpunkt von Doyles Original und der Score legt sich perfekt über das bedrohlich-dunstverhangene Moor, durch das Mörder, potentielles Opfer, Ermittler und Nebencharaktere stochern, um sich ihren Zielen zu nähern.
Damals opulent, heute in seinem Minimalismus überwältigend und so exotisch wie es "Top Gun" wohl in den Kinos von 1939 gewesen wäre.
Ein Traum in Schwarz und Weiß, den ich immer wieder mit größtem Vergnügen träume.
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chs88 2011/09/06 15:37:34
Antwort löschenDen hab ich schon ewig nicht mehr gesehen.
Auch wenn der Sommer dieses Jahr bescheiden war und eigentlich noch ein paar schöne Tage kommen sollten, freue ich mich jetzt schon auf einen nebligen, regnerischen Herbstabend, um mir mal wieder Top Gun anzuschauen. ;)
alexandravonkappen 2011/09/13 01:04:38
Antwort löschenWo hast du denn gelernt, nostalgisch zu sein? Das kann nicht aus dir gekommen sein, da hättest du ja tatsächlich eine bewundernswerte Seite...!
doctorgonzo 2011/09/13 21:32:44
Antwort löschenMeine bewundernswerte Seite kommt von 20 Scheiben Pferdesalami, die ich in jüngst verputzt habe.
alexandravonkappen 2011/09/15 20:59:42
Antwort löschenAch, dann kann diese unwürdige Art der Tierverarbeitung doch noch etwas Gutes bewirken??
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doctorgonzo 2011/09/15 21:00:35
Antwort löschenWas besseres kann so ein Ding nicht werden...
alexandravonkappen 2011/09/15 22:02:18
Antwort löschen'So ein Ding' hat mich durch ziemlich dunkle Tage getragen... Das denke ich, ist etwas besseres als die kurzwährende Befriedigung deines Magens...
Ausserdem bin ich krank, Du solltest etwas Rücksicht auf mich nehmen!!!
Filmkenner77 2011/02/12 11:27:36
Kommentar löschenKlassischer Detektivkrimi mit den Basil Rathbone, der hier erstmals Holmes spielte und diesen Charakter bis Mitte der 40er Jahre in mehr als 10 Filmen erneut verkörperte. Heute wirkt der Film natürlich arg angestaubt, aber atmosphärisch kann er überzeugen. Dennoch ist für meinen Geschmack die Verfilmung von 1959 gelungener.
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Conan Doyle 2011/01/25 09:12:31
Kommentar löschenDie bisher beste (wenn auch nicht ganz werkgetreue) Verfilmung des Stoffes. Auch heute noch extrem spannend!
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doctorgonzo 2011/01/25 10:45:28
Antwort löschenRathbone und Bruce sind ja auch ein Spitzenduo...
dAJaro 2011/01/25 15:59:24
Antwort löschen"Nicht ganz werkgetreu" ist die nettere Formulierung für die Verfilmungen mit Basil Rathbone. ;)
Zum Glück gibt es, wie doctorgonzo bereits erwähnt hat, da noch die beiden Hauptdarsteller, die eine Wahnsinnschemie haben. :)
Nur Voice of Terrror fand ich schlecht. Der Rest hat mindestens Spass gemacht.
Jan Terzky 2010/11/18 19:05:13
Kommentar löschenGanz sicher eine der besseren Verfilmungen des Stoffes. Vor allem: Die Atmosphäre stimmt! Und Basil Rathbone und Nigel Bruce sind wirklich stark...
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Tytus 2010/08/22 13:14:32
Kommentar löschenDas nennt man eine Sherlock Holmes Verfilmung :D
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Marti DiBergi 2010/08/27 23:18:39
Antwort löschenDas nennt man einen Kommentar.
fabel 2010/08/29 00:26:12
Antwort löschenhehe ^^
besser als die ganzen neumodischen und charmlosen Quatschverfilmungen ???
Tytus 2010/08/29 10:00:57
Antwort löschengenau :)
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fabel 2010/08/29 12:46:46
Antwort löschendann kanns ich ja stehn lassen auf der merkeliste ;)
Tytus 2010/08/29 13:30:24
Antwort löschenich hab ihn das letzte mal vor Jahren gesehen, aber extra letztens aufgenommen :)
brocklanders 2009/10/27 17:35:01
Kommentar löschenBasil Rathbone und Nigel Bruce sind für mich die besten Holmes/Watson-Darsteller. Und der Hund von Baskerville der beste Film dieses Duos. Der Story tut es gut, dass der Film so früh (1939) entstand; die Atmosphäre des düsteren Anwesens und des trügerischen Moors kommt beim Zuschauer an. Und dann wird die nächtliche Stille von diesem Heulen zerrissen...
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